Entscheidungen treffen

Da ich früher nie Entscheidungen treffen wollte, sagte ich ständig den weltberühmten Satz von Scarlett O’Hara: „Morgen ist auch noch ein Tag“.

Sobald sie im Film „Vom Winde verweht“ wichtige Entscheidungen treffen sollte, sagte sie: „Morgen ist auch noch ein Tag“.

Genauso wie sie machte ich es auch.

Jedoch kam dieser Tag „Morgen“ nie.

Da „Morgen“ und „Später“ Konstrukte unseres Verstands sind.

Denn immer, wenn ich komplizierte Entscheidungen treffen wollte, wie beispielsweise:

Dann kam ich wieder mit dem bekannten Satz: „Morgen ist auch noch ein Tag“.

Demnach ist es kein Wunder, dass ich eines Tages todunglücklich feststellte, dass ich:

  • Die Schule an der ich arbeitete verabscheute,
  • Auf dem besten Wege war im goldenen Käfig des Beamtentums verrückt zu werden,
  • Mich in meiner Wohnung nah am Hauptbahnhof furchtbar schlecht fühlte,
  • Auf Grund meines permanent müden, schlaffen, lustlosen Zustandes vereinsamte.

Kurzum ich hatte mir ein Leben erschafft, dass ich grauenhaft fand.

Anfangs hatte ich keine Ahnung wie es zu diesem Alptraumleben kommen konnte.

Später verstand ich, dass ich immer Entscheidungen treffe.

Demnach war mein damaliges Alptraumleben das Ergebnis meiner angeblich nicht getroffenen Entscheidungen.

Wenn Du auf Dein jetziges Leben schaust, siehst Du das Ergebnis Deiner – bewusst und unbewusst – getroffenen Entscheidungen.

Und bist Du mit dem Ergebnis zufrieden?

Wenn Du wichtige Entscheidungen treffen willst, hole Dir jetzt eine Tasse heiße Schokolade, einen Stift und Papier.
Dann schreibst Du jetzt die Fragen, die Du am Ende des Artikels beantwortet haben willst, auf.

Also beispielsweise „Ist es ein Fehler als Beamter zu kündigen?“.

Im Laufe dieses Artikels beantwortest Du Deine Fragen.

Und hast damit Entscheidungen getroffen.

Warum fällt es Dir schwer Dich zu entscheiden?

Im Grunde genommen ist es nicht schwierig Entscheidungen zu treffen.

Aber wir machen es uns mit 3 Denkweisen schwer Entscheidungen zu treffen.

Sobald Du Dich von diesen 3 Denkweisen löst, fällt es Dir leicht Entscheidungen zu treffen.

1. „Das ist eine schwierige Entscheidung“

Wenn Du Entscheidungen nicht in leicht bzw. schwierig einordnest, fällt es Dir leichter eine Entscheidung zu treffen.

Denn dann gibt es nur Entscheidungen zu treffen.

Aber sobald Du eine Entscheidung als „schwierig“ bewertest, hast Du Angst davor eine Entscheidung zu treffen.

Immerhin musst Du dann schwierige Entscheidungen treffen.

Merke: Damit Du Dir nicht unnötig Angst machst, stecke keine Entscheidung in die Schublade schwierig oder leicht.

Falls Du jetzt denkst: „Damit betrüge ich mich doch selbst, denn es gibt nun mal schwierige Entscheidungen zu treffen, wie beispielsweise „Ist es einen Fehler als Lehrer zu kündigen?“.

Im Grunde genommen ist diese Entscheidung keine schwierige Entscheidung, sondern einfach nur eine Entscheidung.

Auch wenn es eine Entscheidung ist, die auf viele Bereiche Deines Lebens Einfluss hat, bleibt sie eine Entscheidung.

Jedoch wird sie zu einer schwierigen Entscheidung, wenn Du glaubst es gäbe richtige und falsche Entscheidungen.

Dann ist es verständlich, dass Du lieber keine bewussten Entscheidungen treffen willst.

2. „Es gibt immer eine richtige Entscheidung“

Wenn es tatsächlich für jede Frage eine richtige Lösung gibt, dann müsste es auch für diese:

„Soll ich als Lehrer kündigen oder nicht?“

eine richtige bzw. falsche geben.

Aber welche Entscheidung soll hier falsch bzw. richtig sein?

Im Grunde genommen weißt Du erst in der Zukunft, ob Deine Entscheidung zu kündigen bzw. nicht zu kündigen richtig war oder nicht.

Denn erst dann kannst Du rückblickend auf Deine Entscheidung schauen.

Auch wenn Du jahrelang krampfhaft versuchst vorauszuberechnen, ob:

  • Deine Selbstständigkeit florieren wird?
  • Du nach Deiner Kündigung und Weltreise Deinen Traumjob findest?
  • Der Job, auf den Du Dich beworben hast, besser als Dein Lehrerjob ist?
  • Du einen gut bezahlten Job, der viel besser als der Lehrerberuf ist, findest? usw.

Wirst Du keine 100-prozentig sichere in Stein gemeißelten Antworten finden.

Zwar kannst Du viel dafür tun, um die Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe zu minieren, aber mehr auch nicht.

Deshalb frage Dich:

„Welche Entscheidung macht mich jetzt fröhlich, glücklich und zufrieden, sodass ich mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht durch die Straßen springe?“

Dabei beachtest Du die Worte von Charles de Gaulle:

Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird.

Merke: Da es nicht für jede Entscheidung eine richtige und falsche Lösung gibt, überlege, welche Entscheidung Dich fröhlich stimmt.

Wenn Du jetzt skeptisch denkst „Ich kann doch nicht einfach machen was mein Herz sagt!? Was ist mit meinem Verstand?“

Dann bist Du auf dem richtigen Weg kluge Entscheiden zu treffen.

3. „Kluge Entscheidungen sind reine Verstandsentscheidungen“

Falls Du Deine innere Stimme, Dein Bauchgefühl, Dein Herz, Deine Intuition, Deine Seele oder wie auch immer Du die Gefühlsebenen bezeichnest, ignorierst, fällst Du keine klugen Entscheidungen.

Immerhin ist mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass kluge Entscheidungen immer ein Zusammenspiel von Bauchgefühl, der Stimme des Herzens, der inneren Stimme und Deinem Verstand sind.

Wenn Du mehr zu diesem Thema wissen willst, lies die Bücher „Das Geheimnis kluger Entscheidungen“, „Machen Sie doch, was sie wollen!“ von Maja Storch, die Bücher von Antonio Damasio und Gerd Gigerenzer.

Daher begrabe die Vorstellung, dass eine kluge Entscheidung eine reine Verstandsentscheidung ist.

Deshalb wird auch Raumschiff Enterprise von einem Menschen, Captain Kirk und nicht von Commander Spock, einem Vulkanier geführt.

Wenn Du Deine innere Stimme ignorierst, triffst Du keine klugen Entscheidungen.

Zudem wirst Du krank, unglücklich und leidest irgendwann an Burnout.

Dazu sagt Maja Storch:

Kluge Entscheidungen sind die, bei denen Kopf und Bauch, Verstand und Gefühl koordiniert sind.

Falls Du es wissenschaftlich haben willst, hier die Faustregel für Zufriedenheit:

Dabei folgst Du zu 2/3 der Stimme Deines Herzens und zu 1/3 bist Du vernünftig.

Merke: Wenn Du kluge Entscheidungen treffen willst, höre auf Dein Herz und nutze Deinen scharfen Verstand für die Umsetzung.

Entscheidungen treffen macht Spaß, wenn …

…. Du 5 Grundsätze beachtest.

Bevor ich Dir 10 Tipps gebe, wie Du Entscheidungen treffen kannst, verinnerliche erst einmal diese 5 Grundsätze:

1. Du triffst immer eine Entscheidung

Auch wenn Du Deinen Job nicht kündigst, Dich nicht auf einen anderen Job bewirbst, triffst Du eine Entscheidung.

Wenn alles in Deinem Leben bleibt, wie es jetzt ist, hast Du demnach diese Entscheidung getroffen:

Alles soll bleiben wie es ist.

Deshalb macht es keinen Sinn eine Entscheidung auf Später oder Morgen zu verschieben.

Wenn Du die Entscheidung verschiebst, triffst Du immer diese Entscheidung:

Alles soll bleiben, wie es ist.

Denn auch keine Entscheidung ist eine Entscheidung.

Außer Du kannst jetzt tatsächlich keine Entscheidung treffen, da Dir einige Informationen fehlen.

Falls dies der Fall sein sollte:

  • Schreibe Dir jetzt auf welche Infos Du benötigst.
  • Und bis wann Du sie hast.
  • Markiere in Deinem Kalender den Tag an dem Du die Entscheidung treffen wirst.
  • Teile einem geliebten Menschen mit, dass Du diese Entscheidung an diesem Tag treffen willst.

Wenn Du es nicht so machst, besteht die Gefahr, dass weitere Wochen, Monate und Jahre vergehen bis Du die Entscheidung triffst.

Und ich spreche hier aus Erfahrung.

Schließlich habe ich fast zwei Jahre gebraucht bis ich gekündigt habe.

Inzwischen weiß ich, dass dieses verschieben schlimme Folgen haben kann.

Wenn Dich Dein Job krank und unglücklich macht, solltest Du so schnell wie möglich Entscheidungen treffen.

Denn sonst wirst Du ernsthaft krank.

Wenn alle Zeichen für eine Kündigung sprechen, verschiebe die Entscheidung nicht vor Dich hin.

Sobald Deine Leid-Kapazität überstrapaziert ist, weil Du keine Entscheidung triffst, wird Deine Kündigung zu einer halsbrecherischen Flucht.

Damit das nicht passiert, triffst Du heute Entscheidungen oder Du trägst in Deinem Kalender ein, wann Du die Entscheidungen treffen wirst.

Gehe in Deinem Tempo, aber gehe.

Falls Du feststellst, dass Dir einige Erfahrungen und Erlebnisse fehlen, mache sie.

Beispielsweise dachte ich vor meiner Kündigung ich möchte gerne in der Bibliothek arbeiten.

Also bewarb ich mich für ein Praktikum in der Bibliothek.

Während ich meine Ferien für das Praktikum freihielt, stellte ich fest, dass ich gar keine Lust auf die Bib habe.

Wenn ich nicht ins Tun gekommen wäre und mich nicht beworben hätte, hätte ich noch lange darüber nachdenken können, ob die Bib etwas für mich ist oder nicht.

Es gibt Erfahrungen, die Du machen solltest um Entscheidungen treffen zu können.

Übrigens zu dem Thema empfehle ich Dir das fantastische Buch „Die Entscheidung liegt bei dir!“ von Reinhard K. Sprenger.

2. Derjenige der die Entscheidungen trifft, geschaltet Dein Leben

Wenn Du Dein Leben nach Deinen Wünschen und Vorstellungen gestalten willst, treffe jede Entscheidung Deines Lebens selbst.

Und das gilt für alle Entscheidungen.

  • Willst Du wirklich Beamter bleiben?

Oder willst Du das nur, weil andere sagen, dass es doof wäre als Beamter zu kündigen?

  • Traust Du Dich nicht Deinen Traumberuf zu verwirklichen, weil Du denkst, dass Du damit kein Geld verdienst wirst?

Oder sagen die anderen, dass Du damit kein Geld verdienen wirst?

Wenn Du weißt, was Du willst, bist Du der Entscheider in Deinem Leben.

Aber wenn Du es nicht weißt, machst Du das, was andere sagen.

Damit treffen andere die Entscheidungen für Dein Leben. 

Je nachdem wie oft Du diese Sätze verwendest, entscheidest Du selbst oder „man“ für Dich:

  • „Das macht man nicht“,
  • „Nein, das geht nicht“,
  • „Das hat noch keiner gemacht“,
  • „Aber, das hat doch keinen Sinn“,
  • „Was man angefangen hat, bringt man zu Ende“,

Demnach ist es auch wichtig, dass Du weißt, wie Du denkst.

Wenn Du anfangs die Frage: „Ist es ein Fehler als Beamter zu kündigen?“ aufgeschrieben hast, frage Dich jetzt, wie Du selbst über Kündigung, Arbeitslosigkeit, Auszeit usw. denkst.

3. Du bist für Dein Leben verantwortlich

Da ich keine Verantwortung übernehmen wollte, habe ich meine Entscheidungen auf später verschoben.

Dabei vergaß ich, dass ich auch für dieses Verschieben verantwortlich bin.

Schließlich sind wir stets für alles was wir tun, nicht tun, sagen, nicht sagen, entscheiden, nicht entscheiden verantwortlich.

Und das heißt nichts anderes als dass Du die Antworten auf Deine Taten hast.

Immerhin steckt in dem Wort „Verantwortlich“ das Wort „Antwort“.

Auch wenn wir gerne die Antwort von Gott, Universum, Schicksal, Leben oder wem auch immer haben wollen, kennen nur wir die Antworten.

Damals saß ich oft auf der Couch und schimpfte über das Leben.

Und ich fragte ständig mein Leben „Warum bin ich bloß hier an dieser grauenhaften Schule?“.

Dann las ich plötzlich in einem Buch ein Zitat von Viktor Frankl:

„Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt. Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte, der dem Leben zu antworten – das Leben zu ver-antworten hat“.

Da nahm ich einen Stift und beantwortete mir und meinem Leben die Frage: „Warum bin ich bloß hier an dieser grauenhaften Schule?“.

Sobald Du Dich für Dein Leben verantwortlich fühlst, kannst Du leichter Entscheidungen treffen.

4. Jede Deiner Entscheidungen ist ein Ausdruck Deiner Werte

Bevor Du eine Entscheidung treffen kannst, solltest Du Deine Werte kennen.

Das heißt: Du solltest wissen, was für Dich im Leben wichtig ist und wofür Du stehst.

Wenn Du Dir Deine Werte nicht bewusst machst, entscheidest Du unbewusst nach ihnen.

Aber vielleicht auch nach den Werten anderer.

Dazu sagt Roy E. Disney:

Es ist nicht schwer, Entscheidungen zu treffen, wenn du deine Werte kennst.

Damit Du nicht ohne Dein Wissen von Deinem Unterbewusstsein oder anderen Menschen gelenkt wirst, schreibe Dir jetzt die Antworten auf diese Fragen auf:

  • „Was ist für Dich im Leben wichtig, wichtiger, am wichtigsten?“ oder
  • „Wofür stehst Du mit Deinem Namen?“

Was steht an erster Stelle auf Deiner Werteliste: Freiheit, Sicherheit, Abenteuer, Gesundheit, Mut, Harmonie, Offenheit, Ehrlichkeit?

Im Grunde genommen geht es bei beiden Fragen um das gleiche.

Aber für einige ist es einfacher, wenn sie mit der Frage „Wofür stehe ich mit meinem Namen?“ arbeiten als mit der anderen Frage.

5. Mit jeder getroffenen Entscheidung baust Du Deine Zukunft auf

Wenn ich meinem Neffen beim Legospielen zuschaue, bin ich immer wieder fasziniert.

Dabei nimmt er fröhlich einen Stein nach dem anderen und setzt sie auf einander.

Schließlich hat er nach wenigen Minuten ein schönes buntes Haus gebaut.

Genauso wie er einen Stein auf den anderen setzt, um am Ende das gewünschte Ergebnis zu haben, machen wir es auch.

Und das machen wir mit unseren Entscheidungen.

Denn mit jeder Deiner Entscheidung setzt Du einen Stein auf den anderen.

Damit baust Du Dir das Leben, das Du lebst auf.

Wenn Du diese 5 Grundsätze verinnerlichst, kannst Du leichter Entscheidungen treffen.

Immerhin baust Du Dir mit ihnen Dein persönliches Traumleben auf.

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Kluge Entscheidungen treffen: 10 Tipps

Nachdem Du:

Erstens: 3 gute Denkweisen zu Entscheidungen treffen aufgebaut hast.

Zweitens: 5 Grundsätze verinnerlicht hast, damit Du Freude am Entscheidungen treffen hast.

Kommen wir jetzt zu:

Drittens: 10 Tipps, damit Du spielerisch kluge Entscheidungen treffen kannst.

Falls Du Dir immer noch keinen Stift und Papier geholt hast, mache es jetzt.

1. Tipp: Schaue in die Zukunft.

Dazu machst Du die Augen zu und stellst Dir diese Fragen:

  • Wie will ich in 2 Jahren leben?
  • Wo will ich in 2 Jahren leben?
  • Wer will ich in 2 Jahren sein?

Mit anderen Worten: Welche Entscheidungen solltest Du jetzt treffen, damit Du Deiner Zukunftsvision einen Schritt näherkommst?

2. Tipp: Spreche mit Deinem 85-jährigen ich

Dafür machst Du wieder die Augen zu.

Dann stellst Du Dir vor, wie Dein 85-jähriges ich mit Deinem aktuellen ich spricht.

Und was sagst sie/er zu der Entscheidung zu der Dein aktuelles ich neigt?

3. Tipp: Gehe wandern bzw. lange spazieren

Wenn Du vor einer Entscheidung stehst, stehst Du vor einer Weg-Gabelung.

Dann gehe zu Fuß, um Deine Gedanken zu ordnen. Und um Deiner Seele etwas Gutes zu tun.

Zudem belebst Du Deine Gedanken und kommst auf neue Ideen.

4. Tipp: Höre auf Deinen Körper

Da wir als Menschen Emotionen entwickeln, verändert sich unserer Mimik und unsere Körperhaltung.

Stell Dich vor einen Spiegel, dann sage laut beispielsweise „Ich kündige nicht!“.

Und wie ist Dein Gesichtsausdruck und Deine Körperhaltung?

Zusammengefallen, traurig oder lachst Du und fühlst Dich befreit?

Dann sagst Du laut „Ich kündige!“.

Und was sagt jetzt Dein Körper?

Schließlich entscheidest Du Dich für die Variante, die Dich glücklich macht.

5. Tipp: Entscheidungen treffen und damit leben

Wenn Du wissen willst, wie es ist mit der einen oder anderen Entscheidung zu leben, treffe sie.

Nachdem Du Dich beispielsweise dafür entschieden hast nicht zu kündigen, lebst Du mit dieser Entscheidung.

Und schaust wie es Dir damit geht.

Wenn Du Dich dafür entschieden hast zu kündigen, lebst Du für einen von Dir festgelegten Zeitraum theoretisch mit dieser Entscheidung.

Dafür schreibst Du Deine Kündigung, unterschreibst sie und nimmst sie mit zur Arbeit.

Und wie fühlst Du Dich damit?

6. Tipp: Stell Dir vor Du bist die bezaubernde Jeannie

Wenn es keine Grenzen, Probleme und Herausforderungen gäbe, wie würdest Du Deine Entscheidungen treffen?

Also Du hast die magischen Kräfte von der bezaubernden Jeannie.

Wofür entscheidest Du Dich?

Dann schaue wie Du die Grenzen, die Dich beengen sprengst, für die Probleme Lösungen findest und mutig die Herausforderungen annimmst.

Dann gehst Du los!

7. Tipp: Schreibe Deine Grabrede

Da ich weiß, dass viele diese Übung nicht mögen, kommt sie eher am Ende.

Wenn Du bis jetzt keine Klarheit gefunden hast und immer noch nicht weißt, wie Du Deine Entscheidungen treffen sollst, schreibe Deine Grabrede.

Auch wenn einige Menschen so tun als wenn sie ewig leben, wissen wir doch alle, dass wir sterben.

Und dieses Leben ist die Aufführung und nicht die Generalprobe.

Also was steht in Deiner Grabrede?

Wie musst Du Dich entscheiden, damit diese Rede tatsächlich gehalten wird?

8. Tipp: Was Gewinnst Du

Da wir uns immer auf unsere Verluste konzentrieren, vergessen wir die Gewinne.

Denn jede Entscheidung bringt Gewinne und Vorteile mit sich.

Auch wenn Du bei „Ich kündige als Beamter“ sofort an die etlichen Verluste denkst, bringt diese Entscheidung Gewinne mit sich.

Deshalb schreibe Dir die Vorteile auf, die Du auf Grunde der einen bzw. der anderen Entscheidung haben wirst. 

Wenn Dir die die Gewinne gefallen, ist klar, welche Entscheidung Du treffen solltest.

Und genieße die Vorfreude.

9. Tipp: Freude statt Leid

Obwohl wir alle Kinder waren, gerne gespielt, gelacht und getanzt haben, leiden wir als Erwachsene gern.

Denn warum sonst halten wir es bis zum bitteren Ende in einem Job aus, der uns krank macht?

Dabei sagen wir uns ständig hinderliche Sätze, wie:

  • „Was man angefangen hat, bringt man zu Ende“
  • „Nur der Schwache gibt auf“
  • „Ich halte durch, denn ich bin stark“ usw.

Anstatt Dich weiterhin fürs Leiden zu entscheiden, solltest Du Entscheidungen treffen, die Dich glücklich machen.

Und Du solltest Deiner Freude folgen!

Welche Entscheidung macht Dich glücklich? 

10. Mit welcher Entscheidung kannst Du besser leben

Dafür nehmen wir wieder an, dass Du derzeit vor der Entscheidung stehst „Soll ich als Lehrer kündigen oder nicht?“.

Dann sagt Dein Herz: „Ja, kündige! Das ist super!“.

Aber Dein Verstand, Deine Freunde, Deine Familie und alle anderen Menschen sagen: „Nein, kündige nicht!“.

Und wie wir oben festgestellt haben, gibt es für diese Frage keine richtige oder falsche Entscheidung.

Daher macht es Sinn Dich zu fragen, was das aller Schlimmste ist, was passieren könnte:

Wenn Du kündigst bzw. wenn Du nicht kündigst.

Damit entscheidest Du mit welcher „Katastrophe“ Du besser leben kannst.

Auch wenn Du alles daransetzt, dass keine Katastrophe eintrifft, musst Du damit leben, dass es im Leben keine 100-prozentige Sicherheit gibt.

Denn das Lebens besteht aus Ungewissheiten. 

Hast Du eine Entscheidung getroffen?

Wenn Du diese Tipps anwenden, kannst Du kluge Entscheidungen treffen.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise!

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

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Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

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