Veränderungen

Ich liebe Veränderungen. Ich ändere alles gerne und fühle mich bei jeder Veränderung intensiver im Fluss des Lebens. Ich bin zum Beispiel in den letzten sieben Jahren siebenmal umgezogen und habe in fünf verschiedenen Städten gearbeitet. Ich habe viel an meiner Denkweise, Lebensweise und an meinen Gewohnheiten verändert. In diesem Bereich bin ich definitiv eine Expertin.

Trotzdem bedeutet auch für mich jede Veränderung eine Herausforderung: In das Ungewisse gehen und wieder eine Reise zu mir selbst antreten. Jede Veränderung bedeutet auch Fragen des Ziels/Sinns, des Wie und des Was zu beantworten. Genau wie ich diese Fragen bei jedem Umzug und bei so vielen anderen Veränderungen beantworten musste, um wirklich den Schritt zu Ende zu gehen, solltest du es auch tun. Jede Veränderung, sei es die Kleinste, bedeutet eine Reise zu dir selbst.

Eine Reise zu dir selbst

Unsere Ernährungsweise ist weitaus mehr als nur schnell mal eben satt werden. Wir erzählen mit unseren Vorlieben für bestimmte Lebensmittel/Speisen, mit unserer Wertschätzung für unsere Mahlzeiten, mit der Wahl der Lebensmittel in unserem Einkaufskorb und mit so vielen anderen automatischen Abläufen in unserem Leben, verdammt viel über uns. Ich liebe es Menschen in allen Belangen des Essens zu beobachten. Eine ideale Zuhörerin bin ich auch. Da ich wissbegierig bin, kann ich mit meinen Fragen, meiner Beobachtungsgabe, meiner Fähigkeit des Zuhörens nur anhand des Themas Essen viel über die Persönlichkeit eines Menschen sagen.

Wenn ich traurig bin, trinke ich sehr gerne heiße Schokolade. Früher als ich ein kleines Mädchen war, hat meine Mutter immer sonntags einen Kuchen gebacken und wir haben ihn mit heißer Schokolade gegessen. Das war für mich immer total schön. Es hat das grauenhafte Gefühl Montag wieder zur Schule gehen zu müssen (ich hasse die Schule) relativiert. Ich käme nie auf die Idee bei Traurigkeit Alkohol zu trinken oder Orangensaft. Wer das tut, hat seine Geschichte dazu.

Deine Gewohnheiten verstehen bedeutet dich zu kennen

Gewohnheiten haben eine Geschichte, die solltest du kennen, wenn du sie erfolgreich ändern möchtest bzw. neue Verhaltensweisen einstudieren möchtest. Das gilt für alles, was du ändern möchtest. Willst du zum Beispiel nicht mehr mit den Fingern knacken, dann solltest du wissen in welchem Zusammenhang du es machst? Was gibt dir das Knacken mit den Fingern? Wann hast du damit angefangen?
Es ist nicht möglich einfach etwas nicht mehr zu tun. Ich rauche jetzt einfach nicht mehr, ich trinke keine Cola mehr. Das hält nicht lange. Wenn man weiß, wann man es macht, kann man eine gute Alternative einüben. Zum Beispiel: Ich trinke Cola, wenn ich etwas Süßes, Erfrischendes brauche. Also, wäre eine gute Alternative ein anderes Süßes (natürlich süß), erfrischendes Getränk auszuprobieren und damit die Cola zu ersetzen. Im Angebot stünde hier eine Saftschorle, z.B. Apfelsaftschorle.

Die 5 Schritte zu einem neuen Verhalten

  1. Bewusstseinsphase: Was will ich verändern?
  2. Visionsphase: Wenn ich es verändert habe, was ist dann?
  3. Beobachtungsphase: Sich selbst beobachten. Was esse ich? Wann esse ich es?
  4. Kreativphase: Was könnte ich stattdessen machen?
  5. Übungsphase: Das neue Verhalten üben.

Ganz wichtig ist, dass die Veränderungen, die du erreichen möchtest, motivierend sind. Du solltest dich richtig darauf freuen und es unbedingt erreichen wollen. Abnehmen damit du in dein Brautkleid passt, zum Beispiel. Ohne Motivation wird es mit den Veränderungen nicht klappen.

Wenn du dir nicht sicher bist, was du genau ändern möchtest, um das gewünschte Ziel zu erreichen, dann lies diesen Beitrag.

Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

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