Negative Gedanken sind verboten.
Zumindest glauben das viele Menschen, mit denen ich im Mentoring arbeite.
Sobald es ihnen schlecht geht oder sie nicht ständig lachen, fröhlich sind und in allem das Schöne und Sonnige sehen, denken sie sofort, ihre Manifestation ruiniert zu haben.
Doch stimmt das?
Verhindern negative Gedanken Dich tatsächlich daran, Deine gewünschte Realität zu manifestieren?
Genau darüber sprechen wir heute und klären diese spannenden Fragen:
- Was negative Gedanken sind.
- Warum sie ein Problem sein sollen.
- Ob ein Leben ohne negative Gedanken überhaupt möglich ist.
Viel Freude und lass uns starten.
Was sind negative Gedanken?
Wir denken pausenlos.
Es sollen 60.000 bis 80.000 Gedanken sein, die der Mensch täglich hat. Vielleicht sind es auch mehr, phasenweise sicherlich.
Kennst Du alle Deine Gedanken?
Nein, Du nimmst wahrscheinlich nur die wahr, die wiederkehren. Und auch diese werden Dir meist erst dann bewusst, wenn Du beginnst, sie zu beobachten. Das tust Du nur, wenn Du Dir sowohl Deines Körpers als auch Deiner Gedanken bewusst bist.
„Das ist doch jedem bewusst“, denkst Du eventuell.
So ist es nicht. Viele Menschen sind stark auf das konzentriert, was sie sehen und greifen können, sodass sie ihren Gedanken keine Beachtung schenken. Demnach nehmen sie ihre Gedanken nicht wahr. Folglich stellen sie keine Verbindung zwischen der Außenwelt und ihrer Denkweise her.
Da Du nicht alle Deine Gedanken kennst und die wiederkehrenden auch nur dann wahrnimmst, wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf sie richtest, woran erkennst Du, ob ein Gedanke negativ oder positiv ist?
Ja genau, an dem, wie Du Dich fühlst.
Deine Gefühle spürst Du über körperliche Reaktionen.
Vielleicht hast Du schon einmal bemerkt, wie sich Dein Körper verändert, wenn Du Dich schlecht fühlst oder unter Druck stehst.
Somit sind negative Gedanken jene Gedanken, die in Dir unangenehme Gefühle auslösen, Dich belasten oder Dich innerlich schwächen.
Sie zeigen sich oft auch körperlich in hängenden Schultern, einem zusammensinkenden Körper oder einer Enge im Brustraum, sodass freies Durchatmen nicht möglich ist.
Dadurch, dass negative Gefühle sich schlecht anfühlen und körperlich schwer auszuhalten sind, erscheint es logisch, dass sie ein Problem darstellen und Dich daran hindern, Deine Wünsche zu verwirklichen, richtig?
Ja, exakt so wäre es wohl, wenn es nicht jemanden gäbe, der machtvoller ist als jeder Gedanke.
Selbst als der negativste Gedanke.
Negative Gedanken sind kein Problem
Ob ein Gedanke, eine Verhaltensweise, eine Aussage oder etwas anderes schön oder hässlich, negativ oder positiv, gut oder schlecht ist, setzt eine Wertung voraus.
Jede Bewertung oder Einstufung orientiert sich an etwas.
Das gilt auch für Gedanken, die in negativ und positiv eingeteilt werden. Auch die Sichtweise auf diese Einteilung setzt eine vorherige Entscheidung voraus.
Zum Beispiel denkt eine Person: „Ich bin ein Versager“, „Ich bin faul“ oder „Das Verhalten meiner Freundin macht mich traurig und lässt mich an ihrer Liebe zweifeln“.
Wenn sich diese Person dieser Gedanken bewusst wird und sie dann als „negative Gedanken“ bezeichnet, hat sie ein Bild davon entwickelt, was sie als negative und als positive Gedanken bewertet.
Entweder hat sie sich hingesetzt und für sich persönlich festgelegt, wonach sie ihre Gedanken einordnet, oder sie folgt einer geglaubten, allgemeingültigen Sichtweise.
Ich schreibe bewusst „geglaubten“, weil es keine objektive Außenwelt mit allgemeingültigen Regeln gibt. Es gibt nur eine Erzählung davon. Lies dazu gerne den Artikel: Realität verstehen und Dein Lieblingsleben manifestieren.
„Auch wenn nicht alle alles gleich sehen und es nichts Objektives gibt, findet niemand Versagen oder Faulsein positiv“, denkst Du womöglich.
Deine Definition entscheidet
Alles ist eine Definitionssache. Was ist Versagen oder Faulsein? Und wann ist ein Mensch faul oder ein Versager?
Es gibt Menschen, die ihr Restaurant oder Unternehmen aufgeben mussten und sich nicht als Versager bezeichnen. Andere haben eine Präsentation aus ihrer Sicht suboptimal gehalten und sehen sich als Vollversager.
Abgesehen davon gibt es im Improvisationstheater den Satz „Scheiter heiter“.
Da ist Versagen oder Scheitern nicht schlecht, sondern Teil des Lachens.
Zudem gibt es unzählige Bücher, Geschichten und Weisheiten, die zeigen, dass Hinfallen, Versagen und Scheitern zur menschlichen Erfahrung gehören.
Auch dort werden die Begriffe aus einer bestimmten Denkweise heraus definiert.
Deshalb ist auch die Schlussfolgerung, dass all das zur menschlichen Erfahrung gehört, nicht allgemeingültig.
Nichts gilt für alle, weil jeder die Dinge aus seiner eigenen Perspektive bewertet.
Zum Beispiel entscheidet jemand, das Leben als ein aufregendes Abenteuerspiel zu sehen. Dann ist das, was andere als „Versagen“ bezeichnen, für diesen Menschen eine abenteuerliche Erfahrung.
Letztlich ist alles eine Entscheidung. Weil Du entscheidest, wer Du bist und wie Du die Dinge sehen möchtest.
Wer bestimmt: Du oder Deine Gedanken?
Um diese Fragen zu beantworten, nehmen wir eine Beispielperson, die eine klare Vorstellung davon hat, was sie als negative Gedanken bezeichnet und welche Auswirkungen diese auf ihre Manifestation haben sollen.
Sie hat nämlich immer wieder diese Sätze gelesen und gehört:
- „Um meinen Wunsch zu manifestieren, darf ich keine negativen Gedanken haben.“
- „Negative Gedanken sind schlecht für die Gesundheit.“
- „Sehe in allem das Positive, um gesund und glücklich zu sein.“
- „Negative Gedanken machen schlechte Laune.“
- „Möchtest Du ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Leben haben, denke positiv und nicht negativ.“
Wie fühlt sich nun unsere Beispielperson?
Doppelt schlecht.
Einmal schlecht wegen der Gedanken, die sie traurig machen (Versager, faul), und zusätzlich schlecht, weil sie diese Gedanken überhaupt hat.
Wie würde sie sich stattdessen fühlen, wenn es so abgelaufen wäre?
Die Beispielperson denkt: „Ich bin ein fauler Versager und meine Freundin liebt mich nicht.“
Ihr werden diese Gedanken bewusst.
Doch sie bewertet sie nicht mehr als wahre Gedanken über sich, sondern erkennt, dass es Gedanken sind. Diese kommen und gehen, wenn sie nicht auf ihnen aufspringt.
Sie weiß, dass nur sie entscheidet, wer sie ist, wie die Dinge sind und wie alles andere in ihrer Realität ist, und nicht ihre Gedanken.
Anstatt sich mit den Gedanken zu identifizieren, sie zu analysieren und sich für die negativen Gedanken zu verurteilen, entscheidet sie souverän, wer sie ist und wie sie die Umstände und Situationen in ihrem Leben sehen möchte.
Daran erkennst Du, dass die körperlichen Reaktionen auf negative Gedanken zeitlich begrenzt sind, wenn Du Dich nicht mit ihnen identifizierst und Dich nicht dafür verurteilst.
Denn jede Aussage über negative oder positive Gedanken ist selbst ein Gedanke, eine Annahme, eine Überzeugung oder eine Sichtweise, die sich für diejenigen bewahrheitet, die daran glauben.
Beispielsweise erlebt jemand, der davon überzeugt ist, dass negative Gedanken schlecht für die Gesundheit sind, dies auch so. Jemandem, der diese Überzeugung nicht hat, sind seine negativen Gedanken in Bezug auf seine Gesundheit egal.
Wenn es ihm schlecht geht, dann nicht aufgrund der Annahme „Negative Gedanken sind schlecht für die Gesundheit“, sondern aufgrund des Inhalts eines Gedankens, den er als wahr oder richtig einstuft.
Er leidet beispielsweise unter dem Gedanken „Ich bin ein Versager“ und nicht unter der Annahme, dass negative Gedanken schlecht für die Gesundheit seien.
Ebenso verhält es sich mit dem Gedanken: „Ich muss positiv denken, damit sich mein Wunsch manifestiert.“
In Deinem Leben hast Du das letzte Wort, weil Du die alleinige Entscheidungsmacht hast. Somit entscheidest Du, was für Dich gilt und was nicht.
Kann ich trotz negativem Denken mein schönstes Leben manifestieren?
Die Antwort auf diese Frage, die ich oft bekomme, ist glasklar:
- Ja, Du kannst denken, was immer Du möchtest, und dennoch Deine gewünschte Realität erschaffen.
- Denn Gedanken haben keine Macht über Dich.
- Folglich manifestieren sie nichts.
Du manifestierst.
Nicht Deine Gedanken sind die Autorität Deiner Realität, sondern Du.
Schließlich bist Du das Bewusstsein, in dem alles erscheint. Deine Gedanken haben nur die Macht, die Du ihnen gibst. Du entscheidest, was Du glaubst, was Du wählst und welche Realität Du erschaffst.
Letztlich sind Deine Außenwelt, Deine Realität und Deine gesamte Erfahrung auf der Erde Ausdruck Deines Seinszustands. Somit interagierst Du in Deiner äußeren Realität mit der Reflexion Deiner inneren Welt.
Mit anderen Worten: Deine Außenwelt spiegelt Dir Deinen inneren Zustand wider.
Es gibt keine von Dir getrennte Außenwelt, auf die Du keinen Einfluss hast.
Du bist nicht in einer Realität, sondern Du bist die Realität.
Deshalb begegnest Du in Deiner äußeren Welt die Reflexion Deiner inneren Welt.
Genau genommen projizierst Du im Bewusstsein Deinen inneren Zustand und nimmst diesen dann als Reflexion in Form von Umständen, Situationen und Erlebnissen wahr. Du deutest und interpretierst sie je nachdem, in welchem Seinszustand Du vorwiegend verweilst, und entscheidest basierend darauf, was Du denkst, tust und so weiter.
Aufgrund von Büchern wie „The Secret“ und solchen, die in Richtung „Wünsche ans Universum schicken“ und Ähnliches gehen, glauben viele Menschen, Manifestieren sei eine Methode, mit der sie sich ihren Wunsch erfüllen können. Dafür seien bestimmte Manifestationsmethoden nötig.
Manche sehen es sogar als eine Art Zauberei an, weil sie vom „Manifestieren ohne Handlung“ ausgehen. Deshalb gehen sie davon aus, ihren Wunsch nur dann manifestiert zu haben, wenn sie nichts getan haben.
Dabei manifestieren wir jede Sekunde und das sieben Tage die Woche, ob wir es wissen oder nicht.
Das Wort „manifestieren“ stammt vom lateinischen Wort „manifestare“ und bedeutet „sichtbar machen“. Folglich machst Du etwas, das bereits vorhanden ist, aber für Dich nicht sichtbar war, sichtbar und damit menschlich erfahrbar.
Wie machst Du das?
Du entscheidest, dass Du bereits bist und hast, was Du Dir wünschst. Danach lebst Du aus dieser Entscheidung heraus. Du lebst aus diesem Sein heraus.
Klingt merkwürdig oder zu simpel?
Wir schauen uns das genauer an.
Was ist nun mit Deinen Gedanken und dem Universum?
Kein einziger Gedanke hat von sich aus Macht.
Erst wenn Du als alleinige Autorität Deiner Realität einem Gedanken Deinen Glauben schenkst, hat er Macht.
Du bist nicht Deine Gedanken, Dein Körper oder Deine Gefühle. Du bist Bewusstsein.
Deshalb kannst Du den Menschen mit seinen Gedanken, Gefühlen und Mustern in Dir als Bewusstsein beobachten.
Daher ist es nicht nötig und es ergibt auch keinen Sinn, Dich mit Deinen Gedanken zu identifizieren oder sie als absolute Wahrheit anzusehen. Das sind sie nicht. Außer Du als Ursprung von allem in Deinem Leben erklärst sie zu Deiner Wahrheit. Dann erfährst Du sie in Deinem Leben.
Da in Dir als Bewusstsein alles existiert und Du somit alles bist, bist Du auch das Universum, Gott, die Engel und alles andere, was klassischerweise als externe Macht angesehen wird.
Schließlich ist alles Deine Wahrnehmung, Deine Deutung, Deine Sichtweise und Deine Entscheidung.
Wenn Du beispielsweise eine Feder siehst und sie als Zeichen des Universums deklarierst, dann hast Du als Autorität Deiner Realität die Entscheidung getroffen, dass die Feder vom Universum kommt und dies oder jenes bedeutet.
Falls Du diese Verbindung zwischen Feder, Universum und Bedeutung herstellst, weil eine spirituelle Lehrerin oder jemand anderes das gesagt hat, oder Du einen Vertrag nicht unterschreibst, weil ein Astrologe die Sternenkonstellation für ungünstig hält, hast Du dennoch als Autorität Deiner Realität entschieden und nicht diese Menschen.
Zudem reflektieren diese Menschen mit ihren Aussagen Deine Meinung, Annahmen und Überzeugungen. Deshalb nimmst Du solche Aussagen überhaupt wahr, weil Deine Aufmerksamkeit aufgrund Deines Seinszustands, beispielsweise „Ich bin jemand, der vom Universum geführt wird“, auf dazu passende Sätze ausgerichtet ist.
Du bist Deine gesamte Realität, weil Du die wahrnehmende Person mit Deutungshoheit bist, und nur Du hast das Sagen in Deinem Leben, weil Du entscheidest.
Warum negative Gedanken entstehen
Wenn Du unglücklich mit Deinem Leben bist oder mit einem Bereich Deines Lebens unzufrieden bist, lässt diese Unzufriedenheit Gedanken entstehen, die Wut, Trauer, Ohnmacht und Frust auslösen.
Aber auch körperliche Schmerzen, unerwünschte Diagnosen sowie Vorhaben, die nicht so laufen, wie Du es willst, können belastende Gedanken hervorrufen.
Selbstverständlich führen auch Vergleiche, bei denen Du Dich als schlechter bewertest, zu negativen Gedanken.
Genauso können Aussagen und Verhaltensweisen von anderen Menschen, die Du als gemein, unhöflich, unfreundlich oder respektlos bezeichnest, Dich in einen Kreislauf negativer Gedanken bringen.
Auf den Punkt gebracht entstehen negative Gedanken, wenn etwas nicht so läuft, wie Du es Dir wünschst oder wie Du glaubst, dass es laufen müsste, damit Du Dein Ziel erreichst.
Dadurch entsteht die Angst, für immer in einem ungewollten Leben gefangen zu bleiben, Deinen Wunsch nicht verwirklichen zu können und nicht das Leben führen zu können, das Du Dir wünschst.
Dann glaubst Du, manifestieren lernen zu müssen, mehr tun zu müssen und immer noch nicht genug zu wissen.
Solange Du nicht erkennst, dass sie lediglich Gedanken sind und keine absolute Wahrheit, glaubst Du ihnen, sie bewahrheiten sich und Du siehst sie als bestätigt an.
Dabei hätten sie ohne Deinen Glauben an sie keine Macht über Dich oder Dein Leben.
Wobei das dasselbe ist, denn Du bist Dein Leben.
Ohne Dich gibt es Dein Leben nicht.
Deshalb braucht alles in Deinem Leben Dich, um zu existieren.
Da Du nun weißt, dass Du das Sagen hast und alles entscheidest, können negative Gedanken, so stark sie Dich auch einnehmen und Zweifel auslösen, keine Macht über Dich haben, wenn Du ihnen nicht glaubst.
Sogar Schmerzen oder unerwünschte Diagnosen können Dich nur dann in ein tiefes Loch stürzen, wenn Du Dich mit ihnen identifizierst und Dich über sie definierst.
Wie gehst Du nun konkret mit negativen Gedanken um, die wie eine große Welle auf Dich zukommen und Dich bis auf den Grund drücken?
Lies weiter und Du erfährst es.
Ist ein Leben ohne negative Gedanken möglich?
Da der Mensch immer denkt, und das ohne sein Zutun, ist es klar, dass auch stets negative Gedanken auftauchen werden.
Auch ein Eremit, der in einer wunderschönen Natur lebt, im Stillen und im Einklang mit sich selbst, hat Gedanken, die ihn traurig stimmen, belasten oder anderweitig negative Gefühle auslösen.
Mit den Gedanken verhält es sich wie mit dem Wasser im Meer:
Es bewegt sich zum Strand und wieder zurück, ständig in Bewegung. Die Möglichkeit, das Wasser aufzuhalten, zum Stehen zu bringen oder nur bestimmte Wassertropfen weiterfließen zu lassen, gibt es nicht.
Wenn Du nicht auf einen Gedanken aufspringst oder mit voller Willenskraft versuchst, positiv zu denken oder jegliche negative Gedanken wegzuschieben oder sofort das Gute darin zu sehen, fließen die Gedanken weiter wie Wasser.
Außerdem bist Du als Bewusstsein alles, und in Dir erscheint alles. Und das immer im Jetzt, weil die lineare Zeit nicht existiert. Demnach ist es klar, dass es auch negative Gedanken gibt, schließlich sind sie Teil des Ganzen.
Wobei, wie wir weiter oben gesagt haben, Du Gedanken, Gefühle, Umstände und alles andere im Leben aufgrund Deines Seinszustands in negativ und positiv einteilst.
Dieses Einordnen der Dinge in Kategorien und das anschließende Aufkleben eines Etiketts, wie „negativ“, macht der Mensch, weil er sich daran gewöhnt hat.
Für Dich als Bewusstsein gibt es keine Bewertung, Einordnung oder Ähnliches, sondern lediglich Erfahrungen, Gefühle und Gedanken, die kommen und gehen.
Gedanken sind Realitätsangebote
Letztlich sind negative Gedanken ebenso wie positive ein Realitätsangebot.
Ähnlich wie eine Schriftstellerin unterschiedliche Ideen für ihre Figuren entwickelt, tauchen in Dir als Bewusstsein unterschiedliche Gedanken und damit verbundene Möglichkeiten auf.
Zum Beispiel ist der Gedanke „Was ist, wenn ich nie wieder gesund werde, einen Job finde, den ich mag, und genug Geld habe?“ lediglich ein Realitätsangebot.
Wenn Du solchen Gedanken keine Aufmerksamkeit schenkst, indem Du nicht auf sie aufspringst und sie weiterspinnst, verlieren sie ihre Dynamik, fließen weiter, und Du machst die Erfahrung nicht.
Kurzum: Der Versuch, negative Gedanken dauerhaft in positive Gedanken umzuwandeln oder sie durch Affirmationen zu verdrängen, ist nicht zielführend.
Denn Du würdest Dich damit in einen endlosen Kampf mit Deinem eigenen Denken begeben.
Kaum hast Du einen Gedanken verändert, taucht bereits der nächste auf, der Dich verunsichert, und danach wieder einer, der Dich ins Grübeln bringt. Und am Ende denkst Du: „Manifestieren funktioniert nicht“.
Stattdessen habe ich für Dich etwas viel Effektiveres und Natürlicheres.
Ohne extra Aufwand zu betreiben, gehen alle Gedanken, die Du als negativ bezeichnest und die Dich nerven, Dir am Hintern vorbei.
Damit Dir das gelingt, ist es wichtig zu klären, warum es keine objektiven Fakten gibt. Denn genau als solche nehmen viele ihre Gedanken wahr, vielleicht auch Du.
Warum Gedanken keine Fakten sind
Dir ist mittlerweile klar, dass Gedanken nicht die absolute Wahrheit darstellen. Da es keine objektive Realität gibt, ist dies logisch.
Dennoch glauben viele, dass Aussagen von Menschen, die sie als Autorität wahrnehmen, wie die Ärzteschaft, wissenschaftliche Studien, psychologische Zusammenhänge, religiöse Regularien und Ähnliches, Fakten seien. Unumstößliche Fakten.
Obwohl bereits aus der Vergangenheit geschlossen werden kann, dass es aus keinem dieser oder anderer Bereiche unumstößliche, objektive Fakten gibt.
Beispielsweise die Hexenverbrennung oder die Vorstellung, dass es Vertreter Gottes auf der Erde geben soll, die jedoch merkwürdigerweise in allen Religionen ausschließlich Männer sind.
Gleichzeitig betreffen viele der religiösen Regeln vor allem Frauen. Handelt es sich dabei tatsächlich um Vertreter Gottes oder um Männer, die sich selbst zu solchen erklärt haben?
Noch ein Beispiel aus der Ärzteschaft des 19. Jahrhunderts: Dr. Paul Julius Möbius, Dr. Edward Clarke und Dr. Henry Maudsley behaupteten, Frauen seien dümmer als Männer und aufgrund ihres physiologischen und psychologischen Baus nicht für intellektuelle Arbeit geeignet.
Objektive Fakten verkündeten sie damit ganz offensichtlich nicht. Stattdessen förderten sie zahlreiche negative Gedanken und prägten die gesellschaftlichen Vorstellungen.
Um deutlich zu machen, dass es keine unumstößlichen, objektiven Fakten gibt, habe ich Beispiele aus der Vergangenheit gewählt.
Denn selbst bei vielen als „Fakten“ dargestellten Aussagen der letzten etwa zehn Jahre besteht bei manchen noch die Vorstellung, es handle sich eher um diskussionswürdige Positionen, statt anzuerkennen, dass keine endgültigen, objektiven Fakten existieren.
Wissenschaft und objektive Fakten?
Wissenschaft liefert keine objektiven Fakten im Sinne perspektivfreier Wahrheiten. Jeder Mensch nimmt die Welt aufgrund seiner Identität und der damit verbundenen Denkmuster unterschiedlich wahr.
Deshalb lebt jeder in einer subjektiven Welt, da Wahrnehmung immer gefiltert ist und keine unvermittelte Sicht auf die Realität möglich ist. Falls es überhaupt eine objektive Realität geben sollte.
Daraus folgt, dass wissenschaftliche Studien keine unabhängigen Wahrheiten liefern, sondern Ergebnisse innerhalb menschlicher Annahmen und Fragestellungen darstellen.
Schon die Wahl dessen, was untersucht wird und wie es untersucht wird, ist perspektivgebunden.
Auch Messgeräte und Methoden stehen nicht außerhalb des Denkens, sondern innerhalb menschlicher Deutungssysteme.
Sie erzeugen keine objektiven Wahrheiten, sondern Daten, die interpretiert werden.
Was als "Bestätigung" gilt, ist Teil eines interpretativen Rahmens.
Somit stabilisieren Ergebnisse bestimmte Annahmen, statt sie objektiv zu beweisen.
Aus dieser Sicht gibt es keine endgültigen Fakten, sondern nur perspektivisch stabilisierte Überzeugungen über die Welt. Und auch diese stabilisierten Überzeugungen werden nur von den Menschen als solche angesehen, die die dazugehörige Perspektive bejahen.
Selbstverständlich liegt die Entscheidung darüber, welche Überzeugungen Du bejahst und welche nicht, immer bei Dir.
Besonders treffend bringt der Kernphysiker Prof. Dr. Hans-Peter Dürr diese Thematik mit seiner Geschichte vom Fisch im Netz auf den Punkt.
Die Geschichte vom Fisch im Netz
Stelle Dir einen Forscher vor, der das Leben im Meer untersuchen will. Dafür benutzt er ein Fischernetz mit einer ganz bestimmten Maschenweite: 5 Zentimeter.
Nach langer Forschung kehrt er zurück und verkündet voller Überzeugung:
„Es gibt im Ozean keine Fische, die kleiner als 5 Zentimeter sind.“
Aber stimmt das?
Natürlich nicht. Es gibt zahllose Fische, die kleiner sind. Sie gingen einfach durch das Netz hindurch und wurden nie erfasst.
Die Maschenweite seines Netzes bestimmte also, was er für real hielt.
Er schloss aus dem, was er beobachten konnte, auf das, was ist und übersah dabei, dass sein Werkzeug von Anfang an alles ausgeschlossen hatte, was kleiner war.
Dadurch wird kristallklar, dass kein Wissenschaftler die ganze Realität zeigt, sondern nur das, was innerhalb seiner jeweiligen Methoden, Beobachtungswerkzeuge, Denkmuster oder inneren Filter sichtbar wird.
Was ist mit alltäglichen Erfahrungen?
Dir kommt vielleicht die Frage: „Aber was ist mit den alltäglichen Erfahrungen, die jeder macht? Das sind doch Fakten. Zum Beispiel: Bewegung ist gut für die Gesundheit oder Geld wächst nicht auf Bäumen.“
Da unser Gehirn es mag, für seine Überzeugungen und Annahmen Beweise zu finden, bestätigt sich jede Annahme, oder wir sehen in dem, was wir tun, den Beweis dafür, dass der Gedanke stimmt.
Das gilt auch für negative Gedanken im Sinne von „wusste ich doch, dass das nicht klappt.“
Mit anderen Worten: Jeder, der davon überzeugt ist, dass Bewegung gesund, schön und jung hält, wird dies auch erleben.
Aber diejenigen, die sagen „Sport ist Mord“, werden beim Sport auch entsprechende Erfahrungen machen, etwa Schmerz oder Verletzungen.
Wobei das, was wir als Ursache und Wirkung verstehen, keine direkt gegebene Struktur der Welt darstellt, sondern eine Konstruktion unseres Geistes aus wiederkehrenden Erfahrungen, die unser Verstand zu kausalen Zusammenhängen ordnet.
Auch der Gedanke „Geld wächst nicht auf Bäumen“ findet ebenfalls seine Bestätigung.
Bisher hat auch niemand mit der Überzeugung gelebt "Geld wächst auf Bäumen", um diese Annahme bestätigt zu bekommen.
Zumindest ist mir nicht bekannt, dass ein Mensch dies getan haben soll.
Im übertragenen Sinne schon, denn bei einem Walnussbaum, Kirschbaum, Pistazienbaum oder Dattelpalmenbaum wächst schon Geld.
Besonders deutlich wird dieses Prinzip am Beispiel der Astrologie:
Menschen, die auf Astrologie vertrauen, finden in astrologischen Aussagen häufig Bestätigungen für ihr Leben. Gleichzeitig erleben Menschen, die Astrologie als Unsinn betrachten, ebenfalls immer wieder Bestätigungen für ihre Sichtweise.
Die einen leben mit der Erwartung, dass astrologische Aussagen zutreffen, etwa: „Diese Frau ist die Liebe meines Lebens, weil der Astrologe gesagt hat, dass ich Mitte Juni meine Liebe finde.“
Die anderen erwarten bereits, dass astrologische Aussagen falsch sind und erleben genau das.
Ähnliche Effekte zeigen sich auch in der Medizin, etwa beim Placebo- und Nocebo-Effekt oder bei Scheinoperationen. Auch hier beeinflussen Erwartungen, wie Menschen Symptome wahrnehmen und welche Veränderungen sie tatsächlich erleben.
Auf den Punkt gebracht: Wie wir weiter oben geklärt haben, stellt kein Gedanke einen Fakt dar, weil es keine objektiven Fakten gibt.
Es gibt perspektivisch stabilisierte Überzeugungen über die Welt.
Deklarierst Du jedoch Gedanken als Fakten, erlebst Du sie entsprechend beziehungsweise nimmst Geschehnisse aus dieser Perspektive wahr und bewertest sie als Fakten.
Wie Du mit belastenden Gedanken umgehst
Schon das Wissen, dass Du bis hierhin hast, lässt Dich entspannen, richtig?
Immerhin ist nun klar, dass kein Gedanke die absolute Wahrheit darstellt und ebenso wenig Macht über Dein Leben hat, wenn Du ihn nicht bejahst.
Somit bestimmst Du, welchen Gedanken Du bejahst und welchen nicht. Du hast das Sagen und damit das letzte Wort.
1. Folglich lautet der erste Punkt für Deinen Umgang mit negativen Gedanken:
Nimm nicht jeden Gedanken ernst, wähle stattdessen bewusst, was Du glauben möchtest und was nicht
An diesem Punkt könnte der Eindruck entstehen, dass Du jeden einzelnen Gedanken bewusst prüfen und auswählen musst. Doch bei der Vielzahl an Gedanken, die ständig auftauchen, ist das nicht möglich.
Deshalb geht es um einen Schritt tiefer:
Entscheide bewusst, wer Du bist.
Wenn Du Deinen Wunsch manifestieren möchtest, darfst Du Dir stets diese Kernfrage stellen: „Wer bin ich?“
Deine Antwort auf diese Frage ist das Fundament, aus dem alles andere entsteht.
Wenn Du sagst: „Ich bin vorsichtig, ängstlich, mit Geld kann ich nicht umgehen und bei Liebe greife ich immer ins Klo“, wirst Du automatisch Gedanken haben, die diese Identität bestätigen.
Ebenso wird Deine Vorstellung vom Leben zu dieser Selbstbeschreibung passen.
Auch Deine Aufmerksamkeit richtet sich dann vor allem auf das, was diese Identität bestätigt, und Du interpretierst Deine Erfahrungen entsprechend.
Im Grunde genommen ist das logisch, denn wir können nur das wahrnehmen und deuten, was uns bewusst ist.
Alles, was außerhalb unseres aktuellen Seinszustands liegt, bleibt uns verborgen oder wird nicht in diesem Rahmen interpretiert.
Daher ist ein Identitätswechsel wertvoll, damit Du ein Fundament hast, aus dem die Gedanken entstehen, die Du haben möchtest. Du als Bewusstsein kannst wählen, wer Du bist, und Dich entsprechend ausrichten.
2. Damit lautet der zweite Punkt:
Entscheide, wer Du bist und bleibe dabei.
Lasse Dich nicht von Deinen Gedanken oder Deiner Außenwelt, die Deinen Seinszustand spiegelt, bestimmen, wer Du bist.
Mit anderen Worten: Kreiere bewusst Deine Realität, anstatt von ihr kreiert zu werden.
Das heißt, schaue nicht in Deine Außenwelt, die einen Seinszustand spiegelt, und lege dann nicht basierend auf dem, was Du siehst oder erlebst, fest, wer Du bist.
Denn sonst drehst Du Dich im Kreis und manifestierst immer wieder das, was Du im Kern nicht willst.
Zum Beispiel sagt eine Person: „Ich bin jemand, der bei einer Beförderung immer vergessen und übersehen wird. Dabei leiste ich tolle Arbeit.“
Solange sie aus dem, was sie erlebt, ableitet, wer sie ist, wird sie logischerweise das erleben, was sie sagt, dass sie ist: „jemand, der vergessen und übersehen wird“.
Da sie verstanden hat, dass die sogenannte Außenwelt ihren Seinszustand reflektiert, bestimmt sie nun losgelöst von dem, was sie sieht, wer sie ist.
3. Gehen wir weiter zu dem dritten Punkt:
Geht es Dir im Laufe des Tages schlecht oder fühlst Du Dich belastet, unsicher oder unzufrieden, frage Dich: „Was denke ich und will ich so weiterdenken?“
Anstatt Gefühle als Botschaft zu interpretieren und Dich von ihnen leiten zu lassen, entscheide bewusst, wer Du bist und was Du denken, fühlen und tun möchtest.
Nach allem, was Du gelesen hast, weißt Du, dass Deine Gefühle die Bedeutung haben, die Du ihnen gibst. Daher brauchst Du nicht hinter der angeblichen Botschaft Deiner Gefühle herzurennen, sondern kannst entspannt bestimmen, wer Du bist.
Aus dieser Entscheidung heraus entstehen ohne Dein Zutun die Gedanken und Gefühle, die diesen Seinszustand bestätigen.
4. Daraus leitet sich der vierte Punkt ab:
Du gibst allem in Deinem Leben eine Bedeutung.
Denn nichts hat von sich aus eine Bedeutung. Entscheide bewusst, was die Dinge für Dich bedeuten.
Wie wir weiter oben gesagt haben, erscheint in Dir als Bewusstsein alles. Deshalb ist es logisch, dass alle möglichen Arten von Gedanken in Dir auftauchen.
Jedoch haben sie von sich aus keine Bedeutung und sind auch nicht negativ oder positiv. Sie sind lediglich Gedanken. Du gibst ihnen eine Bedeutung.
Auch keine Situation hat von sich aus eine spezifische Bedeutung. Du gibst der Situation, der Erfahrung, dem Verhalten des Kollegen, den Aussagen der Chefin und so weiter eine Bedeutung.
Demnach lautet der fünfte Punkt:
Bleibe entspannt, wenn negative Gedanken auftauchen.
Du kannst trotz negativer Gedanken, die das Gefühl von „Angst“ oder „Trauer darüber, dass Dein Wunsch sich niemals bewahrheiten lässt“ hervorrufen, sein und tun, was Du möchtest.
Denn die Entscheidung über alles in Deiner Realität liegt stets bei Dir.
Identität statt Problem analysieren
Falls Du nun denkst: „Aber was ist, wenn tatsächlich etwas Problematisches passiert, wie eine Rechnung, die nicht bezahlt werden kann? Mit unseren Gedanken beschreiben wir auch Situationen, die durchaus belastend sein können.“
Ja, das stimmt. Mit Worten und Sprache geben wir unsere Gedanken weiter, und dazu gehört auch die Beschreibung einer Situation.
Jedoch ist jede Situation bereits eine Manifestation, also ein Ausdruck einer Identität.
Wie wir weiter oben gesagt haben, spiegelt Deine äußere Realität Deine innere Welt wider. Demnach ist auch die belastende Situation, die beschrieben wird und zu negativen Gedanken führt, Ausdruck der eigenen inneren Welt.
Da meist die Identität, die die unerwünschte Situation kreiert hat, über sie berichtet, werden negative Gedanken zu angsteinflößenden, dramatischen Geschichten ausgebaut. Damit bleibst Du auf der Ebene des Problems und rutschst eventuell in Katastrophendenken, anstatt in die Lösung zu wechseln.
Lass uns das anhand des Beispiels mit der Rechnung durchgehen:
Eine Person kann tatsächlich eine Rechnung nicht bezahlen und denkt in ihrem inneren Dialog oder sagt zu einer anderen Person: „Wieder einmal habe ich zu wenig Geld, um die Rechnung zu bezahlen. Das ist so schrecklich und macht mich fertig.“
Durch diese Beschreibung der Situation hat sie weder eine Lösung gefunden noch irgendetwas schöner oder angenehmer gemacht.
Deshalb geht sie nicht weiter den gewöhnlichen Weg mit:
- Fluchen
- Geldprobleme analysieren
- in der Vergangenheit nach Ursachen suchen oder
- die eigene Beziehung zu Geld heilen wollen
Durch diese Vorgehensweisen bestärkt sie nur die Identität, die sie nicht erleben will, also: „Ich bin jemand, der immer zu wenig Geld hat und Rechnungen nicht bezahlen kann.“
Statt so zu verfahren, wechselt die Person bewusst ihre Identität, ihren Seinszustand oder ihre Selbstbeschreibung, beispielsweise zu: „Ich bin jemand, der stets genug Geld für Rechnungen und für meine Wünsche hat.“
Dann verweilt sie bei diesem Gedanken und richtet ihre Aufmerksamkeit bewusst auf diesen Seinszustand.
Dadurch entspannt sie sich, nimmt sich nicht als Problem wahr, an dem sie arbeiten muss, und richtet ihren Fokus auf das, was sie erleben möchte.
Zudem deutet sie alles passend zu ihrem bewusst entschiedenen Seinszustand und bekommt anschließend diesen Seinszustand reflektiert.
Die Freiheit hinter Deinen Gedanken
Alles in Deiner Realität basiert auf Deinen Entscheidungen.
Deine Entscheidung gilt.
Hinter jedem Gedanken steht die Freiheit, ihm zuzustimmen oder eine andere Entscheidung zu treffen. Das ist die größte Freiheit, die jeder Mensch hat, um sein Leben nach seinen Wünschen zu erschaffen:
Du hast die Freiheit, zu denken, zu deuten, zu fühlen und zu entscheiden, was Du möchtest.
Vielleicht denkst Du nun: „Da wir weiter oben geklärt haben, warum es keine objektive Realität gibt, ist auch dieser Artikel eine Perspektive auf den Menschen, die Realität und wie wir sie kreieren, jedoch kein objektiver Fakt über diese Themen.“
Ja, genauso ist es. Du entscheidest.
Auch Wissenschaftler haben Entscheidungen getroffen, um wissenschaftlich arbeiten zu können. Sie haben sich auf bestimmte methodische Kriterien geeinigt.
Dazu gehört zum Beispiel, dass Aussagen messbar, überprüfbar und reproduzierbar sein müssen. Ebenso wird definiert, welche Verfahren als valide Messung gelten und welche Standards für wissenschaftliche Erkenntnisse notwendig sind.
Auf dieser Grundlage wird unterschieden, was innerhalb der Wissenschaft als Erkenntnis gilt und was nicht.
Physik erfüllt diese Kriterien, während Ansätze wie Kartenlegen sie nicht erfüllen, da sie nicht in gleicher Weise überprüfbar oder reproduzierbar sind.
Demnach beruht das, was gewöhnlich als wissenschaftliche Objektivität verstanden wird, auf gemeinsam vereinbarten Methoden und Kriterien der Erkenntnisgewinnung.
Zum Beispiel schenkt ein Mensch der Aussage einer Ärztin: „Sie haben eine unheilbare Krankheit", nur dann Glauben, wenn er Folgendes bejaht:
- Unheilbarkeit
- die Krankheit selbst
- die Kriterien, nach denen eine Krankheit als unheilbar eingestuft wird
und vieles mehr.
Viel zu oft halten Menschen Aussagen für unumstößliche Fakten und erkennen dabei nicht, welche Grenzen sie sich dadurch setzen.
Wenn jemand zum Beispiel darauf pocht, dass es objektive Fakten gibt und der Mensch demnach aufgrund seiner Genetik und Herkunft bestimmten Problemen und dergleichen ausgesetzt ist, bedeutet das, dass er sich hinsichtlich einer vollständigen Erneuerung seines Seins und seiner Realität einschränkt.
Weshalb für die eigene Limitierung argumentieren, wenn logisches Denken glasklar macht, dass es keine objektiven Fakten und keine von Dir getrennte Realität mit allgemeingültigen Regeln gibt?
Du entscheidest, ob Du Dich auf das Sichtbare, Greifbare und Messbare als objektive Fakten und Realität beschränkst oder ob Du Dich als alleinige Autorität Deines Lebens verstehst, frei entscheidest und manifestierst, was Du willst.
Ich wünsche Dir viel Freude und nicht vergessen: Mach Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.
Deine Victoria
Ein Hoch auf die Freiheit
PS: Bist Du Lehrer und suchst nach einer erfüllenden Alternative zum Schulalltag oder kennst Du jemanden, der genau das braucht? Mein Buch Tschüss Schule - Hallo Freiheit zeigt Dir den Weg in ein neues Berufsleben.
Du willst Deine Wunschrealität manifestieren?
Direkt. Klar. Ohne Kompromisse.
Genau das setzen wir im Mentoring um.
Ich freue mich auf Dich.
