Als Lehrer kündigen Geschichten
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Ich (30) bin Grundschullehrer in Bayern und seit 2 Jahren Beamter auf Lebenszeit. Jetzt sitz ich hier in München und muss wohl die nächsten 35 Jahre auch hier bleiben, denn piazolo hat das Sabbathjahr abgeschafft und Sonderurlaub zu bekommen um für 2 Jahre mal im Ausland zu bleiben ist auch nicht mehr möglich, wird nämlich nicht mehr genehmigt. Ich bin voller Energie und Ideen und möchte was sehen von der Welt, aber jetzt bin ich eingesperrt in Bayern. Mein Plan ist: ich trete aus dem Beamtenverhältnis aus, arbeite ein Jahr in Berlin, dann 2-3 Jahre im Ausland an einer Deutschen Schule. Dann komme ich zurück nach Deutschland (evtl. Bayern), lasse mich wieder anstellen und werde wieder verbeamtet. Ist dieser Plan naiv? Das einzige, was mich an diesem blöden Beamtentum hält, ist die Pension. Aber deswegen sich einsperren zu lassen? Es wär toll wenn jemand, der schon Mal ausgetreten ist mir Feedback gibt zu diesem Plan. Dank für eure Zeit.

Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

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