Während ich diesen Artikel schreibe, trinke ich einen leckeren Tee und schaue aus dem Fenster. Dabei erinnere ich mich an die unzähligen Gespräche, die ich zum Thema Job kündigen ohne einen neuen Job zu haben geführt habe.

Anfangs waren die Gespräche spannend, da ich viel über meine Gesprächspartner und mich lernte.

Später sind sie zu einer belastenden und nervenaufreibenden Angelegenheit geworden. Denn ich wollte meinen Job kündigen ohne einen neuen Job zu haben.

Jedoch rieten mir alle davon ab. Denn sie waren sich einig: Diese Vorgehensweise ist riskant und falsch.

Und wie es im Leben so ist, fielen mir just in der heißen Entscheidungsphase die Worte von Hannah Arendt in die Hände.

Sie sagt:

Will man die Menschen daran hindern, dass sie in Freiheit handeln, so muss man sie daran hindern, zu denken,….

Damit fing ich an über mein Leben nachzudenken.

Dann listete ich 7 Gründe auf, die mich davon überzeugten meinen Job ohne einen neuen Job zu haben zu kündigen.

Da ich diese erfolgreiche Kündigung nicht bereut habe, teile ich mit Dir in diesem Beitrag diese 7 Gründe.

Job kündigen ohne einen neuen Job: 7 Gründe, warum Du es tun solltest

In Grunde genommen hält uns unsere Angst davon ab zu tun, was wir wollen: Nämlich den Job kündigen ohne einen neuen Job zu haben.

Denn ich bin mir sicher, dass dies Dein Herzenswunsch ist.

Aber Deine Angst davor nie:

  • Wieder einen Job zu finden,
  • Kein Geld zu haben und
  • Ein Nichts und Niemand zu sein,

hält Dich davon ab.

Und bei genauer Betrachtung baut die heutige Gesellschaft in vielen Bereichen immer noch auf das Prinzip Angst und Sicherheit auf.

Dabei leben wir in einem Jahrhundert in der alles möglich ist und jeder machen und lassen kann, was er will.

Obwohl wir bequemer leben, mehr Sicherheit und Freiheit genießen als unsere Vorfahren im Mittelalter, halten wir uns gegenseitig in mental gebauten Gefängnissen.

Und das tun wir, indem wir uns gegenseitig Angst machen.

„Du willst Deinen Job kündigen ohne einen neuen Job zu haben?! Denke doch an die Lücke in Deinem Lebenslauf!“

Inzwischen kriege ich Kotzkrämpfe (tut mir leid, aber in diesem Fall kann ich mich nicht vornehm ausdrücken), wenn ich zu hören bekomme, dass Menschen für ihren Lebenslauf leben sollen.

Also ganz ehrlich, willst Du am Ende Deines Lebens stolz auf den erlebnisreichen Lauf Deines Lebens sein oder einen 0815-gradlinigen Lebenslauf vorweisen, der ein 0815-Personaler in einem 0815-Unternehmen für normal hält?

Damit ist jetzt Schluss!

Deshalb breite ich auf einer wunderschönen Wiese meine bunte Picknickdecke aus, packe die frischen Feigen, die saftigen Datteln und die süßen Mirabellen aus dem Rucksack.

Und lade Dich herzlichst dazu ein Dich zu mir zu setzen und während wir genüsslich speisen, sprechen wir über die 7 Gründe, die dafür sprechen, dass Du Deinen Job kündigst ohne einen neuen Job zu haben.

Bevor ich es vergesse, schenke ich uns noch einen leckeren „Lebensfeuer Tee“ mit Kurkuma, Zimt und Safran ein.

Damit haben wir alles was wir brauchen, um gemütlich über Deine Kündigung zu sprechen. Falls Dir etwas fehlen sollte, lass es mich wissen.

Lass uns loslegen!

1. Job kündigen ohne einen neuen Job: Deine Gesundheit ist unbezahlbar

Wenn Dich Dein jetziger Job krank macht, dann solltest Du kündigen ohne einen neuen Job zu haben.

Da gibt es gar nicht so viel zu besprechen, denn Deine Gesundheit ist unbezahlbar.

Und in diesem Zusammenhang fallen mir die Worte des Dalai Lama ein:

Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wiederzuerlangen….

Damit Du Dein hart verdientes Geld nicht dafür ausgibst, um wieder gesund zu werden, kündige lieber rechtzeitig.

Abgesehen davon hast Du in einem Job, in dem Du leidest keine Kraft, um nach einem anderen Job zu suchen.

Und am Ende drehst Du Dich ständig im Kreis.

Denn wenn Dein jetziger Job Dir seelisch und körperlich schadet, fehlt Dir die Energie nach einem anderen Job zu suchen.

Demnach findest Du keinen anderen Job und übst weiterhin die Arbeit aus, die Dich krank macht.

Und so geht es weiter bist Du am Ende eine ernsthafte Krankheit hast, wie Burnout.

Wenn Dich Dein Job krank macht, dann kündige auch wenn Du noch keinen anderen Job hast!

2. Job kündigen ohne einen neuen Job: Vertraue Dir und Deinem Leben

Obwohl wir im Alltag fremden Menschen vertrauen, wie beispielsweise dem Taxifahrer, fällt es uns schwer uns bewusst für das Vertrauen zu entscheiden.

Jedoch basiert unser ganzes Leben darauf, dass wir uns, dem Leben und anderen Menschen vertrauen.

Wenn Du in ein Flugzeug steigst, dann vertraust Du dem Piloten und Du vertraust darauf heil am Zielort anzukommen.

Dafür gibt es jedoch keine Garantie und keine 100%tige Sicherheit.

Genauso ist es auch, wenn Du Deinen Job kündigst ohne einen neuen Job zu haben.

Wenn Du Dir und Deinem Leben vertraust, dann weißt Du, dass Du einen anderen Job finden wirst.

Und nicht nur irgendeinen Job, sondern den, den Du wirklich haben willst.

Warum nicht darauf vertrauen, dass das Leben immer auf Deiner Seite ist und Du immer bekommst was Du willst?

Wenn Du Dein Selbstvertrauen und Deine Zuversicht stärkst, kannst Du Deinem Herzen folgen und Dein Potenzial entfalten.

Aber wenn Du dem Leben misstraust, dann bleibt Dir nichts anderes übrig als auf die vermeintliche Sicherheit zu setzen.

Und das engt Dich immer ein.

Mache es so, wie es Ignatuis von Loyola sagt:

Handle so, als ob alles von Dir, nichts von Gott abhinge.

Vertraue so auf Gott, als ob alles von Gott, nichts von Dir abhinge.

Wenn Dir die Sache mit „Gott“ nicht gefällt, denke so, wie Rumi:

Dein Leben ist zu Deinen Gunsten manipuliert.

Zu dem Thema empfehle ich Dir das Buch von Verena Bentele „Kontrolle ist gut, vertrauen ist besser“.

3. Job kündigen ohne einen neuen Job: Nutze Deine Freiheit

Wenn wir frei sind und in Freiheit leben, dann können wir machen, was wir wollen.

Zumindest solange wir anderen Lebewesen keinen Schaden zufügen und uns an das Recht halten.

Warum solltest Du Deinen Job nicht kündigen ohne einen anderen zu haben?

Schließlich bedeutet Freiheit auch sich gegen etwas zu entscheiden.

Wenn alle anderen erst dann kündigen, wenn sie einen neuen Job haben. Dann heißt es nicht, dass Du es genauso machen musst.

Da Du die Freiheit hast frei zu wählen.

Dazu sagt Oscar Wild:

Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.

Am besten wir legen uns auf unsere Picknickdecke und beobachten den Himmel.

Sobald wir dies tun, stellen wir die Unendlichkeit fest.

Genauso wir das Meer hat auch der Himmel kein Ende. Und genau diese Unendlichkeit macht vielen Menschen Angst.

Daher lieben sie Sätze, die einschränken. Und verbreiten sie gerne, damit alle in Angst leben und sich nicht aus dem mentalen Gefängnis trauen.

Und für diese Menschen ist Freiheit angsteinflößend.

Denn Freiheit heißt, sich in der Vielfalt an Möglichkeiten für oder gegen einen Weg zu entscheiden.

Falls Du Dir nicht sicher bist, ob Du kündigen sollst dann lies den Beitrag „Job kündigen? 8 Zeichen, die für einen Jobwechsel sprechen“ 

Sobald Du Deine Entscheidung getroffen hast, trägst Du die Verantwortung für Dein Leben.

Daher stelle ich Dir jetzt diese Frage: „Willst Du für Dein Leben verantwortlich sein?“

Falls nicht, kannst Du Sätze wie:

  • „Das macht man nicht.“,
  • „So etwas geht doch nicht“,
  • „Das hat noch keiner gemacht“

verwenden.

Aber damit verschenkst Du Deine Freiheit an eine unbegründete Angst.

Und ich glaube nicht, dass Du das willst.

Unzählige Menschen auf diesem Planeten opfern ihr Leben für die Freiheit so leben zu können, wie sie wollen.

Und wir brauchen dafür nur den Mut aufzubringen unsere eigenen Entscheidungen zu treffen.

Damit Du Deinem Herzen folgst, ist es wichtig, dass Du Dich frei machst vom Denken anderer.

Und Dich für Dein Leben verantwortlich fühlst, sodass Du Dir die Freiheit nimmst, Deinen eigenen Weg zu gehen.

Großartige Tipps

Als Lehrer kündigen

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4. Job kündigen ohne einen neuen Job: Gebe Dir für den Abschied Zeit 

Wenn Du Deinen Job kündigst, dann lässt Du Deine Kolleginnen und Deine Kollegen zurück.

Genauso Dein Arbeitsumfeld und viele kleine Dinge, die auf den ersten Blick nicht wichtig erscheinen.

Zum Beispiel habe ich auf dem Weg zur Arbeit im Zug immer die gleichen Menschen getroffen. Und mit der Zeit habe ich mich mit einigen angefreundet.

Nachdem ich als Lehrerin gekündigt hatte, sah ich diese „Zugfreunde“ nicht mehr. Und das hat mich traurig gemacht.

Immerhin verbrachte ich 5 Tage die Woche ca. 1 Stunde mit ihnen.

Damals sah ich sie öfter als meinen besten Freund oder meine Familie.

Auch wenn wir es in der schnelllebigen Welt gewohnt sind, dass alles hintereinander – ohne Pause – erfolgen muss, hat mir die Pause gutgetan.

Dazu passen diese Zeilen aus dem Gedicht „Stufen“ von H. Hesse:

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben

Auf jeden Fall ist es fabelhaft, wenn Du Dir Zeit gibst, um von der alten Arbeitsstelle Abschied zu nehmen und um Deine Gedanken zu sortieren.

5. Job kündigen ohne einen neuen Job: Raus aus dem Stillstand

„Wenn Du einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben hast, dann darfst Du kündigen“. Denkst Du immer noch so?

Falls Du immer noch der Meinung bist Dich in einem ungeliebten Job festnageln zu müssen, bist Du einen neuen Job hast, stelle Dir diese Frage:

Wie lange willst Du noch im Stillstand feststecken?

Sobald ich „Wenn, dann“ Konstellation höre, habe ich das Bild vom Moor vor meinen Augen.

Denn bei diesen „Wenn Du das machst, dann kannst Du das“ steckst Du, wie im Moor fest und kommst nicht voran.

Und das war bei mir genauso. Bevor ich mich nicht getraut habe zu machen, was ich will, steckte ich in der „Wenn, dann“ Falle fest.

Genauso wie Du im Moor nicht komplett untergehst, tust Du es mit den „Wenn, dann“-Konstellationen auch nicht.

Aber ohne Hilfe kommst Du da schwer raus.

Befreie Dich von den „wenn, dann“-Konstellationen und lebe nach Deinen Regeln.

Und wenn Du dabei Hilfe brauchst, dann rufe mich, damit ich Dich aus dem Gedanken-Moor raus hole!

6. Job kündigen ohne einen neuen Job: Gebe Dir Zeit um herauszufinden, was Du willst 

Solange Du keinen neuen Job hast, darfst Du nicht kündigen.

Demnach darfst Du nur dann kündigen, wenn Du einen neuen Job hast.

Damit Du einen neuen Job findest, musst Du wissen, was Du nach der Kündigung beruflich machen willst.

Aber, wie sollst Du Deine aktuelle Arbeit gewissenhaft ausüben und gleichzeitig herausfinden, was Du nach Deiner Kündigung machen willst.

Außerdem sollst Du während Du noch in Deinem alten Job arbeitest den neuen Job finden.

Dabei kannst Du nicht sowohl gute Arbeit abliefern, Deine Wünsche herausfinden und einen neuen Job finden oder Dich selbstständig machen.

Falls Du „nur“ Dein Unternehmen wechseln willst, mag es sein, dass diese Vorgehensweise machbar ist.

Aber wenn Du Dich tatsächlich beruflich verändern und neuorientieren willst, dann brauchst Du Zeit.

Als ich ohne einen neuen Job zu haben meine Beamtenstelle gekündigt hatte, hatte ich endlich die Zeit, um über mein Leben nachzudenken.

Erst dann habe ich herausgefunden, was ich wirklich will.

Bevor Du Dich verrückt machst, weil Du nicht weißt, was Du machen willst, kündige.

Denn in der Ruhe und mit Abstand zu Deinem bisherigen Job findest Du das, was Du machen willst. Und der Artikel „Fragen stellen und Deine Berufung finden“ unterstützt Dich beim Finden Deiner Lieblingsaufgabe.

Und das Buch „Anleitung zum Müßiggang“ von Tom Hodgkinson eröffnet Dir neue Perspektiven.

7. Job kündigen ohne einen neuen Job: Schenke Dir Zeit

Nachdem ich das Buch „Von der Kürze des Lebens“ von Seneca gelesen habe, hat sich meine Einstellung zum Thema „Zeit“ komplett verändert.

Seitdem geize ich mit meiner Lebenszeit und verschwende es nicht, denn

Nein, nicht gering ist die Zeit, die uns zu Gebote steht, wir lassen nur viel davon verloren gehen“,

sagt Seneca.

Dazu gehört auch die Zeit, die Du mit einer Arbeit, die Dir keine Freude bereitet, Dich krank macht und Dich nicht weiterbringt, vergeudest.

Denn diese Zeit könntest Du Dir selbst schenken, um mit Dir Zeit zu verbringen, damit Du herausfindest, was Du wirklich willst.

Verschwende nicht Deine Lebenszeit, denn die Zeit ist Dein Eigentum.

Und für kein Geld der Welt kannst Du Zeit kaufen.

Aber mit Zeit kannst Du immer Geld „kaufen“. 

Dazu sagt Seneca:

Nichts ist unser wahres Eigentum außer die Zeit.

Nur Du bestimmst, was Du mit Deiner Zeit machst.

Welche weiteren Gründe fallen Dir ein, um Deinen Job ohne einen neuen Job zu haben zu kündigen?

Arbeitsfreie Zeit: 3 Punkte für die Vorbereitung

Während Du meine Gründe für meine Kündigung ohne einen neuen Job zu haben gelesen hast, hast Du vielleicht hin und wieder ans Geld gedacht.

Ja, ich weiß, dass wir Geld brauchen, um die Auszeit zu genießen.

Aber abgesehen vom Geld solltest Du noch zwei andere Punkte beachten, wenn Du Deinen Job kündigst ohne einen neuen Job zu haben.

1. Spare Geld

Wenn Du als Angestellte selbst kündigst, dann bekommst Du 3 Monate kein Arbeitslosengeld.

Falls Du aus Krankheitsgründen kündigst, wirst Du höchstwahrscheinlich nicht gesperrt.

Abgesehen vom Arbeitslosengeld solltest Du frühzeitig anfangen Geld zu sparen.

Denn je mehr Geld Du ansparst, desto mehr Zeit kannst Du Dir geben, um herauszufinden, was Du willst.

Außerdem hast Du es einfacher, wenn Du Dich selbstständig machen möchtest.

Und wenn ich als Beamtin es geschafft habe ausreichend Geld zu sparen, um mir eine Auszeit zu gönnen, kannst Du es auch.

Denn als Beamtin bekam ich selbstverständlich kein Arbeitslosengeld und war auch noch in der privaten Versicherung.

Somit habe ich für meine Lebenshaltungskosten und für die private Krankenversicherung Geld angespart.

Deshalb rate ich Dir Deine Kündigung vorzubereiten.

Aber sollte es länger als Dein gespartes Geld reicht dauern bist Du weißt, was Du machen willst, kannst Du einen Brückenjob annehmen.

2. Trainiere Deine Gedanken

Bevor Du Deinen Job ohne einen neuen zu haben kündigst, solltest Du Dich mental stärken.

Damit Dich andere mit ihren Ängsten, Unsicherheiten und guten Ratschlägen nicht aus der Bahn werfen.

Denn Du willst die freie Zeit genießen und Dich nicht ständig rechtfertigen und in Panik versetzt werden.

Genauso wichtig ist es, dass Du weißt, dass Du nach Deiner Kündigung einen anderen sozialen Status hast.

Wer bist Du, wenn Du keiner geregelten Arbeit nachgehst?

Zudem solltest Du in der Lage sein mit Höhen und Tiefen klar zu kommen. Denn es wird nicht alles reibungslos ablaufen.

Im Leben gibt es keine Garantie. Deshalb lerne die Unsicherheiten des Leben lieben.

Dazu sagt Neale Donald Walsch in seinem Buch „Gespräche mit Gott“:

Wenn Du Garantien im Leben haben willst, dann willst Du das Leben nicht. Du willst das wiederholte Proben eines Drehbuchs, das bereits geschrieben wurde.

Es ist wichtig Dich mental auf die Zeit nach der Kündigung vorzubereiten.

Das heißt befasse Dich mit Deinen Grundannahmen. 

Denn wie Erich Fromm sagt:

Glück ist keine Geschenk der Götter, sondern die Frucht der inneren Einstellung.

3. Mache einen groben Plan für Deine Auszeit

Bevor Du kündigst, solltest Du Dir einige Fragen beantworten, wie zum Beispiel:

Willst Du in Deiner Wohnung wohnen bleiben?

Oder willst Du in eine andere Stadt ziehen?

Falls Du ins Ausland willst, wohin soll es gehen?

Es macht Sinn einen groben Plan zu haben.

Zwar finde ich es nicht wichtig, dass Du alles zeitlich genau festlegst.

Aber Du solltest schon wissen, womit und wo Du Deine Zeit verbringen willst.

Damit Du nicht in eine Leere fällst und den ganzen Tag zwischen Deinem Bett und Deinem Sofa hin und her wanderst.

Und am Ende an Depression leidest.

Denn so verschwendest Du Deine Lebenszeit und das ist schade.

Jetzt bist Du bestens darauf vorbereitet Deinen Job ohne einen neuen Job zu haben zu kündigen.

Wenn Du Fragen hast, schreibe sie in die Kommentare oder schicke mir eine E-Mail.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

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Hallo, Ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Wandel, Veränderung und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben. 

Damit war es für mich unmöglich, mich in das Korsett des Beamtensystems "hineinzuquetschen". Deshalb habe ich so lange an ihm gezogen, bis es eine Stretch-Hose wurde, die sich an meine Wünsche und Bedürfnisse anpasste.

Mit anderen Worten: Ich habe innerhalb von wenigen Jahren an 5 Schulen in drei Bundesländern gearbeitet. Dabei war ich Fachbereichsleiterin, hatte Abordnungen und hatte unterschiedliche Teilzeit-Verträge.

Dennoch habe ich Ende 30, ohne einen Menschen zu haben, der meine Miete bezahlt und trotz einer chronischen Krankheit (Endometriose) als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin erfolgreich gekündigt.

Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

Dein Kommentar

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    1. Hallo liebe Michaela, es freut mich sehr, dass Dir mein Artikel bei Deiner Entscheidung geholfen hat! Ich wünsche Dir für Deine Kündigung viel Erfolg! Liebe Grüße, Victoria

  1. Ein sehr interessanter Artikel in dem sicher auch viel Wahrheit steckt. Der wichtigste Aspekt ist und bleibt jedoch das Geld und nicht jedem ist es vergönnt Geld zu sparen um dann zu kündigen. Ich beispielsweise bin alleinerziehende Mutter und lebe von Woche zu Woche und auch wenn mein Job mich psychisch ans Limit bringt muss ich damit leben. Aber mir gefällt die Theorie und wohl dem bei dem sie funktioniert.

    1. Hallo liebe Lisa, vielen lieben Dank für Deine Nachricht. Wenn Dir die Theorie gefällt, frage Dich immer wieder „wie kann ich sie umsetzen?“. Wer weiß, vielleicht gibt es doch eine Möglichkeit. Nur siehst Du sie derzeit nicht, weil Du von vorneherein davon ausgehst, dass es keine gibt. Liebe Grüße, Victoria

  2. Als ich den Titel bei Pinterest gesehen habe, musste ich ihn einfach lesen, da ich genau das auch gemacht habe vor 7 Jahren, gekündigt ohne einen neuen Job zu haben. Und ich unterstütze diese Einstellung, denn für mich war das die beste Entscheidung zu dem Zeitpunkt. Erstens habe ich meine Interessen und Leidenschaften wiedergefunden, weil ich endlich mal wieder Ruhe hatte und mich darauf besinnen konnte, was mir eigentlich wichtig ist. Zweitens hatte ich so die Möglichkeit ein mehrmonatiges Gründerseminar zu machen, wo ich Leute traf, die gleichgesinnt waren. Und auch wenn ich am Ende wieder als Angestellte in der gleichen Firma an einem anderen Standort gelandet bin, bei dem Versuch einen Auftrag zu ergattern, verdiente ich plötzlich weit mehr als vorher für weniger Wochenarbeitszeit. Zudem, und das ist vielleicht das wichtigste, bin ich jetzt viel selbstsicherer im Job, weil ich keine Angst mehr davor habe, ihn zu verlieren. Ich fühle mich frei zu sagen und zu tun, was ich für richtig halte, da ich weiß, dass das Ende dieses Jobs nur der Anfang von etwas Neuem wäre, sei es in der Selbstständigkeit, im Angestelltenverhältnis oder was auch immer. Unsere Gesellschaft und vor allem auch die Wirtschaft versucht uns weiß zu machen, wir seien vom Job abhängig. Die Wahrheit ist aber, die Wirtschaft ist von uns Angestellten abhängig. Firmen haben durchaus auch Angst vor einer Gesellschaft, in der jeder tut, was er für richtig hält und in der keiner mehr Angst hat auch einfach zu kündigen, wenn die Bedingungen menschenunwürdig werden. Das würde die Gewinnmarge drastisch reduzieren. Definitiv kann ich sagen, dass mir dieser Schritt auch innerhalb meiner Firma mehr Respekt eingebracht hat, weil die meisten meiner Kollegen sich das schlicht nicht trauen würden. Es gibt vieles, was dafür spricht auch ohne neuen Job zu kündigen, und viel weniger, was dagegen spricht, wenn man seine Arbeit hasst oder sie einen kaputt macht. Am Ende wird es aber auf jeden Fall eine der wichtigsten und prägensten Phasen im (Arbeits)Leben, wenn man denn den Mut einmal aufgebracht hat.
    Viele Grüße, Birte

    1. Vielen herzlichen Dank für Deinen wertvollen Kommentar. Du sprichst viele wichtige und wertvolle Punkte an. Danke dafür! Deine Geschichte motiviert viele andere mutige Entscheidungen zu treffen und sich von dem Gedanken „Ich darf ohne einen neuen Job nicht kündigen“ zu befreien. Ich denke auch, dass Unternehmen Angst vor einer mutigen und frei denkenden Gesellschaft haben. Deshalb wird oft mit den Ängsten der Mitarbeiter gespielt. Wer Angst hat, fühlt sich abhängig und macht, was ihm gesagt wird. Deshalb ist Deine Geschichte fabelhaft. Denn sie macht deutlich, dass sich dieser mutige Schritt lohnt. Vielen lieben Dank! Liebe Grüße, Victoria

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