Wenn Menschen hören, dass ich das sicherste Arbeitsverhältnis der Welt – den Beamtenstatus – aufgegeben habe, sagen sie sofort:

„Was? Du hast als Lehrerin gekündigt? Und bist keine Beamtin mehr? Du bist ja mutig!!“.

„Ich könnte das nicht! Ich bin nicht mutig.“

Demnach lautet ihre Lebensformel: Entweder bist Du mutig oder Du bist es nicht.

Wenn Du nicht mutig bist, hast Du Pech gehabt.

Genauso wie Mozart, Reinhold Messner, Michael Jackson und Co von Geburt an in ihrem Metier talentiert waren.

Demnach haben sie alles mit links hinbekommen.

Und sind über Nacht reich, erfolgreich und berühmt geworden.

Auf jeden Fall haben sie alles in ihrem Leben ohne Niederlagen, Fehler, schlaflose Nächte und Angst erreicht.

Denn sie waren von Geburt an talentiert.

Da ich als Beamtin gekündigt habe, glauben viele ich sei von Geburt an ein mutiger Mensch.

Deshalb ist meine Kündigung wie folgt abgelaufen:

Ich bin an einem sonnigen Morgen mit der Entscheidung „Ich kündige heute mein Beamtenverhältnis“ aus dem Haus gegangen.

Dann habe ich in der Schule in meiner 15-minütigen Pause schnell meinen Antrag auf Entlassung aus dem Beamtenverhältnis geschrieben.

Bevor ich nach Unterrichtsschluss die Schule verlies, gab ich mein Kündigungsschreiben bei der Schulleitung ab.

Das heißt: Ich habe über Nacht als Lehrerin gekündigt – ohne Angst und Sorgen.

Nein. So war es natürlich nicht!

Dazu passt ein Zitat von John Wayne:

Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.

Falls Du nach der Formel: Entweder von Geburt an mutig oder Pech gehabt, lebst, bringt Dir dieser Artikel die Erleuchtung.

Denn NEIN, ich habe nicht über Nacht gekündigt.

Genauso wenig haben Edison, Michelangelo und Co über Nacht Großes erschaffen.

Dazu sagt Edison:

Genie ist 1 % Inspiration und 99 % Transpiration.

Und Michelangelo:

Wenn die Menschen wüssten, wie viel Arbeit in meinen Werken steckt, würden sie diese nicht genial nennen.

Bevor Du als Lehrer Deine Kündigung vorbereitest, durchlebst Du 7 Phasen.

Wenn Dir Deine Gesundheit und Deine Träume wichtig sind, wirst Du diese Phasen als Chance für einen Neubeginn ansehen.

Damit Du das tust, gehen wir gemeinsam diese 7 Phasen durch.

Diese 7 Phasen durchlebst Du…

… bist Du Dich als Lehrer ernsthaft mit Deiner Kündigung befasst.

Da es von Dir abhängt wie lange Du in welcher Phase bleibst, gibt es für diese 7 Phasen keine allgemein gültige Zeitangabe.

Aber eines ist sicher: Jeder Lehrer durchlebt sie!

Auch wenn diese 7 Phasen aufeinander aufbauen, durchlebst Du sie nicht gradlinig.

Vielmehr springst Du innerhalb der Phasen hin und her.

Sobald Du Dich gegen den Lauf Deines Lebens stellst, steckst Du in einer Phase fest.

Und das wird Dich unglücklich und krank machen.

Deshalb sitzen in vielen Lehrerzimmern unglückliche Lehrer, die oft klagen.

Aber in ihrem Leben nichts verändern.

Schließlich heißt es: Love it, Change it or leave it.

Wenn Du Deine Schulkultur, das Bildungssystem und das Beamtensystem nicht verändern kannst, verändere Deine Einstellung und damit Dein Leben.

Das heißt: Bleibe in keiner Phase stecken.

Damit Du weißt, in welcher Phase Du Dich befindest und was als nächstes ansteht, schauen wir uns die 7 Phasen an.

1. Phase des JA zu Deiner Kündigung als Lehrer: Jede Zelle in Dir sagt NEIN zur Schule

Wenn morgens Dein Wecker klingelt, denkst Du:

  • „Ich kann nicht!“
  • „Hilfe! Ich will nicht!“
  • „Rettet mich, ich will nicht in die Schule!“

Auch wenn Du es grauenhaft findest Dich in die Schule zu zwingen, tust Du es.

Weil Du das für normal hältst.

Denn auch Deine Lehrerkollegen zwingen sich in die Schule.

Wer geht schon gerne in die Schule?

Keiner!

Auch wenn das traurig ist, ist es leider so.

Da das eine Tatsache ist, nimmst Du diese ersten Zeichen Deiner Lustlosigkeit nicht ernst.

Außerdem hat jeder von uns Sätze wie:

  • Arbeit macht keine Freude.
  • Erst die Arbeit dann das Vergnügen.
  • Arbeit ist eine Plage.

im Kopf.

Wenn Du montags Radio hörst, sagt der Moderator:

„Kopf hoch nur noch 5 Tage, dann ist wieder Wochenende!“

Kurzum da sowohl Deine Lehrerkollegen als auch die Mehrheit der arbeitenden Menschen ihre Arbeit fruchtbar finden, ignorierst Du Deine Abneigung gegen Deinen Job als Lehrer.

Zudem hast Du gelernt diszipliniert und pflichtbewusst zu sein.

Das heißt Du bleibst hart zu Dir und zwingst Dich jeden Tag in die Schule.

Während Du im Lehrerzimmer sitzt, hörst Du Dich und alle anderen Lehrer klagen.

Nachdem ausreichend geklagt worden ist, zählt ihr die Tage bis zu den nächsten Ferien.

Dann wird die Stimmung etwas besser.

Sobald jedoch die Pausenglocke das Ende der Pause bekannt gibt, verlässt jeder traurig und frustriet das Lehrerzimmer.

Übrigens diese Phase kann sich genauso gut während des Referendariats oder des Studiums zeigen.

Damit Du keine Lust auf die Schule hast, ist es nicht notwendig jahrelang als Lehrer gearbeitet zu haben.

Nachdem ich meine erste Stelle als Lehrerin in der Tasche hatte, befand ich mich in dieser Phase.

Sobald mein Wecker klingelte, schimpfte und fluchte ich mit mir.

Denn ich hatte überhaupt keine Lust in die Schule zu gehen.

Und ständig fragte ich mich: „Wie konntest Du nur Lehrerin werden!?“

Aber da ich damals dachte es sei normal sich jeden Tag zur Arbeit zu zwingen, tat ich es.

Und der Gedanke, anstatt mich in die Schule zu zwingen meiner Freude zu folgen, kam mir nicht.

Dafür litt ich an der Sonntagsdepression. 

Genauso wie es mir damals erging, ergeht es vielen Lehrern.

Denn ich höre immer wieder von meinen Kunden, dass sie bereits während des Lehramtsstudiums oder des Referendariats sehr ungern in die Schule gingen.

Aber sie nahmen diese Zeichen ihrer Psyche nicht ernst.

Denn wir sind gesellschaftlich so geprägt, dass wir glauben das Leben sei ein Kampf.

Deshalb müssen wir kämpfen. Als Lehrer tust Du das täglich.

Somit kommst Du ausgelaugt von der Schule nach Hause und willst nur noch schlafen.

Dazu solltest Du Dir dieses Video anschauen:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Wenn Du Dich derzeit in dieser Phase befindest, nimm die Signale Deiner Psyche ernst.

Und Frage Dich:

  • „Was gefällt mir an der Schule nicht?“
  • „Welche Tätigkeiten eines Lehrers gefallen mir nicht“?

Auf gar keinen Fall solltest Du Dein ganzes Leben in dieser Phase stecken bleiben!

Da kein Lehrer in dieser Phase kündigt, folgen Krankheiten.

2. Phase des JA zu Deiner Kündigung als Lehrer: Du bist oft krank

Während Du in der 1. Phase Lustlosigkeit und Unwohlsein gespürt hast, bist Du in der 2. Phase krank.

Demnach wird aus der Lustlosigkeit, Lethargie, Erschöpfung, leichte depressive Stimmung und Melancholie.

Dennoch zwingst Du Dich weiterhin in die Schule.

Und auch in dieser Phase beschäftigst Du Dich nicht ernsthaft mit Deiner Kündigung als Lehrer.

Denn auch andere Lehrer sind oft und lange krank.

Demnach glaubst Du bei Dir sei alles im grünen Bereich.

Auch wenn Dein Körper etwas anderes sagt.

Während dieser Phase kannst Du an den unterschiedlichsten Krankheiten leiden, wie:

  • Bluthochdruck,
  • Magenschleimhautentzündung,
  • Reizdarm,
  • Endometriose,
  • Rückenschmerzen,
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten,
  • Tinnitus,
  • Burnout usw.

Da Du Dich jeden Tag zwingst dahin zu gehen, wohin Du nicht hingehen willst, leidet Dein Körper.

Das heißt für Deinen Körper Stress.

Deshalb schüttert er ständig Stresshormone aus.

Falls Du ein hochsensibler Lehrer bist, solltest Du achtsam sein.

Wenn Du Dich in dieser Phase befindest, frage Dich:

  • „Was würde meiner Seele und meinem Körper langfristig guttun?“

Ganz wichtig ist, dass Du in dieser Phase nicht stecken bleibst!

Auf Grund der fast nie enden wollenden Lohnfortzahlung im Beamtensystem und der Angst vor einer Kündigung neigen viele Lehrer von einer Krankheitsphase in die nächste zu gehen.

Damit fallen sie in die Krankheitsfalle. Das macht weder Dich noch Deine Lehrerkollegen glücklich.

Deshalb bleibe nicht in dieser Phase stecken!

Da kein Lehrer in dieser Phase kündigt, folgt die systemtreue Veränderung.

3. Phase des JA zu der Kündigung als Lehrer: Du beschäftigst Dich mit den Möglichkeiten innerhalb des Systems

Da Du als Lehrer nicht kündigen willst, überlegst Du wie Du im System bleiben kannst und dennoch alles veränderst.

Wobei es falsch ist zu sagen, dass Du als Lehrer nicht kündigen willst.

Denn Du willst kündigen, aber Du hast Angst vor dem was sein wird, wenn Du kein Lehrer und Beamter mehr bist.

Deshalb beschäftigst Du Dich mit den Möglichkeiten, die Dir das System gibt.

Damit Du weiterhin im Beamtensystem bleibst.

Während dieser Phase kannte ich alle Voraussetzungen für:

Wenn ich abends im Bett lag, kreisten meine Gedanken ständig um irgendwelche Paragrafen und Voraussetzungen, die ich erfüllen muss.

Zudem sprach ich mit dem Personalrat.

Da ich damals noch bei der GEW war, lies ich mich auch von ihnen beraten.

Letztlich führten mich meine systemtreuen Veränderungen an 5 Schulen in 3 Bundesländern.

Zudem arbeitete ich als Teilzeitkraft und hatte zeitweilig eine Nebenbeschäftigung.

Außerdem absolvierte ich am Goethe Institut ein Studium, damit ich bessere Chancen hatte als Deutschlehrerin an deutschen Auslandsschulen zu arbeiten.

Du siehst ich habe viel Zeit und Energie investiert, damit ich im System bleibe.

Und das tat ich, weil ich Angst vor dem Leben außerhalb der Schulwelt hatte.

Außerdem dachte ich es wäre ein Traum Beamter zu sein. Deshalb fiel es mir schwer loszulassen.

Aber glücklich und lebensfroh hat mich keines meiner systemtreuen Veränderungen gemacht.

Schließlich ist das Bildungs- und Beamtensystem überall gleich. Dennoch glaubst Du, dass es ein Fehler sei als Lehrer zu kündigen. 

Wenn Du Dich derzeit mit Anträgen, Voraussetzungen und Co beschäftigst, beantworte ehrlich diese Frage:

  • „Weshalb willst Du Dich systemtreu verändern?“

Wenn Du innerhalb des System Deinen Platz gefunden hast und glücklich geworden bist, ist alles super.

Falls nicht, beschäftigst Du Dich mit den Alternativen zum Lehrerberuf und außerschulischen Jobs. 

Denn auch hier heißt es für Dich: Bleibe nicht in dieser Phase stecken.

Damit Du Klarheit darüber hast, ob Du wirklich Lehrer bleiben willst oder nicht, beantworte diese 13 Fragen.

Zudem solltest Du Dir bewusst machen, dass es Ok ist, wenn Du als Lehrer kündigst. 

Schließlich willst Du Dich nicht durch Dein Leben quälen, sondern ein glückliches und gesundes Leben leben, richtig?

Die letzten Phasen des JA zu Deiner Kündigung als Lehrer

Während Du in den ersten Phasen alles mit Dir selbst ausgemacht hast, sieht es in den letzten Phasen anders aus.

Denn Du beginnst immer mehr Deinen Kopf aus der Schule herauszustrecken.

Da Du nach gleichgesinnten Lehrern suchst.

Zudem willst Du wissen, wie andere Menschen leben und denken.

Wenn Du Dich aus Deinem Umfeld nicht herausbewegst, wirst Du nichts Neues entdecken.

Damit bleibt alles beim Alten.

Demnach ist es für die folgen Phasen notwendig, dass Du Dir Inspiration von außen holst.

Lass uns anschauen, wie Dein Weg weitergeht.

4. Phase des JA zu der Kündigung als Lehrer: Du suchst nach Alternativen zum Lehrerberuf

Wenn Du Dich in dieser Phase befindest, beschäftigst Du Dich mit diesen Fragen.

Je nachdem wie ernsthaft Du nach Antworten suchst, findest Du welche.

Falls Du nur mit Deinen Lehrerkollegen über Alternativen zum Lehrerberuf sprichst, wirst Du keine finden.

Denn hätten Deine Kollegen außerschulische Alternativen, wären sie keine Lehrer mehr.

Damit Du Dich und Deine Wünsche besser kennen lernst, stelle Dir Lernmodus-Fragen, wie „Was schätze ich an mir?“.

Sobald Du Dich in dieser Phase befindest, werden Dich Deine Gedanken, wie „ich bin zu alt“, hindern weiterzugehen.

Deshalb solltest Du Dich mit Deinen hinderlichen Gedanken befassen, Dir nicht im Weg stehst, Dich nicht klein machen und Dich der Welt zeigen.

Wenn Du Deine hinderlichen Gedanken nicht verwandelst, wirst Du aus dieser Phase nicht rauskommen.

Vielmehr besteht die Gefahr, dass Du wieder in der 2. Phase landest.

Denn der Gedanke, es gäbe zum Lehrerberuf keine Alternativen führt Dich in die Depression.

Dabei ist die Frage nach Alternativen zum Lehrerberuf eine Sache Deiner Einstellung.

Lies dazu diese Artikel:

Sofern Du Dich ernsthaft mit Berufsalternativen außerhalb der Schule beschäftigst, stehen Deine Werte im Vordergrund.

Klarheit gewinnen

Alternativen zum Lehrerberuf

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5. Phase des JA zu der Kündigung als Lehrer: Du willst Freiheit und Sicherheit

Damals wollte ich unbedingt kündigen, da ich nichts mehr an der Schule gutheißen konnte.

Jedoch machte mir der Gedanke die Sicherheit des Beamtenstatus aufzugeben große Angst.

Demnach befasste ich mich mit meinen Werten.  Vor allem mit der Frage: „Sicherheit oder Freiheit?“

Beides hast Du nie zu 100 %.

Dazu sagt Benjamin Franklin:

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Da wir uns ständig nach Sicherheit sehnen, sehen wir als Beamte nicht, was dieser Beamtenstatus mit uns macht.

Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst, ist es dennoch so, dass Dein Beamtenstatus Nachteile hat.

Letztlich kostest Dich Dein Beamtenstatus Deine Freiheit.

Sobald ich verstanden hatte, welch hohen Preis ich für

wusste ich weshalb ich als Lehrer kündigen sollte.

Demnach überlege Dir genau, ob es nicht besser wäre, wenn Du Deinen Beamtenstatus aufgibst.

Denn solange Du Dich an die Sicherheit des Beamtenstatus klammerst, kannst Du Deine Träume nicht verwirklichen.

Und Du kannst auch nicht selbstbestimmt leben.

Dazu ist es wichtig die Verantwortung für Dein Leben zu übernehmen.

Und die Ungewissheiten des Lebens lieben zu lernen.

Wenn Du Dich in dieser Phase befindest, frage Dich:

  • „Was für ein Mensch will ich sein?“

Sofern Du dieser Mensch, der Du sein willst als Lehrer und Beamter sein kannst, super.

Falls nicht, heißt es für Dich trainiere Deinen Mut-Muskel.

Nachdem mir klar geworden war, dass ich als Lehrer kündigen will, trainierte ich meinen Mut-Muskel und mein Selbstvertrauen.

6. Phase des JA zu der Kündigung als Lehrer: Du suchst nach Gleichgesinnten

Da ich an meiner Schule keinen Lehrer hatte, der ernsthaft über eine Kündigung nachdachte, suchte ich im Internet nach gleichgesinnte.

Jedoch fand ich keinen.

Damals beschloss ich selbst eine Seite für Lehrer, die kündigen wollen, ins Leben zu rufen.

Aber vorher musste ich erst einmal selbst als Lehrerin erfolgreich kündigen.

Dabei holte ich mir die Unterstützung eines Coachs.

Obwohl sie super gut war, verstand sie viele meiner Bedenken, Sorgen und Ängste nicht.

Sie arbeitete als selbständiger Coach in eigener Praxis und war vorher eine Angestellte.

Wie sollte sie die Ängste einer Beamtin auf Lebenszeit verstehen!?

Letztlich kann keiner die Schulwelt und das Beamtensystem verstehen, wenn er nicht selbst Lehrer und Beamter gewesen ist.

Da ich dachte meine Familie und Freunde würden mich bei meiner Kündigung unterstützen, sprach ich mit ihnen über meinen Wunsch als Lehrer zu kündigen.

Aber das war keine gute Idee.

Weshalb Du als Lehrer nicht mit jedem über Deine Kündigungswünsche reden solltest, erzähle ich Dir in diesem Artikel: Ich will nicht mehr Lehrer sein! Warum Du das für Dich behalten solltest?

Auch wenn wir als Lehrer gewohnt sind alles allein zu machen, solltest Du Dir in diesem Fall Unterstützung holen.

Wenn Du willst unterstütze ich Dich sehr gerne.

Falls ich es nicht sein soll, suche Dir einen anderen Coach.

Denn sonst verlässt Du die Schule nie.

Stattdessen zwingst Du Dich jeden Tag in die Schule.

Und quälst Dich mit Krankheiten, Besuchen beim Psychotherapeuten und Ärzten durch Dein Leben.

Damit Du in dieser Phase nicht stecken bleibst oder wieder in die 2. oder 3. Phase rutschst, frage Dich:

  • „Wer kann mir am besten helfen als Lehrer erfolgreich zu kündigen?“

Dann kontaktiere diese Person.

Schaue einfach bei mir im virtuellen Café vorbei. Ich freue mich auf Dich!

7. Phase des JA zu Deiner Kündigung als Lehrer: Du triffst die Entscheidung als Lehrer zu kündigen

Wenn Du in der 7. Phase bist, fragst Du Dich: Wo sind die Jahre hin?

Ja, Du hast richtig gelesen: Jahre sind vergangen bist Du in der 7. Phase angekommen bist.

Und Du hast immer noch nicht als Lehrer gekündigt.

Aber Du hast jede Phase genutzt, um Dich weiterzuentwickeln.

Das heißt, dass Du Dich aus den Vorstellungen, Meinungen und dem normalen Leben heraus ent-wickelt hast.

Wenn Du anderen erzählst, dass Du als Lehrer kündigen wirst, halten sie Dich zurecht als verrückt.

Denn mit diesem Verhalten rückst Du von der Norm ab.

Da normal – der Norm entsprechend – bedeutet, sich jeden Tag in einen Job zu zwingen zu dem man keine Lust hat.

Kannst Du Dich daran erinnern, dass Du Dich anfangs auch in die Schule gezwungen hast, obwohl Du keine Lust hattest dahin zu gehen?

Wenn Du in der 7. Phasen angekommen bist, steht für Dich fest, dass Du Dich nicht mehr in die Schule zwingen wirst.

Demnach willst Du als Lehrer kündigen.

Damit Du das tust und nicht in dieser Phase stecken bleibst, solltest Du mit Dir selbst einen Vertrag abschließen.

Noch besser wäre es, wenn Du mit einem ergebnisorientierten Coach arbeitest.

Sonst besteht die Gefahr, dass Du zwar die Entscheidung als Lehrer zu kündigen getroffen hast, es aber nicht tust.

Solange Du eine Entscheidung nicht umsetzt, befasst Du Dich weiterhin mit der Thematik.

Das heißt Du analysierst permanent das Schulsystem, Deine Kollegen, Deine Schulleitung und die ganze Welt.

Stattdessen solltest Du Dich mit der Umsetzung Deiner Entscheidung befassen.

Falls Du das nichts tust, landest Du wieder in der 5. Phase und fragst Dich wieder, ob Dir Sicherheit oder Freiheit wichtig ist.

Danach landest Du in der 3. Phase und willst Dich vielleicht doch innerhalb des Systems verändern.

Dann melden sich Deine hinderlichen Gedanken wieder.

Schließlich landest Du in der 2. Phase und bist krank.

Deshalb lass uns zusammenarbeiten, damit Du aus der 7. Phase in die Phase der Kündigungsvorbereitung gehst.

Dort arbeiten wir gemeinsam – strategisch klug – an Deiner Kündigung als Lehrer.

Nachdem wir gemeinsam die 7 Phasen durchgegangen sind, ist Dir hoffentlich klar geworden, dass ich nicht von Geburt an ein mutiger Mensch bin.

Vielmehr habe ich auf Grund meiner Liebe zu meinem Leben, meiner Gesundheit und meiner Träume meinen Mut-Muskel trainiert.

Denn innerlich fühlte ich das, was John Ruskin sagt:

Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.

Demnach kannst auch Du völlig unabhängig davon, ob Du mutig bist oder nicht Deinen Mut-Muskel trainieren.

Damit Du als Lehrer erfolgreich kündigst und Deine Träume verwirklichst.

Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg und Freude!

Sobald Du in Zweifel kommst, denke an die Worte von Oskar Kokoschka:

Talent ist nicht genug. Worauf es ankommt, ist Stehvermögen.

Wenn Du magst, schaue Dir zu dem Artikel dieses Video an:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

Großartige Tipps

Als Lehrer kündigen

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Hallo, Ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Wandel, Veränderung und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben. 

Damit war es für mich unmöglich, mich in das Korsett des Beamtensystems "hineinzuquetschen". Deshalb habe ich so lange an ihm gezogen, bis es eine Stretch-Hose wurde, die sich an meine Wünsche und Bedürfnisse anpasste.

Mit anderen Worten: Ich habe innerhalb von wenigen Jahren an 5 Schulen in drei Bundesländern gearbeitet. Dabei war ich Fachbereichsleiterin, hatte Abordnungen und hatte unterschiedliche Teilzeit-Verträge.

Dennoch habe ich Ende 30, ohne einen Menschen zu haben, der meine Miete bezahlt und trotz einer chronischen Krankheit (Endometriose) als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin erfolgreich gekündigt.

Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

Dein Kommentar

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  1. Ohhhhhhh jaaaaa … Jede Zelle in mir schreit nach dem Ruf der Freiheit … Ich will raus!!!!!! Jetzt sofort … Ich brauche neue Möglichkeiten und Impulse … Ich ersticke und werde jetzt gehen …. nicht bald Jetzt … Sofort … Ich springe … Ich mache meinen nächsten Quantensprung ….. Soooooo geil !!!!! Ich heule, ich jubiliere … Ich schreie … Schreie meine Freiheit heraus ….und freue mich auf meine neue Welt

    1. Wie geil!!! Ich freue mich so sehr für Dich! Das Gefühl endlich frei zu sein, ist bombastisch! Ich fühle voll und ganz mit Dir. Feiere Dich, Dein neues Leben und Deine Freiheit. Ich werde heute auf Deine Freiheit trinken, versprochen! Ganz liebe Grüße, Victoria

  2. Liebe Victoria, ich habe bereits gekündigt. Dein Blog, den ich vor 3 Monaten gelesen habe, hat mit den letzten nötigen Antrieb dafür gegeben. Vielen Dank dafür!
    Mein Leben wird in Zukunft außerhalb von Deutschland stattfinden. Leider komme ich noch nicht in das betreffende Land rein, weil die Grenzen dort geschlossen sind. Solange ich noch hier bin habe ich nun allerdings Probleme mit der PKV. Ich soll den kompletten Beitrag zahlen, solange ich in D bin. Die gesetztliche KV nimmt mich auch nicht. Hast du da einen Tipp für mich?

    1. Hallo liebe Maya, sehr gern! Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Kündigung und damit zu Deiner Freiheit! Hurra, endlich bist Du frei. Du kannst vielleicht in eine Auslandsversicherung wechseln. Wobei der Wechsel davon abhängt, wie lange Du in D bleiben musst. Sobald Du in eine Auslandsversicherung wechseln kannst, kannst Du die PKV kündigen. Ich wünsche Dir, dass Du bald in Dein Wunschland einreisen darfst. Liebe Grüße, Victoria

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