Der Weg vom Lehrerberuf in den Kindergarten klang für Eva-Maria erst einmal langweilig, obwohl sie diesen Weg gehen wollte.
Aber in einem Kindergarten zu arbeiten, erschien ihr eher problematisch als erfüllend. Weshalb sie das dachte, erzählt sie Dir zwar in der heutigen Episode selbst, aber auf einen Punkt möchte ich jetzt schon eingehen.
Denn es ist oft eine spezifische Sichtweise vieler Lehrer auf die Arbeit im Kindergarten, die sie daran hindert, in den Kindergarten zu wechseln, obwohl sie dort gerne arbeiten möchten.
Das ist die Lautstärke. Da die Lautstärke an der Schule bereits gesundheitlich grenzwertig ist, denken viele Lehrer, dass ein Wechsel in den Kindergarten sie in dieser Hinsicht noch mehr stressen wird. Schließlich ist es dort noch lauter und wuseliger. Zumindest ist das ihre Vorstellung von diesem Beruf.
Aber als Eva-Maria noch während ihrer Zeit als Lehrerin im Kindergarten hospitierte und somit die Arbeit als Kindergärtnerin kennenlernte, war sie positiv überrascht. Danach wusste sie, dass der Wechsel vom Lehrerberuf in den Kindergarten zu ihr passt.
Denn dadurch, dass die Kinder anders als in der Schule die Freiheit haben sich zu bewegen, verteilt sich die Lautstärke. Somit ist die Lautstärke in Ordnung. Aber dazu und zu anderen Unterschieden zwischen dem Lehrerberuf und der Arbeit im Kindergarten erfährst Du von Eva-Maria mehr.
Zudem beantwortet Eva-Maria, wie die anderen Lehrer und Beamten, die gekündigt haben, diese Fragen:
- Wie fühlst Du Dich jetzt, nachdem Du gekündigt hast?
- Weshalb wolltest Du kündigen?
- Wie war Dein Weg von dem Wunsch „Kündigung“ bis zu der Umsetzung der Kündigung?
- Was hat Dein Umfeld dazu gesagt?
- Wie haben Deine Kollegen und Deine Schulleitung reagiert?
- Was machst Du nach der Kündigung?
Wenn Du schon einmal mit dem Gedanken gespielt hast, vom Lehrerberuf in den Kindergarten zu wechseln, höre Dir auf jeden Fall die Geschichte von Eva-Maria an. Und wenn Du keine Ahnung hast, was Du nach der Kündigung beruflich machen möchtest, lies mein Buch Tschüss Schule - Hallo Freiheit. Damit findest Du Deine erfüllende Berufsalternative und kannst entspannt kündigen.
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Ist es klug vom Lehrerberuf in den Kindergarten zu wechseln?
Wenn Du gerne mit Kindern arbeitest, sie in ihrer Entwicklung fördern willst, sie schon vor der Schule erleben und prägen möchtest, ist es klug im Kindergarten zu arbeiten.
Schließlich ist das ein guter außerschulischer Job, der Dir ermöglicht weiterhin mit Kindern zu arbeiten. Und das ohne sie benoten oder einem Lehrplan entsprechend unterrichten zu müssen.
Letztlich sind das genau die Punkte, die dazu führen, dass viele Lehrer krank werden und die Schule verlassen möchten. Dazu kommen natürlich noch andere Kündigungsgründe, aber die Benotung ist eine Tätigkeit, die viele Lehrer furchtbar finden.
Falls Du zu den Lehrern gehörst, die nur deshalb Lehrer geworden sind, weil sie Kinder und Jugendliche dabei unterstützen möchten ihr Potenzial zu entfalten oder weil sie die Kinder gerne beim Erwachsen werden begleiten wollen, wirst Du schnell erschöpft sein.
Weshalb?
Weil das Schulsystems drei Faktoren beinhaltet, die es Dir unmöglich machen die Kinder und die Jugendlichen beim Entfalten ihres Potenzials zu unterstützen.
Während meiner Zeit als Lehrerin war ich oft enttäuscht von der Arbeit an der Schule und schließlich erkrankte ich an Endometriose. Genauso ergeht es den Lehrern, die an Burnout leiden. Denn nicht nur die Kinder und die Jugendlichen leiden an diesen drei Faktoren des Systems, sondern auch Lehrer.
Folglich ist es sinnvoll vom Lehrerberuf in den Kindergarten zu wechseln, wenn Du gerne frei von schulischen Vorgaben mit Kindern arbeiten möchtest.
Damit Du diese drei Faktoren des Schulsystems kennst, habe ich für Dich dieses Video gemacht:
Für immer im Kindergarten arbeiten?
Wenn Du vom Lehrerberuf in den Kindergarten wechselst, musst Du nicht für immer im Kindergarten bleiben. Du kannst Dir natürlich jederzeit einen anderen Wunsch manifestieren.
Solltest Du beim Wort „manifestieren“ an stets freie Parkplätze, irgendwelche Zeichen oder das Dir wohlgesonnene Universum und Ähnliches denken, lies bitte diesen Artikel: Manifestieren: Was es bedeutet und wie es funktioniert
Da dieser Begriff zum Ausdruck bringt, wie wir unsere Realität erschaffen, ist es klug, sich damit zu befassen, anstatt es als „Spinnerei“ abzutun oder zu denken: „Manifestieren funktioniert nicht.“
Gerade Menschen, die noch nicht die Natur der Realität verstanden haben, gehen automatisch davon aus, dass wir in einer vollständig objektiven Welt leben, der wir uns unterordnen müssen. Dann entstehen Gedanken wie: „Wenn ich als Lehrer kündige und in den Kindergarten wechsle, muss ich diesen Job bis zum Ruhestand machen. Wie sieht es sonst aus, wenn ich den Job wieder wechsle?!“
Die Außenwelt ist die Reflektion Deiner inneren Realität. Somit entscheidest Du, was Du machst, wie andere Menschen darüber denken und eben alles, was Du als „mein Leben“ bezeichnest. Du bist Dein Leben. Ohne Dich gibt es Dein Leben nicht.
Du bist nicht Deine Gedanken, Deine Gefühle oder Dein Körper, sondern das Bewusstsein, in dem alles erscheint. Folglich musst Du Dich nichts unterordnen, sondern souveräne Entscheidungen treffen. Genauso, wie es Eva-Maria getan hat.
Bevor Du Dir anhörst, wie Eva-Maria vom Lehrerberuf in den Kindergarten wechselte, hole Dir etwas Leckeres zum Trinken, einen Stift und Papier. Dann kannst Du Dir, während sie ihre Geschichte erzählt, Notizen machen und später über diese nachsinnen, wenn Du möchtest.
Viel Freude beim Zuhören und vergiss nicht: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.
Deine Victoria
Ein Hoch auf die Freiheit
Innen wie außen.
Lebe innerlich, was Du im Außen erleben möchtest.
