„Zuversicht lernen?

Dafür muss ich bestimmt alles positiv sehen oder religiös werden“, dachte ich.

Damals als ich Zuversicht lernen wollte, befand ich mich in einer schwierigen Phase meines Lebens.

Während mich alle um meinen sicheren Beamtenjob beneideten, empfand ich alles wofür ich jahrelang gearbeitet hatte als sinnlos.

Zudem bekam ich immer mehr Krankheiten.

Denn mit der Zeit entwickelte sich aus der Lustlosigkeit und dem ständigen Erschöpft-sein, eine Depression.

Schließlich litt ich an einer chronischen und schmerzhaften Krankheit: Endometriose.

Obwohl für mich klar war, dass ich als Lehrerin kündigen muss, konnte ich es nicht tun. Weil ich Angst hatte.

Zwar fand ich immer wieder Lösungen für meine Ängste, aber das half mir nicht. Beispielsweise befürchtete ich keine Alternative zum Lehrerberuf zu finden.

Da diese Angst jeder Lehrer hat, kennst Du sie.

Sobald ich jedoch eine Zusage für einen Job erhielt, konnte ich mich nicht darüber freuen. Denn sofort kam die nächste Befürchtung: Was ist, wenn Dir der Job auch nicht gefällt?

Letztlich war ich ein nie enden wollender Quell von Ängsten.

Somit stand für mich fest, dass ich mit dieser Strategie nicht weiterkomme.

Deshalb wollte ich etwas lernen, was mir hilft auf alle meine Ängste eine Antwort zu haben. Damit ich endlich für meine Träume losgehen konnte.

Darauf gab mir ein Freund einen Satz von dem österreichischen Dichter Ernst Ferstl mit:

Die Zuversicht rüttelt am Felsen der Ängste.

Danach stand für mich fest, dass ich Zuversicht lernen muss.

Wenn Du ständig mit Deinen Ängsten, Befürchtungen und negativen Gedanken jonglierst, ist es an der Zeit zu lernen zuversichtlich zu sein.

Übrigens, das hat nichts mit positivem Denken oder religiös sein zu tun. Sondern mit etwas ganz anderem.

Darüber spreche ich heute mir Dir.

Lass uns loslegen und zusammen Zuversicht lernen.

Zuversicht lernen: Was ist Zuversicht überhaupt?

Wenn Du genauso denkst, wie ich damals, dann glaubst Du Zuversicht bedeutet ein hoffnungsloser Optimist zu sein.

Dazu erzähle ich Dir eine Geschichte von drei Lehrern, die ihren Lehrerberuf grauenhaft fanden:

Der pessimistische Lehrer sagt: „O je, ich kann nichts. Für mich gibt es keine außerschulischen Jobs. Denn ich bin nur Lehrer. Einmal Lehrer immer Lehrer.“

Er landete mit Burnout, Magen-Darm-Erkrankungen, Neurodermitis und vielen anderen Krankheiten im Krankenhaus.

Dagegen denkt der Optimist „Keine Sorge, die Rettung kommt. Am Ende wird die Gewerkschaft, der Lehrerverband, der Schulleiter, der Dienstherr oder Gott uns retten.“

Er wartet und wartet und landet mit einem Nervenzusammenbruch, Tinnitus und Herzinfarkt im Krankenhaus.

Dann kommt der zuversichtliche Lehrer und sagt: „Komplizierte Lage. Da bleibt mir nichts anderes übrig als ins Tun zu kommen und an meiner erfolgreichen Kündigung zu arbeiten.“

Das heißt Du brauchst nicht, um zuversichtlich zu sein das Glas stets als halbvoll zu sehen.

Falls Du das tust, bist Du auf einem Auge blind.

Denn das Glas ist sowohl halbvoll als auch halbleer.

Damit deutlich wird, was Zuversicht bedeutet, habe ich nachgeschaut woher das Wort stammt.

Dazu schreibt Ulrich Schnabel in seinem Buch „Zuversicht“, dass Zuversicht vom althochdeutschen zuofirsiht abstammt. Also vom Verb sehen mit dem Präfixen zuo und fir.

Das heißt so viel wie Voraussehen auf die Zukunft.

Wobei es keine Rolle spielt, ob die Zukunft gut oder schlecht wird.

Später entwickelte sich aus dieser neutralen Zukunftsaussicht eine hoffnungsvolle Erwartung auf die Erfüllung der Wünsche in der Zukunft.

Dabei schwang ein religiöses Vertrauen mit.

Jedoch hat in der Neuzeit die religiöse Komponente an Bedeutung verloren.

Stattdessen ist der Optimismus geboren.

Deshalb definiert der Duden Zuversicht als „festes Vertrauen auf eine positive Entwicklung in der Zukunft“.

Das heißt die Bedeutung von Zuversicht hat sich innerhalb der Jahre aus einer neutralen Zukunftsaussicht zu einer positiven Erwartungshaltung hinsichtlich der Zukunft hin entwickelt.

Daher ist es nachvollziehbar, dass Du bei Zuversicht sofort an Optimismus denkst.

Wobei Optimismus aus dem lateinischen optimum abstammt und das Beste bedeutet.

Mit anderen Worten Zuversicht und Optimismus sind zwei unterschiedliche Sachen.

Zwar kannst Du sowohl ein zuversichtlicher als auch optimistischer Mensch sein, aber das ist nicht zwingend notwendig.

Damit Du weißt wovon ich spreche, wenn ich Zuversicht sage, erzähle ich Dir, was ich darunter verstehe:

Als zuversichtlicher Mensch überblickst Du die Situation. Somit siehst Du sowohl die Probleme als auch die Möglichkeiten.

Aufgrund Deines Selbstvertrauens kommst Du ins Handeln. Und setzt alles daran das Beste aus der Situation zu machen.

Wobei Dir bewusst ist, dass es schief gehen kann.

Aber Dein unerschütterliches Vertrauen in Dein Leben und Dich selbst, gibt Dir die Kraft aus jeder Situation das Beste zu machen.

Dazu passt das Zitat von Ignatius von Loyala:

Wir müssen alles tun, was wir können, aber am Ende steht das Vertrauen auf Gott.

Da ich kein religiöser Mensch bin und zu keiner Religionsgemeinschaft gehöre, sehe ich „Gott“ nicht im religiösen Kontext.

Vielmehr steht Gott für mich für das Vertrauen in mein Leben und in mich selbst.

Kurzum es geht nicht darum gemütlich auf dem Sofa zu sitzen, hoffnungsvoll positiv in die Zukunft zu schauen und zu sagen: Alles wird schon gut werden. Irgendwie, irgendwann.

Auch wenn Du der optimistischste Mensch auf diesem Planeten bist, wird nichts gut werden, wenn Du nichts dafür tust.

Das heißt Du musst Dich Deinen Ängsten stellen. Denn diese halten Dich davon ab für Deine Träume loszugehen.

Deshalb ist es wesentlich Zuversicht zu lernen.

„Um für die eigenen Träume loszugehen, ist es zu spät. Denn in der Zukunft wird es uns allen schlecht gehen.“

Falls Du so denkst, lies auf jeden Fall weiter.

Haben neben Klimawandel, Krieg, Krankheiten und Wirtschaftskrisen Träume einen Platz?

Zwar kann ich mich kaum an Unterrichtsinhalte aus meiner eigenen Schulzeit erinnern, aber die Stunden, in denen es um das „Schlaraffenland“ ging, vergesse ich nie.

Denn ich dachte sofort: Wir leben bereits im Schlaraffenland.

Somit wusste ich nicht, worauf ich noch hinarbeiten soll.

Dazu sagt der Historiker Herman Pleij:

In der mittelalterlichen Vorstellung käme das heutige Westeuropa einem echten Schlaraffenland ziemliche nahe.

Wir haben rund um die Uhr Zugang zu Fast Food, wir haben Heizungen, freie Liebe, ein Alterseinkommen ohne Arbeit und Schönheitschirurgie zur Verlängerung unserer Jugend.

Dazu schreibt Rutger Bregman in seinem Buch „Utopien für Realisten“, dass wir die biblischen Prophezeiungen wahr gemacht haben.

Denn Blinde können wieder sehen, Gelähmte wieder gehen und Tote ins Leben zurückkehren.

Während sich die Menschen früher auf den technischen Fortschritt freuten, befürchtest Du die Technokratie.

Im Grunde genommen spielt es keine Rolle, ob wir auf die Wirtschaft, die Natur, die Technik oder die Politik schauen, die Hoffnung unserer Vorfahren auf eine bessere Zukunft teilen wir nicht.

Weil wir alles Gewünschte bereits erreicht haben.

Letztlich hat die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ausgedient.

Weshalb solltest Du dann Dein gemütliches Sofa verlassen, um für Deine Träume loszugehen?

Darauf lass ich Oscar Wilde antworten:

Sobald wir den Überfluss erreicht haben, müssen wir unseren Blick auf den Horizont richten und erneut die Segel setzen.

Damit Du die Segel setzt und auf Entdeckungsreise gehst, musst Du Zuversicht lernen.

Denn die Welt braucht Dich mit Deinen Träumen und Visionen.

Solange Du mit Deinem Weltschmerz resigniert auf Deiner Couch sitzt und darüber schimpfst, wie furchtbar die Welt und die Menschen sind, verneinst Du die Zukunft.

Wenn Du lebst, erlebst Du die Zukunft.

Weshalb willst Du dann nicht Dein Bestes geben, um sie wertvoll und wunderschön zu gestalten?

Weißt Du warum Du glaubst, dass die Zukunft schlecht wird?

Weil Du Dir nichts Besseres vorstellen kannst als das was ist. Und vielleicht neigst Du sogar zu dem was Zygmunt Bauman in seinem Buch „Retrotopia“ beschreibt:

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben viele Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft gegen den Wunsch eingetauscht, es möge alles so werden, wie es früher einmal war.

Dabei vergisst Du, dass alles was in der Vergangenheit passiert ist uns in die aktuelle Gegenwart gebracht hat.

Wenn Du die Gegenwart nicht magst, weshalb willst Du, dass die Fehler der Vergangenheit wiederholt werden?

Vielmehr ist es wichtig, dass Du mit Deinen wertvollen Ideen, Träumen und Visionen Deinen Beitrag dazu leistest, dass Deine Zukunft besser wird als die Gegenwart.

Damit Dir das gelingt, stelle ich Dir 11 Übungen vor mit denen Du Zuversicht lernen kannst.

Zuversicht lernen führt zu innerer Freiheit

1. Sei ehrlich zu Dir selbst

Damit Du eine zuversichtliche Haltung einnehmen kannst, musst Du stets beide Seiten einer Situation sehen.

Weil Du sonst entweder zu einem Pessimisten oder zu einem Optimisten wirst. Aber nicht zu einem zuversichtlichen Menschen. Deshalb belüge Dich nicht.

Dazu sagt Ayn Rand:

Man ist frei die Realität zu ignorieren.

Man ist frei, seinen Verstand von jedem Fokus zu befreien und jeden Weg blind hinab zu stolpern, den man möchte.

Aber man ist nicht frei, den Abgrund zu vermeiden, den zu sehen man sich weigert.

Das heißt wenn Du als Lehrer an Burnout leidest, kannst Du alles auf den Stress und Deine Unfähigkeit Grenzen zu setzen und andere 0815-Gründe schieben.

Und darauf hoffen, dass Therapeuten, Dein Schulleiter, der Stundenplaner und viele andere alles geben, damit Du wieder fit wirst und bleibst.

Dadurch kannst Du jedoch den Abgrund, wie bspw. eine ernsthafte Krankheit, nicht vermeiden.

Deshalb empfehle ich Dir ehrlich zu Dir zu sein.

Mit anderen Worten: Nimm Deinen Lehrerberuf unter die Lupe. Und schaue in welcher Phase Du Dich derzeit befindest.

Schließlich fällt keine Krankheit vom Himmel.

Wenn Du Gründe hast, die für einen Berufswechsel sprechen, nimm sie ernst.

Genauso darfst Du Deinen Wunsch nach einem freien und selbstbestimmten Leben ernst nehmen.

Das heißt denke in so einem Fall nicht über eine Dienstunfähigkeit nach.

2. Bestimme Deine Einstellung zu den Dingen

Wenn Du Dir die Freiheit gibst Deine eigene Einstellung zu den Dingen zu haben, kannst Du Zuversicht lernen.

Weil Du dann bewusst handelst. Und nicht im Autopilot-Modus durch die Welt gehst.

Dazu sagt Epiktet:

Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellung und Meinung von den Dingen.

Falls es für Dich niederschmetternd ist, dass Du bei einem Berufswechsel die Sicherheiten im Beamtentum verlierst, darfst Du Deine Einstellung dazu überdenken.

Denn nur weil die meisten so denken, musst Du nicht so denken.

Auch wenn die meisten nach Sicherheit schreien, darfst Du dennoch nach Freiheit streben.

Dafür musst Du jedoch Deine Wertevorstellung kennen.

Damit Du ein zuversichtlicher Mensch wirst, ist es fundamental Dir Deine eigene Meinung zu den Umständen zu erlauben.

Je nachdem wie Du über die Dinge denkst, ändert sich Deine Herangehensweise.

Deshalb nimm diesen Punkt ernst.

3. Fokussiere Dich auf Deine Träume

Da wir nicht allein auf einer Insel wohnen, passiert andauernd etwas.

Demnach ist Deine Aufmerksamkeit stets in der ganzen Welt verstreut.

Solange das so ist, kannst Du Dich nicht auf eine Sache konzentrieren. Somit ist es nicht möglich zuversichtlich zu sein.

Da Du überall bist und nirgends.

Bspw. willst Du ein Café nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft eröffnen.

Während Du die rechtlichen Angelegenheiten angehst, kommen hinderliche Gedanken von Dir, und Deinem Umfeld.

Zudem machen Dir die politische und wirtschaftliche Entwicklung Angst, sodass Du minütlich die Nachrichten anschaust.

Außerdem fragst Du Dich, wie Du nach der Kreislaufwirtschaft die Milchreste, die beim Aufschäumen übrig bleiben, verarbeiten willst.

Worauf genau ist jetzt Dein Fokus gerichtet?

Wenn Deine Konzentration nicht zielgerichtet ist, kannst Du nicht Zuversicht lernen. Weil eine verstreute Aufmerksamkeit ein verstreutes Innenleben hervorruft.

Deshalb ist es für einen zuversichtlichen Menschen wesentlich den Fokus zu behalten.

4. Lass Deine Angst nicht Dein Leben bestimmen

Damit Du eine gesunde Haltung zu Deiner Angst einnimmst, nenne ich Dir 3 Wahrheiten über sie:

  1. Solange Du Dich weiterentwickelst, wird Deine Angst nicht verschwinden.
  2. Deine Angst wirst Du nur loswerden, wenn Du machst, wovor Du Angst hast.
  3. Sobald Du Dich in unbekannte Bereiche vorwagst, hast Du Angst.

Daran erkennst Du, dass Du einigermaßen angstfrei lebst, wenn Du an Deinem Status quo festhältst.

Aber wenn Du genau hinschaust, weißt Du, dass nur Tote keine Angst haben.

Wenn Du für Deine Träume losgehen willst, nimm Deine Angst an. Denn sie ist eine natürliche Reaktion auf Veränderungen.

Schließlich setzt Dein Gehirn alles in Bewegung, um dafür zu sorgen, dass Du überlebst.

Sobald Du Deine Angst anerkennst, kannst Du eine zuversichtliche Haltung einnehmen.

Weil Du nicht mehr gegen eine evolutionär natürliche Reaktion kämpfst. Sondern Ja zu Dir und Deinem Leben sagst.

5. Mache das, was Du für sinnvoll erachtest

Dazu sagt Friedrich Nietzsche:

Wer ein Warum hat zu leben, erträgt fast jedes Wie.

Wenn Du in die Geschichte schaust, findest Du Menschen, die nach diesem Satz gelebt haben. Wie bspw. Nelson Mandela, Ghandi, Stephen Hawking, Viktor Frankl und viele andere.

Statt Dich darauf zu konzentrieren etwas nachzugehen, was Geld bringt, mache etwas Sinnvolles.

Da Du bestimmst, was für Dich sinnvoll ist, kannst Du daran arbeiten Deine Träume zu verwirklichen.

Solange Du einer sinnvollen Tätigkeit nachgehst, kannst Du in schwierigen Situationen eine zuversichtliche Haltung einnehmen.

Weil Du weißt, weshalb Du es tust.

Schließlich hätte Nelson Mandela niemals die 27 Jahre Gefangenschaft überlebt, wenn er seine politischen Aktivitäten für sinnlos erachtet hätte.

Demnach solltest Du auf jeden Fall überprüfen, ob Du Deinen Lehrerberuf als sinnstiftend wahrnimmst.

Falls Du bspw. als Lehrer arbeitest, nur weil Du die Sicherheiten des Beamtentums großartig findest, kannst Du hinsichtlich Deiner Zukunft nicht zuversichtlich sein.

Da Zuversicht – wie wir bei Punkt 1 besprochen haben – auf Ehrlichkeit baut.

Zudem wirst Du innere Kämpfe ausfechten müssen, wenn Du Deine Tätigkeit für sinnlos erachtest. Somit kannst Du nicht Zuversicht lernen.

Zuversichtlich sein bedeutet zu Dir selbst zu stehen

6. Vergleiche Dich mit Dir selbst

Wenn Du davon ausgehst, dass Du eine Gehaltserhöhung von 500 Euro bekommst, freust Du Dich.

Sobald Du mitbekommst, dass Dein Lehrerkollege 1000 Euro erhalten hat, bist Du frustriert.

Ebenso ergeht es Dir, wenn Du Dich als hochsensibler Lehrer mit anderen Lehrern vergleichst, die vermeintlich alles sehr gut machen.

Solange Du Dich mit anderen vergleichst, leidest Du an Selbstzweifel.

Deshalb empfehle ich Dir damit aufzuhören.

Falls Du Dich vergleichen willst, tue dies mit Dir selbst.

Dadurch nimmst Du die Veränderungen in Dir und Deinem Leben bewusst wahr. Zugleich kannst Du Zuversicht lernen. Weil Du siehst, wie aktiv Du bist.

Wobei Vergleiche mit anderen dazu führen, dass Du Dich klein machst und Deine eigene Entwicklung nicht siehst.

Zudem ist Dein Fokus verstreut. Denn Du bist nicht bei Dir und in Deinem Leben, sondern bei anderen.

Und wie wir bei Punkt 3 gesehen haben, lässt eine verstreute Aufmerksamkeit nicht zu, dass Du Deine Zuversicht schulst.

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7. Stärke Dein Selbstvertrauen

Wenn Du Dein Selbstvertrauen stärkst, arbeitest Du sowohl an Deinem Können als auch daran Dir selbst zu vertrauen.

Damit der Unterschied deutlich wird, lass ich den Philosophen Emmanuel Delessert zu Dir sprechen:

Sich selbst zu vertrauen, bedeutet nicht, dass wir zu uns selbst sagen, dass wir eine Sache können, weil sie uns schon tausend Mal gelungen ist – wie traurig! Wie aussichtslos!

Es bedeutet im Gegenteil, dass wir den ungewissen Part in uns, der noch nie aktiviert wurde, ansprechen und beschließen, ihn einzuladen, ihn zu wecken.

Mit anderen Worten Dir selbst zu vertrauen, bedeutet etwas anzugehen, das Du noch nie ausprobiert hast.

Sobald Dir das gelingt, vertraust Du nicht mehr bloß Deinen Fähigkeiten, sondern Dir selbst.

Damit bist Du zuversichtlich gegenüber Dir selbst und Deinem Leben.

Während ich mich auf meine Kündigung als Beamtin vorbereitete, habe ich jeden Tag daran gearbeitet mein Selbstvertrauen zu stärken.

Da ich wusste, dass es nicht ausreicht nur meinen Fähigkeiten zu vertrauen. Weil ich etwas machen wollte, was ich zuvor noch nicht getan hatte.

Abgesehen davon habe ich, ohne einen neuen Job zu haben, als Beamtin gekündigt.

Indem Du Dein Selbstvertrauen stärkst, arbeitest Du daran Zuversicht zu lernen. Weil eine zuversichtliche Einstellung verbunden ist mit handeln, tun und machen.

Das heißt nur wer weiß und darauf vertraut, dass er etwas schaffen kann, kommt ins Tun.

Genauso ist mit den 3 Lehrern, die ich Dir in dem Anfangsbeispiel vorgestellt habe.

Sowohl der Pessimist als auch der Optimist tun nichts.

Wobei der zuversichtliche Lehrer an der Verwirklichung seiner Träume arbeitet.

 8. Spiele Pollyanna

Damit Du weiß wer Pollyanna ist, erzähle ich Dir ihre Geschichte:

Pollyanna ist ein junges Mädchen, das sich einen Spaß daraus machte, bei allem Negativen, das sie erlebte, etwas zu finden über das sie sich freuen konnte.

Daraus entwickelte sich in den USA der Ausdruck Pollyanna-Denken. Wobei das ein Hinweis darauf ist, dass man naiv und unrealistisch denkt.

Sobald Du in schwierigen Zeiten Deinen Fokus auf die Chancen richtest, halten das viele für unrealistisch und naiv.

Jedoch ist das, was gewöhnlich als realistisch bezeichnet wird eine pessimistische Haltung. Weil nicht gesehen wird, dass das Glas sowohl leer als auch voll ist.

Das heißt in den allerschwierigsten und schlimmsten Zeiten Deines Lebens gibt es immer noch die helle Seite.

Solange Du in Angst und Panik bist, siehst Du diese Seite jedoch nicht.

Deshalb glaubst Du alles sei verloren und Du kannst nichts mehr machen. Aber das liegt an Deiner Einstellung zu den Dingen, wie wir bei Punkt 2 gesehen haben.

Wenn Dir alles aussichtslos und verloren erscheint, spiele Pollyanna.

Indem Du nach den Chancen, den Möglichkeiten, der hellen Seite der Situation suchst. Dann richtest Du Deinen Fokus darauf.

Wobei das nicht bedeutet, dass Du nicht traurig, wütend und ärgerlich sein darfst. Sondern es heißt nur, dass es immer beide Seiten gibt.

Letztlich entscheidest Du auf welche und wie lange Du Deine Aufmerksamkeit richtest.

Abgesehen davon, dass eine lebensbejahende Haltung gesund ist, kannst Du so spielerisch Zuversicht lernen.

Zuversicht lernen ist die beste Form Dein Leben zu feiern

9. Sei stets dankbar

Obwohl Dankbarkeit in aller Munde ist, kenne ich wenige dankbare Menschen.

Dabei ist Dankbarkeit die beste Möglichkeit Deinen Fokus auf Deine Träume auszurichten, mit dem Vergleichen aufzuhören und Dir Dein Können vor Augen zu führen.

Deshalb empfehle ich Dir jeden Tag bevor Du ins Bett gehst 5 Sachen aufzuschreiben, für die Du dankbar bist.

Damit kannst Du Zuversicht lernen.

Zugleich stärkst Du Deine Zuversicht hinsichtlich Deines Lebens.

Falls es Dir mal nicht gelingt dankbar zu sein, probiere es mit meinem Trick: Vergleiche Dich mit einem Fürsten aus dem 14. Jahrhundert.

Wenn es um die Dankbarkeit geht, darfst Du Dich hin und wieder mal vergleichen.

10. Lerne die Kunst des Sterbens

Da wir in einer Gesellschaft leben, in der alles auf Später verschoben wird, solltest Du Dich mit der Sterbekunst befassen.

Dabei geht es darum Dein Leben so zu leben, dass Du im Guten abschließt.

Weil wir in der Neuzeit alt werden, wollen wir alles später machen.

Damals im Mittelalter sah es jedoch anders aus.

Dort fürchteten sich die Menschen vor dem unerwarteten Tod.

Aufgrund der vielen Seuchen, wie die Schwarze Pest, war die Wahrscheinlichkeit unerwartet zu sterben sehr hoch.

Daraus entwickelte sich die Kunst des Sterbens, was damals als Ars moriendi bezeichnet wurde.

Weil jeder vorzeitig sterben konnte, bestand die Kunst des Sterbens darin, sich während seines Lebens, um den Frieden seiner Seele zu kümmern.

Das heißt Du lebst während Deines Lebens so, dass Du jederzeit – ohne etwas zu bereuen – sterben kannst.

Obwohl wir den Tod aus unserem Leben verbannt haben, ist er der beste Motor für ein erfülltes Leben.

Sobald Du mit Deinem Tod Frieden schließt, wechselst Du von Deiner Später-Haltung in die Jetzt-Haltung.

Da Du anerkennst, dass es ein später vielleicht nicht geben wird.

Schließlich sagst Du mit dieser Haltung JA zu Deinem Leben. Damit kannst Du Zuversicht lernen.

Wenn Du in die Jetzt-Haltung wechselst, wartest Du dann noch auf das Altersgeld in Deinem Bundesland?

Dazu kannst Du Dir auch dieses Video anschauen:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

11. Nimm die Spielregeln des Lebens an

Wenn Du glaubst, dass Du das Leben kontrollieren, alles planen und vorausschauend organisieren kannst, irrst Du Dich gewaltig.

Denn das Leben ordnet sich nicht Deinen Regeln unter. Genauso wie die Natur das nicht tut.

Entweder kannst Du die Ungewissheiten des Lebens annehmen, Deinen Wunsch nach Kontrolle loslassen und zuversichtlich durch Dein Leben gehen oder Du lebst ein ängstliches Leben.

Solange Du diese Spielregeln des Lebens nicht annimmst, kannst Du nicht als Lehrer für Deine Träume losgehen.

Da Du die Sicherheit brauchst.

Während das Leben den mutigen, zuversichtlichen Freigeistern gehört, gehört die Sicherheit den ängstlichen Menschen.

Letztlich entscheidest Du, ob Du als Beamter mutig für Deine Träume losgehst oder ob Du Dich ängstlich im engen Korsett des Beamtentums zurückziehst.

Dazu sagt John Augustus Shedd:

Ein Schiff im Hafen ist sicher, doch dafür werden Schiffe nicht gebaut.

Sage Ja zu Dir, zu Deinem Leben und gehe los für Deine Träume. Denn die Welt braucht Dich jetzt als Träumer, Visionär und Pionier mehr denn je.

Und nicht vergessen: Mache Dein Leben zu einer atemberaubenden Reise!

Victoria

Ein Hoch auf die Freiheit

Großartige Tipps

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Hallo, Ich bin Victoria. Eine freiheitsliebende Frau, die am Tag der iranischen Revolution die Welt erblickte. Wandel, Veränderung und die große Liebe zur Freiheit prägen mein Leben. 

Damit war es für mich unmöglich, mich in das Korsett des Beamtensystems "hineinzuquetschen". Deshalb habe ich so lange an ihm gezogen, bis es eine Stretch-Hose wurde, die sich an meine Wünsche und Bedürfnisse anpasste.

Mit anderen Worten: Ich habe innerhalb von wenigen Jahren an 5 Schulen in drei Bundesländern gearbeitet. Dabei war ich Fachbereichsleiterin, hatte Abordnungen und hatte unterschiedliche Teilzeit-Verträge.

Dennoch habe ich Ende 30, ohne einen Menschen zu haben, der meine Miete bezahlt und trotz einer chronischen Krankheit (Endometriose) als auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin erfolgreich gekündigt.

Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

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