Wunsch manifestieren in 7 leichten Schritten

Dezember 30, 2025
Wunsch manifestieren in 7 leichten Schritten

Du hast bestimmt schon einige Infos darüber, wie Du einen Wunsch manifestieren kannst, richtig?

Dennoch hast Du diesen einen Wunsch (oder vielleicht sogar mehrere Wünsche) noch nicht manifestiert. Genau deshalb liest Du jetzt meine Zeilen.

Mein Wunsch ist es, Dir mit diesem Artikel alles Wesentliche an die Hand zu geben, damit Du Deinen Wunsch manifestieren kannst.

Dabei spielt es keine Rolle, was konkret Dein Wunsch ist. Zum Beispiel hatte ich damals den Wunsch, gesund zu sein, als ich tiefer in das bewusste Kreieren der eigenen Realität eintauchte.

Aufgrund einer medizinisch als chronisch geltenden Krankheit (Endometriose) litt ich unter starken Schmerzen und vielem mehr. Durch das bewusste und erfolgreiche Manifestieren, oder anders gesagt: durch das bewusste Kreieren meiner Realität, bin ich wieder komplett gesund geworden.

Damit Du verstehst, warum ich vom bewussten Kreieren der eigenen Realität und vom erfolgreichen Manifestieren spreche, möchte ich Dir kurz eine Worterläuterung geben.

„Manifestieren“ stammt aus dem Lateinischen manifestare und bedeutet sinngemäß „sichtbar machen“.

Das heißt: Sowohl meine Krankheit als auch meine Gesundheit waren Manifestationen. Der Unterschied bestand darin, dass ich meine Krankheit unbewusst und meine Gesundheit bewusst manifestiert habe. Letztlich manifestiert jeder von uns fortwährend seine eigene Realität.

Demnach erschaffen wir nichts Neues, sondern machen aus dem Feld der unendlichen Möglichkeiten das sichtbar, was zu unserer Identität passt.

Wie genau Du das tun kannst, schauen wir uns anhand von 7 leicht umsetzbaren Schritten an, damit Du Deinen Wunsch manifestieren kannst.

Erkenne Deine Schöpferkraft und Du manifestierst Deinen Wunsch

Die meisten Menschen (vielleicht auch Du) sind mit der Haltung aufgewachsen, dass die Außenwelt mehr Macht hat als sie selbst.

Somit sind es die Umstände, die Situationen, die Politik, die Vergangenheit und so weiter, die bestimmen und den Ton im eigenen Leben angeben.

Durch diese Sichtweise kreierst Du Deine Realität nicht bewusst, sondern reagierst auf das, was Dir das Leben vorwirft. Letztlich reagierst Du auf Dein eigenes Spiegelbild. Denn die Außenwelt, das Leben und die Realität spiegeln Deine Identität wider. Weiter unten klären wir, warum das der Fall ist.

Um Deinen Wunsch manifestieren zu können, ist es wichtig, Deine Schöpferkraft anzuerkennen. Und die hast Du, weil Dein wahres Sein als Mensch Bewusstsein ist und Du der Ursprung von allem in Deinem Leben bist. 

Mit dem Annehmen Deiner Schöpferkraft geht logischerweise einher, dass Du Verantwortung für Deine Realität übernimmst.

Aus eigener Erfahrung, aber auch aus dem Mentoring, weiß ich, dass es Vorfälle gibt, die es einem schwer machen, Verantwortung für sie zu übernehmen.

Beispielsweise fiel es mir schwer, mich für meine Krankheit verantwortlich zu fühlen. Doch hätte ich das nicht getan, wäre es für mich nicht möglich gewesen, Gesundheit zu manifestieren.

Denn ich hätte meine Schöpfungskraft nicht über die Aussage „chronische Krankheit, somit unheilbar“ gestellt.

Was ich erschaffen habe, kann ich jederzeit neu erschaffen. Und das Gleiche gilt natürlich auch für Dich. Deshalb empfehle ich Dir, Verantwortung zu übernehmen, um Deine Schöpferkraft vollständig anzuerkennen.

Wenn Du das getan hast, starten wir mit dem ersten Schritt, der es Dir ermöglicht, Deinen Wunsch manifestieren zu können.

Erster Schritt: Entscheidungsmacht annehmen und souverän entscheiden

Entscheide jetzt, dass Du Deinen Wunsch manifestiert hast.

(Es geht nicht darum, dass er bereits sichtbar in Deiner Realität ist, sondern dass Du innerlich die Identität einnimmst, aus der Dein Wunsch selbstverständlich entsteht).

Vielleicht denkst Du jetzt: „Das kann ich nicht machen, weil das noch nicht der Fall ist.“ Das kann ich extrem gut nachvollziehen.

Erst wenn das Auto, die Liebe, das Haus, die gewünschte Summe oder was auch immer Dein Wunsch ist, greifbar und sichtbar in Deiner Realität ist, hast Du es manifestiert. Solange das nicht so ist, bist Du dabei zu manifestieren, weil Dein Wunsch noch nicht sichtbar ist, richtig?

Aufgrund dessen, wie die meisten von uns Realität verstehen, ist diese Denkweise nachvollziehbar. Diese Haltung führt jedoch dazu, dass Du dauerhaft im Modus des „Ich bin dabei, meinen Wunsch zu manifestieren“ bleibst.

Damit klar wird, was ich meine, gebe ich Dir ein Beispiel aus dem Mentoring:

Eine Person weiß nicht, was sie beruflich machen möchte. Jegliche Methoden, Stärken- und Persönlichkeitstests hat sie bereits gemacht, und dennoch weiß sie nicht, was sie beruflich glücklich macht. Daraufhin beginnt sie, im Bereich Astrologie, Human Design, Kartenlegung und so weiter vergeblich nach ihren Talenten zu suchen.

Im Grunde genommen tut sie etwas, das vernünftig erscheint: Sie ist aktiv dabei, sich selbst kennenzulernen. Doch der entscheidende Punkt ist, dass wir nicht nur eine Identität haben, sondern unendlich viele. Lies dazu gerne diesen Artikel: Manifestieren: Was es bedeutet und wie es funktioniert.

Somit hätte die Person nicht endlos nach „dem einen Talent“ suchen müssen. Stattdessen ging es darum, zu entscheiden, welchen Weg sie einschlagen und welche Fähigkeiten sie weiterentwickeln möchte.

Die märchenhafte Erzählung von Wunderkindern und talentierten Menschen lässt uns glauben, dass es dieses eine Können gibt, das wir finden müssen. Doch das ist nicht so.

Menschen, die große Leistungen erbracht haben, wie Michael Jackson, Serena Williams, Michael Phelps und andere, haben entweder selbst entschieden (oder ihre Eltern haben entschieden), dass sie im Singen, Tanzen, Tennisspielen oder Schwimmen exzellent sind. Diese Entscheidung bedeutet nicht, sofort perfekt zu sein, sondern sich bewusst auszurichten.

Als die Person im Mentoring entschieden hatte, welches Können sie weiterverfolgen wollte, richtete sie ihre Aufmerksamkeit darauf, fand einen Job und war glücklich.

Du entscheidest, wer Du bist, was Du kannst und was Du hast. Aus dieser Entscheidung heraus entsteht alles Notwendige.

Deshalb triff jetzt die Entscheidung, dass Du Deinen Wunsch manifestiert hast. Denn erst bist Du, dann siehst Du. Wir leben von innen nach außen. 

Zweiter Schritt: Richte Deine Aufmerksamkeit auf das, was Du erleben möchtest

Nachdem Du entschieden hast, wer Du bist, richtest Du Deine Aufmerksamkeit bewusst darauf.

Wenn Du beispielsweise entschieden hast, dass Du gesund bist, wohlhabend oder in einer romantischen Liebesbeziehung lebst, erzählst Du in Deinem inneren Dialog nicht das Gegenteil.

Solange Du wiederkehrend denkst „Ich will meinen Wunsch manifestieren, aber es klappt nicht“, befindest Du Dich in einem unerwünschten Kreislauf. Denn mit dem Gedanken „Ich kann meinen Wunsch nicht manifestieren“ richtest Du Deine Aufmerksamkeit genau darauf.

Wir alle leben in einem unsichtbaren Feld der unendlichen Möglichkeiten, das Du auch als Potenzialräume bezeichnen kannst. Dort stehen für Dich alle erdenklichen Optionen bereit. Da diese noch nicht manifestierten Möglichkeiten unsichtbar sind, stelle ich sie mir wie einen dunklen Raum vor.

Wenn Du nun Deine Aufmerksamkeit in diesem Raum der unendlichen Möglichkeiten auf „Ich kann meinen Wunsch nicht manifestieren“ richtest, wirkt sie wie eine Taschenlampe, die genau auf diesen Gedanken leuchtet.

Mit anderen Worten: Deine Gedanken lenken Deine Aufmerksamkeit, und diese bestimmt, welche Möglichkeiten im unsichtbaren Feld der unendlichen Optionen für Dich sichtbar werden. Denn Deine Aufmerksamkeit ist wie eine Taschenlampe, die Du in einem dunklen Raum richtest.

Folglich ist der Gedanke „Ich kann meinen Wunsch nicht manifestieren“ eine Möglichkeit, die Du aus diesem Feld herauspickst. Aufgrund dieses Gedankens richtet sich Deine Aufmerksamkeit in der äußeren Realität auf alles, was diesen Gedanken bestätigt. Dadurch manifestierst Du immer wieder die Erfahrung, dass Du Deinen Wunsch nicht manifestieren kannst.

Um nicht ständig das zu erleben, was Du nicht erleben willst, hast Du im ersten Schritt entschieden, dass Du Deinen Wunsch manifestiert hast. Jetzt richtest Du bewusst Deine Aufmerksamkeit auf alles, was diese Entscheidung bestätigt.

„Aber die Liebe, das Geld, das Haus … sind doch nicht da, wie soll ich mich auf sie konzentrieren?“, denkst Du vielleicht. Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

Deshalb ein persönliches Beispiel:

Als ich Gesundheit manifestieren wollte, hatte ich Schmerzen. Hätte ich keine Schmerzen gehabt, gäbe es keinen Grund für mich, Gesundheit manifestieren zu wollen. Logisch.

Dadurch wird klar, dass wir in unserer äußeren Welt etwas erfahren wollen, das wir in diesem Moment nicht erleben. Demnach steht der Wunsch konträr zu der Erfahrung in der äußeren Realität. Trotzdem können wir den Wunsch erleben, den wir manifestieren wollen.

Obwohl ich Schmerzen hatte, waren viele Organe und Körperteile gesund und schmerzfrei. Auf diese richtete ich bewusst meine Aufmerksamkeit.

Dasselbe Prinzip gilt für andere Wünsche, zum Beispiel eine Liebesbeziehung. Die Person, die sich eine romantische Liebesbeziehung wünscht, hat sie noch nicht. Aber sie erlebt Liebe in ihrem Leben und sieht liebevolle Beziehungen um sich herum. Demnach kann sie ihre Aufmerksamkeit auf „Liebe“ richten und innerlich bestätigen, dass sie ihren Wunsch manifestiert hat.

Genau dasselbe darfst Du machen: Richte Deine Aufmerksamkeit bewusst auf das, was Deine Entscheidung aus dem ersten Schritt bestätigt.

Dritter Schritt: Die Außenwelt spiegelt Dich

Alles, was Du als Deine Realität, Dein Leben oder die Außenwelt bezeichnest, ist Deine eigene Energie, die Du erlebst.

Somit ist Deine Außenwelt weder getrennt von Dir, noch ist sie außerhalb Deines Einflusses. Sie ist Deine Identität, Dein innerer Zustand, ausgedrückt und materialisiert. lies gerne diesen Artikel, um die Realität zu verstehen: Realität verstehen und Dein Lieblingsleben manifestieren.  

Mit anderen Worten: Es existiert keine allgemeingültige Realität mit objektiven Regularien. Genauso wenig gibt es eine geteilte Realität. Jeder lebt in seiner eigenen, individuellen Realität. Außer Du entscheidest, dass es eine objektive, geteilte Realität gibt. Dann erlebst Du Dein Leben passend zu dieser Entscheidung.

Da es keine allgemeingültige Realität gibt, existiert auch kein generelles Richtig oder Falsch. Ebenso wenig gibt es Zeichen oder Tests von einem Universum oder einer anderen externen Macht. Du als Bewusstsein bist alles, weil alles in Dir als Bewusstsein ist.

Falls Du eine Feder, eine bestimmte Zahl oder irgendetwas anderes als ein Zeichen für einen spezifischen Weg oder eine Entscheidung wahrnimmst, ist das Deine Annahme. Folglich erlebst Du das Ergebnis Deiner Annahme, Deiner Gedanken, Deiner Deutung, Deiner Interpretation und so weiter.

Wenn Dir ein anderer Mensch (sei es ein Astrologe, ein Psychologe, eine Ärztin, ein Kartenleger oder wer auch immer) sagt: „So und so ist es“, hat diese Aussage keine Schöpfungsmacht in Deinem Leben. Außer Du entscheidest, dass diese Person mit dem, was sie sagt, richtig liegt.

Demnach hat nichts und niemand Einfluss auf Dein Leben, außer Du triffst die Entscheidung, dass dies der Fall ist. Daran erkennst Du erneut, wie machtvoll Deine Schöpfungskraft und Deine uneingeschränkte Entscheidungsmacht ist.

Dazu gebe ich Dir ein konkretes Beispiel aus dem Mentoring:

Eine Person erzählte mir, dass sie im chinesischen Horoskop Hase sei und daher ängstlich. Und weil sie ängstlich sei, könne sie ihren Job nicht wechseln.

Auch wenn sich das eventuell unreif oder unreflektiert anhört, kommt die Haltung von „Ich bin so und so“ oft vor. Zum Beispiel: „Ich bin hochsensibel oder habe ADHS, weil das der Psychologe gesagt hat, und deshalb kann ich ABC nicht machen.“

Dieses Beispiel zeigt, dass kein Mensch „so und so“ ist, weil es jemand gesagt hat, sondern weil die Person entschieden hat, dass die Aussage des anderen für sie stimmt.

Aufgrund dessen, was Du nun weißt, ist Dir etwas Zentrales bewusst: Du bist der Beweis dafür, dass Dein Wunsch manifestiert ist.

Solange ein Mensch glaubt, es gäbe eine objektive Außenwelt, die beweist, ob man auf dem richtigen Weg zum Wunsch ist oder ob der Wunsch sich bald manifestiert oder nicht, wartet er.

Bildlich gesprochen ist es so, als würde jemand aus dem Fenster schauen, um zu sehen, ob der Mensch, mit dem er sich verabredet hat, nun endlich da ist oder nicht. Dabei ist der Mensch, auf den er wartet, er selbst.

„Warum wartet er auch auf sich selbst, und was hat das mit dem Wunsch manifestieren zu tun?“, fragst Du Dich vielleicht.

Naja, Du erlebst Dich selbst in der Außenwelt. Demnach ist der Wunsch, den Du in der physischen Welt erfahren möchtest, ein Ausdruck Deiner Identität, Deines inneren Zustands. Wenn Du nicht der Mensch bist, der den Wunsch manifestiert hat, erlebst Du ihn auch nicht in Deiner äußeren Realität.

Und Du bist der Mensch, der seinen Wunsch manifestiert hat, indem Du es (wie wir im ersten Schritt gesagt haben) entscheidest. Bei dieser Entscheidung bleibst Du unabhängig von Deiner Außenwelt. Falls Du unsicher oder ungeduldig wirst, bestätigst Du Dir selbst, dass Du bist, wer Du entschieden hast zu sein. Das heißt, Du bestätigst Dir, dass Dein Wunsch manifestiert ist. 

Vierter Schritt: Dein Sein manifestiert, nicht Dein Handeln

Da wir als Bewusstsein auf der Erde sind, handeln, machen und tun wir immer. Zum Beispiel handele ich gerade, indem ich diesen Artikel schreibe.

Demnach ist die Vorstellung, dass einen Wunsch zu manifestieren bedeutet, nichts zu tun, irreführend. Denn wir tun immer etwas. Nur ist es so, dass das Tun keine Relevanz hat, sondern die Identität, die handelt.

Folglich sind Sätze wie „Ohne Fleiß keinen Preis“ oder „Von nichts kommt nichts“ genauso falsch wie „Beim Manifestieren geht es nur um Visualisierung, Affirmationen und positives Denken.“  Wobei das alles in die Kategorie „Tun“ gehört, weil Du bei diesen Manifestationsmethoden aktiv bist.

Um diesen vierten Schritt für Dich konkret zu machen, gebe ich Dir Beispiele aus dem Mentoring:

Eine Person möchte den Job wechseln, glaubt jedoch, ungenügend qualifiziert zu sein, um einen Job zu finden. Sie liest viele Stellenbeschreibungen und verschickt über 50 Bewerbungen. Dennoch bekommt sie nur Absagen.

Zeitgleich bekommt eine andere Person, ohne eine einzige Bewerbung geschrieben zu haben, einen Job angeboten, den sie liebt.

Hat die eine Person Pech und die andere Glück? Nein.

Während die erste Person aus dem Seinszustand, der Selbstbeschreibung oder Identität von „Ich bin schlecht qualifiziert und finde nur schwer einen Job“ handelt und Bewerbungen verschickt, hat die andere Person entschieden: „Ich bin gefragt, und die Leute wollen unbedingt, dass ich bei ihnen arbeite.“

Kurzum: Nicht das Tun, sondern der Seinszustand zählt.

Das gleiche Prinzip gilt für alle anderen Themen des Lebens, wie Liebe und sogar Sport.

Eine Situation aus der Sportwelt:

Eine Sportlerin möchte unbedingt bei einem Wettkampf den ersten Platz gewinnen. Sie ist davon überzeugt, richtig hart dafür trainieren zu müssen, weil alle anderen viel besser sind als sie. Rate mal, was sie tun muss.

Richtig, bis zur Erschöpfung trainieren.

Da sie das körperlich nicht mehr machen konnte, lernte sie im Mentoring, ihr eigenes Können zu sehen, wertzuschätzen und aufzubauen, anstatt dieses „nicht gut genug zu sein“ durch Trainieren bis zur Erschöpfung zu kompensieren.

Schon im ersten Gespräch erzählte sie, dass es sie ärgert und traurig macht, dass andere Sportlerinnen weniger trainieren als sie und dennoch bessere Ergebnisse erzielen.

Damals sah sie diese Beobachtung als Bestätigung dafür, dass sie schlechter sei, und nicht als Spiegelung ihrer Annahme, dass sie nicht gut genug sei.

Dieses Beispiel zeigt ebenso: Es geht um die Identität, nicht um die Menge an Aktivität.

Nun noch eine Geschichte aus der Liebe:

Auch in der Liebe ist es so, dass diejenigen, die sich als nicht attraktiv, liebenswert und beziehungsfähig ansehen, hinter dem anderen herlaufen, anstatt die andere Person zu lieben.

Zum Beispiel erzählte mir ein Mann im Mentoring, dass er auf fünf verschiedenen Partnerbörsen aktiv sei, beinahe jedes Wochenende ausgehe und doch keine Partnerin finde. Und wenn mal eine interessiert sei, hörte er recht zeitnah, dass die Dame nur eine Freundschaft wolle, aber nicht mehr.

Auf die Frage, was er von sich denkt, sagt er: „Ich denke, ich bin eine schlechte Partie, weil ich zu wenig Geld verdiene, zu nett bin und zu klein bin.“

Aus diesem Seinszustand heraus kann er auf tausend andere Partnerschaftsbörsen sein und jeden Abend ausgehen und doch keine Liebesbeziehung führen.

Anhand dieses Beispiels wird erneut glasklar, dass nicht das Tun oder das Mehrmachen Deinen Wunsch manifestiert, sondern die Entscheidung darüber, wer Du bist. Deshalb kläre für Dich aus welchem Seinszustand heraus Du handelst.

Fünfter Schritt: Bleibe in der Gegenwart

Viel zu oft können wir unseren Wunsch nicht manifestieren, weil wir uns über die Vergangenheit definieren.

Zum Beispiel: „Ich bin schon seit X Jahren allein“, „Mir fiel es auch als Kind schwer, Entscheidungen zu treffen“ oder „Ich habe auf alle Bewerbungsschreiben Absagen bekommen.“

Auch wenn alles Vergangene tatsächlich erlebte Erfahrungen sind, bleibt es dabei, dass sie in der Gegenwart nur imaginative Bilder sind. Denn die Vergangenheit ist nicht greifbar wie ein Glas Wasser. Du erinnerst Dich mental an das, was passiert ist. Genauso ist es mit der Zukunft.

Wenn Du Deinen Wunsch manifestieren möchtest, hast Du die Gegenwart, um zu bestätigen, wer Du bist. Anstatt Dich mental in vergangenen Erfahrungen zu verlieren, nutze das Jetzt, um erfolgreich zu manifestieren.

Zudem empfehle ich Dir, Dir die Freiheit zu schenken, Dich im Jetzt zu definieren und Dich nicht von der Vergangenheit beschreiben zu lassen. 

Lass uns das Ganze anhand eines Beispiels konkret machen:

Als ich meinen Wunsch manifestieren wollte, gesund zu sein, war dieser Gedanke sehr dominant: „Ich bin schon seit Jahren krank. Wie soll ich nun gesund werden, ohne dass es Jahre kostet!?“

Anfangs habe ich demnach nicht, wie im ersten Schritt besprochen, entschieden: „Ich bin gesund. Fertig!“, sondern ließ mich im Jetzt von meinem vergangenen Seinszustand beschreiben.

Da diese zwei Identitäten („Ich bin gesund“ und „Ich bin schon seit Jahren krank“) zwei unterschiedliche Realitäten ausrollen, erlebte ich natürlich diese innere Unentschiedenheit in meiner äußeren Realität. Somit war ich einige Tage fit, und an anderen hatte ich extreme Schmerzen.

Mein Ziel war es, komplett gesund zu sein. Also verabschiedete ich die Vergangenheit und die dazugehörige Identität, indem ich die letzten vier Schritte umsetzte, die wir durchgegangen sind.

Solange Du Dich von der Vergangenheit beschreiben lässt oder in der Annahme verweilst, dass die Vergangenheit Dich zu der Person gemacht hat, die Du bist, nutzt Du die Gegenwart nicht, um mit Deiner Schöpfungskraft Deinen Wunsch zu manifestieren.

Also lasse Entscheidungen, Seinszustände und Annahmen los, die Dich in der Vergangenheit gefangen halten. Du tust dies, indem Du bewusst entscheidest, wer Du jetzt bist, unabhängig davon, was in der Vergangenheit geschehen ist. Danach bleibst Du bei dieser Entscheidung, wie wir es in den letzten Schritten besprochen haben.

Sechster Schritt: Verstehe und wende an, statt weiterzusuchen

Es gibt unzählige Bücher, Videos, Kurse und vieles mehr, mit denen Du das Manifestieren lernen kannst, um Deine Wünsche zu verwirklichen. Und ständig kommt jemand mit einer angeblich neuen Methode oder einem Geheimnis, das bisher verheimlicht worden sei.

Auch wenn ein Teil von Dir weiß, dass es kein verborgenes Geheimnis gibt (Manifestation ist ein uraltes Wissen, über das schon Rumi und viele vor ihm gesprochen haben) suchst Du trotzdem vielleicht weiter, anstatt das Wissen anzuwenden.

Insbesondere wenn Du Deinen Wunsch noch nicht manifestieren konntest, taucht die Frage auf: „Warum funktioniert Manifestieren bei mir nicht?“

Durch diese Frage kannst Du, aufgrund von Inhalten, die auf Fehler abzielen, in die Realität von „Ich bin jemand, der beim Manifestieren einen Fehler macht“ geraten.

Die Schlussfolgerung, dass Du Deinen Wunsch noch nicht manifestiert hast, weil Du einen Fehler machst, führt Dich also in die Realität von „Ich mache einen Fehler“.

Ebenso gut kannst Du jedoch bestätigen, dass Du bist, wer Du sein möchtest, auch wenn Du Deinen Wunsch noch nicht manifestiert hast. So nutzt Du die Gegenwart, um mit Deiner Schöpfungskraft zu manifestieren.

Wenn Du genervt bist, dass Du Deinen Wunsch noch nicht in der physischen Welt erlebst, verstehe ich das zu 100 Prozent. Das Gute ist, dass die Freiheit, zu erschaffen, was Du möchtest, bei Dir liegt. Denn nur Du hast in Deinem Leben Schöpfungsmacht.

Verinnerliche, dass Du die Realität bist, die Du erlebst.

Um Deinen Wunsch manifestieren zu können, darfst Du verstehen, dass Du Deine Identität in Deiner äußeren Realität erlebst. Dieses Wissen schenkt Dir Vertrauen in Deine Schöpfungsmacht, sodass Du nicht nach Fehlern suchen musst, sondern innerlich bestätigst, dass Du bist, wer Du entschieden hast zu sein.

Schließlich gibt es keine allgemeingültige, objektive Realität, in der Du einen Fehler machen könntest. Deshalb brauchst Du Dir diesbezüglich keine Sorgen zu machen. Du darfst Dich mit dem, was wir besprechen, auseinandersetzen, wirklich verstehen, verinnerlichen und anwenden. Dann manifestierst Du Deinen Wunsch.

Oft hören wir Sätze wie: „Deine Vergangenheit beschreibt Dich nicht, sondern Du entscheidest, wer Du bist“, und finden sie schön. Aber wir wenden das Wissen nicht konsequent an oder denken es nicht bis zum Ende durch, sodass glasklar wird, was es für uns bedeutet.

Exakt das darfst Du tun. Also entspanne Dich und wisse: In Deiner Realität existierst Du mit Deiner Entscheidung, wer Du in der Gegenwart bist. Immer wenn Du ungeduldig bist und nach neuen Informationen suchst, erinnere Dich daran, dass Du Deine Realität bist.

Siebter Schritt: Behalte eine klare Linie

Unabhängig davon, was andere Menschen sagen und was sich in Deiner äußeren Realität zeigt, darfst Du Deiner Entscheidung treu bleiben. Denn alles andere führt zu einer Unentschiedenheit, die sich Dir in Deiner äußeren Realität widerspiegelt.

Wenn Du feststellst, dass Du in der Außenwelt nach Bestätigung suchst, dass Du bist, wer Du entschieden hast zu sein, bestätige es Dir selbst. Wie Du nun weißt, gibt es keine von Dir getrennte Realität, und Du bist selbst der Beweis dafür, dass Du Deinen Wunsch manifestiert hast.

Mache Dir außerdem immer wieder bewusst, dass es keine Macht außerhalb von Dir gibt, die Einfluss auf Dein Leben hat. Auch Dein Körper hat keine Macht über Dich oder möchte Dir etwas „sagen“. Als Materie reflektiert Dein Körper lediglich Deinen Seinszustand.

Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen sowie der Erfahrungen im Mentoring weiß ich, dass der Unterschied zwischen der inneren und der äußeren Realität herausfordernd sein kann. Deshalb empfehle ich Dir, das, was wir besprochen haben, zu verinnerlichen.

Das Wissen, dass Du Deine Realität bist, dass es keine Macht außerhalb von Dir gibt und dass Du uneingeschränkte Entscheidungs- und Schöpfungsmacht hast, ermöglicht es Dir, entspannt Deinen Wunsch zu manifestieren. Denn selbst wenn Du Deinen Wunsch nicht sofort in Deiner Außenwelt siehst, hat dies keine andere Bedeutung als die, die Du der Situation gibst.

Zudem ist Dir bewusst, dass wir von innen nach außen manifestieren: Erst bist Du, dann siehst Du.

All das ermöglicht es Dir, gelassen zu bleiben und Deiner Schöpfungsmacht zu vertrauen. So kannst Du Deinen Wunsch manifestieren. Wenn Du meine Begleitung möchtest, lass uns im Mentoring zusammenarbeiten.

Und nicht vergessen: Mach Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise.

Deine Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

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