Realität erschaffen: Der einfachste und schnellste Weg

Juni 18, 2025
Realität erschaffen Der einfachste und schnellste Weg

Ich wollte meine eigene Realität erschaffen und dachte gleichzeitig: „Das ist unmöglich."

Anfangs klang diese Idee ungewohnt, ja sogar überheblich.

Sofort kam auch diese innere Stimme:

„Wer glaubst Du zu sein? Gott!? Schau lieber, dass Du mit Deinem Leben klarkommst.“

Und dann all die altbekannten Sätze aus dem Außen:

  • „Realität schlägt Fantasie.“
  • „Der Realität ist es egal, was Du fühlst.“
  • „Sei realistisch.“

Kein Wunder, dass ich lange geglaubt habe, die Realität sei fest, unveränderlich und größer als ich. Also passte ich mich an. Ordnete mich unter. Gab mich mit dem zufrieden, was war.

Aber meine Liebe zur Freiheit war größer, größer als mein Wunsch, es allen recht zu machen. Und größer als die übliche Denkweise, „von Wochenende zu Wochenende und von Urlaub zu Urlaub zu leben.“

Deshalb begann ich, zu erforschen, was Realität wirklich ist und ob es möglich ist, sie aktiv zu gestalten.

Heute weiß ich: Ja, es ist möglich.

Jeder kann seine eigene Realität erschaffen.

Durch meine Arbeit als Mentorin begleite ich viele Menschen, die genau das spüren: Sie wollen raus aus Anpassung, Kleinmachen und innerer Enge und hinein in ihre eigene, selbst gestaltete Realität.

Wenn auch Du diesen Wunsch in Dir trägst, dann lies diesen Artikel unbedingt.

Du bekommst hier mein geballtes Wissen, praxisnah und ehrlich vermittelt. So ersparst Du Dir viele Umwege, Zweifel und teure Irrwege.

Gemeinsam klären wir:

  • Was Realität überhaupt ist.
  • Ob Du Deine eigene Realität erschaffen kannst.
  • Wie der Weg dorthin konkret aussieht.
  • Und wo Dein Einfluss auf die Realität vielleicht endet.

Bist Du bereit, neue Möglichkeiten zu entdecken? Dann lass uns starten.

Was Realität ist und warum Du sie immer selbst erschaffst

Wie oft hast Du schon mit einer Person, die Dir sehr nahe steht, über ein Ereignis diskutiert, das ihr beide beobachtet habt, aber völlig unterschiedlich wahrgenommen habt?

Als ich begann, mich mit der Frage zu beschäftigen, was Realität eigentlich ist, wurde mir immer klarer, wie unterschiedlich jeder Mensch denselben Satz, dieselbe Beobachtung oder dasselbe Erlebnis interpretiert.

Früher habe ich solche Erlebnisse einfach als „interessant“ abgetan. Doch durch mein Wissen über das Wesen von Realität habe ich erkannt:

  • Wir mögen mit unseren fünf Sinnen dasselbe wahrnehmen, aber wir deuten es völlig unterschiedlich.

Schon dieses alltägliche Phänomen, das jeder von uns unzählige Male erlebt hat, zeigt deutlich:

  • Wir erschaffen unsere Realität durch die Bedeutung, die wir den Dingen geben. 

Und genau das zeigt auch:

  • Es gibt nicht die eine objektive, allgemeingültige Realität.

Das bestätigen übrigens auch verschiedene wissenschaftliche Disziplinen, von der Psychologie über die Quantenphysik bis hin zur Kognitionsforschung.

Die Realität aus Sicht der Wissenschaft

Es gibt Menschen, die glauben, es gäbe eine Wissenschaft, die objektiv ist und die absolute, allgemeingültige, unveränderbare Wahrheit ausspricht.

Meine Erfahrung mit Menschen, die sich durch diese Denkweise selbst im Weg stehen, ist stets, dass sie sich als unsicher beschreiben und hoffen, Sicherheit und Halt in wissenschaftlichen Aussagen zu finden. Ähnlich wie Kinder, die nicht schwimmen können und sich mit Schwimmflügeln sicher genug fühlen, ins Wasser zu gehen.

Damit es glasklar wird, dass die Wissenschaft begrenzt ist, erzähle ich Dir die Geschichte vom Fisch im Netz, die ich von dem Quanten- und Kernphysiker Prof. Dr. Hans-Peter Dürr habe.

Die Geschichte vom Fisch im Netz

Stell Dir einen Forscher vor, der das Leben im Meer untersuchen will. Dafür benutzt er ein Fischernetz mit einer ganz bestimmten Maschenweite: 5 Zentimeter.

Nach langer Forschung kehrt er zurück und verkündet voller Überzeugung:

„Es gibt im Ozean keine Fische, die kleiner als 5 Zentimeter sind.“

Aber stimmt das?

Natürlich nicht. Es gibt zahllose Fische, die kleiner sind. Sie gingen einfach durch das Netz hindurch und wurden nie erfasst.

Die Maschenweite seines Netzes bestimmte also, was er für real hielt.

Er schloss aus dem, was er beobachten konnte, auf das, was ist und übersah dabei, dass sein Werkzeug von Anfang an alles ausgeschlossen hatte, was kleiner war.

Dadurch wird kristallklar, dass kein Wissenschaftler die ganze Realität zeigt, sondern nur das, was innerhalb seiner jeweiligen Methoden, Beobachtungswerkzeuge, Denkmuster oder inneren Filter sichtbar wird.

Das sagen auch die jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen selbst.

Die Naturwissenschaften und die Realität 

Aus Sicht der Naturwissenschaften ist Realität das, was objektiv messbar und beobachtbar ist. Folglich sind Materie, Energie, Raum, Zeit und das Universum das, was Wissenschaftler durch ihre fünf Sinne und Instrumente erfassen können.

Doch auch hier gibt es Grenzen:

  • Die Quantenphysik zeigt, dass Beobachtung Einfluss auf das Beobachtete hat (zum Beispiel das Doppelspalt-Experiment).
  • Unsere Sinne nehmen nur einen winzigen Teil des Spektrums wahr (beispielsweise ist sichtbares Licht nur ein Bruchteil des elektromagnetischen Spektrums).

Die Realität aus Sicht der Philosophie

Philosophen diskutieren seit Jahrtausenden die Frage, was Realität ist:

  • Platon sprach von einer Welt der Ideen: Die materielle Welt ist nur ein Schatten der „wahren“ Realität.
  • Descartes sagte: „Ich denke, also bin ich“ und stellte alles außer dem eigenen Bewusstsein infrage.
  • Konstruktivismus: Realität ist ein mentales Konstrukt, das jeder individuell aus seinen Erfahrungen bildet.

Das sagt die Psychologie über die Realität

Die Psychologie sieht Realität als subjektive Konstruktion: Jeder Mensch nimmt die Welt durch seine eigenen Sinne, Erfahrungen und Überzeugungen wahr und interpretiert sie individuell.

Unsere Gedanken, Gefühle und Erwartungen formen, wie wir die Realität erleben. Es gibt also nicht die eine „objektive“ Realität, sondern viele persönliche Wirklichkeiten.

Die Sichtweise der Metaphysiker und der Spiritualität

Viele spirituelle Traditionen sagen:

  • Du bist die Realität.
  • Die Außenwelt ist ein Spiegel Deines inneren Zustands.
  • Realität entsteht durch Bewusstsein, nicht umgekehrt.
  • Es gibt keine objektive Realität. Alles ist eine Projektion oder Reflexion des inneren Seins.
  • Alles Existierende ist bereits im Feld des Potentials enthalten; durch Aufmerksamkeit und Bewusstsein wird es „sichtbar“.

Dazu passt dieses Zitat von Meister Eckhart:

  • „Der Geist, der alles erschafft, ist in Dir; Du bist das, wonach Du suchst.“

Oder dieses von Rumi:

  • „Du bist nicht ein Tropfen im Ozean. Du bist der ganze Ozean in einem Tropfen.“

Auf den Punkt gebracht: Realität ist nicht einfach „das, was da draußen ist“.

Sie ist ein Zusammenspiel aus Wahrnehmung, Bewusstsein, Interpretation und (vielleicht) einer objektiven Ebene, die wir nie ganz erfassen können.

Wie Dein Verständnis von Realität Dein Leben verändert

Dir ist anhand dessen, was Du bis hierhin gelesen hast, deutlich geworden, dass es keine von Dir getrennte Realität gibt, die objektiv und allgemeingültig ist.

Das bedeutet nicht, dass es keine Realität gibt, sondern dass jeder Mensch seine eigene Realität auf Grundlage seiner Wahrnehmung und inneren Überzeugungen erlebt.

Somit ist es klug, die Sichtweise loszulassen, dass eine Meinung oder Entscheidung immer richtig ist oder dass Dinge grundsätzlich als gut oder schlecht gelten müssen.

Vielleicht tauchen in Dir nun einige typische Glaubenssätze auf, die viele Menschen teilen, wenn sie feststellen, dass es nicht die eine Realität gibt, zum Beispiel:

  • Geld verdienen ist schwierig, weil Arbeiten nicht immer Spaß macht. Das bilde ich mir doch nicht ein.
  • Eine Affäre zu haben ist falsch und ein klares Zeichen für Vertrauensunwürdigkeit.
  • Ohne sich anzustrengen, Leistung zu bringen und hart zu arbeiten, hat man keinen Erfolg. Das ist einfach die Realität.

Verunsicherung als Tor zur Freiheit

Die Tatsache, dass es nicht die eine richtige, objektive Realität gibt, verunsichert Dich vielleicht zunächst. Denn das stellt deine bisherige Sichtweise auf den Kopf und kann innere Zerrissenheit auslösen. So ging es mir auch und vielen anderen Menschen ebenso.

Das fühlt sich vielleicht nicht gut an, weil Du glaubst, dass alles, was Du bisher gedacht hast, falsch war. Gleichzeitig entsteht die Erkenntnis, dass Du selbst Verantwortung für die Realität trägst, die Du aktuell lebst.

Es ist völlig normal, sich in diesem Moment orientierungslos oder sogar überfordert zu fühlen, denn ein vertrautes Weltbild bricht gerade auf.

Auch wenn das alles in Dir Chaos entstehen lässt und Du am liebsten überwältigt vom Gelesenen alles wieder vergessen möchtest: Diese Verwirrung ist der Beginn Deiner ultimativen Freiheit.

Wenn Du erkennst, dass Deine Realität Deine Reflektion ist und Du Deine eigene Realität erschaffen kannst, hast Du die Freiheit, Dein Leben in Deinem Sinne zu gestalten.

Wie Du das konkret machst, schauen wir uns im nächsten Abschnitt an. 

Was es bedeutet, Deine Realität zu erschaffen

Sobald es darum geht, die eigene Realität zu erschaffen oder ein Leben nach den wunderschönsten Träumen zu leben, kommen Gedanken ins Spiel.

Im Sinne von: Ändere Deine Gedanken, und Du änderst Dein Leben.

Aber sind es wirklich Gedanken, die Deine Realität erschaffen? Oder sind es vielleicht Deine Gefühle? Oder hat der Geist schöpferische Kraft?

Vielleicht denkst Du auch, dass Du Affirmationen aufsagen musst wie: „Ich bin ein Geldmagnet“, ein Vision Board erstellen und meditieren musst, um Deine Realität erschaffen zu können.

Falls Du das glaubst, ist das total verständlich, denn genau das wird oft gesagt, wenn es darum geht, die eigene Realität zu erschaffen.

Auch wenn diese Aussagen nicht falsch sind, stimmen sie nicht ganz. Denn es ist etwas ganz anderes, womit Du täglich Deine Realität erschaffst.

Wobei Du genau genommen nichts erschaffst, was vorher noch nicht existiert hat. Du kreierst auch nichts Neues. Denn alles existiert bereits.

Demnach ist das, was Du, ich und jeder Mensch macht, wenn er seine eigene Realität erschafft:

  • Das bisher Unsichtbare, aber Gewünschte sichtbar zu machen. Also: manifestieren.

Das Wort Manifestieren kommt aus dem Lateinischen und bedeutet: das Nicht-Sichtbare sichtbar und greifbar machen.

Um ein besseres Verständnis vom Manifestieren zu bekommen, lies auf jeden Fall diesen Artikel: Manifestieren: Was es bedeutet und wie es funktioniert.

Lass uns jetzt klären, ob Du Deine eigene Realität durch Deine Gedanken und Gefühle erschaffst beziehungsweise wie Du das aktuell noch Unsichtbare sichtbar machst.

(Da es sprachlich einfacher ist, weiterhin das Wort „erschaffen“ zu verwenden, bleibe ich dabei. Aber Du weißt jetzt, worum es präzise geht.) 

Innen wie außen.

Lebe innerlich, was Du im Außen erleben möchtest.

Gedanken erschaffen Realität: Warum das nicht stimmt

Ein Mensch soll Schätzungen zufolge zwischen 60.000 und 80.000 Gedanken pro Tag haben. Wenn es tatsächlich so wäre, dass es Gedanken sind, womit wir unsere Realität erschaffen, müssten wir diese ganzen Gedanken kennen und ändern.

Solange wir das nicht tun, könnten wir keine neue Realität erschaffen. Wenn wir bei der verbreiteten Aussage bleiben: „Ändere Deine Gedanken und Du änderst Dein Leben“ bleiben.

Jedem leuchtet schnell ein, dass das keinen Sinn ergibt.

Auch Affirmationen machen deutlich, dass es nicht die Gedanken selbst sind, mit denen wir unsere eigene Realität erschaffen.

(Affirmationen sind positive, bekräftigende Sätze, die Du Dir regelmäßig sagst oder denkst, um Dein Unterbewusstsein zu stärken und Deine Gedanken in eine gewünschte Richtung zu lenken.)

Während meiner Zeit als Lehrerin und schon davor habe ich mir täglich Affirmationen aufgesagt, doch es hat nichts gebracht. Später wusste ich, warum.

Vielleicht hast Du eine ähnliche Erfahrung gemacht oder kennst Menschen, die mit dem bloßen Aufsagen von Affirmationen nicht weitergekommen sind.

Warum Affirmationen oft nicht wirken

Im Mentoring habe ich einige kennengelernt, die es leid waren, Sätze wie „Geld fließt leicht zu mir“ oder „Ich bin mutig und stehe zu mir“ zu wiederholen.

Trotz des disziplinierten Aufsagens dieser Sätze hatten sie Geldprobleme, waren alleingelassen und trauten sich nicht, ihren verhassten Job zu verlassen. Warum war das so?

Weil Sätze die Identifikation nicht ändern können, zumindest nicht, wenn keine tiefergehende Selbsterkenntnis vorhanden ist.

Jemand, der glaubt, mit wenigen Sätzen, die er brav aufsagt, beispielsweise Millionen von Euro auf sein Konto manifestieren zu können, hat das Prinzip, wie er seine eigene Realität erschafft, nicht vollständig verstanden.

Folglich hat er seine zentrale Rolle für seine Realität nicht erkannt. Denn wie Meister Eckhart in seinem Zitat weiter oben sagt: „Du bist das, wonach Du suchst.“

Das heißt, erst bist Du das, was Du sein möchtest, und dann siehst Du das Gewünschte in Deiner Realität, die Dein Spiegelbild ist.

Demnach kann ein Mensch, der sich selbst als „Ich bin jemand, der schon immer Geldprobleme hatte“ beschreibt, unendlich oft sagen „Ich bin ein Geldmagnet und schwimme in Geld“. Das wird nichts bringen.

Denn er ist nicht das, wonach er sucht.

Gedanken allein verändern wenig

Dadurch wird auch klar, dass das Verändern von destruktiven Gedanken, eine ebenfalls verbreitete Methode, nicht zielführend ist.

Zudem kostet es viel Zeit, die eigenen hinderlichen Gedanken zu erkennen, aufzuschreiben und so zu verändern, dass sie einen fördern. Danach müssen die veränderten Gedanken auch noch geglaubt werden. Die meisten Menschen haben dafür weder die Zeit noch die Muße.

Wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass diese Methode hilfreicher ist als das Aufsagen von Affirmationen, was eher dem Vokabellernen in der Schule ähnelt.

Kurz gesagt: Es sind nicht die Gedanken oder das positive Denken allein, mit denen Du Deine Realität erschaffst. 

Vielleicht sind es die Gefühle, mit denen wir unsere Realität erschaffen.

Gefühle erschaffen Realität – Tatsächlich?

Im Persischen gibt es ein Sprichwort, das sehr gut zu unserer Gefühlswelt passt: Stillstehendes Wasser wird faul.

Deshalb haben Wasserflaschen auch ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Denn Wasser ist nur frisch, wenn es in Bewegung ist. Genauso ist es mit unseren Gefühlen.

Schließlich bestehen wir als Erwachsene zu ungefähr 60 Prozent aus Wasser, und das ist ständig in Bewegung.

Folglich ist unsere mentale Verfassung zu keinem Zeitpunkt dauerhaft ängstlich, fröhlich, mutig, traurig, wütend oder etwas anderes. Unsere Gefühlswelt ist bunt und verändert sich ständig.

Daher macht das Ziel, immer positiv denken zu wollen, auf Dauer krank. Denn eine Person, die diesen Wunsch hat, möchte den natürlichen Fluss der Gefühle auf ein einziges Gefühl reduzieren und es festhalten. Das entspricht nicht der Natur des Menschen.

Wie Gefühle entstehen

Genauso wie wir mehr als einen Gedanken haben, erleben wir auch mehr als ein Gefühl. Letztlich sind es Deine Gedanken, die die jeweiligen Gefühle in Dir entstehen lassen.

Wenn Du Dich einmal kurz beobachtest, stellst Du schnell fest, dass der Gedanke „Ich muss noch einkaufen, kochen und das Kind abholen“ in Dir Gefühle wie Unruhe, Hektik und vielleicht auch Unlust hervorruft.

Deshalb glauben viele Menschen, dass wir auf Basis unserer Gefühle unsere Realität erschaffen. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit, denn Gefühle entstehen meist durch unsere Gedanken.

Denn je nachdem, wie Du Dich fühlst, nimmst Du Dich selbst anders wahr, und begegnest auch der Welt um Dich herum unterschiedlich.

Wenn Du fröhlich bist, reagierst Du auf den Nachbarn, der an Dir vorbeigeht und Dich nicht grüßt, ganz anders als an einem Tag, an dem Du niedergeschlagen bist.

Dann entstehen schneller Gedanken wie: „Alle finden mich blöd. Sogar der Nachbar grüßt nicht. Ich bin ein Pechvogel.“

Aber wenn Gedanken die Gefühle in uns hervorrufen, spielen sie dann nicht doch eine entscheidende Rolle beim Erschaffen unserer Realität?

Jetzt kommt die Klarheit darüber, was wirklich zentral dafür ist, dass Du Deine eigene Realität erschaffst.

Das, was Du für wahr hältst, wird zu Deiner Realität. 

Wähle bewusst, was Du bestätigt sehen willst.

Wie Du Deine eigene Realität erschaffen kannst

Weiter oben haben wir gesagt, dass jeder von uns im Alltag die Erfahrung gemacht hat, wie unterschiedlich eine gemeinsam erlebte Situation von den Beteiligten bewertet wird.

Hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt, warum das so ist?

Wieso denkt ein Mensch, der von einem Kollegen nicht gegrüßt wird, darüber nach, ob er vielleicht etwas Falsches gemacht hat, während ein anderer noch nicht einmal wahrnimmt, dass er nicht gegrüßt worden ist?

Diese Erfahrung habe ich oft gemacht. Einmal ging ich mit einem Kollegen an einem anderen vorbei, der uns nicht grüßte. Meinem Kollegen war das völlig egal. Ich hingegen machte mir sofort viele Gedanken.

Auch Du wirst viele solcher Beispiele haben, in denen Du Dich gefragt hast, wieso beispielsweise ein Freund von Dir immer wieder Beziehungen führt, in denen er sitzen gelassen wird, während ein anderer Freund mit seiner Kindergarten-Freundin glücklich verheiratet ist.

Was Deine Wahrnehmung mit Mystik zu tun hat

Oft neigen wir dazu, von Glück, Pech, Zufall und Schicksal zu sprechen. Aber was genau sind diese Konzepte, und wer teilt sie unter den Menschen aus?

Früher glaubten die Menschen, dass Gott belohnt und bestraft, je nachdem, wie strikt sich jemand an seine Regeln gehalten hat. Auch heute gibt es noch mehr als genug Menschen, die in dieser Vorstellung gefangen sind. Ohne sich wirklich die Frage zu stellen:

Wer bestimmt eigentlich, was Gott als gut oder schlecht ansieht? Und wer hat den direkten Draht zu Gott?

Menschen, die früher genau solche Fragen stellten und Gott als eine unmittelbare, persönliche Wahrnehmung beschrieben (wie Meister Eckhart, Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz), hatten große Probleme mit der Kirche und der Inquisition.

Andere, wie die französische Mystikerin Marguerite Porete, wurden sogar verbrannt. Sie wurde 1310 in Paris als Häretikerin hingerichtet.

Heute haben wir beide die ultimative Freiheit, uns bewusst zu machen, wie wir unsere eigene Realität erschaffen und sie aktiv gestalten können. Das ist fantastisch. Lass uns jetzt gemeinsam genau das tun.

Deine Realität basiert auf Deiner Selbstwahrnehmung

Stell Dir vor, Du hast einen Freund, der sich selbst als schüchtern, introvertiert und sensibel beschreibt.

Nun soll er bei der Arbeit ein Projekt vor 25 Leuten vorstellen. Was wird er Dir wohl sagen, wenn er von dieser bevorstehenden Präsentation erzählt?

Während der Präsentation sieht er, wie eine Kollegin gähnt, eine andere auf die Uhr schaut und ein Kollege den Raum verlässt. In welcher emotionalen Verfassung wird er Dich nach der Präsentation anrufen?

Es liegt auf der Hand, dass diese Person vor der Präsentation schlaflose Nächte durchlebt hat und sich aufgrund der Beobachtungen während der Präsentation darin bestätigt fühlt, dass sie nicht dafür gemacht ist, vor Leuten zu sprechen.

Höchstwahrscheinlich ist sie auch noch davon überzeugt, dass ihr Vortrag langweilig war und die Leute deshalb gähnten und so weiter.

Wenn Du Dir nun vorstellst, dass eine Freundin, die sich als extrovertiert, selbstsicher und feinfühlig beschreibt, das Gleiche erlebt, weißt Du, dass sie alles ganz anders beurteilen würde als der schüchterne Freund.

Dadurch wird deutlich, dass Deine Selbstbeschreibung und das, dessen Du Dir bewusst bist, ausschlaggebend dafür sind, welche Erwartungen Du hast, wie Du Geschehnisse beurteilst und was Du wahrnimmst.

Denn es ist gut möglich, dass die Beispielperson, die sich als selbstsicher und so weiter beschreibt, gar nicht wahrnimmt, dass jemand auf die Uhr geschaut, eine andere gegähnt hat und sogar jemand den Raum verlassen hat.

Das macht deutlich, wie wichtig es ist, sich von Geschichten zu lösen, die uns nicht guttun. 

Realität ist immer subjektiv

Wie wir weiter oben bei der Beschreibung von Realität aus Sicht der Wissenschaft festgestellt haben, gibt es keine objektive Realität, sondern eine subjektive.

Beispielsweise sind zentrale Kerngedanken des Konstruktivismus zur Realität:

  • Wirklichkeit ist keine objektiv erkennbare Gegebenheit, sondern wird vom Einzelnen (oder von Gruppen) konstruiert.
  • Menschen erschaffen ihre eigene Realität durch: Sinneseindrücke, Sprache, Erfahrungen und persönliche Interpretationen.

Wenn Du bewusst Deine eigene Realität erschaffen möchtest, ist es wichtig, Dir darüber im Klaren zu sein, welche Kerngedanken Du über Dich selbst hast.

Vielleicht gehen Dir jetzt zwei Gedanken durch den Kopf:

  1. „Also geht es doch um Gedanken!?“
  2. „Aber was ist, wenn eine Person nun mal so ist, also zum Beispiel schüchtern. Was soll sie machen?“

Zum ersten Gedanken: 

Es geht nicht einfach nur um Gedanken allgemein und auch nicht darum, positiv denken zu lernen, um Deine Realität zu verändern.

Wirklich relevant sind die wenigen, grundlegenden Gedanken, mit denen Du Dich selbst beschreibst. Weil sie Dir so selbstverständlich sind, kehrst Du immer wieder zu ihnen zurück. Ganz automatisch, ohne dass Du es bewusst wahrnimmst. Und Du musst sie auch nicht verändern oder etwas Bestimmtes mit ihnen tun. Es reicht, wenn Du Dir Deine aktuelle Sicht auf Dich selbst bewusst machst. Mehr nicht.

Zur zweiten Frage:

Um darauf eine Antwort zu finden, ist es wichtig, genau auf Dich selbst zu schauen. Das machen wir jetzt.

Wer Du wirklich bist

Wer bist Du, wenn Du alles loslässt, womit Du Dich selbst beschreibst, sogar alle Fakten wie Dein Alter, Deinen Namen und alles Weitere?

Was bleibt von Dir, nachdem Du alles, was offensichtlich und greifbar ist, hinter Dir gelassen hast?

Dazu passt ein Zitat von Rumi:

  • „Ich suchte Gott und fand nur mich selbst. Ich suchte mich selbst und fand nur Gott.“

Letztlich bist Du Bewusstsein, Energie oder Gott.  (Du kannst es nennen, wie Du möchtest.)

Auch Meister Eckhart ist zu dieser Schlussfolgerung gekommen, wie dieses Zitat deutlich macht:

  • „Das Auge, womit ich Gott sehe, ist dasselbe Auge, womit Gott mich sieht.“

Du kannst selbst die Erfahrung machen, dass Du Gott, Bewusstsein oder Energie bist, wenn Du in die Stille gehst und alles Menschliche loslässt.

Dann spürst Du in Dir eine Kraft, die frei, unendlich, vollkommen und ohne jede Grenze ist.

Dadurch wird Dir bewusst, dass Du alles bist. Und je nachdem, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, erlebst Du Dich als ängstlich oder mutig, zuversichtlich oder zweifelnd und so weiter. 

Selbstwahrnehmung verändert Realität

Aufgrund familiärer und gesellschaftlicher Prägungen sowie der daraus resultierenden Erfahrungen sind wir zwar davon überzeugt, dass wir so sind, wie wir uns bisher wahrgenommen haben. Das ist jedoch nur ein Bruchteil dessen, was wir wahrhaftig sind.

Mittlerweile weißt Du, dass Deine fünf Sinne nur einen winzig kleinen Bruchteil dessen wahrnehmen, was tatsächlich existiert, und genau das ist das, dessen Du Dir bewusst bist.

Wenn Du Dich selbst als mutig, selbstsicher, attraktiv, erfolgreich, wohlhabend, gesund und so weiter erleben möchtest, darfst Du innerlich Deine Aufmerksamkeit auf das richten, was Du in Deiner Realität erfahren willst.

Denn als Bewusstsein trägst Du alles in Dir, und Deine Realität ist der Spiegel dessen, worauf Du Deinen inneren Blick richtest.

Das ist so, als würdest Du vor einem riesigen Buffet stehen, auf dem Dir alles zur Verfügung steht.

Solange Du nur auf die Käseplatte schaust, siehst Du die Obstplatte und den Bereich mit Schinken und Co nicht. Um sie zu sehen, darfst Du Deinen Blick neu ausrichten.

Dasselbe gilt für unsere Selbstbeschreibung beziehungsweise unsere Realität.

An dieser Stelle kommt oft die Frage:

„Wie kann ich mich selbst anders als bisher wahrnehmen, wenn ich mich noch nie anders erlebt habe?“

Das ist eine extrem gute Frage, die wir jetzt klären. 

Die Imagination ist der Ursprung Deiner Realität 

Kannst Du Dich noch daran erinnern, wie oft Du als Kind in den Himmel geschaut hast und in den Wolken die unterschiedlichsten Dinge gesehen hast?

Und was Du Dir alles gewünscht hast zu tun, wenn Du endlich erwachsen geworden bist?

Mir erzählte mal eine Person im Mentoring, dass sie mit über 50 Jahren kaum etwas von dem umgesetzt hat, was sie sich als Kind wünschte zu tun, wenn sie erwachsen ist.

Damals war sie überzeugt, dass sie, wenn sie endlich selbst entscheiden kann, was sie tun will, sich nicht mehr dazu zwingen würde, Dinge zu tun, die sie furchtbar fand.

Als Kind konnte sie logischerweise nicht selbst entscheiden, was sie tut. Sie war zum Beispiel gezwungen, in die Schule zu gehen.

Obwohl sie nun die Freiheit hatte, zu tun, was sie glücklich macht, zwang sie sich, in einem Job zu bleiben, den sie grauenhaft fand, und an einem Ort zu wohnen, den sie nicht mochte.

Warum?

Weil sie sich nicht vorstellen konnte, einem neuen Job nachzugehen und irgendwo anders ein neues Leben aufzubauen.

Das klang alles für sie schön, erschien ihr aber unmöglich.

Dabei ist für Dich als Bewusstsein, Energie oder Gott nichts unmöglich. Zudem ist Dein Wunsch oder Lebenstraum ein göttlicher Ruf an Dich. Demnach keine Spinnerei, sondern wegweisend.

Du bist Realität.

Gehe als die Realität, die Du erfahren möchtest, durch Deinen Tag.

Von der Vorstellung zur Wirklichkeit

Wir leben in einer Form, wie es die spirituellen und philosophischen Lehren von Hermes Trismegistos beschreiben.

(Die hermetische Tradition ist eine spirituelle und philosophische Lehre. Sie beruht auf Schriften, die Hermes Trismegistos zugeschrieben werden. Er ist eine mystische Gestalt, eine Mischung aus dem griechischen Gott Hermes und dem ägyptischen Gott Thoth.)

Eine zentrale Kernaussage dieser Lehre lautet:

  • Wie oben, so unten; wie innen, so außen. 

Das bedeutet: Deine innere Welt hat einen direkten Einfluss auf die äußere Welt und Deine Realität.

Der Dichter William Blake bringt es einfach auf den Punkt:

  • „Was der Verstand des Menschen sich vorstellen kann und woran er glauben kann, das kann er auch erreichen.“

Um Dich selbst und damit Deine Realität anders zu erleben, darfst Du Dich in Deiner Vorstellungskraft genau so sehen, wie Du Dich erleben möchtest. Ansonsten wirst Du Dich so erleben, wie Du es immer getan hast. Denn Deine fünf Sinne können nichts anderes wahrnehmen als das, was Deine Realität durch Dich reflektiert.

Solange Du Dich im Inneren nicht änderst, bekommst Du von Deiner Realität, die Dich spiegelt, nichts Neues zurück. Deine Sinne nehmen folglich immer dasselbe wahr.

Vertrauen in das Unsichtbare 

Je älter Menschen werden, desto weniger Beachtung schenken sie ihrer Vorstellungskraft. Das Sichtbare und Greifbare zählt dann oft deutlich mehr als das Unsichtbare.

Dabei ist es genau andersherum, wie Du aus dem, was Du bisher gelesen hast, bereits weißt.

Aber leider nutzen viele Menschen ihre eigene Imagination nur noch, um die täglichen Aufgaben im Kopf durchzugehen. Und das geschieht oft unbewusst. Es ist jedoch so, dass Du Dir stets vorher vorstellst, was Du tun möchtest, um es in der physischen Welt auch umzusetzen.

Jeder Handlung in der sichtbaren Welt geht eine Vorstellung voraus.

Deshalb nutzen Leistungssportler ihre Vorstellungskraft ganz bewusst, in Form von Visualisierungsübungen, die genauso zum Training gehören wie das körperliche Üben.

Anstatt Deine Vorstellungskraft verkümmern zu lassen, nutze sie gezielt für die Umsetzung Deiner buntesten, schönsten Träume.

Dann neigst Du auch nicht mehr dazu, wie viele andere, Deine eigenen Wünsche und Lebensträume schnell in die Schublade „Spinnerei“ zu stecken.

Und Du hast auch nicht mehr das Gefühl, der Realität ausgeliefert zu sein, weil Du weißt, dass Du Deine eigene Realität erschaffen kannst. So wirst Du zum bewussten Gestalter Deiner Wirklichkeit. Mit Klarheit, Selbstsicherheit und innerer Freiheit. 

Glauben, bevor Du siehst

Damit Du bewusst Deine eigene Realität erschaffen kannst, ist es wichtig, Deiner Imagination mehr Vertrauen zu schenken als dem, was Du in Deiner Realität erlebst. Demnach zählt für Dich Deine unsichtbare Welt mehr als die sichtbare.

Um Dir deutlich zu machen, was ich konkret meine, gebe ich Dir ein Beispiel aus dem Mentoring. Ich beziehe mich auf die Person, die gesagt hat, dass sie mit über 50 kaum einen ihrer Kindheitsträume verwirklicht hat.

Sie war unglücklich in ihrem Job und an ihrem Wohnort. Dennoch konnte sie sich nicht vorstellen, einen anderen Job zu machen oder umzuziehen, obwohl sie sich genau das sehr wünschte.

Sie hielt sich für zu alt und beschrieb sich hauptsächlich mit Eigenschaften wie gemütlich, kraftlos und träge.

Deshalb konnte sie sich, wie sie selbst sagte, „beim besten Willen nicht vorstellen, wie sie ihre Sachen in Kartons packen, eine Wohnung suchen oder einen neuen Job finden sollte“.

Weil sie sich selbst immer wieder als gemütlich und antriebslos erlebt hatte, konnte sie sich nicht vorstellen, voller Energie und Begeisterung die nötigen Schritte zu gehen, um sich eine neue Realität zu erschaffen.

Nur Du selbst bestimmst, wer Du bist

Solange sie die sichtbare Welt nutzte, um sich selbst zu beschreiben, kam sie immer wieder zu dem Ergebnis, dass sie sich die gewünschte Realität nicht erschaffen kann.

Deshalb richtete sie ihre Aufmerksamkeit nach innen auf das, wie sie sich selbst und ihre Realität erleben wollte. Das tat sie, indem sie sich vorstellte, wie sie ihr neues Leben lebt.

Während der Imagination und auch im Alltag machte sie sich bewusst, dass sie Energie, Bewusstsein oder Gott in einem menschlichen Körper ist. Und als Bewusstsein bewohnt sie verschiedene menschliche Rollen, um die Erfahrungen zu machen, die sie machen möchte.

Zuvor hatte sie die Rolle „ich bin gemütlich, träge und kraftlos“ bewohnt und entsprechend eine passende Realität erlebt.

Da sie sich eine andere Realität erschaffen wollte, wechselte sie als Energie in die Rolle „ich bin energiegeladen und gestalte meine Realität nach meinen Wünschen“.

Weil sie der neuen Selbstbeschreibung mehr Glauben schenkte als dem, was die sichtbare Welt ihr aus der alten Beschreibung widerspiegelte, veränderte sich ihre Wahrnehmung.

Zunächst existierte diese neue Selbstbeschreibung nur in ihrer Vorstellung. Nach einiger Zeit erlebte sie sich genau so, wie sie es sich ausgemalt hatte.

So wurde es für sie leicht, den Job zu wechseln, umzuziehen und sich schließlich bewusst eine Realität zu erschaffen, die sie liebte.

Auch Du kannst auf diese Weise Deine Realität bewusst erschaffen. Und weil Du das Sagen in Deiner Realität hast, endet Dein Einfluss darauf erst, wenn Du es entscheidest.

Bewusst Deine Realität erschaffen: Eine knackige Übersicht

  1. Wie immer ist es Dein Wunsch, der Dir den Weg weist. Wenn Du Dir eine Realität erschaffen möchtest, in der Harmonie, Freude, Gelassenheit und finanzielle Freiheit herrschen, hast Du zuvor einen Wunsch dazu. Demnach kommt erst der Wunsch nach XYZ zu Dir. Du darfst ihn annehmen und ihm folgen. 
  2. Nachdem Dir Dein Wunsch bewusst geworden ist, nimmst Du Dir einige Minuten Zeit, um Dir bewusst zu machen, wie es in Bezug auf Deinen Wunsch in Deiner derzeitigen Realität aussieht und wie Du Dich selbst beschreibst.
  3. Danach wechselst Du als Bewusstsein mit Freude in die menschliche Rolle, in der Du Deinen Wunsch erlebst. Das heißt, als Mensch schenkst Du in dieser Phase Deiner Imagination, in der Du Dich als die Person siehst, die Deinen Wunsch längst lebt, mehr Glauben als der aktuellen Realität. Folglich imaginierst Du aus dem Bewusstsein heraus, dass Du bereits die Person bist, die das Gewünschte hat und lebt. Denn Deine Identität formt Deine Welt.
  4. Du interpretierst alles, was Du in Deiner Realität wahrnimmst, so, dass es Dir dient und Dich Deinem Wunsch näherbringt. Demnach passiert alles für Dich und führt Dich geradewegs zur Erfüllung Deines Wunsches. Alles geschieht in der Form, dass Du Deine eigene Realität erschaffen kannst.
  5. Jetzt feierst Du Dich selbst und Deine gewünschte Realität, die Du Dir bewusst erschaffen hast. Ich gratuliere Dir und wünsche Dir viel Freude.

Wenn Du auf diesem Weg gerne meine Begleitung möchtest, schau, welche Mentoring-Option für Dich passt. Ich freue mich auf Dich. Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise. 

Deine Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

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Dein Kommentar

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  1. Kritik – Leben selbst gestalten
    Meine Kritikpunkte:
    1. Äußere Einflüsse werden ignoriert
    Die soziale Programmierung, äußere Einflüsse wie Armut, Familienkonstellation und Genetik (z.B. Intelligenz, Krankheitsanfälligkeit) werden kaum beachtet. Die Realität liegt nur bis zu gewissen Grenzen in unserer eigenen Hand.
    Beispiel: Ein junger Mann imaginiert sich, Medizin zu studieren – doch seine kognitiven Fähigkeiten oder eine plötzliche Erkrankung machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Diese Faktoren sind nur bedingt beeinflussbar.
    Mir fehlt in Ihrem Text das gesunde Gleichgewicht zwischen Akzeptanz und willentlicher Beeinflussung.
    2. Innen und Außen sind nicht strikt getrennt
    Bewusstsein entsteht durch das Erleben von außen. Innen und Außen sind so eng verbunden, dass sie verschmelzen. Wir erleben geprägt durch unsere ganze Vergangenheit – unsere Wahrnehmung ist durchdrungen von Gefühlen, Erlebnissen und gegenwärtigen Reizen.
    Die strikte Trennung ist ein vereinfachtes Konstrukt.
    3. Imagination ist selbst geprägt
    Die Imagination, die der Schlüssel sein soll, ist bereits eine Neuzusammensetzung aus Elementen, die uns ausmachen. Prägungen beeinflussen unsere Wünsche bereits bei ihrer Entstehung – ein Wunsch kann auf lange Sicht sogar kontraproduktiv sein.
    Beispiel: Eine 35-jährige Frau ohne feste Beziehung imaginiert sich das Muttersein. Doch das tiefere Bedürfnis dahinter ist: Sie will eine Lebensaufgabe, will gebraucht werden.
    4. Gefühle entstehen nicht nur durch Gedanken
    Gefühle haben evolutionsbedingt eine Funktion und entstehen meist aus der Situation, dem Erleben – nicht primär aus Gedanken. Wenn jemand alleine durch eine dunkle Gasse geht, kommt das Gefühl nicht unbedingt von einem Gedanken. Es ist die Gasse selbst, vergangene Erfahrungen, die das Gefühl auslösen.
    5. Das Paradox des Systems
    Das System basiert auf verallgemeinernder Objektivität („funktioniert für alle"), wird aber von Nutzern stark subjektiv angewandt – durch Imaginationen, die aus ihrer individuellen Subjektivität hervorgehen.

    Mein alternativer Ansatz:
    Ich betrachte meine Realität, suche in der Reflexion nach meinen Bedürfnissen. Ich setze realistische Ziele (Hauptziel + Zwischenziele) und integriere neue Gewohnheiten langsam, mit kleinen Schritten.
    Wichtig: Der Weg selbst sollte einen Wert haben – nicht nur das Ziel. Durch Akzeptanz und realistischen Fokus öffnen sich neue Wege, ohne den Druck eines Zwangs zur Verbesserung.

    1. Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Wir sind nicht in der Realität oder begegnen einer von uns getrennten, unbeeinflussbaren Realität, sondern wir sind die Realität, die wir erleben. Das, was der Mensch als meine Realität oder mein Leben bezeichnet, ist die Reflexion seines inneren Zustands.

      Somit ist das, was Sie als äußere Einflüsse bezeichnen, die Materialisierung des Seinszustands der Person. Selbstverständlich hat jeder Mensch als Ursprung seines Lebens, als alleinige Autorität mit freier Entscheidungs- und Schöpfungskraft, die Freiheit zu entscheiden, dass seine Umstände, seine Familie, sein Körper und vieles mehr Macht über ihn als Schöpfer haben und dass er aufgrund seiner Umstände usw. bestimmte Dinge nicht tun kann.

      Demnach ist für den jungen Mann in Ihrem Beispiel die kognitive Fähigkeit oder Krankheit als Grund, nicht Medizin studieren zu können, eine Entscheidung, die er trifft. Abgesehen davon sind das seine Annahmen, die er bestätigt bekommt, weil seine äußere Realität seinen inneren Zustand reflektiert. Daher sind Krankheit usw. keine von ihm getrennten Umstände, die er nicht beeinflussen kann. Sie sind seine Projektion.

      Ich selbst habe eine schmerzhafte, chronische Krankheit, Endometriose, diagnostiziert bekommen. Aus medizinischer Sicht hätte ich ein komplett anderes Leben führen müssen als das, für das ich mich entschieden habe und das ich führe.

      Natürlich kann ein Mensch sich als seine Vergangenheit, Wahrnehmung, Gefühle und Ähnliches sehen und sich durch sie definieren. Dann reagiert er auf seine Realität bzw. Reflexion und kreiert sie nicht. Es geht nicht um Trennung. Wir leben von innen nach außen. Und die äußeren Umstände, die das Resultat des inneren Zustands sind, als Selbstbeschreibung zu nehmen, bedeutet, den manifestierten Situationen eine Macht über sich selbst zu geben, die sie nicht haben.

      Der Künstler ist immer größer als sein Kunstwerk. In diesem Sinne sind der Erschaffer der Umstände usw. stets größer als das Erschaffene. Aber jeder Mensch hat die Schöpfungsmacht, die Erfahrung zu kreieren, dass seine Vergangenheit oder sonst etwas größer ist als er selbst.

      Als reines Bewusstsein, was unser wahres Sein ist, und in diesem Kontext ist mit „Bewusstsein“ nicht Gewahrsein gemeint, können wir beobachten, was in und um uns passiert, ohne uns zu identifizieren. Um das machen zu können, braucht es Gewahrsein.

      Unsere Imagination oder Vorstellungskraft hat Schöpfungskraft. Alles, was in der physischen Welt entsteht, war vorher als Idee, als inneres Bild in der Imagination vorhanden. Ob es Entwicklungen sind wie das Flugzeug, ein Gericht, das gekocht wird, oder die Planung des Tages: Alles ist zuvor in der inneren Welt als Vorstellung längst durchlaufen und erlebt worden.
      Wie jeder Einzelne geübt ist, seine Vorstellungskraft als Schöpfungskraft zu nutzen, hängt vom Individuum selbst ab. Klar kann ein Mensch seine Vorstellungskraft auch immer nur im Sinne von „schön wäre es“ oder „hätte ich mal“ nutzen.

      Bei Ihrem Beispiel mit der Dame, die Mutter sein möchte, aber als tieferes Bedürfnis eine Lebensaufgabe möchte, handelt es sich um eine Annahme. Eine Person, die annimmt, dass eine bestimmte Frau, beispielsweise die Nachbarin, ein Kind haben möchte, um eine Lebensaufgabe zu haben, wird durch diese Annahme die Nachbarin so sehen und sich in dieser Annahme bestätigt fühlen. Jede Annahme wird bestätigt. Die Dame selbst weiß, was sie will und sich wünscht, und nur das zählt in ihrem Leben. Selbstverständlich setzt das voraus, dass ein Mensch sich selbst vertraut.

      Ihr Beispiel mit der dunklen Gasse und dem Gefühl zeigt deutlich, dass Gedanken Gefühle hervorrufen. Denn vergangene Erfahrungen sind imaginative Bilder, die der Mensch in der Gegenwart im Kopf als Gedanken oder Bilder entstehen lässt. Diese lösen das Gefühl aus.

      Auch in diesem Fall hat der Mensch die Möglichkeit, sich in der Gegenwart mit der Vergangenheit, also mit imaginativen Bildern, zu identifizieren oder sich in der Gegenwart so zu definieren, wie er sich gerne erleben möchte. Jeder hat die Freiheit, sich vom Erschaffenen, den Gedanken, Gefühlen und Ähnlichem, zu befreien und sich nicht von ihnen definieren zu lassen.

      Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und viel Freude.🎉

      Liebe Grüße
      Victoria

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