Lehrer Burnout

„Eine Beurlaubung befürworte ich nicht. Sie haben Burnout. Als Lehrer Burnout zu haben ist nichts ungewöhnliches.“

Was soll ich haben!? Schoss es mir sofort durch den Kopf.

„Ihr Abteilungsleiter hatte auch Burnout. Reden Sie mit ihm. Er kann Ihnen Infos zu psychosomatischen Kliniken und allem anderen geben.“

Vielen Dank, aber ich möchte beurlaubt werden! Dachte ich mir.

„Reden Sie mit Ihrem Abteilungsleiter. Eine Beurlaubung befürworte ich nicht.“

Damit verließ ich mit der Diagnose „Lehrer Burnout“ und verwirrtem Zustand den Raum des Schulleiters und ging zu meinem Abteilungsleiter, der mich mit strahlenden Augen schon erwartete.

Obwohl ich seit zwei Jahren in seiner Abteilung arbeitete, hatten wir kaum ein privates Wort miteinander gewechselt. Aber das änderte sich mit der Diagnose, die mir mein Schulleiter gestellt hatte: „Lehrer Burnout“.

Denn als ich bei meinem Abteilungsleiter ankam, erzählte er mir sofort ausgiebig, glücklich und frohgelaunt von seiner Zeit in der psychosomatischen Klinik, seinem Weg dahin und seinem angeblich neuen Leben danach.

Während er mir berichtete, was er dort alles getan hatte, dachte ich für einige Sekunden er spräche von der schönsten, großartigsten Reise seines Lebens. Dabei sprach er lediglich von seinem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik und wie er mit seinem „Lehrer Burnout“ mehr als ein Jahr lang krankgeschrieben war.

Habe ich wirklich als Lehrer Burnout? Fragte mich eine verwirrte Stimme in meinem Kopf.

Und weshalb reden die anderen Lehrer so, als wenn es das natürlichste auf der Welt wäre als Lehrer Burnout zu haben?

Mit diesen Fragen verließ ich damals erschöpft und verwirrt die Schule. Dabei wünschte ich mir von Herzen, dass ich diesen Ort nie wieder betreten müsste.  

  • Ob ich tatsächlich an Lehrer Burnout litt,
  • in eine psychosomatische Klinik ging,
  • mir meinen Wunsch, nie wieder an die Schule zu gehen, erfüllte und
  • wie sich mein Leben veränderte,

erfährst Du in diesem sehr persönlichen Artikel.

Was ist das Burnout-Syndrom?

Auch wenn ich von meinem Schulleiter bei einem Gespräch über Beurlaubung die Diagnose Lehrer Burnout bekam, ist das natürlich nicht der offizielle Weg. Daher ist so eine Diagnose medizinisch nicht haltbar. Logisch.

Wobei Mediziner Burnout weder als Krankheit noch als eine psychische Störung einstufen.

Zwar wird in der Medizin darüber diskutiert, ob Burnout eine bestimmte Form der Depression ist, wie Erschöpfungsdepression oder Anpassungsstörung, aber laut WHO ist Burnout ein Syndrom.

Deshalb wird im medizinischen Kontext vom Burnout-Syndrom gesprochen. Folglich ist Burnout keine Krankheit, sondern eine Ansammlung von Symptomen.

Wenn Du Dir die ICD-Beschreibung zu Burnout durchliest, sagt der erste Satz exakt das aus. Damit Du weißt, wofür ICD steht und welche Bedeutung es hat, gehe ich kurz darauf ein:

ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems“ (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme). Und da in Deutschland medizinische Diagnosen in der Version der ICD angegeben werden, die die WHO vergibt, ist es sinnvoll sich diese durchzulesen.

Dazu gab es während der letzten Jahre bei Burnout eine Veränderung. Denn vor 2022 war das Burnout-Syndrom unter ICD-10 zu finden. Danach ist es dem ICD-11 zugeordnet.

Dort im ICD-11 vom Januar 2023 macht bereits der erste Satz deutlich, dass Burnout ein Syndrom ist: „Burnout is a syndrome conceptualized as resulting from chronic workplace stress that has not been successfully managed.“

Also auf Deutsch: Burnout ist ein Syndrom, das durch chronischen Stress am Arbeitsplatz entsteht, der nicht erfolgreich bewältigt wurde.

Wenn Du im ICD-11 weiterliest, hast Du die Definition vom Burnout-Syndrom:

  • Folge von chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich bewältigt wurde.
  • Gefühle der Energieerschöpfung oder Erschöpfung.
  • Erhöhte geistige Distanz zur Arbeit oder Gefühle von Negativismus (= Verweigerung) oder Zynismus (= Verachtung und Spott) in Bezug auf die Arbeit.
  • Gefühl der Ineffektivität (= Ergebnislosigkeit) und des Mangels an Leistung.
  • Es steht im Zusammenhang mit dem Beruf und sollte nicht zur Beschreibung von Erfahrungen in anderen Lebensbereichen herangezogen werden.

Wie erfolgt die Burnout-Diagnose? 

Da Burnout ein Syndrom ist, weißt Du nun, dass Burnout als Zusatzdiagnose eingestuft wird und nicht als Behandlungsdiagnose.

Das heißt, dass Du mit Burnout als allein begründete Diagnose nicht in ein Krankenhaus eingewiesen wirst. Mit anderen Worten: Die Diagnose Burnout bedeutet aus medizinischer Sicht, dass Du an einer vielfältigen Symptomlage leidest.

Und das wird Dir schon bewusst, wenn Du die erste Definition für das Burnout-Syndrom aus dem ICD-11 zu Ende denkst. Denn chronischer Stress, den Du nicht erfolgreich bewältigen konntest, führt zu vielen Krankheiten, wie zum Beispiel zu:

  • Angstzuständen,
  • Reizmagen,
  • Tinnitus,
  • Hörsturz,
  • Störung im Bereich der Stresshormone und

vielen weiteren Krankheiten.

Damit der Arzt erkennt, ob Du als Lehrer Burnout hast oder an einer Krankheit leidest, muss er mit Dir sprechen. Da Burnout trotz jahrelanger Forschung nicht objektiv zu erfassen ist. Deswegen wird es auch nicht als eigenständige psychische Krankheit definiert.

Somit steht im Mittelpunkt einer frühzeitigen Burnout-Diagnose das Gespräch mit einem Arzt, der Dich gut kennt und dem Du vertraust. Denn Messwerte in Laboruntersuchungen zeigen sich erst sehr spät im Krankheitsverlauf.

Dabei können sich laborchemisch Auffälligkeiten in folgenden Bereichen zeigen:

  • Veränderung der Ausschüttung von Cortisol
  • Veränderung der Geschlechtshormone
  • Absinken des körpereigenen Melatonin-Spiegels (bei Schlafstörung)

Später im fortgeschrittenen Stadium können sich folgende Auffälligkeiten, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Untersuchungen zeigen:

  • Bluthochdruck und
  • eingeschränkte Blutregulation

Falls Du Dich von einem Arzt, der nach der traditionell chinesischen Medizin praktiziert, untersuchen lässt, erfolgt die Diagnostik durch die Pulsdiagnostik. Außerdem spricht er umfassender mit Dir als der Arzt, der nach der westlichen Lehre praktiziert.

Da in der östlichen Medizin im Allgemeinen Dein Umfeld, Dein Alltag, Deine Ernährungsweise und vieles mehr eine zentrale Rolle für die Diagnostik und für die Behandlung spielen.

Lehrer Burnout was tun

Was ich nach der „Lehrer Burnout“ Diagnose meines Schulleiters tat 

Nachdem ich von meinem Schulleiter vollkommen unerwartet die Diagnose „Lehrer Burnout“ erhalten hatte, drehte sich alles in meinem Kopf um das Thema „Lehrer Burnout“. Klar.

Schließlich war ich verwundert über den Gesprächsverlauf mit ihm, der von „ich will beurlaubt werden“ hin zu „sie haben Burnout“ ging. Aufgrund dieser Verwunderung, die mich verunsicherte, tat ich etwas, was ich für gewöhnlich vermeide: Ich ging zum Arzt.

Wobei ich nicht zu meinem Hausarzt ging, der mich gut kannte und dem ich vertraute, sondern ich ging zu einem Arzt, der von meiner Wohnung aus fußläufig gut erreichbar war.

Weil ich keinen Hausarzt hatte. Da ich kein großer Freund von Ärzten bin, hatte ich zu keinem Zeitpunkt meines Lebens als Erwachsene einen Hausarzt.  

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Burnout Anzeichen: Wie merkst Du, dass Du als Lehrer Burnout hast?

Auch wenn viele bei Burnout an Manager denken, ist das falsch. Denn bereits der New Yorker Psychoanalytiker Herbert Freudenberger, der den Begriff 1974 einführte, bezeichnete damit völlig erschöpfte Menschen in Helferberufen.

Aber mittlerweile sind nicht nur Manager und Menschen in Helferberufen von Burnout betroffen, sondern ebenso viele andere.

Denn die meisten Menschen richten ihr Leben auf „funktionieren“ aus anstatt auf die Sehnsucht ihrer Seele zu hören. Da die Seele für die Mehrheit eine nette Freizeitbeschäftigung ist, wie zum Beispiel beim Yoga, beim Meditieren, in einem Retreat oder in einem Buch.

Aber im eigenen Leben der eigenen Intuition zu folgen, erscheint ihnen als unmöglich, unvernünftig, beängstigend, idiotisch, irrational, unrealistisch….

Ist das bei Dir auch so?

Dann mache Dir bewusst, dass nicht Dein Verstand im sicheren Lehrerberuf leidet, sondern Deine Seele. Deshalb fühlst Du Dich leer, erschöpft, energielos, unglücklich und lustlos obwohl Du einen Beruf mit sicherem Einkommen hast.

Genau diese Sicherheit, Planbarkeit und Vorhersehbarkeit liebt unser Verstand. Somit leidet er nicht unter den Zwängen des Lehrerberufs. Vielmehr drängt er Dich dazu Dir bewusst zu machen, wie toll die Sicherheiten im Lehrerberuf sind, damit Du nicht kündigst.   

Folglich ist es Deine Seele die Dir durch die Erschöpfung, die Leere und Ähnliches sagt, dass sie leidet.

Zwar denken wir, dass wir erschöpft, unzufrieden und lethargisch sind, weil es uns schlecht geht - aber bevor es uns schlecht geht, ignorieren wir unsere Intuition.

Das heißt, bevor Du auf körperlicher und mentaler Ebene deutlich spürst, dass es Dir schlecht geht, hat Dir lange zuvor Deine Seele signalisiert, dass es einen Kurswechsel in Deinem Leben geben muss. Wenn Du nicht als Lehrer Burnout haben willst.

Lass uns diese Signale der Seele unter die Lupe nehmen, damit Du frühzeitig merkst, dass Du dabei bist als Lehrer Burnout zu bekommen.

So signalisiert Dir Deine Seele, dass Du bald als Lehrer Burnout haben wirst  

Bevor ich auf die Idee kam zum Schulleiter zu gehen, um mit ihm über die Beurlaubung zu sprechen, hatte mir meine Intuition, die die Stimme der Seele ist, mehrfach gesagt: „Gehe raus. Das ist nicht Dein Leben. Auf Dich wartet etwas anderes.“

Außerdem bemerkte ich zuvor, dass ich:

  • viele Tätigkeiten im Lehrerberuf als sinnentleert einstufte.
  • typische Aufgaben im Lehrerberuf, wie den Unterricht vorbereiten, Klassenarbeiten erstellen und Ähnliches vor mit herschob.
  • hoffte die Ferien mögen nie enden.
  • vermehrt schulische Regularien hinterfragte.
  • das Lehrerzimmer mied.
  • mit Freunden ungern über die Arbeit sprach.
  • es schlimm fand zu sagen, dass ich als Lehrerin arbeitete.
  • selten lachte.

Geht es Dir genauso, wie mir damals?

Dann ist es wichtig, dass Du Dich ernsthaft mit der Frage befasst, ob Du (noch) in dem Beruf bist, der zu Deinen Werten, zu Deinem Naturell und zu Deiner Seele passt.

Aufgrund der gesellschaftlichen Prägung hältst Du es vielleicht für normal, Dich für die Arbeit zu verbiegen und externe Vorgaben (auch wenn sie blödsinnig sind) umzusetzen, aber das ist weder normal noch gesund.

Damit Du weißt, was passiert, wenn Du immerfort Deine Intuition missachtest, schauen wir uns das genau an. Aber vorher kannst Du Dich sehr gerne mit Deiner Seele verbinden, um herauszufinden, was sie will. Dazu habe ich für Dich diese Podcast-Episode "3 Übungen, um Dich spürbar mit Deiner Seele zu verbinden" veröffentlicht.  

Deutliche Burnout-Symptome

Falls Du die Signale Deiner Seele ignorierst, wird sie deutlicher. Das heißt aus Gedanken, wie „diese Arbeit ist so sinnfrei“, „ich hasse es zu benoten“, „warum bin ich in diesem Irrenhaus!?“ entwickeln sich Gefühle, wie zum Beispiel:

  • Gereiztheit, weil Du Dich permanent überfordert fühlst.
  • Wut, da jede Sekunde irgendjemand, was von Dir will. Entweder über WhatsApp oder E-Mail oder im Klassenraum oder im Lehrerzimmer.
  • Selbsthass, weil Dich Dein selbstauferlegtes Pflichtbewusstsein dazu nötigt zu allen schulischen Aufgaben „JA“ zu sagen, damit an der Schule alles weiterhin läuft. 
  • Entnervt sein, dass Du aufgrund Deines schlechten Gewissens gegenüber den Schülern und Deinen Kollegen Deine eigenen Bedürfnisse vernachlässigst, damit Du es ihnen allen recht machst.
  • Traurig sein, dass Dein Leben darin besteht Dich zu zwingen Aufgaben zu erledigen, die Du fragwürdig findest.
  • Enttäuscht von Deinem Leben sein, da es darin besteht die Tage bis zu den Ferien zu zählen und zu hoffen, dass Du irgendwie die Arbeitstage bis dahin überstehst.
  • Verzweifelt sein, weil Du nicht weißt, wie Du Dich aus dieser quälenden Lebenssituation  befreien sollst.
  • Unglücklich sein, da Du nicht so frei, unbeschwert, gelassen und fröhlich leben kannst, wie Du es in den Ferien tust. 

Hast Du eines dieser Gefühle? 

Wenn dies der Fall ist, bemerkst Du sicherlich schon die typischen Lehrer Burnout Symptome, wie: 

  • Erschöpfung.
  • Energiemangel.
  • Schlafstörung.
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörung.
  • Gleichgültigkeit.
  • Verminderte Leistungsfähigkeit

Falls Du Dich trotz dieser Lehrer Burnout Symptome nicht ernsthaft mit den Wünschen Deiner Seele befasst, wird sie noch deutlicher. 

Das heißt, zu den psychischen Belastungen kommen körperliche Schmerzen hinzu. Denn Burnout zeigt sich auch körperlich. Schließlich entsteht es aufgrund von chronischem Stress. Und Stress führt zu vielen Krankheiten.

Bevor es jedoch zu ernsthaften Krankheiten führt, zeigt sich Burnout auf körperlicher Ebene durch Schmerzen, wie zum Beispiel:

  • Rücken- und Nackenschmerzen.
  • Kieferschmerzen aufgrund von Zähneknirschen in der Nacht.
  • Atemnot.
  • Herzschmerzen.
  • Bluthochdruck.
  • Kopfschmerzen.

Findest Du Dich in den Beschreibungen wieder und fragst Dich: „Was soll ich tun?“ 

Lehrer Burnout

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Ich habe als Lehrer Burnout! Was tun? 

Nachdem Du alles bis zu diesem Abschnitt aufmerksam durchgelesen hast, weißt Du, dass Burnout keine plötzliche Erkrankung ist. Auch bei Lehrern kommt sie nicht über Nacht.

Demnach nimmst Du bevor Du als Lehrer Burnout bekommst, wahr, dass Du dauernd gestresst bist und an Deinen eigenen Bedürfnisse vorbei lebst.

Genau das sagte mir vor einigen Tagen eine Lehrerin, die nicht verstand, warum sie trotz des Dauerstresses nicht zusammenbricht. Damit beschrieb sie einen Zustand, den Timo Schiele und Berndt te Wildt als „Burn-on“ bezeichnen.

Durch das Einführen des Wortes „Burn-on“ machen der Psychologe und der Psychiater deutlich, dass es Menschen gibt, die immer kurz vor dem Burnout stehen. Aber da diese Menschen im Gegensatz zu denjenigen, die an Burnout erkranken sich stark mit ihrer Arbeit identifizieren, funktionieren sie trotz des hohen Stresslevels.    

Aber natürlich kann aus einem Burn-on ein Burnout werden. Damit das nicht passiert, solltest Du, wenn Du eines der Burnout Symptome hast über die wir gesprochen sofort dies tun:

  • Die Wünsche Deiner Seele ernstnehmen. Das heißt zu tun, was Dir Deine Seele sagt, dass Du tun sollst.

Falls Du Deine Intuition nicht wahrnimmst, komme in mein 1:1 Mentoring.

Denn Deine Seele signalisiert Dir schon lange, dass Du gegen Dich selbst arbeitest.

Sowohl die offizielle Definition von Burnout im ICD-11 als auch der Begriff „Burn-on“ machen deutlich, dass die Menschen am Burnout-Syndrom leiden, die sich mit ihrem Beruf nicht identifizieren.

Zwar klingt es heroisch zu sagen „ich habe für die Schüler und für meine Schule alles gegeben und bin nun ausgebrannt“, aber wenn Du ehrlich bist, spürst Du, dass Du Dich zwingst einer Arbeit nachzugehen, die Dich unglücklich macht.

Weshalb tust Du das und warum sage ich Dir nicht, dass Du zum Arzt musst, wenn Du glaubst als Lehrer Burnout zu haben? Lies weiter, dann weißt Du es. Vorher unterstützt Dich dieses Video Dich selbst besser zu verstehen: 

Von den Anforderungen im Lehrerberuf und der Angst alles zu verlieren 

Nachdem ich realisiert hatte, dass ich kündigen muss, wenn ich gesund bleiben will, hatte ich Angst. Weil ich dachte dadurch mein Leben zu zerstören. Außerdem hatte ich Bilder im Kopf, wie niemals wieder einen Job finden, in einer winzigen Wohnung wohnen und mir nichts leisten zu können.

Kennst Du diese Gedanken?

Aufgrund dieser Katastrophen-Szenarien für mein Leben nach der Kündigung als Lehrerin wollte ich mich beurlauben lassen. Obwohl eine Beurlaubung ohne Bezüge teuer erkauft ist. Denn während Du nach der Kündigung verdienen kannst, was Du willst, musst Du Dich bei einer Beurlaubung strickt an das Beamtenrecht halten.

Aber da ich glaubte es gäbe keine Alternativen zum Lehrerberuf, wollte ich zu jedem Preis in dem Beamtensystem bleiben. Weißt Du jetzt, weshalb Du Dich zwingst Dinge zu tun, die jede Zelle in Dir verneint?

Genau, weil Du Angst hast:

  • keinen erfüllenden Beruf zu finden.
  • im neuen Beruf viel zu wenig Geld zu verdienen.
  • aufgrund Deiner Erschöpfung den Ansprüchen im neuen Beruf nicht gerecht zu werden.
  • die gut bezahlte Krankheit im Beamtentum zu verlieren und ernsthaft krank zu werden.
  • einen Fehler zu machen.

Solange Du Angst hast, missachtest Du Deine Intuition und zwingst Dich im Lehrerberuf zu bleiben.

Zusätzlich zu der Angst erzählt Dir Dein innerer Rationalisierer pseudo-logische Geschichten, wie „jeder Mensch muss sich den Regularien im Beruf unterordnen. Stell Dich nicht so an. Alle andere schaffen es auch. Also musst Du es auch schaffen!“

Wenn Du mehr über Deinen inneren Rationalisierer und zwei weitere Fähigkeiten Deines Gehirns wissen willst, um sie für Dich und nicht gegen Dich zu nutzen, schaue Dir dieses Video an:

Aufgrund der Überzeugung, dass wir uns für einen Beruf verbiegen müssen, beginnst Du Dich selbstzerstörerisch zu kritisieren. Denn anstatt Dein Unwohlsein (also die ersten Signale Deiner Intuition) ernst zu nehmen, überhörst Du sie und fragst Dich. „Was stimmt mit mir nicht? Warum werde ich den Anforderungen des Lehrerberufs nicht gerecht?“

Aber vielleicht willst Du diese Anforderungen nicht erfüllen, weil Du sie unmenschlich findest? Schaue Dir dazu dieses Video an:

Genauso gut kann es sein, dass Du den Anforderungen im Lehrerberuf nicht gerecht werden willst, weil Du mit einer anderen Intention in den Beruf gekommen bist als das, was Du täglich tust? Schaue Dir dazu dieses Video an:

Wenn Du Angst davor hast Dir außerhalb der Schule kein wunderschönes Leben aufbauen zu können, traust Du Deiner inneren Stimme nicht. Demnach zweifelst Du Dich an. Dadurch landest Du bei den idiotischen Tipps gegen Burnout und dem Gesundheitssystem, das mit Krankheit Geld verdient.

Die idiotischen Anti-Burnout-Tipps

Nachdem ich von meinem Schulleiter die Diagnose „Lehrer Burnout“ erhielt, ging ich (wie erwähnt) zu einem Arzt, der bei mir um die Ecke seine Praxis hatte. Da er mich an dem Tag zum ersten Mal sah, war er mit mir und der Diagnose meines Schulleiters überfordert.

Daher fing ich an mich mit Tipps, die gegen Burnout helfen sollen zu befassen. Dabei las ich immer wieder Ratschläge, die wahrhaftig „Schläge“ für jeden Erwachsenen sind. Wie zum Beispiel:

  • Zeitmanagement verbessern. (Zeit ist eine endliche Ressource, die Du nicht in die Länge ziehen kannst, wenn Du immer mehr Aufgaben bekommst. Nicht die Zeit, sondern die Energie können wir managen).  Schaue Dir dazu dieses Video an:
  • Arbeitsplatz aufräumen. (Auf diese Idee kommt ein Erwachsener nicht von allein. Danke!)
  • Entspannungsübungen machen, wenn die Schüler im Stillen Aufgaben bearbeiten. (Sicherlich wird es noch irgendwo eine Schule geben, in der die Schüler still sitzen und ihr Arbeitsblatt ausfüllen. Aber spätestens seit klar ist, dass die Gewalt gegenüber Lehrern steigt, musst doch jedem bewusst sein, dass die Schule sich verändert hat). Schaue Dir dazu dieses Video an:
  • Mehr Yoga machen. (Klar, Yoga reduziert die Lautstärke im Klassenraum, macht den Lehrplan sinnvoll und das Disziplinieren zu einem Vergnügen).  Schaue Dir dazu dieses Video über Lehrergesundheit an:
  • Lernen Grenzen zu setzen. (Nicht Grenzen sind das Problem, sondern die Fremdbestimmung). Schaue Dir dazu diese Videos mit aussagekräftigen Studien an:
  • Engagement runterfahren. (Das ist ein Tipp für die stille Kündigung, die für die Schüler, die Kollegen und für denjenigen, der den Tipp umsetzt fatal ist). Schaue Dir dazu dieses Video an:

Das „Gesundheitssystem“ verdient verdammt gut am Burnout-Syndrom

Zwar kann es sein, dass es Lehrer gibt, die mit dem Stress an der Schule nicht klar kommen und diese Ratschläge benötigen, aber das ist die absolute Minderheit.

Denn die meisten Lehrer und sicherlich auch Du, leiden an dem schulischen Stress, weil sie das Schul- und Beamtensystem tiefgreifend kritisieren. 

Somit lebst Du mit einer kognitiven Dissonanz. Weil Du Dich zwingst Aufgaben umzusetzen, die Du für sinnlos, menschenfeindlich, fragwürdig und Ähnliches einstufst. Daher helfen Dir diese typischen Anti-Burnout-Tipps genauso wenig wie die üblichen Burnout Behandlungen.

Aber den Anbietern bringen sie verdammt viel Geld. Denn im „Gesundheitssystem“ leben die Menschen vom kranken Menschen. und privat Patienten sind gerne gesehen. 

Während meiner Zeit als Lehrerin hatte ich viele Kollegen, die jede zweite Woche bei einem Heilpraktiker, Therapeuten, Hypnotiseur oder Ähnlichem waren. Dazu gehörte ebenso mein damaliger Abteilungsleiter, der mir von der psychosomatischen Klinik erzählte. Ohne diese Besuche hätten diese Lehrer ihren Beruf nicht ausüben können.

Genau das macht deutlich, dass sie den Beruf hätten wechseln müssen.

Weil ihre Seele gelitten hat und sie im falschen Beruf waren. Letztlich ist nicht der Stress das Hauptproblem, sondern die Fremdbestimmung und die Fragwürdigkeit des eigenen Tuns. Da Stress auch andere Menschen haben, wie zum Beispiel Restaurant-Besitzer, freie Künstler, Handwerker und so weiter. 

Falls es Dir genauso geht wie meine Kollegen damals, empfehle ich Dir den Berufswechsel ernsthaft anzugehen. Genauso wie viele andere Lehrer und Beamte es getan haben. Höre Dir dazu ihre Erfolgsgeschichten an. 

Sobald Du Deiner Intuition vertraust, hörst Du nicht auf Menschen, die Dir suggerieren, dass Du das Problem bist und mit Mentaltraining, einer Therapie oder irgendetwas anderem Deinen Lehrerberuf wieder super findest.

Welche fatalen Folgen solche Vorgehensweisen haben, erzähle ich Dir in diesem Video anhand der Geschichte einer Beamtin.

Auch wenn weder Burnout noch Burn-on als eigenständige „Krankheiten“ definiert sind, gibt es Heilpraktiker und Therapeuten, die Lehrern das Gefühl vermitteln krank zu sein. Weil sie mit einem Stress nicht umgehen können mit dem andere Lehrer klar kommen.

Dadurch folgern diese Heilpraktiker und Co, dass es Eigenschaften geben muss, die für den Lehrer Burnout anfällig macht.

Stimmt das?

Gibt es Eigenschaften, die Lehrer anfällig macht für Burnout?

Da Burnout der Schrei Deiner Seele ist endlich frei, selbstbestimmt und authentisch zu leben, ist es wichtig, dass Du Deinen Fokus auf Deine Seele richtest. Wenn Du das tust, stellst Du schnell fest, dass es um eine tiefliegende Sehnsucht Deiner Seele nach Freiheit geht.

Während ein Großteil der Menschen diese Sehnsucht nach Freiheit in sich trägt und im konformistischen Lehrerberuf nicht ausleben kann, hat ein kleiner Teil diese Sehnsucht nicht.

Daher ist die Frage danach, ob es Eigenschaften gibt, die Lehrer anfällig für Burnout macht, engstirnig. Und sie macht deutlich, dass der Fragesteller davon ausgeht, dass jede externe Anforderung gerechtfertigt ist und man ihr gerecht werden muss.

Dabei ist diese Sichtweise auf die Arbeit längst überholt. Denn Du musst Dich nicht für die Arbeit verbiegen und jeden Blödsinn mitmachen. Folglich hast Du kein Problem oder bist nicht anfällig für Burnout, wenn Du sinnfreie Aufgaben verneinst.

Dadurch zeigst Du nur, dass Du Dich selbst, Deine Bedürfnisse und Deine Wünsche respektierst. Wenn die Konsequenz Deiner Wertschätzung für Dich dazu führt, dass Du den Beruf wechseln musst und Du dies aufgrund Deiner Ängste nicht tust, kannst Du als Lehrer Burnout bekommen.

Aber das hat nichts damit zu tun, dass Du Eigenschaften hast, die Dich für den Lehrer Burnout anfällig machen, sondern dass Du Deine Intuition missachtet hast.

Denn bei Burnout geht es nicht darum Dich auszuruhen, zu verreisen und dann bist Du wieder fit und fröhlich. Es geht darum der Sehnsucht Deiner Seele zu folgen.

Obwohl ich damals viel auf der Couch lag und schlief, war ich ständig müde. Auch die langen Spaziergänge im Park, halfen mir nicht Energie zu tanken. Weil ich mich nach einem anderen Leben sehnte. Aber da ich dieser Sehnsucht nicht folgte, passierte das, worüber ich mit Dir in diesem Video spreche:

Wenn Du als Lehrer Burnout hast, sei ehrlich zu Dir

Nachdem ich mit „Lehrer Burnout“ konfrontiert wurde, schaute ich gnadenlos ehrlich auf mein Leben. Und ich stellte fest, dass ich an meinem Leben vorbei lebte.

Denn ich tat nicht das, was ich wollte, sondern das, was andere als richtig, vernünftig und gut hielten. Da ich Angst hatte falsche Entscheidungen zu treffen, fragte ich ständig die Menschen in meinem Umfeld „Was würdest Du an meiner Stelle tun?“

Damit ich herausfand, was ich wirklich will, verbrachte ich viele Stunden im Stillen. Somit lag ich stundenlang auf meiner Couch und starrte an die Decke. Außerdem verbrachte ich viel Zeit im Park.

Trotz dieser Erholungszeiten, hatte ich jedoch keine Kraft und Lebensfreude. Dadurch wurde mir wahrhaftig bewusst, dass ich nicht körperlich, sondern seelisch erschöpft war. Schließlich hatte ich meine Seele gezwungen Dinge zu tun, die sie verneinte.

Deshalb war es an der Zeit Bilanz zu ziehen. Genau das solltest Du auch tun. Das heißt, schaue sehr genau auf Dein Leben. Und beantworte ehrlich diese Fragen:

  • Lebst Du das Leben, das Du leben möchtest?
  • Folgst Du Deiner Intuition?
  • Tust Du das, was Dir Freude macht?
  • Triffst Du mutige Entscheidungen?

Damals stellte ich mir diese Fragen. Und die ehrliche Antwort auf jede Frage war: NEIN!

Während mein Herz sich darüber freute, dass ich endlich mutig mein Leben unter die Lupe nahm, sprudelte mein Verstand über vor Gedanken, wie „Das Leben ist kein Kindergarten. Du kannst nicht immer tun, was Dir Freude macht. Du musst Dich zusammenreißen, um Dein Geld zu verdienen. Sei glücklich darüber, dass Du diesen sicheren Job hast!“

Kennst Du diese Gedanken?

Da wir nicht gelernt haben mit unseren Gedanken konstruktiv umzugehen, glauben wir alles, was wir denken. Je nachdem, ob Du mehr angsteinflößend oder zuversichtlich denkst, lebst Du und tust Du komplett andere Dinge.

Folglich bist Du selbst die Lösung für Dein Lehrer Burnout oder glaubst Du vielleicht selbst das Problem zu sein? Schaue Dir dazu dieses Video an: 

Die Sache mir der Krankschreibung bei Lehrer Burnout 

Während ich auf Diplom Ernährungswissenschaften studierte (ich habe nicht auf Lehramt studiert und war erst in der freien Wirtschaft tätig bevor ich an die Schule kam) habe ich mich mit Schulmedizin, evidenzbasierter Medizin, wissenschaftlichen Diagnosen und Therapien befasst.

Dabei habe ich festgestellt, dass die Medizin mehr Schein als Sein ist. Deshalb tut sie mit der Unterstützung der Pharmaindustrie viel dafür, um den Menschen einzubläuen, dass sie die objektive Wahrheit kennt und für das Überleben unabdingbar ist. Was sie natürlich nicht ist.

Später als ich an der chronischen Krankheit Endometriose litt, merkte ich erneut, dass die Medizin keine Ahnung hat.

Dazu gibt es lesenswerte Bücher von Dr. Gerd Reuther. Und Du solltest auf jeden Fall das Buch „Knock oder der Triumph der Medizin“ lesen.

Mit anderen Worten: Falls Du zum Arzt gehen möchtest, tue dies nachdem Du Deinen inneren Kompass aktiviert hast und Dich orientieren kannst. Je orientierungsloser Du nämlich bist, desto tiefer gräbst Du Dich mit Krankschreibungen in den Krankheitsmodus und landest in die Krankheitsfalle.

Dann lebst Du vielleicht so, wie viele meiner Lehrerkollegen: Du sitzt jede zweite Woche bei einem Menschen aus dem „Gesundheitssystem“ und/oder bist abhängig von Tabletten.

Ja, es gibt Lehrer, die ohne Anti-Depressiva und Co nicht leben können. Sobald sie diese Tabletten reduzieren, haben sie Beschwerden. Traurig.

Jedoch hat der Arzt keine Schuld. Da jeder von uns selbst für sein Leben verantwortlich ist. Abgesehen davon kann Dich ein Arzt zwar mit einer Krankschreibung für eine gewisse Zeit aus der Schule herausziehen, aber heilen kann er Dich nicht.

Genauso wenig kann er Dein Leben verändern oder Dir helfen dies zu tun. Weil das nicht seine Aufgabe ist.

Schließlich bist Du krank, wenn Du zum Arzt gehst, hast eine Krankenakte und musst „gesund“ gemacht werden, damit Du wieder in Deinem Beruf arbeiten kannst.

Durch diese klar definierten Rollen, hast Du schon formal zu einem Arzt keine Beziehung auf Augenhöhe. Deshalb ist es wichtig, dass Du mit Orientierung zu ihm gehst. Ansonsten erlebst Du den Looping-Effekt von Ian Hacking, den ich Dir im nächsten Abschnitte erkläre. 

Was Du dem Arzt sagen solltest, wenn Du glaubst als Lehrer Burnout zu haben

Wenn Du das Gefühl hast zum Arzt gehen zu müssen, um aus der Schule herausgezogen zu werden, tue dies bewusst.

Da sonst die Aussagen des Arztes Dich tatsächlich krankmachen können. Denn bei dem Wort „Lehrer“ wird viel zu schnell die Diagnose „Burnout-Syndrom“ gestellt. Genauso, wie es mein Schulleiter tat.  

Bevor ich zu ihm ging, fühlte ich mich gesund und wollte mich beurlauben lassen. Danach hatte ich das Gefühl als Lehrer Burnout zu haben. Somit erlebte ich den Looping-Effekt.

Dabei geht es darum, dass der Mensch sich aufgrund der Zuschreibungen, die er bekommt, verändert beziehungsweise sich dementsprechend verhält. Weiterführend zeigt dieser Effekt, dass die Existenz von Wörtern, wie „Burnout“, „Hochsensibel“, „Boreout“, „ADHS“,  Burn-on“ und andere Kategorisierungen, Menschen krank machen.

Solange Du Dein Gehirn nicht trainierst mit etwas Planlosigkeit (Inkohärenz) gut umzugehen, brauchst Du stets einen Plan (Kohärenz). Deshalb läuft die Mehrheit von einem Arzt zum anderen bis sie endlich für das, was sie haben einen Begriff bekommen. Zwar verbessert sich ihr Zustand objektiv nicht durch die Zuschreibung, aber subjektiv fühlen sie sich angekommen.

Wenn Du zum Arzt gehst, empfehle ich Dir die Wahrheit zu sagen. Auch wenn es schwierig ist darüber zu sprechen, was Du alles nicht machen und bewältigen kannst, solltest Du das tun.

Wobei Du jetzt, nachdem Du diesen Artikel aufmerksam gelesen hast, weißt, dass Du nicht krank bist, wenn Du Aufgaben verneinst. Vielmehr zeigt diese Vorgehensweise, dass Du Dich selbst respektierst. Und zum Selbstrespekt gehört es auch der eigenen Intuition zu folgen. Falls Du das nicht tust, wirst Du krank. Aber auch das weißt Du nun.

Auch ich sagte dem Arzt den ich damals nach dem Gespräch mit meinem Schulleiter aufsuchte die Wahrheit. Obwohl ich ihn an dem Tag das erste Mal sah. Anfangs war er überfordert mit der Schulleiter-Diagnose „Lehrer Burnout“, aber kurze Zeit später erzählte er mir, dass viele Lehrer Burnout haben und er mir eine psychosomatische Klinik oder eine Therapie empfiehlt.

Lehrer Burnout: Ist Burnout bei Lehrern üblich und unumgänglich?

Wenn Kinder in die Schule kommen, sind sie wissbegierig, wollen alles lernen, verstehen und die Welt entdecken. Aber mit der Zeit verlieren sie ihre Lust am Lernen, wollen nichts wissen, nichts verstehen und vor allem nicht in der Schule sein.

Demnach schaute ich als Berufsschullehrerin in bereits gleichgültige Augen. Dabei saßen vor mir junge Erwachsene, die vor Lebensfreude und Kraft hätten Berge versetzen müssen.

Aber die traurige Wahrheit war, dass sie noch nicht einmal sich selbst bewegen konnten - geschweige denn Berge.

Und als ich als Lehrerin an die Schule kam, war ich voller Ideen, Lebensfreude, Elan und wollte wie es Käthe-Kollwitz sagte „wirken in dieser Zeit“.

Aber nach einigen wenigen Jahren saß ich heulend beim Arzt. Und fragte ihn, ob ich als Lehrer Burnout habe. Dabei fühlte ich mich in meinem eigenen Leben hilflos und machtlos. Später verstand ich, dass mich der Lehrerberuf heimlich krank gemacht hatte. Schaue Dir dazu dieses Video an: 

Was passiert mit uns in der Schule?

Wenn wir von der Schule reden, sprechen wir von einer Institution, die dem Staat verpflichtet ist.

Zumindest sind das alle staatlichen Schulen. Und deren Aufgabe ist es, die vorherrschende Gesellschaft und Ideologie aufrechtzuerhalten.

Deshalb war es die Aufgabe der Schule im dritten Reich, gute Nazis aus der Schule zu entlassen. Während des Kaiserreiches sollten gehorsame Untertanen die Schule verlassen.

Demnach hat jede staatliche Schule auf dieser Welt die Aufgabe, die Ideologie des jeweiligen Landes zu stabilisieren. Das heißt, dass die heutige Schule die Aufgabe hat, gute Konsumenten aus der Schule zu entlassen, die miteinander konkurrieren.

Weil wir in einer Konkurrenz- und Konsumgesellschaft leben.

Wenn am Ende der Schulzeit glückliche, kreative Schüler mit einem hohen Selbstwertgefühl, viel Selbstliebe und Selbst-Gewahr-Sein die Schule verlassen, wer soll dann den ganzen Mist, der produziert wird, kaufen?

Aufgrund der Schulpflicht hat jeder Mensch in Deutschland die Schule besucht – also auch Du und ich. Und keiner von uns hat die Schule mit dem Gefühl wertvoll, fähig und genug zu sein verlassen.

Denn in jedem von uns steckt eine Leere, die wir mit materiellen Gütern füllen wollen. Und ständig haben wir das Gefühl, nicht genug zu können, nicht genug zu haben, nicht genug zu wissen, nicht genug zu lieben und geliebt zu werden.

Dafür gibt es Frust-Essen, Frust-Shoppen, Zuckersucht, Alkoholsucht, Handy-Sucht, Kettenrauchen, Drogensucht und Fettsucht. Letztlich ist eine Sucht der Wunsch danach die innere Leere zu füllen.

Aufgrund dieser Zusammenhänge kannst Du als Lehrer die Schule nicht verändern, aber rutschst in das Lehrer Burnout. Und das vielleicht schon im Referendariat. Schaue Dir dazu dieses Video an:  

Vom Referendariat in den Burnout!

Auch wenn es traurig ist, ist es wahr: Bereits im Referendariat sind viele desillusioniert. Deshalb denken sie darüber nach das Referendariat abzubrechen.

Schließlich endet die Arbeit gefühlt nie. Und die Rahmenbedingungen im Referendariat sind krank.

Zum Beispiel fühlte ich mich als Referendarin abhängig vom Ausbildungslehrer, Fachleiter, Schulleiter, Stundenplaner, Seminarleiter und von anderen Menschen.

Aufgrund dieser Abhängigkeit passte ich mich schnell an. Somit waren mir meine eigenen Bedürfnisse und Sichtweisen unwichtig. Weil ich die Menschen, die mich benoteten glücklich machen wollte.

Sobald Du in Deinem eigenen Leben unwichtig wirst, wird es gefährlich. Da es eindeutig in Richtung Burnout geht. Wenn Du nicht vom Referendariat in den Burnout gehen möchtest, ist es Deine Pflicht auf Dich selbst aufzupassen.

Wenn Du nicht auf Dich selbst aufpasst, wer soll das sonst machen?

Zwar verstehe ich, dass Du im Referendariat nur ein Ziel hast: Das Referendariat (gut) zu beenden.

Aber wenn Du Dich für dieses Ziel selbst überfahren musst, solltest Du in die innere Einkehr gehen.

Mit anderen Worten: Kläre für Dich, ob Dich der Lehrerberuf erfüllt.

Denn es ergibt keinen Sinn Dich durch das Referendariat zu quälen, um später festzustellen, dass Du im falschen Beruf bist.

Während der letzten Jahre habe ich einige Referendare begleitet, die aus Angst als Versager zu gelten und keinen Job zu finden das Referendariat irgendwie beenden wollten.

Dabei waren sie total erschöpft und auf dem direkten Weg vom Referendariat in den Burnout zu gehen.

Damals als Referendarin hörte ich oft die Sätze „Das Referendariat ist furchtbar, aber da muss man durch. Danach wird es besser.“

Weil das Referendariat furchtbar ist.

Wenn es nicht furchtbar wäre, sondern ein gesundes System, das Menschen auf ihren Beruf vorbereitet, wären die Jahre danach nicht „besser“.

Im Grunde genommen ist es nach dem Referendariat auch nicht besser. Da es das gleiche System ist.

Bevor Du vom Referendariat in den Burnout abrutschst, schaue Dir dieses Video an:

Was macht die Schule aus jungen, wissbegierigen Menschen?

Da die Schule selbst eine Institution ist, macht sie nichts. Aber die Menschen, die dort arbeiten, wie zum Beispiel Lehrern bewirken viel.

Wobei sie als Staatsdiener dem Staat dienen. Somit arbeiten sie in seinem Sinne. Sobald Du zum Beispiel Noten vergibst, eröffnest Du den Konkurrenzkampf von jungen Menschen. Und das bereits in der Grundschule.

Damit beginnt das Vergleichen und der Drang danach besser sein zu wollen als die Anderen. Somit geht es nicht darum, was die eigenen Wünsche, Vorlieben und Ziele sind, sondern beim Vergleichen besser abzuschneiden.

An dem Tag, an dem ich zu dieser Erkenntnis kam, hielt ich mich für übergeschnappt.

Weshalb sollte die Schule nicht die Potenziale, die Kreativität und das Selbstwertgefühl der jungen Menschen stärken wollen!?

Ich als Lehrer will das doch tun!

Aber da sind die Noten, die Regeln, der Stundenplan, die Richtlinien, die zentralen Prüfungen, die resignierten Kollegen und vieles mehr, was das Schulsystem zu einem kranken System macht. Schaue Dir dazu dieses Video an:

Nachdem ich Klarheit über mein Tun hatte, wusste ich warum ich seelisch erschöpft war. Denn seit dem ersten Tag an der Schule bestand mein Arbeitsleben daraus, mit mir selbst zu kämpfen und zu ringen.

Weil das Bildungssystem nicht mit meinen Wertevorstellungen vereinbar war.

Abgesehen davon ist die Schule ein Ort, an dem Dir und den Schülern menschliche Bedürfnisse abtrainiert werden.

  • Denn nicht Du, sondern die Schule bestimmt, wann Du essen darfst.
  • Und wann Du auf die Toilette gehen darfst.
  • Wie lange Du Dich erholen darfst.
  • Wann Du Urlaub machen darfst.

Schließlich kannst Du noch nicht einmal entscheiden an welcher Schule Du arbeiten willst. Denn das bestimmt Dein Bundesland.

Sobald Du Deine Schule verlassen willst, brauchst Du eine „Frei-Stellung“.

Weil Du nicht frei bist!

Außerdem wirst Du, bevor Du als Lehrer arbeiten darfst, im Referendariat ständig abgekanzelt, musst Dich ununterbrochen anderen unterordnen und wirst vorgeführt.

Erst wenn Du klein und angepasst genug bist – also ein guter Beamter geworden bist - darfst Du als Lehrer an Schulen arbeiten.

Da Du als Lehrer:

  • Keine Gestaltungsmöglichkeiten hast,
  • Deinen menschlichen Bedürfnissen nicht nach Deinen Regeln nachkommen darfst,
  • Deine Lebensplanung nicht selbstbestimmt gestalten darfst,
  • Nicht nach Deinem eigenen Lebensrhythmus arbeiten darfst,
  • Dich ständig anpassen und unterordnen musst,
  • Oft einem enormen Lärmpegel ausgesetzt bist,
  • Nicht nach Deinen eigenen Wertevorstellung arbeiten darfst,
  • Oft mit resignierten Lehrern in einer depressiven Arbeitsatmosphäre arbeitest,
  • Dich nicht entfalten darfst,
  • Keine Anerkennung, keine Erfolge, keine Dankbarkeit erfährst,
  • Ständig veränderten und erhöhten Arbeitsbelastungen ausgesetzt bist

und aus vielen anderen Gründen besteht die Gefahr, dass Du früher oder später als Lehrer Burnout diagnostiziert bekommst. Schaue Dir dazu dieses Video an:

Wie es mit meinem „Lehrer Burnout“ weiterging

Nachdem mir der Kern des Schul- und Beamtensystems deutlich wurde, war ich niedergeschlagen. Denn ich hatte viel Zeit, Geld und Engagement investiert, um Lehrer zu werden.

Und nun arbeitete ich in einem Beruf, in dem ich mich verbiegen und schließlich zerbrechen musste. Zudem musste ich dies auch noch mit den Schülern machen, damit sie funktionieren.

Letztlich geht es nur darum, dass Du als Lehrer funktionierst und dafür sorgst, dass auch die Schüler funktionieren. Wenn Du nicht funktionierst, folgt das Lehrer Burnout.

Dann gehst Du in eine psychosomatische Klinik und lässt an Dir schrauben, damit Du wieder systemtreu funktionierst.

Damals hörte ich oft, dass ich zu idealistisch, ehrgeizig und leidenschaftlich als Lehrerin an die Schule gegangen sei. Und dass ich aufhören solle, meine innovativen Ideen mit viel Energie und Mut gegen Widerstände durchsetzen zu wollen.

„Lass Dich lange krankschreiben und danach machst Du nur noch das, was Du tun musst“, ist der Ratschlag, den Lehrer am meisten hören. Dazu kommen die Ratschläge der Kollegen. Schaue Dir dazu dieses Video an:

Wenn Du nicht resigniert im Lehrerzimmer sitzen und Dich nicht mit Hilfe von Krankschreibungen und Ferien in die Dienstunfähigkeit oder Ruhestand quälen möchtest, befasse Dich mit der Kündigung als Beamter.

Obwohl mir der Arzt eine Klinik mit langer Krankschreibung vorschlug, verneinte ich. Denn ich wusste, dass meine mittelschwere Depression, die er diagnostiziert hatte, verschwindet, wenn ich als Lehrerin kündige. Genau das tat ich.

Solange Du an dem Ort bleibst, an dem Du unglücklich geworden bist, wirst Du nicht glücklich. Logisch. Dazu habe ich für Dich diese Podcast-Folge "Warum Stillstand krank macht und Veränderung glücklich" aufgenommen:

Zwar ist die Krankschreibung, die lange ausfällt, wenn Du in eine psychosomatische Klinik gehst eine Möglichkeit Abstand zu gewinnen, aber eine Lösung ist sie nicht.

Vielmehr zieht Dich ein Klinik-Aufenthalt aus dem Leben heraus. Deswegen sagt Dein Zustand in der Klinik nichts darüber aus, wie es Dir an der Schule gehen wird.

Wenn Du Dir die Erfolgsgeschichten anhörst, merkst Du, dass viele trotz einer langen Therapie nach wenigen Tagen an der Schule erschöpft waren. Daher kündigten sie. 

Schließlich entscheidest Du, ob Du den Krankheitspfad nimmst oder in die Freiheit geht. Schaue Dir dazu dieses Video an:

Hast Du als Lehrer Burnout? Hier ist die Lösung    

1. Akzeptiere, dass sich das Leben verändert

Da sich das Leben verändert, veränderst Du Dich auch und Dein Beruf ebenfalls. Somit ist es nachvollziehbar, dass Du nicht immer glücklich sein kannst in einem Beruf für den Du Dich mit 20 Jahren entschieden hast.

Entweder passt Du Dich den Veränderungen des Lehrerberufs an und ordnest Dich ständig den Regularien unter oder Du gehst.

Dabei unterstütze ich Dich im Mentoring sehr gerne.

2. Triff Entscheidungen, sonst lebst Du nach den Vorstellungen der anderen  

Solange Du Deine Entscheidungen verschiebst, triffst Du keine Entscheidung und signalisiert damit, dass Du nicht entscheiden kannst.

Aber als Erwachsene musst Du Entscheidungen treffen, wenn Du nach Deinen Vorstellungen leben willst. Wenn Du das nicht tust, lebst Du nach den Vorstellungen Deiner Eltern, Deines Partners, Deiner Kollegen, des Arztes, der Kultusminister …

Willst Du Dein Leben selbst gestalten und das bewusst? Dann triff bewusste Entscheidungen. Falls Dir das schwerfällt, lies den Artikel höre Dir diese Podcast-Folge an: 

3. Handeln, machen, tun, umsetzen, verändere Dein Leben

Wenn Du eine Entscheidung triffst, aber sie nicht umsetzt, gammelt sie vor sich hin. Das heißt eine Entscheidung entfaltet ihre Kraft nur dann, wenn Du sie umsetzt.

Da es vielen Lehrer unbeschreiblich schwer fällt zu handeln, habe ich für Dich in meinem Buch „Tschüss Schule – Hallo Freiheit!“ ein Kapitel zu der Magie der Handlung geschrieben.

Außerdem erfährst Du in dem Buch anhand meines bewährten 6-Schritte-Systems, wie Du Deine erfüllende Berufsalternative findest.

Denn Lehrer zögern ihre Kündigung nicht hinaus, weil sie das Schulsystem fantastisch finden, sondern weil sie nicht wissen, wie sie außerhalb der Schule Geld verdienen sollen. Genau dieses Problem lösen wir zusammen in meinem Buch. 

Anstatt Dich in die Schule zu quälen und Dir zu wünschen, dass die Zeit schnell vergeht, lies mein Buch und gestalte Dein Leben so, dass Du es gerne lebst. 

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

PS: Ich habe diesen Artikel das erste Mal am 13.2.2019 veröffentlicht. Nun habe ich ihn für Dich überarbeitet und erweitert.  

Willst Du Dich endlich von einem Beruf, der Dich einengt und daran hindern wirklich DU selbst zu sein, befreien, um frei und selbstbestimmt zu leben? 

Dann schreibe mir unten Deine E-Mail-Adresse auf und Du erhältst sofort Deinen bewährten Kündigungs-Fahrplan. 

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💡Wenn Du wissen möchtest, was Dich alles im Kündigungs-Fahrplan erwartet, lies hier weiter: Mehr Infos zum Kündigungs-Fahrplan.

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Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

Dein Kommentar

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  1. Danke für den offenen Erfahrungsbericht. Ich habe ihn mit Interesse zu lesen begonnen, bin aber irgendwann ausgestiegen – weil jeder Satz einen eigenen Absatz einnimmt, ergibt sich kein Lesefluss.

    1. Hallo Moritz, schade, dass Du den Artikel nicht zu Ende gelesen hast. Vielen Dank für den Hinweis. Mit diesem im Hinterkopf lese ich mir den Artikel mal durch. Liebe Grüße, Victoria

  2. Danke für diesen ehrlichen Text. Ich fühle mich 1 zu 1 genau so und habe auch die Diagnose. Danke vor allem für die Fragen, die man sich stellen sollte und die vielen guten Zitate und Weisheiten. Fand den Lesefluss super 🙂

    1. Sehr gerne liebe Sarah! Ich freue mich riesig darüber, dass Dir die Fragen und die Zitate weiterhelfen. Super, dass der Lesefluss gut ist. Das freut und beruhigt mich sehr. Danke! Ich wünsche Dir gute Besserung. Liebe Grüße, Victoria

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