Als Lehrer aussteigen

„Als Lehrer aussteigen?

Weshalb willst Du aus einem sicheren Beruf aussteigen? Und das auch noch in diesen unsicheren Zeiten!

Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis!“

Sobald Du als Lehrer aussteigen willst, hörst Du Sätze, die Dich verunsichern sowie aufregen.

Zwar können die meisten Menschen nachvollziehen, dass es hart ist mit respektlosen Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, aber den sicheren Lehrerberuf zu kündigen, finden sie doch zu gewagt.

Deshalb sagen sie Dir, Du sollst nicht als Lehrer aussteigen, sondern einen anderen Weg finden. Denn einen sicheren Beruf kündigt der vernünftige Mensch doch nicht nur, weil er ihm nicht gefällt!

Nein, so einfach darf das Leben nicht sein. Zumindest nicht, wenn Du als Lehrer aussteigen willst.

Da muss es härter sein. Deswegen quälst Du Dich weiterhin täglich in die Schule und fragst Dich sekündlich: „Soll ich Lehrer bleiben oder nicht?“.

Immerhin hast Du das Gefühl, dass „gefällt mir nicht“, „ich will etwas Anderes erleben“, „ich will herausfinden, was ich noch kann“ zu trivial sind, um den tollen Beamtenstatus abzugeben.

Damals als ich selbst aus dem Lehrerberuf aussteigen wollte, war ich davon überzeugt, dass ich den sicheren Lehrerberuf nur dann kündigen darf, wenn ich echte Gründe vorweise.

  • Was echte Gründe für den Ausstieg aus dem Lehrerberuf sind,
  • wann Du auf jeden Fall als Lehrer aussteigen solltest,
  • welche 22 Gründe ein klares Zeichen für eine Kündigung sind und
  • was das Lesen dieses Artikels über Dich aussagt,

erfährst Du in diesem Artikel.

Lass uns starten und Dich von jeglichen Zwängen befreien.

Was sind „echte“ Gründe, um als Lehrer auszusteigen?

Da die meisten glauben das Beamtentum weise viele Vorteile auf, denken sie etwas Wertvolles aufzugeben, wenn sie kündigen. Deswegen sind sie bereit ihre Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte zu übergehen, um diesen angeblich kostbaren Status zu behalten. 

Wenn Dich nun die Arbeit an der Schule unglücklich macht, Dir das Gefühl gibt fehl am Platz zu sein und Deine kostbare Lebenszeit dort zu verschwenden, Du Dich jedoch immerfort zwingst dahin zu gehen, was passiert wohl?

Ja genau, Du wirst krank. 

Zumindest habe ich bisher in meinem Leben keinen Menschen kennengelernt, der sich selbst gezwungen hat Tätigkeiten auszuführen, die ihm missfielen und der dennoch gesund und glücklich war.

Demnach ist die Krankheit vorprogrammiert, wenn Du einem Beruf nachgehst, der Deinem Naturell nicht entspricht.

Deshalb leiden viele Lehrer an Depressionen, Tinnitus, Herzinfarkt, Diabetes, Bluthochdruck, Chronischer Magenschleimhautentzündung, Burnout, Nervenzusammenbrüchen, Alkoholsucht und vieles mehr.

Durch die Krankheit hast Du theoretisch „echte“ Gründe, um als Lehrer auszusteigen. Denn während „mir macht der Beruf keinen Spaß“ für Dein Umfeld und wahrscheinlich ebenso für Dich kein Grund ist um den Beamtenstatus zu kündigen, sieht es bei einer Krankheit anders aus.

Jedoch nur theoretisch.

Aber willst Du wirklich als Lehrer aussteigen, wenn Du an Depressionen, Tinnitus, Diabetes oder an einer anderen Krankheit leidest?

Sobald Du krank bist, denkst Du eher darüber nach gesund zu werden. Und siehst dabei die Absicherung mit der privaten Krankenkasse, der Beihilfe und die vollen Bezüge als eine gute Möglichkeit dazu.

Demnach befasst Du Dich nicht mit dem Ausstieg, sondern mit der Dienstunfähigkeit oder landest in der Krankheitsfalle. 

Und obwohl Du krank bist, leidest, Schmerzen hast und es glasklar ist, dass der Lehrerberuf nicht zu Dir passt, willst Du nicht als Lehrer aussteigen.

Stattdessen machst Du etwas anderes: Du zweifelst Dich selbst an und machst Dich fertig.

Kein Ausstieg, sondern Schuldzuweisung

Nachdem Du Deine Wünsche ignoriert hast, bist Du krank geworden. Und nun wäre es im Sinne Deiner Seele Dich ernsthaft mit Alternativen zum Lehrerberuf zu befassen, um eine berufliche Perspektive zu haben, fit zu werden und zeitnah zu kündigen.

Im Grunde genommen ist das eine logische Vorgehensweise, die ebenso eine Wohltat für Deinen Körper ist. Dennoch gehen die meisten Lehrer nicht so vor.

Weil sie glauben etwas falsch gemacht zu haben und deshalb krank geworden zu sein. Demnach geben sie sich selbst die Schuld und gehen davon aus, dass es mit der Schule klappen wird, wenn sie sich verändern.

Folglich befassen sie sich nicht mit dem Ausstieg, sondern zweifeln sich und ihr Können an. Und kämpfen mit Gedanken, wie:

  • Vielleicht muss ich mein Zeitmanagement optimieren.
  • Ich muss mir ein dickeres Fell zulegen.
  • Meine Hochsensibilität ist das Problem. 
  • Wahrscheinlich erwarte ich zu viel von einem Beruf.
  • Ich bin zu gutmütig und muss autoritär werden. 

Und das obwohl sie das System kritisieren. Das heißt sie wissen, dass es ein systemisches Problem gibt und haben dennoch das Gefühl selbst das Problem zu sein.

Denn schon während des Referendariats lernt der Lehrer alles an sich bis zum Erbrechen zu reflektieren. Dadurch entsteht das Gefühl einen Fehler gemacht zu haben, wenn etwas schiefläuft. Aber das ist falsch. Weil Du nicht die Kontrolle über das System hast.

Dazu kommt, dass man als Erwachsener mit Kindern und Jugendlichen arbeitet. Somit läuft die Arbeit nicht auf Augenhöhe ab. Daher ist der Lehrer als Erwachsener gezwungen:

  • Sich viel gefallen zu lassen.
  • Psychisch und physisch viel auszuhalten.
  • Verantwortung für andere zu übernehmen.
  • Stets ein offenes Ohr für die Anderen zu haben.

Damit er das und vieles mehr leisten kann, ist seine Aufmerksamkeit auf andere und nicht auf sich gerichtet. Folglich vernachlässigt er sein eigenes Wohlergehen.

Wer verstehen muss, warum Du als Lehrer aussteigen willst

Abgesehen davon, dass Du nicht warten solltest bis Du „echte“ Gründe für den Ausstieg aus dem Lehrerberuf aufweist (Du wirst sowieso nicht als Lehrer aussteigen, wenn Du krank bist) solltest Du nicht auf die Meinung anderer hören.

Sobald Du als Lehrer aussteigen willst, kommt die Sache mit der Sicherheit. Während Menschen anderer Berufsgruppen von ihren Freunden gesagt bekommen, dass sie kündigen sollen, wenn der Job nicht passt, versteht bei Dir keiner, warum Du kündigen willst.

„Aber denk doch an die Sicherheiten, die Pension, die Ferien…“, heißt es.

Dazu passen die Worte von Reinhold Messner aus seinem Buch „Über Leben“.

Da spricht er bereits in der Vorbemerkung des Buches davon, dass wir Menschen an unsere Grenzen gehen wollen, aber bitte risikofrei und doppelt gesichert. Denn alles andere wäre nicht vernünftig und damit unverantwortlich.

Wenn Du nun als Lehrer aussteigen willst, verlässt Du tatsächlich ein risikofreies, doppelt gesichertes Leben. Demnach verhältst Du Dich unvernünftig.

Zwar ist es anmaßend die Leistungen von Reinhold Messner mit der Kündigung aus dem Beamtenverhältnis zu vergleichen, aber auf einer bestimmten Ebene gibt es gewisse Parallelen.

Zum Beispiel bewundern viele Reinhold Messner, aber keiner versteht, warum er getan hat, was er getan hat.

Aber es war ihm egal, ob andere ihn verstehen. Denn er hat gemacht, wozu er Lust hatte.

„Mein Leben ist darauf ausgerichtet, nur zu tun, was ich gerne tue“ ist einer der vielen Reinhold-Messner-Zitate, die ich mag.

Wenn es schon für Reinhold Messner egal war, ob andere Menschen seine Taten nachvollziehen können, darf es ebenso für Dich eine untergeordnete Rolle spielen, ob andere verstehen, warum Du als Lehrer aussteigen willst.

Schließlich gibt es nur einen einzigen Meschen in Deinem Leben, der verstehen muss, warum Du als Lehrer aussteigen willst. Und das bist Du selbst.

Nicht um Verständnis betteln, sondern mutig handeln

Da kein anderer für Dich zur Arbeit geht, sondern nur Du Dein Leben leben kannst, musst Du Deine Entscheidungen verstehen. Denn Du musst sie umsetzen und verantworten.

Daher ist es sinnfrei zu tun, was andere für gut, richtig oder vernünftig halten.

Demnach brauchst Du nicht zu warten bis Du physisch und psychisch am Ende bist, sodass jeder sieht, dass Du raus aus der Schule musst, da Du sonst krank wirst.

Denn während Du darauf hoffst, dass andere sehen wie schlecht es Dir im Lehrerberuf geht, arbeitest Du Dich krank.

Schließlich bettelst Du um Verständnis und Mitgefühl, indem Du Dich physisch und psychisch krank arbeitest.

Deshalb betone ich hier ausdrücklich, dass kein Mensch Deine Gründe für Deinen Ausstieg aus dem Lehrerberuf nachvollziehen muss.

Außer Du selbst!

Wenn Du Angst davor hast, dass Deine Entscheidung als Lehrer auszusteigen, falsch sein könnte, mache Dir bewusst, was das Lesen dieses Artikels über Deine innere Welt aussagt.

Was das Lesen dieses Artikels über Deine innere Welt aussagt

Würdest Du einen Artikel über Gründe für eine Scheidung lesen, wenn Du glücklich in Deiner Beziehung wärst?

Nein.

Solange Dich Deine Beziehung erfüllt, denkst Du nicht über eine Scheidung nach. Genauso ist es mit dem Beruf. Wenn Du glücklich und zufrieden bist in Deinem Beruf denkst Du nicht über einen Ausstieg nach.

Folglich liest Du diese Zeilen nicht, weil Du überaus glücklich in Deinem Lehrerberuf bist, sondern weil Du als Lehrer aussteigen willst. Auch wenn jetzt Dein Verstand rebelliert, freut sich Deine Seele, dass Du sie endlich ernst nimmst.

Denn sie ist erschöpft und durstest nach Erfüllung, Sinnhaftigkeit, Ruhe, Stille, Freude und  Leichtigkeit. Letztlich will sie, dass Du Dein Leben im Einklang mit ihr führst.

Damit Du in Dir den Mut findest zu tun, was Deine Seele Dir sagt, nenne ich Dir 22 Gründe für den Ausstieg aus dem Lehrerberuf. 

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22 Gründe, um als Lehrer auszusteigen

Im Grunde genommen kann ich Dir deutlich mehr als 22 Gründe für den Ausstieg nennen, aber ich belasse es bei den 22.  

Wobei Du nicht alle 22 Gründe bejahen musst, um als Lehrer aussteigen zu dürfen. Denn Du kannst selbstverständlich kündigen, wann immer Du möchtest. Klar.

Somit auch dann, wenn Du zum Bespiel "nur" diese 4 Gründe in diesem Video bejahst: 

1. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Dich die Benotung nervt

Abgesehen von Maßregeln habe ich die Benotung und das Korrigieren von Klassenarbeiten verabscheut.

Zwar ist es hilfreich eine Rückmeldung zu einer Leistung zu erhalten, aber in der Schule erfolgt diese Rückmeldung über Noten defizitär. Außerdem steht dahinter ein Zwang. Denn die Kinder und die Jugendlichen mussten den Inhalt lernen sowie die Klassenarbeit schreiben und der Lehrer musste den Inhalt lehren und die Klassenarbeit schreiben lassen. Da ist keine Freiheit. Deshalb mochte ich es nicht zu benoten. Mehr dazu erzähle ich Dir in diesem Video:

Merke: Wenn Dich die Benotung nervt, finde eine Schule an der Du nicht benoten und beurteilen musst oder steige aus dem Lehrerberuf aus.

2. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du das Potenzial der Kinder und Jugendliche entfalten möchtest 

Wenn Du in der Klasse vor den Schülern stehst und Dein Herz Dir sagt „Sie brauchen Therapeuten und nicht Dich mit Deinen Noten“, gehst Du stets traurig aus der Klasse.

Dabei spielt es keine Rolle wie gut, einfühlsam und kreativ Du als Lehrer bist. Denn am Ende verlangt das Schulsystem von Dir die Leistung Deiner Schüler zu benoten.

Und obwohl wir Menschen viele unterschiedliche Fähigkeiten haben, sind nur einige wenige schulisch betrachtet relevant. Solange der Schüler diese nicht hat, wird er mit schlechten Noten „bestraft“ und denkt er kann nichts.

Auch wenn er viel kann.

Aber seine Fähigkeiten sind für die Schule irrelevant, da sie nicht unterrichtet werden oder nicht so wichtig sind wie andere.

Zum Beispiel ist jemand der in Mathe gut ist schulisch betrachtet besser dran als jemand der sportlich ist. Weil die Mathenote wichtiger als die Sportnote ist.

Schließlich hast Du als Lehrer an einer staatlichen Schule kaum die Möglichkeit die Kreativität, Intuition, Empathie, das Potenzial und die Fähigkeit selbstbestimmt zu leben zu fördern.

Weil das Bildungssystem dieses Können nicht fördert. Schaue Dir dazu dieses Video an:

Wenn es Dir schwer fällt ein System zu vertreten, zu repräsentieren und hinter ihm zu stehen, solltest Du als Lehrer aussteigen. Sobald Du in so einem Fall „Ja“ zum System sagst, sagst Du nämlich „Nein“ zu Dir selbst.

Da stellst sich dann die Frage: „Ist Dein Geld nicht zu teuer verdient?“.

Immerhin geht es hier um Themen, wie Selbstachtung, Integrität, Selbstwert und Arbeiten nach den eigenen Werten.

Sind Dir die Sicherheiten des Beamtensystems wirklich so wichtig, dass Du bereit bist Dich selbst zu leugnen?

Auch wenn es Menschen geben sollte für die es ein Traum ist Beamter zu sein, darf es für Dich ein Alptraum sein.

Merke: Wenn Du das Potenzial der Kinder und Jugendliche entfalten willst, suche eine Schule an der Du das machen kannst oder steige als Lehrer aus.

3. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du gerne als Lehrer arbeiten willst

Damit Du verstehst was ich meine, überlege mal wie viel Zeit Deiner Arbeit Du tatsächlich fachlich lehrst?

Und wie viel Zeit Deiner Arbeit bist Du eher Seelsorger, Mutter, Vater, Psychologe, Sozialpädagoge, Erzieher, Streetworker, Verwaltungsangestellter und vieles mehr?

Auch wenn sich weder das Bildungssystem noch die Lehramtsausbildung in den letzten Jahren wirklich verändert haben, haben sich die Schüler verändert.

Damit auch die Gesellschaft.

Und wenn Du in erster Linie fachlich arbeiten willst, weil Du nun mal Lehrer bist und lehren willst, solltest Du Dir eine Schule suchen, an der noch der Lehrer lehrt.

Auch wenn lehren immer erziehen beinhaltet, hat dies nichts damit zu tun, dass Du als Lehrer 8 Jobs auf einmal machst nur nicht Deinen.

Aber am Ende sollst Du klassische Arbeit des Lehrers nachkommen und die Schüler benoten sowie Zeugnisse erstellen.

Dabei hast Du eine immense Summe an Unterrichtszeit investieren müssen, um erst einmal eine Lernatmosphäre herstellen zu können.

Mit anderen Worten: Als Lehrer übst Du viele Berufe aus und am Rande auch Deinen eigenen.

Und wenn Du dazu keine Lust hast, denke über Alternativen nach. Dieses Video gibt Dir einige Inspirationen dazu:

Merke: Wenn Du als Lehrer lehren willst und nicht Seelsorger, Streetworker und vieles mehr sein willst, finde eine Schule, an der Du lehren kannst. Falls Du keine findest, solltest Du als Lehrer aussteigen.

4. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Dir die Arbeit an der Schule keine Freude macht

Aber „keine Freude“ reicht nicht aus, um einen felsensicheren Job zu kündigen!?

Immerhin weiß doch jedes Kind, dass arbeiten keine Freude macht.

Und was ist mit Disziplin und Durchhaltevermögen?

Falls Dir „Keine Freude im Job“ als Grund für eine Kündigung nicht ausreicht, kannst Du bis ins Detail analysieren, was Dir konkret an dem Lehrerjob keine Freude bereitet.

Aber bedenke „Keine Freude im Job“ bedeutet, dass Du unglücklich bist und dies führt dazu, dass Du krank wirst.

Dann landest Du als Beamter in die Krankheitsfalle.

Außerdem sind wir alle davon überzeugt, dass arbeiten keine Freude macht, weil unsere Eltern und die Gesellschaft uns nichts anderes vorgelebt haben.

Somit ist der Satz „Arbeiten macht keine Freude“ lediglich ein Glaubenssatz. Und den kannst Du ändern.

Zum Beispiel kannst Du Dir diesen Satz von Khalil Gibran zu eigen machen:

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe.

Und Konfuzius sagte:

Wenn Du liebst was Du tust, wirst Du nie wieder in Deinem Leben arbeiten.

Damit habe ich Dir zwei andere Gedanken zum Thema „Arbeiten“ vorgestellt.

Obwohl viele Menschen „aushalten“, „durchziehen“, „durchhalten“ nach dem Motto „Augen zu und durch“ für charakterstark halten, halte ich sie falsch eingesetzt für fatal.

Wenn es Dein Ziel ist Lehrer zu sein, solltest Du alles erdenkliche tun, um es zu werden und zu bleiben.

Aber wenn Du durchhältst, alles aushältst und erträgst, weil „man zu Ende bringt, was man angefangen hat“ oder weil Du diszipliniert bist, ist es Verschwendung von Potenzial, Lebenszeit und Energie.

Abgesehen davon hat das mit Disziplin nichts zu tun. Denn genau genommen ist es die Angst, die Dich am Lehrerberuf kleben lässt.

Und die Sorge, dass es keine Alternativen zum Lehrerberuf gibt. Schaue Dir dieses Video an, um zeitnah eine Alternative zu finden:

Merke: Wenn Dir der Lehrerjob keine Freude macht, ist es Zeit als Lehrer aufzuhören oder eine für Dich passende Schule zu finden. Auf keinen Fall solltest Du warten bist Du unglücklich und krank bist. 

5. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Dein Arbeitsplatz nicht zu Dir passt

Wenn ich an einigen Schulen vorbeigehe, denke ich auf den ersten Blick es seien Gefängnisse. Und im Gebäude selbst, sieht es nicht unbedingt besser aus.

Mit Liebe sind die meisten Schulen weder von innen noch von außen gebaut worden.

Abgesehen von dem äußerlichen Makel, ist auch noch die materielle Ausstattung miserabel. Wenn ich im Klassenraum stand, dachte ich oft an Selbstliebe und Selbstwertgefühl.

Kannst Du Dich selbst lieben und ein hohes Selbstwertgefühl haben, wenn Du an einem Ort arbeitest, an dem die Tapete und die Gardine zerrissen sind?

Auch wenn Dir Ästhetik nicht wichtig ist und Du sogar eine puritanische Ausstattung bevorzugst, ändert das nichts an der Tatsache, dass ein heruntergekommenes, liebloses Gebäude der Seele weh tut.

Da wir Menschen sind, haben wir eine Seele sowie Gefühle, die auf Farben, Möbel und letztlich auf Energien reagieren. Deshalb fühlen wir uns in einer Sporthalle schlecht, aber in einem hellen Fitnessraum mit Blick auf einen grünen Park wohl.  

Merke: Wenn Du Dich an Deinem Arbeitsort nicht wohlfühlst, solltest Du eine Schule finden, die Deine Seele bejaht. Falls Du so eine Schule nicht findest, solltest Du als Lehrer auszusteigen

Willst Du Dich endlich von einem Beruf, der Dich einengt und daran hindern wirklich DU selbst zu sein, befreien, um frei und selbstbestimmt zu leben? 

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Wann Du Du auf jeden Fall als Lehrer aussteigen solltest

6. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du den Lärm nicht aushalten willst

Obwohl ich oft versucht habe zu erklären, zu beschreiben, zu zeigen, wie laut es in Klassenräumen, in den Fluren, in der gesamten Schule ist, hat es keiner meiner Freunde nachempfinden können.

Stattdessen erwiderten sie mit Unverständnis „als Lehrer bist Du doch der Chef im Ring. Sage den Schülern sie sollen ruhig sein und gut ist“.

Genauso ist es, oder?

Wenn ich mit einigen Menschen spreche, weiß ich manchmal nicht in welchem Jahrhundert sie leben. Aber eines ist sicher, nicht in unserem.

Denn das Sagen hat Deine Schulleitung, Dein Dienstherr, der Lehrplan und natürlich die Eltern.

Aber Du als Lehrer musst in einigen Schulen aufpassen, dass Du nicht wegen „den Schüler falsch angekuckt“ eine Anzeige bekommst.

Auf jeden Fall ist die Sache mit dem Lärm eine große Belastung, die sich erheblich auf Deine Gesundheit auswirkt. Dafür brauchst Du noch nicht mal als Lehrer hochsensibel zu sein.

Zwar gibt es Methoden mit denen die Lautstärke reduziert werden kann, aber an Schulen bleibt es laut. Weil dort mehrere hundert Menschen (an großen Schulen sogar tausende) zusammenkommen.

Und Messungen in Klassenzimmern ergeben durchschnittlich einen Lärmpegel zwischen 60 und 80 dB. Das heißt im Klassenraum ist es so laut, wie im Straßenverkehr oder wenn ein alter Staubsauger an ist.

Wenn Du merkst, dass diese enorme Lautstärke Dich nervt, wütend und krank macht, solltest Du den Beruf wechseln.

Solange ein Bäcker eine Mehlallergie hat, sollte er nicht als Bäcker arbeiten. Und Lautstärke gehört zum Lehrerberuf, wie Mehl zum Bäcker.

Demnach solltest Du mit Deiner Kündigung nicht warten bist Du Tinnitus hast oder gar schwerhörig wirst, sondern zeitnah handeln.

Falls Du nicht weißt, was Du beruflich nach der Kündigungen machen sollst, finde es mit dieser spielerischen Methode herausfinden.

Merke: Sobald Du feststellst, dass der Lärm an der Schule Dich krank macht, befasste Dich ernsthaft mit dem Ausstieg aus dem Lehrerjob.

7. Du willst als Lehrer kündigen, weil Du in Deinem Tun keinen Sinn siehst

„Sie arbeiten als Lehrerin und sehen in Ihrem Beruf keinen Sinn? Also das müssen Sie mir jetzt erklären!“

Nachdem mir mein damaliger Coach diese Frage gestellt hatte, dachte ich intensiv über „Jobs mit Sinn“, „sinnstiften“, „sinnvoll“ und „Sinn in der Arbeit finden“ nach.

Da fiel mir ein Satz von Reinhold Messner ein „Sinn ist immer subjektiv. Deshalb müssen Außenstehende in meinem Tun keinen Sinn erkennen“.

Folglich kannst nur Du in Deinem Tun Sinn sehen und legen. Damit bist Du der Sinnstifter in Deinem Leben und kein anderer.

Wenn Du im Unterrichten keinen Sinn siehst, weil die Schüler keine Lust haben, nichts lernen und kaum zur Schule kommen, ist der Lehrberuf für Dich sinnlos.

Zwar ist der Lehrerjob für die Gesellschaft nützlich, aber für Dich sinnlos. Schließlich muss nicht etwas sinnvoll sein nur weil es nützlich ist.

Zum Beispiel sah Reinhold Messner in seinem Tun Sinn, obwohl es für die Allgemeinheit nutzlos war.

Da Sinnhaftigkeit subjektiv ist, kann es so sein, dass Du in einem Beruf, der für die Gesellschaft nützlich ist, keinen Sinn erkennst.

Weshalb hat Felix Baumgartner aus der Stratosphäre einen Fallschirmsprung gemacht?

Im Grunde genommen kann diese Frage nur Felix Baumgartner beantworten. Und seine Antwort muss nur für ihn einen Sinn ergeben.

  • Daher frage Dich jetzt „Warum bin ich Lehrer?“
  • Siehst Du in Deinem Tun einen Sinn?

Falls Du in dem Lehrerberuf keinen Sinn siehst, suche Dir eine Tätigkeit, die für Dich einen Sinn ergibt. Dabei hilft Dir eine gute Verbindung zu Deiner Seele. Denn sie weiß, warum Du hier auf der Erde bist.

Wenn Du willst, unterstütze ich Dich mit meiner magische Gabe (ich kann die seelische Energie sehen) herauszufinden, in welche Tätigkeit für Dich sinnvoll ist.

Merke: Solange Du in den Tätigkeiten des Lehrerberufs keinen Sinn legen kannst, ist der Beruf für Dich sinnlos. Auch wenn er für die Gesellschaft nützlich ist.

Alternativen zum Lehrerberuf Buch Als Lehrer kündigen Buch

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Im Buch „Tschüss Schule – Hallo Freiheit!“ zeige ich Dir, wie Du außerhalb der Schule Geld verdienst, souverän kündigst und endlich frei und selbstbestimmt lebst.

8. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du keine Lust hast immer auf der Bühne zu stehen

Während Thomas Gottschalk und Dieter Nuhr vor einem begeisterten Publikum stehen und Applaus bekommen, stehst Du jeden Tag 6 bis 8 Stunden vor einem unmotivierten Publikum.

Da stehst Du um 8 Uhr morgens selbst noch müde vor Schlafenden, die von Dir unterhalten werden wollen.

Wenn sie ihre Augen aufschlagen, sind 20-30 Augenpaare auf Dich gerichtet.

Und so bist Du immer im Rampenlicht, unter Beobachtung und sollst geduldig, fröhlich und gutgelaunt zum Billionsten mal erklären was „Empfänger“ und was „Absender“ ist.

Auch wenn Du schon während Deines Lehramtsstudiums wusstest, dass Du als Lehrer im Rampenlicht stehen wirst, hast Du jederzeit das Recht dazu es nicht mehr zu wollen.

Denn nur weil Dir etwas mit Ende 20 gefällt, muss es Dir nicht auch noch mit 40 gefallen. Du hast jeden Tag die Möglichkeit neue Entscheidungen zu treffen und damit Dein Leben in eine neue Richtung zu lenken.

Merke: Wenn Du nicht mehrere Stunden am Tag im Rampenlicht stehen willst, solltest Du als Lehrer aussteigen.

9. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du endlich mal Deinen Urlaub selbst festlegen willst

Da die großartigen Bergtouren außerhalb der Schulferien stattfanden und meine Freunde in der Hochsaison nicht wegfahren wollten, hatte ich bezogen auf Reisen keine Freude an der unterrichtsfreien Zeit.

Vielmehr regten mich diese vorgegebenen Ferien des jeweiligen Bundesland auf. Weil sie mir die Fremdbestimmung bewusst machten.

Genauso wie Punkt 5 wusstest Du natürlich bevor Du an die Schule gegangen bist, dass Du an den Ferien des Bundeslandes gebunden bist.

Aber deshalb musst Du es nicht aushalten bis Du im Ruhestand bist. Abgesehen davon sind Theorie und Praxis zwei Paar Schuhe.

Zum Beispiel hatte ich während ich in NRW an einer Schule arbeitete einen Freund, der als Lehrer in Niedersachsen arbeitete.

Da wir beide an die jeweiligen Ferien unserer Bundesländer gebunden waren, sahen wir uns immer nur wenige Tage. Da die Ferien zu unterschiedlichen Zeiten anfingen und aufhörten.

Außerdem kannst Du Dir auch nicht frei nehmen, wenn Du Dich mal erholen willst. Da geht nur Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder warten bis endlich die nächsten Ferien sind.

Demnach musst Du Deine Energie so einteilen, wie es Dein Bundesland von Dir abverlangt.

Denn wenn Du vor den festgelegten Ferien Erholung brauchst, musst Du Dich zur Arbeit schleppen oder Dich krankmelden.

Merke: Wenn Du davon träumst Deine Urlaubszeit selbst zu bestimmen, solltest Du als Lehrer aufhören und nach Alternativen suchen.

10. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Dich der Arbeitsalltag nervt

Abgesehen von dem ständig vorne stehen, unterhalten und alles in Griff haben, nervt es Dich, dass Du:

  • nicht auf die Toilette gehen kannst, wenn Du es willst,
  • noch nicht mal 5 Minuten in Ruhe mit einem Kollegen reden kannst,
  • überhaupt keine Pause hast,
  • nicht gemütlich zu Mittag essen kannst,
  • Dich nicht für wenige Minuten hinsetzen kannst,
  • nach der Arbeit weiter arbeiten musst,

Während meiner Zeit in der freien Wirtschaft arbeitete ich in einigen Großraumbüros und:

  • Da war es still,
  • ich hatte eine Stunde Mittagspause,
  • ich konnte jederzeit auf die Toilette gehen,
  • beim Kaffeetrinken redete ich in Ruhe mit Kollegen ...

Verstehe mich bitte nicht falsch.

Denn mir geht es nicht darum zu sagen, wie furchtbar der Lehrerberuf ist und wie fantastisch ein Bürojob ist.

Immerhin habe ich aus dem Bürojob in den Lehrerberuf gewechselt. Vielmehr geht es mir darum Dir aufzuzeigen, dass der Alltag Deines Jobs Dir gefallen sollte.

Da Du sonst immer ausgelaugt von der Schule nach Hause kommst. Dazu mehr in diesem Video:

Obendrein sollte er zu Dir als Mensch passen, da Dich sonst Dein Beruf frustriert und Du ständig erschöpft bist.

Und der Berufsalltag ist in allen Berufen und Unternehmen beziehungsweise Schulen anders.

Deshalb solltest Du herausfinden, wie Deine Wunschvorstellung von einem Berufsalltag ist.

Merke: Wenn Dir der Berufsalltag eines Lehrers auf den Magen schlägt, solltest Du als Lehrer aussteigen.

11. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Dich die verfluchte Pausenglocke in den Wahnsinn treibt

Auch wenn die Pausenglocke Dich aus anstrengenden Stunden in die Freiheit entlässt, ist sie so unglaublich nervig.

Wenn Du Dich gerade hinsetzen willst, um Wasser zu trinken und eine Mandarine zu essen, läutet die Glocke.

Und wie fremdgesteuerte Roboter stehen alle Lehrer traurig auf, holen die Klassenbücher und schlendern mit gesenktem Kopf aus dem Lehrerzimmer.

Wenn einer den Wecker verflucht und als Feind ansieht, kennt er die Pausenglocke noch nicht.

Wobei ich auch an Schulen gearbeitet habe, an denen es keine Pausenglocken gab. Aber im Grunde gab es sie doch.

Denn auch ohne Pausenglocke entscheidest nicht Du wann Du Dich ausreichend erholt hast, um wieder arbeiten zu können, sondern Dein Stundenplan.

Schließlich gab es auch ohne eine Pausenglocke eine imaginäre Pausenglocke. Da sowohl die Dauer der jeweiligen Pausen als auch die Häufigkeit bereits festgelegt war. Anstatt, dass die Glocke läutete, mussten wir ständig auf die Uhr schauen, um nicht zu spät zum Klassenraum zu kommen.

Demnach war es ohne Pausenglocke genauso wie mit der Pausenglocke.  

Wenn ich jetzt an die Pausenglocke denke, weiß ich weshalb es schwierig ist als Lehrer Burnout zu vermeiden.

Auf jeden Fall ist ein Leben ohne Wecker und Pausenglocke traumhaft schön und ich wünsche Dir so ein Leben von Herzen.

Merke: Falls Dich die Pausenglocke ständig nervt, solltest Du als Lehrer über einen Berufswechsel nachdenken.

12. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du nicht mehr mit Kindern und Jugendlichen arbeiten willst

Im Grunde genommen sind Deine Kollegen Deine Schüler. Denn Du arbeitest fast ausschließlich mit ihnen.

Du hattest sicherlich auch Schultage, an denen Du noch nicht mal 5 Minuten mit Deinen Lehrerkollegen gesprochen hast, oder?

Dafür aber 8 Stunden mit den Schülern.

Falls Du Dir wünschst mit gleichaltrigen auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten, ist der Lehrerberuf nicht der richtige Job für Dich.

Zwar sitzen Lehrer während der Konferenzen, pädagogischen Planungstage und Teamsitzung zusammen, aber das macht nur einen kleinen Teil des Lehrerberufs aus. Somit erfüllt dieser Teil nicht den Wunsch mit Erwachsenen zu arbeiten.

Merke: Wenn Du lieber mit gleichaltrigen auf Augenhöhe arbeiten willst, anstatt mit jungen Menschen in einem Machtgefälle, solltest Du aus dem Lehrerberuf aussteigen.

13. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du Karriere machen willst

Wenn Du nicht hinter dem Bildungssystem stehst und integer bist, kannst Du als Lehrer keine Karriere machen.

Weil die theoretischen Optionen, wie Funktionsstellen, arbeiten als Ausbildungslehrer, arbeiten im Ministerium oder Schulleitung Dich nicht interessieren.

Außerdem wirst Du solche Stellen nicht bekommen, wenn Du nicht systemkonform bist. Demnach kommst Du als Lehrer nicht weiter, wenn Du das System nicht bejahst. 

Da wir alle gerne unsere Ideen verwirklichen, unser Potenzial voll entfalten und Herausforderungen meistern wollen, ist es schade sich selbst zu zwingen stehen zu bleiben. Und auf der Stelle zu treten.

Genau das machst Du nämlich, wenn Du merkst, dass der Beruf für Dich unpassend ist Du jedoch als Lehrer nicht aussteigst.

Findest Du es nicht schade Deine Fähigkeiten, Deine Ideen und Deine Lebenszeit in einen Beruf zu stecken, in dem Du Dich nicht entfalten kannst?

Ich finde das sehr schade. Weil Du dadurch Deine Sehnsüchte und somit Deine tiefsten Wünsche missachtest.

Merke: Wenn Dich der Lehrerberuf nicht wirklich begeisternd herausfordert, solltest Du als Lehrer aussteigen. Außer Du bist Dir sicher ein zweites Leben geschenkt zu bekommen.

14. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du das Schulsystem furchtbar findest

Während kleine Kinder neugierig und wissbegierig sind, wollen Schulkinder nichts wissen und finden es doof zu lernen.

Wenn Du Dir das Schulsystem genau anschaust, weißt Du weshalb das der Fall ist. Denn wer mag es schon stundenlang still zu sitzen und zu tun, was ein anderer Mensch ihm sagt, dass er tun soll?

Genau, niemand.

Aber das Schulsystem läuft exakt so ab. Somit entspricht es nicht den Bedürfnissen der Menschen.

Auch Du als Lehrer magst es doch nicht, dass der Dienstherr Dir vorschreibt, was Du zu unterrichten hast. Vielmehr möchtest Du selbst bestimmen, welche Inhalte Du Deinen Schülern  vermittelst. Dann stehst Du auch hinter dem, was Du tust.

Schaue Dir dazu dieses Video an:

Merke: Wenn Du nicht hinter dem Schulsystem stehst, solltest Du auf jeden Fall darüber nachdenken als Lehrer auszusteigen.

15. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du das Schulsystem verändern willst

Während meiner Zeit als Lehrerin habe ich immer wieder versucht, an den Schulen an denen ich war für Veränderung zu sorgen. Aber jedes Mal endeten diese Aktionen in einer Enttäuschung. Weil entweder die Schulleitung oder die Kollegen oder das Ministerium oder sie alle überhaupt keine Veränderung wollten.

Wenn Du im Schulsystem bleiben und das System verändern willst, funktioniert das nicht. Solange Du Teil des Systems bist, nährst und stärkst Du es. Weshalb das der Fall ist, erfährst Du in diesem Video:

Merke: Wenn Du das Schulsystem ändern willst, solltest Du als Lehrer aussteigen.

16. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du das Schulsystem öffentlich kritisieren möchtest

Solange Du als Lehrer arbeitest, darfst Du ohne Genehmigung des Dienstherrn das Schulsystem nicht öffentlich kritisieren.

Zwar gibt es generell „legitime“ Kritik, wie die Klassen sind zu groß, die auch ein aktiver Lehrer äußern darf, aber echte Systemkritik zieht Konsequenzen nach sich.

Während der Zeit, der vielen fragwürdigen Maßnahmen gab es einige Lehrer, die in Form einer Remonstration oder einer Rede die Maßnahmen an ihren Schulen öffentlich kritisiert haben. Danach haben sie die Konsequenzen zu spüren bekommen, wie Disziplinarverfahren, Geldstrafen, Suspendierung und Ähnliches.

Trotz der Meinungsfreiheit nach Art. 5 Abs. 1 Grundgesetz gilt das Treue- und Dienstverhältnis sowie die hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums nach Art. 33 Abs. 5 GG.

Abgesehen davon gibt es für Landesbeamten den § 34 Beamtenstatusgesetz und für Bundesbeamte den § 61 BBG. Dort steht, dass Beamte sich mit vollem persönlichen Einsatz ihrem Beruf widmen müssen. Ihr Verhalten innerhalb und außerhalb des Dienstes muss der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die ihr Beruf erfordert.

Dazu kommt der § 70 BBG in dem steht, dass die Leitung der Behörde entscheidet, wer den Medien Auskünfte erteilt. Somit ist rechtlich eindeutig, dass Du das System unerlaubt nicht kritisieren solltest. Schaue Dir dazu noch dieses Video an:

Merke: Wenn Du das Schulsystem öffentlich kritisieren willst, solltest Du als Lehrer aussteigen.

17. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Dich die Fremdbestimmung stört

Im Grunde genommen wird ein Großteil Deines Arbeitslebens an der Schule von anderen Menschen als von Dir selbst bestimmt.

Zum Beispiel die Arbeitszeiten, Dein Einsatz im Generellen, die Pausenaufsicht, die Unterrichtsinhalte, die Schüler, die Du zu unterrichten hast sowie Dein Arbeitsort. Wenn es beispielsweise zu viele Lehrer an Deiner Schule gibt, kann Dich die Behörde an eine andere Schule versetzen.

Zwar reagiert nicht jeder auf Fremdbestimmung mit Krankheit, aber viele schon. Und das zeigen Studien, die ich Dir in diesen zwei Videos vorstelle:

Merke: Wenn Dich die Fremdbestimmung krank macht, solltest Du als Lehrer aussteigen.

18. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Dir Freiheit wichtiger als Sicherheit ist

Da der öffentliche Dienst sowie der Beamtenstatus Sicherheit bietet, gibt er Dir kaum Freiheit. Dort wo sich die Sicherheit ausbereitet, hat die Freiheit keinen Platz.

Während ein Beamtenjob maximale berufliche Sicherheit bietet, schenkt Dir die Selbstständigkeit maximale berufliche Freiheit. Demnach musst Du aus dem Lehrerberuf rausgehen, wenn Du mehr Freiheiten haben willst als Dir Dein Dienstherr gibt.

Merke: Wenn Du Dich nach Freiheit sehnst, musst Du als Lehrer aussteigen.

19. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du herausfinden willst, was Du noch alles kannst

Auch wenn viele denken, dass wir auf der Erde sind um ein sicheres Leben zu haben und an diesem bis zum letzten Atemzug festzuhalten, ist das falsch.

Wenn dies tatsächlich der Fall wäre, würde keiner nach Weiterentwicklung streben. Aber genau das tun wir Menschen. Dadurch kommt es zu dem Satz „das kann doch jetzt nicht mein Leben sein!? Da muss es noch mehr geben?“

Deshalb sehnen wir uns danach herauszufinden, was wir noch können. Dafür müssen wir jedoch aus der bekannten Welt in die unbekannte Zone gehen. Ansonsten überschreiten wir nicht unsere Grenzen und fordern uns somit nicht heraus.

Während die Mutigen trotz der Angst weitergehen, bleiben Ängstliche wegen der Angst stehen. Aber weiter wollen wir alle gehen. Daher ist es nachvollziehbar, dass Du aus der Schule raus in die Unbekannte möchtest, um herauszufinden, was Du noch kannst.

Falls Dich Deine Angst vor dem Jobwechsel noch daran hindert diesen Schritt zu machen, schaue Dir dieses Video an:

Merke: Wenn Du herausfinden willst, was Du noch kannst, musst Du als Lehrer aussteigen.

20. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du die Arbeitswelt außerhalb der Schule kennenlernen willst

Wenn Du nach Deiner Schulzeit an die Universität gegangen bist und danach als Lehrer zurück an die Schule gekommen bist, kennst Du nur die Schule als Arbeitsort.

Daher steigt Jahr für Jahr der Wunsch in Dir mehr als nur die Schule gesehen zu haben. Denn Du willst später im Alter nicht auf Dein Arbeitsleben schauen und nur Schule sehen.

Schließlich kannst Du noch etwas anderes als zu lehren und Du hast mehr Facetten in Dir als die, die für den Lehrerberuf wichtig sind.

Somit gehört es zur Entfaltung Deines Könnens und Deines Charakters dazu, dass Du Dir den Wunsch außerschulischen Jobs nachzugehen, erfüllst.

Falls Du denkst als Lehrer nichts zu können, was Dich für die freie Wirtschaft interessant macht, schaue Dir dieses Video an:

Merke: Wenn Du die Arbeitswelt außerhalb der Schule kennenlernen willst, musst Du als Lehrer aussteigen.

21. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du das Gefühl hast, dass da draußen irgendetwas auf Dich wartet 

Obwohl Du nicht konkret benennen kannst, was auf Dich außerhalb der Schule wartet, spürst Du deutlich, dass Dich eine Kraft aus der Schule herauszieht.

Da Du es jedoch für unvernünftig hältst den sicheren Lehrerberuf zu kündigen, bemühst Du Dich die Vorteile des Berufs zu sehen. Trotzdem schaffst Du es nicht den Wunsch auszusteigen zu ignorieren.

Vielmehr spürst Du, dass je mehr Du versuchst Dir die Schule schönzureden, desto stärker die Kraft wird, die Dich aus der Schule herauszieht.

Demnach kannst Du nicht anders als Deiner Seele zu folgen und Dich somit von ihr leiten zu lassen.

Merke: Wenn Du wissen willst, was da draußen außerhalb der Schule auf Dich wartet, musst Du als Lehrer aussteigen.

22. Du willst als Lehrer aussteigen, weil Du als Lehrer aussteigen willst

Auch wenn wir als Menschen niemals ohne einen Grund handeln, ist es nicht notwendig Unmengen an Zeit darin zu investieren, um herauszufinden, warum wir ganz konkret tun, was wir tun.

Weil Du sowieso tief in Dir weißt, warum Du zum Beispiel als Lehrer aussteigen willst. Deshalb brauchst Du Dich nicht verrückt zu machen mit Excel-Tabellen, die voll sind mit Kündigungsgründen und deren Gewichten. Nein.

Während eines Interviews wurde der Extremschwimmer André Wiersig neugierig von dem Reporter gefragt, warum er extrem viel trainiert, um über Stunden im kalten Meerwasser zu schwimmen und dafür auch noch viel Geld ausgibt. Dazu sagte er „Das Warum kann man auf dem Weg beantworten oder man beantwortet das überhaupt niemals. Ich habe das Warum tatsächlich gar nicht beantwortet.“

Letztlich macht er das sicherlich, weil es ihm Freude macht. Und das reicht als Grund aus. Denn wir brauchen nicht immer tiefgründige, hoch philosophische und weltbewegende Gründe, um zu tun, was wir tun wollen.

Merke: Wenn Du als Lehrer aussteigen willst, weil Du aussteigen willst, mache es.  

Auch wenn ich Dir noch viele andere Gründe präsentieren könnte, höre ich jetzt auf. Weil ich mein Ziel erreicht habe und es war:

Dir deutlich zu machen, dass Du nicht auf ein grauenhaftes Ereignis warten musst, bist Du Dir erlaubst als Lehrer auszusteigen.

Denn Du darfst jederzeit als Lehrer aussteigen, wenn Du es willst. Dazu musst Du Dir lediglich selbst die Erlaubnis erteilen.

Dann bereits Du Deine Kündigung vor und kündigst erfolgreich.

Ich wünsche Dir viel Freude und wenn Du nun entschlossen Deine Alternative zum Lehrerberuf finden und souverän kündigen möchtest, lies mein Buch "Tschüss Schule - Hallo Freiheit".

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

PS: Diesen Artikel hatte ich das erste Mal am 27.11.2018 veröffentlich. Und nun habe ich ihn komplett überarbeitet und erweitert. 

Willst Du jetzt Deine erfüllende Berufsalternative zum Lehrerberuf finden?

Dann schreibe mir Deine E-Mail-Adresse auf, damit ich weiß, wohin ich Dir den erprobten Routenplan zu Deiner erfüllenden Berufsalternative zuschicken soll. 

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Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

Dein Kommentar

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  1. Liebe Viktoria,
    ich bin dir so unendlich dankbar für deine vielen Artikel!
    Ich arbeite sein 9Jahren als Gymnasiallehrerin in Bayern- im golden Käfig oder auch lebenslänglich – wie ich es nenne. Zum Glück ist mir seit Kurzem klar geworden – das hört sich jetzt dumm an -, dass ich diesen Beruf, der überhaupt nichts für mich, noch nie etwas für mich war – nicht bis zum einem Lebensende ausführen muss. Wenn ich nicht möchte, steige ich einfach aus. Wie geil ist das denn?
    Das Umfeld, die Familie reagiert genau wie du es beschreibst. Ich mache das jetzt ganz still und heimlich für mich.
    Vielen vielen Dank für deine Gründe und deinen Zuspruch. Es gibt ja wirklich nicht so viele Beiträge über dieses Thema.
    Du bist mir eine Riesenhilfe!
    Liebe Grüße
    Susanne

    1. Hallo liebe Susanne,
      es freut mich riesig, dass meine Erfahrungen und Gedanken Dir weiterhelfen! Du darfst Deinen Lehrerberuf so lange machen, wie Du es willst. Und als Beamtin darfst Du jederzeit gehen. Plane still und heimlich Dein Leben außerhalb des goldenen Käfigs. Und freue Dich auf die Freiheit! Ich wünsche Dir dabei viel Freude!

  2. Liebe Viktoria,

    auch ich habe mich dieses Jahr entschieden aus dem Lehrberuf auszusteigen. Ich habe lange gezweifelt, ob es die richtige Entscheidung war, vor allem, weil ich so lange dachte es wäre mein Traumberuf. Aber ich musste mir eingestehen, dass mir dieser Beruf keine Freude mehr macht und mich auf Dauer krank machen wird. Der Beruf raubt mir so viel Energie. Ich wollte dir sagen, dass ich deine Seite großartig finde! Du sprichst mir aus der Seele und es tut gut, diese Meinung auch von jemand anderem zu hören. Ich habe nun ein gutes Gefühl und kein bisschen Wehmut dabei, derzeit meine letzten Unterrichtsstunden zu halten und danach in ein neues Leben zu starten!

    Liebe Grüße
    Sonja

    1. Hallo liebe Sonja, es macht mich super glücklich zu lesen, dass Dir meine Erfahrungen geholfen haben bezüglich Deiner Kündigung ein gutes Gefühl zu haben. Auch für mich waren meine letzten Tage und Stunden an der Schule besonders intensiv. Freue Dich auf Dein neues Leben! Selbstbestimmt und frei zu leben, ist fantastisch :). Viel Freude beim Gestalten Deines Lebens. Liebe Grüße, Victoria

  3. Hallo Victoria,

    sehr schön geschrieben! Ich bin seit 6 Jahren aus dem Lehrerberuf ausgestiegen und mache beruflich etwas, dass mich nach Meinungen Anderer völlig unterfordert. Und weißt du was? Seitdem genieße ich mein Leben mehr als je zuvor. Ich habe keine Sekunde bereut. Das Leben ist viel zu kurz um einen Job auszuüben, der einem die Lebensfreude raubt.

    1. Hallo Jule, vielen Dank für Deinen Kommentar! Großartig, dass Du auch gekündigt hast. Das Leben ist sehr kurz, wie recht Du hast. Dass Du Dein Leben – ohne Schule, Lärm, Stundenplan und Co – genießt, kann ich super gut nachvollziehen :). Liebe Grüße, Victoria

  4. Alle aufgeführten Gründe für den Ausstieg kann ich vorbehaltlos unterschreiben! Ich kann und ich will nicht mehr! Plan B läuft und ich werde es durchziehen.

    1. Wenn Du diese Gründe bejahst, solltest Du auf jeden Fall aussteigen! Danach wird es Dir super gut geht. Viel Erfolg und Freude! Liebe Grüße, Victoria

  5. Naja, es ist nicht so einfach aufzuhören. Auch der neue Job wird erstmal wohl weniger Geld bringen und kann stressig werden. Mnachmal ist es im Leben wichtig sich selbst zu verändern, um mit der Situation klarzukommen, als einfach nur wegzulaufen. Also nicht gleich hinschmeißen (sonst wär ich auch schon längst weg, aber es gibt auch schöne Momente im Unterricht)

    1. Hallo Nana, von weglaufen, hinschmeißen und die Flucht ergreifen, spreche ich nicht. Ich stehe für eine erfolgreiche Kündigung und halte von Fluchtreaktionen wenig. Klar, ist es wesentlich an sich selbst zu arbeiten, aber das sollte seine Grenzen haben. Sich selbst optimieren zu wollen, heißt nicht bereit zu sein alles zu tun nur um in einem sicheren System bleiben zu können. Das ist sich selbst verbiegen und hat mit Würde und Haltung wenig zu tun. Der Gedanke „wo anders ist es auch nicht besser, deshalb bleibe ich hier“, führt zur Stagnation, was langfristig unglücklich ggf. krank macht. Die Kunst liegt darin für sich selbst zu entscheiden, wo man an sich selbst zu arbeiten hat und wann der Zeitpunkt gekommen ist zu gehen. Wenn bei Dir die schönen Momente überwiegen und Du hinter dem System stehst, ist es ok, wenn Du bleibst. Liebe Grüße, Victoria

  6. Hey Victoria,
    ich bin aktuell im Referendariat fürs Lehramt Mittelschule. Alle sagen einem, dass das Ref die Hölle ist durch die man durch muss. Da du dich auskennst mit dem Ausstieg und ein durchaus beachtlicher Teil deiner Gründe mir jetzt schon total klar sind, ist es besser, dass Referendariat zu beenden, wenn man noch keine genauen Ausstiegspläne hat?

    1. Hallo Pia, ja, das Referendariat ist die Hölle. Aber nur weil ein System das Leiden als normal ansieht, musst Du das Spiel nicht mitspielen. Leider spielen jedoch viele mit. „Wenn alle Leiden ist das Leiden wohl normal“, denkt man sich. So habe ich leider auch gedacht 😊 Wenn Du meine Gründe für die Kündigung bereits jetzt schon nachvollziehen kannst, wird Dir höchstwahrscheinlich der Lehrerberuf nicht gefallen bzw. Dich nicht glücklich machen. Es ist Deine Lebenszeit, Deine Energie und Deine Gesundheit, die Du derzeit in eine Ausbildung steckst, die Dich am Ende nicht zu einem Beruf führt, der Dich langfristig glücklich macht. Die Entscheidung mit dem Referendariat aufzuhören oder nicht, würde ich davon abhängig machen, wie stark Du derzeit leidest und wie lange Dein Referendariat noch dauert. Das Leben ist zu kurz, um zu leiden. Außerdem kannst Du die Energie, die Du im Ref steckt in eine andere Ausbildung stecken, die Dich am Ende zu einem Beruf führt, der besser zu Dir passt. Ich hoffe meine Gedanken helfen Dir weiter. Sonst schreibe mir eine E-Mail. Ich freue mich! Liebe Grüße, Victoria

      1. Liebe Viktoria,
        ich studiere derzeit Lehramt Mathe und Geschichte und es macht mich irgendwie nicht mehr so glücklich. Manche Studentinnen sind bei uns wirklich sehr zickig und unangenehm, meine Freunde habe ich eher in anderen Studiengängen, ich weiß nicht weiter und habe Angst, dass ich später im Lehrerberuf ebenfalls auf zickige Kolleginnen stoßen könnte. Und mich im Kollegiat nicht so wohlfühlen würde. Vielleicht passe ich einfach nicht zu dieser „Lehrermentalität“. Ich bin immer sehr ehrgeizig und will viel erreichen. In meinem Praktikum gab es beide Male leider auch so richtige Zicken. Mit Kindern kann ich eigentlich ganz gut, wobei ich Pubertierende schon sehr anstrengend manchmal finde 🙂 Aber zu ihnen finde ich einen Draht, wenn mir das auch sehr sehr viel Kraft raubt! Keine Ahnung, es ist so eine Sorge die ich schon lange mit mir rumtrage, dass ich später ein doofes und zickiges Kollegiat abbekomme wo ich mich nicht wohlfühlen werde. Haben Sie vielleicht einen Ratschlag? Ich würde mich sehr freuen und wäre sehr dankbar 🙂 Liebe Grüße!

        1. Hallo liebe Janina, vielen lieben Dank für Deine Nachricht. Menschen, die man nicht sympathisch finden, die zickig sind und/oder anstrengend sind können überall Deine Kollegen werden. Wenn Du den Lehrerberuf magst, wäre es doch schade, wenn Du diesen nicht weiterverfolgst, weil Du ein „zickiges Kollegiat“ befürchtest. Damit Du für Dich Klarheit gewinnst, solltest Du Dich fragen, was Dich konkret an diese Menschen, die Du als zickig bezeichnest, stört. Daraus kannst Du für Dich ableiten, was genau Dein Thema ist. Zudem ist es wichtig zu wissen, was Du unter „Lehrermentalität“ verstehst. Es könnte sein, dass Du als ehrgeiziger Mensch Dich im Lehrerberuf nicht wohlfühlst, weil Du andere Schwerpunkt und Wünsche hast als vielleicht andere Lehrkräfte. Schaue auf Dich und finde heraus, worum es Dir genau geht. Wenn Du feststellst, dass Du die „Lehrermentalität“ nicht mitbringst und Dich im Lehrerberuf nicht wohlfühlst, ist es empfehlenswert frühzeitig etwas anderes zu machen. Erst einmal empfehle ich Dir jedoch, die obigen Fragen zu beantworten und für mehr Klarheit zu sorgen. Liebe Grüße, Victoria

  7. Hi Victoria,

    Ich studiere momentan Grundschullehramt, überlege aber, nach dem Bachelor aufzuhören und etwas neues anzufangen, da ich immer mehr das Gefühl habe, dass der Job doch nichts für mich ist und stressiger ist als man denkt… Ich habe nicht wirklich das Gefühl dass es mein Traumjob ist, wie ich früher gedacht habe und habe auch jetzt schon richtig Angst vor dem Ref und dem Berufseinstieg. Das Studium an sich gefällt mir gut, aber das hat ja wenig mit der Berufspraxis zu tun. Denkst du ich sollte aufhören? Ich habe noch keinen Plan B, aber ich will nicht jahrelang studieren, nur um zu merken, dass ich wirklich keine Lehrerin werden will… Ich finde, es ist wichtig, dass die Arbeit einem (zumindest meistens) Spaß macht! 🙂

    1. Hallo liebe Vanessa, vielen lieben Dank für Deine Nachricht. Wenn Du Dir sicher bist, dass Du im Lehrerberuf nicht glücklich wirst – was ich sehr gut nachvollziehen kann 😊 – solltest Du etwas anderes studieren. Wie Du selbst exzellent analysiert hast, bringt Dir Dein Lehramtsstudium nicht viel, wenn Du später nicht als Lehrerin arbeitest. Schreibe Dir auf, was Dir an Deinem Studium gefällt. Im nächsten Schritt schaust Du in welchem Beruf Du diese Aspekte hast. Dann arbeitest Du daran in dem Beruf zu arbeiten. Ein entscheidender Faktor für Dein Wohlbefinden, Deine Gesundheit, Deine Lebensqualität, Deine Lebensfreude und Dein Lebensglück ist Deine Liebe zu Deinem Beruf. Wir verbringen einen erheblichen Teil unseres Lebens mit der Arbeit und bei der Arbeit. Deshalb solltest Du darauf achten, dass Du Freude an Deinem Beruf hast. Wenn Du das im Lehrerberuf nicht hast, solltest Du etwas anderes studieren. Alles andere ist Verschwendung Deiner kostbaren Lebenszeit. Dafür ist das Leben zu kurz! Liebe Grüße, Victoria

  8. Hi Victoria,
    ich habe gerade deinen Artikel gelesen. Ich bin seit Februar im Referendariat.
    Bereits in der ersten Woche bin ich in Tränen ausgebrochen, weil ich meinen Grundsatz „ich möchte auf keinen Fall in das System Schule zurück“ einfach übergangen bin.
    Ich dachte ich gebe mir und der Lehrertätigkeit nochmals eine letzte Chance.
    Jetzt ist September.
    Und ich merke, dass ich null Motivation habe. Mein Körper sich widersetzt. Das größte Problem habe ich mit den langen Arbeitszeiten aufgrund der Vorbereitungen und das ich einfach nicht abschalten kann, da ich ständig unterbewusst den nächsten UB oder die nächsten Stunden plane.
    Ich mach zwar den Unterricht gut und bekomme von vielen Seiten positives Feedback, aber fühle, dass ich einfach nicht in dieses verrückte System passe. Mein größter Fehler war es auch, dass ich aus meiner puren Verzweiflung heraus mit viel zu vielen Menschen gesprochen habe. Die meisten raten mir natürlich von einem Abbruch ab.
    Ich habe jetzt den Mut gefasst und mich 6 Wochen krank schreiben lassen und schaue bereits nach Alternativen.

    1. Hallo liebe Eva, ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Du keine Motivation hast. Das Referendariat ist grauenhaft!! Wenn Du schon vor dem Ref diesen Grundsatz „ich möchte auf keinen Fall in das System Schule zurück“ hattest, wirst Du nach dem Ref an der Schule nicht glücklich werden. Deshalb ist es gut, dass Du nach Alternativen schaust. Dabei hilft Dir der „Routenplan zu Deiner lukrativen Alternative“. Du kannst ihn Dir kostenfrei auf meiner Seite herunterladen. Hier ist der Link: https://www.victoriaghorbani.de/newsletter-anmeldung/
      Gute Besserung. Liebe Grüße,

  9. Liebe Victoria,
    auch mir spricht das, was du geschrieben hast, aus dem Herzen. Ich bin seit 14 Jahren Lehrerin, und nach einem quälenden Ref, das eine der furchtbarsten Phasen und ein absoluter Tiefpunkt in meinem Leben war, habe ich Techniken entwickelt, in meinem Berufsalltag zurechtzukommen. Mittlerweile bin ich sogar ziemlich erfolgreich, wenn man das so sagen kann, und bei Kollegen und Schülern beliebt. Aber dennoch macht mich der Beruf nicht glücklich, nach wie vor nicht. Das hat sich in all den Jahren nicht geändert. Es gibt gute Momente, aber im Großen und Ganzen bleibt es eine Liste an Pflichten, die ich täglich abarbeiten. Ich fühle mich eingezwängt in ein enges zeitliches und systemisches Korsett. Ich habe nur Vorgaben zu erfüllen, die gefühlt mit jedem Jahr mehr werden. Jetzt in der Corona-Zeit ist es ganz schlimm. Es gibt keinen Raum dafür, meine eigentlichen Fähigkeiten und Begabungen sinnvoll einzusetzen. Oft denke ich, dass man mich genauso durch eine gut programmierte virtuelle KI ersetzen könnte: die wäre dann auch rund um die Uhr für jeden jederzeit ansprechbar, würde Klausuren effizienter und schneller durchkorrigieren, Noten objektiver vergeben, alle Vorgaben optimal und fehlerfrei erfüllen und am Ende keine Erschöpfung oder Krankheit zeigen.
    Mich bräuchte das System dann nicht mehr.
    Der einzige Grund, warum ich noch nicht gegangen bin, ist tatsächlich der finanzielle Aspekt. Ich habe ein Haus und eine Familie und bin Alleinverdienerin. Ich kann es mir schlicht nicht leisten, eine geringer bezahlte Arbeit anzunehmen oder gar einen Verdienstausfall zu haben. Wenn jemand dazu einen Tipp hat, wie man aus diesem Dilemma herauskommt, wäre ich sehr dankbar!
    Viele Grüße, Lila

    1. Hallo Lila,
      vielen herzlichen Dank für Deine lieben Worte. Das Referendariat ist tatsächlich eine grauenhafte Zeit gewesen. Deinen Gedanken mit der KI finde ich sehr passend, jedoch auch traurig. Denn Du hättest mehr Freude an diesem Beruf wenn Du Mensch sein dürftest und die Schüler sowieso. Wie wäre es, wenn Du Dir nebenher ein zweites Standbein aufbauen würdest? So hast Du keinen Verdienstausfall und ermöglichst Dir dennoch vielleicht später aussteigen zu können. Nimm den Gedanken schon einmal mit und überlege Dir, ob Du diesen nicht zeitnah umsetzen möchtest.
      Liebe Grüße
      Victoria

  10. Hallo Victoria,

    Ich muss die Reisleine ziehen!
    Der Job ist wenig wertschätzend und es nervt mich einfach jeden Tag aufs neue mit so viel unfreundlichkeit und intransparenten Regeln arbeiten zu müssen.

    Vielen Dank für deine Seite und die vielen Punkte die du benannt hast, die für die Selbstständigkeit sprechen. Ich habe meinen Entschluss gefasst!

    Es wird ein wenig Vorbereitung benötigen, aber das Ziel motiviert.

    Hast du ein paar Tips an wen man sich wenden kann um sich für die ersten Schritte beraten zu lassen?

    Eine konkrete Idee habe ich bereits, ich würde mich gerne beraten lassen welche Internetplatform ich verwende und noch so ein paar Punkte mehr…

    Vielleicht hast du ja einen Tipp.

    Vielen Dank, auch für den Mut!
    Sehr sehr stark!

    1. Hallo liebe Katharina, ich gratuliere Dir zu Deinem Entschluss. Sehr stark. Gratulation. Schreibe mir gerne eine E-Mail mit Deinen Fragen bzgl. der ersten Schritte dann kann ich Dich besser unterstützen bzw. Dir weitere Empfehlungen geben. Ich freu mich auf Deine E-Mail. Meine E-Mail-Adresse lautet: vg@victoriaghorbani.de Feiere Deinen Entschluss 🙂 Liebe Grüße, Victoria

  11. Liebe Viktoria,
    danke für deine wunderbare Arbeit und die Zeit und Hingabe, die du in diese investierst!
    Ich befinde mich in einem Dilemma und hoffe sehr, dass du mir helfen kannst!
    2019 habe ich mein Referendariat abgebrochen, weil ich mich einfach nicht im Schulsystem gesehen habe. Dazu muss man sagen, dass ich gutes Feedback hatte, eine gute Schule und nette Fachseminarleiter. Doch gerade diese eher guten Bedingungen haben mich in meiner Entscheidung bestärkt. Wäre es nicht so gewesen, hätte ich das Ref vermutlich durchgezogen und mir immer wieder gesagt, dass es danach an einer anderen Schule, mit anderen Kollegen usw. besser wird.
    Nun bin ich seitdem beruflich nicht wirklich voran gekommen und habe meinen Weg noch nicht gefunden, was mich aus lauter Verzweiflung dazu bewogen hat mich erneut auf das Ref in einem anderen Bundesland zu bewerben. Vor ein paar Tagen kam nun der Bescheid mit dem mir zugewiesenen Seminarort und ich bin seit dem komplett am verzweifeln. Ich habe nur noch ein paar Tage, um den Platz anzunehmen oder abzulehnen und bin am durchdrehen. Im Grunde weiß ich, dass ich nicht als Lehrerin arbeiten will. Gleichzeitig glaube ich auch, dass ich durchaus die Fähigkeit dazu habe eine kompetente Lehrerin zu werden, nur würde ich vermutlich psychisch an den Arbeitsumständen zugrunde gehen…
    Nun frage ich mich, ob es Sinn macht das Referendariat doch nochmal anzugehen und durchzuziehen und es als eine Art Weiterbildung zu betrachten? Würden sich mir durch das Ref berufliche Türen abseits des Schuldienstes öffnen (z.B. im Bereich Bildung ect.), die mir momentan mit dem Master of Education verschlossen sind? Leider finde ich online keine brauchbaren Informationen dazu…
    Ich weiß einfach absolut nicht weiter und würde mich sehr über einen Rat von dir freuen!

    Ganz liebe Grüße
    Valeria

    1. Hallo liebe Valeria, vielen Dank für Deinen Kommentar. Durch das Referendariat öffnen sich Dir keine beruflichen Türen abseits des Schuldienstes. Zumindest keine, die entfernt sind vom Lehrerberuf und das wäre ja abseits des Schuldienstes. Die Zeit, die Du ins Referendariat investierst (was verdammt viel ist, wie Du weißt) könntest Du direkt in den Berufen investieren, die für Dich in Frage kommen. Da hättest Du mehr von.
      Ob Du das Referendariat als Weiterbildung ansehen kannst, hängt davon ab, wie es Dir gefällt. Wenn Dir die Schule, die Kollegen usw. nicht gefallen, wird es vermutlich schwierig sein diese Zeit als eine Art Weiterbildung anzusehen.
      Vielleicht „musst“ Du das Referendariat erneut angehen, um eine endgültig Entscheidung zu treffen. Anscheinend ist das Kapitel für Dich noch nicht geklärt. Denn sonst hättest Du Dich nicht für das Referendariat beworben. Demnach ist es vielleicht gut, wenn Du es startest und schaust, wie es Dir gefällt. Höre auf Dein Körpergefühl und sei mutig. Dann triffst Du auf jeden Fall die richtige Entscheidung.
      Liebe Grüße,
      Victoria

  12. Ich habe schon einige Informationsseiten zum Thema "Ausstieg als Lehrer" besucht. Diese Seite ist die erste, die wirklich Argumente auflistet, die MEINE Argumente sind. Genau die gleichen Überlegungen habe ich auch angestellt. Danke für diese Bekräftigung, dass meine Ideen und Beobachtungen nicht falsch sind.
    Lieben Gruß,
    Matthias

    1. Hallo lieber Matthias,
      vielen herzlichen Dank für Deinen Kommentar.
      Deine Überlegungen und Beobachtung ist auf jeden Fall richtig. Du kannst Dir zu 100 Prozent vertrauen👍🏽
      Liebe Grüße
      Victoria

  13. Mir fehlt hier noch ein ganz entschiedener Grund: Ich überlege regelmäßig auszusteigen, weil ich mir nirgendwo ein derart herabwürdigendes und respektloses Verhalten begegnet, wie ich es in der Schule immer wieder erlebe. Jugendliche, die so tun als wäre ich gar nicht da, die nicht bereit sind, mir zuzuhören, die von mir aber erwarten dass ich all ihre Anliegen und Wünsche berücksichtige. Kinder, die dazu aufrufen, abzustimmen ob wir das Lied singen, das ich ausgesucht habe, die immer größer werdende Egozentrik (Alles muss MIR Spaß machen), dass Kinder und Jugendliche sich nicht mehr als Teil des Ganzen sehen sondern es nur um individuelle Vorlieben und Bedürfnisse geht. Ich möchte mich nicht immer wieder beleidigen lassen und dann auch noch Verständnis dafür haben, dass der arme Junge ja nur zu seiner Peergroup gehören möchte.

    1. Hallo liebe Anke,
      vielen herzlichen Dank für diesen extrem wichtigen Punkt. DANKE!
      Du schreibst etwas, was ich ebenfalls erlebt habe. Ich verstehe Dich somit extrem gut.
      Und JA so ein herabwürdigendes und respektvolles Verhalten begegnet man nur in der Schule.
      Dazu kommt, wie Du schreibst, dass man als Lehrer stets geduldig, freundlich, verständnisvoll und so weiter bleiben muss.
      Super, dass Du über eine Kündigung nachdenkst. Das Leben ist viel zu kurz und zu schön, um in so einem destruktiven Umfeld zu sein.
      Genieße den Tag🎉
      Liebe Grüße
      Victoria

  14. Hallo Victoria, der Grund, warum ich aussteigen will, ist leider gar nicht aufgeführt bei deinen 22 Gründen. Ich bin einer der Gruppe derjenigen Lehrer, die die Privilegien des Beamtentums nicht genießen und aus Altersgründen tarifbeschäftigt sind (ich war bei der Einstellung wenige Monate zu alt) trotz derselben Ausbildung und der gleichen Arbeit. Die Zwei-Klassengesellschaft im Lehrerzimmer ist schwer zu ertragen. Der Einkommensunterschied macht im Laufe eines Berufslebens den Wert eines Reihenhauses aus und verschärft sich im Ruhestand. Was nervt ist, dass wir unter dem Radar laufen und kaum jemand darüber Bescheid weiß.
    Der Dienstherr hat im Laufe meiner mittlerweile 25jährigen Dienstzeit die Verbeamtungs-Altersgrenzen mehrfach verschoben (natürlich nicht rückwirkend) und die Lebensarbeitszeit verlängert, sodass ich mir wie alle tarifbeschäftigten Lehrer*innen einfach nur verarscht vorkomme.
    Viele Grüße
    Olaf

    1. Hallo lieber Olaf,

      ich danke Dir sehr für diesen extrem wichtigen Punkt. Vielen herzlichen Dank, dass Du mir das geschrieben hast.
      Ja, diese Unterschiede innerhalb des Lehrerberufs sind absurd und vollkommen ungerecht. Jedoch haben sie, wie Du schreibst, eine enorme Auswirkung. Diese Situation muss sich ändern.
      Vielen Dank🙏🏼
      Liebe Grüße
      Victoria

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