Den Corona-Test gibt es nun auch an Schulen.

Nein, nicht zum Kaufen.

Sondern zum Durchführen.

Aber was erzähle ich Dir das als Lehrer. Denn Du weißt es besser als ich.

Schließlich hast Du den Corona-Test in der Hand und teilst ihn an Deine Schüler aus.

Dann erklärst Du ihnen was sie zu tun haben.

Wenn einer der Schüler einen positiven Corona-Test hat, führst Du ihn aus dem Raum und

Ja und dann? Was passiert dann?

Dabei meine ich nicht die organisatorischen Schritte, sondern die menschlichen.

Derzeit wird viel von Solidarität, Gemeinschaft und Fürsorge gesprochen.

Da die Basis dieser Fähigkeiten Menschlichkeit ist, lass uns zusammen anschauen, wie menschlich der Corona-Test an Schulen tatsächlich ist.

Falls Du jetzt denkst ich will mit Dir über Gefühlsduselei sprechen irrst Du Dich.

Denn über menschliches Verhalten innerhalb einer Gesellschaft zu sprechen, bedeutet sich über die Gesetzgebung zu unterhalten.

Letztlich steht schon in Artikel 1 des Grundgesetzes:

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Wenn ich „Menschen“ lese, denke ich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder.

Sobald ein Schüler einen positiven Corona-Test in der Hand hält, wird er aus der Gemeinschaft herausgenommen und der Schule verwiesen.

Ausgesondert.

Isoliert.

Ausgegrenzt.

Nicht mehr Teil der Klassengemeinschaft.

Dabei bleibt doch die Würde des Menschen nicht unangetastet, oder?

Auch wenn Deine Schüler einen negativen Corona-Test in der Hand halten, wird ihre Würde missachtet.

Immerhin werden gesunde Menschen gezwungen ihre Gesundheit in einer Gemeinschaft anhand eines Tests zu beweisen.

Ohne dass ich zweimal in der Woche einen Schwangerschaftstest mache, weiß ich, dass ich nicht schwanger bin.

Aber wenn Du den Kindern ihre Intuition abtrainierst, brauchen sie stets einen Externen, der ihnen sagt, was sie denken und tun sollen.

In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?

Falls Du jetzt genervt bist, weil Du keine Lust hast über solche Themen nachzudenken, verstehe ich Dich gut.

Jedoch verlangt dieser Moment von uns beiden kurz innezuhalten und über Deine Verantwortung als Lehrer, als Beamter und als Mensch zu sprechen.

Denn nach § 63 Absatz 1 BBG trägst Du für Deine dienstlichen Handlungen die volle persönliche Verantwortung.

Deshalb empfehle ich Dir diesen Artikel jetzt aufmerksam durchzulesen.

Erst wenn Dir bewusst ist, welche rechtlichen Konsequenzen Deine Beaufsichtigung der Schüler beim Corona-Test nach sich zieht, weißt Du was Du tust.

Mit dem Corona-Test zerstörst Du das Selbstvertrauen Deiner Schüler

Je nachdem wie Deine Familie denkt und in welcher Kultur Du aufgewachsen bist, hast Du diese Worte oft, selten oder nie gehört:

„Was sagt Dir Dein Gefühl? Mache das, was Dein Gefühl Dir sagt.“

Wenn Du diese Worte selten oder nie als Kind gehört hast, wie sieht es mit diesem Satz aus:

„Vertraue Dir selbst.“

Bevor Du weiterliest, überlege in Ruhe, wie Dein Leben jetzt wohl aussehen würde, wenn Du stets auf Deine innere Stimme gehört und ein starkes Selbstvertrauen gehabt hättest.

Wenn wir eine Gesellschaft mit Erwachsenen wären, die in sich selbst ruhten, müssten wir beide uns nicht über die Würde des Kindes unterhalten.

Weil es in so einer Gesellschaft keine Corona-Tests an Schulen gäbe. Und der Lehrer lehren würde und nicht Schüler bei den Selbsttestungen beaufsichtigen müsste.

Im Grunde genommen leben wir bereits in einer Gesellschaft, in der immer mehr Menschen einen externen Retter brauchen. Denn sie verstehen sich selbst nicht mehr.

Anstatt Dir selbst zu vertrauen, wenn Dich bspw. die Schule krank macht, vertraust Du auf Ärzte, Psychologen, Heilpraktiker und Heiler.

Deshalb fängst Du an Dich selbst anzuzweifeln.

„Vielleicht stresst mich die Schule so sehr, weil ich eine falsche Einstellung habe. Ja, ich muss an mir arbeiten. Das Problem bin wohl ich.“

Anfangs als ich kündigen wollte, dachte ich genauso. Denn es dauerte seine Zeit, bis ich mein Selbstvertrauen wieder gestärkt hatte.

Sobald Du nicht weißt, wie Du zu einem Ort kommst, fragst Du Google. Anstatt Dich von Deinem inneren Kompass führen zu lassen, um diesen zu schulen.

Wenn wir bereits jetzt in einer Gesellschaft leben, in der die meisten Menschen keine Verbindung mehr zu ihrer Intuition haben, wie wird es wohl in den nächsten Jahren aussehen?

Schließlich trainiert das Schulsystem mit Hilfe von Lehrern den Kindern das Vertrauen in sich selbst ab.

Wer ist Deinem Körper und Deiner Seele näher als Du selbst?

Keiner, richtig?

Wenn Du nicht weißt, was mit Dir ist, wer soll das sonst wissen?

Genauso ist es bei Deinen Schülern.

Statt ihnen beizubringen ihr Körpergefühl zu schulen, ihre Gefühle zu verstehen und zu fühlen, wird ihnen das bisschen an Intuition was sie als Kinder noch haben, abtrainiert.

„Nein Kind, Du bist nicht gesund, weil Du Dich gesund fühlst.

Erst wenn der Corona-Test – ein externes Mittel – sagt, dass Du gesund bist, bist Du gesund.“

Vollkommen absurd ist diese Vorgehensweise.

Außerdem zerstört sie das gesunde Gefühl von Kindern und Jugendlichen zu sich selbst. Anstatt es zu stärken.

Falls Du jetzt an Vorsorgeuntersuchungen denkst, verstehe ich das gut. Jedoch solltest Du bedenken, dass Du nicht zweimal in der Woche bspw. zur Krebsvorsorge gehst. Demnach passt der Vergleich nicht.

Dazu passt ein Zitat von Kurt Tucholsky:

„Das Volk versteht das meiste falsch, aber es fühlt das meiste richtig.“

Bevor wir zu Deiner rechtlichen Verantwortung kommen, frage bitte Dein Gefühl:

„Fühlt es sich richtig an gesunde Kinder und Jugendliche in der Schule als Lehrer beim Corona-Test zu beaufsichtigen!?“

Schreibe mir Deine Antwort gerne unten in dem Kommentarbereich oder schicke mir eine E-Mail. Ich freue mich von Dir zu hören. Auch wenn Du eine andere Meinung hast.

Denn ich schreibe auf meiner Seite „Freiheitsliebende Lehrer“ und schließe jeden Artikel mit „Ein Hoch auf die Freiheit“ ab, weil ich es mit der Freiheit ernst meine.

Deshalb mag ich Dich als Mensch, unterhalte mich gerne mit Dir und arbeite ebenso gerne mit Dir zusammen, auch wenn Du eine andere Meinung hast.

Insofern schreibe mir erst recht, wenn Du eine andere Sichtweise hast. Und lasse uns gemeinsam reden. Uns als Menschen verbinden.

Schließlich geht es hier um Kinder, die auf unsere Liebe und Fürsorge angewiesen sind.

Die Testung zerstört die Intuition von Kindern und Jugendlichen

Wenn einem Menschen systematisch abtrainiert wird auf sich selbst zu vertrauen und seinem eigenen inneren Kompass zu folgen, ist dieser Mensch für immer verloren.

Abhängig von der Meinung, dem Wissen und der Gunst von anderen versucht er sich in der Welt und in seinem Leben zurecht zu finden.

„Soll ich kündigen? Was soll ich beruflich machen? Soll ich X oder Y heiraten? Was meinst Du? Ich weiß es nicht?“

„Also wenn ich Du wäre, würde ich…“

Kommen Dir diese Gespräche bekannt vor?

Zwar ist es gut andere Menschen nach ihrer Meinung zu fragen und von den Erfahrungen der anderen zu lernen, jedoch sollte ein Mensch stets seinen Werten entsprechend entscheiden.

Aber wie soll das ein Mensch machen, der nicht gelernt und geübt hat auf seine innere Stimme zu hören und ihr zu folgen?

Dafür aber gelernt hat auf Externe zu hören.

Während wir bisher an der Schule keinen Wert auf die Ausbildung von Intuition, Stille, Einkehr und Mystik gelegt haben, trainieren wir das aktuell den Kindern auch noch systematisch aus.

Deshalb ist allein aus diesem Blickwinkel heraus betrachtet der Corona-Test an Schulen ein Verbrechen an Kindern und Jugendlichen.

Auch wenn sich der Gedanke, dass jeder ansteckungsverdächtig ist, dabei ist durchzusetzen, wissen wir Erwachsenen, dass in der aktuellen Zeit kein Kind mit Krankheitssymptomen in die Schule kommt.

Weil sie Angst haben vor den Konsequenzen, denen sie in der Schule ausgesetzt wären.

Daher sind gesunde junge Menschen gezwungen sich selbst zu testen, um zu beweisen, dass sie wirklich gesund sind.

Wenn sie das nicht tun, kommen sie der Schulpflicht, die ihnen und ihren Eltern auferlegt worden ist, nicht nach.

Da sind wir erneut bei den rechtlichen Fakten.

Denn nach Art. 5 Abs. 1 a, 9 Abs. 2 DSGVO stellen die Einwilligungen zur Durchführung des Corona-Tests keine ausreichende Rechtsgrundlage dar.

Bevor Du weiterliest, halte inne, atme tief durch und tanke Kraft. Denn jetzt kommen die rechtlichen Konsequenzen Deiner Tat.

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Wer haftet? Du als Lehrer oder der Schulleiter als Weisungsgeber?

Nachdem die Schüler sich getestet hatten, kam es bei einem Kind zum Nasenbluten. Auch nach Minuten hörte die Blutung nicht auf.

Wer haftet bei eventuellen gesundheitlichen Schäden?

Dabei meine ich nicht Kleinigkeiten, sondern Schädigung des Frontallappens, Hirnhautentzündungen usw.

Da die Eltern die Testung nicht schriftlich verneint hatten, fühlte sich die Lehrkraft gezwungen dem Kind einen Corona-Test zu geben.

Statt sich über den Corona-Test zu freuen, heulte das Kind, zitterte am ganzen Körper und hörte nicht mehr auf.

Wer haftet für eventuelle psychische Schäden?

Weil der Schüler X mit dem Corona-Test nicht klar kommt, ruft er nach dem Lehrer. Ohne groß nachzudenken, hilft der Lehrer dem Kind. Dabei tut sich das Kind weh.

Immerhin ist der Selbsttest ein diagnostischer Eingriff und der Lehrer keine medizinische Fachkraft. Falls ein Nasen-Abstrich entnommen wird, hat der Test auch noch invasiven Charakter.

Wer haftet nun?

Während Du die Schnelltestergebnisse der Schüler protokollierst, fragst Du Dich nach welcher Rechtsgrundlage Du die Gesundheitsdaten von Schülern erhebst?

Falls Du das bisher nicht getan hast, solltest Du das spätestens jetzt tun.

Seit wann darf denn die Schule mittels des Lehrers Gesundheitsdaten von Schülern erheben?

Während Du die Daten der Schüler aufschreibst, fragst Du Dich, ob Du den Schülern und ihren Eltern ausreichend erklärt hast, wie die Daten verarbeitet werden?

Schließlich verlangt das Art. 13, 14 DSGVO von Dir.

Zudem stellt sich die Frage, wie der Lehrer dafür sorgt, dass die sensiblen Gesundheitsdaten nicht missbraucht werden. Denn Art. 5 Abs. 1 b DSGVO sieht das vor.

Da ich mich intensiv mit den Schreiben und Aussagen von Juristen zu diesem Thema befasst habe, weiß ich wie penibel die Juristen arbeiten.

Deshalb sind die oben aufgeführten Probleme nicht vollständig. Zum Beispiel könnte ich noch über die giftigen Chemikalien (Octyl-/Nonylphenolethoxylate), die Teststäbchen enthalten sollen, sprechen.

Jedoch reicht die Liste aus, um Dir zu verdeutlichen, dass es bei der Beaufsichtigung des Corona-Tests nicht um eine kleine Erweiterung Deines Aufgabenbereichs geht.

Übrigens sind das keine erfundenen Geschichten, sondern im echten Leben vorgefallene. Damit dürfen sich nun Lehrer, Kinder, Eltern und Juristen befassen.

Dadurch verbessert sich nicht die Beziehung zwischen Kindern, deren Eltern und Lehrern.

Zwar ist das Verhältnis von Eltern und Lehrern seit Jahren miserabel, aber diese Kluft, die jetzt entsteht, braucht lange, um zu heilen.

Was heute recht ist, kann schon morgen unrecht sein…   

… Wobei der Corona-Test bereits jetzt schon rechtlich nicht sauber ist, wie die Maskenpflicht.

Dennoch gilt die Testpflicht ab dem 19.4.21 in 11 Bundesländern.

Sachsen.

Bremen.

Niedersachsen.

Schleswig-Holstein.

Nordrhein-Westfalen.

Sachsen-Anhalt.

Bayern.

Hessen.

Berlin.

Baden-Württemberg.

Brandenburg.

Wenn Du das Ergebnis des Amtsgerichts Weilheim gelesen hast, weißt Du wie schnell sich Recht durchsetzt.

Zudem kennst Du den Appell des Richters an alle Lehrer und Schulleiter.

„Es muss jedoch allen, die den Beschluss und insbesondere die Ausführungen des Sachverständigen Kuhbander kennen, klar sein, dass jeder, der ein Kind entgegen dessen Willen über einen längeren Zeitraum zwingt, eine Maske zu tragen, eine Gefährdung dessen Wohls verursacht und damit ohne rechtfertigenden Grund in dessen Rechte eingreift.“

Dort heißt es weiter:

„Auch ohne, dass deshalb jedes Mal ein Verfahren gemäß § 1666 BGB gegen diese Person eingeleitet werden müsste, sind diese Personen gehalten, die Rechte der Kinder zu respektieren und gebietet es der Schutz aller betroffenen Schüler, dass diese nicht zum Tragen der Maske gezwungen werden dürfen.

Ein Schulleiter oder Lehrer, der dies in Kenntnis der damit verbundenen Gefahren dennoch tut, wird sich in dem Fall, dass die Gefährdung eine tatsächliche Schädigung des betreffenden Kindes zur Folge hat, nicht darauf berufen können, er habe die Gefahr nicht gekannt oder sei durch irgendeine Infektionsverordnung oder ein Hygienekonzept hierzu gezwungen worden.“

Falls Du mehr über diesen Beschluss wissen willst, lies den Artikel vom 13.4.21 „Nächstes Gericht kippt die Maskenpflicht“ beim Nordkurier.

„Weshalb redet sie über die Maske, wenn doch der Corona-Test aktuell ist?“, fragst Du Dich vielleicht jetzt.

Weil diese Fälle deutlich machen, dass was jetzt rechtlich ok sein soll, schon morgen sich als Unrecht zeigt.

Außerdem sollte Dir bewusst sein, dass wenn schon eine Maske zu Schädigungen führt und rechtliche Konsequenzen nach sich zieht, dass es bei dem Corona-Test erst recht der Fall sein wird.

Insofern wundert es Dich nicht, dass bereits am 14.4.21 beim Nordkurier ein Artikel über eine Anzeige einer Mutter gegenüber zwei Lehrern wegen Nötigung zu lesen war.

Damit Ist klar, wer haftet.

Nein, nicht der Mensch im Schulamt oder im Ministerium. Auch nicht Dein Schulleiter, sondern Du als Lehrer.

Denn nach § 63 Absatz 1 BBG trägst Du für Deine dienstlichen Handlungen die volle persönliche Verantwortung.

Falls Du glaubst, dass die Haftungsfreistellung nach § 104 SGB VII BGB greift, muss ich Dich enttäuschen.

Denn Du weißt, dass:

  • Du keine medizinische Ausbildung hast.
  • Die Schule keine Gesundheitsdaten erheben darf.
  • Keine ausreichenden Maßnahmen getroffen sind, um Kinder und Jugendliche nicht zu schädigen.
  • Du die Würde des Menschen nicht verletzen darfst.
  • Mit dem Corona-Test die Privatsphäre und die Intimsphäre des Kindes verletzt wird.
  • Die Einwilligung der Eltern nichtig ist, weil sie zweckgebunden ist.
  • Du mit dem Corona-Test Kinder und Jugendliche ihrer Fähigkeit auf ihre innere Stimme zu hören beraubst.
  • Der Corona-Test unsinnig ist.

Dafür brauchst Du nicht in dem Epidemiologischen Bulletin des RKI Nr. 8/2021 zu lesen. Denn es reicht die Gebrauchsanweisung des Schnelltest durchzulesen.

Dort steht unter „Einschränkungen“ bei Punkt 4 dies:

„Wie bei allen diagnostischen Tests sollte eine endgültige klinische Diagnose nicht auf dem Ergebnis eines einzelnen Tests beruhen, sondern von der Ärztin bzw. dem Arzt nach Auswertung aller klinischen Ergebnisse und Laborbefunde gestellt werden.“

Weshalb müssen sich dann gesunde Kinder und Jugendliche selbst testen und Du als Lehrer dies beaufsichtigen?

Denn es reicht doch, wenn die Kinder mit Symptomen zum Arzt gehen.

Wenn Du bei Punkt 5 schaust, liest Du dies:

„Ein negatives Ergebnis schließt abgesehen von SARS-COV-2 eine virale Infektion nicht aus und sollte bei Verdacht von COVID-19 durch molekularbiologische Methoden bestätigt werden.“

Später – so in einigen Wochen – musst Du bestimmt als Lehrer noch diese Methode ausführen.

Dann steht noch bei Punk 6:

„Ein positives Ergebnis schließt eine Koinfektion mit anderen Pathogenen nicht aus.“

Das heißt wenn der Schüler ein positives Ergebnis hat, heißt es noch lange nicht, dass er Corona hat.

Denn er kann auch eine andere Krankheit haben.

Weil der Test laut Punkt 5 keine Diagnose stellt.

Letztlich sagt der Test nichts aus, wenn Du Dir die Punkte 4, 5 und 7 durchliest.

Dabei steht bei Punkt 7 dies:

„Der SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest kann sowohl lebensfähiges als auch nicht lebensfähiges SARS-CoV-2-Material nachweisen.“

Demnach ist klar, dass Du mit dem Corona-Test weder eine Infektion nach § 2 Nr. 2 IfSG noch einen Ansteckungsverdacht nach § 2 Nr. 7 IfSG feststellen kannst.

Falls Dir die Punkte aus der Gebrauchsanweisung des Schnelltests „Rapid SARS-CoV-2 Antigen Test Card“ von Boson Biotech nicht ausreichen, schaue Dir in dem Epidemiologischen Bulletin des RKI Nr. 8/2021 die Rechenbeispiele auf Seite 4 an.

Weshalb beaufsichtigst Du einen sinnfreien Test und übernimmst dafür auch noch die volle rechtliche Verantwortung?

Wie Du Dich als Lehrer vor rechtlichen Konsequenzen schützt

„Es gibt eine Grenze in unserem Leben, die wir nicht überschreiten dürfen und daher nein sagen müssen.“, sagte Fritz Bauer.

Je nachdem wie Du denkst, ist diese Grenze bspw. mit der Maskenpflicht überschritten gewesen oder sie wird jetzt mit dem Corona-Test überschritten oder später, wenn Du die Kinder impfen sollst…

Wenn Du Dich als Mensch der Menschlichkeit verpflichtest, erreichst Du diese Grenze früh.

Dann ist es Deine Aufgabe als Beamter zu remonstrieren. Und als Angestellter im öffentlichen Dienst zum Amtsgericht zu gehen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Deine Remonstration vom Dienstherrn befürwortet wird oder nicht.

Denn das Ziel der Remonstration ist es Dich selbst vor rechtlichen Konsequenzen zu schützen. Zudem deutlich zu machen, dass hier eine rote Linie überschritten worden ist.

Auch wenn Du die Antwort erhältst, dass Du nach § 36 Abs. 2 S. 1 BeamtStG gegen allgemeine Richtlinien, wie Rundschreiben, Erlasse und Schul-E-Mails nicht remonstrieren kannst, bleibe ruhig.

Letztlich wird in so einem Fall Deine Remonstration im Sinne der Beratungs- und Unterstützungspflicht nach § 35 Abs. 1 S. 1 BeamtStG bearbeitet.

Abgesehen von der Remonstration empfehle ich Dir rechtlich vorzugehen.

Wobei es sein kann, dass auf dem kleinen Dienstweg eine Lösung gefunden wird. Bspw. übernimmt Dein Kollege die Beaufsichtigung Deiner Schüler beim Selbsttest.

Genauso gut kannst Du Dich mit den Eltern Deiner Schüler zusammentun. Denn gemeinsam bewegt man mehr als allein.

Außerdem solltest Du die Regularien in Deinem Bundesland aufmerksam studieren.

Denn vielleicht können sich, wie in Niedersachsen die Schüler zu Hause testen. Dann bist Du raus aus der Verantwortung.

Wenn Du rechtlich vorgehst, ist es wichtig beim Verwaltungsgericht zu klären, ob die Beaufsichtigung der Schüler bei der Testung Deine dienstliche Pflicht ist.

Zudem muss unbedingt die Frage nach der Haftung geklärt werden. Falls Du das rechtlich nicht sauber klären lässt, haftest Du.

Deshalb empfehle ich Dir wärmstens das Schreiben des Jura-Prof. Martin Schwab für Lehrer, die NEIN zu der Testung sagen, durchzulesen.

Dazu gibst Du in Deiner Suchmaschine „Stiftung Corona Ausschuss“ ein.

Dann gehst Du auf die Seite des Corona-Ausschuss und schon auf der Startseite findest Du den Mustertext „Lehrer an Schulleitung“.

Dort kannst Du den Text kostenfrei herunterladen, durchlesen und wenn Du einverstanden bist bei Deiner Schulleitung abgeben.

Falls Du Angst hast Deine Beamtenrechte zu verlieren, kann ich Dich beruhigen. Denn bisher ist dies nicht vorgefallen.

Beispielsweise ist der Beamte Dr. Friedrich Pürner intern versetzt worden als er die bayrische Corona-Politik kritisierte. Damals war er Chef des Gesundheitsamts Aichach-Friedberg.

Genauso ist es bei den Polizeibeamten Michael Fritsch und Bernd Bayerlein gewesen, die auf Demonstrationen gesprochen haben.

Schließlich steht im § 24 BeamtStG und im § 41 BBG, dass der Verlust der Beamtenrechte eintrifft, wenn der Beamte in einem Strafverfahren durch das Urteil eines deutschen Gerichts zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr oder wegen Bestechung usw. zu einer Freiheitsstrafe von mindestens 6 Monaten verurteilt worden ist.

Zwar kann es zu Disziplinarverfahren kommen und dabei zu Abmahnungen oder Suspendierungen.

Dennoch ist es doch wichtig, dass Du in einem Jahr, in 2 Jahren oder gar in 10 Jahren Dich gerne im Spiegel anschaust und sagst „Ich bin mir selbst treu geblieben und habe menschlich gehandelt.“

Findest Du nicht?

Aber klar hat Kurt Tucholsky recht, wenn er sagt:

„Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: NEIN“

Wenn ich Dir helfen kann diese Stärke zu haben, schreibe mir.

Aber vielleicht ist diese Zeit, die beste, um sich einen anderen Job zu suchen. Genauso wie es bereits viele andere getan haben.

„Ich will für so einen Staat nicht mehr arbeiten“, war der Satz, den ich diese Woche am meisten gehört habe.

Willst Du wirklich einem Staat dienen, der sich nicht für Dich interessiert?

Ich wünsche Dir von Herzen Mut, Zuversicht und Standhaftigkeit.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Deine Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

PS: Ich empfehle Dir diese Bücher zu lesen:

Dr. Karina Reiss „Corona Fehlalarm?“

Naomi Klein: Die Schock-Strategie

Shoshana Zuboff: Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus  

Großartige Tipps

Als Lehrer kündigen

Träumst Du davon als Lehrer zu kündigen, um endlich frei zu sein?


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Hallo, Ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Wandel, Veränderung und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben. 

Damit war es für mich unmöglich, mich in das Korsett des Beamtensystems "hineinzuquetschen". Deshalb habe ich so lange an ihm gezogen, bis es eine Stretch-Hose wurde, die sich an meine Wünsche und Bedürfnisse anpasste.

Mit anderen Worten: Ich habe innerhalb von wenigen Jahren an 5 Schulen in drei Bundesländern gearbeitet. Dabei war ich Fachbereichsleiterin, hatte Abordnungen und hatte unterschiedliche Teilzeit-Verträge.

Dennoch habe ich Ende 30, ohne einen Menschen zu haben, der meine Miete bezahlt und trotz einer chronischen Krankheit (Endometriose) als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin erfolgreich gekündigt.

Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

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