Stress-Essen beenden

Auf Stress reagiert jeder Mensch anders und dennoch gibt es Verhaltensweisen, die bei vielen zu beobachten sind. Klassisches Beispiel: unter Stress Schokolade essen. Wer in seiner Mittagspause einen Spaziergang macht, fällt aus der Reihe. Aber das Stress-Essen ist zur Normalität geworden und ist gesellschaftlich akzeptiert.

Im Allgemeinen unterscheidet man im Zusammenhang mit Stress zwei Ess-Typen: Stresshungerer und Stressesser. Beide Verhaltensweisen führen auf langer Sicht zu Krankheiten.

Der wesentliche Unterschied ist jedoch, dass die Appetitlosigkeit bei Stress (Stresshungerer) eine normale physiologische Reaktion ist, die nachlässt. Aber das vermehrte Essen (Stressesser) entsteht durch Lernprozesse und führt oft zu Fettleibigkeit.

In diesem Artikel stelle ich dir sofort umsetzbare Tipps vor, die das Stress-Essen beenden. Voraussetzung ist, dass du deine Gesundheit immer an erster Stelle setzt und zur Chefsache machst. Los geht´s!

Alltagstaugliche Tipps, um das Stress-Essen zu beenden

1.    Genieße dein Essen

Wer sein Essen genießt, der isst automatisch bewusst und langsam, somit zugleich achtsam. Isst du langsam, dann kaust du dein Essen und schlingst es nicht herunter, was typisch für Stress-Esser ist. Durch das bewusste Essen wirst du mehr Geschmacksrichtungen wahrnehmen und zudem steigt dein Wunsch nach Qualität.

2.    Verbiete dir nichts

Stehst du bereits unter Druck, dann ist es kontraproduktiv, dich zu zwingen auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten. Damit schadest du deinem Körper in dreifacher Form: externer Stress (z.B. Deadline auf der Arbeit), interner Stress (weil du die „verbotene“ Schokolade gegessen hast) und Versagensstress (weil du es schon wieder nicht geschafft hast, keine Schokolade zu essen). Iss was du möchtest, aber bewusst und achtsam. Iss nicht ständig Schokolade, sondern zur einer ganz bestimmten Zeit und an einem bestimmten Tag. Zum Beispiel ist Dienstag um 15 Uhr deine Schokostunde.

3.    Ändere deine Essgewohnheiten langsam

Stelle durch Beobachtung oder durch das Führen eines Ernährungstagebuches fest, welche Lebensmittel du vermehrt in stressigen Zeiten isst. Greifst du typischerweise nach Lebensmittel, die fett- und/oder zuckerreich sind, dann ersetze sie durch Nüsse und Trockenfrüchte. Stelle sicher, dass diese fett- und zuckerreichen Lebensmittel nicht überall in deiner Wohnung oder auf der Arbeit greifbar nah sind. Mach von Tipp 2 Gebrauch und plane „Schoko-/Chipstunden“ ein.

4.    Iss wenn du Hunger hast

Essen ist kein Trostpflaster und auch keine Belohnung. Bist du traurig, sauer oder wütend, dann iss nichts. Probiere stattdessen dich zu bewegen. Dein Essen sollte immer gut schmecken und qualitativ hochwertig sein und nicht nur, wenn du eine gute Leistung erbracht hast. Essen als Trostpflaster oder als Belohnung zu sehen, entsteht durch Lernprozesse aus der Kindheit.

5.    Iss zu bestimmten Zeiten

Es ist wichtig Essenszeiten festzulegen, damit du nicht ständig isst. Hier ein Apfel, da ein Schokoriegel, danach Nüsse, dann Abendessen, Abendsnack, Nachtsnack usw. Der Körper benötigt Zeiten der Erholung. Ständig essen bedeutet, ständig Blutzuckerregulation, Insulinausschüttung, Verdauung und vieles mehr. Achte ganz besonders darauf, dass du nachts nichts isst. Vom Abendessen bis zum Frühstück herrscht die natürliche Fastenzeit, die der Körper für Erholung und Regeneration benötigt.

6.    Iss Kräuter und Gewürze

Dein Essen sollte nicht fad schmecken. Kräuter und Gewürze regen die Verdauung an und wirken beruhigend auf unsere Psyche. Ingwer, Melisse, Kurkuma, Zimt, Chili und vieles mehr stärken die Nerven, das Immunsystem und beruhigen die Psyche. Iss für alle Sinne!

7.    Bewegung, Bewegung, Bewegung

Nichts hilft gegen Stress besser als Bewegung. Baue in deinem Alltag viele Möglichkeiten der Bewegung ein. Laufe Treppen hoch, gehe in deiner Mittagspause spazieren, fahre mit dem Fahrrad einkaufen usw. Zusätzlich besuchst du vielleicht einen Sportkurs oder ein Fitnessstudio. Du solltest dich täglich bewegen, um die bei der Stressreaktion entstandenen Stresshormone abzubauen.

Du siehst, diese Tipps sind alltagstauglich und du kannst sie sofort anwenden. Dennoch solltest du in kleinen Schritten mit der Veränderung deines Essverhaltens beginnen. Nehme dir für jeden Tag einen Punkt vor und schaue, wie gut du ihn umsetzen kannst.

Sollte es mal nicht klappen, dann beginne dort, wo du aufgehört hast. Denke stets an den Satz von Theodor Heuss „Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande, einfach liegenzubleiben“.

Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

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