Home-Office: 7 Tipps gegen Stress und Frust

Home-Office: von Zuhause aus arbeiten, ist der Traum vieler. Du startest mit der Arbeit wann du möchtest, die Pausen legst du selber fest und zwischendurch wäschst du das Geschirr ab. Freiheit und Selbstbestimmung pur!

Ich arbeite selbst vorwiegend von Zuhause aus und finde es fabelhaft. Umso mehr hat mich das Ergebnis einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) verwundert. Die Forscher untersuchten die Arbeitsbedingungen von Angestellten in 15 Ländern, darunter auch Deutschland und neun anderen EU-Länder. Dabei wurden Menschen miteinander verglichen, die sowohl im Büro als auch im Home-Office arbeiten, diejenigen, die regelmäßig im Home-Office arbeiten, die Menschen, die überall, aber nicht im Büro arbeiten und diejenigen, die immer im Büro sitzen.

Zwei Ergebnisse dieser Studie haben mich überrascht (hier geht es zur vollständigen Studie „Arbeiten jederzeit und überall: Auswirkungen auf die Arbeitswelt“). 42 % der Personen, die überall, aber nicht im Büro arbeiten, haben mit Schlafstörungen zu kämpfen und 41 % der Befragten, die regelmäßig im Home-Office arbeiten, leiden an Stress. Im Vergleich dazu, beklagen 29% der ständig im Büro arbeitenden Schlafstörungen und 25 % Stress.

Nach dem Lesen dieser Studie, bin ich in mich gegangen und habe mich ganz bewusst gefragt, ob ich das Arbeiten von zu Hause aus wirklich gut finde. Ja, ich finde es wunderbar, aber auch nur, weil ich gleich am Anfang klare Regeln festgelegt habe. Und ich halte mich fast immer an diese Arbeitsregeln. Ausnahmen gibt es, aber ich lasse diese Ausnahmen nicht zur Regel werden. Für unsere Gesundheit ist immer wichtig, was wir kontinuierlich, und nicht, was wir hin und wieder machen.

In diesem Beitrag möchte ich dir 7 Tipps geben, wie du entspannt und gesund im Home-Office arbeiten kannst.

7 Tipps für einen stressfreien Home-Office-Alltag

Tipp 1: Halte dich an feste Zeiten zum Essen.

Im Home-Office-Alltag gibt es keine vorgegebenen Mittagszeiten oder Kollegen, die dich abholen bzw. zum Mittagessen mitnehmen. Umso wichtiger ist es, dass du sie für dich setzt.

Plane Zeiten für das Kochen und Essen und halte sie ein. Wir neigen schnell dazu unsere eignen Bedürfnisse zu vernachlässigen oder gar zu vergessen. Verabrede mit dir selbst immer zu einer bestimmten Zeit zu essen. Eine Verabredung ist wie ein Versprechen und genauso, wie du Geschäftsverabredungen einhältst, halte deine Vereinbarung dir gegenüber.

Tipp 2: Iss nicht ständig Kleinigkeiten und Snacks.

Stelle sicher, dass auf deinem Schreibtisch nichts Essbares liegt und du nur zu den festgelegten Zeiten (siehe Tipp 1) isst.

Es ist wichtig, dass du dich auf das Essen konzentrierst, ansonsten merkst du nicht wie viel du tatsächlich den ganzen Tag schon gegessen hast. Das Nebenbei-Essen macht nicht satt. Das liegt u. a. daran, dass du das Essen herunterschlingst und nicht kaust. Abgesehen davon ist es alles andere als ein genussvolles und entspanntes Essen. Willst du mehr zu dem Thema wissen, dann lies den Beitrag „Achtsam essen„.

Tipp 3: Vergiss nicht, dich zu bewegen!

Auch hier ist es ratsam, feste Sport- bzw. Bewegungszeiten zu haben. Mache (wetterunabhängig) einen Spaziergang, gehe ins Fitnessstudio gehst oder bewege dich anderweitig.

Abgesehen von meinem Spaziergang, gehe ich beim Nachdenken im Zimmer auf und ab und schwinge manchmal meinen Hula-Hoop-Reifen. Bewegung fördert deine Kreativität und baut Stress ab.

Tipp 4: Pausen sind extrem wichtig.

Im Home-Office fallen die kleinen Kaffeepausen und die Unterhaltung mit den Kollegen weg. Du solltest dir daher selber Pausen gönnen.

Ich mache zu jeder vollen Stunde 5 Minuten Pause. Ich schaue aus dem Fenster in die Weite. Diese kurzen Pausen sind effektiver als lange Pausen, die nach mehreren Arbeitsstunden erfolgen.

Die Arbeit im Sitzen und meist auf den Bildschirm blickend, ist entwicklungsgeschichtlich keine artgerechte Arbeitsweise für uns. Daher ist es besser sie immer wieder für kurze Pausen zu unterbrechen, als sie über mehrere Stunden hinweg auszuüben.

Mache in den Pausen wirklich nichts. Hausarbeit solltest du nicht in deiner Pause machen.

Tipp 5: Gehe immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehe morgens auch zur gleichen Zeit auf.

Dein Schlaf-Wach-Rhythmus ist deine Innere Uhr und du kannst sie nicht von heute auf morgen umstellen und dabei gesund bleiben. Ein gestörter Schlafrhythmus führt schnell zu Schlafstörungen, Fettleibigkeit, depressiven Stimmungen und vieles mehr.

In jeder deiner Körperzellen tickt eine Uhr und nur die Regelmäßigkeit lässt sie in einem Takt schlagen. Du solltest wissen, ob du eine Eule oder eine Lerche bist.

Bist du eine Eule, dann arbeitest du am besten am Nachmittag und bleibst bis in die Nacht leistungsfähig. In diesem Fall gehst du später ins Bett und beginnst deinen Arbeitstag später. Bei einer Lerche verhält es sich umgekehrt.

Wenn du mehr Wissen möchtest, empfehle ich dir diese zwei Bücher: „Vom richtigen Umgang mit der Zeit“ und „Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft“.

Tipp 6: Schaffe zeitliche Grenzen zwischen den beruflichen und den privaten Tätigkeiten.

Hausarbeit oder private Anrufe usw. solltest du zu einer von dir festgelegten Zeit erledigen und nicht zwischendurch.

Eine räumliche Abgrenzung in Form eines Arbeitszimmers ist empfehlenswert, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt erforderlich, für ein stressfreies Home-Office. Viel wichtiger ist es, dass du eine Grenze ziehst und abschaltest.

Tipp 7: Deine Ausstattung sollte angemessen sein.

Es macht keinen Sinn einen Esszimmerstuhl zum Schreibtischstuhl umzufunktionieren.

Am Ende des Tages hast du Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und vieles mehr. Das gleiche gilt für deinen Computer und deine Internet-Verbindung.

Es gilt die Regel: Deine Ausstattung sollte deine Arbeit bestmöglich erleichtern.

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Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

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