Als Lehrer kündigen Alles, was Du dazu wissen musst

Als Lehrer kündigen oder nicht?

Zwar weiß ich nicht, wann ich mir diese Frage das erste Mal stellte, jedoch weiß ich ganz genau, dass ich nach zwei Wochen Beamtin auf Probe wusste „bis zur Pension bleibe ich nicht.“

Später meldete sich immer öfter eine leise Stimme in mir mit „Hey, wäre es nicht genial, wenn Du als Lehrer kündigst? Dich von den Zwängen befreist und tust, was Du tun willst?“

Wenn Du müde und gereizt im Klassenraum oder im Lehrerzimmer sitzt und aus dem Fenster schaust, meldet sich sicherlich diese sanfte Stimme auch bei Dir, richtig?

Dann wertest Du sie schnell als Spinnerei ab. Da Du denkst "Man kann doch nicht einen sicheren Job aufgeben und das auch noch in diesen unsicheren Zeiten. Wie soll das überhaupt gehen? Woher soll das Geld kommen?"

Und schon springt der besorgte Teil in Dir an und läuft mit seinen Gründen, warum eine Kündigung Dich direkt in den finanziellen Ruin treibt, auf Hochtouren.

Trotz dieser Gedanken hast Du den Weg zu mir gefunden. Ich freue mich sehr. Das heißt dieses „Hey, wie wäre es als Lehrer auszusteigen?“ ist keine Spinnerei oder lediglich ein Tagtraum, sondern eine ernstzunehmende Sehnsucht nach Freiheit.

Damit Du dieser Sehnsucht nachkommst, schreibe ich für Dich diesen Artikel. Somit teile ich mit Dir exklusiv alle wesentlichen Infos, Tipps und Insiderwissen aus mittlerweile über 8 Jahren Erfahrung.

Denn abgesehen davon, dass ich seit Jahren erfolgreich Lehrkräfte und Beamte dabei unterstütze eine erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen, habe ich selbst zweimal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin gekündigt. Und damit ist klar, dass Du als Lehrer kündigen kannst! Auch wenn du Beamtin oder Beamter auf Lebenszeit bist.

Willst Du wissen, wie es geht? Dann lass uns loslegen.

Wie kannst Du überhaupt als Lehrer kündigen?

Im Grunde genommen ist die Kündigung als verbeamteter Lehrer formal gesehen der einfachste schulische Akt.

„Was? Als Lehrer kündigen und dann auch noch aus der Verbeamtung soll einfach sein!? Niemals!“, denkst Du jetzt bestimmt. Dann spricht Dein emotionaler Teil auf den wir später eingehen.

Aber erst sprechen wir über den rechtlich-bürokratischen Teil der Kündigung aus dem Beamtentum.

Da Angestellte im öffentlichen Dienst anders als Beamte einen Arbeitsvertrage haben, läuft die Kündigung bei angestellten Lehrern anders ab.

Rechtlich-bürokratischer Teil der Kündigung für Landesbeamte

  • Krankenversicherungsform für die Zeit nach der Kündigung festlegen. Das heißt: Bleibst Du in der PKV und wenn mit welcher Vereinbarung oder wechselst Du in die GKV oder in die Künstlerkrankenversicherung?
  • Die Pensionsregelung in Deinem Bundesland für ausgeschiedene Beamte kennen. Mit anderen Worten: Nachversicherung oder Altersgeld?
  • Antrag auf Entlassung abgeben. So heißt das Kündigungsschreiben im Beamtentum (§ 33 BBG).
Als Lehrer kündigen Rechtlich-bürokratischer Teil

Damit hast Du Dich aus dem Beamtentum entlassen lassen. Wobei Du für die Entlassung selbst natürlich nur den Antrag auf Entlassung abgeben musst.

Da Du jedoch nicht unvorbereitet in die Zeit nach der Kündigung wechseln willst, befasst Du Dich selbstverständlich mit der Krankenversicherung und der Pensionsregelung.

Somit ist diese immer noch oft gestellte Frage „Kann man überhaupt als Lehrer kündigen?“ klar beantwortet:

JA, Du kannst als Lehrer kündigen! Trotz Beamtenstatus. Also auch dann, wenn du Beamtin oder Beamter auf Lebenszeit bist.

Obwohl Du einen Antrag auf Entlassung aus dem Beamtenverhältnis stellst, kann dieser nicht abgelehnt werden. Zwar können 

  • Versetzungsanträge oder 
  • Anträge auf Teilzeitbeschäftigung oder 
  • Anträge auf Beurlaubung ohne Bezüge und
  • andere Anträge

abgelehnt werden, wenn dienstliche Belange dagegen sprechen – und das tun sie gefühlt immer – aber der Antrag auf Entlassung kann nicht abgelehnt werden.

Allerdings kann eine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis bis maximal 3 Monate - in einigen Bundesländern bis zum Ende des laufenden Schulhalbjahres - hinausgeschoben werden. Damit Du Deine Amtsgeschäfte ordnungsgemäß erledigst.

Jedoch ist dies eher Theorie als Praxis. Denn ich habe bei den tausend Entlassungen, die ich begleitet habe, keinen Beamten gehabt, der länger bleiben musste als er wollte.

Wenn Du nicht mehr als Lehrer arbeiten willst, kann Dich keiner zwingen es zu tun.

Weil ich es für wichtig halte in Frieden und Freude aus dem Dienst auszuscheiden, empfehle ich Dir zeitig Deiner Schulleitung mitzuteilen, dass Du als Lehrer kündigen willst.

Nachdem Du alle Punkte gelesen hast, weißt Du: Als Lehrer kündigen ist im Vergleich zu anderen schulischen Veränderungen formal betrachtet einfach durchzuführen.

Zudem musst Du nicht wie ein Bittsteller mit Deinem Antrag zur Schulleitung, um mit ihm Deine Lebensplanung zu besprechen, damit er für Deinen Teilzeitantrag, Versetzungsantrag oder einen anderen Antrag Verständnis hat.

Kurzum: Während die Schulleitung bei allen Anträgen ihren Segen geben muss, ist das bei dem Antrag auf Entlassung nicht notwendig. Somit setzt Du die Schulleitung lediglich in Kenntnis darüber, dass Du als Lehrer kündigen willst.

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Wann kann man als Lehrer kündigen?

Jederzeit.

Da anders als bei Angestellten im öffentlichen Dienst kommt Dein Dienstverhältnis nicht durch einen Arbeitsvertrag zustande, sondern nach § 10 BBG durch die Ernennungsurkunde.

Trotzdem kündigen die meisten Lehrer gerne zum Ende des Schuljahres oder zum Ende des Schulhalbjahres. Aber Du kannst nach § 33 BBG (Bundesbeamtengesetz) oder § 23 BeamtStG (Beamtenstatusgesetz) jederzeit kündigen. Lies selbst, was im § 33 BBG steht: 

" (1) Beamtinnen und Beamte sind zu entlassen, wenn sie gegenüber der zuständigen Behörde schriftlich ihre Entlassung verlangen. Die Erklärung kann, solange die Entlassungsverfügung noch nicht zugegangen ist, innerhalb von zwei Wochen nach Zugang bei der zuständigen Behörde zurückgenommen werden, mit Zustimmung der zuständigen Behörde auch nach Ablauf dieser Frist.

(2) Die Entlassung kann jederzeit verlangt werden. Sie ist für den beantragten Zeitpunkt auszusprechen. Sie kann jedoch so lange hinausgeschoben werden, bis die Beamtin oder der Beamte die ihr oder ihm übertragenen Aufgaben ordnungsgemäß erledigt hat, längstens drei Monate."

Demnach kündigen bei mir Lehrkräfte so, wie es für ihre Lebensplanung und familiäre Situation am besten passt. Denn auch die Landesverordnungen sehen es ähnlich, wie das Bundesbeamtengesetz. Da Du als Lehrer Landesbeamter bist, sind für Dich natürlich die Gesetze Deines Bundeslandes relevant. 

Wenn Du Dich mit Deinem Ausstieg befasst, solltest Du Dich mit Deinem Wunschausstiegstermin befassen. Weil Du nun weißt, dass Du nicht gezwungen bist bis zum Ende des Schuljahres oder Schulhalbjahres zu kündigen. Als Lehrer kündigen geht immer. 

Wie schreibst Du Deinen Antrag auf Entlassung aus dem Beamtenverhältnis? (Das Kündigungsschreiben für Beamte)

Nachdem Du weißt, dass Dein Kündigungsschreiben als verbeamteter Lehrer „Antrag auf Entlassung aus dem Beamtenverhältnis“ heißt, schauen wir uns den Entlassungsvorgang an:

  • Den Antrag stellst Du formlos. Im Grunde genommen reicht ein Zweizeiler, handgeschrieben mit einem Datum versehen, aus.
  • Diesen gibst Du entweder persönlich bei Deiner Schulleitung oder im Sekretariat ab. Hauptsache der Antrag wird über den Dienstweg an die oberste Dienstbehörde weitergeleitet.
  • Von der obersten Dienstbehörde (von der Person, die alle Deine Belange regelt) bekommst Du einen Brief. In diesem Brief wirst Du auf die Folgen Deiner Entlassung hingewiesen. Zusätzlich bekommst Du zwei Wochen Bedenkzeit.
  • Innerhalb dieser zwei Wochen kannst Du Deinen Antrag zurückziehen und so weitermachen, als hättest Du ihn nie gestellt (§ 33 BBG).
  • Bleibst Du bei der Kündigung, wirst Du zu dem gewünschten Termin aus dem Beamtenverhältnis entlassen und Deine Tätigkeit im Schuldienst ist beendet.
  • Eine Entlassungsurkunde für Deine Akten wird Dir zugeschickt.

Wie kommst Du als Beamter nach Deiner Kündigung aus der PKV in die GKV?

Sobald Du aus dem Beamtenverhältnis herausgehst, bist Du nicht mehr beihilfeberechtigt. Das heißt, Du musst Deine private Krankenversicherung zu 100 % selbst zahlen.

Da der monatliche Beitrag bei der PKV höher ist als bei der GKV wollen Beamte, die gekündigt haben aus der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln.

Damit Du aus der PKV in die GKV wechseln kannst, musst Du einen der folgenden Punkte erfüllen:

  • Einem sozialversicherungspflichtigen Job (Angestelltenjob) nachgehen (§ 5 SGB V).

Im Grunde genommen kannst Du im Lehrerberuf in ein Angestelltenverhältnis wechseln, um in die gesetzliche Krankenversicherung zu kommen. Zwar wird durch diesen Statuswechsel der Lehrerberuf nicht besser, aber Du kannst später wenn Du als Lehrer kündigen willst in der GKV bleiben.

Zudem hast Du einen Anspruch auf Arbeitslosengeld.

  • Mit einem Menschen verheiratet sein, der in einer gesetzlichen Krankversicherung ist und über den Du Dich familienversichern lassen kannst (§ 10 SGB V). Dann darf Dein Einkommen so hoch sein wie bei einem Minijob (450 Euro im Monat).
  • Du wanderst aus und meldest Dich in Deutschland ab. Später kommst Du nach über einem Jahr zurück und gehst in die GKV.
  • Deine Arbeitssituation ermöglicht es Dir in die Künstlerkrankenkasse zu wechseln.
als lehrer kündigen und als Beamter nach der Kündigung aus der PKV in die GKV

Wenn Du nur einen Minijob hast, reicht das nicht aus für den Wechsel in die GKV. Weil eine geringfügige Beschäftigung genauso wie das Beamtentum und die Selbstständigkeit versicherungsfrei sind.

Zwar gilt in Deutschland die Versicherungspflicht – für die KV seit 2009 – jedoch sind bestimmte Berufsgruppen, wie Beamte von der Sozialversicherungspflicht befreit. Dazu gehört auch die gesetzliche Krankenversicherung.

Falls Du keinen der Punkte erfüllst und somit nach Deiner Kündigung als Lehrer in der PKV bleiben musst, kannst Du Deinen Krankenversicherungsbeitrag senken.

PKV-Beitrag senken, wenn Du von der PKV nicht in die GKV wechseln kannst oder willst 

Erstens: Du kannst Leistungen, die Du nicht für wesentlich hältst aus Deinem PKV-Vertrag streichen. Zum Beispiel habe ich unter anderem die Chefarztbehandlung im Krankenhaus streichen lassen.

Dazu solltest Du wissen, dass Du einige Leistungen nur dann wieder zurückbuchen kannst, wenn Du eine Gesundheitsüberprüfung aufweist. Daher ist es wichtig, dass Du mit Deinem Versicherungsberater sprichst.

Zweitens: Du kannst an der Selbstbeteiligung Deines PKV-Vertrags herumschrauben. Das heißt Du übernimmst einen Teil der Kosten und zahlst dafür einen reduzierten monatlichen Versicherungsbeitrag.

Je nachdem bei welchem Anbieter Du bist, kannst Du Dich zwischen unterschiedlichen PKV Selbstbeteiligungen entscheiden. Zum Beispiel generelle Selbstbeteiligung, bausteinabhängiger Selbstbehalt oder prozentuale Selbstbeteiligung.

Dabei gilt die Regel: Je höher Deine Eigenbeteiligung ist, desto weniger zahlst Du monatlich für Deine PKV.

Drittens: Wenn Dein Ehepartner in der PKV ist, empfehle ich Dir mit dem Versicherungsberater zu sprechen, damit Du mit einem passenden Beitrag in seine Versicherung wechseln kannst.

Auch wenn die PKV anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung keine beitragsfreie Familienversicherung anbietet, kann es dennoch finanziell vorteilhaft sein in die PKV Deines Partners zu wechseln. Deshalb empfehle ich Dir bei Deinem Versicherungsberater nachzufragen. 

Als Lehrer kündigen PKV-Beitrag senken, nach der Kündigung

Sinnvoll mit der PKV umgehen, wenn Du in die GKV wechselst

Wenn Du als Lehrer kündigen willst und weißt, dass Du in die GKV wechseln kannst, schmeißt Du eine Party. Und kündigst die teure private Krankenversicherung.

Verständlich.

Jedoch solltest Du wissen, dass Du später nur dann wieder in die PKV kommst, wenn Du eine Gesundheitsprüfung aufweist.

Falls Du nach Deiner Kündigung als Lehrer nur zeitweise im Ausland bist oder weißt, dass Du nach einer Zeit als Angestellter in die Selbstständigkeit wechseln willst, ist die Anwartschaftsversicherung für Dich interessant.

Dabei unterbrichst Du Deine PKV für eine Weile bzw. lässt Du sie ruhen, löst sie jedoch nicht auf. Deshalb kannst Du ohne Gesundheitsprüfung in Deinen alten Tarif zurückkehren.

Bevor Du Deine private Krankversicherung kündigst, überlege ob Du vielleicht zeitnah doch in die PKV zurück willst. Dann lohnt sich das Geld für eine Anwartschaftsversicherung. Da es eine große und eine kleine Anwartschaft gibt, sprich mit Deinem Versicherungsberater.

Als Lehrer kündigen mit 55+ und in die GKV wechseln? 

Wenn Du älter als 55 bist und als Lehrer kündigen willst, ist der Wechsel in der GKV erschwert.

Außer Du kannst nachweisen, dass bei Dir für die letzten 5 Jahre eine Versicherungspflicht bestand. Das heißt Du warst pflichtversichert oder freiwillig gesetzlich versichert (§ 6 Abs. 3a SGB V).

Da der Dienstherr sich nicht am Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung beteiligt, ist die Mehrheit der Beamten privat versichert. Somit wirst Du innerhalb der letzten 5 Jahre nicht gesetzlich versichert gewesen sein.

Trotzdem kann es sein, dass Du in die GKV wechseln kannst, wenn Du mit 55+ als Lehrer kündigen willst. Dazu musst Du die die Voraussetzung für die Familienversicherung erfüllen. Und Dein Ehepartner die Voraussetzungen nach § 6 Abs. 3a SGB V.

Übrigens können sich Beamtenanwärter in Hamburg, Bremen, Brandenburg, Thüringen und Berlin aufgrund der pauschalen Beihilfe ohne finanzielle Mehrbelastung für die gesetzliche Krankenversicherung entscheiden.

Auch wenn Du die Voraussetzungen für den Wechsel in die GKV nicht erfüllst, kannst Du dennoch mit 55+ als Lehrer kündigen. Denn der Arbeitgeber beteiligt sich an der privaten Krankenversicherung. 

Falls Du nach der Kündigung in die Selbstständigkeit wechseln willst, spielt hinsichtlich der Krankenversicherung Dein Alter keine Rolle. Weil Du unabhängig von Deinem Alter immer wenn Du direkt nach der Kündigung aus dem Beamtentum in die Selbstständigkeit wechselst in der privaten Krankenversicherung bleiben musst. 

Das heißt Du kannst auch dann als Lehrer kündigen, wenn Du 55 und älter bist. 

Was passiert mit Deinen Pensionsansprüchen, wenn Du als Lehrer kündigst?

Bevor wir uns mit Deinen Pensionsansprüchen befassen, mache Dir bewusst, dass dieses Thema sich auf die Zukunft bezieht.

Denn Du merkst nach Deiner Kündigung als Lehrer nichts von der Regelung Deiner Pensionsansprüche. Weil das ein Zukunftsthema ist das für die Gegenwart irrelevant ist.

Aufgrund der kulturellen Prägung in Deutschland und der medialen Angstmacherei bezogen auf die Altersarmut erscheint die Kündigung als Lehrer dumm. Dabei hat Dir keiner die Pension garantiert.

Letztlich ist die Zukunft ungewiss – auch hinsichtlich der Pensionsregelung in 5, 10, 20 oder X Jahren. Wenn Du Deine Gegenwart an eine vermeintlich schöne Zukunft mit der fetten Pension verkaufst, riskierst Du Dein Leben.

Denn als Menschen haben wir nur die Gegenwart.

Abgesehen davon ist es nicht so, dass Du nach Deiner Kündigung als Lehrer den ganzen Tag auf dem Sofa liegst, sondern in einem erfüllenden Beruf arbeitest. Das heißt Du tust etwas für Deine Altersvorsorge.

Wenn Du verinnerlicht hast, dass die Pensionsregelung sich auf eine stets ungewisse Zukunft und nicht auf die Gegenwart bezieht, lies weiter, um als Lehrer kündigen zu können. 

Was ist die Nachversicherung?

Wenn Du aus dem Beamtenverhältnis ausscheidest, wirst Du bei der Deutschen Rentenversicherung nachversichert (§ 8 SGB VI).

Dabei ist die zweite Säule der Altersvorsorge – die betriebliche Altersversorgung - nicht Teil der Nachversicherung.

Weil Du logischerweise nach Deinem Ausscheiden keine Versorgungsansprüche bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) mehr stellen darfst. Demnach verlierst Du einen Teil Deiner Pensionsansprüche.

Damit Dir deutlich wird, was genau bei der Nachversicherung passiert, habe ich dieses Video für Dich gemacht:

Was ist das Altersgeld? 

Falls es bei Dir im Bundesland das Altersgeld gibt, sieht die Angelegenheit anders aus.

Da der Verlust von Pensionsansprüchen den Jobwechsel zwischen dem öffentlichen Dienst und der Privatwirtschaft enorm gehemmt hat, gibt es das Altersgeld.

Damit ist es leichter zwischen dem öffentlichen Dienst und der Privatwirtschaft zu wechseln. Denn mit der Mitnahmefähigkeit der Versorgungsanwartschaften fällt es Dir leichter Dich für eine Kündigung zu entscheiden.

Im Gegensatz zu der Nachversicherung verlierst Du beim Altersgeld Deine Ansprüche nicht. Damit Du weißt, wie es berechnet wird, habe ich für Dich dieses Video gemacht:

Woher weißt Du, wie viel Deiner Pensionsansprüche in die gesetzliche Rentenversicherung übertragen wird?

Wenn Du als Lehrer gekündigt hast, bekommst Du ein Schreiben von der Behörde. Dort wird nach Deinen Plänen nach der Kündigung gefragt.

Letztlich geht es darum, ob Du wieder einer versicherungsfreien Beschäftigung nachgehst oder nicht. Denn Du kannst, wenn Du die Voraussetzungen für eine Verbeamtung erfüllst, wieder verbeamtet werden.

Zwar wird im Lehrerzimmer gerne davon gesprochen, dass der Staat ausgeschiedene Beamte bestraft, aber das ist Blödsinn. Denn eine Wiederverbeamtung - sogar als Lehrer - ist möglich, wenn Du die Voraussetzungen erfüllst. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Falls Du eine Wiederverbeamtung anstrebst, brauchen sie Dich nicht bei der gesetzlichen Rentenversicherung nachzuversichern.

Wenn dies nicht der Fall sein sollte, rechnen sie entweder das Altersgeld oder eben die Summe der Nachversicherung aus und schicken Dir eine Auflistung der Beträge zu.

Das Eisberg-Prinzip der Kündigung aus dem Beamtentum 

So nun weißt Du, wie der rechtlich-bürokratische Teil der Kündigung als verbeamteter Lehrer ausschaut. Dennoch wirst Du nicht als Lehrer kündigen, weil der wesentliche Teil der Kündigung Deine Mentalität und Deine Gefühle sind.

Aber da der bürokratische Teil sichtbar und greifbar ist, ist der Fokus darauf gerichtet. Deshalb spreche ich bei der Kündigung aus dem Beamtentum vom Eisberg-Prinzip.

Als Lehrer kündigen Eisberg-Prinzip

Was Du nun wirklich brauchst, um als Lehrer kündigen zu können

Nachdem Du alles gelesen hast, weißt Du, dass zu Deiner Kündigungsvorbereitung mehr gehört als den rechtlich-bürokratischen Teil abzuklären.

Schließlich hindert Dich an der Kündigung weder die Krankenversicherungsregelung noch ein anderes Gesetz, sondern Deine Angst:

  • keinen Job zu finden,
  • nie wieder gutes Geld zu verdienen,
  • Deine Familie nicht ernähren zu können,
  • in einem schlechten Stadtteil wohnen zu müssen, weil Du Dein Zuhause nicht zahlen kannst,
  • keine wertvollen Lebensmittel kaufen zu können,
  • kein gemütliches Leben mehr zu führen,
  • einen Fehler zu machen,
  • Deine Eltern zu enttäuschen.

Und viele andere Ängste und Zweifel führen dazu, dass Du an den äußeren Sicherheiten des Beamtentums festhältst. Damit sind wir bei den Gefühlen, die während der 7 Phasen bis Du JA zu Deiner Kündigung sagst eine zentrale Rolle spielen.

Da es nicht zu unserem Bild von uns selbst passt Angst vor dem Ausstieg zu haben, fangen wir an uns mit „pseudo-vernünftige Gründe – Geschichten“ - zu belügen. Wie beispielweise

„Ich bin zu alt für die Kündigung“. Weshalb?

„Die Schüler kann ich doch nicht im Stich lassen“. Was passiert, wenn Du krank bist?

„Ich habe keine wertvollen Fähigkeiten für die freie Wirtschaft“. Woher weißt Du das?

„Wenn ich jetzt schon erschöpft bin, wie soll ich außerhalb der Schule einen Job finden?“ Weshalb solltest Du nicht wieder gesund und fit werden, wenn Du einem Beruf nachgehst, der Dir Freude macht? Nachdem ich als Lehrerin gekündigt hatte, normalisierte sich meine chronische Krankheit Endometriose.

„Sobald ich weiß, was ich will und eine Alternative habe, kündige ich“. Was tust Du um herauszufinden, was Du willst?

Während Du Dich mit diesen Geschichten betrügst, nährst Du Deinen ängstlichen Teil den ich als Frau Sofa bezeichne. Dadurch schwächst Du den mutigen Teil in Dir den ich als Frau Abenteuer bezeichne.

Solange Du die Angst nährst und Deinen Mut schwächst, fühlt sich der Gedanke als Lehrer kündigen zu wollen als unmöglich an. Letztlich ist es so, wie es der Psychotherapeut Paul Rebillot sagt:

Es gehört zum menschlichen Grundkonflikt zwischen der Sehnsucht nach Weiterentwicklung und dem Bedürfnis nach Sicherheit entscheiden zu müssen.

Wobei Du nicht auf die Sicherheit verzichten musst, wenn Du Deiner Sehnsucht nach Freiheit folgst. Lass uns einige wesentliche Punkte, die Du brauchst um als Lehrer kündigen zu können anschauen.

Wenn Du Lust hast über Dich selbst hinauszuwachsen und Dein Leben nach Deinen Vorstellungen zu gestalten, komme ins Mentoring.

Selbstsicherheit

Solange Du im Beamtentum bist, setzt Du auf die äußeren Sicherheiten des Beamtentums. Somit stärkst Du Deine innere Sicherheit nicht.

Vielmehr schwächst Du sie in Bezug auf Deine Fähigkeiten. Denn das Beamtentum verändert uns. Wenn Du nicht selbstsicher bist, kannst Du natürlich die äußeren Sicherheiten nicht loslassen.

Stell Dir vor, Du schwimmst im Meer und hältst Dich an den Sicherheitsbojen fest. Wann fühlst Du Dich sicher genug, um sie loszulassen und in Richtung des offenen Meeres zu schwimmen?

Sobald Du Dir sicher bist, dass Deine Schwimm-Fähigkeiten gut genug sind. Genauso ist es bei der Kündigung aus dem Beamtentum.

Selbstvertrauen

Abgesehen von der Selbstsicherheit brauchst Du ein starkes Selbstvertrauen, um als Lehrer kündigen zu können. Schließlich musst Du Dir zutrauen außerhalb der Schule einen Job zu finden und den Berufswechsel erfolgreich meistern zu können.

Daher ist es wichtig, dass Du Deine Frau Abenteuer stärkst. Dazu schaust Du Dir dieses Video an und machst die Übungen:

Selbstwertgefühl

Wenn Du es Dir selbst nicht wert bist einem Beruf nachzugehen, der Dir Freude macht, wirst Du nicht als Lehrer kündigen. Weil Du das Gefühl hast mit der Kündigung etwas Tolles aufzugeben. Immerhin geht es um den Beamtenstatus, der in Deutschland einen hohen Stellenwert hat.

Auch wenn Du selbst Freiheit auf Deiner Wert-Liste an erster Stelle setzt, ist die gesellschaftliche Prägung in Deutschland „Sicherheit über alles.“ Somit hast Du das Gefühl einen Fehler zu machen, wenn Du den sicheren Beamtenjob kündigst.

Deshalb musst Du ein gesundes Selbstwertgefühl haben, um als Lehrer kündigen zu können.

Außerdem ist ein gut ausgeprägtes Selbstwertgefühl später wichtig für Deine Bewerbungsgespräche oder den Verkauf Deiner Dienstleistung oder Produkte in der Selbstständigkeit.

Deine Mentalität 

Während des Workshops „Vom Lehrerberuf in die Freiheit“ und im Mentoring stelle ich stets fest, dass die kündigungswilligen Lehrerkräfte Spielball ihrer Gedanken sind.

Zwar kennen sie Affirmationen und die Arbeit mit den Glaubensätzen, aber die grundlegende Veränderung der inneren Haltung ist den meisten fremd. Da ich als Leistungsschwimmerin meinen Geist trainieren musste, kenne ich die zentrale Bedeutung unserer Mentalität.

Ohne Sportmentaltraining und Reinhold Messner wäre aus meinem Wunsch als Lehrerin kündigen zu wollen nichts geworden.

Wenn ich jetzt mit den spannenden Prinzipien des Mentaltrainings aus dem Sport und den sportpsychologischen Methoden mit den Lehrern arbeite, sind sie verwandelt. Danach bejahen sie selbstsicher die Frage „Bist Du ein freiheitsliebender Lehrer?“

Du willst ein freiheitliebender Lehrer sein

Solange Du jedoch bestimmte Umstände für unmöglich einstufst und Dir typische Lehrer-Mantras aufsagst, wie zum Beispiel:

  • Arbeit macht keine Freude.
  • Mit dem Hobby Geld zu verdienen, ist unrealistisch.
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Das geht nicht.
  • Man kann das doch nicht machen.

Und viele andere destruktive Gedanken wirst Du als Lehrer nicht kündigen können. Weil Du Dich klein machst, nicht zu Dir stehst und keine zuversichtliche Haltung einübst.

Vielmehr stehst Du Dir selbst im Weg. Deshalb ist es wesentlich, dass Du Dich mit Deiner Mentalität befasst. Genauso wie es Sportler machen. Denn alles andere ist oberflächliche Arbeit und bringt Deine Frau Sofa nicht vom gemütlichen Sofa runter.

Da Du diese Fähigkeiten nicht durchs Lesen antrainierst, komme in den Workshop „Vom Lehrerberuf in die Freiheit“. Dort sprechen wir ebenso darüber, wie Du außerhalb der Schule Geld verdienst.

Warum Lehrer kündigen 

Wenn Du mit Menschen redest, die selbst nicht als Lehrer gearbeitet haben, kommen stets typische Anmerkungen, wie:

  • Viele Ferien,
  • Halbtagsjob,
  • Sicherer Job,
  • Unkündbar,
  • Gute Bezahlung,
  • Private Krankenversicherung und dabei zahlt einen Teil des Beitrags der Steuerzahler,
  • Bei voller Bezahlung kann der Lehrer krank sein, wie lange er will,
  • Keine Sozialabgaben,
  • Frühpensionierung.

Kurzum ein ferienreiches Leben bei guter Bezahlung und Absicherung. Obwohl viele von dem kranken Schulsystem sprechen, denken sie die Schule ist für Lehrer super. Dazu passt dieses Video:

Da Du selbst Lehrer bist, weißt Du wie falsch das ist. Und wie nachvollziehbar es ist als Lehrer kündigen zu wollen. Lass uns die Hauptgründe für die Kündigung durchgehen:

Systembedingte Kündigungen

Während einige Menschen es gut finden zu tun, was man ihnen sagt, finden viele die Fremdbestimmung im Beamtentum furchtbar. Dazu kommt, dass sie krank macht. Schaue Dir dieses Video an:

Abgesehen von der Fremdbestimmung ist die starre Hierarchie für viele Lehrkräfte ein Grund als Lehrer kündigen zu wollen.

Zwar haben aufgrund der Corona Maßnahmen viele Lehrkräfte remonstriert, aber verändert hat sich dadurch natürlich nichts.

Vielmehr haben viele Lehrer wegen Corona gemerkt, wie diabolisch das Beamtendasein ist und haben gekündigt. Sie wollten ihre Werte und Selbstachtung nicht an ein toxisches System verkaufen.

Schultypische Probleme

Wenn es um schulische Probleme geht, stehen zu große Klassen, fragwürdige Lerninhalte, die Benotung und extrem viel Stress an erster Stelle.

Dadurch kommt es zu Burnout, Depression, der Krankheitsfalle und letztlich dem Wunsch als Lehrer kündigen zu wollen.

Auch wenn wir als Lehrer gute Dinge machen wollen, tun wir dies oft nicht. Weil das Schulsystem gegen die menschliche Natur ist. Dazu passt dieses Video:

Gefühlte Unglaubwürdigkeit

„Wie kann ich jungen Menschen sagen, dass sie zu sich selbst stehen sollen und einen Beruf nachgehen sollen, der ihnen Freude macht, wenn ich selbst nichts von dem machen!?“, sagte eine Lehrkraft zu mir.

Damals als ich die Bäckereifachverkäuferinnen unterrichtet habe, ging es mir genauso.

Abgesehen von dieser gefühlten Unglaubwürdigkeit, kommt die fehlende Berufserfahrung. Wenn man als Lehrer nur Schule, Uni und Schule kennt, kann man jungen Menschen wenig hilfreiches weitergeben.

Zwar gibt es in der Schule ein Machgefälle zwischen Lehrer und Schüler, aber außerhalb der Schule fühlen sich viele Lehrer dem Leben nicht gewachsen. Damit kreative Lehrer glaubwürdig werden, kündigen sie und machen die Dinge, die sie den jungen Menschen mitgeben.

Schließlich ist vorleben effektiver als gut zureden. 

Sehnsucht nach Freiheit

Im Grunde genommen sind jegliche Gründe, die für die Kündigung aufgezählt werden irrelevant. Denn am Ende geht man, weil man ein freies, kreatives und gesundes Leben führen will. Und neue Erfahrungen machen will.

Dafür kündigen Lehrer.

Schließlich ist das Leben bunt, vielfältig und zu kurz, um an Sonntagsdepression zu leiden und die Tage bis zu den nächsten Ferien und letztlich zur Pension zu zählen.

Auch wenn viele glauben, dass es diesen einen Grund für die Kündigung gibt, stimmt es nicht. Denn am Ende ist es eine Summe von vielen unterschiedlichen Dingen, die diesen großen Schritt ermöglichen.

Wenn Du Dir die Kündigungsgeschichten anhörst, merkst Du das.

Solange Deine Angst größer ist als Dein Mut und Deine Vision kommst Du nicht vom Fleck. Dabei spielt es keine Rolle, wie furchtbar die Schule ist. Denn ohne die Fähigkeiten, die ich aufgezählt habe, ist ein souveräner Ausstieg nicht möglich. Und so bleibt der Wunsch als Lehrer kündigen zu wollen ein Traum. 

Damit Du Deinen Wusch als Lehrer kündigen zu wollen, lebst, darfst Du eine Entscheidung treffen. So wie es Reinhardt K. Sprenger treffen mit seinem Buch sagt: Die Entscheidung liegt bei Dir

Danach kommt die magische Umsetzung.

Wenn Du Lust hast Dich wirklich weiterzuentwickeln, Dein Leben in die Hand zu nehmen und es nach Deinen Vorstellungen zu gestalten, komme jetzt ins virtuelle Café und lass uns darüber sprechen, wie Du als Lehrer kündigen und in einem erfüllten Job arbeiten kannst.

Ich freue mich auf Deinen Besuch.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

KündigungsFahrplan Lehrer kündigen

Willst Du über Dich selbst hinauswachsen und Deine Lebensträume leben anstatt nur von ihnen zu träumen? 

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Ehrlichkeit währt am längsten: In diesem Beitrag empfehle ich Dir Bücher, die ich als hilfreich empfunden habe. Damit Du sie direkt anschauen kannst, setzte ich einen Link in Form eines Affiliate-Links. Das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst. Dabei zahlst Du für so einen Link keinen Cent mehr und ich empfehle nur Produkte, von denen ich überzeugt bin.

Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

Dein Kommentar

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  1. Danke für die Mut machenden Worte und Tipps! Ich dachte auch, ich stünde alleine da mit diesen Gedanken. Nur verstehe ich nicht, weshalb es heißt: „Als Lehrer zu kündigen = als Beamter zu kündigen“?!?! Ich plane den Schuldienst nicht mehr anzutreten und auf lebenslang A13 Besoldung zu verzichten, aber dennoch im Beamtenverhältnis im Öffentlichen Dienst tätig zu bleiben – ggfs Gehaltsstufe A9, aber glücklich?

    1. Hallo liebe Sandra, vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du für Dich im Beamtensystem eine Stelle gefunden hast, die Dich glücklich macht. Wenn ein verbeamteter Lehrer seine Stelle kündigt, muss er einen Antrag auf ENTLASSUNG aus dem BEAMTENverhältnis stellen. Seine Kündigung läuft genauso ab wie bei allen anderen Beamten auch. Denn der verbeamtete Lehrer kündigt rechtlich gesehen als Beamter und nicht als Angestellter, weil er Beamter ist. Du schreibst, dass Du den Schuldienst nicht mehr antreten wirst. Das heißt nicht automatisch, dass Du Deine Stelle kündigen wirst. Du bleibst im Beamtensystem, wirst jedoch einer anderen Aufgabe in einer anderen Besoldungsgruppe nachgehen. Wobei auch eine Kündigung nicht bedeutet, dass man nicht wieder verbeamtet werden kann. Eine Kündigung heißt jedoch, dass Du aus dem Lehrerjob und aus dem Beamtenverhältnis rausgehst. Entweder für eine kurze Zeit oder für immer. In dem Abschnitt, von dem Du sprichst, beschreibe ich den Ablauf einer Kündigung. Somit schreibe ich nicht darüber, wie ein Lehrer im Beamtensystem bleibt aber nicht als Lehrer arbeitet. Das ist etwas anderes. Ich wünsche Dir viel Freude mit Deiner neuen Stelle. Liebe Grüße, Victoria

  2. Liebe Victoria,

    leider kann ich das Video zum Altersgeld nicht finden. Ist das nicht mehr Verfügbar?

    Außerdem habe ich noch eine Frage. Ich komme aus Baden Württemberg und hätte theoretisch das Recht auf Altersgeld. Ich bin 10 Jahre im Dienst habe aber die fünf Dienstjahre noch nicht voll, da ich in Elternzeit war und nie mit vollem Deputat gearbeitet habe. Deshalb müsste ich mich noch zwei Jahre zur Schule schleppen, um ein Recht uaf Altersgeld zu haben. Das macht für mich jedoch keinen Sinn mehr.
    Aber weißt du, ob ich trotzdem das Recht auf die Nachversicherung habe?
    Danke für deine Gedanken und dein Mutmachen

    1. Hallo liebe Meike, vielen herzlichen Dank für Deine Nachricht. Das Video zum Altersgeld ist verfügbar. Ich habe es jetzt in dem Artikel eingefügt. Über diesen Link (https://bit.ly/2PYZ0xS) müsstest Du direkt zu dem Video kommen. Nach § 8 SGB VI musst Du nachversichert werden. Darüber brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen. Sie ist Dir sicher. Ich finde es fantastisch und sehr stark von Dir, dass Du für Dich diese Entscheidung getroffen hast! Ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg. Liebe Grüße, Victoria

  3. Hallo,

    kann ich denn auch meine Planstelle als angestellte Lehrerin kündigen, um in einer aderen BZR eine Planstelle (im Beamtenstatus) anzunehmen, weil das mit der Versetzung nicht funktioniert hat?

    1. Hallo, Du hast nach Deiner Kündigung als angestellte Lehrerin keinen Beschäftigungsverbot. Demnach kannst Du so verfahren, wie Du es schreibst. Ich empfehle Dir mit allen Beteiligten offen zu sprechen. Das ist immer besser als Geheimnistuerei. Viel Erfolg und liebe Grüße, Victoria

  4. Liebe Victoria, gestern las ich in der SZ den Artikel über Lehrer, die kündigen wollen. Stell Dir vor: ich habe schon vor 30 Jahren meinen Lehrerjob in einem korrupten Privatgymnasium gekündigt, als Lehrerstellen wirklich Mangelware waren und meine gesamte Umgebung an meinem Verstand zweifelte. Nun kurz vor meiner Rente kann ich sagen, dass dies die beste Entscheidung meines beruflichen Lebens war, denn danach habe ich richtig Karriere gemacht und viel erlebt. Wäre ich in der Schule geblieben, wäre ich heute verbittert und vielleicht auch krank. Nur Mut: Lehrer können mehr als sie denken!

    1. Liebe Beate, vielen herzlichen Dank für Deinen Kommentar! Du machst jetzt ganz vielen Lehrern Mut, DANKE! Ja, Lehrer können mehr als sie denken. Das sehe ich genauso. Es ist doch faszinierend, dass zwar 30 Jahre vergangen sind aber dass das Thema „Lehrer Kündigen“ immer noch nicht im Lehrerzimmern angekommen ist. Das ändert sich nun 🙂 Ich wünsche Dir eine wunderschöne Zeit. Liebe Grüße, Victoria

  5. Liebe Victoria,
    ich finde die ganzen Kommentare unheimlich ermutigend. Ich quäle mich seit drei Jahren mit den entsprechenden Beschwerden und ich will endlich wieder frei sein und leben. Arbeite auch mit einem Coach daran. Weiß noch nicht richtig, wo der Weg hingehen soll aber alleine der Gedanke, nicht mehr in die Schule zu gehen, lässt mich jedes Mal strahlen.

    1. Hallo Marius, vielen lieben Dank für Deine Nachricht. Es freut mich sehr, dass Du Dich durch die Kommentare ermutigt fühlst. Mache auf jeden Fall weiter und befreie Dich aus dem System. Viel Freude dabei! Liebe Grüße, Victoria

  6. Hallo Viktoria

    danke für deine tolle Seite und deine Tips.
    Ich habe eine Frage zum Altersgeld. In deinem Beispiel im Video stehen am Ende ca 2500 €. Ist das der monatliche Betrag, der mir zusteht sobald ich dann in Rente gehe?

    Liebe Grüße
    Caro

    1. Hallo liebe Caroline, vielen herzlichen Dank für Deine lieben Worte 🙂 Der Betrag am Ende des Videos (ca. 2500 Euro) ist pro Monat. Bei Dir müssten dann die entsprechenden Parameter errechnet werden, damit Du weißt, was bei Dir am Ende herauskommt. So ist zumindest der aktuelle Stand. Was später mal passieren und sich noch ändern wird, weiß derzeit keiner 🙂 Liebe Grüße, Victoria

  7. Liebe Victoria, ich bin eben auf deinen Artikel gestoßen da mein Mann Lehrer ist und wir seit 5 Jahren eine Fernbeziehung führen. Er lebt in Niedersachsen und ich in NRW. Der 5 Antrag ist nun abgelehnt und trotz unserer Anwalts lehnt die Behörde den Antrag ab, da sein Fach Musik als Mangelfach gilt und es keinen Ersatz gibt, auch nicht im Tauschverfahren. Personalrat, alle sind drin, aber unserer Hochzeit wird nur als Sozialpunkt gewertet. Also kam jetzt das Thema Kündigung auf. Mein Mann ist erst 33 und hat sich damals durch sein Studium und das Referendariat gequält und will die Arbeit und die Absicherung dafür nicht aufgeben. Also einiges von dem was du beschreibst. Ich denke du kannst uns auch nicht wirklich helfen, aber ich wollte mal kurz schreiben, Es ist so schlimm für uns das wir nie weiter planen können.

    Er hat Angst das er als Angestellter Lehrer in NRW zu wenig verdient und die Altersvorsorge für uns und evtl. Kind nicht da ist. Privatversicherung etc. Aber es sieht so aus, als wäre das die einzige Lösung. Ich verstehe ihn auch, aber ich kann es ihm nicht abnehmen. Es ist wirklich unmenschlich was mit den Lehrern passiert, nur weil sie Beamte sind.

    Traurige Grüße Julia

    1. Hallo liebe Julia, Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Ich kann Eure Situation sehr gut nachempfinden. Es ist grauenhaft, wenn Versetzungsanträge abgelehnt werden. Auch meine sind damals abgelehnt worden. Die Bedenken/Ängste Deines Ehemanns sind nachvollziehbar für jeden Beamten, der kündigen will. Sowohl ich als auch alle anderen Beamten, die gekündigt haben, haben sich mit diesen Ängsten auseinandersetzen müssen. Hast Du Dir schon auf meiner Seite die Geschichten der Lehrkräfte angehört, die ich zur Kündigung begleiten durfte? Hier ist die Seite mit den faszinierenden Geschichten: https://www.victoriaghorbani.de/als-lehrer-frei/

      Da Dein Mann erst 33 Jahre alt ist, muss er noch über 30 Jahre arbeiten, um pensioniert zu werden. Wer weiß schon, was in 30 Jahren sein wird? Die Gegenwart für eine vielleicht finanziell bessere Zukunft zu verkaufen, ist verdammt mutig 😊
      Ich kann Euch dabei unterstützen mit Bedacht starke Entscheidungen zu treffen. Dann bist Du wieder glücklich. Wenn Ihr das wollt, schreibe mir eine E-Mail und wir vereinbaren ein unverbindliches Kennenlern-Gespräch. Ich freue mich sehr darauf Euch zu sprechen.
      Liebe Grüße, Victoria

  8. Liebe Victoria,

    danke für deine inspirierenden Schilderungen. Ich bin erst 29 und noch nicht einmal ein Jahr im Dienst, als fristlos Angestellte. So richtig glücklich macht mich meine Arbeit nicht und nun wollen mein Mann und ich einen lang gehegten Traum verwirklichen, den wir schon zwei Mal aufschrieben mussten: eine Weltreise! Diese wird nun eine einjähirge Reise und wohin mich mein Arbeitsleben dann führt, weiß ich noch nicht.

    Nun habe ich gekündigt. Doch es wird mir mehr als schwer gemacht, dass es so klappt, dass ich möglichst wenig Verdienstausfall habe.
    Ich habe ja noch kein ganzes Jahr gearbeitet und daher eigentlich nur eine Kündigungsfrist von vier Wochen, d. h. der späteste Kündigungstermin wäre der 23.08., denn am 24.08. wäre ich dann ein Jahr angestellt.

    Also: Kündigung zurückziehen, neue Kündigung fristgerecht einreichen (würde sie so am 15.07. absenden, damit es auf jeden Fall rechtzeitig sein wird) und dann müssten sie auch bis 23.08. den Lohn zahlen, oder?

    Über eine Antwort würde ich mich riesig freuen, denn natürlich will mir das LaSuB meine Ferien nicht bezahlen, finanziell wäre es aber sehr wichtig für mich, dass es so klappt.

    Vielen Dank schon einmal und verbleibe mit lieben Grüßen aus Crimmitschau
    Annelie

    1. Hallo liebe Annelie, Ich freue mich sehr von Dir zu lesen. Vielen herzlichen Dank für Deine Nachricht. Genial, dass ihr eine Weltreise macht! Sehr spannend 😊
      Ja, Du solltest so kündigen, dass es für Dich zeitlich passt. Dafür musst Du bei einer Kündigungsfrist von 4 Wochen Dein Kündigungsschreiben so rausschicken, dass Du 4 Wochen danach gehst. Deine Berechnung mit dem 15.7. sind 5 Wochen vorher. Außer Du gehst davon aus, dass es länger dauert, bis die Kündigung ankommt. Ich empfehle Dir auf die 4 Wochen Kündigungsfristen zu achten. Präzise heißt die Frist 1 Monat zum Monatsende. Das solltest Du beachten. Wenn Du weitere Fragen dazu hast, schreibe mir gerne eine E-Mail (vg@victoriaghorbani.de)
      Ich wünsche Dir viel Erfolg und viel Freude auf der Reise. Liebe Grüße, Victoria

  9. Hallo,

    erst einmal vielen Dank für deine super offenen, ehrlichen und hilfreichen Beiträge hier.

    Ich stelle mir gerade sie Frage, ob ich mein Beamtenverhältnis als Lehrer kündigen kann und zu einem späteren Zeitpunkt beim gleichen Dienstherrn (Land Hessen) wieder verbeamtet werden kann? Ich habe die Sorge, dass ich durch meine Kündigung keine Chance mehr habe, wieder in den Beruf in einem Beamtenverhältnis einzusteigen.
    Für das Teilen deiner/eurer Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

    1. Hallo Lasse, vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Eine Wiederverbeamtung ist rechtlich möglich. Demnach kannst Du später – nach einer Kündigung – wieder verbeamtet werden, wenn Du die Voraussetzungen Alter, Gesundheit usw.) erfüllst. Ich habe zweimal aus dem Beamtentum heraus gekündigt. Demnach bin ich selbst einmal wieder verbeamtet worden, obwohl ich vorher gekündigt hatte. Nach der Wiederverbeamtung habe ich dann erneut und endgültig gekündigt 🙂 Mit anderen Worten: Du wirst für eine Kündigung nicht „bestraft“. Viel Freude und Erfolg. Liebe Grüße, Victoria

  10. Du bist ja großartig! Wenn ich wieder klar denken kann, lese ich mehr von dir. Zur Zeit kommt das Abi mit SuS, die Coronna hin oder her nicht am Unterricht teilnehmen, ich weiß gar nicht, wie ich die prüfen soll, eine Mutter redet nicht mit mir, sondern nur mit Schulamt etc., behandelt mich, von KollegInnen beklatscht, wie einen Putzlumpen und darf das mir antun, SuS und ich werden von ihrem Sohn bedroht und beleidigt, alles wird versteckt und hinausgezögert und verdreht. Ich denke an J. M. R. Lenz und an die Verfassung, auf die ich geschworen habe. Ich bin aber, obwohl mit Zeweitem Staatsexamen, keine Beamtin, sondern werde schön als Arbeitstier und Angestellte ausgebeutet. Danke dir.

    1. Hallo liebe Carola, vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Ohje, Deine aktuelle Schulsituation hört sich furchtbar an. Ich hoffe bald kehrt Harmonie und Gelassenheit ein, damit Du mehr Zeit für Dich hast. Ich freue mich sehr, wenn Du mich wieder in mein virtuelles Zuhause besuchst und Dich hier gerne aufhältst.😍 Liebe Grüße, Victoria

  11. Liebe Victoria,

    ich bin nun schon sehr häufig auf deinen Youtube-Kanal und deine Beiträge gestoßen.
    Letztes Jahr im August habe ich mein Referendariat in Hamburg sehr erfolgreich hinter mich gebracht.
    Trotz tausender Kolleg:innen, Familie und Schulleiter:innen, die mir dauerhaft einreden mich verbeamten zu lassen, habe ich mich bisher immer dagegen entschieden. Grund ist an erster Stelle meine Freiheit – vor allem geographisch, da mein Partner und ich immer wieder über ein Leben oder Halbjahresleben im Ausland nachdenken, aber auch meine Krankengeschichte, mit der ich sowieso das Gefühl habe nicht in die Beamtung reinzukommen… Dennoch ist erstgenanntes, vor allem kündigen zu können wann ich möchte und mein EIGENES Ding zu machen, mir absolut wichtig – deshalb habe ich nun schon öfter nur Vertretungsaufträge angenommen, um zum Beispiel auf eine große Reise letzten Winter zu gehen…

    So nun jedoch eine große Frage, die mich ständig rumtreibt.
    Ich bin nun angestellt und ab 1.5. sogar unbefristet. Dies habe ich ausgehandelt, um endlich auch in den Ferien bezahlt zu werden (in Hamburg werden häufig noch befristete Arbeitsverträge gegeben – auch ein großer, unverschämter Scherz des Systems)…. Jedoch weiß ich eigentlich schon seit März, dass wir sehr wahrscheinlich wieder in den Süden wollen. Ich befinde mich nun in der Probezeit (6 Monate) und habe demnach eine Kündigungsfrist von 2 Wochen.
    Nun meine Frage: Kann ich 2 Wochen vor Ferienende kündigen? Ich habe solch ein schlechtes Gewissen der Klasse gegenüber, wenn ich nächstes Schuljahr anlaufen lasse und dann nach ein paar Wochen weg bin. Deshalb dachte ich, es ist fair direkt zum nächsten Schuljahr, aber dann hätte ich für mich zumindest noch die Bezahlung der Sommerferien.
    Kann mir diese Bezahlung irgendwie wieder weg genommen werden?

    Es wäre toll, wenn du mir weiterhelfen kannst – ich finde so wenig Ansprechpartner:innen mit denen ich ganz offen über dieses Thema sprechen kann…

    Liebe Grüße,
    H
    VIELEN DANK FÜR DEINE ARBEIT, diese Themen beschäftigen sooooo viele Leher:innen und nur so wenige trauen sich darüber zu sprechen…

    1. Hallo liebe H, vielen herzlichen Dank für Deine lieben Worte zu meiner Arbeit. Ich freue mich sehr 🙂 Gratulation zu Deinem Mut NEIN, zu der Verbeamtung zu sagen 🙂 Ja, die Freiheit ist wahrhaftig schöner als die Enge im Beamtentum.
      Nun zu Deiner Frage: Die Kündigungsfrist von 2 Wochen ist zum Monatsende. Mehr steht im Gesetzestext nicht drin (§ 34, TV-L). Das heißt Du kannst zu jedem Monatsende kündigen, wenn Du die 2 Wochen Frist einhältst.
      Hamburg pocht aktuell gerne auf das Schulrecht mit seinen konkreten Angaben zum Schuljahresende (31.7.) und Schuljahresbeginn (1.8.). Und da sie angeblich zu diesen Zeiten Lehrer einstellen (keine Ahnung welche:)) entlassen sie zum 31.7. und zum 31.1. Rechtlich finde ich das fraglich und ich bin an dem Thema dran. Betrifft jedoch eher verbeamtete Lehrkräfte. Denn bei Dir ist es mit der Kündigungsfrist eine klare Sache. Somit kannst Du zu jedem Monatsende kündigen. Dennoch empfehle ich Dir Dein „schlechtes Gewissen“ zu hinterfragen. Für die Schüler ist es doch besser von Dir einige Wochen unterrichtet zu werden als von keinem Menschen oder einem anderen, findest Du nicht? So könntest Du hinsichtlich der Kündigung anders vorgehen. Bspw. könntest Du zum Schuljahresbeginn der Schulleitung mitteilen, dass Du zum XX.XX.XX kündigen wirst und sie nach einem Ersatz suchen sollen. Es gibt viele unterschiedliche Strategien, wie Du so eine Kündigung für beide Seiten gut gestaltest. Welche für Dich passend ist, hängt von vielen Faktoren ab. Sie alle durchzugehen, sprengt hier den Rahmen 🙂 Du kannst mir gerne eine E-Mail schreiben oder auf meinen Kommentar antworten. Nun weißt Du schon mal Bescheid bzgl. der 2 Wochen Kündigungsfrist. Ich wünsche Dir viel Freude 🙂
      Liebe Grüße
      Victoria

  12. Liebe Victoria,

    an wen schickt man die Kündigung als angestellter Lehrer in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis?

    Vielen Dank für deine Mühe.

    Viele Grüße

    1. Hallo Mathäus, Dein Kündigungsschreiben schickst Du an die Behörde bzw. an das Schulamt. Letztlich an die Stelle von der Du den Vertrag bekommen hast. Gratulation schon mal zu Deiner Kündigung und somit zu Deiner Freiheit 🙂
      Liebe Grüße
      Victoria

  13. Hallo Victoria,

    muss man Nachprüfungen im August für die Schule durchführen, wenn der Vertrag im Angestelltenverhätnis zum 30.06. gekündigt wurde?

    Vielen Dank für deine Mühe.

    Viele Grüße

    Mathäus

    1. Hallo lieber Mathäus,

      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Wenn Du fristgerecht zum 30.6. gekündigt hast, bist Du ab dem 1.7. kein Lehrer an der Schule X mehr und arbeitest nicht mehr für sie. Die Nachprüfung muss somit ohne Dich durchgeführt werden 🙂 Außer Du hast mit der Schulleitung/dem Schulamt eine gesonderte Vereinbarung getroffen. Genieße Deine Kündigung und die Freiheit 🙂
      Liebe Grüße
      Victoria

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