Manifestieren ohne Handeln (funktioniert das wirklich?)

Juni 29, 2026
Der Gedanke „In meinem Körper passiert etwas und ich bin dafür verantwortlich, dass es aufhört“ ist verständlich, führt jedoch gleichzeitig zum Festhalten am Geschehen und zum Analysieren davon. Deshalb ist es empfehlenswert, eine klare Entscheidung zu treffen anstelle einer Analyse.

Kannst Du alles, was Du möchtest, manifestieren ohne handeln zu müssen?

Schließlich ziehst Du doch alles durch Deine Schwingung an. Bist Du in der richtigen Frequenz wie Dein Wunsch, hast Du manifestiert ohne Handlung, oder?

Für einige klingt das viel zu schön, um wahr zu sein, und für andere ist das absurd. Wie sollen das Haus, die Liebe, das Geld und all die anderen Dinge, die Du Dir wünschst, zu Dir kommen, wenn Du nicht handelst?

Dann gibt es aber wieder so viele Menschen, die erzählen, dass sie sich das Auto, die Summe X und alles andere, was sie sich gewünscht haben, vorgestellt haben und dann das Gewünschte geschenkt, vererbt bekommen oder auf andere Weise gefunden haben.

Dabei wird unter anderem der New Age Lehrer Neville Goddard mit „without lifting a finger“ zitiert. Im Sinne von: Du kannst alles sein und haben, was Du willst, ohne den Finger zu rühren.

Stimmt es, dass Du gemütlich auf dem Sofa sitzen und Kakao trinken kannst, Dir die Milliarden vorstellst und sie dann auf irgendeine Art sichtbar und greifbar in Dein Leben kommen? Oder ist das Humbug?

Genau diese Frage sorgt immer wieder für Verwirrung.

Denn Menschen, die bewusst manifestieren wollen, suchen nach einer Antwort, während andere darüber lachen und sagen: „Ohne Fleiß keinen Preis.“

Doch was stimmt wirklich? Genau das klären wir heute konkret und glasklar.

Los geht es und viel Freude.

Was bedeutet Manifestieren und was bedeutet Handeln?

Wenn Menschen das Wort „Manifestieren“ hören, denken sie daran, Wünsche ans Universum zu schicken, immer einen freien Parkplatz zu finden oder eine Tasse Kaffee geschenkt zu bekommen.

Somit glaubt ein Großteil, Manifestieren sei eine Wunscherfüllungsmethode.

Deshalb gehen diejenigen, die manifestieren möchten, automatisch davon aus, dass sie ihre Aufmerksamkeit auf das richten müssen, was sie haben wollen.

Andere befassen sich erst gar nicht mit dem Thema, weil sie es für unrealistisches Blabla halten, mit dem sie ihre kostbare Zeit nicht verschwenden möchten.

Doch all das trifft nicht zu.

Auch die Deutung des Manifestierens durch das Gesetz der Anziehung (Law of Attraction) oder andere New-Age-Denkweisen greift zu kurz.

Manifestieren ist das, was es seiner ursprünglichen Wortbedeutung nach schon immer war. Das Wort stammt vom lateinischen manifestare und bedeutet „sichtbar machen“.

Das heißt, Du machst für Dich etwas sichtbar, was längst existiert, aber für Dich noch unsichtbar ist.

Demnach ist die Bewegung von „Ich sehe meinen Wunsch nicht“ hin zu „Ich sehe und erlebe meinen Wunsch“ Manifestieren.

Das Wort wird beispielsweise auch im medizinischen Kontext verwendet, etwa in dem Satz: „Bei Diabetes können sich die Symptome durch häufiges Wasserlassen, Durst und Müdigkeit manifestieren.“

Daran erkennst Du, dass das Wort „manifestieren“ keine Methode beschreibt, mit der wir unsere Wünsche erfüllen, kreieren, erschaffen oder gar anziehen.

Von unsichtbar in sichtbar

Schauen wir aus der ursprünglichen Wortbedeutung von „Manifestieren“ auf das Erschaffen unserer Realität, ist es so, dass bereits alles als Möglichkeit in diesem jetzigen Moment existiert.

Außerhalb des Jetzt existiert ohnehin nichts. 

Zukunft und Vergangenheit sind menschliche Konstruktionen, die uns helfen, uns in der physischen Welt zurechtzufinden. 

Da alle Realitäten, Möglichkeiten und Identitäten längst existieren, gibt es nichts zu kreieren oder zu erschaffen, sondern sichtbar zu machen, also zu manifestieren. 

Da alle Realitäten, Möglichkeiten und Identitäten längst existieren, gibt es nichts zu kreieren oder zu erschaffen, sondern sichtbar zu machen, also zu manifestieren. 

Ich verwende diese Wörter, „kreieren“ und „erschaffen“, lediglich, um sprachliche Variation zu haben und weil „sichtbar machen“ oder „manifestieren“ nicht in jedem Satz grammatikalisch passend ist.

Später wird Dir auch noch glasklar, warum dieses „Anziehen“ aus dem Gesetz der Anziehung komplett irreführend ist und dazu führt, dass Menschen ihrem Wunsch hinterherlaufen, anstatt ihn zu erleben. Deshalb verwende ich dieses Wort überhaupt nicht.

Um ein besseres Verständnis davon zu bekommen, was Manifestieren bedeutet, lies gerne diesen Artikel: Manifestieren: Was es bedeutet und wie es funktioniert.

Also, Manifestieren bedeutet, etwas sichtbar zu machen. Damit stellt sich die entscheidende Frage:

Was ist Handeln konkret?

Denn nur wenn wir verstehen, was Handeln tatsächlich bedeutet, können wir auch verstehen, wie Manifestieren geschieht.

Was ist Handeln?

Welche Bilder und Gedanken hast Du, wenn Du an handeln, machen, tun, umsetzen, anpacken und dieses Ärmel-hochkrempeln denkst?

Sofort siehst Du Dich oder einen anderen Menschen etwas Sichtbares tun, was Du konkret in Worten wiedergeben kannst. Es ist ein Tun oder eine Bewegung in der physischen Welt, richtig?

Oft verbinden viele mit diesem Handeln und Machen Anstrengung und Unlust, weil sie es mit Aufgaben in Verbindung bringen, die erledigt werden müssen, aber wenig Freude bereiten.

Zum Beispiel Bewerbungen schreiben, eine Präsentation vorbereiten oder die Steuererklärung machen.

Dadurch erscheint das Manifestieren, ohne handeln zu müssen, traumhaft schön und gleichzeitig wirkt es wie Hexerei oder eine magische Zauberkraft, die Walt Disneys Figuren besitzen.

Aber was ist, wenn das, was klassischerweise mit Handeln, aktiv sein und Machen in Verbindung gebracht wird, unvollständig ist?

Sind das nicht ebenfalls Handlungen?

  • imaginieren
  • im Stillen sitzen
  • Kakao trinken
  • sich unterhalten
  • meditieren
  • genüsslich spazieren gehen
  • eine Erkenntnis gewinnen
  • nachdenken
  • den Himmel beobachten
  • Freude empfinden

Das sind doch ebenso Verben wie „arbeiten“ und Co.?

Denkst Du nun: 

„Ja, sprachlich sind das auch Verben, aber vom Kakao trinken, reden oder den Himmel beobachten wird kein Haus gebaut oder Geld verdient."

Dahinter steckt die Sichtweise von „Machen, haben, sein“ oder, präziser bezogen auf den obigen Gedanken:

„Sichtbar tun, sichtbar haben“.

Dass diese Denkweise hinkt, bemerkst Du sofort, wenn wir eine alltägliche Aktivität unter die Lupe nehmen.

Ein Manifestationsbeispiel aus dem Alltag 

Du stehst morgens auf und fragst Dich: „Was esse ich heute?“

Während Du noch im Bett liegst, gehst Du imaginativ den Inhalt Deines Kühlschranks durch. Du gleichst ihn mit den Speisen ab, die Du magst, um herauszufinden, was Du mit den vorhandenen Zutaten kochen kannst und was Du noch besorgen müsstest.

Am Ende bist Du zu einem Ergebnis gekommen und weißt, was Du essen möchtest, was Du dafür noch brauchst und wo Du es kaufen willst.

Alles ist geklärt.

Obwohl Du nichts Sichtbares getan hast und noch im Bett liegst, hast Du ein eindeutiges Ergebnis und die dazugehörige Vorgehensweise.

Warst Du nun aktiv? Hast Du gehandelt, gemacht und getan?

„Nein, weil mit Handeln, Machen und Co. ein aktives Tun assoziiert wird und kein passives. Außerdem steht das Essen noch nicht sichtbar und greifbar auf dem Tisch“, ist die gewöhnliche Antwort.

Die Sprache dient dazu, dass wir uns verständigen können.

Sie sollte jedoch nicht Dein Denken bestimmen und dadurch eingrenzen.

Du entscheidest, was Du als Handeln, Tun und Machen ansiehst.

Abgesehen davon sind Aktivitäten, die nicht sichtbar und greifbar sind, keine passiven Handlungen, sondern Formen inneren oder mentalen Handelns. Wenn Du verstehst, wie wir unsere Realität erschaffen, wird Dir die zentrale Bedeutung dieser Handlungen bewusst.

Bei dem Gedanken: „Das Essen steht aber noch nicht sichtbar auf dem Tisch“, geht es um eine Entscheidung.

Denn mit diesem Satz entscheidet die Person, dass sie nur durch Einkaufen und Kochen Essen auf den Tisch bringen kann.

Genauso kann sie sich vorstellen und entscheiden, dass:

  • sie zum Essen eingeladen wird
  • ihr Freund kocht
  • der Nachbar ihr Lieblingsessen vorbeibringt
  • oder sich die Situation auf jede andere gewünschte Weise verwirklicht.

Kurzum: Die Vorstellung, dass ich sichtbar handeln muss, um etwas Sichtbares zu haben, ist eine Erzählung, die Du bejahen kannst oder nicht.

Schließlich liegt die Entscheidung darüber, was Du für wahr hältst und was nicht, bei Dir.

Doch Du bist nicht Dein persönliches Ich. Damit ist die Person mit dem Namen A, der Vergangenheit B, der Familie C und so weiter gemeint.

Du bist das Bewusstsein, in dem all diese Gedanken, Wahrnehmungen und Vorstellungen erscheinen. Deshalb kannst Du, befreit von der Identifikation mit der Person, entscheiden, was für Dich gilt und was nicht.

Verabschiede Dich von der gewöhnlichen „Um zu“ Denkweise

Völlig egal, um welches konkrete Thema es sich handelt, Du und jeder von uns können sofort und ohne groß nachdenken zu müssen Handlungen aufzählen, die vermeintlich notwendig sind, um das Gewünschte zu erreichen.

Zum Beispiel:

  • Wie finde ich einen Job?

Stellenbeschreibungen lesen, sich auf Jobbörsen-Plattformen anmelden, Bewerbungen schreiben.

Natürlich gibt es zu jeder einzelnen Handlung, die gemacht werden muss, wie zum Beispiel „sich bei Plattformen anmelden“, genügend Anbieter mit unzähligen Methoden, Tipps und Empfehlungen, wie genau das gemacht werden soll.

Gehen wir weiter zur Liebe:

  • Wie finde ich einen Partner?

Viel ausgehen, sich bei Partnerbörsen-Plattformen anmelden, am besten die Bezahlvariante nutzen, abnehmen, sich schön machen, Dating-Regeln beachten und vieles mehr.

Selbstverständlich gibt es auch in diesem Bereich mehr als genug Anbieter, die erzählen, was bei den einzelnen Schritten gemacht werden muss und wie.

Auch bei anderen Themen des Lebens, wie Gesundheit, Erfolg oder Erziehung, gibt es eine klare Vorstellung davon, was gemacht werden muss, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Dabei folgt die Denkweise stets diesem Muster: „Um das Ziel ABC zu erreichen, muss ich XYZ machen.“

Anhand Deiner bisherigen Vorgehensweise und der obigen Beispiele merkst Du, dass dieses „Machen“ immer sichtbare Handlungen sind, von denen ausgegangen wird, dass sie zum Ziel führen.

Aber wie wäre es mit folgender Sichtweise:

„Immer wenn ich einen neuen Job finden möchte, gehe ich gemütlich spazieren, trinke danach in meinem Lieblingscafé eine Tasse Schokolade, komme mit jemandem ins Gespräch und habe am Ende meinen fabelhaften, tollen Job.“

Glück, Zufall, Träumerei, Fantasie, Unmöglich oder lediglich die entschlossene Entscheidung dieser Person, wie sie einen erfüllenden Job findet? 

Lass uns das genauer anschauen. 

Wer bestimmt in Deinem Leben, was Du zu machen hast, um Deinen Wunsch zu erleben?

„Ich bestimme das, aber es gibt Erfahrungswerte und Experten, von denen ich lernen kann oder die mir den Weg erleichtern und mich schneller ans Ziel bringen, weil sie das vorher gemacht haben und gute Tipps geben.“

Wenn Du davon ausgehst, dass die Tipps, Erfahrungen und Entscheidungen anderer Menschen Dir helfen, Dein Ziel zu erreichen, nimmst Du an, dass es eine von Dir getrennte, objektive Außenwelt mit allgemeingültigen Wahrheiten gibt.

Andernfalls bringen Dir die Tipps, Meinungen und Erfahrungswerte anderer nichts, richtig?

Sobald Du die Natur der Realität verstehst, ist Dir klar:

Die äußere Realität mit ihren Umständen, Situationen, Erlebnissen und allem anderen ist die Reflektion Deines Seinszustands und der dazu passenden Gedanken.

Folglich kannst Du nichts anziehen.

Du begegnest Dir doch selbst in der sogenannten Außenwelt.

Dadurch wird klar, warum kein Mensch Zugang zu einer vollständig objektiven Realität hat und es folglich keine vollständig objektiven Fakten gibt, aus denen sich allgemeingültige Handlungsschritte ableiten lassen, um seine Ziele zu erreichen.

Das, was wir als unsere Realität oder unser Leben bezeichnen, ist unsere Wahrnehmung, Deutung und Interpretation der Geschehnisse.

Diese Geschehnisse und Ereignisse sind die Reflektion unseres Seinszustands.

Somit interagieren wir mit uns beziehungsweise mit dem Spiegelbild des Seinszustands, den wir vordergründig bejahen, und nicht mit Umständen, die getrennt von uns sind und auf die wir keinen Einfluss haben.

Deswegen nehmen zwei Menschen, egal, wie nah sie sich auch stehen mögen, eine Situation komplett anders wahr, deuten sie passend zu ihrem Seinszustand und machen basierend darauf andere Umstände für sich sichtbar.

Folglich ist jedes „Um ABC zu haben, musst Du XYZ machen“, unabhängig davon, ob es von der Expertin, dem Spezialisten, der Oma oder wem auch immer kommt, stets die subjektive Wahrnehmung, Meinung, Perspektive und Sichtweise der jeweiligen Person.

Die Aussage gilt dann auch nur für die Person, die das sagt. Außer Du sagst:

„Das, was die Person XYZ sagt, stimmt, weil …“

Mit Deinem Ja zu der Aussage, Meinung und so weiter einer Person entscheidest Du, dass das, was sie sagt, für Dich gilt. Damit gilt die Aussage für Dich. Vorher hat sie keine Relevanz oder Macht über Dich und Deine Realität.

Manifestieren ohne Handlung: Geht das überhaupt?

Schauen wir uns genauer das Beispiel von der Person weiter oben an, die sagt:

„Immer wenn ich einen neuen Job finden möchte, gehe ich gemütlich spazieren, trinke danach in meinem Lieblingscafé eine Tasse Schokolade, komme mit jemandem ins Gespräch und habe am Ende meinen fabelhaften, tollen Job.“

Hat diese Person, die auf diese Weise ihren neuen Job gefunden hat, manifestiert ohne Handlung?

Aufgrund der ursprünglichen Wortbedeutung von „Manifestieren“ ist klar, dass sie ihren Job manifestiert hat. Schließlich hat die Person den für sie unsichtbaren Job für sich sichtbar gemacht.

Auf den Punkt gebracht, ist alles, was im Außen existiert, eine Manifestation. Denn wir leben nun mal von innen nach außen.

Dadurch wird klar, dass die Sichtweise „sichtbar tun, sichtbar haben“ eine Illusion ist, da nicht die Handlung manifestiert, sondern der Seinszustand, aus dem heraus gehandelt wird. Wäre es nicht so, müsste jeder bei gleichen Handlungen das gleiche Ergebnis erzielen.

Mit anderen Worten: Alles in der physischen Welt war zuerst eine Idee, eine Vorstellung oder ein Gedanke, also unsichtbar. Durch bewusste Entscheidungen und daraus entstehende ganzheitliche Handlungen ist das Unsichtbare sichtbar geworden, wie zum Beispiel ein Job.

Als Menschen erschaffen wir auf diese Weise sekündlich unsere Realität und das, was wir als "mein Leben" bezeichnen, ohne es zu wissen oder wahrzunehmen. Deshalb stellt sich die Frage: Ist Manifestieren lernen nötig oder tun wir es bereits?

Also: Hat die Person gehandelt oder nicht?

Je nachdem, wie Du „Handeln, machen, tun, anpacken und Co.“ beschreibst, wirst Du die obige Frage mit

  • „Ja, sie hat ohne Handlung manifestiert“

oder 

  • „Nein, sie hat gehandelt“ beantworten.

Falls Du mit „Sie hat ohne Handlung manifestiert“ antwortest, gehst Du davon aus, dass Machen, Tun und Handeln stets sichtbar sein müssen und dass es ein allgemeingültiges, festgelegtes Schema von „Um A zu bekommen, musst Du B machen“ gibt.

Wie zum Beispiel: Um einen Job zu bekommen, musst Du Bewerbungen schreiben, und diese müssen so und so sein.

Dann richtest Du jedoch Deine Aufmerksamkeit auf eine sogenannte äußere Welt, die Deinen Seinszustand spiegelt und folgst einem Konzept, das Dir vielleicht sogar missfällt. 

Demnach nimmst Du Dir die Möglichkeit, Deine Ziele mit Freude und auf die Art, die Dir wahrhaftig gefällt, für Dich erlebbar zu machen.

Zudem reagierst Du dann auf Dein Spiegelbild, anstatt Deine Realität nach Deinen Wünschen zu manifestieren.

Solange Du denkst, dass Du Dein Ziel nur dann erreichst, wenn Du etwas Bestimmtes tust und es ohne dieses Tun nicht geht, entstehen Zwang, Druck und Ohnmacht.

Deshalb verbinden viele mit Tun, Machen und Handeln Anstrengung, Lustlosigkeit, Abmühen oder Abrackern, anstatt Freude und sich selbst auszudrücken.

Jedoch müssen Handeln, Machen und Tun logischerweise nicht automatisch anstrengend oder kompliziert sein oder zu Unlust und Melancholie führen.

Das, was Du tust, darf Dir selbstverständlich Freude machen. Denn mit dem Tun, Handeln und Machen erlebst Du Deinen Seinszustand.

Deshalb empfehle ich Dir, Dich vor jeder inneren Handlung, die zu der äußeren führt, zu fragen:

Wie will ich mich erleben?

Alles, was Du für möglich hältst, ist für Dich möglich

Wenn Du Dich als einen Menschen erleben möchtest, der den ganzen Tag im Café sitzt und Millionen verdient, ist das möglich.

Denn alles, was Du Dir wünschst und Dir vorstellen kannst, ist möglich.

„Ja, aber dafür muss ich doch vorher irgendwelche Onlineprodukte haben oder traden oder sonst etwas gemacht haben. Vom Herumsitzen kommt doch kein Geld“, denkst Du vielleicht.

Wer sagt das?

„Ja, aber dafür muss ich doch vorher irgendwelche Onlineprodukte haben oder traden oder sonst etwas gemacht haben. Vom Herumsitzen kommt doch kein Geld“, denkst Du vielleicht.

Wer sagt das?

„Die Logik, die Vernunft, das Gehirn, die Erfahrung, die Menschheit“, ist eventuell eine Antwort.

Was haben sie mit Dir zu tun?

Bestimmen sie, wie Du Geld verdienst, Erfolg hast und letztlich Dich erlebst?

Falls Du glaubst, dass die Außenwelt beweist, was möglich ist und was nicht, lies diesen Artikel: „Warum Dir Deine Außenwelt nichts beweist.“

Nur weil Du vielleicht niemanden kennst oder von niemandem gehört oder gelesen hast, der das, was Du machen oder erleben möchtest, lebt, heißt das nicht, dass es nicht möglich ist.

Alles ist möglich, wenn Du entscheidest, dass es möglich ist.

Schließlich bist Du die einzige Person in Deinem Leben, die entscheidet, was für Dich machbar ist und was nicht.

Du hast die Freiheit, Deine eigenen Grenzen festzulegen. 

Schließlich bist Du die einzige Person in Deinem Leben, die entscheidet, was für Dich machbar ist und was nicht.

Du hast die Freiheit, Deine eigenen Grenzen festzulegen.

Mit anderen Worten: Du bist Deine Orientierung. Denn Du bist nicht gezwungen, Dich an den Grenzen, Entscheidungen oder Vorstellungen anderer zu orientieren.

Ebenso legst Du fest, ob Du überhaupt Bedingungen an Deinen Wunsch knüpfst und welche das sind, wie zum Beispiel: „Ich muss viel arbeiten, dankbar sein, positiv denken oder noch ABC machen, um meinen Wunsch XYZ zu leben.“

Du musst nichts tun, was Du nicht als notwendig für die Verwirklichung Deiner Wünsche festlegst.

Deine Realität entsteht nicht außerhalb von Dir

Die sogenannte Außenwelt reflektiert:

  • Deinen Seinszustand,
  • Deine Entscheidungen,
  • Das, was Du für wahr hältst,
  • Das, was Du annimmst,
  • Und das, wovon Du überzeugt bist.

Das ist der Fall, weil Du als wahrnehmende Person Deine Realität durch Deinen inneren Zustand wahrnimmst, deutest und interpretierst. Die sogenannte Außenwelt wird dadurch zum Spiegel dessen, was in Dir bereits als wahr gilt.

Somit gibst Du allem, was Du mit Deinen fünf Sinnen wahrnimmst, eine Bedeutung und interpretierst alles entsprechend Deinem Seinszustand.

Auch schon das, was Du wahrnimmst, ist durch Deinen Seinszustand bestimmt.

Deshalb nimmt ein Mensch, der sagt: „Ich bin arm“, alles anders wahr und deutet es anders als jemand, der sich als „Ich bin reich“ beschreibt.

Logischerweise unterscheiden sich ebenso die Ideen, die Handlungen, die Entscheidungen und die Möglichkeiten, die beide Menschen sehen.

Um das Gesagte konkret zu machen, nehmen wir das Beispiel mit dem Wunsch, im Café zu sitzen und Millionen zu manifestieren.

Aus dem Seinszustand „Ich bin arm“ erscheint dieser Wunsch als die Lösung aller Probleme. Denn dieser Seinszustand ist auf Gedanken wie folgende ausgerichtet:

„Ich habe ständig Probleme und kein Geld, sie zu lösen.“

„Wenn ich Geld hätte, würde ich ABC machen, aber ich habe nie Geld.“

Der Wunsch ist dann vielmehr ein „Schön wäre es“ als eine echte Option. Das hängt mit den typischen, wiederkehrenden Gedanken zusammen, die diesen Seinszustand beschreiben. Wie zum Beispiel:

„Ich bin ein Pechvogel.“

„Geld verdienen ist hart.“

„Unser einer kommt nie zu Geld.“

Aus dieser Perspektive werden vor allem die Situationen wahrgenommen, die diesen Seinszustand bestätigen.

Beispielsweise bekommt der Nachbar Geld geschenkt oder wird befördert.

Das wird gesehen und als Bestätigung für „Ich bin arm und eine arme Sau“ herangezogen.

Die eigene Gehaltserhöhung wird jedoch unbeachtet gelassen oder mit dem Satz abgetan:

„Nach X Jahren bei dem Unternehmen war das nun mal überfällig.“

Auch Entscheidungen sowie das Interpretieren und Deuten von Verhaltensweisen anderer werden aus der Perspektive von „Ich bin arm“ gesehen.

Dadurch werden Möglichkeiten nicht wahrgenommen und, falls doch, kommt der Gedanke:

„Ich schaffe es nicht und es endet böse. Ich bleibe bei dem, was ich habe.“

Im Gegensatz dazu ist es bei dem Menschen, der sagt: „Ich bin reich.“

Dieser Seinszustand ist auf Gedanken wie folgende ausgerichtet:

„Geld ist für mich verfügbar.“

„Es gibt unzählige Möglichkeiten, Geld zu verdienen.“

„Ich kann mir das Leben erschaffen, das ich erleben möchte.“

Der Wunsch ist dann kein „Schön wäre es“, sondern eine Möglichkeit, die für diese Person bereits real und erreichbar erscheint.

Aus dieser Perspektive werden vor allem die Situationen wahrgenommen, die diesen Seinszustand bestätigen.

Beispielsweise bekommt der Nachbar Geld geschenkt oder wird befördert.

Anstatt zu denken: „Ich werde übersehen“ oder Ähnliches, freut sich die Person für den Nachbarn und sieht diese Situation als weiteren Beweis dafür, dass Geld ausreichend verfügbar ist.

Es ist logisch, dass eine Person, die sagt: „Ich bin reich“, nicht dieselben Gedanken hat wie die „Ich bin arm“-Person, also beispielsweise „Ich werde übersehen“ und so weiter.

Auch Entscheidungen sowie das Interpretieren und Deuten von Verhaltensweisen anderer werden aus der Perspektive von „Ich bin reich“ gesehen. Dadurch werden andere Möglichkeiten wahrgenommen und Gedanken wie „Ich schaffe es nicht“ oder „Es endet böse“ verlieren ihre Selbstverständlichkeit.

So entsteht aus einem Gespräch eine neue Idee oder beim Lesen stößt die Person auf eine Möglichkeit, die sie vorher nicht gesehen hat.

Die Handlung ergibt sich stets automatisch aus dem Seinszustand heraus.

Du siehst: Du begegnest in der äußeren Realität Dir oder, präziser gesagt, Deinem Seinszustand. Deshalb geht einer willentlichen Manifestation stets ein Identitätswechsel voraus.

Wenn Du bei dem Beispiel mit „Ich bin arm“ und „Ich bin reich“ denkst, dass sie nun mal ihre Situation beschreiben, gehst Du erneut von einer objektiven Realität aus, die bestimmt, wer Du bist.

Solange Du das denkst, kreiert Dich die Außenwelt, die lediglich Dein Spiegelbild ist, anstatt dass Du sie erschaffst.

Dann bis Du auch ständig dabei auf sie zu reagieren und triffst keine klaren, entschlossenen Entscheidungen darüber, wer Du bist und wie Du Dich erleben möchtest.

Wie manifestierst Du auf Deine Art?

Da Du nun weißt, dass es keine festgelegte Handlung gibt, die Du umsetzen musst, um Deine Wünsche zu leben, bist Du frei.

Denn Du als Autorität Deiner Realität entscheidest, wie Du das, was Du Dir wünschst und was für Dich noch unsichtbar ist, sichtbar machst, also wie Du Deinen Wunsch manifestierst.

Woran denkst Du, wenn Du das Wort „Wunsch“ hörst?

Während „haben“ eindeutig aussagt, dass Du das Gewünschte sichtbar und greifbar besitzt, schwingt bei „Wunsch“ mit, dass es noch fehlt, obwohl Du es gerne bereits sichtbar und greifbar hättest.

Genau deshalb passen „Wunsch“ und „manifestieren“ so gut zusammen:

Ein Wunsch bezeichnet etwas, das für Dich noch nicht sichtbar und greifbar ist, und manifestieren bedeutet, genau dieses Unsichtbare sichtbar zu machen.

Folglich manifestierst Du, und das jeden Tag, jede Sekunde, sieben Tage die Woche.

Auch wenn Menschen glauben, nicht zu manifestieren, tun sie es.

Denn das Wort beschreibt nun mal die Art und Weise, wie wir Menschen Umstände, Situationen, Erlebnisse und letztlich das, was wir als „meine Realität“ bezeichnen, sichtbar machen.

Wenn Menschen jedoch nicht verstehen, wie sie ihr Leben erschaffen, glauben sie, dass Manifestieren nicht funktioniert. Doch es funktioniert immer, weil Du Deinen Seinszustand stets reflektiert bekommst.

Was ist nun, wenn Du Dir nur deshalb wünschst, was Du Dir wünschst, weil Du es längst hast?

„Das geht nicht. Ich wünsche es mir eben, weil ich es nicht habe und nicht sehen kann“, denkst Du vermutlich.

Aber es ist doch so, dass Du Dir nicht irgendetwas wünschst, sondern eine konkrete, spezifische Vorstellung von dem hast, was Du Dir wünschst, richtig?

Mit anderen Worten: Dein Wunsch kommt genau auf Dich zugeschnitten zu Dir und entsteht in Dir im gegenwärtigen Moment. Denn einen anderen Zeitpunkt gibt es nicht. Die lineare Zeit ist eine Illusion.

  • „Okay, aber mein Wunsch ist nicht hier. Ich sehe ihn nicht“, sagst Du.

Doch Du siehst Deinen Wunsch, und zwar im Jetzt: in Deiner Imagination, Deiner inneren Realität, Deiner Vorstellung.

An dieser Stelle sagen viele:

  • „Das ist doch nur ein Trostpreis. Ich will nun mal meine Liebe, mein Geld, meine Gesundheit und alles andere nicht in der Imagination haben, sondern in der physischen Welt sehen, greifen und erleben.“

Aber Du weißt, dass das nicht stimmt, weil Dir mittlerweile bestens klar ist, dass wir von innen nach außen manifestieren.

Genau darum geht es beim Manifestieren. Das Unsichtbare in das Sichtbare zu bringen.

Anfangs ist Dein Wunsch aus der Perspektive der physischen Welt oder der äußeren Augen unsichtbar. Dennoch existiert er, und Du lebst ihn bereits in Deiner Imagination, Deiner inneren Realität oder Deiner Vorstellung.

Keine Trennung zwischen innen und außen

Wenn Du nicht zwischen

  • „Das ist ja nur die unwichtige, unsichtbare Fantasiewelt“

und

  • „Das ist die sichtbare, reale, echte Welt“

unterscheidest, lebst Du aus der Perspektive des Seinszustands, der das Gewünschte hat und es in der physischen Welt reflektiert bekommt.

Damit hast Du manifestiert ohne Handlung oder mit Handlung, je nachdem, wie Du Handlung definierst.

Aber wie Du inzwischen weißt, ist nicht nur die sichtbare Handlung eine Handlung, sondern auch die unsichtbare, die innerlich abläuft.

Sie ist das Fundament von allem, was Du in der äußeren Welt machst beziehungsweise was Dir gespiegelt wird.

Ich sage dazu: „Erst bist Du, dann siehst Du.“

Du entscheidest, wer Du bist.

Aus dieser Perspektive heraus lebst Du, entscheidest Du, deutest Du, nimmst Du wahr und siehst letztlich das, was Du Dir gewünscht hast. Das alles hat mit Affirmationen wie „Ich bin ein Geld-Magnet“ oder Ähnlichem nichts zu tun.

Nutze Deine Vorstellungskraft zum Fliegen

Folgst Du dem, was wir besprochen haben, nutzt Du Deine Vorstellung nicht nur für die tägliche Einkaufsliste, die Du gedanklich durchgehst, sondern kraftvoll. Damit wird der Begriff „Vorstellungskraft“ seiner Bedeutung gerecht.

Immerhin ermöglicht es Dir diese Kraft, über das Sichtbare, Gewöhnliche und tausendfach Erlebte hinauszugehen und Dir alles so vorzustellen, wie Du es tatsächlich willst.

Wobei ich nicht vom Visualisieren im Sinne einer Manifestationsmethode spreche.

Während des Tages hat jeder Mensch Gedanken und Bilder im Kopf.

Oft beschränken sie sich auf das Alltägliche, anstatt bewusst in der Vorstellung des Wunsches zu sein.

Beispielsweise kann die Person mit dem Wunsch, im Café zu sitzen und Millionen zu verdienen, diese Vorstellung bewusst einnehmen und aus diesem Seinszustand heraus Zeit in einem Café verbringen.

Dann sitzt sie dort nicht und denkt ständig:

„Es wäre so schön, wenn ich Millionen hätte. Ich hoffe, irgendwie klappt das.“

Sondern sie sitzt dort als die Version von sich, die bereits hat, was sie sich wünscht.

Weil sie es hat.

Denn es gibt keine Trennung zwischen innen und außen.

„Doch gibt es. Sonst würde sie sich das nicht wünschen, weil sie es hätte“, denkst Du womöglich.

Das ist eine sprachliche Trennung zwischen „haben“ und „nicht haben“, die es uns ermöglicht, uns zu verständigen, zu verstehen und Sachverhalte zu klären.

Aber außerhalb der Sprache gibt es die Trennung zwischen innen und außen nicht, weil das sogenannte Außen im Bewusstsein ist und zu keinem Zeitpunkt außerhalb davon existiert.

Dazu kommt: Wie wir bereits geklärt haben, ist das, was wir als „die Welt“ oder „meine Realität“ bezeichnen, die Reflexion der inneren Welt.

Demnach ist es eins.

Du hast jedoch die Freiheit, diese Trennung weiterhin aufrechtzuerhalten. Dann beschränkst Du Dich als multidimensionales Wesen auf die physische Welt oder auf das, was Du sehen und greifen kannst.

Wenn Du das machen möchtest, mache es.

Wisse jedoch, dass Du Dich dadurch auf das beschränkst, was für Dich sichtbar und greifbar ist.

Butter bei die Fische: Manifestieren ohne Handlung, geht das?

Da „Handlung“ sowohl innere, unsichtbare Handlungen wie Imaginieren und Denken als auch alles andere umfasst, was der Mensch sichtbar tut und macht, gibt es keine Manifestation ohne Handlung.

Aber es ist nicht die Handlung, die manifestiert, sondern der Seinszustand dahinter.

Deswegen können mehrere Menschen die gleichen Schritte umsetzen, die gleiche Methode anwenden und identisch aktiv sein und dennoch komplett unterschiedliche Ergebnisse erzielen. 

Doch die meisten Menschen richten ihre Aufmerksamkeit nach außen.

Dann sehen sie die sichtbaren Handlungen, wie:

„Die erfolgreiche Person steht um 5 Uhr auf und schwimmt zwei Stunden.“

oder

„Der berufliche Erfolg kommt von den täglichen Reels auf Instagram.“

oder eben alles andere, was sichtbar ist.

Letztlich ist die Mehrheit darauf gepolt, dass Anstrengung, viel Arbeit, Abrackern und so weiter zum Erfolg führen.

Deshalb filtert ihre Wahrnehmung genau diese Aspekte heraus und macht sie zur vermeintlichen Ursache für den Erfolg.

Jedoch ist die Ursache oder der Ursprung von Erfolg oder Misserfolg, Gesundheit oder Krankheit sowie allen anderen Umständen der Seinszustand oder die Selbstbeschreibung. Das ist logisch.

Zum Beispiel sagt eine Person im inneren Dialog:

  • „Ich bin schlecht, ich schaffe es nicht.“

Aus diesem Seinszustand heraus entscheidet und handelt sie.

Sie erzielt verständlicherweise andere Ergebnisse als eine Person, die sagt:

  • „Ich bin gut und liebe es, aktiv zu sein.“

Schließlich kämpft die erste Person, die sich als „Ich bin schlecht“ beschreibt, erst einmal mit sich selbst.

  • Folglich nimmt die erste Person sich und ihre Ergebnisse aus der Perspektive von „Ich bin schlecht“ wahr.
  • Im Gegensatz dazu betrachtet die andere Person alles aus der Sicht von „Ich bin voll gut“.

Das heißt, identische Handlungen können zu komplett anderen Ergebnissen führen. Dann sprechen Menschen, die nur das Sichtbare berücksichtigen, von Glück.

Doch das ist nicht der Fall.

Es ist der Seinszustand oder die Selbstbeschreibung. Diese kannst Du frei wählen, und genau daraus entsteht Dein Handeln.

Du handelst, weil Du es bist

Wie wir eben gesagt haben, entscheidest Du frei, wer Du bist und wie Du Deine Wünsche verwirklichen möchtest.

Beispielsweise hat eine Person den Wunsch, aus dem Nichts Geld zu erhalten.

Sie bejaht den Wunsch und entscheidet damit: „Ich bin jemand, der aus dem Nichts Geld erhält.“

Sobald sie diese Entscheidung entschlossen getroffen hat, wechselt sie in den Seinszustand und in die dazu passende Realität beziehungsweise nimmt sich selbst und alles um sich herum aus dieser Perspektive wahr.

Aus dieser Entscheidung oder diesem Seinszustand heraus lebt sie nun.

Was dieses Leben, dieses Tun und Machen für sie im Spezifischen bedeutet, entscheidet sie selbst.

Wir nehmen an, für sie bedeutet es, am Strand zu liegen, zu lesen und zu schwimmen.

Dann macht sie das auch.

Jedoch nicht aus der Haltung:

„Hoffentlich klappt das mit dem Manifestieren und ich bekomme das Geld.“

Sondern aus dem Seinszustand heraus, jemand zu sein, der aus dem Nichts Geld erhalten hat.

Mit anderen Worten: Sie handelt so, wie sie handelt, weil sie bereits ist, wer sie sein möchte oder entschieden hat, dass sie ist.

Sie tut nichts, um diese Person erst zu werden oder um das zu haben, was sie sich wünscht.

Dadurch weißt Du nun, was mit dem Satz „without lifting a finger“ im Kern gemeint ist, richtig?

  • Du handelst, machst und tust nicht aus der klassischen Denkweise heraus, um zu sein und zu haben, sondern weil Du es bist.

Auch wenn das auf den ersten Blick wie eine Kleinigkeit oder ein gedanklicher Trick wirken mag, ist das weit verfehlt.

Wer macht und tut, um zu haben und zu sein, wer er sein möchte, läuft seinem Wunsch hinterher.

Da die Außenwelt Deinen Seinszustand reflektiert, entsteht eine Situation, die ähnlich ist wie die Katze, die sich im Spiegel fangen möchte.

Jemand, der handelt, macht und aktiv ist, weil er bereits ist und hat, was er will, läuft seinem Wunsch nicht hinterher.

Falls nun Gedanken auftauchen wie:

„Aber das ist doch Schönreden. Denn die Person hat den Wunsch noch nicht verwirklicht und tut nur so, um ihn zu bekommen.“

befindest Du Dich wieder in der Trennung von „Imagination ist unecht“ und „Sichtbares ist echt“.

Abgesehen davon geht es darum, dass die Person diejenige ist, die sie entschieden hat zu sein, und nicht so tut, als ob, um ihren Wunsch zu manifestieren. Damit wäre sie erneut in der Denkweise von „um zu“.

Durch dieses „So tun als ob“ entstehen viele Gedanken, die weitläufig als negativ bezeichnet werden. Lies dazu gerne diesen Artikel: Negative Gedanken beim Manifestieren? So gehst Du damit um.

Entscheide frei und voller Freude, wer Du bist, und handle aus diesem Sein heraus.

Ich wünsche Dir viel Freude und nicht vergessen: Mach Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Deine Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

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