Loslassen lernen

„Weshalb soll ich Loslassen lernen?

Wenn ich haben, besitzen und festhalten kann?“

Während ich vor vielen Jahren über diese Fragen philosophierte, fiel mir diese Geschichte in die Hände:

Es war einmal ein Mann, der am Rand einer Klippe spazieren ging.

Er kam vom Weg ab, verlor den Halt und fiel von der Klippe.

Als er auf das tiefe, blaue Meer zustürzte, bekam er einen dornigen Zweig zu fassen.

Als er da hing und sich nicht traute loszulassen, begann der Mann zu brüllen: „Hört mich jemand?“

„Ja“, antwortete ihm jemand.

„Wer ist da?“, fragte der Mann.

„Gott“.

„Hilf mir Gott“, flehte der Mann.

„Lass los und springe“, sagte Gott.

Der Mann dachte einen Moment darüber nach, dann brüllte er: „Ist da noch jemand?“

Genauso wie dieser Mann, suchte auch ich nach anderen Möglichkeiten als „Loslassen“.

Denn „Loslassen“ bedeutete damals für mich meinen Lehrerberuf und meine Verbeamtung loszulassen.

Da ich mich nicht traute dies zu tun, sagte ich ständig „Ich kann doch nicht einfach loslassen!“.

Erst als mir ein Freund erzählte wie Affen von Menschen gefangen werden, ist mir klar geworden, wie absurd mein Verhalten ist.

Und weshalb es wichtig ist loszulassen.

Danach wollte ich auf jeden Fall loslassen lernen.

Auch Du solltest loslassen lernen, wenn Du etwas Neues starten willst.

Denn Meister Eckhart sagt:

Die Frucht von Loslassen ist die Geburt von etwas Neuem.

Loslassen lernen: Der Affe braucht Deine Hilfe! Was würdest Du tun, wenn…

… Du der Affe wärst.

Stelle Dir vor, Du entdeckst bei Deinem Waldspaziergang eine Gitterbox.

In dieser Box liegt ein wunderschöner Diamant.

Er spricht zu Dir: „Nimm mich! Und lass uns auf Hawaii ein komplett neues Leben anfangen!“

Da Deine Hand durch die kleine Öffnung der Box passt, greifst Du sofort nach dem Diamanten.

Während Du Dich schon glücklich in Hawaii am Strand Cocktail trinken siehst, stellst Du fest, dass Deine Hand nicht mehr aus der Box herauskommt.

Damit steckst Du in der gleichen Situation, wie Dutzende von Affen.

Um einen Affen zu fangen, bauen Menschen eine von außen gut sichtbare Box.

Dann legen sie in diese Box eine Banane.

Sobald ein Affe die Box entdeckt, greift er nach der Banane.

Obwohl er mit aller Kraft an der Banane zieht, kann er sie nicht aus der Box herausholen.

Zwar ist die Öffnung der Box groß genug für die Hand des Affens, jedoch zu eng für die Faust.

Während der Affe an der Banane zieht, hat er zwei Möglichkeiten:

  1. Die Banane loslassen, damit er seine Hand aus der Kiste holen und sich frei bewegen kann.
  2. An der Banane festhalten und mit aller Kraft hoffen, dass die Kiste sich soweit verändert, dass er seine Hand mit der Banane in ihr herausholen kann.

Was würdest Du tun?

„Ist doch klar! Ich lasse die Banane bzw. den Diamanten los! Denn meine Freiheit ist doch wichtiger als so ein blöder Diamant“.

Dass Du so denkst, ist super.

Aber handelst Du auch so?

Oder vielleicht eher so:

  • Krampfhaft Festhalten?
  • Dir die Zähne kaputt beißen?
  • Nicht schlapp machen?
  • Bis zum bitteren Ende kämpfen?

Auch wenn es nachvollziehbar ist, dass Du so handelst, darfst Du es loslassen.

Denn sonst erlebst Du nie, wovon Ajahn Chah spricht:

Wenn Du ein bisschen loslässt, erfährst Du ein bisschen Frieden.

Und wenn Du weiter loslässt, erfährst Du mehr Frieden.

Wenn Du vollkommen loslässt, erfährst Du vollkommenen Frieden.

Willst Du vollkommenen Frieden erleben?

Mit sich selbst im Reinen zu sein ist zauberhaft.

Und diesen inneren Frieden erreichst Du viel einfacher als Du denkst.

Lehrer und Beamte halten berufsbedingt doppelt sicher fest!

Wenn Du Dich als Lehrer in Deiner Wohnung umschaust, was sieht Du?

  • Schränke voller Ordner,
  • Flyer,
  • Infobroschüren,
  • Unzählige Stapel an Papier und

was hast Du auf Deinem Computer?

  • Haufenweise Unterrichtsmaterialien.

Denn als Lehrer bist Du berufsbedingt auf jagen, sammeln und bewahren fixiert.

Und als Beamter bist Du darauf konditioniert an:

  • Deinen Pensionsansprüchen,
  • Deiner Beihilfe und
  • Deiner Unkündbarkeit

festzuhalten.

Da die meisten Lehrer, Beamte sind, hältst Du als Lehrer berufsbedingt doppelt sicher klammernd fest.

Außerdem hindern Dich als Lehrer und Beamter berufsspezifische Gedanken und Gefühle daran nach Deiner Fasson zu leben.

Wenn Du lernst diese „Diamanten“ loszulassen, lebst Du so frei wie ein Vogel.

Übrigens loslassen kannst Du alles, was Dich daran hindert zu tun, was Du willst, wie:

  • Gedanken,
  • Meinungen,
  • Vorstellungen,
  • Lebenspläne,
  • Gegenstände,
  • Erinnerungen,
  • Menschen,
  • Lebensträume,
  • Identifikationen,
  • Lebenswünsche,
  • Gefühle

und vieles mehr.

Wenn Du alles was Du loslassen kannst auf einen gemeinsamen Nenner kürzt, landest Du bei Gedanken und Gefühle.

Genauso wie Du Selbstvertrauen, Zuversicht, Selbstliebe, Mut lernen, trainieren und stärken kannst, kannst Du auch loslassen lernen.

Und genau das machen wir jetzt.

Loslassen lernen: Ich will nicht als Lehrer aufgeben, versagen und scheitern!

„Ich finde das Schulklima furchtbar und das Schülerklientel mag ich auch nicht, aber ich kann doch nicht gehen!?“

„Weshalb nicht?“

„Wenn ich nach 2 Jahren gehe, habe ich als Lehrer versagt. Außerdem habe ich für meine Verbeamtung viel getan. Ich kann sie nicht aufgeben!“.

Solange Du an Gedanken, wie:

  • Was man angefangen hat, bringt man zu Ende.
  • Nicht schlapp machen.
  • Bis zum bitteren Ende kämpfen.
  • Augen zu und durch
  • Bloß nicht aufgeben

festhältst, wirst Du Dich als Versager fühlen.

Und Dich „bis zum bitteren Ende“ in die Schule quälen.

Dabei ist „versagen“ eine Bewertungssache.

Denn in dem Wort „versagen“, steckt „sagen“.

Demnach sagt der eine Du bist gescheitert, wenn Du als Lehrer Depression hast oder an Burnout leidest.

Und der andere sagt, wenn Du als Lehrer kündigst oder Deine Schule wechselst, hast Du versagt.

Wenn Du alles daran setzt, damit Dich keiner als Versager bezeichnet, geht es Dir wie es dem Vater und seinem Sohn erging, als sie mit einem Esel unterwegs waren.

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagshitze durch die staubigen Gassen.

Der Sohn führte und der Vater saß auf dem Esel.

„Der arme kleine Junge“, sagte ein vorbeigehender Mann. „Seine kurzen Beine versuchen, mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten.

Wie kann man nur so faul auf dem Esel sitzen, wenn man sieht, dass das Kind sich müde läuft?”

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Es dauerte nicht lange, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: „So eine Unverschämtheit! Sitzt doch der kleine Bengel wie ein König auf dem Esel, während sein armer, alter Vater nebenherläuft.“

Dies tat nun dem Jungen leid und er bat seinen Vater, sich mit ihm auf den Esel zu setzen.

„Ja, gibt es sowas?“, sagte eine alte Frau.

„So eine Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch und der junge und der alte Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus. Der arme Esel!“

Vater und Sohn sahen sich an, stiegen beide vom Esel herunter und gingen neben dem Esel her.

Dann begegnete ihnen ein Mann, der sich über sie lustig machte: „Wie kann man bloß so dumm sein? Wofür hat man einen Esel, wenn er einen nicht tragen kann?“

Der Vater gab dem Esel zu trinken und legte dann die Hand auf die Schulter seines Sohnes.

„Egal, was wir machen“, sagte er, „es gibt immer jemanden, der damit nicht einverstanden ist.

Ab jetzt tun wir das, was wir selbst für richtig halten!“

Der Sohn nickte zustimmend.

Tue das, was Du für Dich als passend erachtest.

Letztlich ist alles eine Sache Deiner Wahrnehmung und Bewertung.

Dazu sagst Pema Chödrön:

Wir können unsere eigene Situation als Himmel oder als Hölle erfahren – alles hängt von unserer Wahrnehmung ab.

Wenn wir bei dem obigen Beispiel bleiben, ist es doch so, dass Du weder das Schulklima noch das Schülerklientel verändern kannst, richtig?

Weshalb hältst Du dann an der Schule fest und leidest?

Damit Dich andere Menschen nicht als Versager bezeichnen?

Ist es nicht eher ein Zeichen von Selbstliebe, Mut, Respekt Deiner Gesundheit und Deinen Wünschen gegenüber, wenn Du eine Schule, an der Du nicht glücklich bist, loslässt?

Übrigens tust Du damit das einzig mögliche um als Lehrer Burnout zu vermeiden.

Dazu passt das 16. Prinzip buddhistischer Psychologie:

Schmerz ist unvermeidbar, Leiden nicht.

Leiden entsteht aus Anhaftung.

Lerne loszulassen und befreie Dich vom Leid.

Falls Du mehr zu den Prinzipien der buddhistischen Psychologie wissen willst, empfehle ich Dir das Buch „Das weise Herz“ von Jack Kornfield.

Wenn der Affe die Banane loslässt, hat er versagt, aufgegeben oder ist er gescheitert?

Oder ist er gescheitert, weil er an der Banane festhielt und sich dadurch fangen lies?

Damit Du nicht zu einem Gefangen wirst, lasse alles los, was Dich gefangen hält.

Eine Methode, mit der Du Deine hinderlichen Gedanken loslassen kannst, habe ich Dir in diesem Artikel „30 negative Gedanken, die Dich daran hindern als Lehrer zu kündigen“ vorgestellt.

Da wir heute loslassen lernen wollen, stelle ich Dir die fantastische Loslassen-Methode vor.

Loslassen lernen: Einfach und schnell

Für diese Loslassen-Methode greifst Du jetzt nach einem Bleistift.

Diesen hältst Du richtig gut fest.

Jetzt öffne Deine Hand.

Und lasse den Bleistift los.

Gib diesen Bleistift frei.

Damit hast Du losgelassen.

Jetzt hast Du gelernt loszulassen.

Denn loslassen lernen ist keine wissenschaftliche Abhandlung, kein psychologisches Meisterwerk, sondern Deine bewusste Entscheidung dafür Deine Hand zu öffnen.

Damit lässt Du los.

Und gibst frei, was Deine Aufmerksamkeit gefangen hält.

Während Dein Gegenstand zu Boden fällt, befreist Du Dich von der Verantwortung dafür.

Somit löst Du Dich von einem Ballast.

Genauso wie ein Ballon, der nach jedem Abwerfen von Ballast höher steigt, steigst Du befreit von Ballast höher zu Dir selbst.

Da Loslassen lernen eine Sache Deines Kopfes ist, solltest Du bevor Du loslässt diese Frage aus vollem Herzen bejahen:

„Bist Du bereit den Gedanken: Wenn ich als Lehrer kündige oder die Schule wechsel habe ich versagt, loszulassen?“

Erst wenn Du die bewusste Entscheidung triffst, diese Frage zu bejahen, öffne Deine Hand.

Und lass los.

Damit das Loslassen für Dich fühlbar wird, schreibe jeden einzelnen Gedanken, der Dich daran hindert zu tun, was Du willst, auf ein Stück Papier.

Dann legst Du diese Gedanken nacheinander in Deine Hand.

Und hältst das Stück Papier in Deiner Hand mit aller Kraft fest.

Während das Papier bzw. Dein Gedanke in Deiner Faust ist, stellst Du Dir die obige Frage.

Sobald Du aus vollem Herzen JA rufst, öffnest Du Deine Hand.

Und lässt den Gedanken los.

Er fällt.

Das heißt Deine Verantwortung mit Deiner Lebensweise diesen Gedanken gerecht zu werden, fällt von Dir ab.

Du hast eine Last weniger zu tragen.

Und kannst Dich freier bewegen.

„Was, so einfach soll loslassen lernen sein!?“

Genauso einfach darf es sein.

Aber Du kannst auch eine psychoanalytische Ursachenforschung nach Freud machen.

Jedoch wird Dich das einige Jahre und Euros kosten.

Außerdem bezweifele ich, dass Dich das „loslassen lernen“ lehrt.

Weshalb willst Du nicht nach Alfred Adlers zukunftsbezogene Denkweise leben?

Dein Wunsch ist es doch nicht mehr zu leiden und glücklich zu sein.

Wenn wir bei dem obigen Beispiel bleiben, heißt das für Dich die Schule zu wechseln oder als Beamter zu kündigen.

Aber solange Du an den Gedanken „Wenn ich als Lehrer kündige oder die Schule wechsele, habe ich versagt“ festhältst, kannst Du Dir den Wusch „glücklich zu sein“ nicht erfüllen.

Deshalb lässt Du den Gedanken los.

Genauso wie Du den Bleistift losgelassen hast.

Weshalb willst Du an einem Gedanken festhalten, der Dir nicht erlaubt glücklich zu sein?

Was ist anstrengender, den Bleistift loszulassen oder ihn stundenlang zu halten?

Im Grunde genommen sind leicht, schwierig, kompliziert, unmöglich und hart Bewertungen.

Sobald Du aufhörst alles zu bewerten, lebst Du friedlicher.

Zwar bist Du als Lehrer berufsbedingt gezwungen zu bewerten, aber Du kannst lernen es nicht ständig zu tun.

Falls Dir das Ganze unmöglich erscheint, lasse ich Mandela zu Wort kommen:

Es erscheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.

Das heißt: Vollbring es, indem Du es tust.

Lasse los, was Dir nicht erlaubt zu tun, was Du willst.

„Vielleicht kann ich Gegenstände und Gedanken einfach loslassen, aber Gefühle kann ich doch nicht einfach so loslassen!?“

Klar kannst Du das, wenn Du das willst.

Denke an die Worte von Gothe:

Das Wort „ich will“ ist mächtig, sagt es einer leise und still. Die Sterne reisst´s vom Himmel, das kleine Wort „ich will“!

Bevor ich Dir zeige, wie Du Gefühle loslässt, lass uns einen zweiten typischen Lehrer-und- Beamten-Gedanken für immer loslassen.

Übrigens, wenn Du mehr über die Psychologie von Alfred Adler wissen willst, lies das Buch „Du musst nicht von allen gemocht werden“ von Ichiro Kishimi.

KündigungsFahrplan Lehrer kündigen

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Loslassen lernen: Ich bin zu alt, um zu kündigen. Ich verliere dann meine Pensionsansprüche
  • „Für einen Neuanfang bin ich zu alt“
  • „Ich bin zu alt für Veränderungen“
  • „Für eine Ausbildung bin ich zu alt“
  • „Ich kann nicht kündigen, dafür bin ich zu alt“
  • „Ein Ausstieg aus dem Lehrerberuf kommt für mich nicht in Frage, weil ich zu alt bin“
  • Als Beamter kündigen rechnet sich für mich aufgrund meiner Pensionsansprüche nicht, denn ich bin schon über 50“

Wenn ich diese Sätze höre, werde ich traurig.

Denn während Du noch lebst, beendest Du mit diesen Gedanken Dein Leben.

Weil Du Dich bei Deinem Waldspaziergang für den Diamanten entschieden hast, sitzt Du jetzt gemütlich mit dem Diamanten in Deiner Hand in der Gitterbox.

Da es in der Box nichts mehr zu entdecken gibt, denkst darüber nach, die Box zu verlassen.

Genauso wie Du in die Box gekommen bist, kannst Du aus der Box rausgehen.

Denn die Tür steht offen.

Obwohl Du siehst, wie die anderen Menschen außerhalb Deiner Box ihre Träume verwirklichen, ihrer Freude folgen und sich frei bewegen, neues ausprobieren, bleibst Du in Deiner Box sitzen.

Weil Du der Meinung bist zu alt zu sein.

Wofür bist Du zu alt?

Um frei zu sein?

Oder bist Du zu alt, um zu leben?

„Ich bin 55 Jahre alt. Wenn ich jetzt als Lehrer kündige, verliere ich meine Pensionsansprüche“

Dazu sagt Ralph Waldo Emerson:

Der Vorfahre jedes Tuns ist ein Gedanke.

Wenn Du willst, kannst Du Dir bei der Besoldungsstelle und bei der Deutschen Rentenversicherung Deine Pensionsansprüche bzw. Deine Rente berechnen lassen.

Danach machst Du eine Kosten- Nutzen-Analyse.

Genauso wie der Geschäftsmann in der Geschichte „Der kleine Prinz“ wirst Du mit dieser Analyse lange beschäftigt sein.

Denn wie willst Du:

  • Lebensqualität,
  • Träume verwirklichen,
  • Selbstbestimmt leben,
  • Frei sein,
  • Erfüllt sein,
  • Glücklich sein

in Deiner Analyse berücksichtigen?

Es gibt Menschen auf diesem Planeten, die für die Erfüllung dieser Punkte ihr Leben aufs Spiel setzen.

Wenn Du die Box verlässt, darfst Du ca. 50 % des Diamanten mitnehmen.

Das heißt: Du verlierst nicht zu 100% Deine Pensionsansprüche.

Übrigens, diese Fixierung auf die Pensionsansprüche hat unnachvollziehbare Ausmaße angenommen.

Denn bereits ein Jahr verbeamtete Lehrer scheuen sich davor den Beamtenstatus aufzugeben, weil sie damit ihre in über 30 Jahren fälligen Pensionsansprüche aufgeben.

Wo ist Dein Wille, Dein Feuer, Deine Begeisterung und Deine Liebe für Dein Leben geblieben!?

„Aber ich brauche doch Geld, um zu leben. Und da ich 55 bin, will mich keiner mehr einstellen!“

An einem Sonntagnachmittag meldete sich bei Michaela Hansen ihr Traum, als Au-pair die Welt zu erkunden wieder.

Aber sie war bereits über 50.

Und keine Agentur wollte sie vermitteln.

Deshalb vermittelte sie sich selbst.

Damit gründete sie das Unternehmen Granny-Aupair.

Aus einem persönlichen Traum ist ein preisgekröntes Unternehmen geworden, das vielen Frauen über 50 ihren Traum von der weiten Welt oder das Oma-sein erfüllt.

Falls es noch keinen gibt, der mit über 50 Deinen Traumjob macht, sei Du der erste, der es macht.

Denn dieses „ich bin zu alt“ zählt nicht.

Da bereits 17-jährige der Meinung sind „zu alt zu sein“.

Darüber berichte ich Dir in dem Artikel: „Beruflicher Neustart mit 40“.

Wer etwas ändern will, muss sich dafür einsetzen,

sagt Lisel Heise, die 100-jährige Lehrerin in Ruhestand.

Nach den Kommunalwahlen in Kirchheimbolanden zieht die 100-jährige Dame in den Stadtrat.

Und kämpft dafür, dass ihr über alles geliebtes Schwimmbad, für sie und die jungen Menschen in Kirchheimbolanden wieder geöffnet wird.

Weil das Leben weitaus mehr ist als das Abwägen von Zahlen, Nutzen und Leistungen, lasse bitte den „Ich bin zu alt“-Gedanken für immer los.

Bist Du bereit diesen Gedanken loszulassen?

Danach ist Schluss mit „ich kann das nicht machen, ich bin dafür zu alt“.

Wenn Du den „ich bin zu alt“-Gedanken loslässt, heißt es für Dich: Tun, umsetzen, machen, leben.

Denn George Eliot sagt:

Es ist nie zu spät, so zu sein, wie man es gerne gewesen wäre.

Bist Du bereit, den Gedanken „ich bin zu alt“ loszulassen?

Wenn Du diese Frage mit allen Deinen Sinnen, Zellen und Deinem Herzen bejahst, öffne Deine Hand.

Und lass los.

Spürst Du, wie eine Last von Dir fällt?

Und Du Dich frei bewegen und entfalten darfst?

Falls Dir dieser Zustand Angst macht, ist das ok.

Denn Du hast eine Ausrede losgelassen.

Damit stehst Du Dir selbst nicht mehr im Weg.

Und kannst jetzt machen, was Du willst.

Anfangs macht dieser Zustand der Freiheit Angst.

Genauso wie es Osho in seinem Buch „Freiheit“ schreibt, ist Freiheit die höchste Erfahrung im Leben.

Mache das Aller-unmöglichste aus Deiner Freiheit.

Auch im Namen derer, die sich diese Freiheit sehnlichst wünschen.

Ich kann doch nicht die Sicherheit des Beamtenstatusses loslassen! Ich bin…

… doch nicht blöd!

Bist Du der Meinung, dass Mutter Theresa blöd war?

Oder Nelson Mandela, Martin Luther King, Malcom X oder Colin Kaepernick?

Wenn Du Dich für Deine Träume, Deine Ideale, Deine Werte und Deine Freiheit einsetzt, bist Du dann blöd?

Wenn ich früher im Dunkeln allein durch den Stadtpark ging, fühlte ich mich unsicher.

Denn ich hatte Angst.

Da ich wusste, dass ich mich bei einem Angriff nicht wehren kann.

Deshalb entschied ich mich Wing Tsun zu lernen.

Danach fühlte ich mich sicherer.

Weil ich mir selbst zutraute, mich bei einem Angriff wehren zu können.

„Was hat das mit den Sicherheiten des Beamtentums zu tun?“

Solange Du Dir selbst nicht traust ohne:

  • Die Unkündbarkeit,
  • Zeitlich unbegrenzte Lohnfortzahlung,
  • Beihilfe

leben zu können, brauchst Du die Sicherheiten des Beamtentums.

Weil Du Angst hast, außerhalb der Gitterbox nicht klar zu kommen.

Dabei ist Dir spätestens seit dem Artikel „Beamter werden – Beamter sein: Traum oder Alptraum?“ bewusst, welch hohen Preis Du für Deinen Beamtenstatus zahlst!

Wer keine Angst hat, klammert sich nicht um jeden Preis an Sicherheit.

Deshalb ist es an der Zeit, Deine Angst loszulassen.

Dann kannst Du ohne den Beamtenstatus leben und zwar sehr gut.

Dazu sagt Susan Jeffers in ihrem Buch „Selbstvertrauen gewinnen“:

Die Angst, etwas zu tun, werde ich nur los, wenn ich aus mir herausgehe und handle.

Wenn Du glaubst, Du wirst Deine Angst aus der Box rauszugehen los, wenn Du:

Nachdem Du alle Artikel gelesen hast, darfst Du handeln.

Damit Du das kannst, schreibe Deine Ängste nacheinander so konkret wie möglich auf.

Danach lässt Du sie nach der „Loslassen-Methode“ los.

Aber Du kannst es auch so machen wie Master Han Shan, der früher Hermann Ricker hieß.

Obwohl für ihn sein Luxusleben in Singapur schon lange keinen Tiefgang mehr hatte, hielt er daran fest.

Später – nach einem schweren Autounfall – zwang ihn das Leben dazu alles in seinem Leben loszulassen.

Damit er ein Mönch wird.

Davon berichtet er in seinem Buch „Das Geheimnis des Loslassens“.

Willst Du wirklich so lange warten, bis Du ernsthaft krank wirst oder Dich ein Schicksalsschlag zu Veränderung zwingt?

Loslassen lernen: Ciao Lebenspläne und Lebensträume

Solange Du lebst, darfst Du loslassen.

Demnach ist loslassen lernen eine Aktivität, die Du ein Leben lang lernst.

Denn es gibt immer wieder Sachen, die Du loslassen darfst, um frei und glücklich zu sein.

Dazu gehören auch Lebens-pläne, -wünsche und -träume loszulassen.

Beispielsweise habe ich meinen Lebensplan als verbeamtete Lehrerin pensioniert zu werden, losgelassen.

Vor einer Woche habe ich einen Lebenstraum losgelassen.

Da mich jedes Loslassen anfangs traurig stimmt, war ich auch dieses Mal einige Tage traurig.

Immerhin bedeutet jedes Loslassen die eigene Vorstellung freizugeben.

Und neu zu denken.

Seit Jahren war es mein Traum, mit meinem besten Freund zusammen ein Jahr lang mit dem Rucksack durch die Wälder dieser Welt zu wandern.

Nachdem ich oft genug mit ihm über meinen Traum gesprochen habe, stand fest, dass diese Rucksackreise nur mein Traum ist.

Auch wenn ich es nicht wahr haben wollte, dass er nicht mit mir unterwegs sein will, ließ ich los.

Damit befreite ich mich von allen Bildern, die ich bereits von unserer gemeinsamen Reise in meinem Kopf gespeichert hatte.

Dadurch ist in meinem Kopf Platz frei geworden für neue Bilder.

Manchmal kann Weitergehen hart sein und schmerzlich, aber Festhalten an etwas, was niemals sein kann, ist noch schwieriger und schädigend.

Blaze Olamiday

Loslassen lernen ist die sicherste Medizin gegen Leiden.

Lasse los, was Dich am Boden festnagelt.

Dann kannst Du Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise machen!

Schaue Dir dazu auch das Video an:

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Deine Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

Alternativen zum Lehrerberuf

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Ehrlichkeit währt am längsten: In diesem Beitrag empfehle ich Dir Bücher, die ich als hilfreich empfunden habe. Damit Du sie direkt anschauen kannst, setzte ich einen Link in Form eines Affiliate-Links. Das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst. Dabei zahlst Du für so einen Link keinen Cent mehr und ich empfehle nur Produkte, von denen ich überzeugt bin. 

Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

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