Wie finde ich heraus was ich will

„Wie finde ich heraus, was ich will? Und wie finde ich heraus, was ich wirklich will? Wie finde ich heraus, was mein Herz will? Verflucht nochmal wie finde ich heraus, was ich will?“

Beim Essen, Kochen, Zähneputzen, auf dem Weg zur Schule, im Bett – immer und überall – stellte ich mir die Frage: „Wie finde ich heraus, was ich will?“

Denn ich wollte als Lehrerin kündigen.

  • Tschüss Beamtenstatus
  • Ciao Gehaltseingang am Anfang des Monats
  • Auf Wiedersehen Sicherheit
  • Willkommen???

Genau!

Was sollte ich willkommen heißen, wenn ich nicht wusste, was ich will.

Deshalb mein Mantra „Wie finde ich heraus, was ich will?“

Da ich die Vereinbarung mit mir getroffen hatte, nur dann als Lehrerin kündigen zu dürfen, wenn ich ganz genau wüsste, was ich danach machen will, musste ich herausfinden, was ich will.

Denn sonst dürfte ich nicht den Beamtenstatus aufgeben.

Obwohl ich mir ständig die Frage stellte „Wie finde ich heraus, was ich will?“, kam ich keinen Millimeter weiter.

Dafür freute sich der Gedanke: „Ich weiß nicht, was ich will“ sehr, denn er gewann immer mehr an Macht.

„Glaubst Du wirklich, es sei einfach herauszufinden, was Du willst? Keiner weiß, was er will. Und Du weißt es auch nicht! Basta!“

Nein, ich litt nicht an einer gespaltenen Persönlichkeit.

Aber ich irrte wie eine Besessene herum.

Und wollte unbedingt herausfinden, was ich will.

Damit ich mir endlich erlauben konnte mein Beamtenverhältnis kündigen zu dürfen.

Demnach sprachen damals viele Stimmen in mir, mit mir.

Und sie wollten alle gehört werden.

Und wenn ich im Unterricht meine Schüler fragte, ob sie einen Praktikumsplatz gefunden hatten, erhielt ich als Antwort:

„Nein, immer noch nichts. Keine Ahnung, was ich will. Wie finde ich heraus, was ich will? Sagen Sie es mir.“

„Siehst Du, auch sie wissen nicht, was sie wollen. Dabei sind sie vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel jünger als Du! Naja, es ist eben nicht einfach herauszufinden, was Du willst!“

Und wenn ich mit einigen Lehrerkollegen über meinen Wunsch zu kündigen sprach, sagten sie:

„Weißt Du, was Du beruflich machen willst? Wenn ich wüsste, was ich machen will, würde ich auch kündigen.“

„Siehst Du, auch sie wissen nicht, was sie wollen. Dabei sind sie älter, erfahrener und weiser als Du! Ich sage es Dir doch. Es ist nicht einfach herauszufinden, was Du willst!“

„Nur weil die anderen nicht wissen, was sie wollen, heißt es nicht, dass Du es nicht herausfinden kannst! Denke an Reinhold Messner“

„Ohhh, da hält sich jemand nun für was ganz Tolles! Und vergleicht sich mit einem Ausnahme-Menschen“

„Reinhold Messner war es egal, ob andere Menschen vor ihm ohne Sauerstoff den Mount Everest bestiegen hatten oder nicht. Er wollte es tun und hat es getan!“

Dazu passt das Zitat von Seneca:

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Schließlich packte ich meinen Rucksack und machte mich auf die Reise, um herauszufinden, was ich will.

Und wie sieht es mit Dir aus?

Hast Du Lust Dich auf eine virtuelle Reise zu begeben, um herauszufinden, was Du willst?

Dann packe Stifte, Papier und Proviant in Deinen Rucksack und lass uns losgehen.

Wie finde ich heraus, was ich will? Wenn Du suchst, findest Du

Wenn Du vor dem Lehrerzimmer stehst und nicht reinkommst, weil Du den Schlüssel nicht findest, steigt Dein Puls in die Höhe.

Nachdem Dir irgendwann ein Kollege die Tür aufgemacht hat, stürmst Du in das Lehrerzimmer.

Und fragst panisch jeden nach Deinem Schlüssel.

Dabei stehst Du kurz vor einem Herzinfarkt.

Dann durchsuchst Du jeden Winkel in Deiner Tasche und in der Schule.

Dabei denkst Du ununterbrochen darüber nach, wo dieser Schlüssel sein könnte.

Schließlich setzt Du Dich und die Welt in Bewegung, damit Du diesen Schlüssel findest.

Genauso wie Du aktiv nach dem Schlüssel suchst, verhält es sich mit der Frage „Wie finde ich heraus, was ich will?“

Indem Du aktiv suchst.

Dabei Dich und die Welt in Bewegung setzt, um am Ende zu wissen, was Du willst.

Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen

Sagte Edison.

Und er muss es wissen.

Denn er hat wohl 9000 Versuche unternommen, bis die Glühbirne am Ende marktreif war.

Natürlich weißt Du, dass Du erst suchen musst, um zu finden.

Dennoch glaubst Du, bei dem Thema „Was will ich“ muss es ohne große Suchaktionen, großen Aufwand, Geld und Zeit-Investition funktionieren.

Deshalb gibst Du schnell auf, wenn Du nicht zeitnah die Frage „Was will ich wirklich“ beantworten kannst.

Und das ohne Herzrasen.

Wobei Du die Suche nach dem Schlüssel niemals so schnell aufgeben würdest.

Außerdem hättest Du dabei Herzrasen.

Damit Du die heutige Suche nicht frühzeitig beendest, stelle ich Dir eine fabelhafte Strategie vor, mit der Du herausfindest, was Du willst.

Da diese Strategie aus 4 Phasen besteht, durchlaufen wir – Du und ich – auf unserer heutigen Reise diese 4 Phasen.

1.  Phase: Hindernisse wegräumen

2.  Phase: Reisevorbereitung

3.  Phase: Raus in die Welt

4.  Phase: Verbesserung und Erweiterung der Reisevorbereitung

1.  Phase der Suche: Hindernisse wegräumen

Damit Deine Suche ein Erfolg wird, räumst Du in dieser Phase die 10 typischen Hindernisse aus Deinem Weg.

Bevor Du startest, hole Deine Stifte, Papier und das leckere Essen, was Du in Deinen Rucksack gepackt hast, raus.

Mache es Dir gemütlich, schaue in den Himmel und los geht’s.

Hindernis Nummer 1: Deine Gedanken

Wenn Du permanent sagst „ich weiß nicht, was ich will“ wirst Du nie herausfinden, was Du willst.

Dazu sagt Henry Ford:

Egal ob Du denkst Du kannst es oder Du kannst es nicht, Du wirst Recht haben.

Genauso verhält es sich mit allen anderen Gedanken auch.

Wenn Du Deine hinderlichen Gedanken fütterst, wirst Du Dir ständig im Weg stehen.

Und nie herausfinden, was Du willst.

Deshalb machst Du jetzt einen Gedanken-Frühjahrsputz.

Dazu schreibst Du alle Deine Gedanken zum Thema „Ich weiß nicht, was ich will“ und „Wie finde ich heraus, was ich will“ auf.

Zum Beispiel:

  • Wenn ich als Lehrer kündige, muss der nächste Job mein Traumberuf sein.
  • Ich darf auf gar keinen Fall meinem Herzen folgen, das geht in die Hose.

Dazu lasse ich Blaise Pascal zu Wort kommen:

Das Herz hat Gründe, die der Verstand nicht kennt.

  • Da ich nicht sofort weiß, was ich will, hat die Suche keinen Sinn.
  • Es gibt nichts, was ich gerne mache.
  • Arbeiten macht keine Freude, deshalb ist es egal, was ich mache.
  • Wenn ich das mache, was mir Freude macht, mache ich nichts.
  • Als Lehrer kann ich nichts, was soll ich da suchen gehen.
  • Überall ist es stressig, unmenschlich und schlimm. Daher bleibe ich lieber hier als Beamter in der Schule.

Wenn Du diese Gedanken nicht wegräumst, wirst Du Dich nie ernsthaft auf die Suche begeben.

Demnach wirst Du nie herausfinden, was Du wirklich willst.

Deshalb überprüfe Deine Gedanken.

Dabei hilft Dir die Methode aus dem Artikel „30 negative Glaubenssätze“.

Sobald Du förderliche Gedanken hast, ist der Erfolg auf Deiner Seite.

Übrigens, der hinderlichste Gedanke ist zu glauben, dass Du durch Nachdenken Klarheit gewinnst.

Anfangs dachte ich „sich auf die Suche zu begeben“ heißt auf der Couch sitzen, Bücher lesen und nachdenken.

Demnach saß und lag ich Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre immer wieder auf der Couch und las und dachte nach.

Sobald ich von der Schule nach Hause kam, dachte ich nach.

Und auch in den Ferien dachte ich nach.

Auch wenn ich auf dem Weg zur Schule war, las ich und dachte nach.

Und am Ende wunderte ich mich, weshalb ich trotz des intensiven Suchens keine Klarheit darüber hatte, was ich mit meinem Leben anfangen will.

Da wir in einer Verstandsgesellschaft leben, denken wir nachdenken ist alles.

Deshalb dachte ich, ich hätte unfassbar lange gesucht.

Und da ich nichts gefunden hatte, sei ich ein hoffnungsloser Fall.

Dabei hatte ich nur viel nachgedacht.

Aber nichts weiter getan.

Du kannst Dein Leben denken oder leben.

Deshalb heißt es: Räume alle hinderlichen Gedanken aus dem Weg.

Hindernis Nummer 2: Dein Selbstvertrauen

Wenn Du Dir nicht zutraust Deinen Traumberuf finden zu können, brauchst Du nicht zu suchen.

Denn Du kannst nichts finden, wovon Du von vornherein ausgehst, dass Du es nicht finden wirst.

Solange Du Dir nicht viel zutraust, wirst Du nicht viel schaffen.

Außerdem wirst Du Dich nicht trauen, Deinen wahren Wunsch auszusprechen.

Daher bewegst Du Dich immer im gleichen Umfeld.

Demnach ist es unbeschreiblich wichtig, dass Du Dein Selbstvertrauen aufbaust.

Denn ohne ein starkes Selbstvertrauen, wirst Du Dich nicht in die Welt trauen.

Auch wenn Du Lehrer bist, darfst Du an Deinem Selbstvertrauen arbeiten.

Und vor allem darfst Du Dir gegenüber ehrlich sein.

Zwar glaubt jeder, dass Du als Lehrer alles wissen, alles können und perfekt sein musst.

Aber das sind die Erwartungen der anderen an Dich.

Demnach brauchst Du diese nicht zu erfüllen oder ihnen gerecht zu werden.

Schließlich bist Du ein Mensch und nicht ein programmierter Algorithmus, wie Google.

Deshalb kannst Du nicht alles wissen und können.

Auf jeden Fall musste ich an meinem Selbstvertrauen arbeiten.

Wenn Du in den Spiegel schaust sei ehrlich zu Dir.

Falls Du feststellst, dass Du an Deinem Selbstvertrauen arbeiten solltest, tu es.

Deshalb heißt es: Mache die Übungen aus dem Artikel „Selbstvertrauen aufbauen“.

Hindernis Nummer 3: Deine Meinung ist Dir nicht wichtig

„Wenn ich in eine kleine Wohnung ziehe, kein Beamter mehr bin, in dem Nachhilfeinstitut nebenan arbeite und Privatier und Müßiggänger werde, was sagen die anderen?“

Und was sagen die anderen, wenn sie wüssten, dass es Dein Traum ist eine Pommesbude auf Mallorca zu haben.

Nicht viele Menschen leisten sich den größten Luxus, den es auf Erden gibt – eine eigene Meinung

Sagte Sir Alec Guiness.

Auch wenn wir glauben, dass es uns egal ist, was die anderen sagen, ist es nicht so.

Im Grunde genommen willst Du nicht auf der nächsten Party auf die Frage „Und, was machst Du?“ eine statuslose Antwort geben.

Auch deshalb bleibst Du Lehrer und arbeitest Dich unglücklich und krank bis nichts mehr geht.

Außer der Diagnose Burnout.

Solange es Dir wichtig ist, was die anderen sagen, kannst Du nicht herausfinden, was Du willst.

Denn auf die Frage „Wie finde ich heraus, was ich will?“ müsstest Du erst einmal

  • Deine Familie,
  • Dann Deine Freunde
  • Danach Deine Nachbarn usw. fragen.

Aber Dich selbst brauchst Du nicht zu fragen, da Dir nicht wichtig ist, was Du willst.

Zumindest nicht so wichtig, wie Dir die Meinung der anderen ist.

Wenn Du Klarheit darüber haben willst, was Du im Leben willst, heißt es für Dich: Höre Dir das Lied „Lasse redn“ von den Ärzten an.

Hindernis Nummer 4: Du darfst keine Fehler machen

Auch wenn in Klassenarbeiten Fehler nicht erlaubt sind, wenn man die Note 1 haben will, sind Fehler im Leben unumgänglich.

Solange Du nichts neues machst, wirst Du keine Fehler machen.

Aber sobald Du Dein bekanntes Terrain verlässt, sind Fehler vorprogrammiert.

Da Du Dir die Frage stellst „Wie finde ich heraus, was ich will?“, findest Du Dein bekanntes Terrain nicht großartig.

Deshalb willst Du da raus.

Mit anderen Worten, Du willst etwas Neues machen.

Demnach wirst Du Fehler machen.

Aber mache nicht den größten Fehler, den Du im Leben machen kannst:

Angst zu haben, einen Fehler zu machen.

Das sind die Worte von Dietrich Bonhoeffer.

Wenn Du einen Fehler machst, bedeutet das nur, dass Dir etwas – eine Information, eine Erfahrung – gefehlt hat.

Daher solltest Du im Leben so früh wie möglich Fehler machen.

Dazu finde ich den Gedanken von Marlene Dietrich passend:

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Da ich keine Ahnung von Webdesign und Co hatte, habe ich am Anfang unzählige Fehler gemacht.

Dadurch habe ich viel gelernt.

Deshalb heißt es für Dich: Lasse Fehler zu und lerne von ihnen.

Hindernis Nummer 5: Du machst Dich klein

  •  „Ich kann nichts“
  • „Gott schuf mich ohne jegliche Talente“
  • „Auch Fähigkeiten habe ich keine“
  • „Ich bin nutzlos und sinnlos“

Wenn es darum geht uns klein zu machen, haben die meisten von uns kein Problem damit.

Hast Du schon mal das Wort „Talent“ in Zusammenhang mit Dir selbst verwendet?

Sobald Du offen zu Deinen Talenten stehen sollst, kommst Du Dir narzisstisch, größenwahnsinnig und egozentrisch vor.

Demnach hat Marianne Williamson recht, wenn sie sagt:

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?

Solange Du Dich klein machst, wirst Du nicht herausfinden was Du willst.

Denn Du wirst Dich nie trauen, Deine wahre Größe anzuerkennen.

Deshalb heißt es: Schluss mit der Bescheidenheit.

Dabei hilft Dir dieses Video:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Hindernis Nummer 6: Du sagst nicht NEIN

Solange Du nicht Nein sagst, kannst Du nicht Ja sagen.

Damit Du diesen Artikel konzentriert liest, hast Du zu vielen anderen Aktivitäten nein gesagt.

Genauso wie ich.

Denn ich habe viele Stunden an meinem Rechner gesessen, um diesen Artikel zu schreiben.

Genauso gut hätte ich auch etwas anderes machen können.

Letztlich geht es darum, dass Du Entscheidungen treffen musst.

Wenn Du auf die Frage:

„Wie finde ich heraus, was ich will?“

eine Antwort haben willst, musst Du bereit sein Dich auf diese Frage einzulassen.

Das heißt zu ihr ja und zu vielen anderen Sachen nein zu sagen.

Während Du Deine hinderlichen Gedanken überprüfst, Deine Ideen aufschreibst und Dich ausprobierst, hast Du keine Zeit etwas anderes zu tun.

Demnach hast Du JA zu „ich finde heraus, was ich will“ und nein zu tausend anderen Aktivitäten gesagt.

Mit anderen Worten Deine Suche kostet Dich Zeit, Energie und Geld.

Wenn es Dir am Herzen liegt herauszufinden, was Du willst, sage zu Deiner Suche bewusst JA.

Damit sie Dir Freude macht.

Im Grunde genommen ist es Dein Job herauszufinden, was Du wirklich willst.

Denn solange Du es nicht weißt, verunsichern Dich andere mit ihrer Meinung.

Sobald Du Dir jedoch im Klaren darüber bist, was Du willst, verunsichert Dich nichts mehr.

Wenn Du keine Entscheidung triffst, lebst Du im Zustand der Unentschiedenheit.

Und das ist furchtbar.

Deshalb heißt es für Dich: Sage Nein, um dann Ja zu sagen.

Hindernis Nummer 7: Du magst die Stille nicht

Falls Du keine Lust hast, Zeit mit Dir selbst zu verbringen, wird es schwierig werden, Deine innere Stimme zu hören.

Denn die meldet sich nur, wenn Du allein im Stillen sitzt.

Solange Du sie nicht hörst, wirst Du nicht wissen, was Du wirklich willst.

Denn Die Antwort auf die Frage „Was will ich“ ist in Dir und nicht irgendwo da draußen.

Dazu sagt Thomas Carlyle:

Stille ist das Element, in dem große Dinge heranreifen

Auf jeden Fall solltest Du auf Deiner Suche stille Momente einplanen.

Damit Du hörst, was Dein Herz Dir sagen will.

Deshalb heißt es für Dich: Verbringe viel Zeit mit Dir in der Stille.

Hindernis Nummer 8: Der falsche Einsatz Deiner Fantasie

  • „Was ist, wenn ich nie herausfinde, was ich will?“
  • „Ich habe große Angst zu versagen“
  • „Und wenn ich auf der Straße lande“

Genauso wie wir Meister darin sind uns klein zu machen, sind wir Profis in Horrorgeschichten spinnen.

Damit steckt in jedem von uns ein Steven King und ein Henning Mankell.

Weshalb setzt Du Deine Fantasie nicht ein, um einen Jane Austen, Rosamunde Pilcher oder Walt Disney Film zu produzieren?

Im Grunde genommen gestaltest Du Dein Leben nach Deinen Vorstellungen.

Falls sie fruchtbar und grauenhaft sind, wird Dein Leben grauenhaft und furchtbar.

Dazu sagte Marc Aurel:

Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab. Dein Leben ist das Produkt Deiner Gedanken.

Deshalb heißt es für Dich: Setze Deine Fantasie ein, um Dir ein glückliches Leben aufzubauen.

Hindernis Nummer 9: Deine Definitionen kennen

Wenn Du nicht weißt, was für Dich Erfolg, Glück, Traumberuf und Traumleben heißt, wie willst Du es finden?

Auch wenn Du glaubst, dass jeder die gleiche Definition von Erfolg usw. hat, stimmt das nicht.

Sobald Du Dich intensiv damit befasst, stellst Du fest, dass nicht alle das Gleiche denken.

Solange Du keine Klarheit darüber hast, wo Du ankommen willst, findest Du auf die Frage „Wie finde ich heraus, was ich will?“ keine passende Antwort.

Wenn Du überhaupt keine Ahnung hast, wo Du ankommen willst, kommst Du nirgendwo an.

Deshalb heißt es für Dich: Mache Dir klar, was für Dich Erfolg, Glück, Gesundheit, Traumberuf usw. bedeutet.

Hindernis Nummer 10: Du glaubst alles allein schaffen zu müssen

Auch wenn Du als Lehrer in der Schule allein gelassen wirst, heißt es nicht, dass Du alles in Deinem Leben allein bewältigen musst.

Denn es gibt im Leben Phasen, in denen wir Unterstützung benötigen.

Wenn es um eine Kursänderung in Deinem Leben geht, ist frischer Wind von außen fabelhaft.

Damals als ich mich ständig fragte „Wie finde ich heraus, was ich will?“ und nicht weiterkam, suchte ich mir einen Coach.

Falls Du Dich im Kreis drehst, hole Dir Unterstützung von außen.

Wenn Du willst können wir zusammenarbeiten oder Du suchst Dir jemand anderen.

Aber höre bitte auf Dich im Kreis zu drehen.

Und in Deinem eigenen Saft zu schmoren.

Letztlich verfestigt sich dadurch der Satz „Ich weiß nicht, was ich will“ und Du kommst nicht vom Fleck.

Deshalb heißt es für Dich: Erlaube Dir Unterstützung anzunehmen.

Wie Du nach Deiner Alternative zum Lehrerberuf suchst 

Nachdem Du alle Hindernisse aus dem Weg geräumt hast, planst Du jetzt einem freien Geist Deine Reise.

2. Phase des „Wie finde ich heraus, was ich will?“: Reisevorbereitung

Anfangs startest Du mit Braindumping.

Das heißt, Du schreibst Deine Ideen, Wünsche und Träume, die in Deinem Kopf herumschwirren auf ein Blatt Papier.

Nachdem Du das getan hast, ist Dein Kopf wieder frei.

Und Du hast Klarheit in Deinem Kopf geschaffen.

Übrigens es geht nicht darum, konkrete Berufsideen aufzuschreiben.

Sondern alles was Du seit Jahren in Deinem Kopf herumträgst, auf Papier zu bringen.

Wenn Du im Klassenraum am Lehrerpult sitzt, aus dem Fenster schaust und Dir wünschst woanders zu sein.

Wo träumst Du Dich hin?

Und genau diese Tagträume, die Du im Klassenraum, Lehrerzimmer und bei den Konferenzen hast, schreibst Du auf.

Dazu gehört auch Dein Lebensstil.

Inzwischen solltest Du wissen, dass Dein Beruf Dich nur dann glücklich macht, wenn er zu Dir und Deinem Lebensstil passt.

Deshalb solltest Du eine klare Vorstellung davon haben, wie Du leben willst.

Kurzum wenn Du herausfinden willst, was Du beruflich machen willst, solltest Du wissen, wie Du leben willst.

Bevor ich anfing als Lehrerin zu arbeiten, habe ich mich keine Sekunde mit der Frage: „Wie will ich leben“ befasst.

Demnach war ich mir nicht im Klaren darüber, dass es für mich eine Qual ist vor 7 Uhr aufzustehen.

Somit litt ich jahrelang, da mein Arbeitsrhythmus mit meinem Biorhythmus nicht harmonierte.

Falls Du glaubst, dass sei eine Kleinigkeit, dann irrst Du Dich.

Denn genau diese „Kleinigkeiten“, die Du tagtäglich machst, sind Dein Leben.

Daher sollten diese „Kleinigkeiten“ zu Dir und Deinem Lebensstil passen.

Übrigens das Wort „Braindumping“ kommt aus dem Englisch.

Da „To dump“ auf Deutsch „abladen“ heißt, geht es beim Braindumping darum Deine Ideen abzuladen.

Während dieser Phase kannst Du Dich von Büchern und Filmen inspirieren lassen.

Dazu empfehle ich Dir diese zwei Bücher „The big five for life“ und „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky.

Und auch Biografien sind super, wie die von Mandela, Yusra Mardini, Frida Kahlo und Paula Modersohn-Becker.

Auf jeden Fall sollst Du hier bunte, kreative, verrückte und sensationelle Ideen aufschreiben.

Dabei helfen Dir auch die richtigen Fragen.

Damit Deine Ideen Dich vom Sofa reißen.

Nachdem Du Dich inspiriert und alles aufgeschrieben hast, heißt es raus in die Welt.

Genauso wie es Andrew Jackson:

Nimm Dir Zeit zum Nachdenken, aber wenn die Zeit zum Handeln kommt, hör auf mit Denken und geh los.

Alternativen zum Lehrerberuf

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3. Phase des „Wie finde ich heraus, was ich will?“: Raus in die Welt

Solange Du Deine Ideen nicht umsetzt, weißt Du nicht, ob sie zu Dir passen oder nicht.

Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich traust, Deine Ideen auszuprobieren.

Dazu kannst Du zum Beispiel Menschen, die das machen was Du willst, interviewen.

Wenn Du beispielsweise gerne ein Café haben willst, spreche mit einem Café-Besitzer.

Außerdem kannst Du als Lehrer einer Nebentätigkeit nachgehen.

Demnach kannst Du in einem Café jobben.

Auf jeden Fall solltest Du viel ausprobieren, Dich zeigen und zu Dir selbst stehen. 

Wenn Du nur nachdenkst, wirst Du nie erfahren, ob Dir Deine Ideen wirklich gefallen oder nicht.

Demnach ist der Knackpunkt bei der Frage „Wie finde ich heraus, was ich will?“ die Umsetzung Deiner Ideen.

Wenn Du die Phase 1 intensiv bearbeitest, bist Du frei von den typischen Hindernissen, die Dich hindern ins Tun zu kommen.

Daher bist Du bereit mutig und mit Freude in die Welt hinaus zu gehen.

Dazu fällt mir das Zitat von Adolph von Knigge ein:

Zum Reisen gehört Mut, Geduld, Humor und das man sich durch kleine widrige Zufälle nicht erschlagen lässt.

Lasse Dich nicht von Problemen erschlagen, bleibe am Ball.

Übrigens, gerade in dieser Phase ist es extrem wichtig einen Helfer an Deiner Seite zu haben.

Falls Du Dich schwer tust in die Welt hinaus zu gehen, unterstütze ich Dich gerne dabei.

Verliere nicht die Freude am Ausprobieren

Während Du als Kind Freude daran hattes viel auszuprobieren und zu erleben, willst Du als Erwachsene nur Stillstand.

Das heißt bloß keine Veränderung.

Wenn alles gleich ist, ist es nicht schwierig.

Dann bist Du zwar nicht glücklich, aber es nicht schwierig.

Demnach verhältst Du Dich in dem Spiel „Leben“ so, dass Du:

  • Wenig Energie verbrauchst.
  • Das Risiko zu verlieren minimal hältst.
  • Nichts einsetzt.
  • Sicher bist.

Wenn Du so spielst, wirst Du die Suche aufgeben, wenn Du in der Phase 3 nicht Deinen Traumberuf gefunden hast.

Dabei wird es erst in der 4. Phase der Strategie richtig spannend.

Denn hier machst Du einen Abgleich zwischen Deinen aufgeschriebenen Ideen und Deinen Erfahrungen in der Welt.

Da tief in Dir ein Kind, das gerne erlebt und ausprobiert sitzt, erlaube Dir Freude am Ausprobieren zu haben.

4.  Phase des „Wie finde ich heraus, was ich will?“: Verbesserung und Erweiterung der Reisevorbereitung

Sobald Du Dich hinaus in die Welt getraut hast und Deine Ideen umgesetzt hast, hast Du neue Erfahrungen gemacht.

Damit gehst Du in die Phase 2 der Strategie und gleichst Deine Ideen mit Deinen Erfahrungen ab.

Denn jetzt, wo Du Deine Ideen ausprobiert hast, hast Du Erfahrungen gesammelt, die wertvoll sind.

Wenn Du Deine aufgeschriebenen Ideen mit Deinen Erfahrungen vergleichst, bekommst Du immer mehr Klarheit darüber, was Du im Leben willst.

Dafür solltest Du Zeit investieren.

Denn in jeder Phase Deines Lebens will ein anderer Teil von Dir leben.

Deshalb erlaube Dir, Dich im Leben auszuprobieren.

Und folge dabei Deiner Freude.

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Übrigens bin ich nach meiner Suche zu dem Ergebnis gekommen, dass ich mir erlaube meinen Lehrerjob ohne einen neuen Job zu haben zu kündigen.

Auch das ist eine Möglichkeit.

Denn es ist immer gut durch seine Angst zu gehen.

Also mache Dich auf dem Weg und bedenke die Worte von Martin Walser:

Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße.

Wenn Du Dir die wichtigsten Infos anhören möchtest, schaue hier vorbei:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

KündigungsFahrplan Lehrer kündigen

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Ehrlichkeit währt am längsten: In diesem Beitrag empfehle ich Dir Bücher, die ich als hilfreich empfunden habe. Damit Du sie direkt anschauen kannst, setzte ich einen Link in Form eines Affiliate-Links. Das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst. Dabei zahlst Du für so einen Link keinen Cent mehr und ich empfehle nur Produkte, von denen ich überzeugt bin. 

Hallo, ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Abenteuerlust und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben.

Somit verstehst Du sicherlich gut, weshalb ich mich nicht in das Korsett des Beamtensystems "hineinquetschen" wollte.

So kündigte ich 2mal als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin nachdem ich an 5 Schulen in drei Bundesländern mit Funktionsstellen und Co gearbeitet hatte. Und das trotz einer chronischen Krankheit und keinen Menschen, der meine Miete zahlt.

Nun unterstütze ich seit Jahren erfolgreich Lehrer und Beamte dabei ihre erfüllende Berufsalternative zu finden und souverän zu kündigen. Und wann starten wir Deine spannende Reise in Richtung Freiheit?

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