„Ich bin als Lehrer krank. Wobei ich nicht krank bin“.

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Und Du Dich nicht verlesen.

Denn als Lehrer krank zu sein, heißt nicht immer wirklich krank zu sein.

Auch wenn dieser Gedanke sich merkwürdig oder gar bösartig anhört, ist sie weder das eine noch das andere.

Während meiner Zeit als Lehrerin fühlte ich mich oft krank. Immerhin war ich ständig depressiv, lustlos und müde.

Obwohl ich mich als Lehrerin krank fühlte, war ich nicht krank. Zumindest nicht, wenn ich nicht in die Schule musste.

Sobald ich Wochenende oder Ferien hatte, war ich fit.

Aber wenn der erste Schultag sich näherte, litt ich an der Sonntagsdepression.

Genauso wie es mir damals ging, geht es vielen meinen Lehrer-Kunden. Und vielleicht geht es Dir auch so.

Weshalb so viele Lehrer krank sind und es im Grunde doch nicht sind, hat einen Grund.

Darüber rede ich heute mit Dir.

Wenn Du den „Lehrer und krank“-Code geknackt hast, verändert sich Dein Leben grundlegend.

Lass uns starten und Dein Leben in eine neue Richtung lenken.

Als Lehrer krank sein bedeutet nicht tatsächlich krank zu sein

Wenn Du krank bist, bist Du es immer und überall.

Auch wenn nicht jede Krankheit zu sehen ist, bedeutet krank zu sein es ständig zu sein. Und nicht nur situativ. Wie zum Beispiel, wenn Du als Lehrer in die Schule musst.

Deshalb sei ehrlich zu Dir. Dafür horchst Du in Dich hinein und hörst was Dein Herz sagt:

  • Bist Du als Lehrer unabhängig von der Schule krank?
  • Oder fühlst Du Dich erschöpft, depressiv, müde und lustlos, wenn Du in die Schule musst?

Wenn Du Dich nur dann krank fühlst, wenn die Ferien und das Wochenende vorbei sind, ist das ein Zeichen dafür, dass Du gesund bist.

Denn irgendwie muss Dir doch Dein Körper deutlich machen, dass etwas nicht stimmt. Solange Du glücklich, zufrieden und fit bist, denkst Du alles ist gut.

Stelle Dir vor, Du fasst mit Deiner Hand auf eine heiße Herdplatte und spürst keine Schmerzen. Deshalb lässt Du Deine Hand auf der Platte. Schließlich ist Deine Hand verkohlt.

Das wäre grauenhaft.

Demnach ist es lebensnotwendig, dass Du Schmerz und Leid spürst. Denn nur so weißt Du, dass Du aktiv werden musst.

Jedoch verhältst Du Dich gegenüber Deinem psychischen Unwohlsein anders als bei physischen Schmerzen.

Wenn Deine Hand wehtut, ziehst Du sie sofort von der Herdplatte weg. Aber wenn Deine Seele leidet, zweifelst Du Dich an.

„Die anderen Lehrer schaffen es doch auch. Weshalb kann ich es nicht? Ist etwas mit mir nicht in Ordnung?“

Während Du Dich anzweifelst, liest Du überall von Lehrer Burnout, Lehrer am Limit, Lehrer erschöpft und fühlst Dich selbst als Lehrer krank.

Immerhin sind die Lehrerkollegen rechts und links von Dir auch krank. Und in der psychosomatischen Klinik.

Weshalb solltest Du nicht krank sein?

Derzeit sind doch gefühlt alle aktiven Lehrer krank.

Anfangs als ich bemerkte, dass der Lehrerberuf nichts für mich ist, machte mir dieser Gedanke Angst. Da mir die Konsequenz – als Lehrer zu kündigen – nicht gefiel.

Statt auf meine eigene Urteilskraft zu vertrauen, schaute ich auf das was meine Kollegen machten. Und dachte „Ja, auch ich bin krank“.

Jedoch fühlte ich mich nur zur Schulzeit krank. Und nicht in den Ferien.

Damals stellte ich mir diese Fragen, die ich Dir jetzt stelle:

  • Was würdest Du tun, wenn Du mehr Vertrauen zu Dir selbst hättest?
  • Was würdest Du tun, wenn Du auf Dich selbst hörst?

Wärst Du dann als Lehrer krank oder würdest Du kündigen und Deine Alternative zum Lehrerberuf ausleben?

Dazu sagt Ralph Waldo Emerson, der einzige Philosoph, der die Frage des Selbstvertrauens ernst genommen hat:

Es ist leicht, in der Welt nach der Meinung der Welt zu leben. Es ist in der Einsamkeit leicht, nach seiner eigenen zu leben. Aber der große Mensch ist der, welcher inmitten der Menge, ohne zu streiten, die Unabhängigkeit der Einsamkeit bewahren weiß.

Wenn Dir die Worte von Emerson zu sperrig sind, höre auf Immanuel Kant:

Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Sobald Du anfängst Dir selbst zu vertrauen, auf Dich selbst zu hören, bist Du frei.

Weshalb solltest Du krank sein, wenn Du Deine Tätigkeit als sinnfrei betrachtest?

Während Du viel arbeitest und Deinen Lehrerberuf für sinnlos betrachtest, sieht es bei Selbstständigen anders aus.

Denn auch sie arbeiten verdammt viel. Und das Rund um die Uhr. Ohne Ferien.

Wenn Du den Besitzer Deines Lieblingsrestaurants oder Café fragst, wann er das letzte Mal Urlaub gemacht hat, wird er lange überlegen müssen.

Da er seine Arbeit als sinnvoll betrachtet, leidet er nicht wie Du als Lehrer an Burnout. Zudem ist er frei und hat die Möglichkeit sich zu entfalten. Wovon Du als Lehrer nur träumen kannst.

Das heißt, wenn Du krank bist, weil Du Deinen Job als sinnlos wahrnimmst, bist Du gesund.

Denn wir Menschen wollen sinnvollen Tätigkeiten nachgehen. Und uns frei entfalten.

Genauso wenig bist Du krank, wenn Du als hochsensibler Lehrer in der Schule nur „Du musst Dir ein dickes Fell zulegen“ hörst.

Statt Dich der Meinung von Psychologen und anderen sogenannten Kennern, die vom Lehrerberuf keine Ahnung haben zu unterwerfen, höre auf Dich.

Schließlich bedeutet diese Unterwerfung, dass Du die Verantwortung für Deine Freiheit abgibst.

Willst Du das wirklich?

Denn Freiheit bedeutet nicht die Abwesenheit von Zwängen, sondern wie Henri Bergson sagt:

Wir sind frei, wenn wir ganz und gar wir selbst sind.

Erlaube Dir Du selbst zu sein.

„Das hört sich alles fabelhaft an. Aber wenn ich als Lehrer krank bin, bekomme ich mein Gehalt. Wenn ich kündige nicht!“

Je nachdem wie krank Du bist und einen Grad der Behinderung aufweist, darfst Du als Beamter weniger arbeiten, früher in die Pension gehen und viele andere Zusatz „Boni“ erwarten Dich.

Ja, das weiß ich.

Deshalb sage ich, dass Du als Lehrer krank bist, weil Dich das System dahin drängt.

Großartige Tipps

Als Lehrer kündigen

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Wie Dich das System in die Krankheit drängt

Weil der bayrische Kultusminister dem Lehrermangel in Bayern entgegen steuern will, müssen Lehrkräfte bestimmter Schulformen im nächsten Schuljahr mehr arbeiten. Wenn Du mehr dazu wissen willst, schaue Dir das Video an.

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Da Lehrkräfte – vor allem die über 50 – nicht von ihren 17 Stunden auf 24 Stunden in der Woche erhöhen wollen, haben sie nun einen passenden Grad der Behinderung.

Damit hat sich das Kultusministerium seine kranken Lehrer selbst erschaffen.

Denn diese Lehrkräfte sagen mir, dass sie weder krank sind noch eine beträchtliche Behinderung haben. Aber 24 Stunden in der Woche wollen sie als Lehrer nicht unterrichten.

Das verstehe ich zu 100%!

Weshalb sollst Du als aktiver Lehrer darunter leiden, dass die Verantwortlichen es nicht schaffen, den Lehrerberuf und das Schulsystem attraktiv zu machen?

Jedoch leidest Du auch, wenn Du als Lehrer krank bist.

Demnach darfst Du Dir immer wieder diese Fragen stellen:

  • Was würdest Du tun, wenn Du mehr Vertrauen zu Dir selbst hättest?
  • Was würdest Du tun, wenn Du auf Dich selbst hörst?

Letztlich geht Dein Dienstherr mit Dir so um, wie der Apotheker in dieser Geschichte aus dem Buch „Die Weisheit eines Yogi“ mit seinem Kunden umgeht:

Einst sah ein Kunde vor der Apotheke von Shankaran Pillai einen Mann stehen, der sich mit wild rollenden Augen an einen Laternenpfahl klammerte.

Als der Kunde die Apotheke betreten hatte, fragte er: „Wer ist der Mann da draußen? Was hat er nur?“

„Ach, der“ erwiderte Shankaran Pillai gelassen. „Das ist einer von meinen Kunden.“

„Aber was ist denn los mit ihm?“

„Er wollte etwas gegen Keuchhusten, da habe ich ihm die geeignete Arznei gegeben.“

„Und welche?“

„Eine Schachtel Abführmittel. Ich habe ihm gesagt, er soll den ganzen Inhalt gleich an Ort und Stelle schlucken.“

„Abführmittel gegen Keuchhusten! Wieso in aller Welt hast Du ihm denn ausgerechnet so etwas gegeben?“

„Na hör mal, Du hast ihn doch gesehen! Mein Du, der wagt jetzt noch zu husten?“

Während Du als Lehrer viele Gründe hast, die dazu führen, dass Du keine Lust auf die Schule hast, wie zum Beispiel:

  • Die Benotung und Bewertung von Schülern.
  • Die schlechte und heruntergekommene Ausstattung.
  • Vollgepackte Lehrpläne, die schwachsinnig sind.
  • Absurde administrative Tätigkeiten. Ich habe es gehasst Fehltage zu zählen.
  • Konferenzen, Teamsitzungen in denen für Ordner gearbeitet wird. „Papier ist geduldig“.

Gibt Dir Dein Dienstherr:

  • Die Unkündbarkeit.
  • Für die Zukunft die Pension.
  • Die gefühlte zeitlich unbegrenzte Entgeltfortzahlung.
  • Die Beihilfe zu Deiner privaten Krankenversicherung.

Genauso wie der Apotheker verhält sich Dein Dienstherr Dir gegenüber.

Obwohl Du „Keuchhusten“ hast. Und Dir die Seele aus dem Körper hustest, gibt Dir Dein Dienstherr Abführmittel. Und verlangt von Dir dankbar zu sein und zu funktionieren.

Weshalb solltest Du als verbeamteter Lehrer funktionieren, wenn Dich Dein Dienstherr bei Krankheit begünstigt?

Während Manager und leitende Angestellte in der freien Wirtschaft in einen Coach investieren, um sich beruflich neu und besser zu positionieren, sucht der Lehrer nach Psychologen und Heilpraktikern.

Denn als Lehrer bist Du aufgrund Deines Umfelds in der Schule und der Entgeltfortzahlung auf Krankheit und psychologisieren Deines Daseins gepolt.

Demnach gehst Du von einem Therapeuten zum anderen während die Führenden in der freien Wirtschaft sich ein freies und kreatives Leben gestalten.

Wenn Du Deinen Lehrerberuf nicht magst, willst Du so wenig Zeit wie nur möglich an der Schule verbringen.

Logisch.

Demnach ist es doch nachvollziehbar, dass Du die gefühlt zeitlich unbegrenzte Entgeltfortzahlung in Anspruch nimmst.

Deswegen steigt Jahr für Jahr die Zahl der langfristig erkrankten Lehrer und derjenigen, die dienstunfähig werden.

Wenn Du krankgeschrieben bist, fühlst Du Dich krank. Wenn Du Dich krank fühlst, bist Du krank.

Damit bist Du in der Krankheitsfalle angekommen.

Solange Du nicht da heraus gehst, kannst Du Dir kein freies, glückliches und gesundes Leben aufbauen.

Während Du als Lehrer auf die katastrophalen Arbeitsbedingungen hinweist und den Wunsch hast dem 21. Jahrhundert entsprechend zu arbeiten, hält Dein Dienstherr an die Grundsätze der Weimarer Republik fest.

Schließlich sagt er zu Dir: Weshalb wagst Du es Dich bei all diesen Privilegien zu beschweren!?

Zwar träumen viele Menschen von diesen „Privilegien“, aber auch nur weil sie nicht wissen, was es heißt Beamter zu sein.

Aber Du als Beamter weißt doch welch hohen Preis Du für die vermeintlichen Privilegien zahlst.

Deine Freiheit.

Später als Dein Dienstherr feststellten musste, dass Dich die „Privilegien“ des Beamtenverhältnisses nicht davon abhalten als Lehrer krank zu sein, entstand das Zauberwort „Lehrergesundheit“.

Damals als ich noch als Lehrerin arbeitete, sollte ich in der Lehrergesundheitsgruppe an der Schule aktiv werden. Da ich Ernährungswissenschaftlerin bin und Biologie unterrichtete, passte das gut.

Aber ich habe von den Yoga-, Qigong-, Meditationskursen und autogenem Training in stickigen Sporthallen nichts gehalten. Auch jetzt halte ich nichts davon.

Willst Du die Schule leise meditieren? Und die verhasste Benotung und Bewertung sanft yogieren?

Sowohl Meditation als auch Yoga sind Teil einer Lebensweise, die mit dem Schul- und Beamtensystem nichts zu tun haben.

Auch wenn im Westen diese Aspekte einer Religion zu Sport und Entspannung degradiert worden sind, bringen sie Dir als Lehrer nichts hinsichtlich Deines Unmuts gegenüber der Schule.

Dafür brauchst Du Dir nur anzuschauen, wie der Dalai-Lama, Anselm Grün und Thich Nhat Hanh leben.

Welche Aspekte Deines Lehrerlebens haben mit dem Leben dieser drei Menschen oder anderen Yogis gemeinsam?

Demnach ist die Idee Deines Dienstherrn Dir kostenfreie neumodische Sportkurse anzubieten nett. Aber mehr auch nicht.

Denn Du bleibst als Lehrer krank. Weshalb sollte es anders sein?

Außerdem finden die Kurse meistens nach Deinem Unterricht in heruntergekommen schulischen Räumen statt.

Schließlich gibt Dir Dein Dienstherr sowohl mit den „Leckerlies“ des Beamtentums als auch mit den Lehrergesundheitskursen Abführmittel. Während Du Keuchhusten hast.

Wenn Du Dich gesund ernährst und Sport machst, tust Du Dir Gutes. Ganz klar.

Aber dadurch werden Dein Schmerz und Dein Leid, den Du in der Schule tagtäglich erträgst, nicht aufgelöst.

Statt Dich als gleichwertiger Ansprechpartner ernst zu nehmen, will Dich Dein Dienstherr mit billigen Mitteln bei Laune halten.

Dazu passen die Worte von Max Weber:

Autorität des ewigen Gestrigen.

Weshalb solltest Du in einem veralteten System das rückwärtsgewandt ist, arbeiten wollen?

Auch wenn Dich Dein Dienstherr mit seinen Regularien in die Krankheit drängt, darfst Du das nicht zulassen.

Denn mit Krankheit schneidest Du Dir ins eigene Fleisch.

Solange Du krank bist, Dich unwohl fühlst, depressiv bist und keine Lust hast, lebst Du kein glückliches Leben.

Dabei ist Dein Leben endlich.

Sind die Sicherheiten des Beamtentums für Dich wertvoller als Dein Leben und Deine Gesundheit?

Weshalb solltest Du Dich von Deinem Dienstherrn in die Krankheit drängen lassen, wenn Dir die Welt offensteht?

Lass uns diese Worte von Emerson ernst nehmen:

Der Mensch sollte sich mehr bemühen, den Lichtstrahl, der aus seinem eigenen Inneren durch seine Seele flammt, zu entdecken und zu beachten, als allen Sternenglanz am Firmament der Sänger und Weisen.

Hast Du Lust den Lichtstrahl in Dir zu entdecken?

Dann lies weiter.

Burnout-Test

Lehrer Burnout Test

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Krankheit gehört der Vergangenheit an!

Wenn Du Dich auf den Weg machst Dein Innenleben zu entdecken, bist Du ein Pionier. Demnach darfst Du ab jetzt mit einem Pioniergeist durch Dein Leben gehen.

Das heißt mit dem Geist des Selbstvertrauens.

Schließlich hat der Pionier den Mut auf sich selbst zu hören. Denn er hat keine andere Wahl. Weil er der Erste ist.

Statt auf andere zu hören und krank zu werden, hörst Du auf Dich selbst. Und machst das, was Dir Deine innere Stimme sagt.

Dabei hilft der dieses Video:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Falls Du glaubst nichts zu können, sodass Du keine außerschulischen Jobs findest, lies diese Geschichte.

Sie handelt von einem indischen Wasserträger, der zwei große Wasserkrüge besaß. Die vollen Krüge trug er an je einem Ende eines langen Stabes, der auf seinen Schultern lag.

Eines der beiden Gefäße hatte mehrere Risse, während das andere unversehrt war und auf dem Weg, den der Wasserträger vom Bach bis zum Haus seines Herrn zurücklegen musste, nie einen Tropfen Wasser verlor.

Das beschädigte Gefäß dagegen war nur noch halb voll, wenn der Träger am Ziel war.

Jahrelang legten beide Krüge die gleiche Strecke zurück, kamen jedoch immer mit einer unterschiedlichen Wassermenge ans Ziel.

Der heile Wasserkrug war stolz auf seine Leistung, schließlich erfüllte er die Aufgabe, für die er geschaffen worden war, tadellos.

Der rissige Krug dagegen schämte sich sehr für seine Defekte, denn er konnte seine Arbeit nur zur Hälfte erledigen.

Darüber war er so bekümmert, dass er eines Tages beschloss, mit dem Wasserträger zu reden:

„Ich muss mich bei Dir entschuldigen“, sagte er. „Ich schäme mich, weil Du meinetwegen nur die Hälfte meiner Last abliefern kannst und für mich nur halb so viel Geld bekommst, wie Du eigentlich verdienen könntest.“

Der Wasserträger hatte Mitleid mit dem Krug.

„Wenn wir wieder nach Hause gehen“, sagte er zu ihm, „dann schau Dir bitte mal die herrlichen Blumen an, die am Wegesrand stehen.“

Da erst bemerkte der Krug die vielen wunderschönen Blumen, die entlang des Weges wuchsen. Trotzdem war er noch immer traurig, dass nur die Hälfte seines Wassers ans Ziel gelangte.

„Hast Du bemerkt, dass die Blumen nur auf Deiner Seite des Weges wachsen?“, fragte ihn der Wasserträger.

„Ich habe ja immer gewusst, dass Du Risse hast, aber ich habe es von der guten Seite betrachtet:

Ich säte also entlang des Weges Blumensamen aus, und Du hast sie täglich gegossen, ohne es zu merken.

Deswegen wachsen jetzt hier all diese Blumen.

Wärst Du nicht so, wie Du bist, mit all Deinen Rissen, würde ich nach wie vor durch die Wüste laufen.“

Genauso wie der Krug mit den Rissen hast auch Du viele wunderschöne Fähigkeiten und Gaben, die darauf warten von Dir genutzt zu werden.

Dafür musst Du Dich nur auf den Weg machen und sie herausfinden.

Deswegen löse Dich von dem Gedanken als Lehrer krank zu sein. Oder zu erschöpft zu sein, um einen anderen Job zu machen.

Denn der Gedanke ist falsch.

Vielmehr geht es darum, dass Du Deinen Lehrerberuf nicht magst. Jedoch Angst davor hast als Lehrer zu kündigen.

Wenn Du nach einem gesunden, freien und glücklichen Leben strebst, solltest Du Dein Leben in die Hand nehmen. Und es aktiv gestalten.

Letztlich weißt Du doch, dass Du ein gesundes und freies Leben als Lehrer nicht führen wirst. Worauf wartest Du dann noch?

Auf eine Krankheitsdiagnose, die Dich schockiert und Dir Deine Endlichkeit vor Augen führt?

Wie wäre es, wenn Du es wagst, einen Schritt raus aus Deiner „Als Lehrer krank“-Situation zu machen?

Weshalb willst Du Dich Dein Leben lang mit dem Spatz in der Hand zufrieden geben anstatt nach der Taube auf dem Dach zu streben?

Statt Dich mit Arztbesuchen, Gutachten und Krankheit zu befassen, komme ins Tun. Und beweg Dich aus dieser „Ich bin Lehrer und krank“- Situation raus.

Denn Dein Leben wartet schon ungeduldig darauf endlich von Dir gelebt zu werden.

Wenn Du diesen Weg nicht allein gehen willst, komme ins virtuelle Café.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Deine Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

PS: Damit Du aktiv wirst, schaue Dir auch dieses Video an:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Klarheit gewinnen

Alternativen zum Lehrerberuf

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Hallo, Ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Wandel, Veränderung und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben. 

Damit war es für mich unmöglich, mich in das Korsett des Beamtensystems "hineinzuquetschen". Deshalb habe ich so lange an ihm gezogen, bis es eine Stretch-Hose wurde, die sich an meine Wünsche und Bedürfnisse anpasste.

Mit anderen Worten: Ich habe innerhalb von wenigen Jahren an 5 Schulen in drei Bundesländern gearbeitet. Dabei war ich Fachbereichsleiterin, hatte Abordnungen und hatte unterschiedliche Teilzeit-Verträge.

Dennoch habe ich Ende 30, ohne einen Menschen zu haben, der meine Miete bezahlt und trotz einer chronischen Krankheit (Endometriose) als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin erfolgreich gekündigt.

Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

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