„Bewusstsein, was soll das sein?“, denkst Du vielleicht.
Gleichzeitig kennst Du bestimmt Sätze wie: „Du bist nicht Deine Gedanken und Gefühle, sondern größer als sie“, richtig?
Doch was bedeutet das für Dich?
Denn im Alltag erlebst Du Dich als Deinen Körper, Deine Gedanken und Deine Gefühle. Jedoch bist Du nichts davon. Du bist Bewusstsein. Das kannst Du im Spiegel nicht sehen, weil Du als Bewusstsein formlos, gesichtslos, namenlos und ohne Vergangenheit bist.
Ob Du nun Dein Körper bist oder nicht, könnte Dir egal sein, wenn es nicht diesen zentralen Punkt gäbe:
Um Deine Realität nach Deinen Wünschen zu erschaffen, ist es wesentlich zu verstehen, was es für Dein tägliches Leben bedeutet, Bewusstsein zu sein.
Deswegen klären wir heute in diesem Artikel:
- Was es bedeutet, Bewusstsein zu sein.
- Woran Du das im Alltag erkennen kannst.
- Warum dieses Wissen es Dir erleichtert, Deine gewünschte Realität zu kreieren.
Viel Freude beim Lesen und Umsetzen.
Was heißt es, Bewusstsein zu sein?
Oft klingen Aussagen wie „Du bist Bewusstsein“ oder „Dein wahres Selbst ist Bewusstsein“ wie philosophische Sichtweisen, die mit dem Alltag nichts zu tun haben.
Das ist jedoch nicht der Fall oder muss es nicht sein. Denn Du kannst dieses Wissen anwenden. Selbstverständlich kannst Du auch nur darüber nachdenken.
Aber wer ist es, der nachdenkt und Gedanken hin und her schiebt?
Der Mensch oder das Bewusstsein?
Klar, es ist der Mensch, der im Bewusstsein erscheint.
Vielleicht lächelst Du jetzt, weil der Gedanke auftaucht: „Das soll nicht philosophisch, abstrakt und vollkommen alltagsfern sein?“
Doch das ist es. Zumindest solange Du Dich mit dem Menschen identifizierst, der diese Gedanken hat.
Der Fisch merkt nicht, dass er im Wasser ist, solange er darin schwimmt.
Genauso wenig bemerkst Du, dass Du Bewusstsein bist, solange Du Dich vollständig mit dem Menschen identifizierst, der denkt und fühlt.
Dazu passt diese Aussage des indischer Mystikers Ramana Maharshi, der von 1879–1950 gelebt hat:
„Jeder weiß: „Ich bin.“ Die Verwirrung entsteht durch die Annahme, dass dieses „Ich“ der Körper sei. Das Gefühl „Der Körper ist ich“ ist der Irrtum. Dieses falsche Ich-Gefühl muss verschwinden.“
Dich als Bewusstsein wahrnehmen
Um Dich als Bewusstsein wahrzunehmen, darfst Du beginnen, Abstand zu Deinen Gedanken zu bekommen und damit auch zu den Gefühlen, die sie auslösen.
Denn schon der Gedanke „Das ist alles philosophisches Blabla, das mir im Alltag nicht weiterhilft“ entsteht nicht aus Dir als Bewusstsein. Er erscheint im Bewusstsein, weil der Mensch, den Du im Spiegel siehst, ihn denkt.
Woher weißt Du das?
Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und beobachte Deine Gedanken, Deine Gefühle und das, was in Deinem Körper geschieht.
Das kannst Du ohne Probleme machen, richtig?
Wer ist es, der all das beobachtet?
- Exakt, das bist Du als Bewusstsein.
Lass uns nun noch genauer auf den Menschen schauen, der im Bewusstsein erscheint.
Wer dieser Mensch in Dir als Bewusstsein ist
Alles, was Du auf die Frage „Wer bin ich?“ antwortest, beschreibt den Menschen, den Du im Spiegel siehst. Diese Beschreibung hat den Menschen die Realität erschaffen lassen, die er aktuell erlebt.
Im Grunde genommen ist mit dem, was wir als Mensch bezeichnen, für viele in erster Linie der Körper gemeint, weil sie ihn sehen und greifen können.
Doch wenn Du genauer hinschaust, besteht das, was Du „Mensch“ nennst, nicht nur aus dem Körper. Da sind auch Gedanken, die ständig auftauchen, und Gefühle, die Du erlebst. Im Vergleich zum Körper kannst Du sie jedoch weder sehen noch greifen. Trotzdem sind sie in Deinem Erleben ständig da.
Vielleicht ist Dir bisher nicht aufgefallen, dass diese Gefühle nicht im luftleeren Raum entstehen. Sie sind an das gebunden, was Du für wahr hältst.
Zum Beispiel löst der Gedanke „Ich habe Angst“ entsprechende Hormone, Enzyme und vieles mehr aus, sodass das Herz schneller klopft, die Knie weich werden und der Mensch sich schwach fühlt. Das alles verändert natürlich auch die Körperhaltung.
Durch diese Veränderung im Körper tauchen weitere Gedanken auf, die zu „Ich habe Angst“ passen, wie „Hoffentlich geht alles gut“, „Ich muss das schaffen, sonst passiert Schlimmes“ und „Warum passiert mir das ständig!?“ und Ähnliches.
So entsteht ein fortlaufender Kreislauf aus Gedanken, Gefühlen und Körperreaktionen und wieder neuen Gedanken. Im Alltag passiert das ununterbrochen, ohne dass Du es jedes Mal bemerkst.
Innen wie außen.
Lebe innerlich, was Du im Außen erleben möchtest.
Gedanken laufen automatisch ab
Das sind die zwei Kerngründe, warum Du Deine Gedanken nicht bemerkst.
Erstens: Bei den unzähligen Gedanken, die ein Du am Tag hast, kannst Du logischerweise nicht jeden einzelnen registrieren. Es sollen zwischen 6.000 und 60.000 Gedanken sein, die ein Mensch hat. Vielleicht sind es auch mehr. Auf jeden Fall sind es zu viele, um jeden einzelnen benennen zu können.
Zweitens: Ein Großteil der Gedanken (es sollen 80 Prozent sein) sind wiederkehrende Gedanken, was ebenfalls logisch ist. Denn sonst würdest Du nicht täglich ein ähnliches Leben führen.
Da diese wiederholenden Gedanken automatisch ablaufen, nimmst Du sie nicht wahr, wenn Du Dich mit ihnen identifizierst. Das ist das, was wir eben geklärt haben mit dem Fisch, der nicht merkt, dass er im Wasser ist, solange er darin ist.
Deshalb ist es so wesentlich, Dich nicht als Deine Gedanken, Gefühle und Co zu sehen, wenn Du Deinen Wunsch manifestieren willst, anstatt so zu leben, wie man nun mal lebt.
Dadurch wird Dir auch klar, warum Gefühle überbewertet werden, wenn sie als Botschafter angesehen werden, die aus einer tiefen Quelle kommen.
- Gefühle sind das Resultat von Gedanken, die sich im Körper aufgrund physiologischer Veränderungen zeigen.
Alle Deine Gefühle sagen exakt das aus, was Du bestimmst, dass sie aussagen. Sie sind nicht von Dir getrennt und sie haben keine Bestimmungskraft.
Wie ist es mit Gedanken, warum denkst Du gerade das, was Du denkst?
Du veränderst ständig Deine Identität
Die gewöhnliche Sicht auf den Menschen ähnelt einem Film beziehungsweise spiegelt die typisch menschliche Perspektive auf das Leben wider, wie sie in Filmen dargestellt wird.
Filme zeigen eine Hauptfigur, die eine Geschichte durchläuft, Ziele verfolgt und sich im Laufe der Handlung entwickelt. Diese Darstellung entspricht der Art und Weise, wie Menschen ihr eigenes Leben und sich selbst wahrnehmen.
Da Filme von Menschen gemacht werden, spiegeln sie logischerweise deren Verständnis von Leben und Identität wider.
Dabei geht diese Sicht von einer linearen Zeit, einem Werdungsprozess und einem Menschen aus, der sich im Laufe der Zeit innerlich und äußerlich verändert. Das ist jedoch eine Illusion.
Wenn Du genau hinschaust, bemerkst Du schnell, dass Du ein Bild von Dir hast, Dich beschreibst und somit ständig entscheidest, wer Du bist.
Dabei hast Du die Freiheit, Dich stets gleich zu beschreiben oder neu. Im Sinne von „Ich bin nun mal so“ oder „Ich bin, wer immer ich entscheide, dass ich bin“.
Mit jeder Entscheidung, die Du triffst, wie „Ich bin mutig“, „Ich bin attraktiv“, „Ich bin gesund“ und vieles andere, tauchen in Dir weitere Gedanken auf, die dazu passen. Denn mit diesem Identitätswechsel wechselst Du ebenso Deine Realität. Deshalb denkst Du und erlebst Du andere Situationen als jemand, der etwas anderes über sich sagt.
Wobei natürlich schon dieses „Ich bin mutig“ und Co Gedanken sind. Genau genommen sind das Annahmen oder Überzeugungen, die Du über Dich hast.
Zum Beispiel erlebt ein Mensch, der sagt „Ich bin vorsichtig und ängstlich“, sich und sein Leben anders als jemand, der sagt „Ich bin mutig und abenteuerlustig“.
Nicht das Außen, sondern Du bestimmst, wer Du bist
Falls jetzt der Gedanke auftaucht: „Ein Mensch kann ja nicht behaupten, etwas zu sein, was er nicht ist“, darfst Du Dich fragen, wer bestimmt, was ein Mensch ist und was nicht.
Wenn Du die Natur der Realität verstehst, weißt Du, dass die Außenwelt nicht über Dich bestimmt, sondern dass Du immer selbst bestimmst, wer Du bist.
Deine äußere Realität spiegelt Dir die innere Welt des Menschen in Dir als Bewusstsein wider. Sie beweist nichts, denn wir leben stets von innen nach außen. Deshalb wird die Vorstellungskraft als Schöpfungskraft bezeichnet.
Das heißt, dass Deine wiederkehrenden Gedanken das Ergebnis Deiner Entscheidung darüber sind, wer Du bist. Somit entstehen Gedanken ebenso wenig wie Gefühle im luftleeren Raum.
Deine Entscheidung darüber, wer Du bist, lässt Dich denken, was Du denkst, und diese Gedanken lassen Dich fühlen, was Du fühlst.
Wer entscheidet nun, wer Du bist? Deine Eltern, das Universum, Gott, Du als Mensch oder Du als Bewusstsein?
Du bist Deine gesamte Erfahrung auf der Erde
Sowohl in religiösen Weltbildern als auch in modernen spirituellen Ansätzen wie dem New Age taucht die Vorstellung einer externen Macht auf, die das Geschehen letztlich bestimmt. Diese äußert sich je nach System unterschiedlich, sei es als Gott oder als das Universum.
Um dieses Konzept wird jeweils eine passende Geschichte aufgebaut. Im New Age etwa die Idee, dass das Universum Dir Zeichen schickt oder Dich testet. Im religiösen Kontext wiederum Vorstellungen wie: bete, sei brav, und Gott gibt Dir, was Du willst.
Wenn Du diesen Vorstellungen folgst, überträgst Du Deine Entscheidungsmacht auf Gott, das Universum, Engel, Geistführer, Schicksal, Bestimmung, Seelenplan, Manifestationsmethoden und Sonstiges.
Wer ist es jedoch, der sagt, verkündet oder wahrnimmt, was Gott, das Universum und Co. sagen?
Die Gesandten Gottes, die interessanterweise vorwiegend Männer sind, oder irgendwelche spirituellen Berater, Medien und ähnliche Berufsgruppen?
Wenn Du dem, was sie oder andere Menschen sagen, glaubst, was hast Du dann automatisch, ohne es zu merken, gemacht?
Richtig, Du hast die Entscheidung getroffen, ihnen zu glauben.
Eventuell sagst Du nun, dass Du solchen Menschen nicht glaubst. Du vertraust der Wissenschaft und dem, was Du mit Deinen fünf Sinnen wahrnimmst.
Das, was Du für wahr hältst, wird zu Deiner Realität.
Wähle bewusst, was Du bestätigt sehen willst.
Nur das, was ich sehe, zählt
Entscheidest Du Dich dafür, nur das zu glauben, was Du siehst, hörst und greifen kannst, ist Deine Wahrnehmung auf Deine Sinne begrenzt.
Zwar mag es sein, dass viele davon ausgehen, dass die Welt das ist, was sie mit den Sinnen wahrnehmen, aber dem ist natürlich nicht so.
Das, was der Mensch als die Außenwelt, die Realität oder sein Leben bezeichnet, ist im Kern seine Wahrnehmung davon. Lies dazu gerne diesen Artikel: Warum Deine Außenwelt Dir nichts beweist.
Wobei das, was wir wahrnehmen, logischerweise auch nicht das ist, was die Sinne in der Lage wären, wahrzunehmen. Vielmehr wird Deine Wahrnehmung durch Deinen Seinszustand oder Deine Identität, für die Du Dich frei entscheiden kannst, gelenkt.
Deswegen können zwei Menschen im Restaurant zusammen am gleichen Tisch sitzen, das Gleiche beobachten und dennoch am Ende etwas Unterschiedliches erzählen.
Dazu kommt, dass unsere Sinne sowieso nur eine begrenzte Wahrnehmungsmöglichkeit haben. Zum Beispiel hört schon ein Hund mehr als der Mensch.
Das hat natürlich die Wissenschaft herausgefunden, die an die Möglichkeiten ihrer Messgeräte gebunden ist. Damit wird deutlich, dass auch die Haltung „Ich glaube der Wissenschaft“ eine Begrenzung ist.
Abgesehen davon, dass Wissenschaftler natürlich Menschen sind, die aus ihrer eigenen Sichtweise auf die Dinge schauen, können sie nichts messen, was die Technologie ihnen nicht ermöglicht.
Vollkommen egal, ob Du der Wissenschaft, den Sinnen, der Astrologie oder wem auch immer glaubst oder nicht glaubst, die Entscheidung dafür triffst immer nur Du.
- Denn in Deiner Realität kann kein Mensch außer Dir entscheiden.
Entweder triffst Du Deine Entscheidung aus dem Menschen heraus, der sich auf seinen Körper, Gedanken, Gefühle und Co begrenzt, oder aus Dir als Bewusstsein heraus. Das macht den riesengroßen Unterschied.
Wie Du als Bewusstsein entscheidest
Wenn Du Dir Deine Umstände anschaust und daraus Rückschlüsse auf Dich ziehst, denkt der Mensch.
Beginnst Du dann, aufgrund dieser Gedanken Entscheidungen zu treffen und zu handeln, ist weiterhin ausschließlich der Mensch aktiv.
Das heißt: Anstatt die eigene Realität zu erschaffen, ist dieser Mensch dabei, auf die Außenwelt zu reagieren.
Falls er sich irgendwann mit dem Manifestieren befasst, in der Hoffnung, sich ein erfülltes Leben zu manifestieren, gehört er zu denen, die zeitnah sagen „Manifestieren funktioniert nicht.“
Warum?
Solange Du Dich getrennt von Deiner äußeren Realität siehst, als gäbe es eine objektive Außenwelt, der Du ausgeliefert wärst, hast Du Deinen Platz als Bewusstsein nicht eingenommen.
Damit erkennst Du Dich weder als Ursprung von allem in Deiner Realität noch als alleinige Autorität Deines Lebens.
Sobald Du Dich als Bewusstsein wahrnimmst, ist Dir glasklar, dass der Mensch, den Du beobachtest und aus dessen Augen Du die Welt siehst, einordnest und interpretierst, nicht Du ist.
Genauso wie die Schauspielerin eines Filmes nicht die Leinwand und der Zuschauer im Kino ist.
Dazu passt diese Aussage des indischen Philosophen Sri Aurobindo, der von 1872 bis 1950 gelebt hat:
„Das Bewusstsein ist nicht im Körper, sondern der Körper ist im Bewusstsein.“
Gehst Du in die Stille und beobachtest den Menschen mit seinem Körper, den Gedanken und allem, was sich in ihm tut, so als würdest Du am Strand das Meer beobachten, bist Du das Bewusstsein. Dieses In-die-Stille-Gehen planst Du genauso in Deinem täglichen Tun ein wie das Zähneputzen. Es hat die gleiche Relevanz.
Aus der Perspektive des Bewusstseins, in dem alles existiert, triffst Du andere Entscheidungen als aus der Sicht des Menschen, der sich mit den Umständen seines Lebens identifiziert.
Ähnlich wie wenn Du im Sturm im Meer bist, hast Du eine andere Betroffenheit und triffst andere Entscheidungen als von der Terrasse aus.
Um es konkret zu machen, gebe ich Dir ein alltägliches Beispiel aus dem Mentoring
Eine Person sieht in den Geldbeutel und stellt fest, dass nichts darin ist. Dann schaut die Person auf das Konto und sieht rote Zahlen. Daraus schließt sie „ich bin arm“.
Aus der menschlichen Sicht ist diese Selbstbeschreibung nachvollziehbar. Jedoch hat diese Person manifestieren gelernt und weiß, dass sie das Bewusstsein ist, in dem der Mensch erscheint, der denkt „ich bin arm“.
Somit sagt sie im inneren Dialog „der Mensch in mir als Bewusstsein denkt, arm zu sein, weil er kein Geld hat“.
Damit sieht sie die Angelegenheit als Bewusstsein und geht heraus aus dem Drama, der Angst und allem, was gedanklich und emotional dazugehört, wenn sie sich als Mensch dem Seinszustand „ich bin arm“ hingibt.
Da sie weiß, dass in ihr als Bewusstsein alle Realitäten, Identitäten und Möglichkeiten existieren, entscheidet sie sich, losgelöst von der Vergangenheit oder dem, was der Mensch als möglich hält, was sie erleben möchte.
Bei dieser Entscheidung bleibt sie als Ursprung von allem in ihrer Realität, unabhängig davon, was ihr die Außenwelt zeigt.
Denn die äußere Realität spiegelt stets den Seinszustand des Menschen wider, aus dem Du als Bewusstsein schaust. Somit hat sie keine andere Aussagekraft als die, die Du ihr zuschreibst.
Wobei die Außenwelt, die äußere Realität oder das Leben dem Menschen in Dir als Bewusstsein das widerspiegelt, was er für wahr hält. Dadurch erlebt der Mensch seine innere Realität auf der physischen Ebene.
Du erlebst die Wahrheit, für die Du Dich entscheidest
Wenn Du eine andere äußere Realität erfahren möchtest als die aktuelle, darfst Du Dich als Bewusstsein, losgelöst von dem, was die derzeitige Identität des Menschen in Dir als wahr hält, für andere Wahrheiten entscheiden, um diese zu manifestieren.
Zum Beispiel war es bei der Person, die sich als „ich bin arm“ beschrieb, so, dass sie dachte, sehr viel arbeiten zu müssen, um genug Geld zu verdienen. Diese Wahrheit wurde ihr von ihrer äußeren Realität gespiegelt.
Da sie von der vielen Arbeit erschöpft war, entschied sie, dass sie nun mit wenig Arbeit mehr als genug verdient. Auch diese Wahrheit wurde ihr gespiegelt.
Warum Du als Bewusstsein bessere Entscheidungen triffst als der Mensch
Während der Mensch emotional involviert ist in den Geschehnissen und gefangen in gelernten oder unbewusst übernommenen Konzepten, erscheint im Bewusstsein alles, was der Mensch erlebt.
Wie ein Film, der auf der Leinwand erscheint und diese davon unberührt bleibt, egal ob die Schauspieler lachen oder weinen, und unabhängig davon, ob es ein Liebesfilm, Horrorfilm oder etwas anderes ist.
Wenn Du frei entscheiden und Deine Realität bewusst anders als bisher gestalten möchtest, ist es klar, dass es zielführend ist, als Bewusstsein zu entscheiden.
Im Grunde genommen ist es so wie bei einer Schriftstellerin, die für ihre Geschichte aus den unterschiedlichen Sichtweisen ihrer Figuren schauen kann, aber nicht ihre Figuren ist.
Falls sie vergisst, dass sie die Schriftstellerin ist und sich mit einer Figur aus ihrer Geschichte identifiziert, beginnt sie, die Geschichte aus der Rolle zu schreiben.
Wenn sie das so macht, ist es so, als würde sie alles aus der Perspektive einer Figur sehen, die versucht, die gesamte Geschichte zu verändern, in der sie sich befindet, während sie sich selbst als diese Figur wahrnimmt.
Das ergibt keinen Sinn, weil die Figur keinen Überblick hat, aber die Schriftstellerin schon.
Genauso kannst Du Dich und Deine Realität aus der Sicht des Menschen oder des Bewusstseins sehen. Denn Du bist natürlich beides. Zudem bist Du Deine gesamte Erfahrung auf der Erde, weil Du der Beobachter, das Beobachtete und die Beobachtung bist.
Das heißt, Du bist das Bewusstsein, der Mensch und die Außenwelt oder das Leben. Ohne Dich gibt es Dein Leben nicht. Folglich braucht alles, was Du als Dein Leben bezeichnest, Dich, um zu leben.
- Deshalb bist Du der Ursprung von allem in Deinem Leben.
Du entscheidest alles, kannst alles verändern und erleben, was immer Du möchtest. Dafür darfst Du Dich von der limitierenden Sichtweise lösen, Du wärst nur der Mensch, also Körper, Gedanken und Co. Du bist Bewusstsein.
- Als Bewusstsein hast Du freie Entscheidungsmacht.
Das, wofür Du Dich entscheidest, gilt.
Ich wünsche Dir viel Freude und nicht vergessen: Mach Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.
Deine Victoria
Ein Hoch auf die Freiheit
PS: Bist Du Lehrer und suchst nach einer erfüllenden Alternative zum Schulalltag oder kennst Du jemanden, der genau das braucht? Mein Buch Tschüss Schule - Hallo Freiheit zeigt Dir den Weg in ein neues Berufsleben.
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Ich freue mich auf Dich.
