Lehrer und Stress Lehrer Burnout seelisch erschöpft

Lehrer und Stress sind zwei Wörter, die zusammen gehören. Ein unzertrennliches Paar.

Nicht, weil Du als Lehrer Stress liebst. Nein. Weil mmmhhh, warum eigentlich?

Weshalb bist Du als Lehrer gestresst, genervt und erschöpft?

Immerhin hast Du ständig Ferien und spätestens um 13 Uhr bist Du doch zu Hause, oder?

Sobald ich damals als Lehrerin meinen Freunden erzählte, dass ich keine Kraft habe, um in der Woche abends wegzugehen, kamen diese Sprüche.

Dann schenkten sie mir Ratgeber aus der Kategorie „Als Lehrer gelassen“, „Anti-Stress-Buch für Lehrer“ oder „Anti-Lehrer-Burnout“.

Während ich erschöpft nach einem Kampf-Konflikt-Schultag auf meiner Couch lag, las ich diese Bücher.

Dort standen weltbewegende Tipps, wie sorgen sie für sich selbst, räumen sie ihren Arbeitstisch auf.

Zwar sind diese Tipps passend, aber sie halfen mir nicht weiter.

Weil sie den Kern des Problems von Lehrer und Stress nicht ansprachen. Deshalb gibt es jetzt diesen Artikel.

Nachdem mir diese Bücher mit ihren ach so tollen Stressbewältigungsstrategien, Stressmanagement, Zeitmanagement, Arbeitsorganisation und viele andere großartige Managements nicht halfen, stellte ich den Lehrerberuf unter ein Elektronenmikroskop.

Dabei entdeckte ich 50 Faktoren, die Dich als Lehrer stressen.

Bevor Du den nächsten Lehrer-Stressbewältigungskurs buchst oder bei einem Psychologen anrufst oder bei irgendeinem Workshop über das Nervensystem dabei bist, lies diesen Artikel. Weil Du

  • die 50 Faktoren, die Lehrer und Stress aneinander kleben lassen, kennenlernst. 

Danach weißt Du sofort, wo Du ansetzen musst, um für Dich positive Veränderungen zu bewirken. Folglich verschwendest Du Deine kostbare Lebenszeit nicht mit sinnfreien Ratschlägen, die Dir als Lehrer nicht weiterhelfen.

  • Zudem erfährst Du anhand von 7 effektiven Praxistipps, wie Du gelassen mit dem Wahnsinn an der Schule umgehst.

Nein. Das sind keine 0815-Tipps, die in jedem „Als Lehrer gelassen durch den Schulalltag“-Ratgeber stehen. Sondern erprobte Praxistipps, die helfen, wenn Du sie konsequent umsetzt.

Lass uns loslegen.

Was genau macht den Lehrerberuf stressigen?

Die Schüler.

Nein. Deren Eltern.

Nein. Die Kollegen.

Ganz klar, die Benotung.

Oh nein! Der ganze Papierkram.

Je nachdem was für ein Typ Mensch Du bist, wo Deine Schule ist, an welcher Schulform und welche Schulfächer Du unterrichtest, stressen Dich andere Faktoren.

Wobei es Faktoren gibt, die jeden Lehrer stressen, wie beispielsweise Lärm. Da Lärm Teil des Berufs ist, bleiben Stress und Lehrer ein unzertrennliches Paar.

Damit wir strukturiert über die 60 Stress-Faktoren sprechen, habe ich sie in Themenbereiche eingeteilt:

a. Lautstärke.

b. Arbeitsbedingungen.

c. Arbeitsatmosphäre (Lehrerzimmer und Klassenraum).

d. Fremdbestimmung.

e. Arbeitskollegen.

f. Erwartungen von außen.

Wenn ich an einer Schule vorbei gehe, bekomme ich Kopfschmerzen. Weil es laut ist. Auch wenn nur wenige Schüler auf dem Schulhof sind, schaffen sie es meinen Kopf zum Platzen zu bringen.

Aufgrund der vielen Jahre, die ich als Lehrerin an unterschiedlichen Schulen gearbeitet habe, ist mein Gehör überempfindlich geworden.

Falls Du ein hochsensibler Lehrer bist, weißt Du wovon ich spreche.

Wobei Du noch nicht einmal hochsensibel sein musst, um unter dem Lärm an der Schule zu leiden. Nur erreichen hochsensible Lehrer schneller ihren Schmerzpunkt.

Weil es an der Schule laut ist, kannst Du dem Lärm nicht aus dem Weg gehen. Denn es ist laut:

  1. Auf dem Schulhof
  2. Im Klassenraum.
  3. Auf dem Flur.
  4. Im Lehrerzimmer.
  5. Im Sekretariat.

Letztlich ist es überall laut.

Dadurch wird Dir bewusst, weshalb viele Lehrer an Tinnitus erkranken.

Wenn Du 40 der 60 Faktoren, die Lehrer stressen, im Video sehen willst, schaue Dir dieses Video an: 

Kann die Ausstattung der Schule Dich als Lehrer stressen? 

Zu dem Punkt „Lautstärke“ kommen die miserablen Arbeitsbedingungen, die Lehrer und Stress zusammenführen.

6. Schlechte Akustik in den Räumen.

7. Mangelnde Ausstattung.

8. Kein Waschbecken im Klassenzimmer. (Dieses Problem war schon vor Corona kritisch. Schließlich kannst Du als Lehrer die Tafel nicht sauber machen, wenn der Schwamm nicht nass ist. Damit ich den Schwamm nass machen konnte, musste ich an einigen Schulen minutenlang durch die Schule laufen.)

9. Dunkle Räume.

10. Feuchte, nasskalte Räume mit Wasserflecken an den Wänden.

11. Schmutzige, kaputte Gardinen.

12. Zerrissene Tapeten.

13. Kleine Räume.

Während Du diese Punkte durchliest, wirst Du entweder Deinen Klassenraum vor Augen haben oder denken, dass ich übertreibe.

Falls Du zu den Lehrern gehörst, die denken „sie übertreibt“, hast Du bisher keine Brennpunktschule kennengelernt beziehungsweise keine bildungsfernen Klassen unterrichtet. (Während Du als Gymnasiallehrer meist keine großen Probleme mit der Ausstattung hast, fordern Dich die Eltern Deiner Schüler und deren Rechtsanwälte heraus.)

Da ich als Berufsschullehrerin sowohl Gymnasiasten als auch bildungsferne Schüler unterrichtete, weiß ich, dass Ausstattungsprobleme schulform-abhängig sind.

Denn in den Klassenräumen an der gymnasialen Oberstufe hatte ich als Lehrerin sowohl einen Overheadprojektor, ein Whiteboard als auch einen Beamer.

Dafür sah es in den Klassenzimmern von Schülern der Klassen, wie zum Beispiel:

  • Berufsgrundschuljahr,
  • Berufsorientierungsjahr,
  • Maßnahmenklassen,
  • Berufsvorbereitungsjahr,
  • Sprachklassen und

vielen anderen miserabel aus.

Aufgrund eines Schimmelbefalls hatte eine damalige Kollegin von mir Atemprobleme. Weil es damals in NRW kein Geld für Schulen gab, erkannte die Behörde den Schimmelbefall nicht an.

Somit musste diese Lehrkraft viele Ärzte besuchen, um Gutachten vorzulegen. Schließlich schickte die Behörde einen Sachbearbeiter. Danach endete der Fall in einem Papierkrieg.

Wie viele Bäume für diesen Papierkrieg sterben mussten, ist unklar. (Aber nun, wenige Jahre später, stellt NRW 350 Millionen Euro für die Digitalisierung der Schulen bereit.)

Wenn Du tagtäglich in einem heruntergekommenen und dreckigen Raum arbeitest, wirkt sich das auf Deine Seele aus.

Weshalb sonst richtest Du Dir ein gemütliches Zuhause ein?

Damit Du Dich wohlfühlst und das Gefühl von „ ich bin angekommen“ hast, ist es wichtig einen gemütlichen Raum zu haben.

Aber den hast Du an einer Schule nicht. Deshalb willst Du sofort den Raum wieder verlassen. Da Du das nicht kannst, stresst Dich das subtil auf der seelischen Ebene.

Solange die Ausstattung an Schulen miserabel, lieblos und heruntergekommen ist, gehören Stress und Lehrer zusammen. 

Dazu empfehle ich Dir dieses Video anzuschauen:

Ist die Digitalisierung die Lösung für den gestressten Lehrer? 

Da nun alle Bundesländer viel Geld für die Digitalisierung der Schulen ausgeben, sind die obigen Probleme Geschichte.

Schließlich sitzt Du bald mit Deinem Computer – gesponsert von Deinem Dienstherrn – gemütlich in Deinem schönen Zuhause und machst Fernunterricht.

Wenn Du keine Lust mehr hast, gehst Du in Deinem Garten spazieren. Genauso stellen sich einige ihre Zukunft als Lehrer vor.

Dabei vergessen sie, dass bei einem Dienstrechner der Dienstherr kontrollieren kann, welcher Lehrer wie viel gearbeitet hat. Demnächst gibt es Dienstgespräche bezüglich Deiner Arbeitsmoral. Dazu hat den Anfang schon mal Bayern gemacht.

Während der Schulschließung ab dem 13.3.2020 sollen einige Lehrkräfte – laut deren Eltern - zu wenig gearbeitet haben. Deshalb kam es zu Dienstgesprächen und zu Kürzungen der Bezüge.

Obwohl bisher die Digitalisierung in allen Arbeitsbereichen für mehr Arbeit und weniger Muße gesorgt hat, freuen sich tatsächlich einige Lehrer auf ihren Dienstcomputer.

Aufgrund der Veränderungen, die sich durch humanoide Roboter und künstliche Intelligenz ergeben, habe ich mir Gedanken über deren Einfluss auf die Schule gemacht. Danach ist dieses informative Video entstanden: 

Stressfaktor Mensch

Neben der Ausstattung und den Schulräumen sind Menschen – viele Menschen – an der Schule, die Dich als Lehrer stressen. Wobei sie das nicht bewusst tun. 

Letztlich ist es eine Tatsache, dass es stressig wird, wenn viele Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Erwartungen zusammen kommen. Somit ist es nachvollziehbar, dass an der Schule, wo unterschiedliche Menschen aufeinander treffen, es viele mentale Herausforderungen gibt. 

Lass uns diese im Einzelnen genau anschauen.    

Das Lehrerzimmer: Ort der Entspannung?

Bevor wir auf die Menschen an der Schule eingehen, tauchen wir in die Arbeitsatmosphäre des Lehrerzimmers ein.

Damals als junge Lehrerin habe ich immer wieder Kollegen im Lehrerzimmer weinen gesehen. Mich hat das ins Herz getroffen. Dabei waren sie nicht traurig, weil die Schüler sie verletzt hatten, sondern weil die Schulleitung nicht hinter ihnen stand. Dadurch fühlten sie sich ohnmächtig. 

Somit verwundern Dich die folgenden Stressfaktoren nicht:

14. Klagende, gleichgültige und/oder übermotivierte Haltung.

15. Hektik und Unruhe.

16. Traurige und resignierte Stimmung.

17. Grauenhafte Kommunikationspolitik.

18. Frust aufgrund der Konflikte mit den Eltern und deren Rechtanwälten.

Je nachdem wie lange Du als Lehrer arbeitest, kannst auch Du ein frustrierter und resignierter Mensch werden. Dazu passt das Zitat von George Eliot:

Es existiert kein Wesen, dessen Inneres stark genug wäre, nicht von dem geprägt zu sein, was außerhalb von ihm liegt.

Willst Du jetzt Deine erfüllende Berufsalternative zum Lehrerberuf finden?

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Sind Deine Kollegen ein ernstzunehmender Stressfaktor?

19. Einzelkämpfer

20. Wenig Kooperationsbereitschaft

21. Keine Zeit, um zuzuhören.

22. Perfekt.

23. Allwissend.

24. Fehlerfrei.

Auch wenn nicht alle Lehrer mit ihren Unterrichtsmaterialien so umgehen, als wenn es kostbare Diamanten wären, tun es mehr als genug.

Anfangs als Berufsanfängerin hat es mich aufgeregt, dass ein Großteil meiner Kollegen nicht offen mit ihren Unterrichtsmaterialien umging. Später verstand ich, dass sie Angst hatten.

Obwohl es mehr Selbstzweifel waren, die sie hatten. Denn sie zweifelten an der Perfektion ihrer Arbeitsblätter. Deshalb sollte kein Lehrer sie sehen. Denn es könnte sein, dass er sie kritisiert.

Zwar leiden alle Lehrer unter dieser Einstellung, dennoch hört keiner auf „Perfekt“ zu spielen. Demnach bleibt es dabei, dass Lehrer und Stress zusammenkleben.

Da ich bevor ich an die Schule kam als Festangestellte in der freien Wirtschaft arbeitete, war ich erstaunt über die perfekte, fehlerfreie und allwissende Haltung an der Schule.

Während privater Gespräche erzählten mir einige Lehrer, wie sehr sie diese „Perfekte-Haltung“ stresst. Und diejenigen, die eine Schwäche hatten, wie zum Beispiel Schreibschwäche, litten stark.

Weil sie Angst davor hatten als unperfekt und fehlerhaft abgestempelt zu werden, kam es bei ihnen zu Depression und anderen Krankheiten.

Schließlich frisst Angst die Seele auf.

Sobald Du an dem Punkt des perfekten, fehlerfreien und allwissenden Lehrers weiter gräbst, landest Du bei den Erwartungen der externen Akteure. Denn diese haben hohe Erwartungen an Dich als Lehrer.

Bevor wir uns anschauen, wie Dich die Erwartungen der anderen Menschen stressen, schaue Dir an, welche 3 Ratschläge Deiner Kollegen Du ignorieren darfst: 

Ist die Arbeit mit den Schülern für Lehrer stressig?

Sobald Du als Lehrer im Klassenraum angekommen bist, weißt Du, weshalb Lehrer und Stress zusammengehören. Denn Stress ist im Klassenraum Programm.

25. Schwierige Schüler (ADHS, Schulverweigerer, Verhaltensauffällige und so weiter)

26. Unmotivierte Schüler.

27. Streitigkeiten unter Schülern.

27. Aggressionen gegen Lehrer.

29. Ungerechtigkeiten.

30. Distanzlosigkeit gegenüber Erwachsenen.

31. Rücksichtslosigkeit gegen Schüler.

32. Rücksichtslosigkeit gegen Lehrer.

33. Respektlosigkeit.

Wenn Du Deine Pause auf dem Schulhof verbracht hast, weil Du Pausenaufsicht hattest, hast Du auch dort Stress erlebt, weil:

34. Schüler sich gezankt haben.

35. Du Diskussionen mit rauchenden Schülern hattest.

Während der Jahre als die Corona-Maßnahmen galten, hattest Du als Lehrer neue Konflikte zu lösen, wie beispielsweise:

36. Nicht-Einhaltung des Abstands.

37. Die Maske wird nicht getragen.

38. Das Einbahnstraßenprinzip wird missachtet.

Daran merkst Du, dass es Deinem Dienstherrn egal ist, wie es Dir mit seinen Anweisungen geht. Denn Du sollst fragwürdige Maßnahmen gegenüber jungen Menschen umsetzen, ohne dass Du vorher gefragt worden bist.

Weil Du bei Deiner Verbeamtung Treue und Gehorsam geschworen hast, wirst Du bei Veränderungen nicht einbezogen. Denn Du sollst lediglich Anordnungen und Weisungen, die vom Dienstherrn kommen, ausführen. Da bringt die Remonstrationspflicht auch nicht viel.

Abgesehen davon kann Dich die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen frustrieren, weil Du das, was Dir wichtig ist (wie deren Potenzial zu entfalten) nicht machen kannst. Wie Du in diesem Video siehst:

Wie die Erwartungen der Anderen Dich als Lehrer stressen

Falls Du Dich jetzt fragst, wer die Anderen oder externe Akteure sein sollen, hängt die Antwort von Deiner Schulform ab. Je nachdem an welcher Schulform Du unterrichtest, sind das:

  • Eltern,
  • Ausbilder,
  • Psychologen,
  • Sozialpädagogen,
  • Vormund,
  • Pflegeeltern,

letztlich die Gesellschaft.

Abgesehen davon, dass sie von Dir erwarten perfekt zu sein, keine Fehler zu machen und alles zu wissen, sollst Du ihre Kinder zu Genies machen. Falls Du das nicht hinbekommst, bist Du ein schlechter Lehrer.

Denn ihr Kind ist selbstverständlich ein Genie. Aber da Du so schlecht bist, hast Du die Genialität ihres Kindes nicht zum Leben erweckt. Deshalb kommen sie mit dem Rechtsanwalt. Und wenn sie sich den Rechtsanwalt nicht leisten können, beschimpfen sie Dich.

Schließlich weiß doch die ganze Welt, dass Du vormittags Recht hast und Dich nachmittags auf dem Tennisplatz vergnügst. Somit ist doch klar, weshalb Du das Genie in ihren Kindern nicht siehst.

Dabei zahlen Deine Hobbies die Eltern der Genies. Denn Du zahlst als Beamter keine Steuern. Aber lebst königlich davon. (Beamte zahlen nicht in die Sozialkassen ein, wie es Angestellte machen, aber sie zahlen Steuern.)

Zwar hatte ich als Berufsschullehrerin kaum mit Eltern zu tun, aber von meinen Kunden – vor allem Grundschullehrern – höre ich gruselige Geschichten.

Solange Eltern und Lehrer nicht zusammenarbeiten, klebt Lehrer und Stress zusammen. Zumindest für alle Lehrer, die viel Elternarbeit machen müssen.

Bevor wir uns die 7 effektiven Praxistipps anschauen, fassen wir die Stressfaktoren bei „Erwartung von außen“ zusammen:

39. Du sollst Wissen vermitteln.

40. Erziehen sollst Du auch.

41. Seelsorger und Psychologe sollst Du ebenso sein.

42. Fordern sollst Du.

43. Fördern sollst Du.

44. Immer freundlich und geduldig sein.

45. Jederzeit ansprechbar sein.

46. Keine Bedürfnisse haben.

Falls Du diese Erwartungen erfüllen solltest, erwarte weder Dankbarkeit noch Anerkennung. Denn die gibt es für Dich als Lehrer nicht. Schließlich sollst Du doch keine Bedürfnisse haben.

Im Grunde genommen bist Du eine säkularisierte Nonne beziehungsweise ein Mönch. Denn die Gesellschaft zählt den Lehrerberuf zu den sogenannten „semiprofessionellen“ Berufen. Deshalb kann doch mittlerweile jeder Lehrer werden.

Das heißt von Dir wird erwartet, dass Du mehr leistest als Du bezahlt wirst. Damit klebt schon wieder Lehrer und Stress zusammen. Auch weil die Gewalt gegen Lehrer gestiegen ist, wie Du es in diesem Video siehst: 

Subtile Stressfaktor, die Dich als Lehrer schleichend krank machen 

Sobald Du das Schul- und Beamtensystem als ein konformistisches System wahrnimmst, erkrankst Du an den inneren Kämpfen, die in Dir toben. Da es zu einem Wertekonflikt kommt.

Wenn Du zum Beispiel Freiheit als höchsten Wert hast, wird es für Dich schwierig sein in einem System mit einer steilen Hierarchie glücklich zu arbeiten. Weil Dir die Freiheit selbst zu entscheiden in den meisten Fällen fehlt. Schließlich bestimmen die Verordnungen und die Lehrpläne, was Du zu machen hast.

Auch wenn viele die Fremdbestimmung anfangs nicht wahrnehmen, ist sie vorhanden und sie macht krank.  Dazu habe ich für Dich weiter unten einige Studien mitgebracht. 

Die Fremdbestimmung an der Schule  

Wenn Du nur Anweisungen ausführen sollst, ist natürlich klar, dass Du als Lehrer nicht selbst- sondern fremdbestimmt lebst. Abgesehen von den bisher besprochenen Faktoren, die Stress und Lehrer unzertrennlich machen, kommt nun die Fremdbestimmung hinzu.

Auch wenn es Dir nicht jeden Tag deutlich ist, wie stark Du unter der Fremdbestimmung leidest, tust Du es. Weshalb das so ist, ist schnell erklärt. Denn je weniger Du als freier Mensch selbst über Dein Leben bestimmst, desto stärker leidest Du.

Da Du als Lehrer für jede Kleinigkeit eine Erlaubnis brauchst, bist Du von der Gunst Deines Schulleiters und Deines Dienstherrn abhängig. Letztlich bestimmen sie, ob Du Deine Schule wechseln oder Deine Stunden reduzieren darfst oder nicht.

Zudem macht der Ausdruck „Freistellung“ und „über den Dienstweg“ deutlich, dass Du in der schulischen Hierarchie weit unten angesiedelt bist.

Damit Dir deutlich wird, wie stark sich die Fremdbestimmung auf Deine Gesundheit auswirkt, schaue Dir diese Videos an. Dort stelle ich Dir aussagekräftige Studien vor.

Zusammenfassend können wir bei dem Punkt „Fremdbestimmung“ festhalten, dass Dich diese Gegebenheiten stressen:

47. Andere bestimmen was, wo, wann, wie, wen Du unterrichtest.

48. Du brauchst für jede Kleinigkeit eine Erlaubnis. (Beispielsweise reicht es nicht aus, die Schulleitung über einen Tagesausflug in Kenntnis zu setzen. Du brauchst formal eine Erlaubnis, um mit Deiner Klasse diesen Tagesausflug machen zu können.) 

49. Ohne die Freistellung kannst Du Deine Schule nicht wechseln.

50. Du musst stets den Dienstweg einhalten. Das heißt Du musst beispielsweise:

Deine Schulleitung darüber in Kenntnis setzen, dass Du Dich auf eine andere Stelle bewirbst.

Darüber wundern sich Menschen aus der freien Wirtschaft sehr. Weil sie sich nicht vorstellen können mit ihrem Vorgesetzten darüber zu sprechen, dass sie sich wegbewerben wollen.

Die Benotung

Abgesehen von den Machtkämpfen und den Disziplinarproblemen, die einigen Lehrkräften seelisch schaden, ist die Benotung der Schüler nervig.

Zwar gehöre ich nicht zu den Menschen, die die Bewertung einer Leistung ablehnen, aber die Bewertung an der Schule basiert nicht auf einem fairem Fundament.

Wenn zum Beispiel Künstler freiwillig ihre Kunstwerke in einer Galerie ausstellen, werden ihre Werke von den Besuchern bewertet. Ebenso ist es bei Sportlern, die an Wettkämpfen teilnehmen.

Demnach wollen wir als Menschen eine Leistung erbringen und für diese anerkannt werden. Ohne eine Bewertung erfolgt keine Anerkennung.

Im Grunde genommen ist „danke“ schon eine Bewertung. Denn wenn ich die Tat des anderen nicht gut finden würde, würde ich nicht „danke“ sagen. Richtig?

Somit bewerten wir Menschen immer. Entweder bewusst oder unbewusst.

Letztlich ist auch der Ausdruck „dieser Sonnenuntergang ist schön“ eine Bewertung.

Auch wenn einige Menschen glauben sehr himmlisch zu sein, wenn sie nicht mehr bewerten, ist das auf dem Planten Erde fatal. Denn als Menschen verbinden wir das physische mit dem mentalen.

Sobald Du aufhörst als Mensch zu bewerten, bist Du auf der Erde verloren. Weil Du keinen Wertekompass hast, um beispielsweise zu entscheiden, welche Aktivitäten Dir gefallen und welche nicht.  

Damit ist sicherlich klar, dass wir eine Leistung erbringen wollen (und müssen), wenn wir in der physischen Welt etwas erschaffen möchten. Genauso müssen wir bewerten, um zu wissen, wohin unser Weg in diesem Leben führt.

Jedoch ist es an der Schule so, dass alles erzwungen ist und Fähigkeiten gegeneinander ausgespielt werden. Zum Beispiel ist die Leistung eines sportlichen Schülers weniger wert als die Leistung eines mathematisch interessierten Schülers.

Dadurch wird das System ungerecht. Dazu kommen noch andere Punkte auf die ich in diesem Video eingehe:

Damit Du weißt, warum konkret aufgrund der Benotung Stress und Lehrer zusammengetackert sind, liste ich Dir die Stress-Faktoren auf:

51. Klassenarbeiten/Test/Prüfungen/Klausuren erstellen.

52. Korrigieren der Prüfungen/Test/Klassenarbeiten/Klausuren.

53. Noten machen.

54. Die Noten mit den Schülern besprechen.

55. Innere Kämpfe aufgrund der Wertekonflikte und Gewissensbisse aushalten.

56. Die Noten den Eltern erklären.

57. Schüler mental aufbauen, wenn sie aufgrund ihrer schlechten Noten niedergeschlagen sind.

58. Dafür sorgen, dass Du Dich mit der Benotung der Leistung der jungen Menschen gut fühlst.

59. Bei Abschlussprüfungen Dich gut fühlen, dass Du viel kostbare Lebenszeit in das Erstellen von Protokollen investierst. 

60. Kopfzerbrechen darüber, wie Du die mündlichen Noten gerecht gestaltest.

7 effektive Praxistipps, um Lehrer und Stress zu trennen

Was ist Stress überhaupt?

Anfangs sprach man nur in der Materialprüfungstechnik über Stress. Später (1936) hat der Physiologe Hans Selye das Wort erstmals auf den Menschen angewandt.

Dabei setzte er die Belastung in Beziehung mit den daraus resultierenden körperlichen Reaktionen. Wenn es aufgrund von Belastung zu einer Anspannung kommt, reagiert der Körper mit Kampf oder Flucht.

Da „Stress“ aus dem lateinischen stringere kommt und anspannen bedeutet, spreche ich von Anspannung.

Wenn Du vor einem Löwen wegrennst und Dein Leben rettest, hat die Stressreaktion ihren Zweck erfüllt. Jedoch musst Du das in Deutschland selten tun.

Dafür wirst Du als Lehrer täglich mit Faktoren konfrontiert, bei denen Dir Deine natürliche Stressreaktion nicht helfen kann.

Damit Dir das deutlich wird, lies die 60 Faktoren, die Lehrer und Stress unzertrennlich machen erneut durch. Dann überlege bei welchen der Faktoren Dir Kampf oder Flucht hilft.

Bei keiner.

Deshalb wird der Stress im Lehrerberuf schnell zu Dauerstress – Disstress - und verursacht schwerwiegende psychische, seelische und/oder körperliche Schäden.

Solange Du im Dauerstress bist, schüttet Dein Körper Cortisol aus. Abgesehen davon, dass ein erhöhter Cortisolspiegel die Entstehung des metabolischen Syndroms begünstigt, schwächt es Deine Nebennieren.

Bei einem metabolischen Syndrom geht es um Übergewicht, erhöhter Blutdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Insulinresistenz. Aber ohne Stress ist ein aktives Leben nicht möglich. Denn Anspannung ist Teil des Lebens.

Schließlich ist nicht jede Belastung schädlich. Wenn Du die Geburtstagsfeier Deines Kindes vorbereitest, ist das stressig. Dennoch macht Dich diese Aufgabe nicht krank.

Außerdem lässt Dich ein stressfreies Leben, das Deine Fähigkeiten unterfordert, in Langeweile ersticken. Dann leidest Du zwar nicht an Burnout, dafür an Boreout. Somit bist Du durch Langeweile ausgebrannt.

Damit weder das eine noch das andere passiert, gibt es jetzt die 7 effektiven Praxistipps.

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Wie Dich die 7 Praxistipps unterstützen gelassener zu werden

Während meiner Zeit als Lehrerin haben mir diese 7 Praxistipps geholfen. Derzeit helfen sie Kunden von mir, die sich neben dem Lehrerberuf eine Nebentätigkeit aufbauen.

Sowohl meine Kunden als auch ich haben diese 7 Tipps angewandt, um für eine bestimmte Zeit gelassen durch den Schulalltag zu gehen. Danach haben wir als Lehrer gekündigt.

Genauso wie Nina, die eine Kundin von mir war. Später hat sie über den Stress an der Schule und ihrer Kündigung mit dem WDR gesprochen.

Wenn Du mehr Kündigungsgeschichten lesen willst, lies Dir hier die Befreiungsgeschichten durch.

Das heißt: Diese Tipps helfen Dir gelassen zu werden, aber sie bringen Dich nicht dazu die nächsten 40 Jahre singend und pfeifend den Lehrerberuf zu meistern.

Wenn Du den Lehrerberuf nicht vom Herzen bejahst, beantworte diese 13 Fragen, um zu entscheiden, ob Du weiterhin Lehrer bleiben oder gehen willst. Denn Du tust Dir keinen Gefallen, wenn Du Dich jahrelang durch einen stressigen Beruf quälst.

Auch für den Beamtenstatus solltest Du das nicht tun. Schließlich gibt es Situationen, in denen es sich lohnt loszulassen. Welche das sind, erfährst Du in diesem Video:

1. Klarheit

Wenn Du Dir die 60 Faktoren genau durchgelesen hast, weißt Du, dass der Lehrerberuf ein stressiger Beruf ist.

Demnach liegt es nicht an Dir, wenn Du erschöpft, ausgelaugt und gestresst bist, sondern daran, dass Du einen stressigen Beruf hast. Denn Lehrer und Stress gehören zusammen.

Mit anderen Worten: Lass Dir von keinem Menschen einreden, dass Du als gestresster Lehrer ein individuelles Problem hast.

Denn diese Individualisierung von diversen Problemen des Beamten- und Schulsystems führt Dich in die Krankheits- und Psychofalle.

Sobald Du Dir das bewusst gemacht hast, hörst Du bitte auf:

  • Dich selbst anzuzweifeln,
  • sinnfreie Stressbewältigungskurse und Ähnliches zu machen.
  • Dich selbst zu optimieren.

Dadurch entlastest Du Dich. Zudem hast Du eine realistische Vorstellung von Deinem Lehrerberuf.

Stelle Dir vor, ein Gärtner besucht diesen Kurs: „Für immer schöne und saubere Hände.“

Sobald er Montag seinem Beruf nachgeht, weißt Du wie seine Hände aussehen.

Kurzum: Du kannst daran arbeiten – dabei helfen Dir diese 7 Tipps – gelassen mit dem Stress umzugehen. Jedoch kannst Du den Lehrerberuf nicht stressfrei machen.

Deswegen befreist Du Dich jetzt von Ratgebern, Selbstoptimierungskonzepten und alle anderen zeitaufwendigen und sinnfreien Aktivitäten.

Dafür holst Du Aktivitäten in Dein Leben, die Du liebst. Damit sind wir bei Tipp Nummer 2.

2. Lieblingsaktivitäten

Falls Du wie die meisten Lehrer Wandern und Reisen als Hobby hast, solltest Du das jetzt ändern. Denn Wandern und Reisen sind nur deswegen typische Lehrer-Hobbies, weil Du sie in den Ferien machst.

Während Deines Alltags hast Du demnach keine Hobbies. Weil Du zu 100 Prozent für die Schule lebst.

Wenn Du jetzt die Augen rollst und denkst „Als Lehrer habe ich doch keine Zeit für Hobbies“, sage ich dazu: Hole Dir dennoch ein verbindliches Hobby in Dein Leben und arbeite daran, dass Du es ausübst.

Solange Du kein Hobby hast, gibt es keinen Grund schnell die Schule zu verlassen. Deswegen ändern wir das.

Dazu schreibst Du Dir jetzt auf, was Du gerne machst. Danach sorgst Du dafür, dass Du Deinen Lieblingsaktivitäten nachgehst.

Denn sie geben Dir Energie und aktivieren Deine Lebensfreude. Damit hast Du ausreichend Kraft stressigen Situationen gelassen zu begegnen. Dabei unterstützt Dich zusätzlich dieses Video:

3. Ausbrechen

Nachdem wir die 60 Faktoren durchgegangen sind, weißt Du, dass es an der Schule laut ist. Deshalb empfehle ich Dir immer wieder in der Pause die Schule zu verlassen.

Damals als ich noch als Lehrerin arbeitete, habe ich an einigen Tagen während der Pause einen Spaziergang gemacht. Außerhalb des Schulgebäudes.

Wenn Du das nicht machen kannst, bleibe in Deinem Klassenraum. Während der Pause ist es dort am ruhigsten. Damit Du Lehrer und Stress voneinander trennst, meide Orte an der Schule, die Dir nicht gut tun. Wie zum Beispiel das Lehrerzimmer.

4. Alternativen

Auch wenn Du als Lehrer nicht aussteigen willst, obwohl es dafür ausreichend Gründe gibt, finde eine Alternative zum Lehrerberuf.

Denn psychologisch füllst Du Dich machtvoll, wenn Du außerhalb der Schule einen Job hast.

Da Du als Beamter einer Nebentätigkeit nachgehen darfst, finde mit meinem Buch „Tschüss Schule – Hallo Freiheit“ heraus, was Du machen willst.

Solange Du glaubst nur als Lehrer arbeiten zu können, fühlst Du Dich ohnmächtig und fügst Dich allen Veränderungen. Zudem machst Du Dich klein, weil Du denkst als Lehrer sowieso nichts Wertvolles für die freie Wirtschaft tun zu können.

Dadurch fühlst Du Dich machtlos.

Deshalb hole Dir mein Buch und fange an Deine Alternative zu finden. Wenn Du Deine Alternative hast, weißt Du, dass Du jederzeit gehen kannst, wenn Dir die nächste Veränderung zu blöd ist. Falls Du bei dem Gedanken den Job zu wechseln Angst bekommst, schaue Dir dieses Video an:  

5. Mindeststandards

Anstatt dass Du den Erwartungen der anderen nacheiferst, eifere Deinen eigenen nach.

Außer Du glaubst tatsächlich erst dann ein guter Lehrer zu sein, wenn Du Dich selbst mit Deinen Wünschen, Träumen und Bedürfnissen aufgibst. Wobei das noch nicht mal Nonnen und Mönche machen.

Dazu brauchst Du Dir nur Anselm Grün, Hildegard von Bingen, Matthieu Ricard und Thich Nhat Hanh anzuschauen. Wenn Du lange im Lehrerberuf bist, weißt Du, dass Du die Erwartungen der anderen nicht erfüllen kannst.

Deshalb erfülle Deine eigenen. Sobald Du für Dich klar formulierst, welche Faktoren erfüllt sein müssen, damit Du zufrieden aus der Schule gehst, hast Du Deinen Seelenfrieden.

Deshalb schreibe Dir jetzt auf, welche Faktoren – ganz konkret – Du erfüllt haben willst, um Deinen inneren Frieden zu haben. Somit legst Du für Dich selbst Deine Standards fest.

Wenn Du ab heute den Unterricht verlässt, denkst Du nicht mehr „Das hätte ich anders machen müssen“, sondern „Meinen Standard habe ich erfüllt! Super!“ 

Dann brauchst Du Dir auch Situationen nicht schön zu reden. Wenn Du das tust, besteht die Gefahr, dass Dir das passiert, wovon ich in diesem Video berichte:

6. Rituale 

Damit Du nicht ewig über die Schule nachdenkst, schließe sie mit einem Ritual ab.

Zum Beispiel kannst Du alles, was an der Schule passiert ist, aufschreiben oder nach der Schule einen langen Spaziergang machen.

Danach ist Schluss mit der Schule.

Anfangs wirst Du trotz des Rituals über die Schule nachdenken und darüber sprechen. Dennoch machst Du mit dem Ritual weiter. Denn es dauert, bis Dein Ritual seine Wirkungen zeigt. Durch die tägliche Übung wirst Du mit jedem Tag besser.

Wenn Du für Dich kein „Schule ist vorbei“- Ritual festlegst, wirst Du noch Stunden nach der Schule über die Schule nachdenken und sprechen.

Demnach bist Du – obwohl Du nicht mehr in der Schule bist – dennoch in der Schule. Dadurch schraubst Du Lehrer und Stress für immer zusammen.

Bevor Du als Lehrer ernsthaft krank wirst, lege jetzt Dein „Schule ist vorbei“-Ritual fest.

Somit beginnst Du heute mittels Deines Rituals nach der Schule in Dich hineinzufühlen, welche Sehnsüchte Du noch hast. (Anstatt über die Schule nachzudenken.)

Auch wenn Du den Unterricht vorbereiten musst, darfst Du Dich nach der Schule erst einmal nicht mehr mit der Schule befassen. Denn nach der Schule verabschiedest Du Dich von der Schule und trainierst Dein Gehirn, um erfolgreich den Job zu wechseln. Wie Du das konkret machst, erfährst Du in diesem Video:

7. Grundeinstellungen 

Zwar weißt Du wie Du gerne Urlaub machen willst, aber nicht wie Du leben willst, richtig? Denn das Leben ist nun mal:

  • Ein harter Kampf.
  • Kein Ponyhof.
  • Nur Leid und Kummer.

Deswegen brauchst Du Dich nicht damit zu befassen.

Da Du im Gegensatz dazu Deine Ferien schön gestalten kannst, befasst Du Dich lieber damit. Wie wäre es, wenn Dein Alltag genauso schön wäre, wie Deine Ferien?

Letztlich gehört Dein Alltag zu Deinem Leben und macht zeitlich mehr aus als die unterrichtsfreie Zeit. Deshalb solltest Du Deine Zeit, Dein Geld und Deine Kraft darin investieren Deinen Alltag schön zu gestalten und nicht Deine Ferien.

Wenn Du Dir bewusst machst, wie Du über Dich und Dein Leben denkst, weißt Du, weshalb Du in einem stressigen Beruf haften bleibst. Zudem kannst Du anhand Deiner Grundeinstellung herausarbeiten, wie Du maßgeschneiderte Lösungen für Dich findest.

Weshalb willst Du Tipps und Tricks haben, um in einem kranken und stressigen Beruf zu überleben, wenn Du Dir ein anderes Leben aufbauen kannst?

Anfangs habe ich Dir gesagt, dass diese 7 Praxistipps Dir nicht helfen werden 20, 30 oder gar 40 Jahre gelassen und fröhlich zur Schule zu gehen. Denn solche Tipps existieren nicht.

Wobei Dich diese 7 Tipps unterstützen, ist: Für eine gewisse Zeit gelassen den Schulalltag zu meistern.

Deshalb darfst Du Dich jetzt bei Tipp Nummer 7 mit Deinen hinderlichen Gedanken befassen. Weil sie Dich daran hindern den Job, der Dich stresst loszulassen. 

Solange das Beamten- und Schulsystem sich nicht grundlegend ändert, bleibt der Lehrerberuf stressig.

Kurzum: Lehrer und Stress sind ein unzertrennliches Paar. Auch weil die Erwartungen der Gesellschaft Dich als Lehrer an Dein Limit bringen. Dazu empfehle ich Dir dieses Video anzuschauen:  

Inwieweit Du als Lehrer den Stress reduzieren kannst   

Nachdem Du Dir alles durchgelesen hast, weißt Du nun, dass Lehrer und Stress zusammengehören. Genauso wie Gärtner und Erde. Demnach ist es klar, dass Du aufgrund des Stresses früher oder später krank wirst. Damit Dir das nicht passiert, schreibe jetzt auf, wie Du wirklich leben möchtest. 

Danach vergleichst Du Deine Antworten mit Deinem aktuellen Leben. Da wird es Überschneidungen geben. Aber auch Traurigkeit und Enttäuschung. Weil Du anders leben willst als Du es derzeit tust.

Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich mit Deiner Angst befasst und Dein Selbstvertrauen stärkst. Damit Du, wenn Dein Herz sagt: „Raus aus der Schule“ die Schule verlässt.

Anstatt Dich weiterhin dahin zu quälen, weil Du Angst hast nie wieder Geld zu verdienen und Dir nicht zutraust außerhalb der Schule ein glückliches Leben aufbauen zu können. Letztlich ist diese gefühlte Unfähigkeit ein belastender Stressfaktor.

Da das Leben zu kurz ist, um in einem Beruf, der Dich stresst hängen zu bleiben und Dich immer wieder für den Beruf durch Heilpraktiker, Medikamente, Psychotherapie und Ähnlichem herzustellen, kläre für Dich wo Du im Leben hinwillst. Dabei unterstützt Dich dieses Video:  

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Deine Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

PS: Diesen Artikel habe ich zum ersten Mal am 17.1.2021 veröffentlich. Nun war es an der Zeit diesen zu überarbeiten und zu erweitern.  

Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

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