„Manifestieren Bedeutung? Naja, das ist doch diese Sache mit dem Parkplatz und dem Wünschen ans Universum.
Das gehört zur Esoterik oder zum spirituellen Denken. Funktioniert eh nicht.“
Vielleicht gibt es einen Teil in Dir, der solche oder ähnliche Gedanken hat. Schließlich gibt es viele Menschen, die glauben, Manifestieren sei eine unseriöse Voodoo-Technik.
Doch das ist nicht der Fall.
Die Wahrheit ist: Jeder Mensch manifestiert 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.
Ja, auch wenn Du es derzeit nicht bewusst tust oder sogar glaubst, dass Du nicht manifestierst, Du tust es dennoch. Es ist eine natürliche Fähigkeit von uns allen.
Überrascht Dich das?
Verständlich. Denn über dieses Thema wird oft so gesprochen, als wäre es etwas Geheimnisvolles, Übersinnliches, das nur Menschen tun, die nicht mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Außerdem gibt es unzählige (meist widersprüchliche) Informationen dazu.
Dieses Wirrwarr lösen wir heute gemeinsam, indem wir klären:
- Was Manifestieren bedeutet und warum es nichts mit Zauberei zu tun hat.
- Warum Du es längst tust und was das für Dich bedeutet.
- Wie Du Manifestieren bewusst einsetzt, um Deine Lebensträume zu verwirklichen.
- Welche 3 Hindernisse Dir im Weg stehen können und wie Du sie meisterst.
Lass uns starten und das nicht vorhandene Geheimnis des Manifestierens entschlüsseln.
Was bedeutet manifestieren?
Bestimmt hast Du schon gehört, dass das Wort „manifestieren“ vom lateinischen „manifestare“ abstammt. Die lateinischen Wurzeln setzen sich zusammen aus:
- „manus“ = „Hand“ (hier im übertragenen Sinn von „handeln“ oder „greifbar machen“)
- „festus“ = „fest“, was auf etwas Sichtbares oder Feststehendes hinweist.
Im übertragenen Sinn bedeutet es, etwas sichtbar zu machen, erkennbar zu machen oder offenzulegen.
Das setzt voraus, dass die Sache vorher unsichtbar oder nicht erkennbar für Deine fünf Sinne war. Sie existierte jedoch bereits. Durch das Manifestieren machst Du sie für Dich sichtbar. Wie Du das machst, schauen wir uns weiter unten an.
Aufgrund dieser Wortbedeutung von „Manifestieren“ denken viele an Zauberei. Und glauben, wir zaubern, wie ein Zauberer, der aus seinem Zylinder einen vorher nicht vorhandenen Hasen herausspringen lässt, ein Luxushaus, eine Bikini-Figur oder X-Millionen Euros.
Ja, natürlich kannst Du Dir alles, was Du möchtest, manifestieren. Doch nicht, indem Du einen Zauberspruch aufsagst, wie „Ich bin ein Geldmagnet“.
Es geht um ein viel tieferes Verständnis von Dir selbst als nur das Wiederholen von schön klingenden Sätzen. Das ist lediglich eine Manifestationsmethode, die als Affirmationen bezeichnet wird.
Im Grunde genommen ist es viel einfacher, da Du nichts tun musst, sondern einfach sein darfst. Hört sich etwas merkwürdig an? Gleich erfährst Du, was ich damit meine, und dann merkst Du, wie logisch manifestieren ist.

Diese 3 Fähigkeiten sind fürs erfolgreiche Manifestieren zentral
Wenn ich vom erfolgreichen Manifestieren spreche, meine ich, dass Du in Deinem Leben die Dinge sichtbar machst, die Du tatsächlich sehen und erleben möchtest. Schließlich manifestierst Du bereits.
Denn über Sachverhalte nachdenken, Dich auf Umstände fokussieren und Dir vorab vorstellen, was Du als Nächstes tun möchtest, machst Du längst, richtig?
Das macht jeder Mensch sekündlich. Deshalb manifestiert jeder, ob bewusst oder unbewusst.
Wenn also jemand behauptet, er manifestiere nicht oder glaube nicht daran, ist ihm einfach nicht bewusst, wie er seine Realität erschafft. Denn er macht das automatisch durch seinen Seinszustand, seine Identität, seine Annahmen oder sein Selbstbild. Diese prägen die drei zentralen Fähigkeiten beim Manifestieren:
- Denken: Deine Überzeugungen, Annahmen, Sichtweise und Dein Denken bestimmen Deine Realität. Letztlich beruht alles, was Du für möglich oder unmöglich hältst, darauf.
- Imagination: Alles, was Du in der physischen Welt tust, hast Du Dir vorher im Geist vorgestellt. Was Du Dir nicht vorstellen kannst, setzt Du nicht um. Zudem hast Du stets eine Vorstellung von allen Menschen, allen Dingen und von Dir selbst.
- Fokus: Die Ausrichtung Deiner Aufmerksamkeit hängt mit der ersten Fähigkeit (Denken) zusammen und bestimmt, was Du unter all den Möglichkeiten und Reizen um Dich herum wahrnimmst. Das ist dann auch das, was Du in Deiner Realität erlebst, während alles andere an Dir vorbeigeht. Du schenkst immer dem, worauf Du Dich konzentrierst, Deine Energie.
Deinem Seinszustand entspringt Dein Gedankengerüst. Dieses lenkt Deine Aufmerksamkeit und bestimmt Deine Vorstellungen. Am Ende manifestierst Du rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, basierend auf diesem Sein Dein Leben und damit Deine Realität.
Um besser zu verstehen, wie genau Du das tust, gehen wir genauer darauf ein.
Das Sichtbare ist das Resultat des Unsichtbaren
Das Denken, Fokussieren und die Imagination sind unsichtbare Prozesse, die wir nicht direkt mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen können. Daher entsteht schnell der Glaube, dass das Leben einem einfach passiert. Doch das ist nicht der Fall.
Unser Leben ist das Resultat dessen, was in unserer unsichtbaren Welt geschieht. Demnach ist Dein Leben, also Deine äußere Realität, ein Ausdruck Deiner inneren Realität.
Jetzt erkennst Du, warum beim Erschaffen der eigenen Realität vom „Manifestieren“ gesprochen wird: Wir lassen etwas Unsichtbares in der physischen Welt sichtbar und fassbar werden.
Letztlich ist das, was Du als Deine Realität, also Dein Leben bezeichnest, die Reflexion Deines inneren Zustands. Dein Leben ist Dein Spiegelbild. Dazu passt dieser Satz des persischen Mystikers Rumi:
„Die ganze Welt ist ein Spiegel. Schau hinein und erkenne dich selbst.“
Aus dem, was wir bisher geklärt haben, kannst Du ablesen, dass Begriffe wie „Glückspilz“ oder „Pechvogel“ keine objektiven Zustände sind, sondern lediglich Selbstbeschreibungen, die immer die dazu passenden Erfahrungen mit sich bringen.
Kurzum: Du manifestierst nicht nur dann oder wendest es als Technik an, wenn Du Deinen Traumberuf, einen Lottogewinn oder Ähnliches haben willst, sondern Deinen gesamten Alltag. Manifestieren ist keine Technik, sondern die Art, wie wir Menschen als multidimensionale Wesen die physische Welt für uns persönlich sichtbar und erfahrbar machen.
Beispiel für unbewusstes Manifestieren
Damit Dir bewusst wird, dass Du jederzeit manifestierst, gebe ich Dir dafür ein typisches Beispiel aus der Berufswelt:
Die Angestellte X ist in ihrem Beruf unglücklich und würde sehr gerne etwas anderes machen. Aber sie denkt: „Ich bin mit 51 viel zu alt für einen Jobwechsel. Hätte ich mal früher…“.
- Dass sie zu alt für einen Jobwechsel ist, ist ihre Annahme, die aus dem Seinszustand „Ich bin alt“, „Ich bin für die Berufswelt uninteressant“ und ähnlichen Selbstbeschreibungen resultiert.
In den Gesprächen, die sie führt, und auch überall sonst, wo sie unterwegs ist, hört sie immer wieder, dass man mit 50 zu alt für einen beruflichen Neustart ist.
- Aufgrund ihrer Annahme „Ich bin zu alt für einen Berufswechsel“ filtert sie alles in ihrer Welt. Sie richtet ihren Fokus auf das, was diese Annahme bestätigt beziehungsweise sie erleben lässt. Wir nehmen immer nur das wahr, dessen wir uns bewusst sind.
Was für einen Menschen nicht existiert oder unmöglich erscheint, nimmt er nicht wahr, da es für ihn nicht real ist. Die Option existiert für ihn schlicht nicht.
Wenn sie auf dem Sofa sitzt und über ihren schrecklichen Beruf und einen möglichen Jobwechsel nachdenkt, kommen ihr Bilder in den Kopf, die sie todunglücklich, ohne Job und Geld, in einer kleinen Wohnung zeigen. Das macht ihr Angst.
- Sie nutzt die großartige Fähigkeit, die wir Menschen haben (unsere Vorstellungskraft), gegen sich selbst. Anstatt sich vorzustellen, was sie wirklich will, imaginiert sie das, was sie nicht will. Das macht sie automatisch, weil diese mentalen Bilder zur Identität „Ich bin zu alt für einen Berufswechsel“ passen.
Bevor Du weiterliest, mache Dir bewusst, welche ungeliebten Umstände Du in Deinem Leben akzeptierst, weil Du davon ausgehst, dass es nun einmal so ist und Du nichts anderes tun kannst.
Es gibt keine allgemeingültige, objektive Realität
Auch wenn die Angestellte X davon überzeugt ist, dass es eine absolute Wahrheit ist, dass sie mit 51 Jahren zu alt für einen Berufswechsel ist, stimmt das nicht.
Denn es gibt keine objektive Realität mit allgemeingültigen Regeln, sondern stets eine äußere Realität, die jeder aufgrund seines Seinszustands manifestiert. Somit muss sich X nicht an einer von ihr getrennten, objektiven Außenwelt anpassen.
Weshalb glaubt sie dennoch, wie viele andere Menschen auch (vielleicht auch Du), dass dies der Fall wäre?
Wie wir eben festgestellt haben, wird ihre Aufmerksamkeit von der Annahme geleitet, zu alt für einen beruflichen Neustart zu sein. Deswegen hört sie in ihrer Realität nur diese eine Meinung. Und das lässt sie glauben, es sei objektiv, vernünftig und realistisch davon auszugehen, dass sie mit über 50 keinen guten Job mehr findet.
Passend zu ihrem Seinszustand „Ich bin zu alt für einen erfolgreichen Berufswechsel“ bereitet sich in ihr die Vorstellung aus, Bewerbungen würden nur Absagen bringen. Dann begegnet sie auch noch „zufällig“ Studien, die ihre Sichtweise bestätigen, ab 50 kaum noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.
Durch ihre Selbstbeschreibung, Annahmen oder ihren Seinszustand hat sie sich selbst eine Realität erschaffen, in der sie mit über 50 zu alt für einen beruflichen Neuanfang ist, aber sie geht davon aus, dass dies die harte Realität sei. Schließlich ist das Leben kein Wunschkonzert.
Dabei gibt es genug Beispiele von Menschen, die mit über 50 erfolgreich ihre beruflichen Träume verwirklicht haben. Ich selbst habe im Mentoring einige begleiten dürfen.
Falls jedoch die Angestellte X von einem Menschen hört oder liest, der sich mit über 50 beruflich verwirklicht hat, denkt sie: „Glück gehabt.“ Außerdem beginnt sie unbewusst aufzuzählen, was die andere Person hatte, was sie jedoch nicht hat, und warum sie scheitern wird.
Anhand dieses Beispiels erkennst Du deutlich, wie wir selbst unsere äußere Realität manifestieren, aber davon ausgehen, einer von uns getrennten Außenwelt zu begegnen. Das hängt stark damit zusammen, wie wir gelernt haben, Realität zu verstehen.
Weiter unten schauen wir uns an, wie sie sich ein Leben manifestieren kann, das sie gerne lebt. Vorher gehen wir jedoch auf eine Sache ein, die das Fundament Deiner Realität bildet.
Du willst Deine Wunschrealität manifestieren?
Direkt. Klar. Ohne Kompromisse.
Genau das setzen wir im Mentoring um.
Ich freue mich auf Dich.
Die wichtigste Frage für erfolgreiche Manifestationen
Damit sich in Deinem Leben die Dinge und Situationen zeigen, die Du erleben möchtest, ist Deine Antwort auf diese Frage entscheidend:
- Wer bist Du?
Anfangs beziehen sich Deine Antworten auf das Offensichtliche: Deinen Namen, Dein Alter, Deinen Beruf, Dein Geschlecht und Ähnliches. Doch wer bist Du abseits davon?
Damals, als ich aus dem Lehrerjob raus wollte, habe ich mich intensiv mit dieser Frage befasst, weil ich für mich klären wollte, wer ich bin, wenn ich keine Lehrerin und Beamtin mehr bin.
Wenn Du tiefer schaust, erkennst Du: Du bist mehr als nur diese äußeren Merkmale. Du bist Bewusstsein. Du bist Energie.
Solange Du Dich ausschließlich mit dem Offensichtlichen identifizierst, gehst Du davon aus, dass Du Dein Körper, Deine Gedanken, Deine Gefühle und das Resultat Deiner vergangenen Lebensgeschichte bist.
Denkst Du so?
Wenn ja, dann manifestierst Du Dir tagtäglich dieselbe bekannte Realität, weil Du Dich auf eine menschliche Rolle im Sinne von "so und so bin ich" begrenzt. Auch wenn Du daran arbeitest, Dich zu verändern, bleibst Du in derselben menschlichen Version.
Der zentrale Punkt ist: Du bist Deine Realität, Dein Leben. Du bist der Ursprung von allem, was in Deinem Leben existiert.
Erst wenn Du Dich von der Identifikation mit dem Sichtbaren löst und Dich auf Dein wahres Sein konzentrierst, bist Du unendlich, grenzenlos und mit allem verbunden.
Letztlich darfst Du, wie der indische Mystiker Ramana Maharshi sagte, die Vorstellung aufgeben, dass Du ein endliches Wesen bist, bestehend aus physischer Materie, das in einer dauerhaft existierenden, objektiv realen Welt lebt und sie beobachtet.
Wir gehen da nun genauer drauf ein, damit klar ist, warum das für Dich wichtig ist, um erfolgreich zu manifestieren.
Du bist mehr als nur Dein Körper
Bestimmt hast Du schon einmal den Ausdruck „Alles ist eins“ gehört. Er entspringt dem Gewahrsein, dass wir alle aus dem einen Bewusstsein hervorgehen beziehungsweise Erscheinungen innerhalb eines Bewusstseins sind.
Als Bewusstsein erfahren wir durch unseren menschlichen Körper Dinge, die wir als reine Energie ohne den Körper nicht erleben könnten. Somit erfährst Du Dich als Bewusstsein in der physischen Welt durch Deine Manifestationen in unterschiedlichen Formen.
Je mehr Du Dich jedoch auf die Außenwelt konzentrierst, die Du mit Deinen fünf Sinnen wahrnimmst, desto mehr verlierst Du die Verbindung zu Dir als Bewusstsein. Du glaubst dann, nur Körper zu sein.
Dadurch entsteht das Gefühl, blockiert, begrenzt und ein kleiner Mensch zu sein, der hofft, dass Gott, das Universum, Außerirdische oder sonst jemand ihn aus seinem problematischen Leben rettet.
Da Du als Bewusstsein alles bist, hast Du auch die alleinige Autorität, zu manifestieren, was Du möchtest. Du hast Schöpfungsmacht und bist der Ursprung von allem in Deinem Leben. Dazu passt eine Aussage von Ramana Maharshi. Er lebte von 1879 bis 1950 und war ein indischer Mystiker und spiritueller Lehrer:
„Jeder weiß: ‚Ich bin.‘ Die Verwirrung entsteht durch die Annahme, dass dieses ‚Ich‘ der Körper sei. Das Gefühl ‚Der Körper ist ich‘ ist der Irrtum. Dieses falsche Ich-Gefühl muss verschwinden.“
Falls Dir das zu theoretisch erscheint oder wie ein menschlich erdachtes Konzept klingt, kann ich das gut nachvollziehen. Zum Teil stimmt das auch, denn wir Menschen versuchen mit unseren begrenzten Worten, eine unendliche, vielschichtige und vielseitige Energie zu beschreiben.
Ich sage „zum Teil“, weil jeder Mensch (auch Du) in sich selbst spüren, erfahren und wahrnehmen kann, dass er mehr ist als nur der Körper, die Gedanken und das, was äußerlich sichtbar ist. Schließlich nimmst Du eine Instanz in Dir wahr, die Dich beobachtet, wie Du liest, denkst, fühlst und lebst. Diese Instanz ist unveränderbar und ist Dein wahres Sein: Bewusstsein.
„Was bringt mir dieses Wissen nun fürs Manifestieren meiner Lieblingsrealität!?“, fragst Du Dich vielleicht. Lies weiter, und Du erfährst es.
Dein „Ich bin…“ bestimmt, welche Erfahrungen Du im Leben machst
Wie führst Du nun den Satz „Ich bin…“ jenseits der äußeren Merkmale, die wir eben angesprochen haben, weiter?
Sagst Du mit voller Überzeugung zum Beispiel: „Ich bin gut genug, perfekt, gesund, erfüllt, talentiert“ und ähnliche Dinge?
Es liegt auf der Hand, dass ein Mensch, der sich so beschreibt, andere Erfahrungen manifestiert als jemand, der sich als nicht gut genug, ängstlich, untalentiert, erschöpft und so weiter bezeichnet.
„Ja, aber was ist, wenn ich wirklich erschöpft, ängstlich… bin?“, höre ich in diesem Zusammenhang oft.
Wie Du aus dem letzten Abschnitt weißt, bist Du Bewusstsein. Somit brauchst Du Dich nicht mit Deinen Gedanken, Gefühlen oder Lebensumständen zu identifizieren oder Dich über sie zu beschreiben.
Demnach bist nicht Du als Bewusstsein, das Dein wahres Sein ist, nicht gut genug, ängstlich, krank oder unvollkommen, sondern die menschliche Rolle, die aktuell vordergründig in Dir als Bewusstsein lebt.
Bildlich gesprochen ist es so wie das Meer und seine Bewohner: Das Meer ist nicht die Alge oder der Orca. Es ist der Raum, in dem diese Lebewesen und viele andere existieren.
Ähnlich ist es mit dem Bewusstsein und den menschlichen Rollen, Gedanken, Gefühlen und Co.: Du als Bewusstsein bist der Behälter, der Raum, in dem unendlich viele menschliche Versionen mit ihren passenden Realitäten leben, aber Du bist nicht sie.
Die äußere Realität, die Du lebst, ist das Ergebnis Deiner Entscheidungen, die Du als Bewusstsein, als Ursprung von allem in Deinem Leben, triffst. Auch Deine bisherige Realität hast Du auf diese Weise manifestiert, vielleicht eher unbewusst als bewusst.
Folglich geht es nicht darum, dass Du das Manifestieren lernen musst, sondern um etwas anderes. Lies dazu gerne diesen Artikel: Manifestieren lernen: nötig oder kannst Du es schon?
Durch das, was Du gelesen hast, wird Dir glasklar, dass Du Deinen inneren Zustand als Bewusstsein nach außen projizierst. Die äußere Realität, die Du erlebst, reflektiert Dir logischerweise Deine innere Realität. Deshalb begegnest Du keiner objektiven Realität, die außerhalb von Dir als Bewusstsein existiert, sondern Deiner eigenen Energie.
Wenn Du mit dem inneren Zustand „Ich bin erschöpft, fertig mit der Welt“ in den Spiegel schaust, wie soll Dir der Spiegel einen fröhlichen, erfolgreichen und kraftvollen Menschen zeigen?
Stelle Dir eine Stern-Ausstechform vor, die ihren eigenen Ausdruck im Teig sieht und sich wundert, warum sie einen Stern und nicht einen Mond, eine Sonne oder etwas anderes erkennt.
Solange Du glaubst, Deine Umstände, Gedanken und Gefühle würden etwas über Dich aussagen, befindest Du Dich in einer Täuschung. Du läufst dann Deinem Spiegelbild hinterher, wie es eine Katze tut. Dabei ist klar, dass Du Dein Spiegelbild nicht ändern kannst, wohl aber Deine Entscheidung darüber, wer Du bist.
Deshalb bedeutet Manifestieren, etwas Unsichtbares sichtbar zu machen. Die Person, die sagt „Ich bin erschöpft“, erlebt sich in ihrer äußeren Welt so lange als erschöpft, bis sie die Entscheidung trifft, dem Unsichtbaren, also fit und kraftvoll zu sein, zu folgen. Dann materialisiert sich für sie die Erfahrung, fit und kraftvoll zu sein.
Denn es gibt keine Trennung zwischen Dir und dem Leben, das Du lebst. Du erlebst in Deiner äußeren Realität das, wofür Du Dich entscheidest, zu sein. Dabei bist Du immer Bewusstsein, das sich selbst erfährt, und zu keinem Zeitpunkt ein Mensch mit der Lebensgeschichte XYZ oder Ähnlichem.
Die Macht Deines „Ich bin“ beim erfolgreichen Manifestieren
Da Du als Bewusstsein unendlich bist, kannst Du alles sein, tun und erfahren, was Du möchtest. Letztlich hast Du die alleinige Schöpfungskraft und freie Entscheidungsmacht.
Um erfolgreich zu manifestieren, darfst Du die menschliche Rolle, die Deine aktuellen Lebensumstände hervorgebracht hat, loslassen, denn die Erfahrungen, die sie Dir schenkt, willst Du nicht mehr machen.
Demnach ist es an der Zeit, zu entscheiden, wer Du sein möchtest, also den Satz „Ich bin …“ anders weiterzuführen, als Du es bisher getan hast. Andernfalls erlebst Du weiterhin das, was Du nicht mehr erleben willst. Wobei Du bei der Entscheidung, wer Du sein möchtest nicht aktiv auf die Suche danach gehen muss, sondern Dir erlauben darfst Deinen Wunsch, der automatisch in Dir auftaucht, zu bejahen.
Dabei kannst Du Dich unabhängig von der Vergangenheit beziehungsweise von vergangenen Erfahrungen auf Deinen Wunsch einlassen. Falls eine menschliche Version in Dir denkt: „Ich habe bisher noch nie in meinem Leben etwas Mutiges getan“ oder „In meinem Leben habe ich immer vorsichtig gehandelt“ oder „Ich bin Sternzeichen X und deshalb kann ich nicht anders als XYZ“, brauchst Du Dich nicht durch sie begrenzen zu lassen.
Wenn Du das dennoch tust, wird Deine Gegenwart und Deine Zukunft eine Wiederholung Deiner Vergangenheit sein.
Als Bewusstsein hast Du die uneingeschränkte Macht, zu entscheiden, wer Du bist und wie Du leben möchtest. Du hast das Sagen. Letztlich bist Du Dein Leben. Ohne Dich existiert es nicht.
Solange Du Deine unendliche Entscheidungsmacht nicht nutzt, um Deine großen Lebensträume zu verwirklichen, erlebst Du Dich als Spielball der Außenwelt und lässt Dich immer wieder über sie definieren. Und bei der Entscheidung gehst es immer darum Deiner Sehnsucht, die in Dir als Bewusstsein auftaucht, zu folgen. Ohne Dich mit ihr oder irgendeiner menschlichen Version zu identifizieren. Du bist immer das Bewusstsein in dem alles auftaucht.
Wenn Du Dich mit Rollen, Wünschen und Zielen identifizierst, fühlst Du Dich gefangen in der menschlichen Rolle, wie zum Beispiel in: „Ich bin alt, untalentiert, nicht gut genug …“ und kämpfst gegen das Skript dieser Rolle an. Dabei kannst Du diese Rolle loslassen und neu entscheiden, wer Du bist. Schließlich ist in Dir der Wunsch aufgetaucht, andere Erfahrungen machen zu wollen; ansonsten würdest Du diese Zeilen nicht lesen. Und da Du als Bewusstsein alles bist, wie Du nun weißt, reicht Deine Entscheidung aus. Danach darfst Du passend zu dieser Entscheidung leben. Aber immer ohne identifiziert sein zu müssen. Das schenkt Dir die Freiheit, wahrhaftig frei zu leben.
Kurzum: Wenn Du erfolgreich manifestieren möchtest, ist es wichtig, Dir selbst zu erlauben, Dein „Ich bin …“, also Deine Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“, losgelöst von der aktuellen menschlichen Rolle zu formulieren.
Ansonsten drängst Du diese menschliche Rolle, die sich als ungenügend fühlt, zu Veränderungen und stellst fest, dass sie nur an der Oberfläche kratzt. Zum Beispiel wechselt sie den Job innerhalb derselben Branche oder gerät immer wieder in Beziehungen mit denselben Typen von Menschen.
Wie Du konkret beim erfolgreichen Manifestieren vorgehst, gehen wir jetzt gemeinsam durch.
Wie funktioniert Manifestieren?
Im Grunde genommen geht es beim Manifestieren darum, dass Du bereits in der Gegenwart aus der menschlichen Version heraus lebst, die Du Dir wünschst zu sein.
Denn wir leben immer im jetzigen Moment und stets von innen nach außen. Deshalb geht jeder äußeren Veränderung eine innere voraus. Bleibt sie aus, sodass Du versuchst, durchs Abrackern, hart Arbeiten und Co. in der physischen Welt für eine Veränderung in Deiner äußeren Realität zu sorgen, kämpfst Du mit Deiner Energie oder Deinem Spiegelbild. Diese Vorgehensweise führt Dich nicht zu Deiner Lieblingsrealität.
Somit ist glasklar, dass Du als Ursprung von allem in Deinem Leben für ein erfolgreiches Manifestieren bei Dir beziehungsweise in Deiner inneren Welt startest. Denn nichts geschieht ohne Dich.
Dabei spielen Techniken wie Affirmieren, Visualisieren, Skripten und andere Methoden eine untergeordnete Rolle. Denn nicht sie manifestieren, sondern Dein Seinszustand, also Deine Antwort auf die Frage: "Wer bin ich?"
Folglich stehst Du mit Deiner Identität, den daraus resultierenden Annahmen, Gedanken und der Ausrichtung Deiner Aufmerksamkeit im Zentrum. Schließlich bestimmen sie, was Du aus dem unsichtbaren Feld der unendlichen Möglichkeiten für Dich sichtbar, also manifestierst.
Dabei ist dieses unsichtbare Feld der unendlichen Möglichkeiten, das einige als Potenzialfeld bezeichnen, nicht außerhalb von Dir als Bewusstsein. Denn nichts existiert außerhalb des Bewusstseins. Und wie Du mittlerweile weißt, bedeutet Manifestieren nicht, dass Du etwas erschaffst, das nicht existiert, sondern dass Du Bestehendes, jedoch für Dich noch Unsichtbares, für Dich sichtbar machst.
Lass uns nun die wesentlichen Schritte für erfolgreiches Manifestieren durchgehen.
Lege fest, was Du manifestieren willst
Wenn Du an Deine aktuelle Situation denkst, hast Du sicherlich sofort Klarheit darüber, was Du anders haben möchtest, richtig?
Denn im Unerwünschten steckt bereits Dein Wunsch, so wie in jedem Problem auch die Lösung liegt. Als ich zum Beispiel krank war, war sofort klar, was ich mir gewünscht habe: Gesundheit.
Auch mein Problem „verhasster Lehrerjob“ enthielt zugleich seine Lösung: „Ich will einen Job, der mir Freiheit schenkt, Freude macht und meinen Werten entspricht.“
Daran erkennst Du, dass die Klarheit darüber, was Du wirklich willst, bereits in Dir steckt. Dennoch kann es zu innerer Zerrissenheit kommen. Weshalb?
Weil wir uns in diesen 3 Punkten verlieren:
- Dir erscheint die Erfüllung Deines Wunsches unmöglich. Deshalb nimmst Du ihn nicht ernst.
- Ohne präzise zu wissen, was Du willst, erkennst Du nicht an, dass Du längst Klarheit hast.
- Du grübelst mit dem Verstand, der menschlichen Rolle, die aktuell vordergründig in Dir als Bewusstsein aktiv ist, darüber nach, wie Du Dein Ziel erreichen sollst. Da Dir schleierhaft ist, wie das funktionieren soll, landest Du wieder beim ersten Punkt und hältst Deinen Wunsch für unmöglich.
Dabei weißt Du als Bewusstsein längst, welche Erfahrung Du machen möchtest. Nehmen wir die Angestellte, die ich weiter oben als Beispiel genannt habe:
Sie ist in ihrem Job unglücklich, glaubt jedoch, mit 51 Jahren zu alt für einen Berufswechsel zu sein.
Was ist also ihr Wunsch?
Ja, sie will einen Job, in dem sie glücklich ist. Diesen schreibt sie auf und lässt die Annahme „zu alt zu sein“ weg. Dann ist in ihrer Wunschversion.
Bevor Du weiterliest, halte einen Moment inne und schreibe auf, was Du Dir wünschst.
Lebe Deinen Wunsch bereits in der Gegenwart
Da Du weißt, dass Du mit Deinem Seinszustand Deine Realität kreierst und nicht mit irgendwelchen Techniken, ist es logisch, dass Du die Person sein darfst, die Du sein möchtest.
Wenn Du Dir zum Beispiel einen liebevollen Partner, mehr Geld, einen tollen Job und Ähnliches wünschst, bist Du bereits die Person, die eine wunderschöne Liebesbeziehung führt, einen erfüllenden Job hat und wohlhabend ist.
Natürlich kannst Du all diese Wünsche gleichzeitig verkörpern, denn aktuell verweilst Du auch in mehr als nur einem Seinszustand. Schließlich bist Du Deine gesamte Realität.
Dabei geht es nicht um den Satz „Fake it till you make it“, sondern um Dein „Ich bin…“.
Zum Beispiel sagt unsere Beispiel-Angestellte nicht mehr: „Ich bin eine Angestellte, die ihren Job grauenhaft findet“, sondern: „Ich bin jemand, der einen tollen Job hat.“
Damit verkörpert sie die Person, die einen Job hat, in dem sie glücklich ist.
„Aber das ist doch Selbstbetrug“, denkst Du vielleicht.
Nein, das ist es nicht. Zumindest nicht, wenn Du Dich als Bewusstsein nicht mit der menschlichen Rolle identifizierst, die Du aktuell erlebst beziehungsweise die in Dir erscheint.
Denn nicht Du als Bewusstsein bist eine Angestellte mit einem Job, der Mist ist, sondern in Dir als Bewusstsein erscheint eine menschliche Rolle, die die Erfahrung macht, in einem grauenhaften Job zu stecken.
Schöpfer statt Spielfigur
Im Grunde genommen ist es wie bei Drehbuchautoren oder Schriftstellern, die Figuren erschaffen und durch sie in der Geschichte, die sie ebenfalls kreieren, Erfahrungen machen. Aber sie sind logischerweise nicht diese Rollen, die sie erschaffen. Der Künstler ist immer größer als sein Kunstwerk. Und Du als Schöpferin bist stets größer als jede äußere Realität, die Du erschaffst.
Du bist also nicht in eine Rolle gefangen, sondern kannst Dich jederzeit für eine neue Version entscheiden, wenn Du andere Erfahrungen machen möchtest als die bekannten. Aufgrund Deiner Wünsche, Sehnsüchte und Ziele weißt Du, dass Du als Bewusstsein eine andere menschliche Version mit der dazu passenden äußeren Realität erleben möchtest.
Schließlich bist Du der Schöpfer, die Schöpfung und derjenige, der die Schöpfung erlebt. Das heißt, Du bist gleichzeitig derjenige, der erlebt, das Erleben selbst und das, was erlebt wird. Subjekt, Handlung und Objekt sind eins.
Die Vorstellung von Dualismus, Trennung und ähnlichen Konzepten ist eine Konstruktion des menschlichen Verstandes und somit ebenfalls nur eine Erfindung desselben.
Das, was Du für wahr hältst, wird zu Deiner Realität.
Wähle bewusst, was Du bestätigt sehen willst.
Nimm Deinen Wunsch als Wegweiser
Sobald Du einen Wunsch hast, ist klar, dass Du diesen Wunsch leben möchtest, weil er Dich nicht in Ruhe lässt. Schließlich erscheint er in Dir als Bewusstsein und will erfahren werden. Dabei bist Du als Bewusstsein Zeuge des Wunsches, nicht der Wunsch selbst.
In dem Augenblick, in dem Du einen Wunsch hast, bist Du nicht mehr die Version, die Du vorher warst. Deshalb missfällt Dir Dein Leben und Du willst daraus.
Dann ist es auch klug, die menschliche Version, die das unerwünschte Leben kreiert hat, loszulassen und aus der Version zu leben, die den ersehnten Wunsch manifestiert. Wobei Du als Bewusstsein keiner dieser Rollen bist und Dich mit keiner identifizieren brauchst.
Aufgrund dieser Befreiung von der Identifikation mit den Lebensumständen, dem Wunsch und der menschlichen Rolle hast Du als Bewusstsein die Freiheit, stets neu zu entscheiden, wer Du bist, um aus dieser Identität heraus auf menschlicher Ebene Deine Wunschrealität zu manifestieren.
Demnach ist glasklar, dass Du keine Beweise oder Bestätigung von der Außenwelt brauchst, um zu sein, wer Du sein möchtest. Du allein entscheidest, wer Du bist, und lebst danach.
Steig aus dem menschlichen Spiel aus, um erfolgreich zu manifestieren
Wenn Du verhaftet bleibst im menschlichen Spiel, glaubst Du, etwas tun zu müssen, um etwas zu haben. Und erst, wenn Du Deinen Wunsch hast, bist Du „etwas“. Du gehst den typischen Weg von machen, haben, sein.
Nach dieser Denkweise müsste unsere Beispiel-Angestellte unzählige Bewerbungen schreiben, viele Kurse absolvieren, um tolle Bewerbungsunterlagen zu erstellen, an ihrem Selbstwert arbeiten und möglicherweise noch Kindheitserlebnisse aufarbeiten.
Nachdem sie das getan hat, bekommt sie mit viel Glück einen neuen Job und kann dann endlich glücklich sein, weil sie einen neuen Job hat.
Diese Vorgehensweise führt uns in die Haltung, unvollkommen zu sein, und um endlich vollkommen, frei, wohlhabend, glücklich, erfüllt, gesund und so weiter sein zu dürfen, müssen wir arbeiten, kämpfen und uns anstrengen. Dahinter steckt die Überzeugung von „Ohne Fleiß keinen Preis“.
Diese Mentalität wird in der Schule gelehrt und steht im Widerspruch zu den universellen Prinzipien des Lebens. Denn wir können nichts werden, was wir nicht bereits sind, unabhängig davon, wie sehr wir uns abmühen.
Solange eine Schülerin sagt: „Ich bin schlecht in Englisch“, ist sie das. Auch dann, wenn sie 20 Stunden Nachhilfeunterricht nimmt oder monatelang in London verbringt. Erst durch die Entscheidung „Ich bin gut in Englisch“ erlebt sie sich als gut in Englisch. Entweder trifft sie die Entscheidung, ohne sich mit Nachhilfe und Co. abmühen zu müssen, oder sie durchläuft einen unnötigen Werdungsprozess als Erlaubnisschein, gut sein zu dürfen.
Jeder Werdungsprozess entsteht aus einem limitierenden Verstand, der sich auf das konzentriert, was die fünf Sinne ihm zeigen. Für Dich als Bewusstsein ist ein solcher Prozess nicht nötig, weil Du bereits alles bist, was Du sein möchtest, und alles sowieso in Dir als Bewusstsein existiert. Vielmehr geht es darum, die eigene Schöpfungsmacht anzunehmen und sie zu leben, anstatt an sich zu arbeiten.
Damit das noch deutlicher wird, gebe ich Dir ein weiteres Beispiel: Kann ein Mensch, der mit Überzeugung sagt: „Ich bin arm“, reich sein?
Nein, natürlich nicht. Auch dann nicht, wenn er hart arbeitet, sich anstrengt und so weiter. Solange er sein „Ich bin…“ nicht verändert, bleibt er, unabhängig davon, was er macht oder nicht macht, arm.
Falls er sich mit viel Einsatz nach „oben“ kämpft und viel Geld bekommt, bleibt er dennoch arm. Das zeigt sich durch seine Angst, das Geld wieder zu verlieren. Denn er hat das Geld nicht aus dem Wissen heraus manifestiert, reich zu sein, sondern aus der Angst vor Armut. Daher erlebt er anstelle von Entspannung oder Genuss Geiz, Schlaflosigkeit und Verlustangst.
Deshalb: Verkörpere jetzt das, was Du sein möchtest, und handle passend zu Deinem gewünschten Seinszustand. Dann manifestierst Du Deinen Wunsch mit Gelassenheit und Leichtigkeit.
Entwickle innere Harmonie
Nachdem Du festgelegt hast, was Du manifestieren möchtest und wer Du bist, ist es wichtig, die drei zentralen Fähigkeiten beim Manifestieren damit in Einklang zu bringen. Ansonsten entsteht in Dir eine Disharmonie, die zu inneren Kämpfen, Unentschiedenheit und Frust führt.
Denn wenn Du beispielsweise festgelegt hast, eine menschliche Rolle in Dir als Bewusstsein mit einer wunderschönen Liebesbeziehung erleben zu wollen, aber gleichzeitig denkst: „Für eine Beziehung bin ich nicht gemacht“, herrscht in Dir Disharmonie. Dann entsteht früher oder später die Frage, warum Deine Manifestation nicht funktioniert.
Damit Du eine klare Linie hast und diese aufrecht erhältst, gehen wir durch, wie Du Deine Gedanken, Deinen Fokus und Deine Vorstellungskraft im Einklang mit Deinem „ich bin…“ gestaltest.
Übernimm das Sagen über Dein Leben
Um mit Zuversicht und Leichtigkeit Deine Wünsche zu manifestieren, ist es wichtig, Deine Annahmen, Vorstellungen und Deinen Fokus in Einklang mit Deinem Wunsch zu bringen.
Andernfalls kämpfst Du gegen Deinen Wunsch, genau wie unsere Beispiel-Angestellte: Obwohl sie sich einen erfüllenden Job wünscht, glaubt sie, mit 51 zu alt für einen Berufswechsel zu sein. Dabei kann Manifestieren leicht und mühelos sein, wie das Wasser im Meer an einem ruhigen Sommertag.
Doch wenn Du nicht bei Deinem neu definierten „Ich bin…“ bleibst, entstehen Gedanken wie: „Das geht nicht“ oder „Das ist unmöglich“. Sie errichten unsichtbare Mauern im Fluss des Manifestierens und führen zu dem Glauben, Du seist blockiert.
Aufgrund der Macht der Gedanken, denen Du Glauben schenkst, hast Du das Gefühl, zu tun und zu tun, aber nichts passiert.
Da Manifestieren bedeutet, etwas Vorhandenes, aber für Dich noch Unsichtbares, greifbar und sichtbar zu machen, kannst Du keine andere Erfahrung als die Bekannten manifestieren, wenn Du bei Deinen gewohnten Annahmen bleibst.
Wenn Du als Bewusstsein die glasklare Entscheidung triffst, in Dir beispielsweise eine menschliche Rolle mit einer wunderschönen Liebesbeziehung sich entfalten zu lassen, bleibst Du dabei. Das gilt vollkommen unabhängig davon, was in der Außenwelt passiert oder nicht passiert.
Denn Du weißt, dass Du Deine äußere Realität von innen nach außen manifestierst, und Dir ist mittlerweile auch bewusst, dass Du als Bewusstsein entscheidest, wer Du bist, und nicht die Umstände in der Außenwelt bestimmen, wer Du bist.
Aus eigener Erfahrung und aus meiner Arbeit als Mentorin weiß ich, dass das ein Umdenken erfordert. Wir sind es gewohnt, der eine mehr, der andere weniger, Bestätigung von der Außenwelt zu suchen. Aber die Außenwelt ist Dein Spiegelbild. Demnach kann sie Dir nichts geben, was Du Dir vorher nicht gegeben hast.
Anstatt alten Denkweisen zu erlauben, Dein Leben zu steuern, entscheide bewusst, was Du mit Deinem Leben machen möchtest, und bleibe konsequent bei Deiner Entscheidung.
Stelle Dir das vor, was Du wirklich erleben willst
Wenn Du erfolgreich manifestieren möchtest, solltest Du Deine Vorstellungskraft als Deine Superkraft ansehen. Denn das, was Du Dir vorstellen kannst, tust Du und erlebst Du auch.
Aber viele Erwachsene neigen dazu, vieles als Spinnerei abzutun oder erlauben sich nicht, geistig über das Bekannte hinaus zu fliegen. Zumindest nicht, wenn es darum geht, sich vorzustellen, wie großartig ihr Leben verlaufen wird.
Im Gegensatz dazu können sie sich problemlos vorstellen, wie schrecklich ihr Leben wird, wenn sie das Bekannte verlassen. Dahinter stecken landläufige Annahmen wie „Bleib auf dem Boden“ oder „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.“
Solche Überzeugungen führen dazu, dass der Glaube entsteht, es sei klug, intellektuell und realistisch, vom Schlimmsten auszugehen. Da Du jedoch Deine Realität bist und das, was Du als Dein Leben bezeichnest, lediglich Dein Spiegelbild ist, erlebst Du Deine Welt entsprechend Deinen Annahmen.
Somit gibt es keine objektiven Beweise dafür, dass das Leben hart ist und Träume nur für die Nacht. Falls Du diese Sichtweisen hast, weißt Du mittlerweile, dass Du sie hast, weil Du:
- Dich als einen limitierten Menschen wahrnimmst, der aufgrund seiner Vergangenheit XYZ nicht erreichen kann.
- Glaubst, es gäbe eine objektive Realität.
Aber da Du diesen Artikel bis hierhin gelesen hast, weißt Du, dass Du als Bewusstsein die uneingeschränkte Macht über Dein Leben hast und dass Du in Deinem Leben Deinen innere Welt erlebst.
Nutze also Deine Vorstellungskraft für Dich und stelle Dir konsequent das vor, was Du tatsächlich erleben möchtest. Denn das, was Du Dir vordergründig vorstellst, lebst Du.
Auch jetzt stellst Du Dir alles, was Du in der physischen Welt machst, zuerst im Geist vor. Dir fällt das nicht auf, weil es automatisch abläuft. Wenn Du Dich beobachtest, merkst Du, dass Du Dir zuerst vorstellst, was Du einkaufen, kochen und so weiter möchtest und es dann tust.
Fokussiere Dich auf das, was Du mehr erleben möchtest
Wenn Du geradeaus gehen möchtest, schaust Du nach vorne und nicht nach rechts oder links, richtig?
Genauso gehst Du mit Deinen Zielen und Wünschen um: Du richtest Deine Aufmerksamkeit auf das, was Du in Deinem Leben erleben möchtest.
Deine Aufmerksamkeit ist wie eine Taschenlampe, die Du in einem Raum hältst. Alles, was Du mit ihr beleuchtest, siehst Du.
Das zeigt Dir, warum es keinen Sinn ergibt, über Probleme nachzudenken oder Aussagen wie „Mein Job ist schrecklich“ oder „Die Zukunft wird immer traurig“ zu machen.
Wir haben jedoch gelernt, dass wir Probleme lösen müssen, und deshalb glauben viele (vielleicht auch Du), über sie sprechen und nachdenken zu müssen. Doch dadurch fokussierst Du Dich auf das, was Du nicht haben möchtest, und wunderst Dich, warum Du immer wieder vor denselben Problemen stehst.
Solange Du Dich auf ein Problem oder auf das, was Du nicht willst, konzentrierst, beleuchtest Du für Dich auch nur das. So übersiehst Du die Möglichkeiten und Lösungen, die Dir zur Verfügung stehen. Außerdem erlaubst Du nicht, dass sich in Dir als Bewusstsein die menschliche Rolle entfaltet, die Du erleben möchtest.
Zum Beispiel ist es unlogisch, dass ein Mensch, der seine Schulden loswerden will, sich ständig auf seine Schulden und darauf konzentriert, dass er zu wenig Geld hat. Vielmehr geht es ihm darum, finanziell erfüllt zu sein.
Demnach sollte er sich auf das Geld konzentrieren, das er hat, und auf das, was auf sein Konto kommt, und so weiter. Ähnlich wie ein Sportler, der sich nicht darauf konzentriert, nicht zu verlieren, sondern darauf, die Goldmedaille zu gewinnen.
Folglich ist es wichtig, dass Du beim erfolgreichen Manifestieren Deinen Fokus bewusst auf die Dinge richtest, die Du wirklich erleben möchtest. Andernfalls machst Du sie für Dich nicht sichtbar.
Damit Du weißt, wie Du das alles konkret umsetzt, werfen wir einen Blick auf das Beispiel der Angestellten und ihre Herausforderung mit ihrem Job.
Beispiel für erfolgreiches Manifestieren
Unsere Beispiel-Angestellte darf folgendermaßen vorgehen, um ihren Wunsch nach einem erfüllenden Job erfolgreich zu manifestieren.
1. Klarheit gewinnen über ihren Wunsch
Sie schreibt auf, wonach sie sich beruflich sehnt und wie sie leben möchte. Das macht sie befreit von ihren aktuellen Lebensumständen und davon, was der Verstand der menschlichen Version in ihr als Bewusstsein für möglich hält und was nicht.
Dein Wunsch ist heilig, da er von Dir erfahren werden möchte. Und er steht immer in Kontrast zu Deinem aktuellen Leben. Die Angestellte X mag ihren Job nicht; deshalb wünscht sie sich logischerweise einen Job, der ihr Freude macht.
2. Festlegen, wer sie ist beziehungsweise sein möchte
Als Bewusstsein definiert sie, wer die menschliche Version ist, die längst im geliebten Job arbeitet. Dabei stellt sie sich beispielsweise diese Fragen:
- Welche Sichtweise über Arbeit, Alter und Geldverdienen hat die Version von mir, die ihren Job toll findet?
- Wie spricht sie?
- Was sind ihre typischen Gewohnheiten?
Also belebt sie die Version in sich, die ihren Wunsch bereits lebt. Dass diese Version existiert, ist klar, denn sonst hätte sie nicht den Wunsch nach einem Job, den sie liebt. Du kannst Dir nichts wünschen, was für Dich nicht existiert.
3. Annahmen loslassen, die ihrem Wunsch widersprechen
Gedanken und Überzeugungen, die sich nicht unterstützen, ihren Wunsch zu erfüllen, wie wie „Ich bin mit 51 zu alt für einen Berufswechsel“, lässt sie los oder ersetzt sie durch beispielsweise diese:
- "Mein Alter spielt keine Rolle"
- "Dank meiner Lebenserfahrung bring ich wertvolles Wissen mit, das gefragt ist."
Also belebt sie die Version in sich, die ihren Wunsch bereits lebt. Dass diese Version existiert, ist klar, denn sonst hätte sie nicht den Wunsch nach einem Job, den sie liebt. Du kannst Dir nichts wünschen, was für Dich nicht existiert.
4. Vorstellungskraft bewusst nutzen
Je mehr sie ihr neues "Ich bin…" verkörpert, desto mehr wird sie sich all das vorstellen, was zu ihrem neuen Seinszustand passt. Anfangs ist es jedoch wichtig, bewusst darauf zu achten, sich nicht dramatischen Vorstellungen hinzugeben, sondern sich beispielsweise lebhaft vorzustellen, wie:
- sie voller Freude ihren neuen Arbeitsvertrag unterschreibt,
- ihre Freunde und Familie ihr zu ihrem neuen tollen Job gratulieren,
- und wie sie erfüllt und glücklich jeden Tag zur Arbeit geht.
Mit Deiner Vorstellungskraft sprengst Du die Grenzen des Verstandes. Du fliegst über das hinaus, was sich Dein Verstand vorstellen kann. Und das, was der Verstand als möglich oder unvernünftig bewertet, hängt von der menschlichen Rolle ab, die sich vordergründig in Dir als Bewusstsein entfaltet. Wenn eine andere menschliche Version im Bewusstsein erscheint als die derzeitige, sieht dieser Verstand andere Dinge als unmöglich oder möglich an. Logisch: Denn die menschliche Version, die sich als fähig ansieht, denkt der Verstand anders über einen Berufswechsel nach als in der Version von „Ich bin unfähig“.
5. Den Fokus steuern
Als Bewusstsein, das eine menschliche Version in sich erfahren möchte, die einen Job hat, den sie toll findet, geht die Angestellte X zu ihrer aktuellen Arbeitsstelle und konzentriert sich auf die Aspekte ihres Jobs, die sie mag.
Die Tatsache, dass einige Kollegen und die Sinnlosigkeit ihres aktuellen Jobs sie ärgern, nimmt sie zwar wahr, aber sie fokussiert sich nicht mehr darauf, klagt nicht darüber und identifiziert sich nicht mit der Atmosphäre.
All das macht sie nicht mehr, weil sie weiß, dass sie alles, worauf sie ihre Aufmerksamkeit richtet, beleuchtet und damit am Leben erhält. Daher richtet sie ihre Aufmerksamkeit auf die Dinge, die sie wirklich erfahren möchte.
Jetzt weißt Du, wie Du manifestieren kannst, was Du wirklich willst. Falls Gedanken wie „Das ist schwierig“ oder „So einfach geht das nicht“ auftauchen, ist das normal.
Nun schauen wir uns die drei häufigsten Herausforderungen beim Manifestieren an.
Die 3 häufigsten Herausforderungen beim Manifestieren
Sobald Du die Welt ausschließlich aus menschlicher Sicht betrachtest, Dich nur auf Deine fünf Sinne verlässt und Dich von Deinem Wunsch getrennt siehst, wird das erfolgreiche Manifestieren herausfordernd.
Denn es setzt voraus, dass Du Dich sowohl als Bewusstsein als auch als Mensch wahrnimmst und die volle Verantwortung für Dein Leben übernimmst. Schließlich bist Du der Ursprung von allem in Deinem Leben. Folglich haben weder die Sterne noch Wissenschaftler, Kartenleger oder andere äußere Instanzen Macht über Dein Leben. Sie haben nur dann Macht, wenn Du ihnen mehr Glauben schenkst als Deiner eigenen Schöpfungsmacht.
Wenn Du anerkennst, dass Du Deine eigene Realität bist, lebst Du frei, weil Du dann Dein Leben unabhängig von den Meinungen und Sichtweisen anderer kreierst. Genau deshalb ist es so kraftvoll, die vollständige Verantwortung für Dein Leben zu übernehmen.
Allerdings gibt es drei typische Herausforderungen, die viele beim erfolgreichen Manifestieren erleben:
- Bestätigung im Außen suchen – Wenn Du ständig in die Außenwelt schaust, um von ihr bestätigt zu bekommen, dass Du derjenige bist, der Du zu sein wünschst, erlebst Du Frustration statt Erfolge.
- Bedingungen an die Erfüllung Deines Wunsches stellen – Die Denkweise, dass Du erst XYZ tun musst, bevor sich Dein Wunsch erfüllen kann, hält Dich in diesem Kreislauf gefangen und verhindert, dass Du Deinen Wunsch erlebst.
- Äußeren Zeichen Macht über Dein Leben geben - Das Warten auf den richtigen Moment, der Wunsch, Engelszahlen zu sehen, oder die Suche nach der einen Manifestationstechnik bringen Dich nicht weiter. Denn nicht sie entscheiden und manifestieren, sondern Dein Seinszustand tut das.
Um diese Herausforderungen zu meistern und erfolgreich zu manifestieren, lass uns nun präzise auf jede einzelne eingehen.

Du bist, wer Du sein willst (unabhängig von der Außenwelt)
Als Bewusstsein bist Du grenzenlos, unendlich und mit allem verbunden, somit auch mit der Version von Dir, die Du leben möchtest. Demnach bist Du wer auch immer Du sein willst, in dem Augenblick, in dem Du entscheidest, dass Du es bist.
Danach verweilst Du voll und ganz in Deinem bewusst festgelegten „Ich bin …“, sodass sich diese Version für Dich als Bewusstsein in der physischen Welt manifestiert. Denn wie Du weißt, spiegelt die sichtbare Welt Dich. Sie bestätigt Dir demnach, was Du bist, und nicht, was Du Dir wünschst zu sein.
Wenn zum Beispiel eine alleinstehende Person den Wunsch hat, eine Liebesbeziehung zu führen, legt sie fest, dass sie eine glücklich liierte Frau ist. Exakt diese Frau bleibt sie, auch wenn sie noch keinen Partner hat und keiner in Sicht ist.
Beginnt sie, ihr „Ich bin eine glücklich liierte Frau“ anzuzweifeln, weil sie nun mal in ihrer Außenwelt keinen Partner hat, wird ihr dieser Zweifel gespiegelt. Demnach lebt sie ein Leben, in dem sie eine Frau ist, die zwar glücklich liiert sein möchte, aber daran zweifelt, es zu sein.
Deshalb mache nicht den extrem häufig vorkommenden Fehler, in die Außenwelt zu schauen und von ihr eine Bestätigung für Dein Sein zu erwarten. Nicht die physische Welt bestimmt, wer Du bist, sondern Du selbst.
Dein Wunsch ist erfüllt, sobald Du ihn hast
Der Gedanke, dass Du tun, handeln und Dich ins Zeug legen musst, um Deinen Wunsch zu erfüllen, ist eine rein menschliche Sicht, die aus dem „machen, haben, sein“ entspringt.
Dadurch glauben wir, dass Erfolg eine Abfolge von linear aufeinanderfolgenden Taten ist. Auch das Leben selbst wird dann als linear betrachtet. Deshalb haben viele (vielleicht auch Du) die Sorge, einen Fehler zu machen, wenn sie zum Beispiel kündigen, umziehen, sich scheiden lassen oder andere Dinge tun oder nicht tun.
Dem ist jedoch nicht so, weil es Parallelrealitäten gibt. Das heißt, es existieren unendlich viele Realitäten gleichzeitig, und durch Deine Annahmen beziehungsweise Deine Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ wechselst Du zwischen ihnen. (Die Sichtweise mit Paralleluniversen oder multiplen Realitäten wird auch in der modernen Physik diskutiert.)
Wenn wir beim vorherigen Beispiel mit der Frau bleiben, die festgelegt hat, dass sie glücklich liiert ist, dann existiert bereits eine Realität, in der sie diesen Wunsch lebt. Daher hat sie überhaupt den Wunsch. Schließlich gibt es eine menschliche Version, die bereits glücklich liiert ist und in ihr als Bewusstsein erscheinen möchte. Somit ist der Wunsch „glücklich liiert“ auf energetischer Ebene längst erfüllt.
Um diese bestehende Realität mit dem erfüllten Wunsch für sich zu manifestieren (also sichtbar und erlebbar zu machen), darf diese Frau, der „glücklich liierte“-Version in sich als Bewusstsein, Raum zur Entfaltung geben. Im täglichen Leben sieht es so aus, dass sie aus dieser Version oder dem Seinszustand von „Ich bin glücklich liiert“ heraus lebt.
Alles ist erledigt
Anstatt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, auf welcher Partnerbörse sie sich anmelden sollte oder wie viele Veranstaltungen sie besuchen muss, um endlich den gewünschten Partner kennenzulernen, tut sie das, was sie als glücklich liierte Frau tut.
Da sie bereits die glücklich liierte Frau ist, ist der Wunsch nach einer glücklichen Partnerschaft erfüllt. Deswegen sind alle Bedingungen, von denen sie glaubt, dass sie sie erfüllen muss, überflüssig. Jegliche Bedingungen, von denen sie glaubt, dass sie sie erfüllen muss, um ihren Wunsch zu realisieren, entfernen sie von der Manifestation des Wunsches.
Denn sie lebt dann in der Realität von „Ich muss ABC machen, um einen Partner zu finden“ und nicht in der „Ich bin in einer glücklichen Partnerschaft“. Letztlich sind das unterschiedliche Identitäten, und das bekommt sie von ihrer äußeren Realität reflektiert. Folglich erlebt sie eine Realität, in der sie dabei ist, ihren Wunsch zu manifestieren, ohne es tatsächlich zu tun.
„Wie soll sie als liierte Frau leben, wenn sie das nicht ist? Hätte sie einen Partner, würde sie mit ihm essen gehen und nicht allein. Soll sie doch so tun, als ob?“, fragt ein Teil in Dir vielleicht.
Stelle Dir vor, Du bekommst die Info, dass Du Deine gewünschte Summe Geld gewonnen hast, aber es einige Wochen dauert, bis sie bei Dir ist. Der Papierkram dauert.
Bist Du nach diesem Anruf genauso wie vorher? Nein. Obwohl das Geld noch nicht bei Dir ist, denkst, fühlst und entscheidest Du anders, richtig?
Genauso ist es bei dem Beispiel mit der Frau und ihrem Wunsch nach Partnerschaft und generell beim erfolgreichen Manifestieren. Nur gibt es keine externe Instanz in der physischen Welt, die Dir sagt „Alles erledigt“, sondern Du sagst es zu Dir selbst.
Du hast die volle Macht über Dein Leben
Ja, als Energie hast Du uneingeschränkte Entscheidungsmacht. Alles, was Du bewusst oder unbewusst entscheidest, erlebst Du.
Wenn es um Deinen Wunsch geht, ist es wahrscheinlich oft so, dass Du ständig neue Entscheidungen triffst. Deshalb erlebst Du Unentschiedenheit und nicht die Manifestation des Wunsches.
Ähnlich wie in unserem Beispiel mit der Frau, die eine glückliche Partnerschaft möchte: Sie sagt: „Ja, ich bin die Frau, die glücklich liiert ist“, und dann vergeht wieder ein Tag, sie hat keinen Partner gefunden, und sie sagt: „Ich werde nie jemanden finden.“ Passend zu ihrer inneren Realität erfährt sie ihre äußere Realität. Denn wir leben von innen nach außen.
Da die meisten gelernt haben und oft gehört haben, dass sie dies oder jenes tun müssen, um erfolgreich, glücklich und gesund zu sein, orientieren sie sich schnell an der Außenwelt. Dadurch entscheiden sie nicht als alleinige Autorität in ihrem Leben, was für sie gilt und was nicht.
Du bist jedoch die höchste Instanz in Deinem Leben und hast Schöpfungsmacht. Kein Mensch kann in Deinem Leben etwas anrichten, wenn Du den Methoden und Meinungen der anderen keinen Glauben schenkst.
Dadurch wird Dir bewusst, was notwendig ist, um in Deinem Leben die Dinge so zu machen, wie Du es möchtest: Ein starkes Selbstvertrauen beziehungsweise das Wissen darüber, dass Du der Ursprung von allem in Deinem Leben bist. Genau das ist es, was Du in diesem Artikel gelesen hast.
Denn alles ist letztlich Deine Wahrnehmung und Entscheidung. Beschließt Du zum Beispiel, auf den richtigen Moment zu warten, wartest Du, solange bis Du entscheidest, dass nun der richtige Moment ist, um XYZ zu tun. Wer sonst soll dies für Dich entscheiden?
Auch wenn andere Menschen sagen, dass jetzt der richtige Moment ist und Du dem nachgehst, hast dennoch Du entschieden. Schließlich hast Du entschieden, ihnen zu glauben. Das Gleiche gilt für alle anderen Dinge, die Du glaubst oder nicht glaubst. Es ist immer Deine Entscheidung.
Daher ist es klug, Deine Aufmerksamkeit auf Dich als Bewusstsein zu richten. So schenkst Du Dir selbst das nötige Vertrauen und traust Dir zu, Entscheidungen zu treffen, die perfekt zu Dir und Deinen Wünschen passen.
Ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg beim Manifestieren. Wenn Du dabei Unterstützung möchtest, lass uns mit im Mentoring zusammenarbeiten. Ich freue mich auf Dich.
Und nicht vergessen: Mach Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.
Deine Victoria
Ein Hoch auf die Freiheit
PS: Bist Du Lehrer und suchst nach einer erfüllenden Alternative zum Schulalltag oder kennst Du jemanden, der genau das braucht? Mein Buch Tschüss Schule - Hallo Freiheit zeigt Dir den Weg in ein neues Berufsleben.
Du willst Deine Wunschrealität manifestieren?
Direkt. Klar. Ohne Kompromisse.
Genau das setzen wir im Mentoring um.
Ich freue mich auf Dich.
