Lehrer und Stress sind zwei Wörter, die zusammen gehören. Ein unzertrennliches Paar.

Nicht, weil Du als Lehrer Stress liebst. Nein. Weil mmmhhh, warum eigentlich?

Weshalb bist Du als Lehrer gestresst, genervt und erschöpft?

Immerhin hast Du ständig Ferien und spätestens um 13 Uhr bist Du doch zu Hause, oder?

Sobald ich damals als Lehrerin meinen Freunden erzählte, dass ich keine Kraft habe, um in der Woche auszugehen, kamen diese Sprüche.

Dann schenkten sie mir Ratgeber aus der Kategorie „Als Lehrer gelassen“, „Anti-Stress-Buch für Lehrer“ oder „Anti-Lehrer-Burnout“.

Während ich erschöpft nach einem Kampf-Konflikt-Schultag auf meiner Couch lag, las ich diese Bücher.

Dort standen weltbewegende Tipps, wie sorgen sie für sich selbst, räumen sie ihren Arbeitstisch auf.

Zwar sind diese Tipps passend, aber sie halfen mir nicht weiter.

Weil sie den Kern des Problems von Lehrer und Stress nicht ansprachen. Deshalb gibt es jetzt diesen Artikel.

Nachdem mir diese Bücher mit ihren ach so tollen Stressbewältigungsstrategien, Stressmanagement, Zeitmanagement, Arbeitsorganisation und viele andere großartige Managements nicht halfen, stellte ich den Lehrerberuf unter ein Elektronenmikroskop.

Dabei entdeckte ich 50 Faktoren, die Dich als Lehrer stressen.

Bevor Du den nächsten Lehrer-Stressbewältigungskurs buchst oder bei einem Psychologen anrufst, lass uns gemeinsam diese 50 Faktoren durchgehen.

Danach weißt Du sofort, wo Du ansetzen musst, um für Dich positive Veränderungen zu bewirken.

Demnach verschwendest Du Deine kostbare Lebenszeit nicht mit sinnfreien Ratschlägen, die Dir als Lehrer nicht weiterhelfen.

Zudem erfährst Du anhand von 7 effektiven Praxistipps, wie Du gelassen mit dem Wahnsinn an der Schule umgehst.

Nein. Das sind keine 0815-Tipps, die in jedem „Als Lehrer gelassen durch den Schulalltag“-Ratgeber stehen.

Sondern erprobte Praxistipps, die helfen, wenn Du sie konsequent umsetzt.

Lass uns loslegen.

Was genau macht den Lehrerberuf stressigen?

Die Schüler.

Nein. Deren Eltern.

Nein. Die Kollegen.

Ganz klar, die Benotung.

Oh nein! Der ganze Papierkram.

Je nachdem was für ein Typ Mensch Du bist, wo Deine Schule ist, an welcher Schulform und welche Schulfächer Du unterrichtest, stressen Dich andere Faktoren.

Wobei es Faktoren gibt, die jeden Lehrer stressen, wie bspw. Lärm. Deshalb bleiben Stress und Lehrer ein unzertrennliches Paar.

Damit wir strukturiert über die 50 Stress-Faktoren sprechen, habe ich sie in Themenbereiche eingeteilt:

a. Lautstärke.

b. Arbeitsbedingungen.

c. Arbeitsatmosphäre (Lehrerzimmer und Klassenraum).

d. Fremdbestimmung.

e. Arbeitskollegen.

f. Erwartungen von außen.

Wenn ich an einer Schule vorbei gehe, bekomme ich Kopfschmerzen. Weil es laut ist. Auch wenn nur wenige Schüler auf dem Schulhof sind, schaffen sie es meinen Kopf zum Platzen zu bringen.

Aufgrund der vielen Jahre, die ich als Lehrerin an unterschiedlichen Schulen gearbeitet habe, ist mein Gehör überempfindlich geworden.

Falls Du ein hochsensibler Lehrer bist, weißt Du wovon ich spreche.

Wobei Du noch nicht einmal hochsensibel sein musst, um unter dem Lärm an der Schule zu leiden. Nur erreichen hochsensible Lehrer schneller ihren Schmerzpunkt.

Da es an der Schule laut ist, kannst Du dem Lärm nicht aus dem Weg gehen. Denn es ist laut:

  1. Auf dem Schulhof
  2. Im Klassenraum.
  3. Auf dem Flur.
  4. Im Lehrerzimmer.
  5. Im Sekretariat.

Letztlich ist es überall laut.

Dadurch wird Dir bewusst, weshalb viele Lehrer an Tinnitus erkranken.

Im Grunde genommen kannst Du als Lehrer dem Lärm an der Schule nur dann aus dem Weg gehen, wenn Du die Schule verlässt.

Zu dem Punkt „Lautstärke“ kommen die miserablen Arbeitsbedingungen.

6. Schlechte Akustik in den Räumen.

7. Mangelnde Ausstattung.

8. Kein Waschbecken im Klassenzimmer.

9. Dunkle Räume.

10. Feuchte, nasskalte Räume mit Wasserflecken an den Wänden.

11. Schmutzige, kaputte Gardinen.

12. Zerrissene Tapeten.

13. Kleine Räume.

Während Du diese Punkte durchliest, wirst Du entweder Deinen Klassenraum vor Augen haben oder denken, dass ich übertreibe.

Falls Du zu den Lehrern gehörst, die denken „Da übertreibt sie aber“, hast Du bisher keine Brennpunktschule kennengelernt bzw. keine bildungsfernen Klassen unterrichtet.

Da ich als Berufsschullehrerin sowohl Gymnasiasten als auch bildungsferne Schüler unterrichtete, weiß ich, dass Ausstattungsprobleme schulform-abhängig sind.

Denn in den Klassenräumen an der gymnasialen Oberstufe hatte ich als Lehrerin sowohl einen OHP, ein Whiteboard als auch einen Beamer.

Dafür sah es in den Klassenzimmern von Schülern der Klassen, wie bspw.:

  • Berufsgrundschuljahr,
  • Berufsorientierungsjahr,
  • Maßnahmenklassen,
  • Berufsvorbereitungsjahr,
  • Sprachklassen und

vielen anderen miserabel aus.

Aufgrund eines Schimmelbefalls hatte eine damalige Kollegin von mir Atemprobleme.

Da es damals in NRW kein Geld für Schulen gab, erkannte die Behörde den Schimmelbefall nicht an.

Somit musste diese Lehrkraft viele Ärzte besuchen, um Gutachten vorzulegen. Schließlich schickte die Behörde einen Sachbearbeiter. Danach endete der Fall in einem Papierkrieg.

Wie viele Bäume für diesen Papierkrieg sterben mussten, ist unklar.

Aber nun, wenige Jahre später, stellt NRW 350 Millionen Euro für die Digitalisierung der Schulen bereit.

Wenn Du tagtäglich in einem hässlichen, heruntergekommenen und dreckigen Raum arbeitest, wirkt sich das auf Deine Seele aus.

Weshalb sonst richtest Du Dir ein gemütliches Zuhause ein?

Damit Du gelassen wirst, Dich entspannst, herunterkommst und das Gefühl von „jetzt bin ich angekommen“ hast, ist es wichtig einen gemütlichen Raum zu haben.

Aber den hast Du an einer Schule nicht.

Deshalb willst Du im Grunde genommen sofort den Raum wieder verlassen. Da Du das nicht kannst, stresst Dich das subtil auf der seelischen Ebene.

Solange die Ausstattung an Schulen miserabel, lieblos und heruntergekommen ist, gehören Stress und Lehrer zusammen.

Während Du als Gymnasiallehrer keine großen Probleme mit der Ausstattung hast, fordern Dich die Eltern Deiner Schüler und deren Rechtsanwälte heraus.

Übrigens, das Problem mit dem Waschbecken war schon vor Corona kritisch.

Schließlich kannst Du als Lehrer die Tafel nicht sauber machen, wenn der Schwamm nicht nass ist.

Damit ich den Schwamm nass machen konnte, musste ich an einigen Schulen minutenlang durch die Schule laufen.

Aber da jetzt alle Bundesländer viel Geld für die Digitalisierung der Schulen ausgeben, sind diese Probleme Geschichte.

Schließlich sitzt Du bald mit Deinem Computer – gesponsert von Deinem Dienstherrn – gemütlich in Deinem schönen Zuhause und machst Fernunterricht.

Wenn Du keine Lust mehr hast, gehst Du in Deinem Garten spazieren.

Genauso stellen sich einige ihre Zukunft als Lehrer vor.

Dabei vergessen sie, dass bei einem Dienstrechner der Dienstherr kontrollieren kann, welcher Lehrer wie viel gearbeitet hat.

Demnächst gibt es Dienstgespräche bezüglich Deiner Arbeitsmoral. Dazu hat den Anfang schon mal Bayern gemacht.

Während der Schulschließung ab dem 13.3.2020 sollen einige Lehrkräfte – laut deren Eltern – zu wenig gearbeitet haben. Deshalb kam es zu Dienstgesprächen und zu Kürzungen der Bezüge.

Obwohl bisher die Digitalisierung in allen Arbeitsbereichen für mehr Arbeit und weniger Muße gesorgt hat, freuen sich tatsächlich einige Lehrer auf ihren Dienstcomputer.

Klarheit gewinnen

Alternativen zum Lehrerberuf

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Lehrer und Stress gehören zusammen, wie Wassermelone und Sommer

Da es in diesem Sommer viele heiße Tage gab, habe ich einige Wassermelonen gegessen. Du auch? So eine Wassermelone erfrischt, schmeckt himmlisch und hat eine harmonische Wirkung.

Aufgrund ihrer Farbkombination – außen grün und innen rot und schwarz – versprüht sie Harmonie und Lebensfreude.

Im Gegensatz dazu steht die Atmosphäre an der Schule. Sowohl im Lehrerzimmer als auch im Klassenraum herrscht keine Harmonie.

Bevor wir uns anschauen, wie die Arbeitsatmosphäre im Klassenraum ist, gehen wir ins Lehrerzimmer.

14. Klagende, gleichgültige und/oder übermotivierte Haltung.

15. Hektik und Unruhe.

16. Traurige und resignierte Stimmung.

17. Grauenhafte Kommunikationspolitik.

18. Frust aufgrund der Konflikte mit den Eltern und deren Rechtanwälten.

Damals als junge Lehrerin habe ich immer wieder Kollegen im Lehrerzimmer weinen gesehen. Mich hat das ins Herz getroffen.

Dabei waren sie nicht traurig, weil die Schüler sie verletzt hatten, sondern weil die Schulleitung nicht hinter ihnen stand. Dadurch fühlten sie sich ohnmächtig.

Je nachdem wie lange Du als Lehrer arbeitest, kannst auch Du ein frustrierter und resignierter Mensch werden.

Dazu passt das Zitat von George Eliot:

Es existiert kein Wesen, dessen Inneres stark genug wäre, nicht von dem geprägt zu sein, was außerhalb von ihm liegt.

Sobald Du als Lehrer im Klassenraum angekommen bist, weißt Du, weshalb Lehrer und Stress zusammengehören. Denn Stress ist im Klassenraum Programm.

19. Schwierige Schüler (ADHS, Schulverweigerer, Verhaltensauffällige usw.)

20. Unmotivierte Schüler.

21. Streitigkeiten unter Schülern.

22. Aggressionen gegen Lehrer.

23. Ungerechtigkeiten.

24. Distanzlosigkeit gegenüber Erwachsenen.

25. Rücksichtslosigkeit gegen Schüler.

26. Rücksichtslosigkeit gegen Lehrer.

27. Respektlosigkeit.

Wenn Du Deine Pause auf dem Schulhof verbracht hast, weil Du Pausenaufsicht hattest, hast Du auch dort Stress erlebt, weil:

28. Schüler sich gezankt haben.

29. Du Diskussionen mit rauchenden Schülern hattest.

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen kommen nun neue Konflikte für Dich als Lehrer hinzu, wie bspw.:

30. Nicht-Einhaltung des Abstands.

31. Die Maske wird nicht getragen.

32. Das Einbahnstraßenprinzip wird missachtet.

Daran merkst Du, dass es Deinem Dienstherrn egal ist, wie es Dir mit seinen Anweisungen geht. Denn Du sollst fragwürdige Maßnahmen gegenüber jungen Menschen umsetzen, ohne dass Du vorher gefragt worden bist.

Weil Du bei Deiner Verbeamtung Treue und Gehorsam geschworen hast, wirst Du bei Veränderungen nicht einbezogen. Denn Du sollst lediglich Anordnungen und Weisungen, die vom Dienstherrn kommen, ausführen.

Dazu solltest Du auf jeden Fall den Artikel über Remonstrationspflicht lesen.

Wenn Du nur Anweisungen ausführen sollst, ist natürlich klar, dass Du als Lehrer nicht selbst- sondern fremdbestimmt lebst.

Abgesehen von den bisher besprochenen Faktoren, die Stress und Lehrer unzertrennlich machen, kommt nun die Fremdbestimmung hinzu.

Auch wenn es Dir nicht jeden Tag deutlich ist, wie stark Du unter der Fremdbestimmung leidest, tust Du es.

Weshalb das so ist, ist schnell erklärt. Denn je weniger Du als freier Mensch selbst über Dein Leben bestimmst, desto stärker leidest Du.

Da Du als Lehrer für jede Kleinigkeit eine Erlaubnis brauchst, bist Du von der Gunst Deines Schulleiters und Deines Dienstherrn abhängig.

Letztlich bestimmen sie, ob Du Deine Schule wechseln oder Deine Stunden reduzieren darfst oder nicht.

Zudem macht der Ausdruck „Freistellung“ und „über den Dienstweg“ deutlich, dass Du in der schulischen Hierarchie weit unten angesiedelt bist.

Damit Dir deutlich wird, wie stark sich die Fremdbestimmung auf Deine Gesundheit auswirkt, schaue Dir dieses Video an. Dort stelle ich Dir drei aussagekräftige Studien vor.

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Zusammenfassend können wir bei dem Punkt „Fremdbestimmung“ festhalten, dass Dich diese Gegebenheiten stressen:

33. Andere bestimmen was, wo, wann, wie, wen Du unterrichtest.

34. Du brauchst für jede Kleinigkeit eine Erlaubnis.

35. Ohne die Freistellung kannst Du Deine Schule nicht wechseln.

36. Du musst stets den Dienstweg einhalten. Das heißt Du musst bspw.

Deinen Schulleiter darüber informieren, dass Du Dich auf eine andere Stelle bewirbst.

Darüber wundern sich Menschen aus der freien Wirtschaft sehr. Weil sie sich nicht vorstellen können mit ihrem Vorgesetzten darüber zu sprechen, dass sie sich wegbewerben wollen.

Burnout-Test

Lehrer Burnout Test

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Weshalb sind die Kollegen bloß so stressig!

37. Einzelkämpfer

38. Wenig Kooperationsbereitschaft

39. Keine Zeit, um zuzuhören.

40. Perfekt.

41. Allwissend.

42. Fehlerfrei.

Auch wenn nicht alle Lehrer mit ihren Unterrichtsmaterialien so umgehen, als wenn es kostbare Diamanten wären, tun es mehr als genug.

Anfangs als Berufsanfängerin hat es mich aufgeregt, dass ein Großteil meiner Kollegen nicht offen mit ihren Unterrichtsmaterialien umging.

Später verstand ich, dass sie Angst hatten.

Obwohl es mehr Selbstzweifel waren. Denn sie zweifelten an der Perfektion ihrer Arbeitsblätter. Deshalb sollte kein Lehrer sie sehen. Denn es könnte sein, dass er sie kritisiert.

Zwar leiden alle Lehrer unter dieser Einstellung, dennoch hört keiner auf „Perfekt“ zu spielen. Demnach bleibt es dabei, dass Lehrer und Stress zusammenkleben.

Da ich bevor ich an die Schule kam als Festangestellte in der freien Wirtschaft arbeitete, war ich erstaunt über die perfekte, fehlerfreie und allwissende Haltung an der Schule.

Während privater Gespräche erzählten mir einige Lehrer, wie sehr sie diese „Perfekte-Haltung“ stresst. Und diejenigen, die eine Schwäche hatten, wie bspw. Schreibschwäche, litten stark.

Weil sie Angst davor hatten als unperfekt und fehlerhaft abgestempelt zu werden, kam es bei ihnen zu Depression und anderen Krankheiten.

Schließlich frisst Angst die Seele auf.

Sobald Du an dem Punkt des perfekten, fehlerfreien und allwissenden Lehrers weiter gräbst, landest Du bei den Erwartungen der externen Akteure.

Denn diese haben hohe Erwartungen an Dich als Lehrer.

Falls Du Dich jetzt fragst, wer externe Akteure sein sollen, hängt die Antwort von Deiner Schulform ab. Je nachdem an welcher Schulform Du unterrichtest, sind das:

  • Eltern,
  • Ausbilder,
  • Psychologen,
  • Sozialpädagogen,
  • Vormund,
  • Pflegeeltern,

letztlich die Gesellschaft.

Abgesehen davon, dass sie von Dir erwarten perfekt zu sein, keine Fehler zu machen und alles zu wissen, sollst Du ihre Kinder zu Genies machen.

Falls Du das nicht hinbekommst, bist Du ein schlechter Lehrer.

Denn ihr Kind ist selbstverständlich ein Genie. Aber da Du so schlecht bist, hast Du die Genialität ihres Kindes nicht zum Leben erweckt.

Deshalb kommen sie mit dem Rechtsanwalt. Und wenn sie sich den Rechtsanwalt nicht leisten können, beschimpfen sie Dich.

Letztlich weiß doch die ganze Welt, dass Du vormittags Recht hast und Dich nachmittags auf dem Tennisplatz vergnügst. Somit ist doch klar, weshalb Du das Genie in ihren Kindern nicht siehst.

Dabei zahlen Deine Hobbies die Eltern der Genies.

Denn Du zahlst als Beamter keine Steuern. Aber lebst königlich davon.

Zwar hatte ich als Berufsschullehrerin kaum mit Eltern zu tun, aber von meinen Kunden – vor allem Grundschullehrer – höre ich gruselige Geschichten.

Solange Eltern und Lehrer nicht zusammenarbeiten, klebt Lehrer und Stress zusammen. Zumindest für alle Lehrer, die viel Elternarbeit machen müssen.

Bevor wir uns die 7 effektiven Praxistipps anschauen, fassen wir die Stressfaktoren bei „Erwartung von außen“ zusammen:

43. Du sollst Wissen vermitteln.

44. Erziehen sollst Du auch.

45. Seelsorger und Psychologe sollst Du ebenso sein.

46. Fordern sollst Du.

47. Fördern sollst Du.

48. Immer freundlich und geduldig sein.

49. Jederzeit ansprechbar sein.

50. Keine Bedürfnisse haben.

Falls Du diese Erwartungen erfüllen solltest, erwarte weder Dankbarkeit noch Anerkennung. Denn die gibt es für Dich als Lehrer nicht. Schließlich sollst Du doch keine Bedürfnisse haben.

Im Grunde genommen bist Du eine säkularisierte Nonne bzw. ein Mönch.

Denn die Gesellschaft zählt den Lehrerberuf zu den sogenannten „semiprofessionellen“ Berufen. Deshalb kann doch mittlerweile jeder Lehrer werden.

Das heißt von Dir wird erwartet, dass Du mehr leistest als Du bezahlt wirst.

Damit klebt schon wieder Lehrer und Stress zusammen.

Wenn Du willst, schaue Dir 40 dieser Faktoren in diesem Video an:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Was ist Stress überhaupt?

Anfangs sprach man in der Materialprüfungstechnik über Stress.

Später (1936) hat der Physiologe Hans Selye das Wort erstmals auf den Menschen angewandt.

Dabei setzte er die Belastung in Beziehung mit den daraus resultierenden körperlichen Reaktionen.

Wenn es aufgrund von Belastung zu einer Anspannung kommt, reagiert der Körper mit Kampf oder Flucht.

Da „Stress“ aus dem lateinischen stringere kommt und anspannen bedeutet, spreche ich von Anspannung.

Wenn Du vor einem Löwen wegrennst und Dein Leben rettest, hat die Stressreaktion ihren Zweck erfüllt. Jedoch musst Du das in Deutschland selten tun.

Dafür wirst Du als Lehrer täglich mit Faktoren konfrontiert, bei denen Dir Deine natürliche Stressreaktion nicht helfen kann.

Damit Dir das deutlich wird, lies die 50 Faktoren, die Lehrer und Stress unzertrennlich machen erneut durch. Dann überlege bei welchen der Faktoren Dir Kampf oder Flucht hilft.

Bei keiner.

Deshalb wird der Stress im Lehrerberuf schnell zu Dauerstress – Disstress – und verursacht schwerwiegende psychische, seelische und/oder körperliche Schäden.

Solange Du im Dauerstress bist, schüttet Dein Körper Cortisol aus.

Abgesehen davon, dass ein erhöhter Cortisolspiegel die Entstehung des metabolischen Syndroms begünstigt, schwächt es Deine Nebennieren.

Bei einem metabolischen Syndrom geht es um Übergewicht, erhöhter Blutdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Insulinresistenz.

Aber ohne Stress ist ein aktives Leben nicht möglich. Denn Anspannung ist Teil des Lebens.

Schließlich ist nicht jede Belastung schädlich. Wenn Du die Geburtstagsfeier Deines Kindes vorbereitest, ist das stressig. Dennoch macht Dich diese Aufgabe nicht krank.

Abgesehen davon lässt Dich ein stressfreies Leben, das Deine Fähigkeiten unterfordert, in Langeweile ersticken.

Dann leidest Du zwar nicht an Burnout, dafür an Boreout. Somit bist Du durch Langeweile ausgebrannt.

Damit weder das eine noch das andere passiert, gibt es jetzt die 7 effektiven Praxistipps.

7 effektive Praxistipps, um Lehrer und Stress zu trennen

Während meiner Zeit als Lehrerin haben mir diese 7 Praxistipps geholfen. Derzeit helfen sie Kunden von mir, die sich neben dem Lehrerberuf ein zweites Standbein aufbauen.

Sowohl meine Kunden als auch ich haben diese 7 Tipps angewandt, um für eine bestimmte Zeit gelassen durch den Schulalltag zu gehen. Danach haben wir als Lehrer gekündigt. 

Genauso wie Nina, die eine Kundin von mir war. Später hat sie über den Stress an der Schule und ihrer Kündigung mit dem WDR gesprochen.

Wenn Du mehr Kündigungsgeschichten lesen willst, lies Dir hier die Befreiungsgeschichten durch.

Das heißt: Diese Tipps helfen Dir gelassen zu werden, aber sie bringen Dich nicht dazu die nächsten 40 Jahre singend und pfeifend den Lehrerberuf zu meistern.

Wenn Du den Lehrerberuf nicht vom Herzen bejahst, beantworte diese 13 Fragen. Denn Du tust Dir keinen Gefallen, wenn Du Dich jahrelang durch einen stressigen Beruf quälst.

Lass uns loslegen!

1. Erlange Klarheit

Wenn Du Dir die 50 Faktoren genau durchgelesen hast, weißt Du, dass der Lehrerberuf ein stressiger Beruf ist.

Demnach liegt es nicht an Dir, wenn Du erschöpft, ausgelaugt und gestresst bist, sondern daran, dass Du einen stressigen Beruf hast.

Denn Lehrer und Stress gehören zusammen.

Mit anderen Worten: Lass Dir von keinem Menschen einreden, dass Du als gestresster Lehrer ein individuelles Problem hast.

Denn diese Individualisierung von diversen Problemen des Beamten- und Schulsystems führt Dich in die Krankheits- und Psychofalle.

Sobald Du Dir das bewusst gemacht hast, hörst Du bitte auf:

  • Dich selbst anzuzweifeln,
  • sinnfreie Stressbewältigungskurse und Ähnliches zu machen.
  • Dich selbst zu optimieren.

Dadurch entlastest Du Dich. Zudem hast Du eine realistische Vorstellung von Deinem Lehrerberuf.

Stelle Dir vor, ein Gärtner besucht diesen Kurs: „Für immer schöne und saubere Hände.“

Sobald er Montag seinem Beruf nachgeht, weißt Du wie seine Hände aussehen.

Kurzum: Du kannst daran arbeiten – dabei helfen Dir diese 7 Tipps – gelassen mit dem Stress umzugehen. Jedoch kannst Du den Lehrerberuf nicht stressfrei machen.

Deswegen befreist Du Dich jetzt von Ratgebern, Selbstoptimierungskonzepten und alle anderen zeitaufwendigen und sinnfreien Aktivitäten.

Dafür holst Du Aktivitäten in Dein Leben, die Du liebst. Damit sind wir bei Tipp Nummer 2.

2. Lieblingsaktivitäten

Falls Du wie die meisten Lehrer Wandern und Reisen als Hobby hast, solltest Du das jetzt ändern. Denn Wandern und Reisen sind nur deswegen typische Lehrer-Hobbies, weil Du sie in den Ferien machst.

Während Deines Alltags hast Du demnach keine Hobbies. Weil Du zu 100% für die Schule lebst.

Wenn Du jetzt die Augen rollst und denkst „Als Lehrer habe ich doch keine Zeit für Hobbies“, sage ich dazu: Hole Dir dennoch ein verbindliches Hobby in Dein Leben und arbeite daran, dass Du es ausübst.

Solange Du kein Hobby hast, gibt es keinen Grund schnell die Schule zu verlassen.

Deswegen ändern wir das.

Dazu schreibst Du Dir jetzt auf, was Du gerne machen willst. Danach sorgst Du dafür, dass Du Deinen Lieblingsaktivitäten nachgehst.

Denn sie geben Dir Energie. Damit hast Du ausreichend Kraft stressigen Situationen gelassen zu begegnen.

3. Raus aus der Schule

Nachdem wir die 50 Faktoren durchgegangen sind, weißt Du, dass es an der Schule laut ist. Deshalb empfehle ich Dir immer wieder in der Pause die Schule zu verlassen.

Damals als ich noch als Lehrerin arbeitete, habe ich an einigen Tagen während der Pause einen Spaziergang gemacht. Außerhalb des Schulgebäudes.

Wenn Du das nicht machen kannst, bleibe in Deinem Klassenraum. Während der Pause ist es dort am ruhigsten.

Damit Du Lehrer und Stress voneinander trennst, meide Orte an der Schule, die Dir nicht gut tun. Wie bspw. das Lehrerzimmer.

4. Alternative finden

Auch wenn Du als Lehrer nicht aussteigen willst, obwohl es dafür ausreichend Gründe gibt, finde eine Alternative zum Lehrerberuf.

Denn psychologisch füllst Du Dich machtvoll, wenn Du außerhalb der Schule einen Job hast.

Da Du als Beamter einer Nebentätigkeit nachgehen darfst, finde heraus, was Du machen willst.

Solange Du glaubst nur als Lehrer arbeiten zu können, fühlst Du Dich ohnmächtig und fügst Dich allen Veränderungen.

Zudem machst Du Dich klein, weil Du denkst als Lehrer sowieso nichts Wertvolles für die freie Wirtschaft tun zu können.

Dadurch fühlst Du Dich machtlos.

Deshalb lade Dir kostenfrei den Routenplan zu Deiner Alternative jetzt herunter und fange an Deine Alternative zu finden.

Wenn Du Deine Alternative hast, weißt Du, dass Du jederzeit gehen kannst, wenn Dir die nächste Veränderung zu blöd ist.

5. Lege für Dich Mindeststandards fest

Anstatt dass Du den Erwartungen der anderen nacheiferst, eifere Deinen eigenen nach.

Außer Du glaubst tatsächlich erst dann ein guter Lehrer zu sein, wenn Du Dich selbst mit Deinen Wünschen, Träumen und Bedürfnissen aufgibst.

Wobei das noch nicht mal Nonnen und Mönche machen.

Dazu brauchst Du Dir nur Anselm Grün, Hildegard von Bingen, Matthieu Ricard und Thich Nhat Hanh anzuschauen.

Wenn Du lange im Lehrerberuf bist, weißt Du, dass Du die Erwartungen der anderen nicht erfüllen kannst.

Deshalb erfülle Deine eigenen.

Sobald Du für Dich klar formulierst, welche Faktoren erfüllt sein müssen, damit Du zufrieden aus der Schule gehst, hast Du Deinen Seelenfrieden.

Deshalb schreibe Dir jetzt auf, welche Faktoren – ganz konkret – Du erfüllt haben willst, um Deinen inneren Frieden zu haben.

Somit erschaffst Du Dir selbst Deine Standards.

Wenn Du ab heute den Unterricht verlässt, denkst Du nicht mehr „Das hätte ich anders machen müssen“, sondern „Meinen Standard habe ich erfüllt! Super!“

6. Ritual festlegen

Damit Du nicht ewig über die Schule nachdenkst, schließe sie mit einem Ritual ab.

Zum Beispiel kannst Du alles, was an der Schule passiert ist, aufschreiben oder nach der Schule einen langen Spaziergang machen.

Danach ist Schluss mit der Schule.

Anfangs wirst Du trotz des Rituals über die Schule nachdenken und darüber sprechen. Dennoch machst Du mit dem Ritual weiter.

Denn es dauert, bis Dein Ritual seine Wirkungen zeigt. Durch die tägliche Übung wirst Du jedoch mit jedem Tag besser.

Wenn Du für Dich kein „Tschüss Schule“- Ritual festlegst, wirst Du noch Stunden nach der Schule über die Schule nachdenken und sprechen.

Demnach bist Du – obwohl Du nicht mehr in der Schule bist – dennoch in der Schule.

Dadurch schraubst Du Lehrer und Stress für immer zusammen.

Bevor Du als Lehrer ernsthaft krank wirst, lege jetzt Dein „Tschüss Schule“-Ritual fest.

Somit kannst Du heute anfangen mittels Deines Rituals nach der Schule nicht mehr über die Schule nachzudenken.

Auch wenn Du den Unterricht vorbereiten musst, darfst Du Dich nach der Schule erst einmal nicht mehr mit der Schule befassen.

Denn nach der Schule sagst Du: Tschüss Schule und gibst Dich dem Serendipitätsprinzip hin.

7. Kenne Deine Grundeinstellungen 

Zwar weißt Du wie Du gerne Urlaub machen willst, aber nicht wie Du leben willst, richtig? Denn das Leben ist nun mal:

  • Ein harter Kampf.
  • Kein Ponyhof.
  • Nur Leid und Kummer.

Deswegen brauchst Du Dich nicht damit zu befassen.

Da Du im Gegensatz dazu Deine Ferien schön gestalten kannst, befasst Du Dich lieber damit.

Wie wäre es, wenn Dein Alltag genauso schön wäre, wie Deine Ferien?

Letztlich gehört Dein Alltag zu Deinem Leben und macht zeitlich mehr aus als die unterrichtsfreie Zeit.

Deshalb solltest Du Deine Zeit, Dein Geld und Deine Kraft darin investieren Deinen Alltag schön zu gestalten und nicht Deine Ferien.

Wenn Du Dir bewusst machst, wie Du über Dich und Dein Leben denkst, weißt Du, weshalb Du in einem stressigen Beruf haften bleibst.

Zudem kannst Du anhand Deiner Grundeinstellung herausarbeiten, wie Du maßgeschneiderte Lösungen für Dich findest.

Dazu sagt Buddha:

Du wirst morgen sein, was Du heute denkst.

Was willst Du morgen sein?

Weshalb willst Du Tipps und Tricks haben, um in einem kranken und stressigen Beruf zu überleben, wenn Du Dir ein anderes Leben aufbauen kannst?

Anfangs habe ich Dir gesagt, dass diese 7 Praxistipps Dir nicht helfen werden 20, 30 oder gar 40 Jahre gelassen und fröhlich zur Schule zu gehen.

Denn solche Tipps existieren nicht.

Wobei Dich diese 7 Tipps unterstützen, ist: Für eine gewisse Zeit gelassen den Schulalltag zu meistern.

Deshalb darfst Du Dich jetzt bei Tipp Nummer 7 mit Deinen hinderlichen Gedanken befassen, damit Du Dir selbst nicht im Weg stehst.

Dazu empfehle ich Dir das Buch „Steh Dir nicht im Weg“ von Renate und Ulrich Dehner.

Solange das Beamten- und Schulsystem sich nicht grundlegend ändert, bleibt der Lehrerberuf stressig.

Kurzum: Lehrer und Stress sind ein unzertrennliches Paar.

Deshalb wirst Du früher oder später an diesem Stress krank werden. Damit das nicht passiert, schreibe Dir jetzt auf, welche Einstellung Du:

  • zum Leben,
  • zu Dir selbst und
  • zu der Arbeit

hast.

Danach vergleichst Du Deine Antworten mit Deinem aktuellen Leben. Da wird es Überschneidungen geben.

Aber auch Traurigkeit und Enttäuschung. Weil Du anders leben willst als Du es derzeit tust.

Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich mit Deiner Angst befasst und Dein Selbstvertrauen stärkst. Damit Du, wenn Dein Herz sagt: „Raus aus der Schule“ die Schule verlässt.

Anstatt Dich weiterhin dahin zu quälen, weil Du Angst hast nie wieder Geld zu verdienen und Dir nicht zutraust außerhalb der Schule ein glückliches Leben aufbauen zu können.

Letztlich ist diese gefühlte Unfähigkeit ein belastender Stressfaktor.

Dazu passt das Zitat von Franz von Liszt:

Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben.

Wenn ich Dich dabei unterstützen soll, tue ich dies sehr gerne. Dazu lade ich Dich ein mich im virtuellen Café zu besuchen.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Deine Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

PS: Damit Du noch mehr Klarheit gewinnst, schaue Dir auch dieses Video an:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Großartige Tipps

Als Lehrer kündigen

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Ehrlichkeit währt am längsten: In diesem Beitrag empfehle ich Dir Bücher, die ich als hilfreich empfunden habe. Damit Du sie direkt anschauen kannst, setzte ich einen Link in Form eines Affiliate-Links. Das heißt ich erhalte eine Provision, wenn Du sie klickst und Produkte bestellst. Dabei zahlst Du für so einen Link keinen Cent mehr und ich empfehle nur Produkte, von denen ich überzeugt bin.

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Hallo, Ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Wandel, Veränderung und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben. 

Damit war es für mich unmöglich, mich in das Korsett des Beamtensystems "hineinzuquetschen". Deshalb habe ich so lange an ihm gezogen, bis es eine Stretch-Hose wurde, die sich an meine Wünsche und Bedürfnisse anpasste.

Mit anderen Worten: Ich habe innerhalb von wenigen Jahren an 5 Schulen in drei Bundesländern gearbeitet. Dabei war ich Fachbereichsleiterin, hatte Abordnungen und hatte unterschiedliche Teilzeit-Verträge.

Dennoch habe ich Ende 30, ohne einen Menschen zu haben, der meine Miete bezahlt und trotz einer chronischen Krankheit (Endometriose) als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin erfolgreich gekündigt.

Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

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