Endometriose-Erfahrung

Meine Endometriose-Erfahrung begann mit der Diagnose Krebs.

Da war ich Mitte 30 und lag genervt bei einer Frauenärztin auf der Liege.

Im Grunde genommen wollte ich weder bei ihr noch bei irgendeinem anderen Gynäkologen auf der Liege liegen. Weil ich schon genug Frauenärzte gesehen hatte und keiner von denen konnte mir helfen.

Aber meine Mutter bestand darauf. Da ich ihr bei einem Besuch ungewollt vor Augen geführt hatte, wie beschissen es mir ging.

Zwar hatte ich ihr am Telefon einige Male erzählt gehabt, dass ich während der Periode erstaunlich viel Blut verliere, aber was das konkret bedeutete, merkte sie erst als sie es sah.

Denn just an dem Wochenende als ich sie besuchte, hatte ich meine Menstruation.

Genauso wie es schon seit 3 Jahren der Fall war, verlor ich auch an dem Wochenende verdammt viel Blut. Und lag viele Stunden mit Schmerzen im Bett – typische Endometriose-Erfahrung von der ich zu dem Zeitpunkt jedoch nichts wusste.

Später als ich beim Essen den Deckel von der Wasserflasche nicht aufdrehen konnte, um mir Wasser einzuschenken, hatte meine Mutter genug.

„Ich will das Du zum Arzt gehst. Das ist nicht normal! So kann es doch nicht weitergehen“, sagte sie mit zittriger, besorgter Stimme.

Obwohl in meinem Kopf sofort eine Stimme sagte „Was haben diese Ärzte bisher so wundervolles vollbracht, dass sie sie jetzt als die Retter ansieht“, war ich zu schwach, um mit ihr zu diskutieren. So sagte ich „Ja, ich gehe hin.“

Bevor ich dann tatsächlich bei der Frauenärztin auf der Liege lag, mussten erst einmal andere Entscheidungen getroffen werden.

Wie beispielsweise, ob ich am nächsten Tag mit dem Zug von Bremen nach Düsseldorf fahre, um am Montag wieder zur Arbeit zu gehen oder nicht.

Wie habe ich mich wohl entschieden, was meinst Du?

Während ich gerade diese Zeilen schreibe, erscheinen die Bilder von dem Wochenende vor meinen Augen. Da sehe ich eine vom Schmerz geschwächte, blasse und leidende junge Frau, die kein Erbarmen mit sich selbst hatte.

Trotz des furchtbaren körperlichen Zustands und gegen den Widerstand meiner Eltern, bin ich an dem Sonntag in den Zug gestiegen – mit einer Flasche Kräuterblut.

Und an dem Montag stand ich blass, kraftlos und endlos müde vor meinen Schülern, die mich meine allerletzten Kräfte kosteten.

Auch das ist eine typische Endometriose-Erfahrung von der ich keine Ahnung hatte, weil ich zu dem Zeitpunkt von Endometriose nichts gehört hatte.

Hast Du vor Deiner Diagnose gewusst, was Endometriose ist?

Meine Endometriose-Erfahrung begann bevor ich überhaupt wusste, was Endometriose ist

Wenn mich Menschen fragen, was Endometriose ist, wollen sie eine leicht verständliche Antwort haben. Jedoch ist dieser Wunsch bei einer Krankheit, die sich so unterschiedlich zeigt und als das „Chamäleon der Gynäkologie“ bezeichnet wird, schwierig zu erfüllen.

Immerhin wissen Frauenärzte selbst nicht, was sich da im Körper tatsächlich abspielt. Deshalb ist es eine typische Endometriose-Erfahrung, dass man als Betroffene mehr weiß als der Arzt.

Trotz des Wirrwarrs darüber, was Endometriose tatsächlich ist, will ich hier mit Dir die gängigste Erklärung teilen:

Zysten und Entzündungen, die als „Endometrioseherde“ bezeichnet werden, siedeln sich an Organe, wie bspw. den Eistöcken, dem Darm oder dem Bauchfell an.

Zwar können Endometrioseherde auch außerhalb des Beckens auftreten, wie bspw. in der Lunge oder im Gehirn, aber das ist eher selten.

Da das Gewebe dieser Zysten dem der Gebärmutterschleimhaut ähnelt sprachen früher viele, zum Beispiel die Frauenärztin bei der ich war, von einer Wucherung der Gebärmutterschleimhaut.

Aber das stimmt so nicht. Denn es sind nicht Gebärmutterschleimhautzellen, die sich außerhalb der Gebärmutter ansiedeln, sondern ihr ähnliches Gewebe.

Wobei die Begrifflichkeit verwirrend ist, denn im Altgriechischen heißt Gebärmutterschleimhaut „Endometrium“ und „ose“ steht für Krankheit.

Obwohl kaum jemand Endometriose kennt, haben schätzungsweise 8 bis 15% aller Frauen zwischen Pubertät und Wechseljahren diese Krankheit.

Das heißt, es gibt jährlich bis zu 40.000 Neuerkrankungen in Deutschland.

Bevor Du vor Wut platzt, atme tief durch und lese weiter:

Endometriose ist damit die zweihäufigste gynäkologische Krankheit und kein Mensch kennt sie!

Falls Du jetzt denkst, Brustkrebs sei die häufigste Krankheit bei Frauen irrst Du Dich. Denn laut der Endometriose-Vereinigung sind das Myome.

Dazu sagt die Frauenärztin Christiane Northrup in ihrem lesenswerten Buch „Frauenkörper- Frauenweisheit“ dies: „Da Myome und Endometriose häufig gleichzeitig auftreten, bezieht sich vieles von dem, was ich über Myome sage, ebenso auf Endometriose.“

Mit anderen Worten: Die häufigste Krankheit bei Frauen ist mit der zweithäufigsten Krankheit eng verbunden und vielleicht bedingen sie sich auch noch und kaum jemand kennt sie.

Somit sind Sätze wie „Was ist das für eine Krankheit? Noch nie gehört. So schlimm kann es ja nicht sein und krank siehst Du auch nicht aus“ Teil meiner Endometriose-Erfahrung und wahrscheinlich auch Deiner.

Weshalb kann es nicht schlimm sein? Weil es nicht ständig in den Medien erwähnt wird?

Da sie schlimm ist, braucht man sie nicht in den Medien zu erwähnen. Denn hier muss man nicht bewusst für Angst und Panik sorgen, die bringt diese Krankheit selbst mit.

Abgesehen von den unbeschreiblichen Bauchschmerzen, leiden die meisten an:

  • der nie enden wollenden Müdigkeit (auch Fatigue genannt).
  • Darmproblemen, wie Durchfall und Verstopfung.
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
  • Rückenschmerzen, die es einem unmöglich machen aufrecht zu stehen.
  • Schmerzen beim Urinieren.
  • Kinderlosigkeit (ca. 40-60% der Kinderlosen haben Endometriose).
  • viele andere Beschweren, die einige Betroffene haben und andere nicht.

Schließlich sprechen wir von dem „Chamäleon der Gynäkologie“. Somit gilt bei der Endometriose nichts für alle Patienten.

Wenn ich in meine Jugend schaue, kann ich keine typische Endometriose-Erfahrung erkennen.

Zwar hatte ich mal Regelschmerzen und war bei Frauenärzten, die mir ständig irgendwelche Tabletten und Pillen verschreiben wollten, aber wirklich gelitten habe ich nicht.

Später, mit Anfang 30, fing es mit den krampfhaften Schmerzen an, die es mir unmöglich machten aufzustehen und zur Toilette zu gehen. So konnte ich zu solchen Zeiten nur zur Toilette krabbeln.

Damals hatte ich schon ca. 10 Tage vor der Menstruation immense Bauch- und Rückenschmerzen und lag an den Wochenenden müde im Bett.

Während der Woche arbeitete ich. Dafür lag ich am Wochenende erschöpft im Bett. Und sonntags kam die Sonntagsdepression.

Damit habe ich mein Leben als Lehrerin zusammengefasst.

Obwohl ich aus dem Leistungssport wusste, wie kraftvoll unsere Mentalität ist, verstand ich zu dem Zeitpunkt nicht, weshalb ich immer zum Wochenende hin – also donnerstags oder freitags – meine Tage bekam, aber nie in der Woche.

Nachdem ich die Diagnose „Endometriose“ hatte, las ich diese Zeilen von der Frauenärztin Christiane Northrup und verstand meinen Körper „Meine Endometriosepatientinnen verausgaben sich oft rücksichtslos in der Außenwelt, ruhen sich selten aus und stimmen sich selten auf ihre innersten Bedürfnisse und tiefsten Wünsche ein.“

Falls Dir jetzt die Tränen kommen, weil diese Zeilen Dich beschreiben, lass sie fließen.

Schließlich ist der grauenhafte körperliche Schmerz, der eine typische Endometriose-Erfahrung ist, der Schrei Deiner Seele.

Und meine Seele schrie damals laut – sehr laut und das schon lange bevor ich bei der Frauenärztin auf der Liege lag und „Ich glaube sie haben Krebs“ hörte.

Bist Du Burnout- gefährdet? 

Finde es mit dem speziell für Lehrer entwickelten Burnout-Test heraus. Hinterlasse mir Deine E-Mail-Adresse und Du erhältst ihn sofort. Kostenfrei.  

Mit Deiner Anmeldung stimmst Du zu, dass ich Dir meinen Newsletter mit Tipps und Angeboten per Mail zusende. Mit Deinen angegebenen Daten gehe ich selbstverständlich vertraulich um! Du kannst Dich jederzeit mit einem Klick aus dem Newsletter austragen. In diesem Fall lösche ich Deine Daten und Du erhältst keinen Newsletter mehr. Mehr Infos dazu findest Du hier. 

Was willst Du wirklich? – fragt Dich Deine Endometriose

Wenn ich meine Zeit als Lehrerin Revue passieren lasse, komme ich zu dem Ergebnis, dass ich den Lehrerberuf schon vom ersten Tag an nicht mochte.

Während des Referendariats hatte ich unfähige, ängstliche und gut eingenordete Fachleiter, die ich nicht ernstnehmen konnte.

Dazu kam das veraltete Beamtensystem, das mich so einengte, wie der Zoo-Zaun es mit den Tieren tut.

Dennoch kündigte ich nicht bzw. brach das Referendariat nicht ab. Weil ich dachte, dass ich diese sinnfreien Anforderungen bewältigen muss, um kein Schwächling zu sein.

Dabei vernachlässigte ich, wie es die Frauenärztin Northrup über ihre Endometriosepatientinnen sagte „meine innersten Bedürfnisse“.

Somit auch meine Werte – vor allem Freiheit, die auf meiner Werte-Liste ganz oben steht.

Weshalb Deine Werte wesentlich sind für Deine Endometriose-Erfahrung, erfährst Du von Prof. Dr. Daniela Hornung, die Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Karlsruhe ist.

Nachdem sie in dem Artikel „Endometriose – Ursachen: Zusammenspiel vieler Faktoren“ von Fokus online nach den Ursachen gefragt wird, erzählt sie von den Zusammenhang von Stress und Endometriose anhand von Affen: „Eine Untersuchung hat gezeigt, dass in freier Wildbahn nur etwa drei Prozent der Affen Endometriose haben. Sperrt man sie ein und versetzt sie somit in eine Stresssituation, steigt das Risiko nach einem Jahr auf 80 Prozent.“

Danach war für mich klar, weshalb ich in der Jugend keine Endometriose-Erfahrung machte jedoch im Laufe der Jahre im Lehrerberuf immer furchtbarere Regelschmerzen hatte.

Wenn auch Du Freiheit als Wert oben auf Deiner Werte-Liste hast, ist das Beamtensystem mit seiner Fremdbestimmung und seiner Fehlerkultur nicht passend für Dich.

Falls Du dann auch noch hochsensibel bist, wird Dich der Schulalltag mit den vielen Reizen aus den unterschiedlichsten Ecken krank machen.

Außerdem hast Du es an der Schule schwer, wenn Du ein intuitiver Mensch bist. Weil in der Schule für Gefühle, Intuition und Deine innere Stimme kein Platz ist.

Denn es gibt Erlasse, Lehrpläne, Verordnungen, Dienstanweisungen, Stundenpläne, didaktische Jahrespläne und unzählige ungeschriebene Regeln.

Später als Lehrerin widerte mich die konformistische, hierarchietreue und leichtgläubige Atmosphäre im Sinne von „Alles, was von oben kommt, wird schon seine Richtigkeit haben“ an der Schule an.

Da sie mich an die „Kollektivseele“ von Gustav Le Bon erinnerte, bei der der Einzelne sein Denken aufgibt, weil er glaubt Teil einer größeren Bewegung zu sein.

Trotz dieses Wissens kündigte ich nicht.

Vielmehr zweifelte ich mich selbst an und wollte den Mist lernen, den ich von Kollegen als gutgemeinte Ratschläge hörte, wie bspw. „Du musst Dir ein dickes Fell zulegen, Du darfst Dir nichts zu nahe kommen lassen, Du darfst hier nichts ernst nehmen“.

Weshalb soll ich mir als Mensch, der mit jungen Menschen arbeitet eine „ist mir scheißegal Haltung“ antrainieren?

Dabei hat schon Kazim Akboga, der mit seinem Lied „Ist mir egal“ extrem viel Erfolg hatte, gezeigt, dass so eine Haltung nicht glücklich macht. Schließlich begann er 2017 im Alter von 34 Jahren Selbstmord. Trotz des Erfolgs.

Damals war ich noch nicht so weit, um zu verstehen, dass ich mir nichts antrainieren brauche, sondern vielmehr zu mir selbst stehen muss.

Deshalb trainierte ich zu dem Zeitpunkt brav ein dickes Fell zu haben, mir nichts nahe kommen zu lassen – also ich kämpfte gegen mich selbst – und sammelte dabei weitere leidvolle Endometriose-Erfahrungen ohne überhaupt zu wissen, dass es diese Krankheit gibt.

Zusätzlich zu den furchtbaren Bauch- und Rückenschmerzen, die ich schon gut 10 Tage vor der Regelblutung hatte, kam nun Durchfall hinzu.

Anfangs dachte ich „Vielleicht leidest Du an einer Lebensmittelunverträglichkeit oder einer Allergie“. Jedoch verstand ich schnell, dass es etwas anderes sein muss.

Letztlich kannte ich als Ernährungswissenschaftlerin die Symptome und wusste, dass Durchfall allein kein Zeichen für Unverträglichkeiten oder Lebensmittelallergien ist.

Obwohl ich schon damals ganz tief im Inneren wusste, dass der Lehrerberuf innerhalb des hiesigen Systems nicht für mich passend ist und ich dabei war ernsthaft krank zu werden, hatte ich Angst vor der Kündigung.

Anstatt mich konstruktiv mit meinen Lebensträumen und Bedürfnissen zu befassen, stand ich mir selbst im Weg und hatte destruktive Gedanken, die meine Endometriose-Erfahrungen bereicherten.

Denn nun kamen die starken Blutungen, die mir den Rest gaben. Und ich wünschte mir hin und wieder, dass etwas Schlimmes passieren möge, damit ich nicht mehr in die Schule muss.

Während ich diesen Satz schreibe, sehe ich mich kraftlos und lustlos im Bett liegen und mir vorstellen, wie schön mein Leben wäre, wenn etwas Schlimmes passiert und ich dadurch die Erlaubnis hätte nicht mehr in die Schule zu müssen.

Damals verstand ich nicht, dass ich die einzige Person bin, die mir diese Erlaubnis erteilen kann. Und das ohne eine Krankheit oder eine andere Legitimation. Sondern, weil ich es so will.

Wobei der Lehrerberuf schon krank macht.

Wenn alle Zeichen dafür sprechen, dass Dir Dein Beruf keine Freude macht, solltest Du Dich nicht zwingen weiterzumachen.

Immerhin ist es einfacher einen neuen Job zu finden als mit einer chronischen Krankheit zu leben.

Deshalb beantworte für Dich jetzt – auch wenn Du noch keine Endometriose hast – was willst Du wirklich?

Alternativen zum Lehrerberuf

Willst Du jetzt Deine erfüllende Berufsalternative zum Lehrerberuf finden?

Dann hinterlasse mir Deine E-Mail-Adresse und Du erhältst sofort kostenfrei Deinen genialen Routenplan zu Deiner erfüllenden Alternative.    

Mit deiner Anmeldung stimmst Du zu, dass ich Dir meinen Newsletter mit Tipps und Angeboten per Mail zusende. Mit Deinen angegebenen Daten gehe ich selbstverständlich vertraulich um! Du kannst Dich jederzeit mit einem Klick aus dem Newsletter austragen. In diesem Fall lösche ich Deine Daten und Du erhältst keinen Newsletter mehr. Mehr Infos dazu findest Du hier

Meine Endometriose-Erfahrung führte mich in die Hölle

Nachdem ich auf der mentalen Ebene viele Signale erhalten hatte, dass der Lehrerberuf für mich nicht passend ist, hätte ich aktiv werden sollen.

Jedoch habe ich diese Unzufriedenheit, Lustlosigkeit und dieses „Möge nie Montag werden und die Ferien nie enden“ als normal abgetan. Da es doch fast jeder hat.

Danach kamen die inneren Kämpfe mit mir selbst, da ich täglich deutlicher feststellte, dass ich gegen meine Werte arbeite.

Zwar kam es in dieser Phase schon leicht zu körperlichen Reaktionen, wie die furchtbaren Bauch- und Rückenschmerzen, dennoch für mich kein Grund zu kündigen.

Später als zu diesen Dingen noch weiteres körperliches Leid dazu kam, wie Durchfall, Inkontinenz und die extrem starke Blutung, sagte ich „Ja, ich kündige als Lehrerin und gebe den Beamtenstatus ab“.

Damit war ich nun endlich nach vielen lehrreichen Jahren, an denen in an 5 Schulen in 3 Bundesländern gearbeitet hatte, bei der 7. Phase angekommen. Und startete meine Kündigungsvorbereitung.

Dazu gehört es alle wichtigen Arztbesuche zu erledigen. Somit passte der Wunsch meiner Mutter zu meiner Kündigungsvorbereitung.

Jedoch war es schon zu dem Zeitpunkt so, dass ich abgesehen von einem Zahnarzt keinen anderen Arzt hatte, weil mein Vertrauen zu Ärzten durch sie selbst vernichtet worden war.

Daher wusste ich nicht zu welchem Frauenarzt ich gehen soll, um meine Mutter glücklich zu machen und in meiner Kündigungsvorbereitung weiterzukommen.

Da nahm ich das Angebot meiner Mutter wahr und ging zu ihrer Frauenärztin.

Während ich bei ihr für die Ultraschalluntersuchung auf der Liege lag, sagte sie „Ich glaube sie haben Krebs“.

„Wie kommen Sie darauf?“

„Sie haben einen 11 cm großen Tumor am Eierstock. Sie müssen sofort zu einem Spezialisten.“

Deshalb saß ich ca. 30 Minuten später in der besten Praxis für gynäkologische Onkologie in Bremen bei einem Prof. Dr. med. mit diversen Auszeichnungen.

Nachdem er mich ca. 2 Minuten untersucht hatte, war für ihn die Diagnose Krebs zu 99% gegeben. Sodass er mich 3 Tage später operieren wollte.

Aufgrund seiner sicheren Diagnose musste ich vorab unterschreiben, dass ich einverstanden bin, dass man mir Teile des Darms und andere Organe entnimmt, wenn es tatsächlich ein bösartiger Tumor sein sollte.

„Redet er mit mir und redet er über meinen Körper!?“,fragte eine Stimme in mir.

„Will er Dich operieren? Sagte er gerade, dass es eine Operation von mehreren Stunden sein wird und will er Dir Teile Deiner Organe entnehmen?“, fragte eine andere Stimme in mir.

„Sage NEIN. Der Typ spinnt doch! Der sieht doch überall Krebs! Mache es nicht.“, schrie eine andere Stimme in mir.

„Nein, ich möchte jetzt keine Operation. Ich muss nachdenken. Das ist zu viel. Ich will kündigen und kam zu einer letztmaligen 0815-Untersuchung und soll jetzt Krebs haben!? Nein!“, kam es aus mir raus.

„Wenn man sich bei so einem großen Tumor nicht operieren lässt, ist man dumm“, sagte der Herr Prof. Dr. med. mit zahlreichen Auszeichnungen.

Damit hatte ich schon wieder eine für mich typische Endometriose-Erfahrung gemacht. Denn die Ärzte, die ich kennenlernte, glauben stets besser zu wissen, was in meinem Körper passiert als ich selbst.

Bevor ich mit diesen Informationen zu meinen Eltern ging, ging ich im Park spazieren. Und da war wieder diese leise Stimme in mir, die ich stets bestens höre und doch gerne ignoriere „Du hast kein Krebs und die Operation muss nicht sein.“

Außer, dass meine Eltern die Operation für notwendig hielten und mich dazu ermutigen sie zu machen, weiß ich nicht wie sie reagierten. Denn ich sehe immer, wenn ich über diese Zeit nachdenke und jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, mich selbst.

Schließlich waren das für mich intensive Tage, an denen ich viel über den Tod und mein weiteres Leben nachdachte.  

Damals als ich im Bett lag und mir wünschte, dass etwas schlimmes passieren soll, damit ich nicht in die Schule gehen muss, war mir nicht bewusst, wie kraftvoll unsere Gedanken sind. Da Gedanken wahr werden, achte gut darauf, wohin Deine Aufmerksamkeit geht.

Da ich fühlte, dass ich kein Krebs hatte und diese Operation nicht richtig war, ging ich für eine zweite Meinung in Düsseldorf zu einer Frauenärztin bei der ich 9 Jahre vorher schon einmal war.

„Sie müssen schnell operiert werden. Also Krebs haben sie höchstwahrscheinlich nicht. Der Tumor ist gutartig, denke ich. Was es ist, weiß ich nicht. Es muss jedoch raus.“, sagte sie.

Auch wieder eine typische Endometriose-Erfahrung, die ich da gemacht habe. Denn keiner der 3 Ärzte wusste, was ich wirklich habe. So stellten sie eine ihnen bekannte Diagnose „Krebs“.

Wobei die Ärztin in Düsseldorf ehrlich war und sagte, dass sie nicht wisse, was ich habe.

Nachdem ich lange nachgedacht hatte, wusste ich, dass ich die Operation nicht haben will jedoch traute ich mich leider nicht NEIN zu sagen.

Somit kam es aufgrund einer falschen Diagnose zu einer viel zu großen, komplett übertriebenen Operation – mit Nebenwirkungen. Auch wenn es für viele undenkbar ist, dass Ärzte falsch liegen können, sind falsche Diagnosen eine bekannte Endometriose-Erfahrung.

Denn schon nach der Operation selbst, reagierte mein Körper auf das anscheinend viel zu hoch dosierte Betäubungsmittel mit Erbrechen und Hustenanfällen. Und das nach einer mehrstündigen Operation am Bauch!

Aufgrund von diversen Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmitteln überlebte ich die Nacht und durfte gleich am nächsten Tag wieder Blut abgeben.

Da die Assistenzärztin sich beim Nähen in die Finger gepikst und geblutet hatte, musste sie mein Blut testen, um sicher zu gehen, dass keiner von uns den anderen mit einer Krankheit angesteckt hatte.

Im Grunde genommen hatten die Ärzte um mich herum und der Prof. Dr. med. mit diversen Auszeichnungen eingeschlossen überhaupt keine Ahnung.

Deshalb sagte er mir 2 Tage nach der Operation fröhlich „Sie können schwanger werden! Ja, wir haben so gut operiert, dass sie schwanger werden können. Und Krebs haben sie nicht. Was ein Wunder ist bei einem 11 cm großen Tumor.“

„Danke. Aber ich will nicht schwanger werden. Was hatte ich denn, wenn ich kein Krebs hatte?“, fragte ich.

„Einen gutartigen Tumor“, sagte er beim Rausgehen.

Obwohl ich 8 Tage lang im Krankenhaus war, wusste ich immer noch nicht, dass ich Endometriose habe! Damit haben wir schon wieder eine typische Endometriose-Erfahrung, die mich wütend macht.

Dann kam nach 8 Tagen endlich die Entlassung und meine fette Party, dass nun alles vorbei sei.

Zwar war ich extrem schwach und konnte viele Dinge nicht selbst erledigen, aber ich dachte mit Erholung wird alles gut. Deshalb ging in ca. 4 Tage nach der Krankenhausentlassung zu dem Prof. Dr. med. mit diversen Auszeichnungen und hörte genau dies:

„Alles ist dabei gut zu heilen. Sie hatten eine große Operation und es ist wirklich ein Wunder, dass sie bei einem 11 cm großem Tumor keinen Krebs hatten. Nach 5 Wochen können sie wieder arbeiten gehen. Und die weitere Betreuung übernimmt ihre Frauenärztin, die sie zu mir geschickt hat.“, sagte er zu mir.

„Haben Sie die Operationsberichte für mich?“, sagte ich verwundert über mich selbst.

„Klar, hier sind sie. Ich wünsche Ihnen alles Gute.“

Merkst Du etwas?

Ja, genau wieder eine typische Endometriose-Erfahrung.

Weil ich keine Krebspatientin mehr bin, kann ich nach 5 Wochen wieder arbeiten gehen und die 0815-Frauenärztin soll sich kümmern.

Und der Herr Prof. Dr. med. mit diversen Auszeichnungen war sich entweder zu schade oder zu unwissend, um das Wort „Endometriose“ zu erwähnen.

Dabei ist es das dritte Wort in seinem Operationsbericht!

Später an dem Tag saß ich zu Hause zusammen mit meiner Mutter und las diesen Bericht und verstand nicht, was diese „Endometriose-Zyste“ sein sollte.

Anfangs dachte ich, dass es nichts wichtiges sein kann, da mich weder der Prof. Dr. med. mit diversen Auszeichnungen noch die anderen 2 Ärzte, die mich im Krankenhaus untersucht hatten etwas dazu gesagt hatten.

Da haben wir wieder eine typische Endometriose-Erfahrung. Wenn meine Mutter nicht gesagt hätte „Google das mal“ hätte ich überhaupt nicht gewusst, dass der 11 cm große Tumor eine Zyste war, die aufgrund der Endometrioseherde entstanden war.

Somit hatte ich einen für Endometriose typischen gutartigen Tumor, der andere Organe, wie meinen Darm und meine Blase bei ihrer Arbeit gestört hatten. Deshalb musste ich ständig auf die Toilette um zu urinieren und hatte Durchfall.

Wenn Du glaubst, dass die Frauenärztin, die mich zu dem Krebs-Professor geschickt hatte, mich auf Endometriose ansprach, hast Du eine andere Endometriose-Erfahrung gemacht als ich.

Nachdem ich annährend die Tragweite dieser Krankheit verstanden hatte, ging ich zu dieser Frauenärztin und wollte wissen, wie es weitergeht.

Schließlich hatte ich 4 Wochen nach der Operation immer noch Schmerzen und konnte keine Jeanshose anziehen, sollte jedoch laut Prof. Dr. med. mit diversen Auszeichnungen in ca. einer Woche arbeiten gehen.

Während dieses Gesprächs erlebte ich die Endometriose-Erfahrung, die alle anderen übertraf.

Da sagte diese Ärztin zu mir, dass man bei Endometriose nichts machen kann außer operieren oder die Pille durchnehmen, um in die künstliche Menopause geschickt zu werden. Wobei sie mir empfiehlt die Gebärmutter herauszuoperieren.

Nachdem ich diese Praxis verlassen hatte, betrat ich sie nicht mehr.

Weshalb sollte es mir gut tun mich mit fragwürdigen Hormonen vollzupumpen? Und weshalb sollte es gesund sein sich ständig operieren zu lassen!?

NEIN!

Damals als es um die Operation ging, traute ich mich nicht auf meine innere Stimme zu hören, aber bei der Behandlung von Endometriose tat ich es.

Deshalb war meine Entscheidung getroffen: Keine einzige Operation mehr und keine Pille oder andere Medikamente.

Danach machte ich das, was wohl die typischste Endometriose-Erfahrung ist: Mich selbst intensiv mit der Krankheit auseinandersetzen.

Während dieser Zeit las ich viele Bücher über Endometriose, wie die vom Dr. med. Ewald Becherer. Später ging ich sogar in seine Praxis am Titisee. Obwohl sie für mich sehr weit weg war.

Dennoch war es mir wichtig zu einem Menschen zu gehen, der von Endometriose Ahnung hatte. Wobei ich seine Praxis niedergeschlagen und verzweifelt verlies.

Weil er bei mir eine Rektusdiastase entdeckte. Daher konnte ich Monate nach der Operation immer noch keine Jeans anziehen.

Sobald ich in Bremen war, ging ich wieder zu dem Prof. Dr. med. mit diversen Auszeichnungen damit er mir sagt, wie wir die Rektusdiastase beheben.

„Wenn sie wollen, operieren wir sie erneut. Kein Problem“, sagte er.

Da er ständig operiert, ist das für ihn kein Problem. Aber für mich war es ein Problem. Schließlich hatte er schon die erste Operation vermasselt.

Dadurch war mein Vertrauen in Ärzte in den Minusbereich gesunken, sodass meine Erwartungshaltung eher zu einer negativen Wirkung der Operation geführt hätte – also ein Noceboeffekt.

Somit hatte ich am Ende meiner Kündigungsvorbereitung zwar keine Zyste mehr, jedoch eine Rektusdiastase und eine chronische Krankheit namens „Endometriose“, die kein Mensch kennt.

Dagegen will Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit einer nationalen Strategie kämpfen. Zumindest sagte er dies Januar 2022. Danach forderten die Betroffenen unter dem #EndEndoSilence dies ebenso für Deutschland.

Damals war es mir egal, ob die Menschen von der Krankheit wussten oder nicht. Denn mich quälte die Frage, ob ich trotz dieser Krankheit kündigen soll oder nicht?

Als Beamtin mit einer chronischen Krankheit kündigen oder nicht?

„Weshalb willst Du kündigen? Hole Dir einen Schwerbehindertenausweis und gehe in die Dienstunfähigkeit!“

„Lass Dich krankschreiben! Eine Kündigung ist bei so einer Krankheit dumm.“

„Kündige nicht! Wie willst Du Deine Arztbesuche, Deine Operationen und Deine Medikamente bezahlen!?“

„Du bist krank und willst das beste System für Kranke verlassen!? Du bist verrückt!“

Nachdem die Menschen in meinem Umfeld erfahren hatten, dass ich Endometriose habe, hörte ich nur noch solche Sätze.

Auch wenn sie schon vorher von meinem Wunsch kündigen zu wollen nicht begeistert waren, übertraf ihre Reaktion nun alles, was vorher war.

Wobei sie nicht so reagierten, weil sie die Krankheit ernstnahmen, sondern die Kündigung aus dem Beamtentum als dämlich ansahen.

Denn auch in meinem Umfeld machte ich mit diesen Sätzen typische Endometriose-Erfahrungen:

  • Du musst einfach nicht daran denken, dann hast Du die Schmerzen nicht mehr.
  • Diese Schmerzen bildest Du Dir nur ein.
  • Krank siehst Du nicht aus, wo sollen die Schmerzen herkommen?
  • Werde schwanger und alles ist gut.
  • Lass Dir doch die Gebärmutter rausnehmen.
  • Stell Dich nicht so an. Es gibt Menschen, die wirklich krank sind.

Während dieser Zeit war ich oft verzweifelt, unsicher und traurig. Dabei jonglierten in meinem Kopf diese Fragen:

Weshalb sollst Du in einem System bleiben, was Dich krank gemacht hat?

Wenn Du in diesem System bleibst, bleibst Du krank und wirst kranker. Willst Du das?

Weshalb sollte ein Leben als dienstunfähige Frau, die vorzeitig in den Ruhestand versetzt wird, die richtige Entscheidung sein?

Wenn Du Lehrerin bleibst, wie willst Du erfahren, was Du sonst hättest machen können?

Weshalb solltest Du mit dieser chronischen Krankheit kein schönes und erfolgreichen Leben führen können? Denke doch an die Menschen bei den Paralympics.

Wenn Du Beamtin bleibst, wirst Du Dich ständig mit Krankheit, Arztbesuchen und Leid befassen müssen. Willst Du das?

Weshalb solltest Du in einem System bleiben, was Dir missfällt?

Wenn Du aufgrund der Sicherheiten im Lehrerberuf bleibst, nährst Du die Krankheit, denn Deine Seele will raus. Sind diese äußeren Sicherheiten das wert?

Nachdem ich über diese Fragen nachgedacht hatte, stand meine Entscheidung fest: Kündigung.

Schließlich war mir bewusst, dass es mir nach der Kündigung besser gehen wird. Denn keine Krankheit fällt ohne Gründe vom Himmel, wie es Dr. Gabor Maté in seinem lesenswertem Buch „Wenn der Körper nein sagt“ gut verdeutlicht.

Abgesehen davon empfand ich es als kontraproduktiv in einem Beruf zu bleiben, der mich krank gemacht hatte.

Auch wenn ich vielleicht eine genetische Disposition zu Endometriose haben mag, ist dies allein kein Grund für den Ausbruch der Krankheit.

Dazu empfehle ich Dir, Dich mit der Epigenetik zu befassen. Und das Buch „Gesundheit ist kein Zufall“ von Peter Spork ist ein guter Einstieg in die Thematik.

Wobei bis heute nicht geklärt ist, warum es zu der Krankheit Endometriose kommt.

Weil es zu meiner Zeit keine Seite und Mentoring, wie ich sie aufgebaut habe gab, musste ich allein in Richtung meiner Kündigung gehen. Da kannst Du Dir vorstellen, wie anstrengend das war.

Somit ist es kein Wunder, dass es mir direkt nach der Kündigung gesundheitlich nicht gut ging. Denn mein Körper war während dieser Zeit sehr beansprucht gewesen und musste sich intensiv erholen.

Aber schon bei meiner zweiten Menstruation nach der Kündigung ging es mir hervorragend.

Später entwickelte ich meinen eigenen Weg mit der Krankheit umzugehen und das mit gutem Erfolg.

Denn ich lebe schmerzfrei und ohne Einschränkungen.

Damals als ich noch als Lehrerin gearbeitet habe, war das für mich unvorstellbar.

Aufgrund meiner Endometriose-Erfahrung und meiner Sichtweise auf Krankheiten habe ich mich gegen Ärzte, Operationen, Medikamente, Spezialkliniken, Reha-Aufenthalte, Selbsthilfegruppen und einen Schwerbehinderten-Ausweis entschieden.

Damit geht es mir exzellent. Wobei ich bestimmte Prinzipien habe, die ich konsequent befolge. Wenn Du möchtest, erzähle ich Dir in einem separaten Artikel, was ich mache.

Jetzt verabschiede ich mich von Dir und hoffe sehr, dass Dir meine Endometriose-Erfahrung hilft den Mut zu haben für Dich die passenden Entscheidungen zu treffen.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise!

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

KündigungsFahrplan Lehrer kündigen

Willst Du über Dich selbst hinauswachsen und Deine Lebensträume leben anstatt nur von ihnen zu träumen? 

Dann hinterlasse mir Deine E-Mail-Adresse und Du erhältst sofort kostenfrei Deinen bewährten Kündigungs-Fahrplan.

Mit deiner Anmeldung stimmst Du zu, dass ich Dir meinen Newsletter mit Tipps und Angeboten per Mail zusende. Mit Deinen angegebenen Daten gehe ich selbstverständlich vertraulich um! Du kannst Dich jederzeit mit einem Klick aus dem Newsletter austragen. In diesem Fall lösche ich Deine Daten und Du erhältst keinen Newsletter mehr. Mehr Infos dazu findest Du hier.

Ehrlichkeit währt am längsten: In diesem Beitrag empfehle ich Dir Bücher, die ich als hilfreich empfunden habe. Damit Du sie direkt anschauen kannst, setzte ich einen Link in Form eines Affiliate-Links. Das heißt ich erhalte eine Provision, wenn Du sie klickst und Produkte bestellst. Dabei zahlst Du für so einen Link keinen Cent mehr und ich empfehle nur Produkte, von denen ich überzeugt bin.

Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

Dein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlich. Die Felder, die Du ausfüllen musst, um Deinen Kommentar abschicken zu können, habe ich für Dich markiert.  

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}