Bist Du jetzt ohne die Sicherheiten des Beamtentums glücklich? Bereust Du Deine Kündigung?

Derzeit ist alles so unsicher – wärst Du da nicht doch lieber Beamtin geblieben?

Da mir diese Fragen oft gestellt werden, beantworte ich sie Dir in der heutigen Podcast-Folge ausführlich.

Danach denkst Du anders über Sicherheit, den Staat und Deine Wünsche. Versprochen!

Denn meine Antwort auf die Frage „Bist Du jetzt ohne die Sicherheiten des Beamtentums glücklich?“ ist nicht:

„Ja, weil ich jetzt keinen Chef habe, ohne Wecker lebe und machen kann, was ich will“.

Abgesehen davon, dass diese Antwort falsch bzw. unvollständig ist, ist sie oberflächlich. Da die Sicherheiten des Beamtentums Dich tiefgreifend verändern.

Weil ich kein oberflächlicher Mensch bin, liebe ich es Fragen bis zu ihrem Kern zu durchdringen.

So als wenn ich im Pazifischen Ozean an der tiefsten Stelle zum Meeresgrund schwimmen würde. Das heißt wir schwimmen heute gemeinsam ca. 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel.

Damit ist klar, dass Du nach unserer heutigen Reise in Richtung Freiheit anders denkst als Du es jetzt tust. Wenn Du das nicht willst, lies nicht weiter und höre Dir die Podcast-Folge nicht an.

Wobei Dir dann viele AHA-Momente entgehen.

Übrigens die Antwort oben ist falsch, weil ich einen Chef habe, ich bin mein Vorgesetzter und ebenso habe ich einen Wecker.

Genauso wie jeder andere Mensch kann ich machen, was ich will. Ja, auch Du kannst sowohl theoretisch als auch praktisch machen, was Du willst.

Weshalb Du das nicht tust, erfährst Du heute.

Jedoch reicht das nicht aus, um ohne die Sicherheiten des Beamtentums glücklich leben zu können. Deshalb reisen wir gemeinsam zu ihrem Kern.

Los geht es.

Was sind die Sicherheiten des Beamtentums?

Wenn wir über die Sicherheiten des Beamtentums sprechen, meinen wir damit:

  • Die Unkündbarkeit.
  • Die gefühlt nie enden wollende finanzielle Versorgung bei Krankheit.
  • Die Beihilfe, die es zu der PKV gibt.
  • Die Karotte, die dem Esel vorgehalten wird, damit er weitermacht: Die Pension.
  • Und natürlich das feste Einkommen, das auch als Schmerzensgeld bekannt ist, was am Anfang des Monats ausgezahlt wird.

Weil ich, ohne einen neuen Job zu haben gekündigt habe, habe ich mit der Kündigung diese Sicherheiten verloren.

Nachdem ich mich von dem stressigen Lehrerberuf erholt hatte, machte ich mich selbstständig. Somit habe ich auch jetzt diese Sicherheiten von damals nicht mehr.

Wobei ich mir durch Versicherungen einen Teil zurückholen könnte. Wie bspw. dadurch, dass ich eine Krankentagegeldversicherung abschließe.

Im Falle von Krankheit wäre ich dann abgesichert.

Abgesehen von der Krankenversicherung, die seit 2009 verpflichtend ist, habe ich jedoch keine weitere Versicherung.

Weil ich leben, erleben und erfahren will.

Solange Du sicher, abgesichert und versichert lebst, gibst Du Dir selbst nicht die Möglichkeiten zu erfahren, was Du alles kannst.

Wie willst Du herausfinden, was alles in Dir steckt, wenn Du nicht aus dem sicheren und bekannten Umfeld herausgehst?

Wenn Du Dich doch heraus traust, jedoch Dich absicherst, versicherst und Dir sicher bist, dass alles gut geht, wo ist da dann noch die Herausforderung?

Während mich meine Familie und Freunde für verrückt hielten, weil ich ohne die Sicherheiten des Beamtentums leben wollte und der Versicherungsberater mir Horrorgeschichten von Selbstständigen erzählte, die keine Krankentagegeldversicherung abgeschlossen hatten, gingen mir diese Fragen durch den Kopf.

Schließlich war für mich klar, dass ich wissen wollte, was alles in mir steckt und wozu ich in der Lage bin. Und das geht nicht, wenn ich versichert, abgesichert und mir stets sicher bin.

Weshalb geht das nicht?

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Ohne Sicherheiten glücklich? Geht das?

„Weshalb kann man nicht versichert, abgesichert und sich stets sicher sein und dennoch herausfinden, was in einem steckt?“, fragte mich eine Lehrkraft.

Weshalb willst Du die Sicherheiten des Beamtentums nicht loslassen?

„Naja, was ist, wenn ich nach der Kündigung schwer krank werde? Kein Geld verdiene? Und im Alter arm bin?“

Wenn Du Dir jetzt diese Antwort der Lehrkraft genau durchliest, was meinst Du, welches Gefühl dominiert?

Ja genau, die Angst.

Sobald es um Sicherheit geht, geht es im Grunde genommen um die Angst.

Da Deutschland ein Wohlfahrtsstaat ist und der Beamtenapparat sein ausführendes Organ, baut alles in diesem Konstrukt auf Angst auf. Dabei spreche ich nicht über die Fehlerkultur an der Schule, sondern es geht um viel mehr.

Denn auch wenn Du nicht wie Angestellte gezwungen bist in die Sozialversicherungen einzuzahlen und die Kontrolle über Dein Geld zu verlieren, lullt Dich der Staat als seinen Staatsdiener in sein Abhängigkeits-Konzept ein.

Damit Du seine Anweisungen befolgst und es für Dich unvorstellbar wird, ohne die Sicherheiten des Beamtentums glücklich zu leben, macht Dir der Staat wie ein Versicherungsvertreter Angst.

„Solange Du mir gehorchst und treu dienst, kündige ich Dir nicht. Ja, ich bin sehr nett. Denn in der freien Wirtschaft werden Menschen ständig gekündigt und bei Krankheit bekommen sie nach 6 Wochen einen Hungerlohn. Furchtbar diese Unternehmer. Da ich nett bin, gebe ich Dir sogar eine fette Pension, wenn Du mir bis zu Deinem letzten Atemzug dienst. Ja, Du bekommst diese fette Pension ganz sicher.“

Wenn Du keine Existenzangst, keine Angst vor Altersarmut und keine Angst davor hättest ernsthaft krank und mittellos zu sein, würdest Du dann morgen in die Schule gehen?

Falls Du mit „ja“ antwortest, weil Du gerne mit Deinen Schülern arbeitest, würdest Du zwar in die Schule gehen Dich jedoch nicht an die Anweisungen halten, wie bspw. die Benotung oder die medizinische Testung.

Weil Du keine Angst vor den Konsequenzen hättest.

Im Grunde genommen führt Dich der Staat mit seinen Sicherheiten in die Abhängigkeit. Denn Du bist aufgrund Deiner Angst abhängig vom Staat.

Genauso wie Hartz-IV-Empfänger und Arbeitslose.

Solange Du aufgrund Deiner Angst in der Abhängigkeit steckst, kannst Du Dir nicht vorstellen, ohne die Sicherheiten des Beamtentums glücklich zu leben.

Wenn die Menschen aus der Angst in ein starkes Selbstvertrauen und aus der Abhängigkeit in die Eigenverantwortung wechseln, schafft sich der Wohlfahrtsstaat selbst ab.

Demnach ist es logisch, dass Prof. Dr. Philipp Bagus in seiner Studie „Covid-19 and the Political Economy of Mass Hysteria“ zu dem Ergebnis kommt, dass der Wohlfahrtstaat innerhalb des letzten Jahres bewusst die Angst in der Bevölkerung ausgelöst und befeuert hat.

Weshalb der Staat das getan hat?

Weil ängstliche Menschen die Eigeninitiative verlieren, nicht mehr rational denken können und nach Sicherheit schreien. Da hilft der Staat gerne. Denn durch den Ausbau von Sicherheiten entsteht mehr Abhängigkeit und dadurch baut der Staat seine Macht aus.

Wenn Du Angst hast, kannst Du Immanuel Kants Empfehlung nicht befolgen:

Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Damit Du dem Staat dienst und somit seine Werte verbreitest, muss er Dich mit seinem Abhängigkeits-Konzept festhalten. Sonst führst Du seine sinnfreien Ideen nicht aus.

Dadurch würdest Du sein Dasein gefährden. Deshalb darfst Du unter anderem nicht streiken und musst Dich an das Neutralitätsprinzip halten. Wobei Dir nach § 61 Abs. 2 BBG der Staat sagt, was neutral ist.

Solange Du aufgrund Deiner Angst nach Sicherheit strebst und Dich vom Staat abhängig machst, kannst Du eines nicht leben: Freiheit.

Dazu passt ein Zitat von Jean-Jacques Rousseau:

Mir ist die gefährliche Freiheit lieber als eine ruhige Knechtschaft.

Was ist für Dich wertvoller, Freiheit oder Abhängigkeit?

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Wann willst Du raus aus der Abhängigkeit und rein in die Freiheit?

Erst wenn Du Dich Deiner Angst stellst, stärkst Du Dein Selbstvertrauen und Deine Selbstsicherheit. Dann brauchst Du keine äußeren Sicherheiten, wie sie sie Dir Dein Dienstherr gibt.

Wenn Du keine Sicherheit brauchst, löst Du Dich von der Abhängigkeit.

Dann hast Du den Mut Dich frei zu entfalten und eigenverantwortlich zu handeln.

Damals als der Versicherungsvertreter von seinen Eventualitäten und Horrorgeschichten von Selbstständigen, die keine Versicherungen hatten, erzählte, kam mir dieses Zitat von der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach in den Sinn:

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

Wenn Du ohne die Sicherheiten des Beamtentums glücklich leben willst, kannst Du Dich nicht von Deiner Angst leiten lassen.

Immerhin willst Du doch nach Deiner Kündigung als Beamter selbstbestimmt und frei leben, richtig? Deswegen solltest Du keine angstgesteuerten Entscheidungen treffen.

Somit war es für mich klar, dass ich keine Versicherungen abschließe.

Da ein Wohlfahrtstaat seine Daseinsberechtigung durch die Angst der Bürger sicherstellt, ist die Angst allgegenwärtig. Dafür gibt es den bekannten Ausspruch „The German Angst“.

Schließlich braucht ein Wohlfahrtsstaat stets ausreichend Menschen, die nicht in der Lage sind, sich eigenständig um ihr Wohlergehen zu kümmern.

So dass der Staat eine Berechtigung hat das Geld der Menschen zu verwalten, wie bspw. mit der Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Dadurch verliert jeder jedoch die Kontrolle über sein Geld und wird abhängig vom Staat.

Denn erhalten wirst Du dieses Geld, was im Grunde Dir gehört, nur dann, wenn Du die Bedingungen des Staates erfüllst. Schließlich ist der Staat nicht Mama und Papa, die Dich bedingungslosen lieben.

Genauso wie Versicherungen schafft ebenso wenig der Staat Ressourcen, sondern verwaltet lediglich das Geld der Menschen.

Weshalb sollten wir als Erwachsene und fähige Menschen unser Geld von anderen, wie bspw. Versicherungen verwalten lassen!?

Wenn Du diese Zusammenhänge zu Ende denkst, ist es klar, weshalb Du als Lehrer Unternehmertum, unternehmerisches Denken, Aufbau einer Selbstständigkeit nicht an der Schule unterrichtest.

Dabei wäre es klug dies zu tun. Denn schon Laotse sagte:

Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn fischen, und er wird nie wieder hungern. 

Stattdessen wird ständig gepredigt, wie wichtig es ist brav zu lernen, um einen guten Abschluss zu machen. Denn nur so bekommt man einen sicheren Job und lebt glücklich.

Nachdem Du diesen Text gelesen hast, weißt Du wozu ein sicherer Job führt: In die Abhängigkeit.

Und die hat mit Freiheit nichts zu tun.

Dazu passt ein Zitat von Schiller:

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.

Wenn es Dein Wunsch ist zu tun, was Du tun willst und zu lassen, was Du nicht tun willst, darfst Du Dir ein Leben ohne die Sicherheiten des Beamtentums aufbauen.

Denn Du kannst nicht sowohl im sichersten Arbeitsverhältnis der Welt sein als auch in dem freiesten.

Dort wo die äußere Sicherheit hoch ist, wie im Beamtentum oder im Kloster gibt es kaum innere und äußere Freiheit.

Herrschen kann man mit der Angst, jedoch nicht mit der Freiheit.

Da der Staat herrschen will, um sich selbst aufrechtzuerhalten, ist Freiheit für ihn wertlos.

Deshalb vertrittst und verbreitest Du als Staatsdiener an der Schule nicht Freiheit, sondern Angst, Gehorsam und Sicherheit.

Deswegen wirst Du selbst irgendwann krank und denkst darüber nach in die Dienstunfähigkeit zu gehen.

Stelle Dir nun vor, Du gehst stattdessen in deine Macht, kündigst und kommst aus Deiner Erschöpfung heraus, hast keine Depression mehr, verabschiedest Dich von Deinem Burnout und lässt die Krankheiten hinter Dich.

Dann beginnst Du Deine Lebensträume frei, selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu leben. Wäre das nicht schön?

„Das hört sich super an, aber ich weiß immer noch nicht, wie ich ohne die Sicherheiten des Beamtentums glücklich leben soll!? Allein die Vorstellung nicht zu wissen, wie viel Geld ich monatlich verdiene, lässt mich nicht ruhig schlafen“.

Damit Du Dir das vorstellen kannst, höre Dir jetzt die heutige Podcast-Folge an:

Zudem solltest Du Dir dieses Video anschauen:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Wenn Du klare Entscheidungen treffen willst, lies das Buch „Die Entscheidung liegt bei dir“ von Reinhard K. Sprenger.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise!

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

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Hallo, Ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Wandel, Veränderung und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben. 

Damit war es für mich unmöglich, mich in das Korsett des Beamtensystems "hineinzuquetschen". Deshalb habe ich so lange an ihm gezogen, bis es eine Stretch-Hose wurde, die sich an meine Wünsche und Bedürfnisse anpasste.

Mit anderen Worten: Ich habe innerhalb von wenigen Jahren an 5 Schulen in drei Bundesländern gearbeitet. Dabei war ich Fachbereichsleiterin, hatte Abordnungen und hatte unterschiedliche Teilzeit-Verträge.

Dennoch habe ich Ende 30, ohne einen Menschen zu haben, der meine Miete bezahlt und trotz einer chronischen Krankheit (Endometriose) als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin erfolgreich gekündigt.

Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

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