Gerne Lehrerin sein und dennoch kündigen? Warum eine Lehrerin genau das tat

April 3, 2023
Gerne Lehrerin, als Lehrer kündigen

Bist Du gerne Lehrerin?

Liebst Du es mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten?

Dann geht es Dir wie Melanie, die gerne Lehrerin war und es liebte mit Kindern zu arbeiten. Dennoch entschied sie sich dafür als Lehrerin zu kündigen. Weshalb sie das tat, erzählt sie Dir in der heutigen Podcast-Folge selbst.

Abgesehen davon beantwortet sie diese Fragen, die auch schon andere Lehrer und Beamte, die gekündigt haben, beantwortet haben:

  • Wie fühlst Du Dich jetzt, nachdem Du gekündigt hast?
  • Weshalb wolltest Du kündigen?
  • Wie war Dein Weg von dem Wunsch „Kündigung“ bis zu der Umsetzung der Kündigung?
  • Was hat Dein Umfeld dazu gesagt?
  • Wie haben Deine Kollegen und Deine Schulleitung reagiert?
  • Was machst Du nach der Kündigung?

Wenn Du aktuell mit Dir selbst haderst, weil Du im Grunde genommen gerne Lehrerin bist, aber tief in Dir spürst, dass Du den Beruf wechseln willst, aber nicht weißt, was Du nach der Kündigung beruflich machen sollst, lies mein Buch Tschüss Schule - Hallo Freiheit. Damit findest Du Deine erfüllende Berufsalternative und kannst entspannt kündigen.

Anhand  der  Geschichte von Melanie merkst, dass es kein Gegensatz ist gerne Lehrerin zu sein und zu kündigen. Vielmehr bedingt Deine Liebe zu den Kindern und zu den Jugendlichen Deinen Ausstieg aus dem Beamtentum.

Denn die Enge und die konformistische Haltung im Beamtentum sowie das Bild vom Menschen, der faul ist und durch Strenge „eingenordet“ werden muss, machen sowohl Dich als auch die jungen Menschen krank.

Genauso erging es Melanie, die ständig erschöpft war. Anfangs verstand sie nicht, weshalb sie in dem Beruf unglücklich war. Schließlich war sie gerne Lehrerin. Später hörte sie jedoch immer deutlicher die Stimme in sich, die nicht länger gegen ihre eigenen Ideale und Werte arbeiten wollte.

Dadurch wurde ihr bewusst, weshalb ihr Wunsch, aus der Schule herauszugehen, täglich größer wurde. Aber sie tat sich mit dem Ausstieg schwer, weil sie eben gerne als Lehrerin arbeitete.

Solange Du Dich der Außenwelt unterordnest, als wäre sie eine vollständig objektive, von uns getrennte Welt mit allgemeingültigen Regeln, kannst Du nicht Deine gewünschte Realität erschaffen. Mit dieser Sichtweise kämpfst Du gegen Deine eigene Reflektion. Denn das, was Du als „mein Leben“ bezeichnest, ist die Reflektion Deiner inneren Realität.

Wenn Du die Natur der Realität verstehst, weißt Du, dass Du nicht in einer bestehenden objektiven physischen Welt lebst und ihr auch nicht als von Dir getrennt gegenüberstehst, sondern die Reflektion Deiner inneren Welt erlebst.

Daher ist es klug, sich mit dem Manifestieren zu befassen, um zu verstehen, wie wir die Welt, in der wir leben, also dieses „mein Leben“, kreieren. Dann kannst Du auch entspannt Deine Wünsche manifestieren.

Erst als Melanie das alles verstand, ging sie mit ihren negativen Gedanken zielführend um. Dadurch konnte sie kündigen und sich an einem anderen Ort ein neues Leben aufbauen.

Du bist Realität.

Gehe als die Realität, die Du erfahren möchtest, durch Deinen Tag.

Gerne Lehrerin sein reicht nicht aus um an der Schule glücklich zu sein

Da Du als Lehrer nicht nur Lehrer bist, sondern auch Beamter reicht es für den Beruf nicht aus, es zu mögen gerne mit Kindern und Jugendlich zu arbeiten. Denn Du musst Dich auch als Beamter bewähren.

Dazu gehört es hinter dem Beamtensystem zu stehen. Zumindest musst Du als Staatsdiener die Erlasse und Verordnungen des Staats umsetzen. Wenn sie Dir missfallen, ist es schwierig sie umzusetzen. Somit musst Du Dich zwingen dies zu tun.

Letztlich stehen Deine Werte im Widerspruch zu den Vorgaben des Staates. Dadurch kämpfst Du täglich zwischen Deinen eigenen Gedanken und Werten sowie denen des Dienstherrn.

Anfangs tröstest Du Dich mit den Sicherheiten des Beamtentums und dem „Schmerzensgeld“, aber irgendwann sind die Schmerzen deutlich stärker zu spüren als das Vergnügen, was Du Dir mit dem Geld kaufen kannst.

Damals als Melanie verstand, dass sie sich nun wirklich ernsthaft mit dem Ausstieg und den Alternativen zum Lehrerberuf befassen muss, war der Zeitpunkt als sie in den Sommerferien nicht mehr aus dem Haus konnte. Weshalb es ihr so schlecht ging, erzählt sie Dir ebenfalls heute.

Das heißt obwohl sie gerne Lehrerin war, ging es ihr so schlecht, dass sie das Haus nicht mehr verlassen konnte. Dabei hatte sie Ferien und die Sonne schien. 

Nachdem sie diese Erfahrung in den Sommerferien gemacht hatte, wusste sie, dass ihr das Geld nichts bringt. Denn am Ende würde sie dieses Geld ähnlich wie viele andere Lehrer darin investieren müssen wieder gesund zu werden. Zum Beispiel in Heilpraktiker, Therapeuten, Heiler und andere Menschen des Gesundheitssystems.  

Aber das wollte sie nicht. Was sie wollte und wie ihre Weg in Richtung Freiheit verlief, hörst Du Dir am besten selbst an.

Viel Freude beim Zuhören und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise. 

Deine Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

Innen wie außen.

Lebe innerlich, was Du im Außen erleben möchtest.

Dein Kommentar

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  1. Liebe Victoria,
    vielen Dank für deinen tollen Blog. Ich bin seit 17 Jahren Beamtin im gehobenen bautechnischen Dienst und nach einer schweren Erkrankung seit 9 Monaten von der Arbeit freigestellt. Als lebensfrohe und leidenschaftliche Frau hat mich mein unkonstruktives und pessimistisches Arbeitsumfeld kaputt gemacht. Auch Therapien, Medikamente und ein stationärer Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik (übrigens voll von Beamten) haben nichts gebracht. Ich kenne keinen glücklichen Beamten oder städtischen Angestellten. Viele haben zudem eine Suchtproblematik. Ich musste erstmal mein Vorbeamten-Ich wiederfinden und lerne erst jetzt, auch dazu zu stehen. Ich bin bald bereit für den Absprung und meine wahre Berufung (selbstständige Vertrieblerin), hänge aber noch zu sehr an meinem Schwerzensgeld. Dieses Jahr werde ich mit deiner Hilfe den Ausstieg schaffen.

    Liebe Grüße,
    Lena

    1. Hallo liebe Lena,
      vielen herzlichen Dank für Deinen Kommentar.
      Ich freue mich sehr, von Dir zu lesen, und es begeistert mich besonders, dass Du Dein „Vorbeamten-Ich“ wiedergefunden hast🎉👍🏽
      Es ist großartig, dass Du Deine wahre Berufung kennst und ihr nachgehen möchtest.
      JA, 2025 ist das Jahr, in dem Du komplett ins Neue gehst💃🏻🥳
      Es freut mich unheimlich, dass meine Arbeit Dich dabei unterstützt, Deine beruflichen Träume zu verwirklichen. Wundervoll😊
      Vielen Dank🙏🏼
      Liebe Grüße
      Victoria

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