Negative Glaubenssätze haben wir alle.

Wenn ich auf meine negativen Gedanken gehört hätte, gäbe es diese Seite nicht. 

Weil ich:   

Erstens: Als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nicht gekündigt hätte und

Zweitens: Weiterhin über Ernährung geschrieben und Ernährungsberatung angeboten hätte.

Damit Du weißt wovon ich rede, nenne ich Dir meine 30 negativen Glaubenssätze, die mir jahrelang das Leben zur Hölle gemacht haben.

Aber vorher bitte ich Dich darum einen Stift und Papier zu holen.

Da es mein Wunsch ist, dass Du mit diesem Artikel Deine Sicht auf Dich und die Welt veränderst, habe ich ihn interaktiv aufgebaut.

Das heißt in diesem Beitrag gibt es Übungen, die Du sofort mitmachen kannst.

Deshalb hole Dir jetzt einen Stift und Papier.

Und die ersten zwei Übungen lauten:

  • Lies meine 30 negativen Glaubenssätze aufmerksam durch und
  • Notiere Dir welche dieser Gedanken auch Du hast.

Die 30 negativen Gedanken, die es mir unmöglich machten als Lehrer zu kündigen.

  1. Wenn ich als Lehrer kündige, bin ich ein Niemand.
  2. Ich bin Lehrer also kann ich nichts, deshalb muss ich an der Schule bleiben.
  3. Wenn ich als Lehrer kündige, finde ich nie wieder einen gut bezahlten Job.
  4. Mein Traumberuf ist unrealistisch, damit kann ich niemals Geld verdienen.
  5. Wer bin ich schon, um mein Traumleben leben zu dürfen!
  6. Das Leben ist kein Ponyhof, demnach kann ich nicht einfach tun was ich will.  
  7. Arbeit macht keine Freude. Deshalb ist es normal, dass mir das Arbeiten an der Schule keine Freude macht.
  8. Das Leben ist unsicher, deshalb darf ich nicht kündigen.
  9. Ich bin undankbar! Vielen Menschen auf der Welt geht es schlecht, da kann ich nicht noch mehr haben wollen als ich schon als Lehrerin und Beamtin habe!
  10. Wenn ich als Beamter kündige, bekomme ich nie wieder einen Job! Wer will schon einen Beamten einstellen!
  11. Ich bin zu alt, um etwas anderes zu machen.
  12. Wenn ich als Lehrer kündige, bedeutet das ich habe versagt.
  13. Wer seinen Beamtenstatus aufgibt ist dumm.
  14. Ich bin so, wie ich bin. Ich kann mich nicht ändern.
  15. Wenn ich kündige scheitere ich. Das ist klar!
  16. Sobald ich mein Beamtenverhältnis kündige, muss ich ein Leben lang für jeden Cent hart kämpfen.
  17. Ich habe keine Talente.
  18. Nach meiner Kündigung werden mich meine Eltern nicht mehr lieben. Da ich sie enttäuscht habe. 
  19. Ich bin nicht gut genug, um mein Leben nach meinen Wünschen zu leben.
  20. Jede Veränderung ist eine Katastrophe!
  21. Nach meiner Kündigung als Lehrer werde ich allein, einsam und arm sein.
  22. Ich bin zu schwach, um in der freien Wirtschaft zu überleben.
  23. Was ich nach der Kündigung machen will, weiß ich nicht.
  24. Ich weiß noch nicht genug. Dafür muss ich noch viele Seminare besuchen.
  25. Wenn ich als Lehrer kündige, muss ich „einfache Jobs“ machen! Dann lachen mich meine Freunde und meine Familie aus.
  26. Auf gar keinen Fall darf ich einen Fehler machen!
  27. Um gut zu leben, brauche ich die Sicherheiten eines Beamtenstatus.
  28. Gegen meine „Lehrer Depression“ kann ich nichts machen. Im Lehrerjob hat man nun mal Depressionen.
  29. Ich bin in nichts gut, wie soll ich außerhalb der Schule Geld verdienen.
  30. Als Lehrer zu kündigen ist gefährlich!
  • Wie viele Glaubenssätze hast Du im gleichen Wortlaut, wie ich sie hatte?
  • Und wie viele hast Du sinngemäß?

Obwohl wir beide uns nicht persönlich kennen, bin ich mir sicher, dass Du bei vielen meiner negativen Glaubenssätze genickt hast.

Zwar erscheint das erst einmal merkwürdig. 

Aber da wir im gleichen Berufsumfeld sind und in ein und derselben Gesellschaft leben, ist dieses Ergebnis wiederum nicht erstaunlich.

Denn es geht hier um typische negative Glaubenssätze.

Auch wenn mittlerweile gefühlt die ganze Welt von Glaubenssätzen, Affirmationen und positiven Gedanken spricht, beschäftigt sich der Einzelne nicht mit seinen eigenen.

Da er sie für esoterisches und dummes Geplapper von Sektenführern hält.

Und das obwohl schon längst die Psychologie – also eine wissenschaftliche Disziplin – davon spricht.

Damit Du Deinen Wunsch als Lehrer zu kündigen, ins Ausland zu gehen oder Dich versetzen zu lassen umsetzt, verwandeln wir – Du und ich – in diesem Artikel Deine negativen Gedanken in förderliche um.

Mit Deinen negativen Glaubenssätzen baust Du Dir Dein eigenes Gefängnis

Wenn Du etwas in Deinem Leben ändern willst, wie zum Beispiel als Lehrer zu kündigen, Dich an eine andere Schule versetzen zu lassen oder als Lehrer ins Ausland zu gehen, brauchst Du den festen Glauben daran, dass

  • diese Veränderung möglich ist und
  • Du die Veränderung bewirken kannst.

Und woher kommt dieser Glaube?

Von Deinen unbewussten Denkprozessen und Überzeugungen. 

Und genau das sind Glaubenssätze.

Da Dir meistens nicht bewusst ist was Du denkst, handelst Du im Autopilot-Modus nach Deinen Glaubenssätzen.

Schließlich bist Du Deine Glaubenssätze.

Und das Leben, das Du jetzt führst, ist das Ergebnis Deiner Überzeugungen.

Mit anderen Worten: Du hast durch alles was Du glaubst und wovon Du überzeugt bist, Dein jetziges Leben kreiert.

Sobald Du etwas anderes glaubst, erschaffst Du Dir ein anderes Leben.

Deshalb solltest Du stets auf Deine Gedanken achten.

Dazu passen die Worte aus dem Talmud:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Dann achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.

Und achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. 

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Weshalb hast Du diese negativen Glaubenssätze?

Weil Du, wie alle anderen Menschen auf diesem Planeten, geliebt werden willst.

Dafür passt Du Dich Deiner Umgebung an.

Denn Du willst Teil Deiner Familie, eines Freundeskreises und Teil Deiner sozialen Schicht sein.

Da wir schon als Embryos Informationen von außen speichern – also von unseren Eltern – nehmen wir automatisch deren Glaubenssätze in uns auf.

Und da wir in einer sicherheitsfanatischen und angsterfüllten Gesellschaft leben, in der es darum geht nicht aufzufallen, keine Fehler zu machen und nicht zu scheitern, überwiegen die negativen Glaubenssätze.  

Später, wenn die bedingungslose Liebe der bedingten weicht, fangen wir mit der Anpassung an.  

Sobald Du gedankenlos um Liebe kämpfst, steckst Du in der Anpassungsfalle.

Denn aus Angst die Liebe Deiner Eltern, Deiner Freunde oder Deiner Kollegen zu verlieren und nicht mehr Teil ihrer Gemeinschaft zu sein, passt Du Dich an.

Dabei verbiegst Du Dich, ignorierst Deine Wünsche und Bedürfnisse und landest mit Burnout in einer psychosomatischen Klinik.

Deshalb sprechen Petra und Ralf Dannemeyer in ihrem Buch „NLP Practitioner-Lehrbuch“ davon, dass Burnout mit der Liebe-Angst-Polarität erklären werden kann.

Und genau deswegen fordere ich Dich im Artikel „Ich will nicht mehr Lehrer sein! Warum Du das für Dich behalten sollst!“ auf, mit keinem über Deinen Wunsch als Lehrer zu kündigen zu sprechen.

Sobald Du das tust, wirst Du mit negativen Glaubenssätzen Deiner Eltern, Deiner Freunde usw. konfrontiert. 

Und ich erlebe immer wieder, wie meine Kunden dem Druck ihrer Eltern nachgeben.

Schließlich kündigen sie nicht, lassen sich nicht versetzen und gehen nicht ins Ausland, sondern bleiben an der Schule, die sie hassen.

Dafür werden sie von ihren Eltern gelobt, geliebt, umsorgt und beschützt.

Dabei machen Deine Eltern dies nicht, weil sie Dich ärgern wollen, sondern weil sie ihre Glaubenssätze nicht überdacht haben.

Denn sie sind felsenfest davon überzeugt, dass Du beispielsweise als Lehrer nicht kündigen darfst, weil Du danach nie wieder einen so guten Job finden wirst.

Dazu habe ich die nächste Übung für Dich.  

  • Lies bitte Deine notierten negativen Glaubenssätze und
  • Überlege welche dieser negativen Glaubenssätze Du von Kollegen, Freunden, Eltern, Geschwistern, Bekannten – Deinem Umfeld gehört hast.

Damit siehst Du, wie Du die negativen Gedanken Deines Umfelds ohne sie zu hinterfragen, zu Deinen eigenen gemacht hast.

Falls Du jetzt denkst, aber einige Sätze entsprechen doch der Realität.

Dann lasse ich jetzt einen großartigen Menschen sprechen:

Die Realität ist eine Illusion!

Albert Einstein.

Und wenn Du beispielsweise denkst: „Ja, aber ich habe oft genug die Erfahrung gemacht, dass Veränderungen zu Katastrophen geführt haben“.

Dann lasse ich Henry Ford zu Wort kommen:

Egal, ob Du glaubst Du schaffst es oder Du schaffst es nicht, Du wirst immer recht haben.

Solange Du davon überzeugt bist, dass Veränderungen zu Katastrophen führen, wird das auch der Fall sein.

Das ist selbsterfüllende Prophezeiung, die zu Erfahrungen wird.

Und im Nachhinein Deine Glaubenssätze bestärkt.

Wenn Du immer noch Zweifel hast, wird das Reality-Loop-Modell von Alexander Hartmann Dir bzw. Deinem Verstand deutlich machen, dass jeder seine eigene Realität erschafft.

Dieses Modell besteht aus 4 Boxen und ist aus dem Buch „Mit dem Elefanten durch die Wand“

Alle Bilder und Stimmen, die Du in Deinem Kopf hast, sind Imaginationen. Und diese Imaginationen lösen in Deinem Körper Reaktionen aus.

Denn unsere Seele ist mit dem Körper verbunden (Body-Mind-Connection).

Wenn Du daran denkst als Lehrer zu kündigen, siehst Du Dich arm und verzweifelt auf der Straße sitzen.

Sobald Du dieses Bild im Kopf hast, löst das in Deinem Körper Reaktionen aus.

Und die Gefühle, die Du in Deinem Körper wahrnimmst, werden zu Erfahrung.

Schließlich bildet sich aus dieser Erfahrung ein Glaubenssatz: Wenn ich als Lehrer kündige, lande ich arm und verzweifelt auf der Straße.

Und dieser Glaubenssatz wiederrum ruft die Bilder in Deinem Kopf auf usw.

Letztlich ist es ein Kreislauf, den Du bewusst steuern musst, wenn Du Dein Leben verändern willst.   

Und das machst Du, indem Du Deine negativen Glaubenssätze zu förderlichen umwandelst. 

Genau das werden Du und ich in diesem Artikel machen.

Großartige Tipps

Als Lehrer kündigen

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Negative Glaubenssätze sind typisch für den Lehrerberuf

Damals als ich noch in der Entscheidungsphase hinsichtlich meiner Kündigung war, beschäftigte ich mich intensiv mit diesem Thema. 

Dabei fragte ich mich, weshalb wir als Lehrer so viele negative Glaubenssätze haben.

Zumindest sind die Glaubenssätze von Investmentbankern weitaus förderlicher.

Obwohl Lehrer viel aushalten müssen, viel leiden, oft ernsthaft krank werden, kündigt kaum ein Lehrer.

Und auch Versetzungen und Auslandsaufenthalte sind im Lehrerberuf eine Seltenheit.   

Mit anderen Worten: Anstatt aktiv alles erdenkliche in Bewegung zu setzen, nimmt der Lehrer die Opferrolle ein.

Weshalb?

Natürlich gibt es noch viele andere Gründe, aber ich will es in diesem Artikel bei diesen beiden belassen.

Wenn Du überlegst was Du als Lehrer machst, verstehst Du was ich mit der negativen Ausrichtung des Lehrerberufs meine.

Denn als Lehrer musst Du den ganzen Tag Fehlverhalten, Fehler, negative Auffälligkeiten, Schwächen und Unangepasstheit erkennen und beurteilen.

Letztlich ist es Deine Aufgabe Kinder in eine Form zu pressen, damit sie das System Schule erfolgreich durchlaufen.

Und dieses System ist im Normalfall nicht darauf ausgerichtet die Stärken, die Besonderheiten usw. der Schüler zu beurteilen, sondern deren Schwächen, Fehler usw.

Wenn wir das Beispiel Klassenarbeit nehmen, ist es so, dass Du nach den Fehlern schaust. Und diese rot markierst, zusammenzählst und daraus errechnest Du die Note.

Demnach ist Dein Fokus auf die Fehler gerichtet.

Und das Gleiche geschieht innerhalb des Systems mit Dir.

Schließlich wollen Dein Bundesland und Deine Schulleitung, dass Du funktionierst.

Denn in der Schule sollst Du als Lehrer keine großen Träume, Ziele, Visionen haben, wie ein Investmentbanker.

Da es nicht darum geht innovativ und kreativ etwas Neuartiges zu entwickeln, sondern zu funktionieren.

Damit das System aufrechterhalten bleibt.

Demnach ist es kein Wunder, wenn Du und ich als Lehrer die gleichen negativen Glaubenssätze haben.

Da sie jeder Lehrer hat.

Und jeder Lehrer fühlt sich berufen diese negativen Glaubenssätze, die einen daran hindern seine Träume zu leben an andere weiter zu geben.

Schließlich sind diese negativen Glaubenssätze eine Mit-Gift Deiner Kollegen.

Sobald Du förderliche Glaubenssätze hast, sagt Du nicht mehr „Ich bin Lehrer und ich kann nichts“, sondern „als Lehrer habe ich unglaublich viele Fähigkeiten, mit denen ich viel Geld verdienen kann“

Falls Dir der limitierende oder begrenzende Glaubenssatz passender erscheint als der förderliche, hängt es mit den gesellschaftlichen Glaubenssätzen zusammen. 

Denn mittlerweile gehört es zum guten Ton pessimistisch zu sein, sich für unfähig zu halten, über alles zu jammern, anderen die Schuld für das eigene Leid zu geben und nichts zu tun.

Wenn ich Dir jetzt sage: „Als Lehrer zu kündigen ist eine echt blöde Idee. Du hast keine Talente und solltest froh sein überhaupt einen Job zu haben. Gehe einfach in die Schule und denke bloß nicht über die Kündigung nach:“

Dann ist das für Dich ok und akzeptabel.

Aber wenn ich Dir jetzt sage: „Wenn Dich Dein Lehrerjob nervt, krank und unglücklich macht, kündige. Du kannst extrem viel und wirst auf jeden Fall einen super coolen Job finden oder Dir Deinen eigenen Traumberuf kreieren.“

Sobald Du das hörst, hältst Du mich für verrückt, naiv oder gar eine Dummschwätzerin.

Und diese Denkweise sagt viel über Dich aus!

Aufgrund von Phantomängsten lähmst Du Dich.

Und lässt zu, dass andere Menschen den Gang Deines Lebens bestimmen.

Vielmehr solltest Du Deine Angst dazu nutzen Dich weiterzuentwickeln.

Letztlich sind Deine negativen Glaubenssätze, die Dich limitieren eine Mit- Gift:  

  • Deiner Eltern,
  • Deines Berufsumfelds.
  • Der Gesellschaft.
  • Deines sozialen Umfelds.

Aber das Gute ist: Du kannst alle Glaubenssätze zu positiven, förderlichen umwandeln.

Klarheit gewinnen

Alternativen zum Lehrerberuf

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Packe Deine negativen Glaubenssätze in Schubladen

Damit Du gleich einfach und schnell Deine negativen Glaubenssätze umwandelst, ordnen wir sie in Schubladen.

Zwar kannst Du Deine negativen Glaubenssätze auch ohne eine Vorabsortierung umwandeln.

Aber durch das Sortieren verstehst Du Deine Denkmuster besser.

Da mir die Kategorisierung von Robert Dilts gefällt, beziehe ich mich darauf.

Dabei kannst Du Deine negativen Glaubenssätze bzw. limitierenden Glaubenssätze in drei Kategorien einteilen:  

Hoffnungslosigkeit: Dazu passt der Glaubenssatz 28:

Gegen meine Depression kann ich nichts machen. Im Lehrerjob hat man nun mal Depressionen.

Hilflosigkeit: Dazu passt der Glaubenssatz 2:

Ich bin Lehrer also kann ich nichts, deshalb muss ich an der Schule bleiben.

Wertlosigkeit: Dazu passt der Glaubenssatz 5:

Wer bin ich schon, um mein Traumleben leben zu dürfen!

Und jetzt bist Du an der Reihe.

  • Sortiere Deine Glaubenssätze in diese 3 Kategorien.

Da mir eine andere Unterteilung der negativen Glaubenssätze genauso gut gefällt, teile ich sie auch mit Dir.

Dabei unterteilt Robert Dilts die Glaubenssätze nach ihrer Art.

1. Glaubenssätze über Ursachen: Hier sagst Du warum Du glaubst, dass etwas verursacht worden ist.

Zum Beispiel: Ich bin als Lehrer krank, weil die Schüler respektlos sind.

2. Glaubenssätze über Bedeutung: Hier dichtest Du einem Ereignis oder einem Verhalten eine Bedeutung an.

Zum Beispiel: Wenn ich als Lehrer kündige, bedeutet das, dass ich versagt habe.

3. Glaubenssätze über die Identität: Alle „ich bin“ Sätze.

Zum Beispiel: Wenn ich als Lehrer kündige, bin ich ein Niemand.

Nachdem Du Deine Glaubenssätze in Schubladen gepackt hast, ist es Zeit sie umzuwandeln.

Wie Du Deine negativen Glaubenssätze umwandelst

Wenn Du in Angst denkst, hältst Du an allen Sachen fest, da Du Angst hast sie zu verlieren.

Solange Du festhältst und klammerst, kannst Du sie nicht loslassen.

Damit es Dir leicht fällt Deine negativen Glaubenssätze loszuwerden, löse Dich von Der Angst.

Und denke an Freiheit und Liebe.

Damit Du sofort einen negativen Glaubenssatz umwandelst, mache bitte jetzt mit.

Dafür stellst Du Dir 4 Fragen.

Diese stelle ich Dir vor, indem ich meinen früheren Glaubenssatz 3: „Wenn ich als Lehrer kündige, finde ich nie wieder einen gut bezahlten Job“ mit Dir umwandle.

Bevor ich bei diesem negativen Glaubenssatz mit den 4 Fragen starte, definiere ich, was für mich konkret „gut bezahlt“ bedeutet. 

Da es mir einfacher fällt, später auf die Frage zu antworten.

Bevor Du die Übung machst:

  • Setze Dich gemütlich hin.
  • Nehme Dir für die Beantwortung der Fragen Zeit. 
  • Öffne Dein Herz, damit Du die Fragen nicht nur mit dem Verstand beantworten. 

Übrigens diese 4 Fragen sind von Byron Katie „The Work“. 

1. Frage:  Ist das wahr?

Ist es wirklich wahr, dass ich nach meiner Kündigung als Lehrer nie wieder einen gut bezahlten Job finden werde?  

Ja, ich gehe davon aus, dass ich nach der Kündigung nur Jobs finde, bei denen ich weniger verdiene.

Allein wegen der Abzüge, die kommen werden. Derzeit als Beamtin habe ich sie nicht.  

2. Frage: Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass es wahr ist?

Kann ich jetzt zu 100 % wissen, dass ich nie wieder einen gut bezahlten Job haben werde, wenn ich als Lehrer kündige?

Zwar glaube ich, dass ich nie wieder einen so gut bezahlten Job haben werde, aber zu 100 % sicher bin ich mir nicht.

Denn in der freien Wirtschaft verdient man nicht wenig.

3. Frage: Wie reagiere ich/was geschieht, wenn ich diesen Gedanken glaube?

Ich bin traurig, niedergeschlagen und verliere jede Hoffnung auf ein glückliches Leben.  

Und ich fühle mich machtlos.

4. Wer oder was wäre ich ohne diesen Gedanken?

Ohne diesen Gedanken bin ich glücklich, aktiv und voller Lebensfreude. Und sofort habe ich Ideen was ich alles machen könnte, um Geld zu verdienen.

Falls Du zu der 4. Frage keine Antworten findest, da Du Dir Dein Leben ohne diesen Gedanken nicht vorstellen kannst, stelle die Frage so:

  • Wie wäre es, wenn ich diesen Gedanken nicht hätte?

Wenn Du diese 4 Fragen beantwortest hast, kommt jetzt die Umkehrung.

Dabei nimmst Du Deinen Verstand in die Hand und führst ihn dazu in eine andere Richtung zu denken.

Wenn wir bei meinem Beispiel bleiben, habe ich gedacht: Wenn ich als Lehrer kündige, finde ich nie wieder einen gut bezahlten Job.

Und nun geht es darum das Gegenteil zu denken:   

Auch als Ex-Lehrer finde ich außerhalb der Schule einen gut bezahlten Job.

Sobald Du Deinen förderlichen Glaubenssatz hast, frage Dich: 

  • Kann dieser Satz wahr sein?

Wenn Du ihn bejahst, findest Du im nächsten Schritt 3 Beispiele, die dafür sprechen, dass der umgekehrte Glaubenssatz stimmt.  

Beispielsweise sieht es für meinen förderlichen Glaubenssatz so aus:

  1. Ich habe im Lehrerjob viel gelernt und kann mir daraus einen super spannenden Job kreieren.
  2. Da ich es geschafft habe Lehrer zu werden, bin ich auch in der Lage einen anderen gut bezahlten Job zu finden.
  3. Ich habe bisher in meinem Leben immer gute, spannende Jobs gefunden, also werde ich auch als Ex-Lehrer einen gut bezahlten Job finden.

Wenn Du Dich in das Thema einlesen willst, empfehle ich Dir diese Bücher:

Ich will ja loslassen“ von Ina Rudolph.

„Lieben was ist“ von Byron Katie.

„Die Veränderung von Glaubenssystemen“ von Robert Dilts.  

Sobald Du Deinen positiven Glaubenssatz hast, spreche ihn oft laut aus. Damit er sich in Deinem Kopf einbrennt.

Wenn es Dir schwerfällt positive Glaubenssätze zu finden, trainiere Dein Selbstvertrauen und mache Mut-Übungen

Falls Du während der 4 Fragen feststellst, dass Dich ein anderer negativer Glaubenssatz mehr in Panik versetzt, nimmst Du diesen.

Wie fühlt Du Dich mit Deinem positiven Glaubenssatz?

Bist Du bereit Deine Kündigung vorzubereiten?

Damit Du die Methode verinnerlichst, schau Dir noch das Video an:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

 

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

Burnout-Test

Lehrer Burnout Test

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Ehrlichkeit währt am längsten: In diesem Beitrag empfehle ich Dir Bücher, die ich als hilfreich empfunden habe. Damit Du sie direkt anschauen kannst, setzte ich einen Link in Form eines Affiliate-Links. Das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst. Dabei zahlst Du für so einen Link keinen Cent mehr und ich empfehle nur Produkte, von denen ich überzeugt bin.

 

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Hallo, Ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Wandel, Veränderung und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben. 

Damit war es für mich unmöglich, mich in das Korsett des Beamtensystems "hineinzuquetschen". Deshalb habe ich so lange an ihm gezogen, bis es eine Stretch-Hose wurde, die sich an meine Wünsche und Bedürfnisse anpasste.

Mit anderen Worten: Ich habe innerhalb von wenigen Jahren an 5 Schulen in drei Bundesländern gearbeitet. Dabei war ich Fachbereichsleiterin, hatte Abordnungen und hatte unterschiedliche Teilzeit-Verträge.

Dennoch habe ich Ende 30, ohne einen Menschen zu haben, der meine Miete bezahlt und trotz einer chronischen Krankheit (Endometriose) als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin erfolgreich gekündigt.

Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

Dein Kommentar

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  1. Ich finde diese Seite toll. Ich habe Psychologie und Physik studiert und bin momentan daran mich beruflich neu zu auszurichten. Sie machen mir Mut mich beruflich neu zu orientieren. Dankeschön für Ihre tollen Hilfestellungen.

    1. Hallo lieber Christof, vielen herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Ich freue mich sehr darüber, DANKE! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude bei der beruflichen Neuorientierung.

  2. Ich bin heute zufällig (?) auf Deine Seite gestoßen und konnte mich kaum mehr losreißen, so fasziniert war ich. Klare Worte aus witzig-spritziger Feder. Ich habe mich so gut in meiner Situation verstanden gefühlt und bin bin sicher, dass sich dabei was weiterbewegt hat. Vielen Dank
    Sandra

    1. Hallo liebe Sandra, es freut mich sehr, dass Du mich in meinem virtuellen Zuhause besucht und Dich wohlgefühlt hast. Vielen herzlichen Dank für Deine Worte. Sie machen mich glücklich? Wir haben einen Stein in Dir ins Rollen gebracht und weitere werden sich mit der Zeit in Bewegung setzen ?. Liebe Grüße, Victoria

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