„Soll ich meinen Job kündigen? Oder nicht?“. Bist Du in der Phase der Entscheidungsfindung? Und bist Dir nicht sicher, ob eine Kündigung und ein Jobwechsel für Dich das Richtige ist?

Dann schaue Dir die 8 Zeichen, die ich Dir in diesem Artikel vorstelle an und gewinne Klarheit darüber, ob Du Deinen Job kündigen solltest oder nicht.

Da jede Antwort auf die Frage „Job kündigen oder nicht?“ Konsequenzen nach sich zieht, neigen wir dazu sie zu ignorieren und auf die Zukunft zu verschieben.

Aber diese Frage ist sehr hartnäckig. Je mehr Du sie zur Seite schiebst und als unwichtig abtust, desto mehr quält sie Dich.

Und eines schönen Tages macht sich diese Frage in Deinem Kopf breit und nimmt den ganzen Raum ein.

Bevor Du keine Entscheidung triffst, geht sie nicht.

Wenn diese Frage Dich nicht mehr loslässt, ist es höchste Zeit sich für sie Zeit zu nehmen.

Im Grunde genommen triffst Du immer eine Entscheidung.

Weshalb nicht die Entscheidung bewusst treffen?

Denn eine bewusst getroffene Entscheidung verleiht Dir Flügel.

Damit Du beflügelt frei durch die Luft fliegst, nennen ich Dir heute 8 Zeichen, die für eine Kündigung sprechen.

Je nachdem wie oft Du nickst, steht Deiner Kündigung nichts mehr im Wege.

Lass uns loslegen!

Job kündigen? 8 Zeichen, die für eine Kündigung sprechen

Damit Du am Ende dises Artikels Klarheit gewinnst, solltest Du die Fragen, die ich Dir stelle, schriftlich beantworten.

Also hole Dir jetzt einen Stift und ein Notizbuch und mache es Dir gemütlich.

1. „Ich will da nicht hin! Lass das Wochenende bitte nie enden!“

Wenn Du auch nach drei Wochen Urlaub nichts und niemanden an Deiner Arbeitsstelle vermisst. Und außer des Geldes Dir kein Grund einfällt, weshalb Du zur Arbeit gehen solltest.

Dann beantworte diese Frage:

  • Was genau stört Dich an Deiner Arbeit und an Deinem Arbeitsumfeld?
  • Und wie sieht es mit dem Montag aus? Verabscheust Du ihn?

Wenn sich Dein Urlaub oder das Wochenende dem Ende neigt und Du unausstehlich, leicht reizbar bist und zu nichts Lust hast.

  • Dann liste alle Punkte, die sich ändern müssten, damit Du gerne zur Arbeit gehst, auf.

Obwohl Du Dich auf den einen oder anderen Kollegen/Kollegin freust, hast Du keine Lust zur Arbeit zu gehen.

Denn Du denkst Dir „Die Kollegen und Kolleginnen kann ich auch außerhalb der Arbeit treffen. Also um sie zu sehen, brauche ich nicht zur Arbeit zu gehen“.

  • Falls Du diesen Gedanken hast, frage Dich, ob Du die Punkte, die sich ändern müssten, damit Du gerne zur Arbeit gehst, ändern kannst.
  • Liegt es in Deiner Macht sie zu ändern?

Übrigens auch wenn die meisten Menschen ihren Job furchtbar finden und lieber klagen als handeln, ist es kein Naturgesetz, dass das Arbeiten entsetzlich ist.

Also löse Dich von Gedanken wie „Arbeiten macht keinen Spaß“, „das Leben ist kein Ponyhof“, Hochmut kommt vor dem Fall“ und ähnliche einschränkende Glaubenssätze.

Wenn die anderen sich als Opfer der Umstände betrachten, dann sollen sie es tun. Aber Du triffst Deine Entscheidungen und bist nur für diese verantwortlich.

Also auch wenn es alltäglich ist seinen Job nicht zu mögen und sich dahin zu quälen, heißt das nicht, dass Du es genauso machen musst.

  • Willst Du Dich weiterhin zur Arbeit quälen?

2. „Ich langweile mich zu Tode! Hilfe!“

Anfangs hast Du bei Deinem Arbeitgeber viel gelernt, aber seit geraumer Zeit herrscht gähnende Langeweile.

Abgesehen davon machst Du tagein tagaus das gleiche, sodass Du im Autopilotmodus arbeitest.

Im Grunde genommen schläfst Du mit offenen Augen und erledigst gelangweilt den routinemäßigen Stumpfsinn.

Abgesehen von der Monotonie Deiner Tätigkeiten bist Du intellektuell unterfordert.

Wenn Du nicht kündigst, dann steht Deiner Verblödung nichts mehr im Wege.

Auch wenn es am Anfang angenehm sein mag keine Herausforderungen zu haben, führt die Langweile zu ersthaften Krankheiten, wie Boreout.

Außerdem macht es Dich unglücklich.

Daher heißt es: Job kündigen und glücklich werden.

Also, wenn Du bei der Arbeit unterfordert bist und neuen Herausforderungen entgegenfieberst, dann beantworte diese Fragen:

  • Welche berufliche Herausforderung bringt Deine Augen zum Leuchten?
  • Was möchtest Du neues Lernen und Können?

3. „Ich kann machen was ich will und bleibe dennoch an diesem Punkt stehen!“

Wenn es klar ist, dass Du bei Deinem Arbeitgeber am Ende der Karriereleiter angelangt bist. Warum dann nicht den Job kündigen?

Sobald Du Dich nicht weiterentwickelst, nichts Neues lernst und keine Herausforderungen meisterst, wirst Du keine Freude an Deiner Arbeit haben.

Da wir als wissbegierige Wesen auf die Welt kommen, wollen wir Neues lernen, uns entfalten und neue Erkenntnisse gewinnen.

Und mit „weiterentwickeln“ und „entfalten“ meine ich nicht materielle Güter anhäufen, sondern Dich fachlich und persönlich weiterentwickeln und Neues lernen.

Also kannst Du Dich bei dem aktuellen Arbeitgeber entfalten und Neues lernen oder bist Du am Berggipfel angelangt?

4. „Dieser Job hier macht mich krank!“

Falls Du diesen Satz schon mal gedacht oder gesagt hast, dann solltest Du Deinen Job kündigen!

Denn bei diesem Punkt wird die Sache gefährlich, da Du ein wertvolles Gut „Gesundheit“ aufs Spiel setzt.

Abgesehen davon soll Dir Deine Arbeit Freude machen und Dich erfüllen, aber sie soll Dich nicht krank machen!

Und war die Situation in Deinem Job schon mal so furchtbar für Dich, dass Du mit dem Wunsch eine AU zu bekommen zum Arzt gegangen bist?

Dann beantworte diese Fragen:

  • Was genau macht Dich krank?
  • Und welche Aufgabe lässt Deine Augen leuchten und Dein Herz höherschlagen?  Diese Fragen helfen Dir das herauszufinden.

Übrigens bevor Du Dich jetzt für Yoga, Meditation und Achtsamkeitskurse anmeldest, sei ehrlich zu Dir.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Sachen nichts bringen, wenn Dir Dein Job nicht gefällt.

5. „Ist die Uhr kaputt!? Warum vergeht die Zeit nicht!?“

Nachdem ich mein Studium beendet hatte, arbeitete ich in einem Unternehmen in Frankfurt.

Da saß ich einem Großraumbüro und wünschte mir jede Minute, dass es 18 Uhr wird. Wenn es dann endlich 18 Uhr war, ging ich ohne Lebensfreude und Kraft nach Hause.

Und nach 4 Monaten hielt ich diesen Zustand nicht mehr aus und kündigte.

Wenn es Dir genauso geht, dann heißt es „Job kündigen!“

Denn das, was Du anbietest, um Geld zu verdienen, ist Deine Lebenszeit!

Und die bekommst Du nie wieder zurück!

Auch wenn Du der reichste Mensch der Welt bist, kannst Du keine Zeit kaufen.

Also wenn Du die ganze Zeit auf die Uhr starrst und das Gefühl hast, dass die Zeit nicht vergeht, dann beantworte diese Frage:

  • Für welche Tätigkeit bist Du bereit Deine Zeit herzugeben?

6. „Was für einen Sinn hat meine Tätigkeit?“

Und hast Du Dir mal die Frage nach dem Sinn Deiner Tätigkeit gestellt?

Wenn Du Dir immer wieder die Frage nach dem Sinn stellst, dann ist es Zeit diese Frage zu beantworten:

  • Welche Tätigkeit hat Deiner Meinung nach einen Sinn?

Dabei solltest Du beachten, dass es ausreicht, wenn nur Du Dein Tun als sinnvoll erachtest.

Zum Beispiel Reinhold Messner. Sind seine Bergsteiger-Aktionen für Dich sinnvoll?

Obwohl seine Aktionen heldenhaft sind, werden höchstwahrscheinlich die meisten das Ganze als sinnlos bezeichnen.

Aber die Meinung der anderen spielt keine Rolle, denn die Aktionen müssen nur für Reinhold Messner sinnvoll sein, damit er sie erfolgreich ausführt.

Dazu sagt Albert Einstein:

Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.

Zudem ist es wichtig zwischen nützlich und sinnvoll zu unterscheiden. Auch wenn eine Aufgabe nützlich ist, ist sie für Dich vielleicht nicht sinnvoll.

  • Also welche Aufgabe ist aus Deiner Sicht sinnvoll?

Außerdem empfehle ich Dir das Buch „trotzdem Ja zum Leben: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“ von Viktor Frankl.

7. „Ich bin am Ende, ausgelaugt, fertig mit dem Leben“

Wenn Du nach der Arbeit nach Hause kommst, bist Du glücklich, voller Lebensenergie und bereit auf die Piste zu gehen?

Auch wenn es viel Zeit und Kraft kostet diesen Artikel zu schreiben, bereitet es mir viel Freude. Und wenn ich ihn online stelle, bin ich glücklich und stolz.

Aber wenn ich nach einem Unterrichtstag nach Hause komme, bin ich am Ende und habe zu nichts mehr Lust.

Wenn Du einer Aufgabe nachgehst, die Du liebst und die Deinen Werten entspricht, bist Du beflügelt und glücklich.

Aber eine Tätigkeit, die Du nicht magst, die nicht Deinen Werten entspricht und in der Du keinen Sinn siehst, die saugt Dich aus.

Also wenn Du nach der Arbeit keine Lust hast Deinen Hobbys nachzugehen oder Dich mit Freunden zu treffen, dann beantworte diese Frage:

  • Was sind Deine Werte?
  • Und lebst Du Deine Werte?
  • Kannst Du bei Deiner jetzigen Arbeit Deine Werte leben?

8. „Immerhin gibt es am Ende ein gutes Schmerzensgeld.“

Also nun will ich es ganz genau wissen: Bekommst Du Schmerzensgeld oder Gehalt?

Falls Du von Schmerzensgeld sprichst, dann kündige Deinen Job! Ganz klar „Job kündigen!“

Denn wenn Du Schmerzensgeld bekommst, heißt dass Du hast Schmerzen. Und warum solltest Du Dir Schmerzen zufügen!?

  • Was ist mit der Selbstliebe, Selbstachtung und Selbstfürsorge?

Und es ist kein Luxusproblem, wenn Du Deinen Job nicht magst und Dich jeden Tag dahin quälst.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Du einen unbefristeten Vertrag hast oder nicht.

Abgesehen davon wollen auch Luxusprobleme gelöst werden.

Und es ist vollkommen egal wie alt Du bist.

Wenn Du Schmerzensgeld bekommst, dann ist es Zeit für eine Berufliche Neuorientierung.

Der erste Schritt zu Deiner beruflichen Veränderung

Und wie sieht es aus? Wie oft hast Du geknickt?

Im Grunde genommen hast Du schon während Du gelesen hast Deine Entscheidung getroffen.

Denn tief im Inneren weißt Du schon lange, dass eine berufliche Veränderung das Beste für Dich ist.

Wenn Du Deine Entscheidung mit mir teilen möchtest, dann schreibe mir. Ich freue mich auf Deine Post.

Falls Du möchtest, dass ich als Außenstehende einen objektiven Blick auf Deine Job Situation werfe, dann schaue hier vorbei.

Bevor Du Dich mit Fragen beschäftigst wie „Wann ist ein guter Kündigungszeitpunkt?“ und „Was soll ich sagen, wenn mir der neue Arbeitgeber beim Bewerbungsgespräch diese Fragen stellt“:

  • „Warum möchten Sie sich beruflich verändern?“,
  • „Und warum wollen Sie den Arbeitgeber wechseln?“
  • „Warum haben Sie gekündigt?“

Solltest Du Deine Entscheidung treffen und festigen.

Wenn Du Klarheit über Deine Kündigungsgründe hast, kannst Du ohne Probleme auf die obigen Fragen antworten.

Also zuerst trifft Du eine Entscheidung, dann teilst Du sie mit Menschen, die Du liebst später geht es in die Umsetzung.

Zudem solltest Du unabhängig davon welche Entscheidung Du triffst, sie feiern und stolz auf Dich sein.

Schließlich ist es harte Arbeit eine wichtige Entscheidung zu treffen. Daher mache nicht den Fehler sie kleinzureden.

Übrigens halte ich von Pro- und Contra- Listen nicht viel, da sie die Wechselmotive nicht berücksichtigen.

Im Grunde genommen geht es bei einer Pro- und Contra- Liste darum Fakten gegeneinander abzuwägen.

Und am Ende ist ein fauler Kompromiss das Ergebnis.

Dabei werden Deine Motive nicht berücksichtigt.

Aber gerade die sind es, die dafür sorgen, dass Du glücklich aus dem Bett steigst und pfeifend zur Arbeit schwebst.

Sobald Du die Entscheidung getroffen hast zu kündigen und Dich beruflich zu verändern, geht es darum Deine Kündigung vorzubereiten.

Sobald Du damit startest, bist Du glücklich und schaust Dich ernsthaft nach Alternativen um.

Wenn Du keine eindeutige Entscheidung triffst verharrst Du im „Jein“ und machst die Denkfehler, die ich gemacht habe.

Und bedenke die Worte von Charlie Chaplin:

An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.

Treffe eine Entscheidung für oder gegen Deinen Job, feiere diese Entscheidung, teile sie mit der Welt und sei stolz auf Dich.

Später kommt alles andere. Immer einen Schritt nach dem anderen. Und wenn die Angst zu kündigen, dann lies diesen Artikel „Angst zu kündigen? 5 Übungen, die Dir Mut geben zu kündigen“.

Falls Du Dich jetzt fragst „Darf ich kündigen, wenn ich noch keinen neun Job habe“, dann lies diesen Beitrag.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

Großartige Tipps

Als Lehrer kündigen

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Hallo, Ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Wandel, Veränderung und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben. 

Damit war es für mich unmöglich, mich in das Korsett des Beamtensystems "hineinzuquetschen". Deshalb habe ich so lange an ihm gezogen, bis es eine Stretch-Hose wurde, die sich an meine Wünsche und Bedürfnisse anpasste.

Mit anderen Worten: Ich habe innerhalb von wenigen Jahren an 5 Schulen in drei Bundesländern gearbeitet. Dabei war ich Fachbereichsleiterin, hatte Abordnungen und hatte unterschiedliche Teilzeit-Verträge.

Dennoch habe ich Ende 30, ohne einen Menschen zu haben, der meine Miete bezahlt und trotz einer chronischen Krankheit (Endometriose) als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin erfolgreich gekündigt.

Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

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