Mit einer chronischen Krankheit kündigen? Eine Beamtin berichtet

Dezember 19, 2022
chronischen Krankheit kündigen

Darfst Du mit einer chronischen Krankheit kündigen oder ist das verantwortungslos?

Diese Frage musste ich mir nicht nur selbst beantworten als ich kündigen wollte, sondern auch Kathrin musste es tun. Genauso wie ich damals leidet sie an der schmerzhaften chronischen Krankheit Endometriose und fragte sich, ob sie mit einer chronischen Krankheit kündigen soll. 

Zwar wusste sie schon vor der Krankheit, dass der Lehrerberuf für sie unpassend ist, aber über eine Kündigung hatte sie nicht nachgedacht. Erst nach einer Operation realisierte sie die gravierenden Auswirkungen ihrer Unzufriedenheit im Beruf und begann über eine berufliche Veränderung nachzudenken. 

Dabei stellte sie sich zusätzlich zu der Frage „Soll ich mit einer chronischen Krankheit kündigen?“ die Fragen, die sich jeder stellt, der kündigen möchte: Was mache ich beruflich nach der Kündigung?

Eine Antwort auf diese Frage findest Du in meinem Buch "Tschüss Schule - Hallo Freiheit". Mit dem Buch findest Du heraus, was Deine persönliche erfüllende Berufsalternative ist, und kündigst dann entspannt.

Während unseres Gesprächs heute erzählt Kathrin auch, warum sie konkret kündigen wollte und wie sie sich die Fragen nach ihrer Berufsalternative beantwortet hat, um für sich Klarheit darüber zu gewinnen, was sie wirklich will.

Abgesehen davon, dass Kathrin über ihre Kündigungsgründe spricht, beantwortet sie, wie die anderen Lehrer und Beamte diese Fragen:

  • Wie fühlst Du Dich jetzt, nachdem Du gekündigt hast?
  • Weshalb wolltest Du kündigen?
  • Wie war Dein Weg von dem Wunsch „Kündigung“ bis zu der Umsetzung der Kündigung
  • Was hat Dein Umfeld dazu gesagt?
  • Wie haben Deine Kollegen und Deine Schulleitung reagiert?
  • Was machst Du nach der Kündigung?

Wenn auch Du im Lehrerberuf unglücklich oder krank bist, höre Dir auf jeden Fall die Geschichte von Kathrin an. Danach weißt Du, dass wir jederzeit, unabhängig von unserer Lebenssituation, unsere gewünschte Realität erschaffen können.

Schließlich ist die Außenwelt keine von uns getrennte, objektive Welt mit allgemeingültigen Regeln, sondern die Reflexion unserer inneren Realität. Folglich bist Du nicht gezwungen, Dich irgendwelchen Umständen unterzuordnen, wenn Du das nicht willst.

Du bist nämlich nicht Deine Gedanken, Dein Körper oder Deine Gefühle, sondern Bewusstsein.

Wenn Du das als Theorie hinnimmst, erlebst Du Dich nicht als Autorität Deiner Realität. Vielmehr hältst Du Deine Gedanken für die Autorität, und dann leiten Dich verstärkt Deine negativen Gedanken.

Du bist Realität.

Gehe als die Realität, die Du erfahren möchtest, durch Deinen Tag.

Mit einer chronischen Krankheit kündigen: Wie geht es danach weiter?

Nachdem mir bewusst war, dass ich kündigen will, erzählte ich das meiner Familie und meinen Freunden. Daraufhin hörte ich „Du wirst es bereuen, keine Beamtin mehr zu sein. Für Kranke ist das doch das Beste überhaupt. Gehe doch in die Dienstunfähigkeit. Wie willst Du sonst Deine Operationen und Arztbesuche bezahlen?“

Auch wenn Du keine chronische Krankheit hast, wirst Du sicherlich von vielen Menschen hören, dass Du nicht kündigen sollst. Deshalb beantwortest Du die Frage „Soll ich mit einer chronischen Krankheit kündigen?“ mit Nein.

Dabei vergisst Du, dass durch eine Kündigung Dein gesundheitlicher Zustand sich verbessern kann. Hast Du schon mal darüber nachgedacht?

Falls nicht, solltest Du Dir unbedingt die heutige Episode anhören, um zu erfahren, wie es Kathrin gesundheitlich nach der Kündigung geht.

Denn Kathrin hat am Ende für sich die Frage „Soll ich mit einer chronischen Krankheit kündigen oder nicht?“ mit „Ja, kündigen“ beantwortet. Damit hat sie sich ihren langersehnten Wunsch manifestiert.

Anfangs hatte Kathrin Angst ihre Familie zu enttäuschen, wenn sie kündigt. Jedoch passierte etwas anderes. Wie ihre Familie und Freunde auf ihre Kündigung trotz der chronischen Krankheit reagierten, erzählt sie ebenso. 

Bevor Du Dich mit der Krankheit, Unzufriedenheit und der gefühlten Alternativlosigkeit abfindest, höre Dir an, wie Kathrin vorgegangen ist. Dadurch merkst Du, was alles trotz Krankheit möglich ist. Und es ist spielt keine Rolle, ob es die Depression, Burnout oder eine andere Krankheit ist an der Du leistest.

Wenn es möglich ist mit einer chronischen Krankheit kündigen zu können und sich so zu fühlen, wie Kathrin, kannst auch Du Dich trauen für Deine Lebensträume losgehen. Denn genau das tut Kathrin. Was ihr Lebenstraum und damit ihre außerschulische Berufsalternative ist, erzählt sie Dir heute. Und vielleicht findest Du sie auch interessant und kommst auf neue berufliche Ideen.

Damit Du weißt, wie es sich bei mir mit den tragischen Geschichten, die meine Freunde und Familie mir für die Zeit nach der Kündigung vorhersahen, ablief, schreibe ich Dir das noch bevor Du Kathrins Geschichte anhörst: 

Nachdem ich gekündigt hatte, gab es keine Operation. Keine Medikamente. Keine Arztbesuche. Dafür lebe ich frei, fröhlich und authentisch. Und nun höre Dir an, was Kathrin sagt.

Viel Freude beim Zuhören und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberauben Reise.

Deine Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

Innen wie außen.

Lebe innerlich, was Du im Außen erleben möchtest.

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