Wenn Du Lehrer bist, bleibst Du immer Lehrer. Denn es gibt keine Alternativen zum Lehrerberuf!

Da der Lehrerberuf eine Einbahnstraße ist, eine Sackgasse: Einmal Lehrer immer Lehrer.

Während Du diese Zeilen liest, hasst Du Dich dafür Lehrer geworden zu sein, oder?

Zumindest ging es mir damals als ich kündigen wollte so.

Denn egal mit wem ich über meinen Wunsch als Lehrer zu kündigen sprach, hörte ich stets: „Du willst als Lehrer kündigen!? Und was sollen die Alternativen zum Lehrerberuf sein!? Einmal Lehrer immer Lehrer, glaub´s mir!“

Inzwischen weiß ich nicht mehr wie oft ich damals den Satz „Einmal Lehrer immer Lehrer“ gehört habe.

Auf jeden Fall viel zu oft, denn immer mehr hasste ich mich dafür aus der freien Wirtschaft in den Lehrerberuf gewechselt zu haben.

Damals dachte ich, ich sei in einem Käfig ohne Tür eingesperrt. Und käme nie wieder heraus. Dabei hatte ich noch über 30 Dienstjahre vor mir!

Aber es ist immer, wie die Geschichte vom tauben Frosch, kennst Du sie?

Falls nicht erzähle ich sie Dir jetzt:

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Und als Ziel legten sie den höchsten Punkt eines großen Turms fest.

Am Tag des Wettlaufs versammelten sich alle Frösche, um zuzusehen.

Dann begann endlich der Wettlauf.

Und da keiner der zuschauenden Frösche glaubte, dass einer der teilnehmenden Frösche das Ziel erreichen kann, riefen sie “Oh je, die Armen! Sie werden es nie schaffen!” oder “Das ist einfach unmöglich!” oder “Das schafft ihr nie!”

Anfangs schien es so als wenn das Publikum recht hatte. Denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.

Das Publikum schrie weiter: “Oh je, die Armen! Sie werden es nie schaffen!”

Schließlich gaben alle Frösche auf. Fast alle, denn ein einziger kletterte unermüdlich an dem steilen Turm hinauf. Damit erreichte er als einziger das Ziel.

Die Zuschauer waren vollkommen fassungslos. Und alle wollten von ihm wissen, wie er das möglich gemacht hat.

Einer der Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hat auf den steilen Turm zu klettern.

Und da merkten sie alle, dass dieser Frosch taub war!

Sobald Du etwas machen willst, was nicht üblich ist, werden sofort die „das ist unmöglich“-Stimmen laut.

Und alle wollen Dir die Kündigung ausreden.

Zum Beispiel hat es keiner für möglich gehalten, dass Reinhold Messner und Peter Habeler ohne Sauerstoff den Mount Everest besteigen können. Aber sie haben es getan.

Kurzum: Alles ist möglich, wenn Du daran glaubst. Und Dich dafür einsetzt.

Gibt es wirklich Alternativen zum Lehrerberuf?

Damit Du stets selbstsicher auf Kommentare „Einmal Lehrer immer Lehrer denn Alternativen zum Lehrerberuf gibt es nicht“ reagierst, holen wir jetzt unsere Lupe heraus.

Damit Du als Lehrer arbeiten konntest, hast Du studiert und ein Referendariat absolviert.

Somit hast Du während Deiner gesamten Ausbildung zum Lehrer viele wertvolle Fähigkeiten gelernt.

Außerdem lernst und übst Du im Lehrerberuf tagtäglich:

  • Auf Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zuzugehen,
  • Geduldig einen Sachverhalt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erklären,
  • Empathisch junge Menschen zu beraten und zu unterstützen,
  • Komplexe wissenschaftliche Sachverhalte verständlich aufzubereiten,
  • Menschen mit unterschiedlichem Vorwissen und Sozialverhalten zu einem Team zusammen zu führen,
  • Dein Wohlbefinden, Deine Interessen und Wünsche zurückzuschrauben, damit Du jungen Menschen Raum zur Entfaltung gibst,
  • Dich vor einem anstrengenden „Publikum“ zu präsentieren,
  • Lustlose Menschen zu motivieren

und Aber-Billionen anderer Fähigkeiten rufst Du permanent als Lehrer ab.

Weshalb sollte es dann für Dich keine Berufsalternativen geben, wenn Du nicht mehr unterrichten willst?

Auch wenn Bescheidenheit gut sein mag, führt sie selten zum Ziel.

Und das wusste auch schon Erich Kästner:

Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr

Deshalb verinnerliche jetzt drei wichtige Punkte.

Erstens solltest Du wissen, dass es immer eine Alternative gibt.

Beispielsweise: Soll ich Lehrer bleiben oder nicht?

Dabei kannst Du Dich bewusst für „Lehrer bleiben“ oder für die Alternative „Als Lehrer aussteigen“ entscheiden.

Auch wenn Du keine aktive Entscheidung triffst, triffst Du dennoch eine.

Wenn Du „keine“ Entscheidung triffst, indem Du sie auf später verschiebst, entscheidest Du Dich für die Alternative „Lehrer bleiben“.

Merke: Da es immer eine Alternative gibt, gibt es auch Alternativen zum Lehrerberuf.

Zweitens sei immer ehrlich zu Dir selbst.

Deshalb beantworte diese Frage: Glaubst Du wirklich, dass es keine Alternativen zum Lehrerberuf gibt oder willst Du Dein Beamtenstatus nicht loslassen?

Sobald es um Veränderung geht, sehen wir nur all das was wir bei der Veränderung verlieren werden.

Und plötzlich ist die Situation gar nicht mehr so schlimm.

Denn in Deiner Phantasie ist die Veränderung viel schlimmer als alles so zu belassen, wie es ist.

Deshalb hast Du Ausreden, wie:

usw.

Wenn etwas nie ein Ende findet, sind es Ausreden.

Im Grunde genommen ist es egal, wie hoch intellektuell und wissenschaftlich belegbar Deine Ausreden sein mögen, letztendlich geht es immer um Bequemlichkeit.

Schließlich drehst Du Dich gedanklich im Kreis, weil Du Dich nicht aus dem Sicherheitsnetz hinaus bewegen willst.

Denn die bekannte Sicherheit fühlt sich angenehmer an als die unbekannte Freiheit.

Merke: Wenn Du Dein Leben wirklich verändern willst, sei gnadenlos ehrlich zu Dir.

Drittens trainiere Deinen Blick für die weite große Welt. Und schaue immer wieder über Deinen Tellerrand.

Wenn Du stets mit Menschen sprichst, die Dir bestätigen, dass es keine Alternativen zum Lehrerberuf gibt, kommst Du nicht vom Fleck.

Genauso ist es, wenn Du permanent gesagt bekommst, was Du alles verlierst, wenn Du als Lehrer aufhörst.

Solange Du nicht mit Menschen sprichst, die dort sind wo Du hin willst, wird es nichts werden.

Deshalb ist es fabelhaft, dass Du diesen Artikel liest.

Wenn Du willst, kannst Du mir auch schreiben oder wir arbeiten zusammen.

Merke: Solange Du Deine Gedanken nicht veränderst, kannst Du Dein Leben nicht ändern.

Klarheit gewinnen

Alternativen zum Lehrerberuf

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Welche Berufsmöglichkeiten gibt es?

Da Dir alle Türen offenstehen, kommt es auf Deine Wünsche an.

Schließlich kannst Du sowohl in außerschulischen Jobs arbeiten, als auch in schulnahen Berufen.

Obendrein kannst Du Dich als Lehrer berufliche neu orientieren. Und beruflich komplett neu anfangen.

Daher solltest Du Dir kluge Fragen stellen, um herauszufinden wohin Deine Reise gehen soll.

Im Folgenden gebe ich Dir einige Beispiele damit Deine kreative Ader angekurbelt wird.

Klassische Alternativen zum Lehrerberuf

  • Erwachsenenbildung, wie beispielsweise VHS und Abendschule.
  • Lektor/Autor/Redakteur von Schulbüchern in Schulbuchverlagen.
  • Nachhilfelehrer an Nachhilfeinstituten

Raus aus der Schule rein in einen anderen Beruf

Je nachdem was Deine Interessen sind, bewirbst Du Dich einfach auf freie Stellen. Dazu schaue Dir diese Seite an

Und wie wäre es mit dem Goethe Institut und Auslandsaufenthalten?

Dann schaue auf der Karriere Seite des Goethe Instituts vorbei.

Berufliche Neuorientierung als Lehrer

Wenn Du willst, kannst Du erneut studieren oder wie wäre es mit promovieren?

Auch wenn im Gesetzbuch des Normalbürgers steht:

  • Mit 20 studierst Du,
  • Mitte spätestens Ende 20 solltest Du fertig mit dem Studium sein,
  • Und mit Anfang 30 hast Du einen gut bezahlten Job,
  • Mit 40 machst Du Karriere (im umgangssprachlichen Sinn),
  • Während dem 30. und. 40 Lebensjahr bindest Du Dir so viele materielle Güter ans Bein, dass Du nicht anders kannst als brav zu einem verhassten Job zu gehen,
  • Und mit der Verwirklichung Deiner Träume wartest Du bist Du in Rente/ Pension bist,
  • Falls Du für bestimmte Träume, wie mit dem Fahrrad durch Deutschland fahren zu alt sein solltest, hast Du Pech gehabt.

Aber Du hast nach dem Gesetzbuch des Normalbürgers gelebt, super!

Dabei stehst Du Dir permanent im Weg.

Wenn Du Lust hast nach Deinem eigenen Gesetzbuch zu leben kannst Du auch mit 30 oder auch später studieren.

Zum Beispiel habe ich mit Anfang 30 an der Fernuni Hagen Psychologie studiert.

Dann habe ich mit Mitte 30 eine Ausbildung als Heilpraktikerin angefangen.

Und mit Ende 30 startete ich mit meinem online Business.

Dabei ging es mir nicht darum Auszeichnungen, Zertifikate usw. zu sammeln, sondern meine Ideen auszuprobieren.

Deshalb rate ich Dir jetzt: Mache nicht die Denkfehler, die ich gemacht habe.

Wenn Du glaubst allein durch Nachdenken Deinen Traumberuf finden zu können, muss ich Dich leider enttäuschen.

Immerhin kommen wir allein durch Nachdenken auch nicht auf einen Berg, über die Straße oder kochen ein leckeres Essen!

Anfangs entsteht die Idee im Kopf, aber irgendwann solltest Du diese Idee umsetzen.

Denn nur so weißt Du, ob es passt und Dich glücklich macht oder nicht.

Deshalb investiere in Dich Zeit und Geld!

Genauso wie Du es tust um ein Auto, Haus, Schuhe usw. zu kaufen.

Und lerne von Deinen Fehlern.

Anfangs dachte ich, dass alle anderen alles ohne Fehler hinbekommen nur ich nicht.

Aber auch eine Berglegende, wie Reinhold Messner ist mehrfach an seinem Traum, alle 14 Achttausender Berge zu besteigen gescheitert.

Und heute bin ich davon überzeugt, dass wir nie Erfolge feiern können, wenn wir nicht scheitern, Fehler machen und aus ihnen lernen.

Deshalb geht es beim Ausprobieren darum, dass Du Deinen eigenen Weg findest und gehst.

Dazu solltest Du ins Tun kommen. Zwar nach Deinem Tempo, aber komme ins Tun.

Als Lehrer in die Selbstständigkeit gehen

Falls Du Dein eigener Chef sein möchtest, mache Dich selbstständig.

Zum Beispiel:

  • als Lerncoach,
  • Lerntherapeut,
  • Psychologischer Berater,
  • Coach oder
  • Eröffne Dein eigenes Nachhilfeinstitut,

usw.

Wenn Du nicht gleich als Lehrer kündigen willst, kannst Du Dich als Teilzeitkraft selbständig machen.

Dazu meldest Du bei Deinem Schulleiter eine Nebentätigkeit an.

  • Falls Du eine Zusatzausbildung abschließen willst, suche Dir dazu eine Fernschule aus.

Auch wenn es unvorstellbar ist, aber allein die Fernschule Sgd (Studiengemeinschaft Darmstadt) hat 305 Kurse!

Auf jeden Fall wirst Du einen Fernlehrgang finden oder inspiriert von der Vielfalt an Möglichkeiten etwas Geniales auf die Beine stellen.

Also gehe los und löse Dich vom Lehrerjob.

Alternativen zum Lehrerberuf gibt es, aber warum gehst Du nicht los?

Falls Du jetzt immer noch nicht so richtig in die Pötte kommst, lebst Du wohl nach dem Gesetzbuch des Normalbürgers.

Und hast die dafür typischen negativen Glaubenssätze.

Denn nach diesem Gesetzbuch ist es katastrophal mit über 30 und älter etwas Neues anzufangen. Da ist es besser unglücklich im Job zu sein oder gar krank.

Immerhin ist es doch peinlich auf einer Party den Freunden und Verwandten mitzuteilen, dass Du mit 33 oder älter studierst.

Und wenn Du anfängst Deine unnötigen Statusgegenstände zu verkaufen, um Dir die Kündigung als verbeamteter Lehrer finanzieren zu können, ist der Aufschrei groß.

Zudem fühlst Du Dich wie eine Versagerin oder ein Versager.

Wenn Du selbst anfängst Sachen zu sagen wie „Ich konnte den Druck in der Schule nicht aushalten“, „Die Schüler haben mich fertig gemacht“ usw.

Wie willst Du dann stolz, energiegeladen und mit Vorfreude in ein neues Abenteuer starten?

Daher überlege Dir in Ruhe, weshalb Du als Lehrer aussteigen willst.

Dabei solltest Du Dir klar machen, dass Du als Lehrer nicht jede schwachsinnige Anforderung erfüllen musst, um großartig zu sein.

Denn an Lehrkräfte werden viele Anforderungen gestellt, die idiotisch sind.

Wenn Du sie nicht erfüllst, kannst Du stolz auf Dich sein.

Solange Du glaubst Du willst raus aus der Schule, weil Du zu schwach usw. bist, ist es schwierig Dein Leben mit Freude zu gestalten.

Weil Du mit dem Gefühl versagt zu haben aus der Schule rausgehst.

Damit tust Du Dir keinen Gefallen.

Deshalb löse Dich von allen hinderlichen Gedanken.

Und mache Dich frei von dem Gesetzbuch des Normalbürgers.

Damit Du Dich nach Deinen eigenen Regeln entfaltest.

Außerdem besagt ein deutsches Sprichwort:

Man soll gehen, wenn es am schönsten ist

Also worauf wartest Du?

Solange Du eine konservative Vorstellung hast, wie zum Beispiel, dass man mit Ende 30 nicht mehr in einer gemieteten 40 qm Wohnung wohnen darf, nicht etwas komplett Neues lernen kann usw. ist es schwierig Deine sichere Lehrerstelle aufzugeben.

Obwohl es viele Alternativen zum Lehrerberuf gibt.

Denn als Lehrer hast Du Dir einen gesellschaftlichen Status erarbeitet. Zudem genießt Du Sicherheit und bist in Bildungsfragen immer gefragt.

Wenn Du etwas Neues startest, musst Du Dich erst einmal in die Materie einarbeiten.

Genauso wie Du mal Student, Referendar und nun Lehrkraft bist, wirst Du wieder in die Lehre gehen.

Damals bist Du auch nicht gleich vom Abiturienten zum Lehrer ernannt worden.

Während Du diese Zeilen liest, denkst Du vielleicht „Die hat leicht reden!“

Wenn mir die Kündigung aus dem Beamtenverhältnis leicht gefallen wäre, gäbe es diese Seite nicht.

Denn nur weil ich mich selbst mit allen Ausreden, Gefühlsachterbahnfahrten auskenne, kann ich Dich verstehen.

Deshalb weiß ich auch, dass es wichtig ist, dass Du Dein Selbstvertrauen aufbaust.

Schließlich ist Selbstvertrauen nötig damit Du Dir zutraust etwas Neues machen zu können.

Falls Du Angst hast, ist das nachvollziehbar. Denn Du willst aus der Bequemlichkeit raus in ein Dir unbekanntes Terrain.

Aber mit der Angst ist es wie mit dem kalten Wasser.

Wenn Du im Bikini oder Badehose außerhalb des Beckens stehst und Deine Zehen ins Wasser eintauchst, schreckst Du zurück.

Denn das Wasser ist eiskalt. Sofort bist Du Dir sicher, dass Du auf gar keinen Fall ins Wasser gehst.

Solange Du außerhalb des Beckens stehst und immer wieder Deine Zehen ins Wasser eintauchst, verfestigt sich der Gedanke „ich gehe nicht ins Wasser“.

Zudem erscheint Dir das Wasser jedes Mal kälter.

Da Deine Freunde im Wasser sind und Dir vergewissern, dass es nicht kalt ist, überlegst Du vielleicht doch ins Wasser zu springen.

Dann nimmst Du all Deinen Mut zusammen und springst ins kalte Wasser.

Und verwundert stellst Du fest, wie Du auf einmal beginnst zu schwimmen.

Schließlich vergisst Du, dass Du vor einigen Minuten noch das Wasser für eiskalt gehalten hast.

Während Du am Abend im Bett liegst bis Du überglücklich ins Wasser gesprungen zu sein.

Denn Du hattest ein wunderschönes Erlebnis.

Packe Deine Badesachen ein und lass uns ans Meer gehen. Und das Leben er-leben.

Wenn Du nicht allein losgehen willst, gehen wir zusammen.

Schließlich ist geteilte Angst halbe Angst.

Hier ist mein Video zu dem Thema:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

Großartige Tipps

Als Lehrer kündigen

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Hallo, Ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Wandel, Veränderung und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben. 

Damit war es für mich unmöglich, mich in das Korsett des Beamtensystems "hineinzuquetschen". Deshalb habe ich so lange an ihm gezogen, bis es eine Stretch-Hose wurde, die sich an meine Wünsche und Bedürfnisse anpasste.

Mit anderen Worten: Ich habe innerhalb von wenigen Jahren an 5 Schulen in drei Bundesländern gearbeitet. Dabei war ich Fachbereichsleiterin, hatte Abordnungen und hatte unterschiedliche Teilzeit-Verträge.

Dennoch habe ich Ende 30, ohne einen Menschen zu haben, der meine Miete bezahlt und trotz einer chronischen Krankheit (Endometriose) als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin erfolgreich gekündigt.

Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

Dein Kommentar

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  1. Liebe Victoria,
    du hast mich mit deiner Schreibweise über den Lehrerberuf berührt und ermutigst mich aus dem Lehrerjob auszusteigen. Ich bin Grundschullehrerin und habe Depressionen. Gerade bin ich krankgeschrieben.
    Sei lieb gegrüßt
    Simone

    1. Hallo liebe Simone, vielen lieben Dank für Deine liebe Nachricht. Es freut mich riesig, dass Du nun ausreichend Mut hast, um aus dem Lehrerberuf auszusteigen. Das Leben ist schön und es bietet Dir so unfassbar viele Möglichkeiten. Du brauchst nicht jeden Tag einen Job nachzugehen, der Dich depressiv und krank macht. Mache das, was Dich glücklich macht. Damit machst Du auch andere glücklich. Ich würde mich freuen wieder von Dir zu lesen. Liebe Grüße, Victoria

  2. Liebe Victoria,

    ich bin erst seit knapp zwei Jahren mit dem Referendariat fertig, aber ich empfinde den Job sehr oft als belastend. Wenn ich mit meiner Familie oder Freunden über die Arbeit rede, bin ich immer ehrlich und kritisiere vieles bzw. schildere ohne Beschönigungen, was mir nicht gefällt. Dabei nerve ich mich schon manchmal selbst, weil ich mir wie der negativste Mensch der Welt vorkomme. Oft habe ich mich dabei erwischt zu denken „Bald gründest du eine Familie und dann kürzt du deine Stunden.“
    Aber sollte man so denken? Nach so kurzer Zeit? Sollte so die Lösung aussehen?
    Das will ich wirklich nicht hoffen! Ich bin mir sehr sicher, dass ich hochsensibel bin und mich daher viele Situationen deutlich mehr belasten als meine Kolleginnen.
    Ich finde deine Gedanken und Schilderungen daher sehr spannend und an vielen Stellen kamen mir die Tränen, weil ich dachte „Ja, so ist es. Das kann kaum jemand nachvollziehen!“
    Vielen Dank für deinen ehrlichen Umgang mit dem Thema, über das ich noch keine(n) Lehrer(in) hab sprechen hören. Auch wenn mir momentan der Kopf raucht, habe ich Hoffnung auf einen Neustart.
    Von Herzen DANKE dafür!
    Marianne

    PS: Ich habe noch eine Frage zur Kündigung: Ich bin für 2 Jahre in der Vertretungsreserve eingesetzt (Poolkraft). Meine Zeit endet Anfang November. Somit bin ich noch Beamtin auf Probe/Zeit(?) Ändert das etwas an dem Kündigungsverfahren?

    1. Hallo liebe Marianne, vielen lieben Dank für Deinen lieben Worten. Wenn Deine Arbeit eine mühselige Pflichtübung ist, Dich körperlich zermürbt, freudlos ist und keinen erkennbaren Sinn hat, ist es Zeit für einen Neustart. Eine Familie gründen zu wollen, ist gut, aber Du solltest das nicht tun nur um aus dem Lehrerberuf herauszukommen. Da gibt es andere Lösungen, wie einen Job zu finden, der Dich glücklich macht. Zu dem Thema „Hochsensibilität“ lies diesen Artikel: https://www.victoriaghorbani.de/blog/hochsensibel-lehrer/
      Du solltest auf jeden Fall Hoffnung auf einen Neustart haben. Die Welt ist voller Möglichkeiten. Dass Du Beamtin auf Probe bist, ändert nichts an dem Kündigungsverfahren. Horche in Dich hinein und ergründe Deine Wünsche und Lebensträume und dann gehe los! Wenn ich Dich unterstütze kann, weißt Du, wo Du mich findest. Viel Freude. Liebe Grüße, Victoria

  3. Hallo Victoria,
    Spannende Sichtweise! Ich bin noch nicht so weit, aus dem Lehrerberuf ganz auszusteigen. Er gefällt mir gut, ich komme mit den Schülern klar, meine Kollegen sind super. Die Schulleitung… naja, sie hat nur noch ein paar Jahre.
    Da ich eine Familie habe (Mann und 4 Kinder) ist das Aussteigen auch ein finanzieller Faktor. Ich arbeite nur Teilzeit (ich habe seit diesem Schuljahr weiter reduziert) mein Mann Vollzeit (ebenfalls Lehrer in einer Funktionsstelle). Ich habe in einer Elternzeit begonnen, einen eigenen Blog zu schreiben. Dadurch kam ich dem Kindheits-Wunsch nach einem eigenen Buch etwas entgegen. Nachdem der Blog 3 Jahre geruht hat, fange ich nun wieder an, Beiträge zu verfassen. Ich habe mich schlau gemacht und solange ich damit kein Geld verdiene, kann ich schriftstellerischen Tätigkeiten nachgehen, ohne dies melden, bzw beantragen zu müssen. Da ich vom Schreiben (noch) nicht leben kann, werde ich weiter in meinem Beruf als Lehrerin arbeiten, aber das Schreiben werde ich weiter entwickeln. Der Sprung zwischen „schreiben und es nicht vermarkten“ und „schreiben und damit meinen Lebensuntehalt verdienen“ ist jedoch sehr groß und ich weiß noch nicht, wie ich mir da die Brücke baue. Vielleicht hast du ja einen Tipp, wie ich die Zeit dazwischen gestalten kann, ohne, dass mein Verdienst wegbricht, auf den wir als Familie tatsächlich angewiesen sind.
    Viele liebe Grüße!
    Jana

    1. Hallo liebe Jana, vielen herzlichen Dank für Deine Nachricht. Die Brücke, die Du Dir zwischen „schreiben und es nicht vermarkten“ und „Schreiben und damit Deinen Lebensunterhalten verdienen“ bauen darfst, besteht aus vielen Bausteinen. Diese Bausteine alle aufzuzählen sprengt den Rahmen hier. Deshalb nenne ich Dir den wichtigsten Baustein: Klarheit gewinnen. Das kannst Du mit 3-Mal-Warum machen. Bspw. Warum willst Du schreiben? Warum willst Du über dieses eine Thema schreiben? Warum sollen die Menschen Deine Artikel oder Dein Buch lesen? Du kannst bei jedem Deiner Schritte und Gedanken diese 3-Mal-Warum-Theode anwenden. Denn wenn Du weißt, weshalb Du etwas tust, machst Du es zielbewusst und fokussiert. Das ist wichtig. Weil es immer wieder Ablenkungen, Neuheiten, Schwierigkeiten und vieles mehr geben wird. Damit Du konzentriert, fokussiert und zielbewusst weiter gehst und Dich nicht beirren lässt, brauchst Du Klarheit. Viel Freude dabei! Liebe Grüße, Victoria

  4. Liebe Victoria,

    ich fand deinen Artikel sehr inspirierend und den Freiheitsgedanken motivierend. Er trifft den Kern des Lebens, den man durch die verschmierte Brille des Alltags oft nicht mehr klar sehen kann. Ich studiere auf Lehramt und bin mir aber sehr unsicher bei dem Ganzen. Ich glaube mein Herz schlägt mehr für Psychologie aber nochmal Studium und Ausbildung anhängen stelle ich mir sehr mühsam vor…Du hast geschrieben, dass du dich auch in die Richtung Psychologie gewendet hast – wie gefällt es dir und kennst du vielleicht auch andere Optionen, die diesen langjährigen Weg zur Psychologin (KJP) aussparen?
    Ganz herzliche Grüße und danke für dein Gedankenteilen!

    Fee

    1. Hallo liebe Fee, ich freue mich sehr von Dir zu lesen. Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Du kannst bspw. eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie oder eine Ausbildung zum Psychologischer Berater machen. Wobei Du nach solchen Ausbildungen nicht in einer Klinik arbeiten und meist auch nicht über die GKV abrechnen kannst. Bevor Du eine Entscheidung bzgl. des Ausbildung triffst, solltest Du Dir selbst die Frage beantworten: „Was will ich mit einem Psychologie-Studium machen?“. Je nachdem was Du machen willst, kannst Du entscheiden, welche Ausbildung für Dich passt. Ich wünsche Dir viel Freude dabei! Liebe Grüße, Victoria

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